PR: Piercings – Was tun bei Entzündungen?

21.09.2015
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Entzündete Piercings können sehr schmerzhaft sein. Um einen Arztbesuch erst gar nicht notwendig werden zu lassen, sollten einige präventive Maßnahmen getroffen werden. Gepiercte Körperstellen müssen regelmäßig gereinigt und gepflegt werden, um so die Selbstheilungskräfte bei der Wundheilung zu unterstützen.

Was ist vor dem Piercen zu bedenken?

Vor dem Stechen ist es wichtig, die betroffene Körperstelle zu desinfizieren. Dadurch vermindert sich die Gefahr einer Infektion. Eventuell ist es notwendig, die Stelle von Haaren zu befreien. Wer hierzulande zum Piercer geht, wird mit einer durch einen Plastik- oder Teflonüberzug geschützten Nadel gestochen. Die Nadel geht durch die Haut und der Überzug bleibt im Stichkanal zurück. Jetzt kann der Schmuck durch den so entstandenen Kanal gezogen werden, ohne dass zusätzliches Gewebe verletzt wird. Das Stechen sollte also von Profis in Piercingstudios durchgeführt werden.

Nicht nur das Stechen durch einen seriösen Piercer ist die Grundlage für ein unbedenkliches Piercing. Auch das Material des Schmucks ist von großer Bedeutung. Billige, unreine Metalle oder Legierungen können später zu Entzündungen führen oder Allergien hervorrufen. Das sollte vor der Wahl des Schmucks abgeklärt werden.

Häufig verwendete und gut verträgliche Materialien sind Edelstahl, Titan, Silicon oder Horn. Nicht nur für Schmuck, sondern auch für Tunnel, die den Stechkanal offen und weit halten oder für Plugs, Pflöcke, die geweitete Piercingöffnung ausfüllen. Passende Modelle gibt es bei www.piercingline.com.

 

Welche Behandlung kann bei einer Entzündung selbst durchgeführt werden?

Nach dem Stechen ist Hygiene und die richtige Pflege der gepiercten Körperstelle wichtig, um einer Infektion der Wunde vorzubeugen. Der eingesetzte Schmuck hält die Wunde zunächst offen. Allmählich bildet sich von außen nach innen am Stichkanal entlang ein Hautschlauch. Mit Beginn der Heilung wird das verletzte und gereizte Gewebe besonders stark durchblutet. Es kommt in den ersten beiden Wochen zu Rötungen, Schwellungen und Erwärmungen. Wundflüssigkeit tritt aus.

Solange eine gepiercte Stelle lediglich wund ist und keine Schmerzen verursacht, ist eine Selbstbehandlung mit einer Kochsalzlösung gut möglich. Der Piercingschmuck sollte dabei nicht entfernt werden. Eine Salzwasserbehandlung empfiehlt sich für die ersten beiden Wochen nach dem Stechen. Sie ist reizarm, reinigt die Wunde und hält sie weich. Alkoholische Lösungen hingegen trocknen die Wunde aus und führen zu zusätzlichen Reizungen. Salben können zum Verkleben und Verunreinigungen der Wunde führen.

 

Ab wann sollte ein Arzt konsultiert werden?

Bei einer Infektion kann die Wunde eitern. Dann sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn Schmerzen, Schwellungen und Verhärtungen auftreten, ist ein Arztbesuch angeraten. Stichkanäle für Piericingschmuck sind Wunden an oftmals sehr empfindlichen Körperstellen, wie zum Beispiel im Intimbereich oder im Gesicht. Infizierte gepiercte Stellen können schmerzhafte und im schlimmsten Fall dauerhafte Schäden verursachen.

Eine gepiercte Stelle kann gerötet sein, weil sie das Einsetzen der Wundheilung anzeigt. Sie kann aber auch auf eine beginnende Entzündung hindeuten. Diese Unterscheidung ist wichtig.

Bildquelle: Ari Bakker / flickr.com

Artikel letztmalig aktualisiert am 21.09.2015.

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