Warum sollte man das Wartezimmer patientenfreundlich gestalten?

07.09.2015
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Ein entspannter Patient lässt sich leichter behandeln! Mit einem durchdachten Konzept nach wahrnehmungspsychologischen Grundlagen greifen sie bereits mit dem Platznehmen im Wartezimmer in das Befinden des Patienten ein und helfen ihm sich gut aufgehoben zu fühlen. Eine positive Einstellung unterstützt ein gutes Miteinander sowie den zügigen Heilungsprozess

 

Eine angenehme Praxisgestaltung hilft den Patienten nicht nur dabei Ängste abzubauen, sondern macht die Wartezeit auch angenehmer. Ganz nebenbei sorgt eine gut durchdachte Einrichtung für den nötigen Marketingeffekt. Denn Patienten, die sich in einer Praxis „gut aufgehoben“ fühlen, berichten auch ihren Freunden und Verwandten von ihren Erfahrungen. Um den Patienten die Wartezeit so angenehm wie möglich zu gestalten, kann eine freundliche Umgebung einen vornehmlichen Beitrag zu mehr Wohlbefinden leisten. Entscheidend hierfür ist nicht nur ein ganzheitlich harmonisches Raumkonzept. Neben ergonomischen Sitzgelegenheiten, Beistelltischen, Zeitschriften und Getränkeautomaten, haben es sich inzwischen viele Einrichter zur Aufgabe gemacht, das Wartezimmer behaglicher zu gestalten, als dies bisher der Fall war. Helle Polsterstühle, bequeme Zweisitzer, ja sogar Sitzsäcke bestimmen das Erscheinungsbild eines solchen Wartezimmers. Hiervon profitieren vor allen Dingen Angstpatienten, für die ein harmonisches Umfeld besonders wichtig ist. Auch die Wandgestaltung spielt hierbei eine wichtige Rolle. Helle und freundliche Farben lassen einen Raum größer wirken. Dabei müssen die Wände nicht zwangsläufig in einem sterilen Weiß gehalten sein. Auch helle Creme- und Pastelltöne sorgen für ein stimmiges Gesamtbild, wobei sich Farben wie Grün und Blau beruhigend auf den Patienten auswirken.

Helle und freundliche Räume

Bei der Gestaltung eines Wartebereiches steht das Wohl der Praxisbesucher immer an erster Stelle. Bereits beim Eintreten in die Praxis sollte dem Besucher eine angenehme Atmosphäre vermittelt werden, denn bereits hier ist der erste Eindruck entscheidend. Das Mobiliar sollte ein einheitliches Gesamtbild aufweisen und nicht zu dicht gedrängt im Raum stehen. Patienten, die sich im Wartebereich wohlfühlen, entspannen leichter und lassen sich dem zur Folge auch angstfreier behandeln. Auch Dekorationen können die Stimmung etwas auflockern. Hierbei sollte allerdings nicht übertrieben werden, denn ein mit Dekorationen vollgestopfter Raum kann sehr schnell unruhig anmuten, was sich wiederum auch auf den Patienten auswirkt. Dekorationen sollten also dezent gehalten werden. Fantasievoll und dennoch schlicht, das schließt sich nicht zwangsläufig aus. Wandbilder, zeitlos und farblich der Raumfarbe angepasst vervollständigen das Gesamtbild.

Zweckmäßiger Komfort

„Weniger ist mehr“ so lautet die Devise. Dieses trifft auch für die Einrichtung eines Wartezimmers zu. Übersichtlich, freundlich und hell trifft es hierbei auf den Punkt. Neben der auf Angstpatienten oft bedrohlich wirkenden Krankheitsbroschüren erfüllen aktuelle Zeitschriften und neutrale Informationsmedien einen besseren Zweck. Inzwischen gibt es sogar schon Praxen mit Bücherregalen im Wartebereich. Hier können die Patienten ungestört schmökern und sich, die oft sehr lange Wartezeit verkürzen. Hierzu gehört auch eine Kombination aus direktem und indirektem Licht, denn ein gutes Lichtkonzept besteht aus der richtigen Mischung beider. Allerdings sollte im Wartebereich die indirekte Beleuchtung dominieren, da sie insgesamt als angenehmer empfunden wird. Damit die Augen beim Lesen nicht ermüden, kann eine helle Leselampe für optimales Leselicht sorgen, beispielsweise in einer gemütlichen Leseecke. Kleine Schränkchen oder große Zimmerpflanzen können einen Raum optisch gliedern.

Kinderecke

In jedes Wartezimmer gehört natürlich auch eine Kinderecke, deren Größe von der Art der Praxis abhängt. Damit der kleine Patient nicht unentwegt an den bevorstehenden Arztbesuch denkt, sollten genügend Spielzeug, Bücher, Papier und Buntstifte bereitstehen. Ein kleiner Tisch, Stühle oder Sitzkissen sorgen für eine entspannte, kindgerechte Atmosphäre.

Machen Sie ihre Patienten entspannter und sich so die Arbeit leichter!

Artikel letztmalig aktualisiert am 07.09.2015.

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David
Lamzacs in der Ecke wären cool!
#1 am 11.08.2016 von David (Gast)
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