Mythos Trinken

21.08.2015
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Urologen empfehlen gerne – insbesondere Patienten, die an einer Urolithiasis leiden –, reichlich zu trinken. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät dazu, täglich mindestens eineinhalb Liter zu sich zu nehmen. Doch kann man auch zu viel trinken?

Ein Ernährungstipp, der sich in den Köpfen vieler Leute festgesetzt hat, ist die generelle Empfehlung, man solle – nicht nur in der heißen Jahreszeit – so viel wie möglich trinken. Regelmäßig und am besten Wasser. Die tägliche Trinkmenge sollte laut DGE 1,0 Liter nicht unterschreiten, besser sind 1,5 Liter sowie bei warmen Temperaturen und/oder körperlich anstrengenden Tätigkeiten wie Sport, die zu einem Flüssigkeitsverlust durch schwitzen führen, zusätzlich 0,5 bis 1,0 Liter pro Stunde intensiver Betätigung. Idealerweise noch, bevor man Durst verspürt, denn dann sei der Mangel schon eingetreten. Zuviel könne man gewissermaßen nicht trinken, da der gesunde Körper nicht benötigte Flüssigkeit einfach wieder ausscheiden würde. Und so sieht man allenthalben Menschen, die in jeder Situation eine Wasserflasche mit sich herum tragen und fleißig trinken.

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Aber stimmt das alles uneingeschränkt? Ist Durst nicht ein sinnvolles physiologisches Signal unseres Körpers?

Aus Urologensicht fallen mir zu diesem Thema zuerst drei Gesichtspunkte ein:

1. Patienten, die zu einer Harnsteinbildung neigen, können ihr Risiko, erneut zu erkranken, dadurch senken, dass sie durch die Trinkmenge eine Urinproduktion von etwa 1,5 Litern anstreben. Dadurch können die Salze, die zur Kristallisation und somit zur Steinentstehung führen, in Lösung bleiben und werden ausgeschieden. Also eine sinnvolle Empfehlung in Sinne der Metaphylaxe.

2. Es kommt immer wieder vor, dass sich – vor allem jüngere – Patient(inn)en vorstellen, die über eine die Lebensqualität beeinträchtigende Pollakisurie und gegebenenfalls auch Nykturie klagen und nach ärztlicher Hilfe suchen. Ein hilfreiches Diagnostikum kann in solchen Fällen ein Trink- und Miktionsprotokoll sein. Schon häufiger habe ich dabei festgestellt, dass diese Patient(inn)en auf eine Trinkmenge von 3,0 Litern oder sogar mehr pro Tag kamen. Da diese Flüssigkeitsmengen irgendwo hin müssen, ist es kein Wunder, dass sie stündlich zur Toilette rennen müssen. Maßvoller zu trinken, führt dann quasi zur Spontanheilung.

3. Bei älteren Menschen ist das Durstempfinden häufig gestört, sodass diese aus eigenem Antrieb tatsächlich zu wenig trinken.

Ansonsten halte ich die Empfehlungen der DGE für nicht ungefährlich, da man sehr wohl zu viel trinken kann. Wer übermäßige Mengen mineralarmes Wasser zu sich nimmt, kann eine hyponatriäme Hyperhydratation entwickeln, die im Extremfall sogar zu einem Hirnödem führen kann. So kam es beim Ironman-Triathlon in Frankfurt in diesem Jahr zu einem tödlichen Zwischenfall, bei dem ein 30-jähriger Sportler drei Tage nach dem Wettkampf starb, weil er zu viel natriumarmes Leitungswasser getrunken und gleichzeitig durch extremes Schwitzen viel Natrium verloren hatte.

Durst ist ein essentielles Signal unseres Körpers und ein zuverlässiger Indikator dafür, dass wir Flüssigkeit brauchen. Im Regelfall können wir darauf hören. Vorbeugendes Trinken ist meistens überflüssig.

 

Abbildung: Snowacinesy / Wikipedia

Bildquelle: Wikipedia / Klaus Ohlenschläger

Artikel letztmalig aktualisiert am 08.10.2015.

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Gast
@ #29: Dass der erwachsene Mensch etwa 2 l Wasser am Tag braucht, war schon vor Herrn Batmanghelidj bekannt. Wissenschaftlich fundierte Belege für die von ihm postulierte Heilwirkung von Wasser konnte er nie erbringen. Seine Erfahrungen sind rein anekdotischer Art.
#30 am 03.12.2015 von Gast
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Gast
Für alle die sich fundierter informieren möchten: Fereydoon Batmanghelidj - Sie sind nicht krank, Sie sind durstig.
#29 am 08.10.2015 von Gast
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Gast
Ein Blick auf die Farbe des Urins genügt. Ist er zu dunkel hat man entweder zu wenig getrunken oder eine Gelbsucht.
#28 am 07.10.2015 von Gast
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Überall schön in der Mitte bleiben wenn man einigermaßen gesund ist.
#27 am 30.09.2015 von Hannelore Petrovsky (Ärztin)
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Gast
Die herrliche Karikatur zu diesem Thema habe ich in der amerikanischen Zeitschrift New Yorker gesehen: Zwei Außerirrdische betrachten junge Großstadtmenschen, die mit Wasserflaschen in der Hand in die U-Bahn steigen, herumstehen oder auf Bänken sitzen. Der eine Alien zeigt auf die Wasserflaschen und sagt: "Und damit vermehren sie sich wahrscheinlich."
#26 am 01.09.2015 von Gast
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Gast
@ #22: Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlorid, ... alles unverzichtbare Bestandteile unserer Zellen und des Serums. Alle anorganisch. Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel überhaupt und kann in Deutschland in der Regel bedenkenlos konsumiert werden.
#25 am 31.08.2015 von Gast
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Gast
hallo @hans-jürgen #22, hast du nicht gelesen bei Arzt#22, Glas oder Porzellan ist besser als Stahl für Getränke. Auch wenn es leichter bricht beim runter fallen.
#24 am 29.08.2015 von Gast
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Lieber Gast Nr. 22, Mineralien sind IMMER anorganisch, und ich finde, Ihr Werbungsversuch passt nicht hierher.
#23 am 29.08.2015 von Dr. Franz Kass (Chemiker)
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Gast
Grundsätzlich ist von Mineralwässern mit hohem Mineralgehalt abzuraten, denn diese Mineralien sind zum größten Teil anorganisch und werden deshalb im Körper abgelagert. Leitungswasser sollte nur gefiltert getrunken werden, da rund 300 Begleitstoffe wie z.B. Schwermetalle, Fluor, Medikamentenrückstände, Plastikanteile usw. enthalten sind. Es gibt zwischenzeitlich sehr viele Wasserfilterhersteller und auch andere Aufbereitungssysteme. Jeder kann sich selbst davon ein Bild machen. Allerdings , gibt es einen deutschen Hersteller der ein System anbietet das nach den Molekularfiltern die selbst Medikamentenrückstände rausfiltern, alle wasserführenden Elemente aus V4A-Edelstahl (und keine Plastik) anbietet. Ich kann gerne Fragen dazu beantworten unter hans-juergen_fischer@web.de
#22 am 29.08.2015 von Gast
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Gast
Bin nicht sicher ob ich alles verstanden habe, bin nicht informiert in diesem Gebiet.. Aber vielen Dank! :-)
#21 am 25.08.2015 von Gast
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Arzt
#14 Glas und Silikate (Porzellan) sind mit Abstand das besste, auch übrigens als Beschichtung von Bratpfannen, denn sie sind säurefest, hitzefest und absolut frei von organischer Chemie. Metallgegenstände enthalten heute überwiegend das neurotoxische Aluminium, schön leicht, aber auch leicht löslich bei Särekontakt (jeder Salat), Spuren genügen.
#20 am 25.08.2015 von Arzt (Gast)
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Arzt
Im übrigen spielt die Hyponatriämie auch bei alten Menschen eine Rolle, die aus "cardialen" Gründen einen Blutdrucksenker mit einem Diuretikum kombiniert erhalten. Das richtet imho mehr Schaden als Nutzen an, nicht nur fürs wichtige Hirn, auch für die Niere selbst. Wer den Waschzettel z.B. für Lasix liest, findet daher bei den unerwünschten Nebenwirkungen auch das akute Nierenversagen (Anurie), erstaunlich wenig bekannt. Die minimale Diurese ist also viel wichtiger als die Trinkmenge.
#19 am 25.08.2015 von Arzt (Gast)
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Arzt
@Dr. R. Dammeyer, vielen Dank auch von mir für den wichtigen Hinweis. Ich habe mich auch mit größeren Trinkmengen (über 1,5 Lt) beschäftigt, die ja nicht salzfrei sein sollten, bei kleineren Mengen spielt das sicher keine Rolle, die Niere ist zur Anpassung viel besser als ihr Ruf. Aber gerade, wenn sie nicht mehr ganz fitt ist, ist etwas mehr trinken besser um ihre "Entgiftungsfunktion" zur erleichtern. Und bei größeren Flüssigkeitsmengen, ist halt auch Natrium wichtig und hier versagen nahezu alle "Mineralwässer" und Leitungswasser ist dann die bessere Wahl. Wer in einem Albau mit nicht ganz optimalem Installationssystem lebet, der kann das ja vorher erhitzen, 70°C reicht schon (Legionellen), das leistet fast jeder elektrische Durchlauferhitzer.
#18 am 25.08.2015 von Arzt (Gast)
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Gast
Natrium = NaCl = Kochsalz. Bei normaler Trinkmenge und einer ausgewogenen Mischkost (unsere Nahrung ist im Allgemeinen eher zu salzig als salzarm) besteht keine Gefahr einer Hyponatriämie. Lediglich bei hohem Natriumverlust durch sehr starkes Schwitzen und/oder übermäßiger Zufuhr von Wasser kann es dazu kommen.
#17 am 25.08.2015 von Gast
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Gast
@Dr. R. Dammeyer (Chemiker): Vielen Dank für Ihre Antwort! Habe ich gleich nach meinem Kommentar gemacht, jedoch bekam ich lediglich die Antwort, es sei bedenkenlos geniessbar. Wenn ich mir die Zusammensetzung anschaue, auf was soll ich da achten? Und bezüglich des Artikels: Wie stelle ich sicher, dass mein Wasser nicht mineralienarm oder natriumarm ist? Und Natrium=Salz? Soll ich einfach darauf achten genügend Salz zu mir zu nehmen? Tut mir leid für meine laienhaften Fragen..
#16 am 25.08.2015 von Gast
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Dr. R. Dammeyer (Chemiker)
Zum Thema Leitungswasser: die Zusammensetzung Ihres Leitungswassers können Sie beim Wasserwerk Ihrer Gemeinde erfragen oder nachlesen. Der Elektrolytgehalt entspricht in der Regel (tlw. sogar besser!) zahlreichen Mineralwässern, die Sie kaufen und nach Hause schleppen müssen. Und hygienischer ist der Stoff aus der Leitung häufig auch noch.
#15 am 25.08.2015 von Dr. R. Dammeyer (Chemiker) (Gast)
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Gast
Ich trinke nur Leitungswasser und habe keine Ahnung wie viel Natrium drin ist. Ich will aber auch nicht Wasser aus der Flasche kaufen wegen den Weichmachern, die ja anscheinend nicht nur in Plastik sondern auch Glasflaschen sind! Was empfehlen Sie?
#14 am 25.08.2015 von Gast
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@Walter Bingemann: Für herzinsuffiziente Patienten und für Dialysepatienten gelten selbstverständlich andere Regeln. Und natürlich ist die Situation bei Hochleistungssportlern eine besondere - aber die sind ja nicht gerade die Masse der Bevölkerung... :-). Allein durch Schwitzen und perspiratio insibilis verliert der Mensch im Mittel (!) 750 ml/d. Daher die Regel: die Urinproduktion sollte 1, 5 bis 2,0 l sein (das bedeutet 6 - 8 x Wala/d) und für jeden Menschen ein ganz andere Trinkmenge - s.u.
#13 am 24.08.2015 von Dr. Marc Heydenreich (Arzt)
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@Dr. med. Thomas Georg Schätzler Vielen Dank, so sehe ich das auch. Gerade im Sport/Ausdauerbereich sind hohe Na-Verluste zu verzeichnen. Der Schweiß besteht zu einem sehr hohen Prozentsatz aus Na, das muss ausgeglichen werden! Im Marathonbereich empfehle ich immer (und mache das selber so) 2/3 Fachinger Mineralwasser und 1/3 Apfelsaft (für den K-Gehalt). Es funktioniert sehr gut!
#12 am 24.08.2015 von Matthias Reikowski (Heilpraktiker)
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Die Urologische Empfehlung bei Urolithiasis mehr zu trinken, hat meinen Vater mit seiner Rechtsherzinsuffizienz ein Stück näher an den Exitus gebracht. Weil er sich leider an den Rat gehalten hat und sich zum trinken zwang.
#11 am 24.08.2015 von Walter Bingemann (Gesundheits- und Krankenpfleger)
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Sofern keine Nierenfunktionsstörung vorliegt oder bestimmte Medikamente eingenommen werden, ist es doch ganz einfach: Ist der Urin nur sehr schwach gefärbt oder fast klar wie Wasser hat man ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen, ist der Urin deutlich sichtbar gelb oder gar dunkelgelb, ist mehr Trinken angesagt! Wieviel man wirklich trinken muss, um das o.g. Ziel zu erreichen ist von vielen Faktoren abhängig (Temperatur, Luftfeuchte und körperliche Aktivität), daher ist die Vorgabe für eine bestimmte min. Trinkmenge ziemlich unphysiologisch bis Unfug.
#10 am 24.08.2015 von Dr. rer. nat. Martin Sippel (Mitarbeiter Industrie)
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Gast
Leider wird heute sehr oft pauschalisiert und nicht ausreichend differenziert. Traut dem dem Durchschnittsbürger so viel Intelligenz nicht zu? Wenn gut erklärt wird, kann wohl jeder die Zusammenhänge verstehen. Alles andere führt nur zu noch mehr Verwirrung ( wie man hier sieht ) Aber da sieht man wieder wie wichtig es ist, dass der Mediziner Zeit hat für den Patienten, sich in ihn hineinversetzen kann und eine gute Anamnese erstellt, die das zur Problemlösung führt. Das ganze möglichst in einem vertrauensvollen Gespräch auf einer Ebene. Übrigens gewöhnen sich ältere Patienten bedingt durch zunehmende Beckenbodenschwäche oft regelrecht das Trinken. Es ist eben sehr lästig ständig auf Toilette gehen zu müssen. Frühe Intervention mit Beckenbodengymnastik wäre da sehr hilfreich, nicht nur für Frauen!
#9 am 24.08.2015 von Gast
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Die Trinkmenge an sich ist eine nicht hilfreiche Angabe, denn für eine 40 kg leichte Anorektikerin ist sie sicher anders als für einen 160 kg schweren Mann. In der Nephrologie war daher immer die Empfehlung 1,5 bis 2 l Urin pro Tag auszuscheiden - schön zu sehen beim 24 h Sammelurin. Die hierfür erforderliche TM ist naturgemäß sehr verschieden!
#8 am 24.08.2015 von Dr. Marc Heydenreich (Arzt)
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Gast
Wundere mich schon lange über die ständige Aufforderung an alle Menschen, viel!! ( 2 Liter am Tag mindestens) zu trinken. Normalerweise weiß der Körper sehr genau, wieviel er trinken muss. Eine Ausnahme sind alte Menschen. Da kann es gelegentlich zu fehlendem Durstgefühl und dann meist auch Hungergefühl kommen. Jede Menge Leute haben ständig ein schlechtes Gewissen, weil sie angeblich zu wenig trinken. Dieser Unsinn muss aufhören.
#7 am 24.08.2015 von Gast
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Gast
@ #5: "Wenn jeder nur nach seinem Durstgefühl trinken sollte und das ausreicht, wie erklärt sich dann die hohe Zahl an Menschen mit Exikkose- Patienten zum Beispiel auf den geraitrischen Stationen in den Akutkliniken über das gesamte Jahr verteilt, aber insbesondere im Sommer?" Das liegt an 3. vermindertes Durstempfinden.
#6 am 24.08.2015 von Gast
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Gast
Wenn jeder nur nach seinem Durstgefühl trinken sollte und das ausreicht, wie erklärt sich dann die hohe Zahl an Menschen mit Exikkose- Patienten zum Beispiel auf den geraitrischen Stationen in den Akutkliniken über das gesamte Jahr verteilt, aber insbesondere im Sommer? Ausserdem ist es ja immer noch die Frage, um welche Getränke es sich bei der Flüssigkeitsaufnahme handelt. So wird für geraitrische Patienten keineswegs immer ein natriumarmes Wasser empfohlen. Es kommt des weiteren auch darauf an, wann die Getränke zu sich genommen werden. Wichtig ist, dass es hier keine wirkliche Empfehlung für alle Menschen gibt, sondern der individuelle Bedarf bestimmt werden muss.
#5 am 24.08.2015 von Gast
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Gast
#4 am 24.08.2015 von Gast
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Gast
Wie so häufig kann man halt das Individuum nicht in möglichst allgemein gehaltene, pauschale Empfehlungen zwängen.
#3 am 24.08.2015 von Gast
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Leistungssportler nehmen oft gefährliche Mengen hypotoner und Elektrolyt-armer Flüssigkeit ein! Eine hervorragende Übersicht vom SpringerMedizin- und ÄZ-Autor Thomas Müller: http://www.springermedizin.de/hyponatriaemie-trinken-bis-zum-umfallen--das-klappt-auch-mit-wasser/5842406.html Mein Kommentar: "Hyponatriämie ist nicht nur bei Spitzen- und Ausdauer-Sportlern verbreitet, die zu viel natriumarme Flüssigkeiten und Speisen zu sich nehmen. Beim seltenen SIADS (Schwartz-Bartter-Syndrom oder Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion), auch SIADH genannt, führen unangemessen hohe Ausschüttung von Antidiuretischem Hormon (ADH, Adiuretin, Vasopressin) zu einer zu geringen Flüssigkeitsausscheidung über die Nieren mit Entstehung eines unzureichend verdünnten Urins. Laborchemisch durch hypotone Hyperhydratation mit Verdünnungshyponatriämie (Serum-Natrium < 135 mmol/l) und unangemessen hohe Osmolalität des Urins (> 1000 mOsm/kg) charakterisiert. Für Spitzensportler hochrelevant, weil dies...
#2 am 23.08.2015 von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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Gast
Die Empfehlungen der Ernährungswissenschaftler sind alles andere als evidenzbasiert. Bestenfalls werden Schlussfolgerungen aus Beobachtungsstudien gezogen, die nur Assoziationen und Korrelationen zulassen.
#1 am 21.08.2015 von Gast
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