Langzeit Stressanalyse HRV - Die Herzfrequenz als Stress-Indikator

13.07.2015
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Dass der Herzschlag sich beispielsweise bei körperlicher Anstrengung beschleunigt und danach wieder beruhigt, kennt jeder von uns. Als Impulsgeber spielt dabei der Sympathicus-Nerv eine große Rolle, der auch als Verstärker unserer Reaktionsbereitschaft („Kampf oder Flucht“) auf äußere Einflüsse fungiert.

Schon daraus wird deutlich, dass nicht nur physische, sondern auch psychische Belastungen Auswirkungen auf den Herzschlag haben. Im Gegensatz zum normalen EKG, bei dem die Kontraktion des Herzmuskels bildlich dargestellt und interpretiert wird, steht bei der Messung der Herzratenvariabilität (HRV) der Abstand zwischen zwei Kontraktionen im Fokus. Bei einem gesunden Organismus verkürzt und verlängert sich das Intervall häufig, je nach momentanem Bedarf – es ist variabel. Die Anpassungsfähigkeit an Belastungen und damit die Variabilität ist hingegen bei chronischen Stressbelastungen deutlich weniger stark ausgeprägt. 

Anhand der Messung der Herzratenvariabilität lassen sich folglich sehr konkrete Ableitungen zum individuellen Stressprofil machen. Dabei wird mit zwei am Oberkörper angebrachten Elektroden ein 24-Stunden-Profil erstellt, indem die Puls-Atem-Frequenz ebenso gemessen wird wie die Sympathikus- bzw. Parasympathikusaktivität. Das entstehende Chronobiogramm wird graphisch aufbereitet und anschaulich illustriert. Anhand des Ergebnisses lassen sich klare Rückschlüsse ziehen auf eventuelle Mikronährstoffdefizite, die dann mit individuellen HCK Rezepturen gezielt behoben werden können.

In der Mikronährstoffmedizin werden keine Standard- oder Monopräparate mehr abgegeben. Vielmehr werden Mikronährstoffdefizite mittels Blut-, Urin- und Speichelproben exakt erfasst und auf Grund der gemessenen Laborergebnisse und weiterer Faktoren wie Alter, Körpergewicht, mögliche Medikamente usw. ein individueller Rezepturvorschlag errechnet.

Mit dem patentierten HCK-Baukastensystem wird dann eine komplexe und dem tatsächlichen Bedarf angepasste Mikronährstoffmischung aus über 60 Einzelsubstanzen hergestellt. Die jeweiligen Bestandteile sind exakt aufeinander abgestimmt. Über- und Unterdosierungen werden damit vermieden und der Nutzen sowie die Wirksamkeit der Mikronährstoffe optimiert. Diese werden in ein rein pflanzliches Hydrokolloid eingearbeitet, um dem Körper eine langsamere und gründlichere Aufnahme zu ermöglichen. Aus diesem Verfahren resultiert ein High-Tech-Produkt. 

Die Resorptionseigenschaften unserer Vitalstoff-Mischungen kommen denen von Obst und Gemüse am nächsten. Der Mikronährstoffgehalt ist aber dem notwendigen höheren Bedarf des Einzelnen angepasst. HCK-Mikronährstoffe sind international patentiert und entsprechen den hohen schweizer Qualitätsstandards.

Artikel letztmalig aktualisiert am 14.07.2015.

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