PR: Chirurgie: "Im kleinen Becken ist Neuromonitoring noch Neuland"

12.05.2015

Interview mit Prof. Klaus-Peter Hoffmann, Abteilungsleiter Medizintechnik & Neuroprothetik, Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT in St. Ingbert

Rund um den Darm liegt ein dichtes Nervengeflecht, das Chirurgen Probleme bereitet: Einerseits ist es schwer vom umgebenden Gewebe zu unterscheiden, andererseits müssen manchmal Teile davon zusammen mit einem Teil des Darms entfernt werden. Eine Beschädigung dieser Nerven kann aber bleibende Schäden zur Folge haben, denn sie kontrollieren Blasenfunktion, Schließmuskulatur und Sexualfunktionen.

Intraoperatives Neuromonitoring könnte dies verhindern, indem es Operateure warnt, bevor sie Nerven beschädigen. Im Interview mit MEDICA.de erklärt Prof. Klaus-Peter Hoffmann, wie das im kleinen Becken funktioniert und welche Probleme dabei das Kreuzbein bereitet.

Herr Prof. Hoffmann, auf welche Schwierigkeiten stoßen Operateure bei Eingriffen im kleinen Becken?

Klaus-Peter Hoffmann: Einer unserer Projektpartner, Prof. Werner Kneist von der Mainzer Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, sagt immer, das Nervengewebe dort "kleidet die Beckenwand von innen wie eine Tapete aus ...

Lesen Sie das ganze Interview auf MEDICA.de

Artikel letztmalig aktualisiert am 12.05.2015.

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Aus: MEDICA
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