Reine Verschwendung

23.09.2012
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Der Arzt verschreibt dem Patienten Lisinopril 40mg Tabletten. Ein paar Tage später reklamiert der Patient beim Arzt, dass die Tabletten “seiner Speiseröhre weh tun”. Offensichtlich hat er die Packungsbeilage gelesen, da steht nämlich drin, dass es Magenbeschwerden wie Sodbrennen auslösen kann.

Jedenfalls schreibt der Arzt ihm ein neues Rezept – für Lisinopril 20 mg, das er uns in die Apotheke faxt.

Weil wir sehen, dass der Patient erst vor ein paar Tagen eine Packung zu 40mg bezogen hat, denken wir, dass er wohl intelligent genug ist, sie einfach zu teilen (was bei denen problemlos geht), bis sie ihm ausgehen. Darum nehmen wir das neue Rezept einfach ins Patientendossier auf, führen es aber nicht aus.

Am nächsten Tag steht der Patient in der Apotheke. Wir erklären ihm das mit dem Tablettenteilen, dass er dann die richtige Dosierung hat, die Tabletten kleiner sind und seine Speiseröhre sicher.

Er will aber eine neue Packung. Gleich.

Ok. Kann er haben.

Ich finde das ist trotzdem eine nette Verschwendung von Resourcen und Geld.

Artikel letztmalig aktualisiert am 20.06.2013.

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