Vegetarismus: Gesunde Ernährung vermitteln

11.02.2015
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Wie sagt man als Arzt seinem Patienten, dass seine Blutfettwerte zu hoch sind und er sich gesünder ernähren sollte? Dr. Johannes gibt Ratschläge und erklärt, dass Vegetarismus nicht gleich gesunde Ernährung bedeutet und durchaus seine Schattenseiten haben kann.

Vegetarismus: Gesunde Ernährung vermitteln

Bildquelle: Ginny, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 27.04.2015.

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Medizin
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Jochen K
Reicht die ausgewogene Ernährung noch? In unseren Lebensmitteln ist nur noch ein geringer Teil der Vitaminen und Mineralien laut Studien vom LEBENSMITTELLABOR KARLSRUHE und SANATORIUM OBERTHAL enthalten. Ich sage NEIN.
#12 am 26.04.2015 von Jochen K (Gast)
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Dr.Bayerl
zu#5 "Eiweißpulver" ist nun ausgerechnet die größte Verschwendung, denn Eiweiß als Quelle ist im Gegensatz zu Fett und KH kein Speicherstoff, sondern mit der einzigen Ausnahme Milch prinzipiell LEBENDE ZELLE, und hier steigt der Nährwert automatisch durch die darin zusätzlich enthaltenen Mikronährstoffe wie Vitamine und Spurenelemente. Natürlich ist dabei tierisches Eiweiß höherwertig als pflanzliches. Wer also daraus ein Pulver macht, macht diesen Nahrungsanteil minderwertiger als seine Quelle. Das gilt analog auch für die Mehrzahl der "verarbeiteten" Fleischprodukte, auch wenn man deshalb keinesfalls Fleisch (oder Eier) roh essen muss. Fleisch ist z.B. ein wichtiger Eisenlieferant (nicht nur Vit.B12), global gesehen das wichtigste Mangel-Spurenelement (Eisenmangelanämie) mfG
#11 am 14.02.2015 von Dr.Bayerl (Gast)
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Gast
na, jetzt hat es Frau Bihlmaier, heute mal als Gast getarnt unter #2, doch wieder geschafft, nachdem ihre direkten werblichen Kommentare in anderen Blogs von der Redaktion entfernt wurden, den Lesern ihr Guerilla Marketing hier unterzujubeln. Hut ab ob der Hartnäckigkeit. Mitleid wg. der Bedürftigkeit.
#10 am 13.02.2015 von Gast
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Gast
Ich selbst war auch Vegetarier bis ich regelrecht Heihunger auf Fleisch bekam. Mein Eisenhaushalt war erschöpft trotz regelmäßiger pflanzlicher Eisenquellen. dazu kam ein Eiweißmangel mit Ödemen, da mein Körper das pflanzliche Eiweiß nicht gut verwerten konnte. Ich denke jeder muß seinen Weg der gesunden Ernährung finden und dies bedeutet nicht, dass man sich ausschließlich vegetarisch ernähren muss. 1-2 mal die Woche Fleisch zu essen ist vollkommen okay. Solange ich mir nicht jeden Tag den Wanzt damit vollschlage! Wenn man gute Produkte kauft und bewußt isst, ist das deutlich gesünder als wenn man nur pflanzliche Kost zu sich nimmt! Davon abgesehen reagiert jeder Körper anders bei solch einer Ernährungsumstellung! Dem einen geht es wunderbar damit. Ein anderer muss auf Nahrungsergänzungsmittel zugreifen, weil er nicht alles so verwertet wie er sollte.
#9 am 13.02.2015 von Gast (Studentin der Pharmazie)
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Gast
Lieber Johannes, Verzicht auf tierisches Eiweiß ist UNGESUND, da muss schon der Arzt eingreifen, da der Laie hier leider völlig fehlinformiert wird.
#8 am 12.02.2015 von Gast
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Gast
„Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung“ (Albert Einstein)
#7 am 12.02.2015 von Gast
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Physiotherapeutin
Flexariarer ist sicher das Ideal. Ich selbst bin seit ca. 35 Vegetarier, habe davon 6 Jahre mit einem Franzosen ein vegetarisches Restaurant geleitet. Ein Genuss sage ich euch. Die Franzosen haben richtig gut Ahnung vom grandiosen Essen. Wer weniger Fleisch ist tut aber zugleich viel für den Umweltschutz und gegen den Hunger in der Welt. Ja Hunger, ihr habt richtig gelesen. Wusstet ihr, dass für die "UNSEREN FLEISCHKONSUM" in anderen Ländern Wälder, Regenwälder :-( abgeholzt werden, sogar normale Ländereien genutzt werden , die eigentlich für die Ernährung der Landbevölkerung gedacht waren und diese nicht genug für ihre eigene, meist fleicharme Ernährung anbauen können bzw. die Preise derart steigen, dass sich die Ärmsten der Armen noch weniger zum Leben bleibt??? Schon allein das lässt die Schamröte in den Kopf steigen. Bei langfristiger Ignoranz führt dies zu Bluthochdruck..... Wie sind wir in Europa etc. drauf??? Ich danke jedem Arzt und anderen medizinischen Berufsgruppen, die den Patienten die Augen öffnen und zum Nachdenken bringen... mit Humor die kreativitäven Lösungen suchen...
#6 am 11.02.2015 von Physiotherapeutin (Gast)
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Gast
Bezugnehmend auf das Video muss ich nun mal sagen: dem Tod kein keiner vorbeugen! Eine ausgewogene "Flexi-Ernährung" wäre super. Einem Patienten kann man eine Ernährungsumstellung nur schmackhaft machen, indem hingeschaut wird, was er alles essen kann!!! Jedgliche Art von Verbot lenkt den Fokkus auf genau jene Dinge, wenig zur gesunden Ernährung des Patienten beizuutragen. Und Protein muss ja nicht gleich Fleisch sein. Es gibt Fisch, Eier, Milchprokute und soar sehr gut Eiweißpulver, die auf Pflanzenbasis basieren und keinen Zuckker und auch keine Anabolika enthalten. Da muss man sich dann nur etwas mit dem Thema auseinandersetzen. Kauen Sie Ihrem Patienten doch nicht alles vor. Fragen Sie den Patienten, was er meint, wie es gehen könnte. Lassen Sie Ihren Patienten kreativ werden!
#5 am 11.02.2015 von Gast
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Gast
Sich ovo-lako-vegetarisch ausgewogen zu ernähren, ist relativ einfach. Schwieriger wird es, wenn man sich vegan ernähren will, ohne in eine Magelversorgung zu rutschen. Insbesondere bei Kindern sollte man da vorsichtig sein. Ernährungsphysiologisch ist der Mensch ein Allesfresser. Auf eine rein pflanzliche Ernährung ist unser Verdauungstrakt nicht ausgerichtet. Nicht jeder verträgt jede Kostform. Man sollte auf sein Bauchgefühl hören. Wer auf z.B. "vollwertige" Rohkost mit schmerzhaften Blähungen reagiert, sollte sicht nicht dazu zwingen.
#4 am 11.02.2015 von Gast
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Gast
Wenn ein Hausarzt diese Art und Inhalt der Information braucht, dann muss man sich nicht wundern, wenn viele Patienten lieber zu Heilpraktikern und Homöopathen gehen.
#3 am 11.02.2015 von Gast
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Gast
Au Backe, schnell mal alles Wissen durch den Fleischwolf gedreht, und wenn das nicht hilft, dann den typischen Schweinebauch-Liebhaber an sein Elektroauto erinnern? Ist eigentlich schon länger bekannt, dass ein kulinarischer Sinneswandel nicht über "Weglassen" funktioniert, sondern indem köstliche Alternativen aufgezeigt werden, inkl. Benefit und Vorteile. Schauen Sie doch mal rein in das Koch-und Gesundheitsbuch "Tomatenrot+Drachengrün", das hat es geschafft mit Kurzinfos und fixen Rezepten, die auch schmecken.
#2 am 11.02.2015 von Gast
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Dr. Johannes, Hirschhausen für Arme?
#1 am 11.02.2015 von Micha Hammer (Arzt)
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