Wirkung und Nebenwirkungen von Venlafaxin in Abhängigkeit von der Dosis

07.02.2015
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Venlafaxin, zum Beispiel Trevilor, ist ein sehr gut wirksames Antidepressivum. Es wird eingesetzt zur Therapie der Depression, der Angststörungen und manchmal zur Behandlung von Zwangserkrankungen. Typische Dosierungen im ambulanten Bereich sind etwa 37,5-150 mg pro Tag, im statIonären Bereich etwa 75-225 mg, vereinzelt werden auch bis zu 300 mg pro Tag gegeben.

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Venlafaxin hat eine gute und verlässliche Wirkung, wobei meiner Erfahrung nach ein guter Kompromiss aus Wirksamkeit und Nebenwirkungen bei einer Dosierung von etwa 150 mg pro Tag liegt. Nach Beginn der Behandlung verspürt der Patient typischerweise in den ersten zwei Wochen wenig Nebenwirkungen und kaum Wirkung. Nach zwei Wochen tritt häufig eine allgemeine Unruhe, Rastlosigkeit und Angetriebenheit ein, die in der Regel als unangenehm wahrgenommen wird. Der Vorteil dieser Rastlosigkeit ist, dass Patienten, die dies erleben, meiner Erfahrung nach praktisch immer auch die antidepressive Wirkung zwei Wochen später erleben. Die Nebenwirkung “Unruhe” ist also ein verläßlicher Vorbote der antidepressiven Wirkung.

Meiner Erfahrung nach bringen höhere Dosierungen sehr wohl eine etwas höhere Wirkung. Allerdings zahlt der Patient einen zunehmend hohen Preis in Form einer dauerhaft anhaltenden, unangenehmen Unruhe und Getriebenheit. Diese ist bei 225 mg pro Tag oft den ganzen Tag über spürbar und fühle sich so an, als ob man 8 Tassen Kaffee am Tag getrunken hätte. Bei 300 mg am Tag kann die Unruhe unerträglich werden.

Natürlich reagiert jeder Mensch unterschiedlich auf eine bestimmte Dosis. Manche Patienten vertragen 300 mg pro Tag völlig frei von Nebenwirkungen, andere haben unter 150 mg schon ausgeprägte Unruhe. Wer zusätzlich zur Depression noch eine körperliche Erkrankung hat, die ihn schwächt, verträgt oft nur recht niedrige Dosierungen.

Das Dosis-Wirkungs und Dosis-Nebenwirkungs-Verhältnis ist nicht bei allen Antidepressiva gleich. Citalopram und Escitalopram verursachen auch in höheren Dosierungen deutlich weniger Getriebenheit und Unruhe als Venlafaxin. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Venlafaxin in höheren Dosen nicht nur als Serotonin-Wiederaufnahmehemmer wirkt, sondern zusätzlich als Noradrenalin-Aufnahmehemmer wirkt, was eben unruhig macht. In den sehr hohen Dosierungen von 300 mg Venlafaxin pro Tag kann auch noch eine Dopamin-agonistische Wirkung dazu kommen, was im Einzelfall psychotische Symptome auslösen kann.

Aufgrund dieser Dosis-Wirkungs- und Dosis-Nebenwirkungskurve ist es aus meiner Sicht oft sinnvoll, lieber etwas länger bei einer gut verträglichen Dosis zu bleiben, als nach wenigen Wochen, wenn ungeduldig festgestellt wird, dass noch nicht genügend Besserung zu verzeichnen ist, auf eine unverträglich hohe Dosis zu erhöhen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das sowohl Ärzte als auch Patienten die Wirkung von Antidepressiva eher überschätzen und die Nebenwirkungen der Medikamente eher unterschätzen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Verhältnis aus Wirkung und Nebenwirkungen bei unterschiedlichen Dosierungen von Venlafaxin gemacht. Ab welcher Dosis habt ihr eine unangenehme Unruhe beobachtet oder selbst erlebt? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare!

Mehr wie immer unter www.psychiatrietogo.de.

Artikel letztmalig aktualisiert am 16.11.2015.

508 Wertungen (3.76 ø)
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Zwoelfer
Keine Ahnung wer das so liest. Ich nehme es in 150 mg Retard Venlafaxin und Gewichtszunahme ist nicht festzustellen. Nehme dazu noch Mirtazapin und futter JEDEN Tag Süssigkeiten. Habe dadurch auch aufgehört mit dem Rauchen. Jeder reagiert anders nur mache ich auch viel PSort zusätzlich um das Gewicht zu halten ;)
#67 am 14.11.2015 von Zwoelfer (Gast)
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Gast
300 mg ist was viel ich kann dann immer so lange ich lust habe Sex haben 1-3 Stunden finde ich gut.!!!
#66 am 13.11.2015 von Gast
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Gast
Habe 150 mg bekommen alles war ok.
#65 am 13.11.2015 von Gast
  9
Gast
Habe das Venlafain länger als ein Jahr genommen,habe aber nicht zugenommen.
#64 am 13.11.2015 von Gast
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Gast
Hallo wollte nur mal erzählen, dass ich venlafaxin ca ein Jahr eingenommen habe. Seither keine Blutungen mehr haben bzw selten und seit ca. Drei Jahre im frühzeitigen Wechsel bin. Bin ziemlich sauer, da ich diesen meinen hormonelle Zustand nicht mehr rückgängig machen kann. Würde dieses Präparat niemals an Frauen mitte dreißig verschreiben.
#63 am 09.11.2015 von Gast
  21
Gast
Soll es jetzt nehmen benötige dringend info ob Gewichtszunahme bekannt ist ....
#62 am 09.11.2015 von Gast
  34
Gast
Hallo ich nehme seit 6 jahren cipralex 20mg, soll jetzt auf venlafaxin 75mg umsteigen. Habe ein bischen angst dabei. Meine doktorin meint eine in der früh und eine zu mittag. Kann ich da nicht alle beide in der früh nehmen? Wie macht ihr das? Ich hoffe das die dosis nicht zu wenig ist. schlafmittel habe ich auch bekommen. Danke für eure antwort.
#61 am 06.11.2015 von Gast
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Gast
Ich nehme seit 2012 300mg Venlafaxin ret. Möchte gern mal wissen, welche Spätfolgen entstehen können. Habe niedrigere Dosis probiert, klappt nicht. Habe aber das Gefühl, das meine Kommunikation und meine Worte stark nachlassen. Bestimmte Dinge bemerke ich sogar nicht mehr. Mache mir langsam Sorgen. Wer kann mir eine Antwort senden.
#60 am 29.10.2015 von Gast
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Smarti
Hallo, ich habe jetzt seit zwei Jahren Venlafaxin genommen und bin damit immer gut zu recht gekommen. Nun habe ich schon ein paar Monate 75mg genommen. Ich hatte es ab und zu vergessen und bis auf etwas Schwindel merkte ich nichts... Dann dachte ich, na das klappt ja super, versuch doch auch mal ganz ohne. Sozusagen von 75g auf Null. Das ging zwei Wochen gut und nun... brennen im Kopf, Schlaf -und Appetitlosigkeit, Angstattacken.... Eigentlich wie zu Anfang der Depression, nur kann ich jetzt etwas besser damit umgehen als am Anfang. Nun mache ich mir natürlich sorgen, ob es sich um einen richtigen Rückfall handelt oder ob es Absetzerscheinungen sind und ich nochmal gaaaanz langsam ausschleichen sollte.=/ Wer kann helfen?! LG Martin
#59 am 24.10.2015 von Smarti (Gast)
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Gast
Ich nehme Venlafaxin 150mg seit 19 Monaten und habe in der Zeit ganze 15 kg zugenommen. Dabei wurde mir das Medikament als GewichtsABNAHME-Verursacher verkauft. Die Libido ist auch stark reduziert. Die regelmäßige Einnahme zur selben Uhrzeit ist äußerst wichtig, da sehr schnell das SSRI-Absetzsyndrom einsetzt. Ansonsten habe ich keine Nebenwirkungen und empfinde die antidepressive Wirkung sehr gut.
#58 am 22.10.2015 von Gast
  30
Gast
Hallo ich nehme auch schon Jahre Venlaflaxin 150mg. Absetzen selbständig-Auf gar keinen Fall!!! Es muss langsam 'runter dosiert werden, sonst hast du Probleme die Du jetzt merkst. Bitte wende Dich zum Absetzen an Deinen Arzt. Deiner Gesundheit zu Liebe.
#57 am 16.10.2015 von Gast
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Gast
Hallo! Ich kann nur gutes sagen es ist ein top Medikament sehr zu empfehlen!!!
#56 am 15.10.2015 von Gast
  21
Gast
hallo nehme jetzt seit 2009 Venlafaxin davor Trefilor 300 mg am Tag, jetzt bin auf 225 mg am Tag. Auch ich muss sagen das es mir unter Trevilor besser ging und ich auch weniger Nebenwirkung hatte. Seid einer Woche habe ich Venlafaxin einfach abgesetzt und ich fühle mich nicht wirklich gut. Mir ist immer schwindelig und ich habe immer kurze Aussetzer. Ich möchte dieses aber durchziehen und hoffe das mir einer sagen kann wie lange es mir noch körperlich so schlecht geht. Ich muss dazu sagen das ich auch noch Herzkrank bin und dafür einige Medikamente einnehmen muss. Gegen meine Depris und Angstattacken bekomme ich auch noch Lyrica.
#55 am 28.09.2015 von Gast
  53
Gast
Mich würde mal interessieren, ob die Dosierungsangaben des Verfassers sich auf die retardierte oder die nicht retardierte Applikationsform von Venlafaxin beziehen
#54 am 20.09.2015 von Gast
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Gast
#49 Homäoßpathische Mittel nimm ich gar nicht. Hab ich nicht ausprobiert. Aber ich achte jetzt vermehrt auf Ernährung!!! Vitamine und Mineralstoffe und achte auch darauf, dass mein Darm sich saniert und diese Stoffe auch aufnehmen kann. Dadurch hab ich meine Leber entlasen können, die ja in Mittleidenschaft gezogen wird, wenn man so starke Medikamente nimmt. So hat sich mein Allgemeinzustand gebessert und ich kann die Tabletten hoffentlich bald absetzen. Aber wie gesagt, das ist bei jedem anders. Sport und Ernährung, gute Freunde und alles was gut tut auch Psychotherapie ist eine wichtige Komponente (wenn das nicht ausreicht, dann Medikamente okay). Und ich hatte eine schwere Depression und hab mich davon recht gut erholt innerhalb einer vergleichsweise kurzen Zeit (im Vergleich zu anderen Patienten, die ich kennen lernte im Krankenhaus). Jetzt dürfte ich eine leicht gradige Derpession haben, und der Körper erholt sich langsam wieder.
#53 am 18.09.2015 von Gast
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Gast
Bezügl. #49 Schlafmangel kann schädlicher sein als chemische Tabletten. Ich selbst hab diese Schlafhilfen eine Zeit lang genommen (1 Monat), bis das ärgste überstanden war. Danach hab ich s ohne versucht, weil ich doch starke nebenwirkungen hatte. Antidepressiva nahm ich trotzdem (Venlafaxin 300mg). Mit Sport konnte ich die Schlaftabletten absetzen, aber wie gesagt, einen Monat nahm ich sie, sonst wär ich durchgedreht. Ich konnte danach ohne Tabletten 8-12 Stunden schlafen. Das war extrem wichtig für die Regeneration. Hin und wieder nahm ich Baldrian. Das sind Erfahrungen, die ich im Krankenhaus gemacht habe, also unter ärtztlicher Aufsicht. Wie gesagt, die chemischen Tabletten sind nicht ohne, aber in manchen Situationen fast unumgänglich meiner Meinung nach. Jetzt hab ich auf 75mg reduziert, innerhalb eines Jahres. Und nächstes Jahr möcht ich das Zeug nicht mehr nehmen. Aber wie gesagt, in manchen Lebenslagen bzw. wenn man krank ist, sollte man das wirklich erwägen. (Kosten-Nutzen)
#52 am 18.09.2015 von Gast
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Gast
Ich, Männl., 48 Jahre hatte vor über 10 Jahren Trevilor retard 75 jahrelang gut vertragen. Ich habe jetzt Venlafaxin neuraxpharm 75 verschrieben bekommen.Heute fühlte ich mich auf sehr unangenehme Weise wie auf DROGEN. Ich war richtig zugedröhnt mit Luftnot und temporärer Übelkeit begleitet.Ich habe den Verdacht, das das Generikum trotz Retardierung den Wirkstoff fast zur Gänze auschütet ! Früher hat mir Trevilor sehr gut und schnell geholfen.Mir ging es immer gut .
#51 am 12.09.2015 von Gast
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tanja93
Venlafaxin hat mir sehr gut aus meiner Depression geholfen, nachdem ich citalopram ohne Erfolg probiert hatte. Hab mit niedriger Dosis angefangen, dann gesteigert auf 300mg,bis es Wirkung gezeigt hat. Nach ca. Einem Jahr wurde es angefangen ganz langsam herunterzufahren, da ich es bei meiner ersten depressiven Phase zu schnell absetzte und in eine fraglich manische Phase fiel. Bin jetzt bei 150mg und spüre keine Nebenwirkungen, oder sie sind so gering, dass ich sie nicht wahrnehme.
#50 am 09.09.2015 von tanja93 (Gast)
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Gast
Hallo, durch eine Trennung leide ich seit ca. 5 Monaten an mittelschweren Depressionen mit Angstzuständen und innere Unruhe besonders am Morgen. Der Psychiater spricht von einer depressiven Anpassungsstörung. Im Laufe des Tages verbessert sich dieser Zustand dann relativ. Zur Zeit nehme ich ausschließlich pflanzliche und homöopathische Arzneimittel wie Neurexan (8-10 Tbl. täglich bei Bedarf) gegen nervöse Unruhezustände und Schlafstörungen. Zusätzlich morgens 1x Tbl. Lasea gegen Unruhezustände bei ängstlicher Verstimmung für den Tag. Wegen Schlafstörungen nehme ich einen pflanzlichen Arzneitee Baldrianwurzel und Kapseln Baldrianextrakt (561 mg.) zur Nachtruhe – kann dann aber auch nur ca. 3- 4 Stunden schlafen. Außerdem bin ich jetzt in einer psychotherapeutischen Verhaltenstherapie mit Tiefenpsychologie. Ich treibe grad jetzt sehr viel Sport und halte mich sehr viel in der Natur auf, ich jogge und bike sehr viel. Mein Psychiater einer speziellen Angstklinik empfiehlt mir nun dringendst das Antidepressivum Venlafaxin und Dipeperon als chemisches Schlafmittel zu nehmen. Ich selbst möchte allerdings keine chemischen Antidepressiva und Schlafmittel wegen der schweren Gegenanzeigen einnehmen und baue daher auf Alternativen. Hat jemand Erfahrung mit pflanzlichen oder homöopathischen Arzneimitteln bei dieser Diagnose Depressionen mit Angstzuständen und innere Unruhe? Oder muss ich eventuell doch Antidepressiva einnehmen?
#49 am 08.09.2015 von Gast
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Gast
Vor 8 Jahren bekam ich zum ersten mal Venlafaxin 75mg verschrieben. Ich merkte eine deutliche Besserung meiner Depression bereits nach einem Tag. Meine Ärzte glaubten eher an einen Placeboeffekt, aber das war mir egal. Nach zwei Monaten merkte ich, dass sie sich wieder anschlich. Auch eine Dosiserhöhung auf 150mg/Tag änderte daran nichts.
#48 am 07.09.2015 von Gast
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Gast
Ich habe 1 Jahr lang venlafaxin genommen und vor 2 Wochen abrupt abgesetzt. Angefangen mit 37.5mg , nichts gespürt, erhöht auf 150mg und war mit der Wirkung in den ersten Monaten sehr zufrieden. Nach ca 4 Monaten fings an dass ich einen unmenschlichen Heisshunger entwickelte welcher schirr unstillbar schien. In der Nacht wachte ich Regelmässig schweissgebadet auf und am morgen fülte ich mich oft lange benebelt und irgendwie teilnahmslos. Wie gefühlsmässig so sehr in Watte gepackt, als ob ich garnichts mehr empfinden könnte. Da ich auf hochleitungsniveau Sport betreibe, merkt ich auch einen Energieverlust. Nebenbei fühlt ich mich so unruhig und rastlos innerlich das ich sogar sehr oft Selbstmord Gedanken spürte, nach satten 15kg mehr auf den Rippen und dem Gefühl nicht mehr ICH zu sein habe ich es von heute auf morgen abgesetzt und frage mich seitdem nur noch warum mein Arzt nicht bemerkt hat das dies alles Nebenwirkungen von diesem Scheiss venlafaxin sind! Würde es nie mehr nehmen!
#47 am 01.09.2015 von Gast
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Gast
Seit heute bin auch ich "Venlafaxin-Éinnehmer". Es ersetzt die jahrelange Einnahme von Citalopram. Es wurde verordnet ohne Ausschleichen des Vorgängers. Also gestern noch Citalopram, heute Venlafaxin. Zudem nehme ich seit Monaten dankbar "Mirtazapin" ein, das mir gut über die Nacht hilft. Ich hoffe, dass die Wirkung so bleibt. Ich werde über die Umstellung berichten und freue mich über eure Erfahrungen zum Thema. Gerne auch hier: https://www.facebook.com/pages/Patrick-Larible/110237452383999#!/DepressionenSindErnst
#46 am 01.09.2015 von Gast
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Gast
2001 hatte ich nach 19 Jahren des Leidens beschlossen, meine Medikamente umzustellen, u. a. Trevilor (Venlafxin) mit 75mg morgens und abends. Nach wenigen Monaten trat eine Besserung ein. Nebenwirkungen waren nicht zu verzeichnen. Dazu nahm ich noch abends Doxipin (schlafanstossend) und morgens Tegretal 400 (Abbau irrationaler Ängste) ein. Doxipin und Tegratal habe ich vor 6 Monaten ausgeschlichen und durch Lamotrigin ersetzt. Erst die Kombination verschiedener Medikamente hat mir geholfen, die Ängste, Depr. und Panikattacken zu verlieren. Traurigsein ist bei mir genauso, wie bei jedem anderen Menschen auch. Ich habe heute die gleichen Empfindungen wie früher, vor Ausbruch der Erkrankung. Diese wurde vermutlich ausgelöst durch Schuldgefühle nach dem Suizid meiner Mutter 1982. Ich bin nicht nur durch den Scheuersack gegangen, sondern meine ganzen Emotionen mit klarem Verstand kamen nach und nach zurück. Nicht zuletzt durch Venlafaxin. LG Helmut
#45 am 30.08.2015 von Gast
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Gast
53 männl. Ich nehme Venlafaxin seit über 3 Jahren ; 150 mg , und habe damit eine häftige Angststörung gut im Griff. Als Nebenwirkung habe ich abends mit Sehstörungen zu tun. Die nehme ich aber in Kauf. Regelmäßig im Februar/März verstärkt sich die Angststörung und der Arzt erhöht auf 300 mg. Das ist erfolgreich. Im April/Mai versuche ich dann wieder auf 15o mg runter zu kommen. Das ist nicht einfach. Wenn ich 1 Tag 150 mg, 1 Tag 300 mg, 1 Tag 150 mg und so weiter, nehme geht es mir besonders gut. Besser als bei gleichbleibendem Spiegel. Jetzt meine Frage an euch und den Autor: Hat jemand ähnliche Erfahrungen ? Hat ein schwankender Spiegel einen Effekt?
#44 am 22.08.2015 von Gast
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Gast
Nehme Venla schon seit Jahren und seit längerem (mind. 10 Wochen) im einer unverantwortlich hohen Dosis von 450mg...Das gute ist, dass ich keinerlei Nebenwirkungen verspüre!! Aber ich denke einfach auf Dauer kann das nicht gut sein! Ich kenne die Absetzsymptome nur zu gut und habe auch bei ganz langsamer Reduktion riesen Probleme damit. Ich möchte nun aber von dieser Dosis runter und habe nun echt Angst vorm reduzieren :(
#43 am 21.08.2015 von Gast
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Gast
Ich nehme Venlafaxin in kleiner Dosis, 37,5 mg seit 4 1/2 Wochen. Die Nebenwirkungen in den ersten Tagen waren unerträglich. Nach 4 Tabletten habe ich jedoch bereits eine Besserung meines Zustands bemerkt. Nach einer Woche sollte ich erhöhen auf 75 mg und mir ging es wieder schlecht, schlechter als vorher. War gesamt 4 Wochen krank und arbeite seit 1 1/2 Wochen wieder. Nun geht es mir aber nicht wirklich gut. Bin nervös, habe Herzrasen, Schwindel und Kreislaufprobleme am morgen. Mein Kopf ist wie benebelt und ich bin den ganzen Tag müde und völlig antriebslos. Null Bock Phase! Kenne ich von mir gar nicht!!! Bei Nachfrage bei meinem Neurologen hieß es nur, dass alles besprochen sei und es dazu nichts mehr zu sagen gebe. Da mein Vertrauen dem Herrn gegenüber völlig weg ist habe ich versucht einen Termin bei einem anderen Neurologen zu bekommen. Nächster möglicher in 2 Monaten. Was ich bis dahin mache weiss ich nicht, aber das hier ist kein Zustand und Venla nicht grad wirklich wirksam.
#42 am 05.08.2015 von Gast
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Gast1234e5
Ich nehme nun 17 Monate Venlafaxin. Ich bin auf 150 mg aufgestiegen (da man Anfangs nur 75 mg einnimmt.) Ich bin motivierter, die Angst hat stark abgenommen, meine Zwangsstörungen wurden gemindert, kann Nachts gut ein und durchschlafen! 150 mg ist eine humane Dosis. Zu Beachten ist aber dass das Medikament nicht sofort wirkt! Es dauert eine bestimmte Zeit bis es den Hormonhaushalt regelt. Venlafaxin hat jedoch auch starke Absatzerscheinungen wie Kreisilaufprobleme, zittern und miese, miese Stimmung. Deshalb LANGSAM runterdosieren. Mein Arzt empfiehlt mir jetzt, nach abgeschlossener Berufsausbildung es nun abzusetzen und in eine Kur zu begeben. Fazit: Scheut euch nicht davor, wichtig ist nur es im Auge zu behalten, um irgendwann den Schritt zu wagen es irgendwann wieder abzusetzten.
#41 am 04.08.2015 von Gast1234e5 (Gast)
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Gast
Nehme auch seit 6 Monaten Vf..Am anfang 37,5 danach erhöht und nun 1 x am Tag 150 mg.. Nebenwirkung Schwindel Lustlos Müde egal gefühl und Nachts Schlafprobleme. Ausserdem Geräusch empfindlich schlechteres sehen mal Appetitlos mal Fressattacken. Bin eigentlich nicht zufrieden aber bei meinem Arzt stoße ich auf Granit.Soll es weiternehmen obwohl wie ich finde es mir nicht hilft.Was nützt es wenn ich probleme mit den NW habe und dadurch meinen Alltag nicht bewältigen und nicht belastbar bin..
#40 am 31.07.2015 von Gast
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aradiaa
Model Sackgasse? Ich beziehe mich auf den Kommentar zuvor. Warum nehmen Sie dann diese Tabletten. Was Sie machen nennt man Mißbrauch *Kopfschüttel*. Bei Angststörungen oder Depressionen helfen diese Tabletten sehr gut. Die Nebenwirkungen verschwinden auch nach einiger Zeit (falls sie überhaupt vorhanden waren).
#39 am 30.07.2015 von aradiaa (Gast)
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Gast
Nicht erschrecken und auch nicht unbedingt nachmachen. Ich nehme seit ca. 2 Jahren zwischen 600-1200 mg am Tag. Nach ca. 2 Wochen lasse ich es ein paar Tage weg, kriege ab dem 2. Tag ohne dann so eine Art Schwindel, bei schnelleren Kopfbewegungen, fühlt sich seltsam an, wie sone kurze Störung im Fernsehen, kennt man vielleicht. Ab dann wird es täglich schlechter mit der Laune, man regt sich innerlich über banales Zeug auf, also nix gutes! Ich mache es aber deshalb so, weil nur nach ein paar Tagen Auszeit, ie amphetamin ähnliche Wirkung wieder einsetzt, wenn man so ca 5 Tabletten a 150mg am Tag nimmt oder mehr. Es ist aber nicht das selbe, man wird kein Wundersportler und 62 Stunden wach am Stück ist auch nicht möglich. mit ein paar Kannen kaffee könnens aber 24+ sein. Konzentrieren ist auch viel besser und man kann auch problemlos unter normale Menschen gehen, wenns denn sein muss. Solange man Tabletten hat. Amphetamin Zero könnte man es vielleicht nennen aber wirklich mit starker Betonung auf Zero, kein gleichwertiger Ersatz aber immerhin ein paar der guten Effekte stecken schon drin. Und bevor ihr mich jetzt shitstormt, möchte ich nochmal betonen, dass was ich da mache, ist nicht das Model Zukunft sondern das Model Sackgasse!
#38 am 26.07.2015 von Gast
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berle 03
Kann es sein, das man erst nach Monaten ,Nebenwirkungen bekommt ?
#37 am 20.07.2015 von berle 03 (Gast)
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La-Rose93
Ich würde gerne wissen ob ihr durch das Medikament auch so oft müde seid??! Ich nehme es seid 2Jahren und es geht mir mit den Panikattacken viel besser, die Müdigkeit die mich ca 2 Stunden nach einnahme überkommt ist geblieben. Wenn es euch auch so geht bitte den Daumen hoch an klicken. Und falls ich euch durch Venlafaxin fit und wach fühlt bitte den Daumen runter klicken. Vielen Dank meine Lieben Gruß Vivi
#36 am 17.07.2015 von La-Rose93 (Gast)
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Gast
Matschigkeit im Schädel und Schwindel können aich von einer sehr starken Depi kommen.
#35 am 15.07.2015 von Gast
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Gast
Ich nehme Venla seit 24 Monaten - 300 mg - ohne diese würde ich den Tag nicht schaffen. Ich warne davor eigenmächtig die Dosen zu verändern, da es jede Menge von Nebenwirkungen gibt. Bitte einen Psychater zur Hilfe nehmen und eine Klinik zum ausschleichen ansprechen - weil auch die Psyche veränderungen wahrnimmt. Auch nicht vergessen je 3 Monate ein EKG und Serum zu prüfen. Ansonsten ist es ein sehr gutes Medikament.
#34 am 15.07.2015 von Gast
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Yannik
Ich nehme Venlafaxin nun seit Februar. Zuerst wurde mit einer sehr niedrigen Dosis angefangen, welche doch recht schnell erhöht wurde. Das erste Mal Wirkung spürte ich erst bei ca. 150mg. War zu hippelig, unruhig, aber vom Kopf her immer noch matschig. Diese Wirkung verflog aber nach 3-4 Tagen und es stellte sich wieder das Antriebslose ein.. Mein Puls ist von Haus aus ziemlich tief (ca. 50 Schläge), daher versuchten die Ärzte mal die Dosis zu erhöhen. Nehme jetzt seit 4 Monaten 300mg, die Wirkung ist bei mir aber immer noch ziemlich gering, vor allem Phasenweise. Mein Psychiater hat vor 2 Wochen die Dosis wieder um 75mg auf 375mg erhöht, jedoch hat es sich seit dem auch nicht recht geändert - obwohl mit der Menge ein neuer Rezeptor angesprochen werden soll - mein Kopf ist immer noch recht matschig, ich immer noch antriebslos, was wohl an der Krankheit liegt. Finde es recht schwer einzuschätzen, wie die Wirkung ist, weil man ja keine Vergleiche hat, wie es in dem Moment ohne wäre...
#33 am 15.07.2015 von Yannik (Gast)
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La-Rose93
Ich weiblich 22Jahre nehme seid Anfang 2014 Venlafaxin erst bis Ende 2014 37,5mg und nachdem ich selber absetzen wollte bekam ich einen schlimmeren Rückschlag als es vor der Einnahme war. Seid dem nehme ich 150mg. Ich hatte oft mit derealisation und Schwindel zu kämpfen. Ebenso bekomme ich zum Abend starke Kopfschmerzen. Trotzdem muss ich sagen, ohne Venlafaxin könnte ich nicht mehr leben sondern nur funktionieren. Ich kann jeden nur raten mindestens 3Monate bei ersteinnahme abzuwarten. Da erst dann die Nebenwirkung verschwunden sind. Bei Fragen gerne ein Kommi hinterlassen :)
#32 am 14.07.2015 von La-Rose93 (Gast)
  7
Gast
Ich nehme seid 2 Jahren Venaflaxin 75mg 1x täglich ein. Die Wirkung ist für mich völlig ausreichend. Keine Nebenwirkungen.Gesunder Antrieb und keine Depression vorhanden. Ich bin echt froh das es mir so gut hilft.
#31 am 13.07.2015 von Gast
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Gast
Ich habe während der Therapie aufgrund (ich hasse diese Wort) eines Burnouts in einer Tagesklinik in Herten 300 mg Venlavaxin in 2012 eingenommen. Nach der Entlassung wurde ich dann auf 150 mg eingestellt. Diese 150 mg habe ich vor 3 Monaten auf 75mg reduziert, weil ich ausgleiten möchte. Nebenwirkungen habe ich solange ich die Tabletten nehme (egal welche Dosierungen keine). Leider aber beim Aussteigen oder Vergessen einer Einnahme. Sofort einen ganz eigenartigen ich sag mal schubweise eintretenden Schwindel mit Geräuschen im rechten Ohr. Ich kann das gar nicht richtig beschreiben, ist aber unangenehm. Ich versuche nun durchzuhalten und keine Tabletten mehr einzunehmen. Seit 3 Tagen. Ist aber ein sch.. Gefühl. Hoffe das geht bald vorbei.
#30 am 07.07.2015 von Gast
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Gast
Nehme seit mehreren Jahren täglich 300mg Trevilor retard bzw. entsprechendes Generikum; phasenweise auch 450-600mg (akute Burnout-Symptomatik). Wenig Nebenwirkungen, etwas kurzatmig, Durchschlafstoerungen. Symptome beim abrupten Absetzen (Kopfschmerzen) erst ab Tag 2/3. Niedrigere Dosierungen bringen bei mir wenig, Antriebsschwaeche bleibt. Begleitende Verhaltenstherapie hat zeitweise geholfen, ebenso konsequente Ernaehrungsumstellung (überwiegend vegetarisch, dann auch seltener Heißhunger-Attacken; Gerstengras zum Säure-Basen-Ausgleich), auch Hormonspiegel checked lassen. Libido unverändert und absolut normal.
#29 am 16.06.2015 von Gast
  9
Gast
Hallo! Ich nehme Venlafaxin seit März 2012 und habe es bis 150mg gut vertragen. Später stellten sich dann doch NW ein ( abendliche Unruhe in den Beinen, extreme Lust auf Suesses wie Schokolade, Herzrythmusstoerungen , Verspannungen im Kieferbereich ) Werde bald versuchen die Dosis zu reduzieren. Habe schon mal 225mg genommen , von der Reduktion auf 150 habe ich nichts gemerkt, merke aber sofort wenn ich eine Tablette vergesse.
#28 am 15.06.2015 von Gast
  5
Gast
Hallo, ich nehme Venlafxin 225 seit ein paar Monaten. Habe im Februar mit 37,5 begonnen und langsam erhöht, während eines Klinikaufenthaltes. Seit ich 225 mg nehme, stehe ich nur noch "Strom", kann so gut wie nicht mehr schlafen. Zeitweise tretenan verschiedenen Stellen meines Körpers kleine blaue Flecken auf, die nach zwei bis drei Tagen wieverschwunden sind. Meine Blutgerinnung ist nicht in Ordnung. Habe auch Heißhunger auf Süßigkeiten. Oftmals stehe ich auch völlig neben mir und kann meine Umgebung nicht richtig wahrnehmen. Ich fühle mich nicht schlapp oder schlecht dabei; denn ich habe diesen Zustand lieber als meine Depri-Phasen, Ängste oder sonstige negativen Gefühlsschwankungen.
#27 am 07.06.2015 von Gast
  6
Gast
Habe Venlafaxin verschrieben bekommen und recht schnell einige Nebenwirkungen (wie hier schon beschrieben) erfahren dürfen. Ich habe das Präparat abgesetzt und da ich auch auf andere Psychopharmaka (SSRI) mit starken Nebenwirkungen (unerklärliche Agressivität, Gefühlslosigkeit, teilweise 10KG Gewichtszunahme (wie bei Mirtazapin) etc.) reagiert habe, bin ich nun auf Naturprodukte umgestiegen. Morgens 2x Lioran (Passionsblume) und Nachmittags/Abends und vor dem Schlafengehen je 1x Kytta-Sedativum. Erstaunlich ist, dass die Natur mir weitaus besser hilft, als die ganzen Chemiebomben (und das ohne jegliche Nebenwirkungen).
#26 am 22.05.2015 von Gast
  9
Bianca
Ich nehme auch seit 10 Monaten venlafaxin 150 mg. Bin Grad am absetzen und bei 107 mg. Dieses Zeug geht gar nicht. Bin nur müde,schlafstörungen,gewichtsverlust,Verspannungen im genick und Schultern mit Kopfweh. Sehstörungen Zuckungen in Händen und Beinen. Magen darm Probleme. Kompletter libidoverlust. Schwindelattacken. Trockene Haut und Augen. Haarausfall. Fühle mich als wenn ich nicht richtig da wäre. Freude empfinde ich auch nicht und lustlosigkeit hab ich auch. Depression hab ich keine mehr.
#25 am 21.05.2015 von Bianca (Gast)
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karin
ich nehme seit fast 12 wochen venlafaxin 250 mg, mir gehts sauschlecht, unruhe extrem, schwitzen..nahm vorher schon ad gings mir gut mit tiefen, so dreckig wie seit der medikamentenumstellung ging es mir noch nie. mein arzt meint durchhalten. eine woche spiele ich noch mit, dann ist schluss, kann mich nicht zuerst aufbauen, dann kriegst was, was dich niederhaut...entweder auf 180 oder nur schlafen.....so kanns ned weitergehen...nebenwirkungen schwitzen, höchster blutdruck, alle anzeichen die vor jeder behandlung sind wieder da, 1000000 ameisen laufen im mund, die beine sterben ab usw....da gibts eine lange liste, kann seit fast 3 monaten nicht mehr richtig arbeiten, belastet auch sehr, muss mich auf eine schwere knieop vorbereiten, brauche da echt kraft und es geht mir momentan nur schlecht seit venla, hab auch keine ängste, hatte ich nie.........glaub es ist zeit zum eingreifen....das lesen und schreiben hat mir viel kraft gegeben, werd meinen arzt sagen er muss mir was anderes geben.....der ist aber total fixiert....hatte lange vorher schon probleme, die medikamente passten aber, bis ich sie kontrollieren lies.......wünsche euch allen viel kraft!!!!!
#24 am 14.05.2015 von karin (Gast)
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Gast
Ich habe das Venlafaxin das erste mal mit 16 verschrieben bekommen, 150mg täglich. Zu der Zeit habe ich keine Nebenwirkungen gehabt. Irgendwann kamen dann leichte Kopfschmerzen dazu, was aber erträglich war. Jetzt werde ich bald 18 und habe 6 Monate lang 300mg täglich bekommen, jeweils morgens und mittags 150mg. Auch da keine Nebenwirkungen, aber mir ging es mit der Dosis deutlich besser. Vor 2 Monaten sollte ich die Dosis halbieren und nur noch 150mg morgens nehmen. Da ich durch die entzugserscheinungen jedoch einen kompletten Rückfall in die Depressionen und Angstattacken hatte, bin ich nun wieder be300mg täglich. Das Dosis-Wirkungsverhältnis war also sehr gut. Der Entzug ist jedoch die Hölle.
#23 am 10.05.2015 von Gast
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Gast
Ich nehme Sie auch . Ich leide seit Jahren unter Grübelzwang und Depressionen an sich. Ich habe Anfangs gar nichts gespürt doch jetzt bin ich froh das ich Sie nehme. Ich habe kein zittern mehr in den Händen, gehe ruhiger zur Arbeit und an die Arbeit heran. Die Menschen kann man leider nicht ändern, aber ich versuche Schritt für Schritt alles ruhiger anzugehen. Doch verzichten möchte ich auf Venlafaxin auf keinen Fall. Ich fühle mich weitaus wohler damit
#22 am 06.05.2015 von Gast
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Gast
HAllo an alle,meine persönlichen Erfahrungen mit Venlafaxin sind sehr schlecht.Keine/Minimale Wirkung.Nach einschleichender Behandlung über 3 Monate bin ich auf 225mg gewesen was nun wieder,seit 5 Wochen, auf 150mg reduziert wurde.Unerwünschte Wirkungen des Medikament sind bei mir in unterschiedlicher Stärke und Zeitdauer:Benommenheit,Zittern,Schweißausbrüche,Albträume,Impotenz,sexuelle Erregungsstörungen über Stunden,Gleichgewichtsstörungen,Anpassungsstörungen der Augen,zeitweise Schlaflosigkeit,1-2Tage kein Schlaf,plötzliche starke Müdigkeitsattacken am Tage,Appetitlosigkeit,Essanfälle - sehr starkes Verlangen nach Süssigkeiten-starke Gewichtszunahme ( 15kg in 8Wochen ),Hyperakusis - Abneigung gegen Musik,laute Geräusche,Sonnenlicht,Straßenlärm,laute Stimmen,Verdauungsstörungen,Flatulenz,Konzentrationsstörungen,Geschmacks-veränderungen,Stromschlagähnliche Entladungen des Körpers,Beine,Arme,Leib,im Kopf (Gehirn),Muskelverhärtungen des Nacken,Kiefer,Halswirbelsäule,Brustwirbelsäule.
#21 am 06.05.2015 von Gast
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Gast
Hallo unter mir, die Nebenwirkungen am Anfang hatte ich auch ca. 2 Wochen, bin jetzt bei 112,5 mg pro Tag, und bei jeder Dosissteigerung hast du die einige Tage lang wahrscheinlich wieder ein kleines Schwummrigkeitsgefühl. Nimm die Medikamente auf jeden Fall weiter, es wird dir helfen! Die anfänglichen Nebenwirkungen sind normal!
#20 am 30.04.2015 von Gast
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Gast
. Habe heute die erste Venlafaxin AAA 37,5 mg. eingenommen. Mir geht seid dem schlechter, als vorher. Überlege , ob ich sie weiter einnehmen soll. Gib es nicht was leichters, bin nur am Morgen depressiv und gegen Mittag geht es mir besser. Weiß jemanden einen Rat , daß ich dieses Teufelszeug nicht einnehmen muß ( soll).
#19 am 27.04.2015 von Gast
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Gast
Nehme Venlafaxin in geringster Dosis ,18mg pro Tag habe damit keinerlei Nebenwirkung,bei höherer Dosierung merke ich die Unruhe und starkes Engegefühl in der Brust. Ich komme glücklicherweise mit dieser niedrigen Dosierung aus.
#18 am 27.04.2015 von Gast
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Gast
Hallo, ich nehme seit 3Jahren Venlafaxin 187,5mg pro Tag. Ich hatte keinerlei Nebenwirkungen und meine Panik-Angststörung wurde deutlich besser. Allerdings bin ich seit 4Wochen dran Venlafaxin abzusetzen, da ich innerhalb der letzten 3Jahre über 20kg zugenommen habe. Vor der Einnahme habe ich nie zur Gewichtszunahme geneigt und natürlich habe ich etliche Diäten ausprobiert und seit 1,5Jahren habe ich nun einen Hund, mit dem ich täglich mind. zwei Stunden draußen bin. Aber egal wie3 sehr ich meine Ernährung umstelle und egal wie viel ich mich bewege, es ändert sich absolut nichts an meinem Gewicht. Das ganze zerrt so sehr an meinem Selbstbewusstsein, sodass ich Venlafaxin nun unter ärztlicher Aufsicht absetze. Hat noch jemand Gewichtsprobleme durch Venlafaxin bekommen?
#17 am 16.04.2015 von Gast
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kiki
Nehme jetzt seit Januar 2013 Venlafaxin 1x 75 mg täglich. Bisher hat es mir super geholfen.... Außer Probleme im sexuellen Bereich. Orgasmus... Was ist ? Es wird immer schwieriger, einen zu bekommen. Die innere Unruhe kehrt hin und wieder auch gegen Mittag zurück. Bin Lehrerin und hatte burn out, Angststörungen u.s.w. . Will die Tabletten eigentlich absetzen. Hab aber auch Angst, dass es wieder schlimmer wird. Bin in den letzten Stunden einer Therapie... Super Fortschritte gemacht. Bisher... Was soll ich tun? Hat jemand Erfahrungen diesbezüglich ?
#16 am 08.04.2015 von kiki (Gast)
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gast
Also bei mir ist es so habe mit 150 mg angefangen 3monatelang .habe keine Nebenwirkungen gehabt aber auch keine Besserung. Jetzt bin ich bei 225mg Seit 5 Wochen neben Wirkung keine. Aber ich merke ich bin gelassener geworden
#15 am 05.04.2015 von gast (Gast)
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Gast
das schlimmste ist bei mir aber wenn ich die mal vergesse zu nehmen: ich bekomme dann so komische fehlempfindungen die sich anfühlen als ob ein stromschlag durch meinen ganzen körper schießt und das immer öfter und heftiger bis hin zum sekundentakt. außerdem werde ich jedesmal von extrem heftigen und realistischen alpträumen geplagt und wache schweißgebadet auf. das alles hört erst auf wenn ich sie wieder nehme. also muss das medikament, falls ich es absetzen möchte,ganz langsam ausgeschlichen werden.
#14 am 03.04.2015 von Gast
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Gast
also die unruhe spüre ich jetz nach 6 monaten 150 mg am tag immer noch. ich kann manchmal abends garnicht einschlafen weil meine beine die ganze zeit unkontrolliert rumzappeln. naja und das übliche halt, gesteigerte libido aber man kommt nicht zum punkt, apetitlosigkeit und völlegefühl obwohl man nichts gegessen hat abwechselnd mit spontanem süßigkeiten craving, oft kopfschmerzen,schwindel,sehstörungen,übelkeit,episoden von extremen herzrasen und ich habe extrem zugenommen. aber trotzdem merke ich dass ich selbstbewuster und insgesamt stabiler geworden bin.
#13 am 03.04.2015 von Gast
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Gast
Ich bin mit Venlafaxin sehr unzufrieden.Selbst nach 3monatiger Anwendung stellt sich die erwünschte Wirkung nicht bis kaum ein, bei zunehmenden nicht zu tolerierenden Nebenwirkungen.Also von einem MEDIKAMENT habe ich etwas ganz anderes erwartet.Es ist erstaunlich,dass so etwas Inverkehr gebracht werden darf.Leider !!! haben sich meine Befürchtungen mehr als bestätigt.Und nun?Gespräche,ändern des "Sozial"-systems wären mehr als NOTwendig.Die Bedingungen unter denen ein Mensch lebt beeinflussen maßgeblich auch seine psychisch-seelische Situation.
#12 am 29.03.2015 von Gast
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Nehme Venlaflaxin seit Juli letzten Jahres. 75 mg. Unruhe in Einstellungsphase kann ich nut bestätigen. Ebenso morgens die ersten zwei drei Stunden nach Einnahme. Schätzte dies eher als Nebenwirkung ein und plane sie ausschleichen zu lassen. Verlustängste durch traumatische Erlebnisse Kinder auf Intensivstation pädophile Opfer habrn sich gelegt. Fachleute sagen 1- 2 jahre sollten die Medikamente genommen werden. Zu früh zum absetzten
#11 am 20.02.2015 von Dagmar Reis (Diabetes-Beraterin)
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Gast
Ich bin etwas enttäuscht darüber, dass so wenig Reaktion auf die Beiträge gibt, insbesondere auch von "Psychiatrietogo".
#10 am 15.02.2015 von Gast
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Arzt
Sehr schöne Patientenkommentare, die doch sehr deutlich darauf hinweisen, dass zu viele Antidepressiva verordnet werden!
#9 am 12.02.2015 von Arzt (Gast)
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Gast
Ich selbst nehme seit nun fast 4 Jahren 75mg Venlafaxine zur Migräneprophylaxe. Zu Beginn starke UAWs, diese haben sich etwas gelegt, leide aber immer noch an starker Müdigkeit, inkl. Einschlafen am Tag.schwindel, durst, gähnen, mundtrockenheit, libidoabnahme uvm
#8 am 11.02.2015 von Gast
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Gast
Ich habe fast alle fast alle gängige AD durch. Und auch Seroquel, Abilify. Keine Tabletten haben was gebracht, auser längeren Klinikaufenthalten. Venlafaxin hat auch Unruhe, Schwitzen, zittrige Hände verursacht. Ich habe alles abgesetzt und bin nach 8 jaren völlig gesund. Allerdings war ich verliebt, jetzt habe eine süße/weniger süße Tochter und normales Familienleben mit allem, was dazu gehört (auch Ärger). Würde empfehlen, mit Psychopharmaka vorsichtiger umzugehen, da ich auf Rezept schon mal Tavorabhängig war.
#7 am 11.02.2015 von Gast
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Gast
P.S. II: Die Müdigkeit ist gerade sehr groß. Weglassen des Medikaments, da hänge ich ein Warnschild daran. Es muß zwingend sehr lange ausgeschlichen werden. Absetzsymptome spüre ich bereits nach einem Tag. Diese äußern sich durch sog. stromschlagähnliche Empfindungen. Extrem unangenehm. Da es mir sehr schwergefallen war, das dann erlebte zu verstehen, habe ich ein wenig gesucht und bin dazu auf den Artikel gestoßen, der es recht gut beschreibt, was dann mit einem passiert: http://www.arznei-telegramm.de/zeit/0311_a.php3 Allerdings tritt das auch manchmal auf, obwohl keine Absetzsituation vorliegt.
#6 am 10.02.2015 von Gast
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GastB
1000 Zeichen sind verdammt wenig. Zu Nebenwirkungen: Ich bin emotional mittlerweile fast tot, d.h. weder Freude noch Ärger dringen wirklich zu mir durch, bei Ärger nur in sehr hoher Dosierung des Ärgers. Für mich eine der schlimmsten Nebenwirkungen, denn Freude kann man kaum anderen vorspielen. Allerdings neige ich auch zu Mut in bestimmten Situationen, wo viele schweigen oder wegsehen. Was schon teilweise dann Erstaunen erregt. Für Fragen stehe ich gern zur Verfügung, ggf. einfach hier mal schreiben, das Kontakt gewünscht ist.
#5 am 10.02.2015 von GastB (Gast)
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GastB
Hallo, ich habe Venlafaxin seit 2004 und Versuchen mit anderen Präparaten hat es sich als das Mittel der Wahl gezeigt. Derzeit nehme ich 225 mg, dazu noch Sertralin 200 mg und w/Narkolepsie Modafinil mind. 200 mg. Zusätzlich normale Medikamente. Venlafaxin hat - was zur Gabe von Sertralin führte - bei mir u.a. zu Aggressivität geführt. Diese trat vor allem auf, wenn ich in größeren Menschenmassen war, mich bedrängt fühlte oder auch sehr unter emotionalen Stress stand. Beispiel Radfahrer fährt vor mir bei Rot über die Kreuzung und ich kann kaum bremsen. Weitere Nebenwirkungen waren und sind: erektyle Dysfunktion, Schwitzen, morgentliche Übelkeit, Hungerschübe, exzessiver Schokoladenkonsum. Gewichtszunahme. Eine Verteilung der Dosis über den Tag hat sich als praktisch erwiesen. Problematisch sind Wechsel Generikas, die Bioverfügbarkeit unterschiedlich. Auch die Darreichungsform hat Auswirkungen auf die Nebenwirkungen. Kapseln z.B. vertrage ich schlechter als Retardtabletten.
#4 am 10.02.2015 von GastB (Gast)
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// achja: missbräuchlich verwendet im Sinne von nasalem Konsum. Meine Dosierung ( bzw. DIE Dosis) waren 150mg.
#3 am 10.02.2015 von Peter Funk (Nichtmedizinische Berufe)
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Hallo, als Venlafaxin 2013 bei mir angeordnet wurde hatte ich sofort heftigste Nebenwirkungen die denen von (Meth)Amphetamin und Derivaten ( BEI MIR) in so gut wie nichts nachstanden... starke Schmerzen im Nierenbereich, starke Schmerzen beim Pinkeln ( was sowieso kaum möglich war), schwitzige Hände... einfach nur ekelhaft. Das war dann auch die erste und letzte Pille ( hab die da auf Therapie normal vom Arzt verschrieben bekommen, die anderen wollten es da sie es missbräuchlich verwendet haben was mir auch nicht in den Kopf ging- ich habs wieder absetzen lassen. Anti Depressiva und Neuroleptika waren bei mir noch nie so das wahre. Habe, nach einiger Suche, mit Quetiapin ein zuverlässiges Mittel gefunden bei dem sich die Nebenwirkungen in Grenzen hielten. Ich war zudem jahrelang durchgehend drauf ( reichen die 1000 nicht), da aber sauber. Mmn sind Opioide einfach das beste AD mit den geringsten NW's aber na gut, offtopic und die 1000 ( hahah das gefällt mir)- hab ich jetzt auch ;)
#2 am 10.02.2015 von Peter Funk (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
Hallo, nehme seit knapp 2 Jahren Venlafaxin 225mg, habe gelernt mit der Unruhe gelassener umzugehen, unter einer geringeren Dosis hatte ich keine antidepressive Wirkung. Einzige unangenehme Nebenwirkungen ist das ständige Schwitzen. Gegen die Unruhe treibe ich Sport und habe viele Skills gelernt
#1 am 10.02.2015 von Gast
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