Homöopathie versus Medizin

04.02.2015
Teilen

Dr. Johannes widmet sich in seinem neuesten Vlog einer Kontroverse, die auch in der DocCheck Community die Gemüter wie keine andere spaltet: Homöopathie vs. Medizin. Gewohnt direkt stellt er auf einem Scoreboard die beiden Kontrahenten gegenüber.

Homöopathie versus Medizin

Artikel letztmalig aktualisiert am 19.03.2015.

187 Wertungen (4.44 ø)
9495 Aufrufe
Medizin
Die maximale Zeichenanzahl für einen Kommentar beträgt 1000 Zeichen.
Die maximale Zeichenanzahl für ein Pseudonym beträgt 30 Zeichen.
Bitte füllen Sie das Kommentarfeld aus.
Bitte einen gültigen Kommentar eingeben!
Gast
Sicher den meinsten schon bekannt, dennoch hier nochmal der Link, auch als "Ergänzung" zu Kommentaren wie #3,5,6 Homeopathic Emergency Department: https://www.youtube.com/watch?v=bgxzSUxxRzE
#40 am 19.03.2015 von Gast
  0
Gast
Danke Herr Kass für Ihren Kommentar. Ich gehe gern noch einen Schritt weiter indem nicht "die Homöopathie" Beschwerden beseitigt sondern der Homöopath druch sein Vorgehen und gute Nutzung des Placebo Effekts und seiner "Puste".... gem. "Reden hilft, Globuli nicht" unter #18
#39 am 19.03.2015 (editiert) von Gast
  0
Gast
Und ich schaue so aus dem Fenster und sehe da hinten die Linien wo der Himmel die Erde berührt und werde da sicher nicht näher hingehen, sonst falle ich nämlich runter, von der Scheibe. Das ist so. Auch die Tiere, und Neugeborene. Wissenschaftlich erwiesen. Schließlich wises ich das!
#38 am 19.03.2015 von Gast
  0
Gast
Hallo! Ich bin neben der Allopathie auch homöopathisch ausgebildet und habe gelernt, dass Homöopathie hilft und heilt! Ich habe gute und sehr gute Erfahrungen gemacht! Ohne jetzt weiter das Thema auszudehnen: es ist z.B. mittlerweile wissenschaftlich bewiesen. Dass z.B. Wasser ein Erinnerungsvermögen hat! Hab ich auch nicht geglaubt! Bis es mir bewiesen würde! Leider kann ich jetzt nicht aus dem Gedächtnis die einzelnen Querverweise anbringen, aber wofür gibts das www? Und deshalb kann auch Homöopathie nicht "nur Einbildung" sein! It works! Und auch bei Tieren...und bei Neugeborenen (menschlichen, natürlich! 😉).
#37 am 11.03.2015 von Gast
  1
Manfred Büttner
Danke #35 Dr. Franz Kass. Was auch immer die Homöopathie in all ihren Facetten, von der unrepetorisierten Arnika-Kügelchen-Therapie auf den Spielplätzen, der schulmedizin-nahen Komplexmittelgabe nach Beschwerdebildern bis hin zu ausdifferenzierter Hoch-oder Niedrig-Potenz-Verordnung, wirken läßt: Diese Wirkung einer, in der jeweiligen Historie liegende Berührung der "Wirk-"Substanz mit der "Träger-"Substanz zuzuordnen, ist nicht allein deshalb so problematiscb, weil die "Wirk-"Substanz nicht mehr nachweisbar ist, sondern vor allem auch, weil ganz sicher die "Träger-"Substanz ("Milchzucker ist eben nicht nur Milchzucker" #35) viele viele Berührungen mit völlig anderen "Wirk-"Substanzen in der Historie hatte. Das würde aber zwingend entscheidende Chargen-Unterschiede bei Globuli, Wechselwirkungen u.v.m. auslösen. Und damit wäre die Globuli-Wirkung faktisch zufallsabhängig.
#36 am 22.02.2015 von Manfred Büttner (Gast)
  0
Natürlich KANN Homöopathie Beschwerden beseitigen. Schließlich kann man auch "Auas" bei Kindern einfach "wegpusten"... Nur die Idee hinter der Homöopathie, die KANN nicht funktionieren. Dass die Urtinktur NUR Wirkstoff ist und der Milchzucker NUR Milchzucker (bzw. der Alkohol NUR Alkohol) ist von der Wahrheit weiter entfernt als die Erde vom Andromedanebel. Es GIBT keinen wirklich reinen Stoff. Die Potenziermittel enthalten Tausende von sonstigen Verbindungen und sind auf ihrem Weg ins Medikament mit sehr viel mehr Stoffen in Kontakt gekommen. Keiner der Fremdstoffe darf aber etwas tun, nur der (ebenso "unreine" Wirkstoff). So befiehlt der Homöopath... Ich habe mal eine Homöopathin gefragt, wie es möglich sei, dass ein Stoff nur wirkt, wenn es der Homöopath so vorsieht, aber nicht, wenn er sich ohne Wissen des Homöopathen im Medikament befindet. Die Antwort blieb sie mir schuldig. Vielleicht kann mir ja einer der Anwesenden etwas Nachvollziehbares dazu sagen...
#35 am 18.02.2015 von Dr. Franz Kass (Chemiker)
  1
Wer heilt ..... - heilt. Mehr erstmal nicht. Wenn Sie, Frau Bauhaus, beobachten, dass die Gabe einer C30 von Irgendwas mit besserer Durchblutung irgendwo einhergeht ist das eine sehr erfreuliche Korrelation, vor allem für die Betroffene(n). Damit ist noch nicht gezeigt, dass das causal zusammenhängt. Nehmen Sie doch mal eine C30 von Irgendwas-anderem, machen sonst alles genau identisch (das wir Ihnen schwerfallen, schließlich wissen Sie, dass es nicht das Irgendwas sondern das Irgendwas-anderes ist. Wie Sie das umgehen könnten? Dazu hat man verblindete Studien erfunden....) und berichten uns dann von Ihren, idealerweise mehrfach gemachten Erfahrungen.
#34 am 13.02.2015 von Dr. Eike Grieß (Naturwissenschaftler)
  0
Sorry für die "Milchstraße" 😀, das war das System im Handy... Gemeint ist natürlich ein MILCHSTAU!
#33 am 12.02.2015 von Hebamme Birgit Bauhaus (Hebamme)
  0
Aber niemals käme ich auf den Gedanken, einen Schwerkranken ausschliesslich mit Homöopathie behandeln zu wollen! Alles zu seiner Zeit, an seinem Platz und immer nur mit einem fundierten Wissen angewendet kann sehr hilfreich sei. Aber grade in der Medizin, wo sich dauernd neue Erkenntnisse auftun, darf man nie mit Ausschliesslichkeit handeln...."nur ich habe Recht...und alle anderen Unrecht!" Ausprobieren und offen sein ist das A und O, aber niemals auf Kosten der Menschen, die sich mir ausliefern...was bei Schwangeren besonders zutrifft! LG!
#32 am 12.02.2015 von Hebamme Birgit Bauhaus (Hebamme)
  3
Arnika in D 3 bis C 12 etc.hilft tatsächlich bei der Wundheilung und vor Op's, Coffea in entsprechender Verdünnung bis C 30 lässt das Dammgewebe elastischer und besser durchblutet sein, was Risse und prophylaktische Episiotomien verhindert, Phytolacca hilft grandios bei Milchstraße bzw. auch bei Milcheinschuss etc.! UND: diese kleinen unscheinbaren Globale wirken auch bei Tieren, z.B. bei Kühen (Zoologie hatte ich auch noch, hat mich interessiert, weil Menschen ja auch Säugetiere sind!). Dabei war es mir, obwohl ich streng wissenschaftlich ausgebildet wurde, echt komplett egal, ob man mich auslachte! Wer heilt, hat Recht! Und ich erwähne hier absichtlich meine tollen Ärzte, die jahre- bis jahrzehntelang mit mir zusammen gearbeitet haben und immer offen für neue Ideen und Arbeitsmethoden waren - zur Freude unserer Patientinnen und Patienten!
#31 am 12.02.2015 von Hebamme Birgit Bauhaus (Hebamme)
  7
Ich habe eine intensive 7jährige Ausbildung in drei med.Berufen, die zuallererst völlig allopathisch und pharmakologisch konservativ (wenn ich das mal so ausdrücken darf?) begann.Mit meiner dritten Ausbildung zur Hebamme, den ich nun seit 35 J. ausübe und mit meiner labortechnisch-pharmakologischen und notfallmedizinischen Vorgeschichte muss ich sagen, dass ich, weil ich immer neugierig und offen für alles was hilft und heilt war, tatsächlich in meinem Hebammenberuf nach einer qualifizierten homöopathischen Zusatzausbildung bei Herrn Dr.med.Graf, erfahren und erlebt habe, dass Homöopathie tatsächlich wirken KANN! Fortsetztg.....
#30 am 12.02.2015 von Hebamme Birgit Bauhaus (Hebamme)
  6
Nein, man kann nicht sagen, dass ich ein Ignorant bin. "Phytotherapie, wie Sie selbst richtig anmerken basiert die Homöopathie auf der Grundlage der Naturheilmittel" Das habe ich so nicht gesagt und es stimmt auch nicht. Die Homöopathie verwurstet alles, was es zu der Zeit so gab. Darunter auch Heilpflanzen, aber auch Quecksilber und seine Verbindungen, Arsen, Mineralien etc.. Dass Heilpflanzen verwendet werden, ist NICHT der Grund, warum viele Leute die Homöopathie kritisch sehen, sondern eher, dass diese Pflanzen, die z.T. erfolgreich eingesetzt werden, in der Homöopathie bis zur Unkenntlichkeit verdünnt werden und dann noch eine Wirkung entfalten sollen; bzw. die Gegenteilige Wirkung dessen, was sie eigentlich tun, auf jeden Fall manchmal - das wird ja von Fall zu Fall unterschiedlich gehandhabt.
#29 am 11.02.2015 von Christian Becker (Apotheker)
  2
C. Becker-Student- sind Sie ein Ignorant ? Phytotherapie, wie Sie selbst richtig anmerken basiert die Homöopathie auf der Grundlage der Naturheilmittel, es gab ja auch nichts anderes. Warum das nicht zur Kenntnis genommen wird......? Falls die letzten Sätze nicht verständlich sind, es sind Anmerkungen für Neuerungen in der Medizin die es eigentlich nicht geben dürfte....
#28 am 09.02.2015 von Peter Peschel (Wirtschaftswissenschaftler)
  21
Gast
Kleine Korrektur lieber Dr.Johannes, der Herr Christian Friedrich Samuel Hahnemann ist 1755 geboren, da passt eher das 18. Jahrhundert, in dem wie in der Antike auch noch kräftig zur Ader gelassen wurde und Semmelweis 63 Jahre später, also wirklich ganz im 19. Jahrhundert. mein Vorschreiber #26 und andere insbes. #9 haben recht, wir marschieren tatsächlich zurück ins Mittelalter. Kein Wunder, dass moderne Ärzte in vielen Kreisen so unbeliebt sind. So ganz neu ist das auch in der Geschichte nicht :-)
#27 am 07.02.2015 von Gast
  0
Arzt
Es ist rechtlich eigentlich ein Skandal Homöopathiemittel ganz offiziell OHNE Wirkungsnachweis zuzulassen. Das ist noch nicht einmal bei sog. Nahrungsergänzungsmitteln möglich.
#26 am 07.02.2015 von Arzt (Gast)
  10
P.Peschel... sind Sie ein Bot? Ich habe wirklich Probleme, sprachlich zu folgen, geschweige denn Inhaltlich. :? Homöopathie und Phytotherapie überschneiden sich teilweise scheinbar, weil es zu Zeiten der Homöopathie eben viele pflanzliche Heilmittel gab. Niemand behauptet übrigens, dass D6 keine Wirkstoff mehr enthält. Ab D12 ist fast keiner mehr da, bei D23 kann man sicher sein. Wie dem auch sei, Ihre Beiträge hören sich an wie wild zusammenkopiert aus Wikis etc., ohne aber einen echten Zusammenhang herzustellen.
#25 am 06.02.2015 von Christian Becker (Apotheker)
  28
P.Peschel
Danke für den Hinweis aber keine Homöopathie ohne Pflanzenheilmittel, scheinbar gehört das doch zusammen nur die meisten informieren sich nicht da sie ja vermeintlich schon alles wissen. Des Weiteren geht es nur um die Potenzierung mit vermeintlicher Signalwirkung ( siehe Reisverschlussprinzip wenn eine Zacke fehlt). Homöopathie/Samuel Hahnemann :Die Homöopathie [ˌhomøopaˈtiː] (von altgriechisch ὅμοιος hómoios ‚gleich, gleichartig, ähnlich‘ sowie πάθος páthos ‚Leid, Schmerz, Affekt, Gefühl‘; wörtlich also „ähnliches Leiden“)[1] ist eine alternativ-medizinische Behandlungsmethode, die auf den ab 1796 veröffentlichtenVor-stellungen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann beruht. Ihre namens-gebende u. wichtigste Grundannahme ist das von Hahnemann formulierte Ähnlichkeitsprinzip: „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“ (similia similibus curentur, Hahnemann).
#24 am 06.02.2015 von P.Peschel (Gast)
  17
P.Peschel
Danach solle ein homöopathisches Arzneimittel so ausgewählt werden, dass es an Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen könne wie die, an denen der Kranke leidet, wobei auch der „gemütlicher und geistige Charakter“[2] des Patienten berücksichtigt werden solle. Hierzu wurden von Hahnemann und seinen Nachfolgern ausgedehnte Tabellen (Repertorien) erstellt, mit deren Hilfe der Homöopath den Patienten und seine Krankheitserscheinungen einem sogenannten Arzneimittelbild zuordnen soll , Link :http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie#Kritik_an_der_Hom.C3.B6opathie , 06-02-2015. Der Chinarindenversuch – Die Geburtsstunde der Homöopathie? folgt weiter unten. Die Potenzierung von Arzneien wird auch im schulmedizinischen Bereich vor-genommen aber scheinbar als bessere Sache verdrängt, und zwar in D6 Verdünnung wo behauptet wird es gibt keinen Wirkstoff mehr ..., z. B.Botulinumtoxin.
#23 am 06.02.2015 von P.Peschel (Gast)
  15
Fortsetzung: Selbst Hahnemann räumte ein das einige chronische Krankheiten nicht nur auf der Basis der Homöopathie zu therapieren sind( sieh o.a. Link). Auch oder gerade in der Schulmedizin gab es viele Paradigmenwechsel, ausruhen keine Bewegung - heute Bewegung, die Einführung der Hygiene, das Händewaschen - 1846 wurde Ignaz Semmelweis Assistenzarzt...-Noninvasive Beatmung ohne Tubus Ende der 90er, heute Stand der Technik. Vor ca 100 Jahren in New York Immuntherapie gegen Krebs, wurde durch andere Mächte, Medizin und Pharma (Monetäre ? ) verhindert heute neuer Trend etc. Ein Tellerrand übergreifendes Denken wäre sicherlich angemessener und im Sinne der Patienten...
#22 am 06.02.2015 von Peter Peschel (Wirtschaftswissenschaftler)
  17
@ Gast #7 Sie schrieben: "Ich nutze neben der Schulmedizin und Homöopathie alles mit Begeisterung, was funktioniert, wahrscheinlich auch Suggestion und Plazebowirkung. Und ich muss gestehen, das stört mich nicht die Bohne. Wichtig ist doch, dass das, was wir tun, unseren Patienten möglichst wenig schadet,..." Dem Patienten nicht zu schaden ist ein löblicher Ansatz, nur darf der sich nicht auf die Nebenwirkungen allein beschränken: Als Therapeut stehen Ihnen auch Placebos __ohne esoterischen Überbau__ zur Verfügung, die Sie einem Patienten mitgeben können. Wie oft höre ich von Homöopathiefans "das kann doch gar nicht nur ein Placebo sein, das verschreiben doch auch Ärzte". Deshalb ist es genau das falsche Signal, Homöopathika zu empfehlen - erst recht bei Patienten, die sich nicht vorher als Fans dieses Verfahrens outen. Das Gesundheitswesen unnötig mit Esoterik zu überschütten ist kein guter Ansatz für die Lösung der Probleme im Gesundheitswesen.
#21 am 06.02.2015 von Ute Parsch (Nichtmedizinische Berufe)
  2
Hier geht es um Homöopathie, nicht um Phytotherapie. Phytopharmaka helfen z.T. nachweislich oder Bestandteile von Arzneipflanzen werden zu Medikamenten, die von der "Pharma" angeboten werden, verarbeitet, die dann wiederum einen Wirksamkeitsnachweis erbringen müssen. Für Homöopathika gibt es keine Forderung (des Arzneimittelgesetztes, andere fordern das durchaus :D) nach einem Wirksamkeitsnachweis. Das wäre nicht sooo schlimm, wenn wenigstens der Wirkmechanismus plausibel wäre, was er aber auch nicht ist. Anbieter von Homöopathika gehören übrigens auch zur Pharmaindustrie.
#20 am 05.02.2015 von Christian Becker (Apotheker)
  46
Es ist schon wunderlich das alles nicht wirkt sondern nur die von der Pharma angeboten Mittel, welche wiederrum aus Naturheilkundlichen Bestandteilen, Baumrinde, sich zusammen setzt. Dafür gibt es aber keine Lobby. Anbei ein Link von UNIVADIS - Bestandteil des Grünen Tees dürfte orale Krebszellen bekämpfen :http://www.univadis.de/medical-news/53/Bestandteil-des-Gruenen-Tees-duerfte-orale-Krebszellen-bekaempfen?utm_source=newsletter+email&utm_medium=email&utm_campaign=medical+updates+-+daily&utm_content=89423&utm_term=automated_daily Dem Mainstream zu folgen bedeutet scheinbar Reputation u. Geld ohne Risiko für den Behandler aber was ist mit innovativen Neuen Denkweisen und Ansätzen....?
#19 am 05.02.2015 von Peter Peschel (Wirtschaftswissenschaftler)
  25
Siehe auch "Homöopathie: Reden hilft, Globuli nicht": http://news.doccheck.com/de/1582/homoopathie-reden-hilft-globuli-nicht/ Klasse, Dr. Johannes, fully agree
#18 am 05.02.2015 von Dr. Eike Grieß (Naturwissenschaftler)
  2
Gast
Mir ist immer noch unklar, wie der Homöopath seinen Tiegel reinigt, damit er einen reinen Stoff bekommt. Und bei Medikamenten besteht im Gegensatz zu den Homöopathika immerhin ein einigermaßen überschaubarer Zusammenhang zwischen Stoff und Wirkung, ohne dass der genaue Wirkmechanismus bekannt sein muss.
#17 am 05.02.2015 von Gast
  2
@11 Das stimmt so nicht. Zwar muss es einen Wirksamkeitsnachweis geben, der Wirkmechanismus ist aber nicht immer aufgeklärt. Bei neueren Medikamenten ist tendenziell so, dass man den Wirkmechanismus kennt, weil man die auf ein bestimmtes Target, z.B. einen Rezeptor, hin entwickelt hat. Bei anderen aber hat man z.B. zufällig eine Wirkung gefunden, kann diese auch nachweisen, aber nicht, warum das wirkt. Bei Paracetamol weiß man es z.B. nicht, es gibt verschiedene Theorien.
#16 am 05.02.2015 von Christian Becker (Apotheker)
  1
Habe mir gerade den ganzen Beitrag im Link von #13 angesehen - ich denke, es dürften für den vernünftig denkenden Menschen keine Fragen mehr übrig bleiben. Ich habe es an anderem Orte schon mal gesagt. Es spricht nichts gegen eine ganzheitliche Medizin, wie sie z.B. in anthroposophischen Krankenhäusern durchgeführt wird. Das macht Sinn. Einen malignen Tumor mit Tees oder Globuli allein heilen zu wollen, ist Irrsinn und sollte für den Therapeuten empfindlich sanktioniert werden.
#15 am 05.02.2015 von Dr. med. Martin Lorenz (Arzt)
  4
Pointiert gesagt, im Kern aber vollkommen korrekt. Gebe in dem Zusammenhang #7 durchaus recht. Kenne auch keinen Homöopathen, der rund um die Uhr für den Patienten dienstbereit ist entgegen der organisierten Ärzteschaft. Möchte mal wissen, wieviele Patienten nachts um 1 am Wochenende mit ihrer Lungenentzündung in den KV-Notdienst gehen, nachdem sie vorher (für viel Geld) nutzloses Zeug eingeworfen haben. Dann sind die Ärzte wieder gut genug. Und zum Thema Geld: es macht einen Unterschied, ob man ca. 35 € pro Besuch in bar abdrückt oder die Krankenkasse die gleiche Summe für den Allgemeinmediziner PRO QUARTAL bezahlt, auch wenn der Patient 10 mal in diesem Quartal zum Arzt geht. Hier stimmt einiges nicht. Angefangen von der Wahrnehmung der Patienten bis hin zur Vergütungsregelung.
#14 am 05.02.2015 von Dr. med. Martin Lorenz (Arzt)
  5
Skeptiker
Homöopathie ist wirklich ein faszinierendes Phänomen. Der Placeboeffekt wird geschickt genutzt, aber die Reflexionsfähigkeit der Anhänger ist sowas von unterirdisch. Man weiß gar nicht, wo man mit der Kritik anfangen soll 1. woher weiß das zu verdünnende Mittel, dass dies und nicht eins der anderen Restspuren im Wasser oder Alkohol mit potenziert werden soll? Das ist Magie!! 2.wieso zeigen metastudien, dass Homöopahie nicht besser als die Placebogruppe ist ? 3.wieso können skeptiker ganze Flaschen davon auf einmal schlucken, ohne Probleme? 10:23 Aktion 4. Ist es nicht peinlich 10g Zucker für 8 Euro zu verkaufen ? Uvm Dazu hier ein Vortrag von Prof Edzard Ernst über die Homöopahie http://blog.gwup.net/2015/01/06/homoopathie-vortrag-von-edzard-ernst-jetzt-als-video/
#13 am 04.02.2015 von Skeptiker (Gast)
  8
Gast
#12 am 04.02.2015 von Gast
  8
Gast
Der Satz "Wir wissen bei vielen Medikamenten nicht, wie sie wirken" ist schlichtweg Unfug. Jedes zugelassene Medikament hat eine klaren und definierten und vor allem überprüfbaren Wirkmechanismus.
#11 am 04.02.2015 von Gast
  12
Also weiter: Was sind denn die "vielen Fälle"? Gefühlt viele, quantifiziert viele? Prozentual zu den Fällen, die mit klassischer Medizin behandelt wurden? "Sie kann Krankheitsenstehung verhindern, damit sieht er diese Patienten gar nicht erst in der Notaufnahme, vor allem beim Asthma" Homöopathie präventiv? Wie geht denn das? Wie sieht da die Repertorisierung aus? Welche Beschwerden schildert der Patient (der dann gar keiner ist, ihm fehlt ja nichts), so dass das passende Mittel gefunden werden kann? Wo sind die stichhaltigen Belege für die Wirkung bei Asthma? "Ich nutze neben der Schulmedizin und Homöopathie alles mit Begeisterung, was funktioniert..." Jaja, wer heilt, hat Recht. Meiner Meinung nach großer Unfug. Wer heilt, hat manchmal auch einfach Glück. Insbesondere, wenn es wie bei der Homöopathie keinen Wirksamkeitsnachweis gibt.
#10 am 04.02.2015 von Christian Becker (Apotheker)
  11
Gast
Es ist der mächtige Kampf des Mittelalters gegen die Gegenwart. Und das Mittelalter scheint immer stärker zu werden.
#9 am 04.02.2015 von Gast
  2
Gleich mal vorweg: Ich bin kein Freund der Homöopathie. Trotzdem fand ich den Beitrag wenig gelungen. Aber hier kommen mal wieder diese typischen Beiträge der Homöopathiefreunde, die man einfach nicht stehen lassen kann. #1: Wir wissen bei vielen Medikamenten nicht, wie sie wirken, als kann auch die Homöopathie wirken. Das stimmt so nicht. Zwar wissen wir bei einigen Medikamenten nicht, wie sie wirken, aber man kann doch den Nachweis erbringen, dass sie wirken (klinische Studien z.B.) und man kann Dosis-Wirkungs-Beziehungen aufstellen; so wirkt ein solches Mittel ab einer bestimmten Konzentration nicht mehr oder hat auf der anderen Seite bei zu hohen Konzentrationen toxische Effekte. "Als praktizierender Tierarzt habe ich lernen müssen, dass in vielen Fällen eine homöopathische Behandlung sogar bessere Erfolge brachte, als die klassische Medizin..." 1000 Zeichen Limit? Was für ein Käse.
#8 am 04.02.2015 von Christian Becker (Apotheker)
  7
Gast
Da ist er wieder, der mit Enthusiasmus geführte Glaubenskrieg der Heiler. Wenn ich mal davon ausgehe, das 50% der Krankenfälle (Allgemeinarzt) auch ohne uns wieder gesund würden und ich 30% Plazebowirkung dazurechne, streiten wir um 20% Heilerfolg. Vielleicht nehmen wir uns einfach nur zu wichtig! Unsere Wurzeln liegen auch wohl nicht bei den Wissenschaftlern sonder eher bei den Schamanen. Ich nutze neben der Schulmedizin und Homöopathie alles mit Begeisterung, was funktioniert, wahrscheinlich auch Suggestion und Plazebowirkung. Und ich muss gestehen, das stört mich nicht die Bohne. Wichtig ist doch, dass das, was wir tun, unseren Patienten möglichst wenig schadet, aber trotzdem hilft. Und mit Verlaub, ich würde mich nicht trauen zu untersuchen, wieviel Menschen statistisch bereinigt durch Homöopathie oder durch Schulmedizin zu Schaden kamen. ;-)
#7 am 04.02.2015 von Gast
  2
Gast
Pardon Dr. Johannes. Wenn man sich gegen eine Therapie richtet, sollte man sich vorher richtig informieren: Sie haben es nicht getan. Da ist es wohl besser, den Mund zu halten, es sei denn, man möchte sich unbedingt produzieren.
#6 am 04.02.2015 von Gast
  13
Gast
Da hat doch jemand über etwas geredet, wovon er keine Ahnung hat. Wahrscheinlich hat er sich auch nicht eingehend damit beschäftigt. Die gleichen Sprüche habe ich schon vor dreißig Jahren gehört. Man lernt nie aus - aber manche lernen es nie.
#5 am 04.02.2015 von Gast (Heilpraktiker)
  15
Gast
Homöopathie ist keine Wohlfühlmedizin. Sie kann Krankheitsenstehung verhindern, damit sieht er diese Patienten gar nicht erst in der Notaufnahme, vor allem beim Asthma. Es ist unverschämt den Verdienst des homöopathischen Gesprächs dergestalt zu übertreiben: 15 bis 40 € sind korrekt! Für die gesamte Arbeit incl. Repertorisieren !
#4 am 04.02.2015 von Gast
  12
Gast
Notfallmedizin mit Homöopathie zu vergleichen, dies zeigt, dass der Verfasser von der Materie wenig Ahnung hat. Verdienst. Die GebüH 2 Vollständiges Krankenexamen mit Repertorisation nach den Regeln der klassischen Homöopathie 15,40 - 41,00 Euro.
#3 am 04.02.2015 von Gast
  3
Gast
Lieber Dr. Johannes, das ist doch mal ein sehr schöner Kommentar, der mir aus der Seele spricht. ;)
#2 am 04.02.2015 von Gast
  5
Gast
Zur Zeit wird evidenzmedizinisch beurteilt, ob ein Medikament oder eine Behandlung wirksam, schonend und damit sinnvoll ist. In der Medizin kann man in vielen Fällen auch nicht die Wirkmechanismen der Medikamente erklären. Das das auch in der Homöopathie so ist, ist also nicht wirklich ein Argument gegen dieselbe. Fair wäre es daher den unnötigen "Glaubenskrieg" zu beenden. Ich war früher auch ein Gegner der Homöopathie. Als praktizierender Tierarzt habe ich lernen müssen, dass in vielen Fällen eine homöopathische Behandlung sogar bessere Erfolge brachte, als die klassische Medizin - und das in der Nutztierpraxis vom Tierarzt und nicht vom Besitzer überprüft. Da kann man den Placebo Effekt wohl ausschließen. Daher nutze ich beide Behandlungsarten. Wir wissen einfach nicht warum Homöopathie wirken kann. Sicher stehen uns mit weiterer Forschung in beiden Bereichen noch viele Überraschungen bevor ...
#1 am 04.02.2015 von Gast (Tierärztin)
  13
Hier klicken und Medizin-Blogger werden!
[dc_embed_media]http://tv.doccheck.com/de/movie/74241/sterblichkeit-wuerde-wem-wuerde-gebuehrt[/dc_embed_media] mehr...
[dc_embed_media]http://tv.doccheck.com/de/movie/74240/aerztliches-burnout-bei-wem-brennts[/dc_embed_media] mehr...
[dc_embed_media]http://tv.doccheck.com/de/movie/74239/arztbewertungsportale-laster-oder-chance[/dc_embed_media] mehr...

Disclaimer

PR-Blogs innerhalb von DocCheck sind gesponsorte Blogs, die von kommerziellen Anbietern zusätzlich zu den regulären Userblogs bei DocCheck eingestellt werden. Sie können werbliche Aussagen enthalten. DocCheck ist nicht verantwortlich für diese Inhalte.

Copyright © 2017 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: