Auf die Apotheke abwälzen

19.12.2014

ein Gastposting von Robert:

Unsere Apotheke inmitten von Selbstdispensierenden (SD) Ärzten hat in 50 m Entfernung einen Hautarzt. Rezepte sind äusserst selten, daher klingeln bei uns sofort die Alarmglocken, wenn dann mal eines kommt.

Heute ein Rezept mit Acetocaustin.

Das ist ein Mittel gegen Warzen, rezeptpflichtig, das aber von der Krankenkasse nicht übernommen wird.

Diskussion mit der Kundin: Warum wird das nicht bezahlt und warum hat mir das der Arzt aufgeschrieben…? usw.

Fazit:

Er hat das nicht in seinem Sortiment, da das auf der Negativ-Liste ist. Er gibt das ihr nicht selbst ab, weil er dann diskutieren muss und die Kundin es bezahlen muss. Eine Kasse in der Praxis ist dann schon zu aufwändig und es ist einfacher, wenn wir in der Apotheke das mit der Kundin diskutieren.

Ich habe der Kundin das so erklärt – sie war mit mir einig – unglaublich aber wahr. Sie wird ihn darauf ansprechen…….. hoffentlich.

Übrigens: in der Hand hatte sie 3 Produkte, die die Krankenkasse übernimmt, die hat sie direkt von dem Arzt bekommen, ohne Tasche…….

Ja. Die Freuden der Selbstdispensation.

Artikel letztmalig aktualisiert am 19.12.2014.

9 Wertungen (3.78 ø)
801 Aufrufe
Pharmazie
Um zu kommentieren, musst du dich einloggen. Einloggen
Hier klicken und Medizin-Blogger werden!
Ein Aufruf an meine Leser – nicht nur die in Deutschland. Bitte unterstützt die Vor-Ort Apotheke indem ihr an mehr...
Es hat etwas seltsames, wenn Ärzte Zuckerpillen verschreiben – fand auch Ben Goldacre von Bad Science. Er hat mehr...
Rezeptur – das ist die Kunst in der Apotheke Arzneimittel herzustellen, die es nicht fertig gibt. Das beinhaltet mehr...

Disclaimer

PR-Blogs innerhalb von DocCheck sind gesponsorte Blogs, die von kommerziellen Anbietern zusätzlich zu den regulären Userblogs bei DocCheck eingestellt werden. Sie können werbliche Aussagen enthalten. DocCheck ist nicht verantwortlich für diese Inhalte.

Copyright © 2018 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: