Kardiologie App: Herzensangelegenheit

11.12.2014
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Du verlierst beim Thema Kardiologie den Überblick und weißt nicht, wo du anfangen sollst zu lernen? Apps stecken voller Möglichkeiten, Wissen angenehm zu vermitteln. Das Angebot ist groß und deckt ganz verschiedene Bereiche ab. Wir haben uns eine App angeschaut, mit der Du auf besondere Art und Weise Deine Kardiologiekenntnisse trainieren kannst.

Wem Lernen mit dem Lehrbuch keinen Spaß macht, dem können Apps das ganze erträglicher machen. Die tollsten Apps sind natürlich solche, bei denen man erst gar nicht merkt, dass man lernt. Häufig reicht schon ein kleines Maß an Interaktivität, um stumpfes Abfragen spielerisch zu verpacken und angenehmer zu machen. Für den Bereich Kardiologie gibt es unzählige Apps mit ebenso vielen Ansätzen. Manche bemühen sich um Vollständigkeit, andere wiederum behandeln bestimmte Aspekte. Um Dir ein Beispiel dafür zu geben, was möglich ist, haben wir uns eine App genauer angeschaut: Mit drawMD Cardiology erstellst Du eigene kardiologische Bilder und kannst eigenes Lernmaterial erstellen.

Eines vorweg: Die App drawMD Cardiology ist eigentlich als Aufklärungs-App für Ärzte im Patientengespräch gedacht. Aber eben deswegen kann Sie auch fürs eigene Lernen eingesetzt werden. Denn: kardiologische Fallbeispiele lassen sich hier visuell darstellen und auf ein verständliches Maß reduzieren. Wie der Name schon verrät ist drawMD Cardiology eine App, um medizinische Übersichtsbilder zu kardiologischen Themen anzufertigen. Die lassen sich leicht ähnlich wie Karteikarten zu Lernzwecken erstellen, editieren und speichern.

So funktionierts:

Zu Beginn enthält der Start-Screen eine Auswahl an verschiedenen Möglichkeiten, eine Darstellung anzulegen. Es gibt die Option, von einem leeren Sheet aus zu beginnen. Zusätzlich kannst Du aus vorgefertigten Presets wählen, was aufgrund der guten Qualität der Illustrationen ratsam ist. Es gibt sogar die Möglichkeit, mit einem selbstgeschossenen Foto zu beginnen - sei es aus der Praxis oder vielleicht mit einer abfotografierten Darstellung aus einem Lehrbuch.

Hast Du Dein Sheet ausgewählt, stehen Dir drei Tools zur Verfügung, die Darstellung zu bearbeiten und zu erweitern: Pen, Text und Stamp.

Wähle die Dicke und Farbe deiner Stiftspitze. Jetzt kannst Du im Freehandmodus spezielle Segmente und Bildregionen markieren, umkreisen und hervorheben. Akkurate Zeichnungen sind jedoch nicht möglich; es geht mehr darum, bestimmte Bereiche zu kennzeichnen. Oder wähle hier die Pfeiloption, mit der Du Richtungs- und Beschriftungspfeile in die Grafik einsetzen kannst.

Genau wie beim Pen-Tool sind hier die Größe und Farbe der Schrift sowie die Optionen Fett oder Kursiv wählbar. Eröffne im Bild ein Textfeld und schreib über die iPad Tastatur Anmerkungen, Notizen und Beschriftungen ins Bild. Die Textfelder kannst Du bequem kleiner und größer ziehen sowie drehen oder verschieben.

Mit dieser Funktion lassen sich viele vorgefertigte Bildelemente einsetzen wie bspw. Stent, Corona Venen, Bypass oder größere Elemente wie Brustkorb und vieles, vieles mehr. Je nachdem welches Preset zu Beginn ausgewählt wurde, sind die hier verfügbaren Bildelemente bereits an das relevante Themengebiet angepasst. Diese können dann übereinander gelegt und beliebig kombiniert werden.

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Alle Texte und Stamps lassen sich unter Select nachträglich verändern. Wähle im Bild das zu bearbeitende Element und vergrößere/verkleinere es, schieb es eine Ebene nach vorne/hinten, dreh es oder verändere seine Transparenz. So bist du maximal flexibel und kannst deine Bilder immer wieder anpassen.

Wie bereits erwähnt, ist die App ursprünglich für Ärzte und das Patientengespräch konzipiert. Daher findet man unter der Schaltfläche Description viele Felder, in die Praxisinformationen eingetragen werden können. Angefertigte Bilder lassen sich hier jedoch auch mit Meta-Informationen zu Lernkarten umfunktionalisieren: Fertige ein Bild zu einem prüfungsrelevanten Thema an, editiere Dir eigene Fragen und Antworten im verfügbaren Textbereich des Menüs "Description". Somit lernst Du sowohl durch die intensive Beschäftigung während das Erstellens als auch durch die nachträgliche Abfragung des Bildes intensiv Deinen Lernstoff.

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Du kannst deine gespeicherten Bildern auch per Email als PDF-Datei versenden. Damit hast Du sie auch auf deinem Smartphone immer dabei.

Weitere Funktionen:

Die App bietet Dir die Möglichkeit einen kostenlosen Account anzulegen. Das erlaubt es Dir häufiger von Updates neuer Bildelemente zu profitieren. Zusätzliche Optionen zur Verwaltung deiner gespeicherten Bilder und Presets gibt es dann ebenfalls. Im Bereich Community findest Du FAQ und aktuelle News zu Updates. Allerdings ist dieser Bereich noch ausbaufähig. Hier gibt es leider keine Vernetzung mit anderen Usern der App.

Aufgrund der vielen variablen Grafiken ist die App sehr flexibel und an die eigenen Bedürfnisse anpassbar. Besonders die Funktion, eigene Fotos in die App zu importieren und als Vorlage für die Bearbeitung zu nutzen, ist für das Lernen praktisch. Somit kannst Du Dir Deinen eigenen Katalog an Bildern erstellen und mit Lerntext ergänzen.


Artikel letztmalig aktualisiert am 09.01.2015.

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