PR: Erste Hilfe bei Panikattacken

10.12.2014
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Der Betroffene fühlt sich, als würde er jeden Moment ohnmächtig werden, in einer lebensbedrohlichen Situation zu sein oder gar zu sterben. Wenn solche Beschwerden auftreten, sollte man sie zu aller erst natürlich erstmal durch einen Arzt abklären lassen um alles organische auszuschließen.

Unter einer Panikattacke versteht man einen plötzlich auftretenden Angstzustand, bei dem der Betroffene eine Reihe körperlicher Symptome verspürt. Diese körperlichen Symptome können u.a. sein:

– Anstieg des Blutdrucks
– Stiche oder Engegefühl in der Brust
– Taubheitsgefühl oder Kribbeln der Extremitäten
– Atemnot
– Hitze- oder Kälteempfinden
– Starke innere Unruhe und Nervosität.

Der Betroffene fühlt sich, als würde er jeden Moment ohnmächtig werden, in einer lebensbedrohlichen Situation zu sein oder gar zu sterben.
Wenn solche Beschwerden auftreten, sollte man sie zu aller erst natürlich erstmal durch einen Arzt abklären lassen um alles organische auszuschließen. Selbstverständlich kann man die Panikattacken auch in Form von Gesprächstherapien, stationären Klinikaufenthalten und der Einnahme von Medikamenten entgegenwirken. Doch meine persönliche Erfahrung hat leider gezeigt, dass es trotzdem immer wieder zu Panikattacken kommen kann, besonders in Stresssituationen oder ungewohnten Situationen oder gar in einer Situation, in der man bereits eine Panikattacke erlitten hat.

Wie komme ich aus einer Panikattacke wieder raus?

Zu aller erst: Ruhe bewahren! Ich weiß, es ist leichter gesagt, als getan… Je nach Gefühl entweder das Adrenalin versuchen abzubauen in dem man sich bewegt, rennt, tanzt,…. oder sich hinlegt, am besten Beine hochlagern und tief ein- und ausatmen. Kaltes Wasser ins Gesicht und über die Arme laufen lassen. Kaltes Wasser trinken. Ein Gummiband am Handgelenk schnalzen lassen, so werden Schmerzreize gesetzt und das Gehrin konzentriert sich auf diesen Schmerz. Vertraute Personen anrufen und über belangloses mit ihnen sprechen. Ich persönlich habe meine vertrauten Personen, die ich in einem solchen Fall anrufe und sage ganz ehrlich: „Ich hab gerade eine Panikattacke, hast Du vielleicht ein bisschen Zeit mit mir zu quatschen!?“

Musik hören oder evtl. auch eine CD mit angeleiteten Entspannungsübungen. Sprich mit deiner Angst / mit deinen Symptomen. „Hallo Angst! Da bist Du ja wieder! Aber Du tust mir gar nichts! Mir wird nichts passieren! Das geht vorbei! Kaugummi kauen, denn kauen baut Stress ab. Wenn einem die Angst unterwegs packt: ablenken indem man Leute und die Umwelt beobachtet.

Mein Fazit

Auch wenn der Angstzustand noch so bedrohlich erscheint, man kommt immer wieder raus und jede Attacke stärkt einen mehr zu wissen, dass nichts passiert. Ich kann von mir sagen, dass ich noch nie in einer Panikattacke bewusstlos geworden / umgekippt, durchgedreht oder sonstiges bin. Auch wenn ich das selbst oft nicht glauben kann.

 

QUELLE: Sengima Magazin

 

 

 

Bildquelle: www.fotolia.de

Artikel letztmalig aktualisiert am 10.12.2014.

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Medizin, Psychiatrie
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