HealthShare Award – Die Summe allen Teilens II

03.12.2014
Teilen

Beim HealthShare Award dreht sich alles ums Teilen – denn Teilen ist die Basis des Social Webs. Der Award prämiert digitale Kampagnen auf dem Healthcare-Markt. Wir stellen euch die skurrilsten, bewegendsten und kreativsten Einreichungen des letzten Jahres vor.

Chad Strider – Eine Ikone der Bewegungsbewegung!

„Chad Strider – Born to walk“ ist eine bewegende Geschichte über den legendären Walker Chad Strider – bewegend vor allem für das Zwerchfell. Es geht um die Entdeckung des noch jungen Talents Chad, seinen rasanten Aufstieg in die High Society, den Tiefpunkt seiner Karriere und die Auferstehung aus den Gewässern des Selbstmitleids mithilfe seiner Walkacademy. Ein Mann ohne Stillstand – ein Film mit Tiefgang.

Hinter dieser Kampagne steht "Bupa" und die "World Heart Federation", die zusammen eine Art Tracking-Walk-App entwickelt haben. Damit soll das Bewusstsein und die Motivation zur Bewegung angekurbelt werden. Ziel ist es, die Gesundheit zu stärken und insbesondere kardiovaskuläre Krankheiten zu unterbinden.

 

Heiß gelaufen – „Dumm gelaufen“

Wer jetzt denkt, beim folgenden Video dreht es sich wieder ums Laufen, der liegt falsch. Es geht um Ausdünstungen zur falschen Zeit, am falschen Ort, in Sichtweite der falschen Frauen – oder der richtigen Frauen, wie man(n) es nimmt. Der Spot von „Schwitz-Ich?!“ möchte auf Menschen mit Hyperhidrose und ihre daraus entstehenden Probleme aufmerksam machen. "Schwitz-Ich?!" wurde von Stephie gegründet, die über ihre Erfahrungen erzählt, Tipps gibt oder sich mit anderen Betroffenen austauscht.

Gleichzeitig zeigt der Spot ebenfalls, dass man mit solchen Problemen auch humorvoll umgehen kann. Persifliert wird dieser Spot durch das gängige Vorurteil, der Franzose trägt sein Baguette unter den Achseln. Eben jener Achselschweiß lässt die Weißbrotstange dann einknicken, genau in dem Moment als der Mann vor den hübschen Frauen erkennt, dass er schwitzt. Der Witz besteht dann einerseits darin, dass das vermeintliche Phallussymbol schlapp macht. Andererseits geschieht dies erst im Moment der Erkenntnis über die Peinlichkeit – wodurch ein gewisser Comic-Slapstick entsteht. Mit Blick auf eine französische Autowerbung der 2000er Jahre, möchte man jedoch noch sinnieren, ob gleiches auch mit einem deutschen Brotlaib geschehen wäre – Vive la france!

 

"ceraMotion" -  Your very first love!

Die Spots „You will not forget your first ceraMotion“ und "Der ceraMotion Moment" von "Dentaurum" fallen unter die Rubrik abgedrehte Imagefilme – warum? Weil man sich nicht sicher sein kann, ob die Filmemacher das Endresultat tatsächlich so im Kasten haben wollten oder ob Film und Musik nicht jeweils zwei anderen – dann eher kongenialen – Pendants zugehörig sind.

Der Humor kommt nämlich an der Schnittstelle zwischen Musik und ablaufender Handlung zum Vorschein – und ja, man muss tatsächlich lachen. Doch kurzerhand zeigt sich, die Musik wurde dem Film angepasst.  Beim ersten Spot glaubt man sich noch in einem romantischen Biopic wiederzufinden. Hauptrolle spielt allerdings die Keramikverblendung "ceraMotion". Beim Spot "Der ceraMotion Moment" kommt ebenfalls ein romantischer Moviemoment auf, dann jedoch wird man ins im Wunderland von „Ceramotion“ geführt. Dort gehen die Emotionen nämlich mit der Übergabe von Keramikverblendungen einher. Ein Kopfkino der besonderen Art – danke "Dentaurum".

 

Von 0 auf 100 Pro Minute – "Ein Leben retten"

Prüfen, Rufen, Drücken – hierbei handelt es sich nicht um eine Bedienungsanleitung für klopapierlose Männer auf dem stillen Örtchen, sondern um erste Hilfsmaßnahmen bei einem Herzstillstand.

Im Film von "ein leben retten" geht’s somit nicht nur um einen Alltagshelden, der ein Leben rettet, sondern gleichzeitig um konkrete Hilfsmaßnahmen, wodurch der Film selbst zum Lebensretter werden könnte. Gleichzeitig wird der Held am Ende selbst zum Opfer – wie Kaya Yanar ihn in der Rolle des Türsteher Hakans ebenfalls betitelt. Dadurch wird das Bewusstsein geschärft, dass es jeden treffen könnte. Kaya alias Hakan hilft dem Lebensretter auf seine lakonische, proletische Art und Weise. Der Plot ist dann auch herzrasend schnell erzählt: Ein korpulenter Mann bestellt sich einige Pizzen, Pizzabote bricht zusammen, korpulenter Mann versucht diesen mithilfe von Hakans Anleitung - Prüfen, Rufen, Drücken - zu reanimeren, die herbeigerufenen Rettungssanitäter übernehmen, korpulenter Mann bekommt während des Computer Gamings eine Herzattacke – fin!

Artikel letztmalig aktualisiert am 03.12.2014.

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