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23.10.2014
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Akkreditierungs- und Zertifizierungsmaßnahmen und -bestrebungen nehmen im Rahmen der ärztlichen Patientenversorgung in Deutschland, wie auch innerhalb der gesamten EU, ständig zu. Davon ist sowohl die ärztliche Versorgung im ambulanten, wie auch im stationären und Pflegesektor betroffen. Diese Akkreditierungs- und Zertifizierungsleistungen werden von staatlich anerkannten und / oder staatlichen Akkreditierungsstellen innerhalb Europas angeboten. In diesem Blog gilt es, fünf wesentliche Fragen zu adressieren:

 

Frage 1: Die deutsche Ärzteschaft hat sich zur Ärztlichen Selbstverwaltung im Rahmen der Verpflichtung zur Selbstverpflichtung verpflichtet. Wieso wird in der ärztlichen Patientenversorgung in der BRD überhaupt auf ein derartiges selbstverwaltungsfernes externes Kontrollinstrumentarium zurückgegriffen? Sollten derartige, augenscheinlich qualitätssichernde Maßnahmen bei unserer verkammerten Professionsausübung deshalb nicht ausschließlich der Ärztlichen Selbstverwaltung vorbehalten sein? Dieses würde zudem auch fragliche Wettbewerbsbestrebungen in stark verdichteten Versorgungssegmenten Einhalt gebieten, wo mit Akkreditierung und Zertifizierung der erbrachten ärztlichen Leistung "geworben" wird. Wo ist hier die Legitimierung für die Einbindung staatlich anerkannter und / oder staatlicher Akkreditierungsstellen zu sehen?

Frage 2: Helfen derartige Bestrebungen tatsächlich, die ärztliche Versorgungsqualität zu verbessern? Sind sie in Wirklichkeit nicht gegebenenfalls ein mehr oder minder nutzloser bürokratischer Formalakt und Überbau? Was wären in diesem Falle mögliche Beweggründe, sich einem derartigen Prozess zu unterziehen?

Frage 3: Sind derartige Akkreditierungs- und Zertifizierungsmaßnahmen möglicherweise ein Werbemittel innerhalb stark verdichteter Versorgungssegmente? Wenn dem so wäre, müsste nicht gehandelt werden, um transparent zu machen, dass derartige Bestrebungen eventuell recht wenig über ärztliche Kompetenzgrade, sondern eher über formale Konformitätsgrade mit bestehenden Normen, Leitlinien usw. aussagen? Ist es vielleicht denkbar, dass sich fachlich kompetente Ärzte einem derartigen Prozess erst gar nicht unterziehen, weil sie dieses nicht nötig haben? Sind diese Maßnahmen möglicherweise sogar eher zu einem Werbemittel zur Kaschierung von eventuellen ärztlichen Kompetenzdefiziten geworden, was letztendlich zur Irritation und Fehlleitung des Patienten führt und damit zum Nachteil der Patientenversorgung wäre?

Frage 4: Wie erklärt sich, dass viele KVen die Akkreditierungs- und Zertifizierungsbestrebungen im Rahmen der ärztlichen Patientenversorgung in der BRD aktiv unterstützen?

Frage 5: Welchen Einfluss hat das zuvor Aufgezeigte für die ärztliche Professionsausübung im Pflegebereich, wo sich dieser Bereich der Ärztlichen Selbstverwaltung entzieht?

 

Prof. Dr. med. Axel A. Schmidt

Fakultät für Gesundheit

Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Alfred-Herrhausen-Str. 50

58448 Witten

E-Mail: axel.schmidt@uni-wh.de

Artikel letztmalig aktualisiert am 02.11.2014.

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zu 22, jede Gruppe braucht einen Namen, z.B.: Ärzteforum für weniger Fremdbestimmung beim Umgang mit Kranken.
#26 am 02.11.2014 von Gast (Gast)
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Gast
zu # 24. Lernt, dass man still sein soll, wenn man im Herzen Groll hat. Man nimmt den Mund nicht voll, wenn man die Schnauze voll hat; oder etwa doch?
#25 am 01.11.2014 von Gast
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Johann Wolfgang
Selbst schuld: Die Geister die ich rief, die werde ich nicht mehr los :-)
#24 am 01.11.2014 von Johann Wolfgang (Gast)
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Arzt
Dakks oder so heißt doch die Akkreditierungsstelle? An wem können die einen besseren Reibach machen als an uns braven Ärzten, und das zu unserem totalen Leidwesen :-(
#23 am 01.11.2014 von Arzt (Gast)
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Gast
Es würde mich freuen, wenn wir den "blog" etwas mehr strukturieren könnten, mit dem Ziel, hieraus ein Konsensusstatement zu erarbeiten. Ich fände es sehr begrüßenswert, wenn sich dieses sachlich informativ öffentlichkeitswirksam adressieren ließe. Das wäre ein guter Auftakt, um über Wege operativer Maßnahmen nachzudenken und diese auf die Schiene zu setzen. Denn viele von uns sind betroffene Gepeinigte, die auf Besserung und Entbürokratisierung im Arztalltag hoffen.
#22 am 01.11.2014 von Gast
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Arzt
einen sehr guten Ruf, wollte ich schreiben, Pardon
#21 am 01.11.2014 von Arzt (Gast)
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Prof. Dr. med. Axel A. Schmidt
Liebe Mitdiskutierende, lieber Herr Kollege Werner ek Braunsdorf, es zeichnen sich Meinungstendenzen ab. Ich sehe, dass wir wirklich ein besseres juristisches Verständnis für die Zusammenhänge brauchen (danke "Gast" für diese Anmerkung; Einbindung RA?). Herr Kollege ek Braunsdorf, ich danke Ihnen dafür, dass Sie die unterschätzte Brisanz dieses Themas hervorheben. Sammeln von Fakten und Erkenntnis sind aber nur der erste Teil zur Problemlösung. KÖNNEN WIR UNS ALS BETROFFENE ÄRZTESCHAFT IN IRGENDEINER FORM ORGANISIEREN, UM UNSEREN EINSICHTEN TATEN UND HANDLUNGEN FOLGEN ZU LASSEN? INTERESSIERTE KÖNNEN MICH GERNE PER E-MAIL KONTAKTIEREN, DAMIT WIR UNS IRGENWIE KONSTITUIEREN KÖNNEN, UM ZU VERSUCHEN, OPERATIV ETWAS ZU BEWEGEN; DANKE. axel.schmidt@uni-wh.de
#20 am 01.11.2014 von Prof. Dr. med. Axel A. Schmidt (Gast)
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Arzt
Das Deutsche Medizinstudium hatte einen sehr guten, ich weis nicht was sich aktuell daran geändert hat. Man hat im Ausland (USA) insbesondere den soliden naturwissenschaftlichen Unterbau (bis zum Physikum) geschätzt, der erst die Voraussetzung schafft, das warum und wieso einer Krankheit oder Therapiewirkung zu verstehen. In USA waren daher deutsche Assistenten in Unis etc. immer sehr beliebt. Der Trend trotz permanent weitergehender Differenzierung das Studium zu verkürzen und mit dem Schlagwort der Praxisrelevanz das zu verlassen in Richtung einer Küchenrezeptmedizin: Bei Fieber gibst du Novalgin etc. ist dagegen eher "amerikanisch" und mündet dann auch folgerichtig in eine lebenslange Leitlinienmedizin ohne Tiefgang. Siehe auch #9 Der neue Arzt, das ferngesteuerte Wesen.
#19 am 01.11.2014 von Arzt (Gast)
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Der beschämenderweise selbst auferlegte Weiterbildungspunktewahn hat der Qualität ganz sicher geschadet. Denn es werden hier auch Punkte für absoluten Murks gegeben, den man ohne diese Punkte niemals verzapfen würde.
#18 am 01.11.2014 von Gast (Gast)
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Prof. Dr. med. Axel A. Schmidt
Was ich ganz vergessen habe: Die Universitätsstudiengänge unterliegen auch einer Akkreditierung und Zertifizierung. Zudem: Dieser Wildwuchs von Reformstudiengängen der Medizin in Deutschland ist in meinen Augen ein suizidaler Wahnsinn. Braucht die ärztliche AUSBILDUNG vielleicht nicht sogar noch mehr Akkreditierung und Zertifizierung ;-( ? Und ich freue mich schon extrem auf die Akkreditierung und Zertifizierung ärztlicher WEITERBILDUNG und ärztlicher FORTBILDUNG. Alle schlechten Dinge sind Drei (Master of Disaster anstatt von Master und Bachelor. Meine Hochachtung vor unserem marodierenden Bildungssystem: Es gelten Positiv, Komparativ und Superlativ: gescheit, gescheiter, gescheitert).
#17 am 01.11.2014 von Prof. Dr. med. Axel A. Schmidt (Gast)
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Prof. Dr. med. Axel A. Schmidt
Lieber Herr Kollege Bayerl, sie sprechen mir voll aus dem Herzen! Warum gibt es in diesem "blog" so wenige Rückmeldungen; schade, zumal uns diese Formalakte in unserer täglichen ärztlichen Arbeit und unserem ärztlichen Handlungsspielraum einschränken und letztendlich sogar gefährden und unter dem Strich zum Nachteil des Patienten sind. Ihnen, Herr Kollege Bayerl auf jeden Fall meinen besten Dank für die erste kritische und konstruktive Rückmeldung! WIE SEHEN SIE HERRN DR. BAYERLS KOMMENTAR??? Beste kollegiale Grüße, Axel A. Schmidt
#16 am 01.11.2014 von Prof. Dr. med. Axel A. Schmidt (Gast)
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Dr.Bayerl
Der Zertifizierungs- und Leitlinienwahn hat eher die Aufgabe, ärztliche Tätigkeit und vor allem die Therapiefreiheit einzuschränken, um Geld zu sparen natürlich, das klingt nicht so gut; freilich mit der Folge, dass immer mehr Geld ausgegeben wird, das der Therapie fehlt. Ein Stempel Darmzentrum kostet schon über 50000 Euro für eine Privatfirma, natürlich nur für die Erstzertifizierung, Folgekontrollen hat man damit automatisch auch noch am Hals. Das Geld muss man dann vielleicht, ja wo genau? beim Patient wieder einsparen, früher rausschmeißen? Ja das ist Mode, war es früher eher eine Schande, dass man entlassene Patienten wieder aufnehmen muss, wegen Komplikationen, spricht man heute von tolerablen 5-10%, in USA auch 30%? Wenn es englisch klingt, ist es immer gut, genannt "fast track". Allerdings steht dann wieder im krassen Gegensatz die vielfältige Behinderung ambulanter Operationen (weniger Geld).
#15 am 31.10.2014 von Dr.Bayerl (Gast)
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zu#4, schade, aber das erfordert halt einen Mindest-IQ
#14 am 30.10.2014 von Gast (Gast)
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# 12 es gibt sogar "Akkreditierung" von amerikanischen PRIVATEN Firmen, die in Deutschland illegale Daten von Deutschen sammeln und an die staatliche US-Amerikanische NSA verkaufen.
#13 am 30.10.2014 von Gast (Gast)
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Gast
Zitat aus einem weiter unten stehenden Komnentar: ".. Noch brisanter, dass in Brüssel (UEMS) private(!) Organisationen über die Inhalte ärztlicher Weiterbildung qualifizieren sollen, dort wo mit deutscher Finanzierung, über die Abschaffung der sonst europaweit einzigartigen ärztlichen Selbstverwaltung diskutiert wird, aufgrund nur zu offensichtlicher Hintergründe, die Nivellierung nach unten, propagiert wird. " Ergo: TTIP ist überall und bringt niemandem in Europa gutes - es sei denn man ist ein Wirtschaftsunternehmen...
#12 am 30.10.2014 von Gast
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Das sind die richtigen Fragen! ............an die falsche Adresse
#11 am 30.10.2014 von Ralph-Henning Günther (Arzt)
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Gast
ist das Realsatire - bin ich blöd - oder wer??P
#10 am 29.10.2014 von Gast
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Arzt
Gutes und notwendiges Thema, die vielen "Leitlinien" kommen gleich als nächstes, eigentlich mit der Vorstellung verbunden, alle Menschen sind gleich (zu behandeln). Genau damit liegt man eigentlich fast immer daneben, weil Menschen keine berechenbaren Autos sind, wobei ich nichts gegen gute Automechaniker gesagt haben möchte. Insgesamt eine gewisse Degradierung der Qualität ärztlicher Ausbildung. Leider sind auch unsere Standesvertreter hier nicht besonders standfest. Warum muss z.B. ein aktiv röntgenologisch tätiger Arzt permanent seine Strahlenschutzfachkunde erneuern? Die Physik ändert sich nicht.
#9 am 29.10.2014 von Arzt (Gast)
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Diese Diskussion anzustoßen ist verdienstvoll und offenbart anhand der bisherigen Stellungnahmen die noch nicht angekommene Brisanz des Themas. Es ist doch absurd,dass wir ausgezeichnet mit zahlreichen Abschlüssen nach diversen Examina, von selbsternannten neuen Gremien, denen allenfalls als Gallionsfigur eine ärztliche Persönlichkeit Geicht gibt, mit Unterstützung der verschiedenen Selbstverwaltungsgremien mit irgendwelchen zusätzlichen Zertifizierungen erreichtes in Frage stellen. Ist es nicht Ausdruck eines bedenklichen Legitimationsinteresses wenn gewählte Vertreter so die Autonomie aufgeben. Noch brisanter, dass in Brüssel (UEMS) private(!) Organisationen über die Inhalte ärztlicher Weiterbildung qualifizieren sollen, dort wo mit deutscher Finanzierung, über die Abschaffung der sonst europaweit einzigartigen ärztlichen Selbstverwaltung diskutiert wird, aufgrund nur zu offensichtlicher Hintergründe, die Nivellierung nach unten, propagiert wird.
#8 am 29.10.2014 von cha dr. med. Werner ek Braunsdorf (Arzt)
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Tatsache ist doch, das die Zertififizierungswut nur den bürokratischen Ablauf dr Praxix überprüft. Ärztliche Qualität steht nicht zur Überprüfung an.Planwirtschaft und BEVORMUNDUNG SOLLE MIT DEM fall des KOMMUNISMUS ADE SEIN; LEBT ABER UNTER ANDEREM Namen weiter. Das ärztliche Ethos leidet.
#7 am 29.10.2014 von Dr Paul-Ulrich Eckhoff (Arzt)
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eEine Kompliezierung komplexer Vorgänge und Wege zur Zielsuche durch veränderte Verantwortungstragende Elemente, subtrahierender Maßnahmen wegen Kosten und Terminlasten , Werbemaßnahmen und Konkurrenzveranlagungen, bildungsintensive Entwicklungen, alles in allem -
#6 am 29.10.2014 von Bürgerin Marina Bausmer (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied ;-)
#5 am 27.10.2014 von Gast
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Gast
verstehe nicht, was der kram soll. blödsinn. absolut ungeil.
#4 am 25.10.2014 von Gast
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Gast
KOLLEGEN AUFGEFORDERT: Tolles Thema!!! Durchaus kann man sich hier über dieses leidliche Thema in Medizinerkreisen intern austauschen, ohne die rechtlichen Rahmenbedingungen eingehend zu kennen und zu durchblicken; schade!!! Das quillt mir aus den Ohren heraus; die Ärzteschaft hat evtl. durchaus Recht, ist aber oft trotzdem durchgehend ignorant gegenüber unserem Rat und lässt sich von uns nicht wirklich helfen!!! Ich spreche mich dafür aus, uns einzubeziehen: Man betrachte doch bitte zuerst einmal die Verbindlichkeiten und Inhalte des AkkG / AkkStelleG, z.B. BRD vs. Österreich sowie die Gesundheitsgesetze d. L. im Rahmen des feudalistisch organisierten Gesundheitssystems der BRD!!! Was sagt uns das denn für die rechtlichen Rahmenbedingungen in der BRD?!? Nachreiter zu sein ist nicht wirklich immer gut und der Sache dienlich, vor allem nicht, wenn eine Standesverkammerung und Selbstverwaltung mit allen pros´s und con´s etabliert ist!!!
#3 am 25.10.2014 von Gast
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Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wie die vorherige Rückmeldung es auf den Punkt bringt, ist diese Thematik komplex. Sie betrifft viele von uns, und nicht immer zu unserer Freude und Genugtuung. Es ist mir wichtig, hier mit Kommunikationstabus zu brechen, und dass klar Position bezogen wird. Deshalb begrüße ich es, wenn man das blog-Thema nicht filetiert und sich kaskadenartig speziellen Teilaspekten widmet. Mir ist klar, dass die politische Brisanz des Themas hoch ist. Viele von Ihnen werden mehr oder minder stark Leittragende sein, sich aber eventuell nicht trauen, sich unter Bekanntgabe Ihrer Identität zu diesem Thema kritisch zu äußern. Es gilt eben auch, mit Tabus zu brechen und die Thematik "salonfähig" zu machen. Nutzen Sie doch bitte diese Chance, Ihre Erfahrungen unfiltriert zu kommunizieren; sie sind herzlich dazu eingeladen! Sie können das doch durchaus auch anonym machen; sapere aude! Mit besten kollegialen Grüßen Ihr Axel A. Schmidt
#2 am 25.10.2014 von Prof. Dr. med. Axel A. Schmidt (Arzt)
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Gast
Das ist ein sehr komplexes Themenfeld, das man nicht so pauschal, sondern nur in Stücken angehen kann. Ich empfehle, das Augenmerk zuerst einmal auf die erste Frage zu beschränken und sich dann schrittchenweise nach unten zu wuscheln?!?
#1 am 24.10.2014 von Gast
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