HealthShare Award – Die Summe allen Teilens I

03.09.2014
Teilen

Beim HealthShare Award dreht sich alles ums Teilen – denn Teilen ist die Basis des Social Webs. Der Award prämiert digitale Kampagnen auf dem Healthcare-Markt. Wir stellen euch die skurrilsten, bewegendsten und kreativsten Einreichungen des letzten Jahres vor.

Toothbrushhero – Ein kratzbürstiger Held

Große Augen, gellendes Lachen, glänzende Zähne –  das passiert, wenn Kinder in Japan Zähneputzen. Natürlich ist das nicht selbstverständlich, da auch in Japan Kinder Pflichten wie Zähneputzen nicht immer gerne nachkommen. Doch ein Held muss auch unbequeme Aufgaben übernehmen. "Toothbrushhero" ist ein Projekt, welches Zähneputzen mit Game Play verbindet und somit das Bürsten zum Erlebnis macht. Die elektrische Zahnbürste im Anschlag fixiert sich der Blick auf den Bildschirm – eins ums andere Bakterium wandert auf dem Laufband der digitalen Zahnbürste entgegen. Synchronisiert mit der e-Toothbrush müssen die Kinder die Zahnputzbewegungen ausführen, damit die digitalen Bakterien weggeputzt werden. Dadurch gibt es ordentlich Punkte und strahlende Gesichter.

An diesem Projekt sieht man auch die japanische Kultur durchschimmern, in der Spiele einen großen Stellenwert haben und im Alltag fest integriert sind. Die Kinder bekommen beim Spielen ein positives Erlebnis für eine vermeintlich lästige Aufgabe und lernen den Umgang mit der Zahnbürste – womit sie alle zu kleinen Helden werden.

 

Medikid – Pack den Medi in die Tasche

Mit der App "Medikid" haben Eltern die Gesundheit ihres Kindes ganz smart im Griff. Denn alle Infos über Kinderkrankheiten, Symptome und wirksame Hausmittel sind direkt zur Hand. Zudem kann man ein Profil des Kindes erstellen, in dem der Krankheitsverlauf des Kindes aufgelistet ist. Ebenfalls gibt´s Reminder für die Eltern, wann der nächste Impfschutz oder Vorsorgetermin fällig ist.

Obwohl die App "Medikid" heißt, ist es eigentlich eine Familienapp – auch weil die App aus einer Familienschmiede kommt. Dr. Jörg Nase und seine zwei Söhne kombinieren starken Teamspirit mit einer geballten Ladung Know-How. Die Medi-Informationen entstammen zum größten Teil den Publikationen des Docs und belegen daher Wissen und Seriosität.

 

Uga-Uga – Der Gorilla in uns allen

Make your life wild – so könnte das Motto des "Gorilla"-Projekts aus der Schweizer Wildnis lauten. Sie selbst tauften ihr Credo als „Uga-Uga“, das jeder in seinem Leben braucht. m_1409761515.jpgDas Projekt möchte vor allem junge Leute zu mehr Sport und gesünderem Essen bewegen. Gepusht wird die Motivation durch Videos trendiger Freestyle Sportarten wie Footbag oder Slalom-Longboard. Dort kann man sich von Video zu Video entlang hangeln und Tipps und Tricks zu den jeweiligen Sportarten einheimsen. Ebenfalls kann man sich Kochrezepte gemütlich anschauen oder direkt beim Cooking-Viewing nachkochen. Mit Gschwellti, Karottensalat und Knoblauchbrot kann man nicht nur ordentlich was für die Muskeln zubereiten, sondern gleichzeitig ein wenig schwitzerdütsch genießen. Die Gorilla-Botschafter sind ebenfalls junge motivierte Leute, wodurch das Konzept vorgelebt wird. Mitmachen ist natürlich Ehrensache. Also checkt die Seite aus und - be wild.

 

Flugkraft – Nicht gegen Krebs, sondern für´s Leben

Ein bewegendes Projekt im doppelten Wortsinn ist "Flugkraft". Als ein Fotoprojekt gegen Kinderkrebs gestartet, mausert es sich zu einem Allround-Projekt gegen Krebs und vor allem für neuen Lebensmut in schwierigen Zeiten.m_1409761339.jpg – Doch zurück zur Anfangsidee: Das Vorhaben entstand bei einem privaten Fotoshooting, bei der die Fotografin Marina Proksch-Park das krebskranke Kind ihrer Freundin ablichtete. Wichtig bei dem Fotoprojekt sind nicht nur die für alle ersichtlich schönen Bilder, sondern auch das Lebensgefühl, welches während der Session erlebt und in die Fotos hineintransportiert wird. Dabei soll die Krankheit nicht ausgeblendet, sondern – im Gegenteil – in den Fokus gerückt werden.

Nun hat "Flugkraft" weitere Projekte im Sinn wie eine Dokumentation über die Entstehung von "Flugkraft". Auch kleinere Events wie die „Ladies Night“, bei der Frauen sich ablichten lassen und spenden können, zeugen von Power und Einfallsreichtum im Kampf gegen den Krebs – oder eher für die Flugkraft für´s Leben.

Bildquelle (Außenseite): www.flugkraft.de © Marina Proksch-Park

Artikel letztmalig aktualisiert am 08.10.2014.

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