Schreck-lich

10.08.2014
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Heute mal aus der Rubrik: Wie erziehe ich mein Kind?

Eine Mutter mit sehr jung aussehendem Teenager in der Apotheke: “Können Sie mir rasch helfen?”

“Mein Sohn will wissen, was eine Baby-Ausstattung so kostet.”

(Er sieht nicht so aus …)

“Könnten Sie uns mal zeigen, wie das mit dem Essen und den Windeln aussieht für … sagen wir eine Woche?”

Ich bin etwas überrascht, kann mir aber denken, wo das hinführt.

Ich zeige ihm also die Milchen und rechne grob durch, wieviel das so macht in einem Tag, in einer Woche … dann wenn die Breie dazukommen … dann natürlich die Windeln. “So ein Pack kostet … und hat X Stück drin. Pro Tag wechselt man bei einem Baby zwischen 4 und 10 x die Windeln, sagen wir durchschnittlich 6 x, dann hält das …”

(Taschenrechner sind was schönes, möchte ich hier anmerken)

“Und dabei wären wir noch nicht mal bei der Kleidung oder wenn man etwas an Medikamenten braucht, Arztbesuche und Krankenkasse …”

Der Sohn hat vorher schon nicht sehr glücklich ausgesehen, bei der Liste wird sein Gesicht immer länger …

zur Mama:  „Ich hab’s begriffen… können wir jetzt bitte gehen?“

Die Mutter: „Noch nicht. Können Sie uns helfen, einen Schwangerschaftstest auszusuchen?“

Das war sicher …. eindrücklich. Ich hoffe, es ist bei dem Schreck geblieben.

Artikel letztmalig aktualisiert am 19.08.2014.

20 Wertungen (4.25 ø)
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Pharmazie
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Manche Gespräche sollte man frühzeitig führen....und ob die Kosten der richtige Ansatzpunkt sind?! Ich habe im Fernsehen mal einen Bericht über einige Teenager gesehen, die eine Woche lang eine Babypuppe bekamen, die rund um die Uhr alle möglichen Bedürfnisse simulierte und es mußten Windeln gewechselt, Fläschchen gegeben,....werden. Gegen Ende dieser Woche hatte keiner der jungen Leute mehr Lust auf sehr frühe Elternschaft.....
#2 am 19.08.2014 von Eva Julia Fischer (Zahnärztin)
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Tja, Vater werden ist nicht schwer ...
#1 am 19.08.2014 von Dipl.-Pharm. Andreas Patrick Schenkel (Apotheker)
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