Plötzlicher Sinneswandel?

04.07.2014
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Achtung, Lebensgefahr! folgert die Zeitschrift STERN, nachdem Reporter sich von Alternativmedizinern eine Zweitmeinung in einem Fall von Mammakarzinom einholt haben.

Nachdem der STERN in seiner Ausgabe vom 06.03.2014 noch mit seinem Titel "Magie und Medizin – Dr. Eckart von Hirschhausen: Warum alternative Heilmethoden wirken und was Ihr Arzt davon lernen kann" die Segnungen der Komplementärmedizin beschwor, scheint sich in der aktuellen Ausgabe vom 03.07.2014 das Blatt gewendet zu haben. Heißt es doch nunmehr auf der Titelseite "Der STERN enthüllt: Gefährliche Heiler – Wie Alternativ-Mediziner die Not ihrer Patienten ausnutzen".

Zugrunde liegt der Titelgeschichte folgende verdeckte Recherche: In einem konstruierten Fall von operativ heilbaren Brustkrebs ließ sich ein Team aus STERN-Reportern von insgesamt 20 Alternativmedizinern im Rahmen eines Zweitmeinungsgesprächs beraten. Das erschreckende Ergebnis ist, dass manche dieser sogenannten Heiler von der OP abrieten und statt dessen auf die Kraft der Natur setzten, beispielsweise auf die heilsamen Inhaltsstoffe der Brennnessel. Dabei bestünde in dem geschilderten Fall medizinisch gesehen eine 90%ige Chance auf ein progresionsfreies Überleben nach zehn Jahren allein durch eine Mastektomie, welche sich durch eine adjuvante Hormontherapie und Bestrahlung noch auf 95% steigern ließe.

Erschreckenderweise schnitten in dem Test Heilpraktiker besser ab als die beteiligten Ärzte, welche häufiger den Krebs als harmlos fehleinschätzten. Interessant auch, dass gerade eine Schweizer Geistheilerin nachdrücklich zu einer Operation rät.

Dass die dabei angeboteten Alternativen allesamt finanziell einträglich für den Therapeuten wären, stimmt einen nachdenklich.

Bildquelle (Außenseite): Thomas Leuthard, flickr / CC-by

Bildquelle: Günter Havlena / pixelio.de

Artikel letztmalig aktualisiert am 26.07.2014.

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Was kann man schon vom "Stern" lernen.
#23 am 26.07.2014 von Gast (Gast)
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Gast
Hier ist meine Meinung zu diesem STERN-Leitartikel. Der STERN hat für seine offensichtlich sehr einseitige Sichtweise auf Social Media Plattformen viel negative Kritik einstecken müssen. Mir selbst war eine genauere Differenzierung der Behandler besonders wichtig. http://www.gesundheit-in-bewegung.com/2014/07/14/gef%C3%A4hrliche-heiler-wie-alternativ-mediziner-die-not-ihrer-patienten-ausnutzen/
#22 am 22.07.2014 von Gast
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Naturmediziner
Das erschreckende ist nicht, dass die teilnehmenden Heilpraktiker häufiger zur richtigen Operation rieten als Ärzte, das zeugt nur von ihrer fundierten Ausbildung und der Kenntnis eigener Grenzen. Trotzdem hätte man halt von ihnen eher den Rat zu alternativen Heilmethoden erwartet. Erschreckend ist jedoch, dass Schulmediziner, die aufgrund ihres Hochschulstudiums und mindestens fünfjähriger Facharztausbildung eigentlich die Befunde besser beurteilen konnten, dazu entweder nicht in der Lage waren oder wider besseren Wissens einen falschen Rat gaben. Die hier entstandene Diskussion über die Sinnhaftigkeit einer Operation und adjuvanten Therapie ist müßig, die Einzelfälle nicht repräsentativ, selbst wenn es verführerisch ist. Mein Großvater war Raucher und starb mit 94 Jahren in sehr gutem Allgemeinzustand und ansonsten gesund durch einen Verkehrsunfall. Daraus zu schließen, Rauchen sei generell unschädlich, wäre angesichts der erdrückenden wissenschaftlichen Datenlage reinste Dummheit.
#21 am 20.07.2014 von Naturmediziner (Gast)
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Dr.Bayerl
@Dr. Norbert Guggenbichler, dann darf ich die guten Beiträge #16 und#17 noch einmal zusammenfassen. Therapieerfolg erkennt man an der Differenz zwischen Auftreten (Inzidenz) und Mortalität einer Erkrankung. Beim Bronchialkarinom (Lungenkrebs) ist beides fast identisch, beim Mamma-Ca dagegen 70.000 zu 18.000, das ist beachtlich. Mit Operation, die schon vor 1900 etabliert war (Rotter/Halsted)!!! ist so ein Ergebnis nicht machbar, weil die Metastasierung oft schon bei der ersten Diagnose erfolgt ist. Es gibt sogar das seltene "okkulte Mamma-Ca", bei der zuerst die Metastasen entdeckt werden. Eine systemische Tumortherapie ist daher für einen solchen Behandlungserfolg notwendig, wobei man den Bogen nicht dadurch überspannen darf, dass man der Primärtumor aus "ästhetischen" Gründen vernachlässigt, wozu "Gynäkologen" neigen. Wenn die Zahl der Erkrankungen steigt ergeben sich andere Fragen, z.B. die warum man kleine Mädchen ab 12 oder früher rauchen lässt.
#20 am 18.07.2014 von Dr.Bayerl (Gast)
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#19 am 18.07.2014 von Dr. Norbert Guggenbichler (Zahnarzt)
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Sie wissen doch genau, dass man Brustkrebs-Patientin sein kann und an etwas anderem versterben kann als an dem Tumorgeschehen und somit die Statistik etwas ungenau wird. Wenn Sie behaupten, dass die Sterblichkeit nicht angestiegen ist, dann verwundert es mich, dass sie nur vier Jahre reflektieren. Im landkreis Oberbayern ist die Sterblichkeit an Brustkrebsfällen von 2007 bis 2012 nicht zurückgegangen, sondern mit leichte Ab und und stärkeren Aufwärtsbewegungen eher nach oben gegangen: An ICD C50 verstarben 1271, 1292, 1240, 1322, 1402, 1323 Frauen (vgl.: http://www.krebsinfo.de/facts/mortality.php)
#18 am 18.07.2014 von Dr. Norbert Guggenbichler (Zahnarzt)
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@Dr. Norbert Guggenbichler, auch Sie bitte bei der Wahrheit bleiben: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/e/e2/Todesursache_Mammakarzinom.pdf die Sterblichkeit ist nicht angestiegen, hat sich allerdings mehr auf das höhere Alter verlagert, dank Therapie.
#17 am 17.07.2014 von Gast (Gast)
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@#15 An der operativen Entfernung, einer für das "Überleben" überflüssige Brust stirbt man nicht, schon gar nicht einige Wochen danach. Dagegen gab es schon Heilungen von Mamma-Ca nur durch Operation, lange bevor es überhaupt Chemotherapie oder Hormontherapie gab. Sie sind hier der Lüge überführt. 1) Operation war historisch die erste wirksame Behandlung und ist bis heute die beste, soweit vom Ausbreitungsstadium möglich. 2) Das nächste war die "Bestrahlung", die aber ebenso nur eine Lokaltherapie sein kann, und die auch lokal sicher früher manchmal überdosiert wurde. 3) Zum Schluss kam die "Allgemeintherapie" dazu die nicht nur Chemotherapie bedeutet. Die negative Wirkung (Wachstumsbeschleunigung) durch Östrogene war sehr früh bekannt (Schwangerschaft). Heute kann jeder Interessierte in Wiki nachlesen, dass die Inzidenz, also das Neuauftreten/Jahr in Deutschland ca. 70.000 beträgt, die Mortalität dagegen nur ca. 18.000. Die Differenz ist daher die Heilung durch Behandlung, 1) - 3)
#16 am 17.07.2014 von Gast (Gast)
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Gast
Eine Freundin (32) war nach OP und erster Chemo wieder relativ stabil. Es wurde aber eine zweite Chemo durchgeführt ("um sicher zu gehen") und bereits am 2.Tag fing sie an jämmerlich zu sterben. (Vermutlich war sie nicht zu retten, aber sie hätte gerne noch ein paar Wochen? Monate? mit ihrer Familie gehabt) Vor einigen Jahren lernte ich eine etwa 40j. Frau mit Mamma-Ca kennen (ihre Mutter war Jahre zuvor nur wenige leidensvolle Wochen nach der entsprechenden OP gestorben), die trotz eindringlichen Zuredens der Ärzte standhaft weigerte, sich operieren zu lassen, solange ihr niemand eine Studie zeigen könne, die beweisen kann, dass diese OP Heilung bringt (gab es wohl nicht). Als ich sie kennen lernte ulzerierte ihr Ca bereits mehr als zwei Jahre lang (!), sie unterzog sich lediglich 2x/ Jahr einer stationären Hyperthermiebehandlung, konnte ihrem Beruf nachgehen und -ja- erfreute sich ihres Lebens.
#15 am 17.07.2014 von Gast
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@13: Wieso konnte Prof. Hölzel aus München schon vor Jahren anhand der Statistiken der letzten 30 Jahre zeigen, dass die Überlebensrate für Brustkrebs im Laufe der Jahre gesunken ist? Wieso erklärt er das mit: „Ich befürchte, dass die systematische Ausweitung der Chemotherapie gerade bei Brustkrebs für den Rückgang der Überlebensraten verantwortlich sein könnte."
#14 am 17.07.2014 von Dr. Norbert Guggenbichler (Zahnarzt)
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Arzt
zu#12Gast, wenn Sie etwas von Mamma-Ca verstehen, wissen Sie, dass man damit durchaus auch 30 Jahre oder länger leben kann, natürlich MIT Therapie, wobei es sehr unterschiedliche Verläufe gibt, die auch unterschiedlich behandelt werden müssen (Hormonrezeptor-positiv/negativ etc.) Der diesbezüglich Erfahrene macht daher heute auch keine falschen Heilsversprechen, sondern klärt auf mit dem bescheideneren Schlagwort: (gut) mit dem Tumor leben. Kein Mensch wird zu einer Chemotherapie gezwungen, die allerdings beim metastasierten Mamma-Ca sehr wirksam ist.
#13 am 17.07.2014 von Arzt (Gast)
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Gast
Allein, was Patienten ertragen müssen die eine Chemotherapie angeraten bekommen.... unglaublich. Wenn sie daran versterben, haben sie es halt nicht geschafft; wenn sie während einer alternativen Therapie versterben und Angehörige klagen, gibt es sicher Probleme." Dem kann ich leider nur zustimmen. Eine Bekannte hatte vor 5-6 Jahren ihr Mamma-Ca und wurde nach allen Regeln der schulmedizinischen "Kunst" therapiert. Mittlerweile sind die meisten ihrer damaligen Weggefährtinnen schon nicht mehr am Leben. Ein Schuft, wer Böses darüber denkt!? Sie selbst hat solche Dampfhämmer bekommen, dass ihr die Haut an Händen und Füßen vollkommen weggeätzt wurde und mittlerweile nur noch Narbengewebe übrig ist, mit all den fiesen Folgen. Das solche Nebenwirkungen auftreten können, hat ihr niemand gesagt. Alles nicht so schlimm! Wenn die Menschen unter der "chemotherapeutischen" Folter sterben, dann ist das eben so! Nur wenn sie sich dieser verweigern, dann wird extrem nachgehakt. Es ist einfach nur grausam, mit welchen psychischen Tricks die Schulmedizin die Leute in die Chemotherapie treibt. Na ja, die sind ja durch die mächtige Pharmaindustrie gut ausgebildet damit der Rubel rollt, auf beiden Seiten - die Kliniken und die Pharmaindustrie verdienen beide satt daran, das darf man sich durch keinen kaputt machen lassen. Jeder "Verdächtige" wird mit viel Geld diffamiert und in die Scharlatanerie-Ecke geschoben. Dabei weiß die Schulmedizin immer noch nicht, wie eigentlich Krebs entsteht. Die "wissenschaftliche" Forschung hat zum größten Teil völlig falsche Denkansätze.
#12 am 17.07.2014 von Gast
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die Voraussetzung "operativ heilbar" ist schon Blödsinn : 3 Tage, 1 jahr oder die beliebten 5 Jahre ?denn es vernachlässigt komplett die Ursachen ! Ich schnippel weg u. alles ist gut !Habe ichso gut wie noch nie erlebt . ALSO nichts als reine Symptomtherapie u. reine Geldschneiderei , wenn das alles war der JAWOHL NICHT bes. erfolgreichen Mainstream -Medizin ! Wie entsteht denn ein Tumor ? Stammzellen ? Psyche ? Onkogene ? (siehe dazu auch die " China study " .
#11 am 16.07.2014 von dr. med.dent. Wolfgang Stute (Zahnarzt)
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Gast
Saure Gurkenzeit? Ob STERN, FOKUS oder SPIEGEL, diesen "Fachzeitungen" sollte man kritisch gegenübertreten, zumal schon die renommierten medizinischen und naturwissenschaftlichen Zeitschriften immer öfter Fakes publizieren, sicher eher ungewollt. Und war schon mal jemand in der Praxis "von Hirschhausen"? Ich frage mich immer öfter, wann er zuletzt ernsthaft als Behandler einem Patienten gegenüber saß oder stand. Erinnert denn keiner, dass er noch bis vor Kurzem Naturheilkunde, immerhin die traditionelle Basis unserer modernen "Medizin", abfällig durch den Kakao zog?
#10 am 16.07.2014 von Gast (Arzt)
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Ich finde man sollte die Kirche im Dorf lassen. Der Gesetzgeber schreibt uns HP klar vor, dass wir objektiv beraten müssen, umso mehr bei einer Krebserkrankung. Auch wenn die Patientin gefakt war, es handelte sich um einen G3-Tumor, der war also "brandheiß" und hätte schnellstens operiert werden müssen. Soviel Professionalität muss ich von einem HP und von einem Arzt sowieso auch erwarten. Punkt. Aber es stellt sich mir nach dem Lesen des Artikels eine andere Frage: Es wird hier dargestellt, dass eine Mamma-CA Patientin mit einem G3-Tumor, gesetzt den Fall er wird rechtzeitig entdeckt und operiert incl. der üblichen onkologischen Nachsorge, definitiv immer geheilt ist. Und bei allem Respekt der modernen Medizin gegenüber: Das ist vollkommen lächerlich und es genügt ein Blick in die Krebsstatistiken, um das herauszufinden. Insofern bleibt mindestens ein "Geschmäckle" übrig... Ein Schelm der Böses dabei denkt. Aude sapere
#9 am 16.07.2014 von HP Dirk-Rüdiger Noschinski (Heilpraktiker)
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Mache gerade die Heilpraktiker Ausbildung und erhalte sehr fundierten Unterricht. Da ich seit Langem in der Klinik arbeite und mich persönlich für alternative Medizin interessiere und sie auch nutze, kenne ich beide Seiten. Der Heilpraktikeranwärter muss bei der erforderlichen Überprüfung beweisen, dass er keine Gefahr für die Volksgesundheit ist.... diese sehe ich aber durchaus häufig in der Schulmedizin. Allein, was Patienten ertragen müssen die eine Chemotherapie angeraten bekommen.... unglaublich. Wenn sie daran versterben, haben sie es halt nicht geschafft; wenn sie während einer alternativen Therapie versterben und Angehörige klagen, gibt es sicher Probleme. Ich finde, eine ehrliche Zusammenarbeit beider Behandler, könnte zu einer wirkungsvollen, nebenwirkungsärmeren und auch langfristig heilenden Therapie führen.
#8 am 16.07.2014 von Heike Fiedler (Heilpraktikerin)
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Der Spiegel, wie bekannt, ist die Bildzeitung der Intellektuellen... was will man da verlangen. Trotzdem sei gefragt, wen das Mammakarzinon durch eine Ektomie beseitigt werden kann ,der Krebs somit heilbar ist, wieso lassen sich dann die Herren Ärzte eine Unterschrift des Patienten vorher geben, dass sie an nix schuld sind wenn es schief geht? Ich habe schon viele Mamakarzinom Patinenten gesehen und gekannt - die die Therapie nicht überlebten. Trotzdem lassen sich die Ärzte ihre Dienstleistung bezahlen, horrend. Was also sollte schlimm daran sein, das ein Heilpraktiker dies auch tut? Wovon bitte soll deR Heilpraktiker leben, wenn er sich seine Leistung nicht bezahlen lässt. Der Artikel ist relativ einfach zu durchschauen - es wird mal wieder Front gegen die "alternativen" zur Schulmedizin gemacht... Muss ja in regelmäßigen Abständen auch sein, damit der dumme Patient auch schön weiter zu denen rennt, auch wenn keine einzige Therapie bewiesen ist, im Sinne von Wissenschaftlich....
#7 am 16.07.2014 von Heilpraktiker Steffen Jurisch (Heilpraktiker)
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Gast
Bitte entschuldigen Sie, warum ist es denn erschreckend wenn Heilpraktiker häufiger zutreffend diagnostizieren als Ärzte? Dass in dem vorliegenden Fall die Fehldiagnose tödlich und somit unverzeihlich ist ist vollkommen klar, aber beide Berufsgruppen müssen korrekt diagnostizieren!
#6 am 16.07.2014 von Gast
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"Wirklich interessant sind doch Alternativen, wenn die Schulmedizin nicht weiter weiss, also nicht operabel in Stadium III/IV." Und interessant sind vor allem Ansätze, die dem Umstand gerecht werden, dass man einiges über Krebsursachen weiß und was man dagegen tun kann, und dass die OP zwar oft notwendig ist, es aber nicht reicht, es bei der Trias Stahl, Strahl und Chemo zu belassen.
#5 am 16.07.2014 von Dr. Norbert Guggenbichler (Zahnarzt)
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Gast
Der Stern hat mit diesem Artikel niemandem einen Gefallen getan: oberflächlich recherchiert und geschrieben, alle von der Schulmedizin abweichenden Verfahren als "alternativ" nur kurz gestreift und ansonsten überwiegend Scharlatane befragt. Die wirklich interessanten Themen wie Hyperthermie ggfs. kombiniert mit Chemotherapie und immunologische Vaccination wurden nicht oder kaum erwähnt. Wirklich interessant sind doch Alternativen, wenn die Schulmedizin nicht weiter weiss, also nicht operabel in Stadium III/IV. Den Artikel halte ich weder für Patienten noch für Ärzte lesenswert, also kurz gesagt für überflüssig.
#4 am 16.07.2014 von Gast
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Gast
Respekt, Stern lernt dazu! Wenn ich an Alternativheiler denke, dann schaue ich ganz gerne in ein altes Buch: Dr. Arthur Lutze's Lehrbuch der Homöopathie, 10. Auflage, 1882. Also schon ein paar Tage alt. Auf Seite 477 steht ganz lapidar "Wird der Krebs zur rechten Zeit erkannt, a b e r n u r dann, so ist bisweilen noch Heilung zu hoffen, wenn man ihn operativ entfernen lässt."... Auf Seite 231 heißt es zum Magenkrebs: "Der Ausgang der Krankheit ist immer der Tod. Heilungsfälle beruhen wohl auf einem Irrthum in der Diagnose. Doch kann die Homöopathie viel zur Linderung der Symtome beitragen. Der Grund ist dunkel." Wenn man sich diese Zeilen auf der Zunge zergehen läßt, so dumm waren damals die Ärzte, vor über 130 Jahren.
#3 am 16.07.2014 von Gast
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Gast
endlich!!
#2 am 16.07.2014 von Gast
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Gast
Als ich den Hirschhausen-Artikel las, hatte ich schon den Eindruck, dass die Naturheilkunde hier subtil als nettes, zwischenmenschliches Gedusel hingestellt werden sollte, man aber bei einer realistischen Lösung nicht an einem Arzt vorbeikommt. Meinen Beitrag hierzu: http://www.gesundheit-in-bewegung.com/2014/04/10/magie-und-medizin/ Warum der Stern sich eher kritisch zur Naturheilkunde äußert, habe ich auch beschrieben. Der Stern hatte sogar einmal eine Studie zur Akzeptanz der Naturheilkunde durchgeführt, die der Naturheilkunde zwar einen festen Platz und eine allgemeine Verbreitung in Deutschland attestierte, aber der Schulmedizin immer noch die Priorität gibt.
#1 am 11.07.2014 von Gast
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