PR: Bekämpft Remifemin Hitzewallungen direkt im ZNS?

02.05.2014
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Wie eine Studie zum Wirkmechanismus zeigt, übt Remifemin einen direkten nicht­östrogenartigen Einfluss auf das endogene Opioidsystem im ZNS aus1).
Dies könnte eine Ursache dafür sein, dass Remifemin Hitzewallungen vergleichbar stark reduziert wie niedrig dosiertes transdermales Estradiol2).


Hitzewallungen sind das Leitsymptom der Wechseljahre. Ihnen zugrunde liegt eine gestörte Thermoregulation im ZNS. Die abnehmende ovarielle Östrogenproduktion wirkt sich auf den zentralnervösen Neurotransmitterhaushalt, welcher die Thermo­regulation im Hypothalamus beeinflusst, aus:
Die reduzierte Aktivität endogener Opiate bewirkt über eine vermehrte Noradrenalin-Ausschüttung eine Verschmälerung der thermoneutralen Zone. Auch Veränderungen des Serotonin-Stoffwechsels wirken sich reduzierend auf die thermoneutrale Zone aus.

In Folge bewirken schon minimale Erhöhungen der Körperkerntemperatur eine Gegenregulation mittels Weitstellung der Hautgefäße welche Hitzewallungen und Schweißausbrüche mit sich bringt.

Veränderungen der Thermoregulation in den Wechseljahren

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Nicht-hormoneller Wirkansatz von Remifemin direkt im ZNS

An postmenopausalen Frauen wurde die Wirkung einer 12-wöchigen Remifemin-Behandlung auf die Verfügbarkeit von µ-Opioidrezeptoren im ZNS und auf die LH-Pulsatiltät untersucht.

7ac20a4cfa9c5f11f3eacd98d05888bc_m.jpgIm PET-Scan zeigte sich ein eindeutiger Anstieg der Opiat-Bindungen in verschiedenen Hirnarealen, z. B. in östrogensensitiven Regionen.
Remifemin hatte keinen Einfluss auf die LH-Pulsatilität. Somit kann eine zentrale östrogenartige Wirkung ausgeschlossen werden.
Darüber hinaus zeigen aktuelle experimentelle Untersuchungen eine Beeinflussung der Hirnaktivität unter Remifemin, z. B. im Sinne einer serotonergen Aktivierung.


(Garcia de Arriba et al., Kongress der Gesellschaft für Phytotherapie, Leipzig, März 2013)
 

Fazit:
Während die Hormontherapie Hitzewallungen durch die kompensatorische Gabe von Östrogen behandelt, greift Remifemin nicht-östrogenartig u.a. direkt am endogenen Opioidsystem im ZNS an. Dabei reduzieren sowohl Remifemin als auch niedrig dosiertes Estradiol Hitzewallungen vergleichbar effektiv.

 

  1) Reame, N.E., et al.: Black cohosh has central opioid activity in postmenopausal women: evidence from naloxone blockade and positron emission tomography neroimaging. Menopause, Sep-Oct 2008; 15 (5): 832-840

2) Quelle: Nappi et al.: Efficacy of Cimicifuga racemosa on climacteric complaints: A randomized study versus low-dose transdermal estradiol. Gynecological Endocrinology, January 2005; 20(1): 30-35

 

Bildquelle: Schaper & Brümmer

Artikel letztmalig aktualisiert am 02.05.2014.

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