Einzelfall statt Studienergebnisse

01.04.2014
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Die Homöopathie-Debatte in Frank Plasbergs Talkshow "Hart aber fair" zeichnete sich nicht gerade durch Ausgewogenheit aus, was nicht zuletzt daran lag, dass der Moderator gar nicht erst versuchte, journalistische Neutralität zu wahren, sondern eine eindeutige Tendenz hatte.

Wenn sein Sohn einmal eine Beule habe, dann gebe er ihm erst einmal fünf Globoli. Mit diesen Worten eröffnete Frank Plasberg die Sendung "Hart aber fair" vom 31.03.2014 zum Thema Homöopathie und stellte damit klar, dass man bei diesem Thema zumindest von ihm keine journalistische Sachlichkeit, geschweige denn Neutralität erwarten durfte. Der berechtigten Einwand eines Gastes, dass das Kind dadurch lerne, bei jedem Wehwehchen sofort ein Medikament einzuwerfen, wurde bezeichnender Weise nicht weiter verfolgt.

Also, wenn eine meiner Töchter eine Prellung oder ähnliches hat, dann lasse ich sie die betroffene Stelle erst einmal kühlen, was eigentlich immer Linderung verschafft. Ein schulmedizinisches oder (Gott bewahre) homöopathisches Präparat hat keine von ihnen deswegen bisher bekommen. Warum auch?

Alternativmedizin scheint derzeit en vogue zu sein. Während der STERN in seiner Ausgabe vom 06.03.2014 titelte "Magie und Medizin – Dr. Eckart von Hirschhausen: Warum alternative Heilmethoden wirken und was Ihr Arzt davon lernen kann", erklärte das Österreichische Nachrichtenmagazin PROFIL genau zwei Wochen später auf dem Titelblatt seiner Wissensausgabe "Warum Alternativmedizin nicht wirkt". Eckart von Hirschhausen war denn auch einer der von Plasberg geladenen Experten, wobei er eher auf die gesundheitsfördernde Kraft des Humors zu setzen scheint und erfolglos versuchte zwischen den Positionen zu vermitteln.

Ansonsten war die Diskussion eher tendenziös: Während der voreingenommene Moderator die Verfechterin der Homöopathie, die Ärztin Irene Schlingensiepen stets ausreden ließ und bei ihren Beiträgen keinerlei Unterbrechungen zuließ, wurde der Vertreter der naturwissenschaftlichen Schulmedizin, der Biologe und Journalist Christian Weymayr häufig abgewürgt. Schlingensiepen zitierte gerne eindrucksvolle Einzelfallbeispiele, in denen die Homöopathie angeblich geholfen hätte. Darauf, dass es soetwas wie natürliche Krankheitsverläufe und Spontanheilungen gibt, die diese Fälle auch erklären könnten, wurde nicht näher eingegangen. Auf die Forderung eines wissenschaftlichen Nachweises durch randomisierte Studien ließ sie sich jedoch kaum ein. Dabei geht es dabei doch genau darum, die Effektifität einer Heilmethode zu belegen. Für solche Argumente ließ Plaberg keine Zeit. Mit Journalismus hatte dies leider wenig zu tun.

Insgesamt eine ärgerliche Talkshow ohne großen Inhalt.

Persönlich halte ich nicht viel von Homöopathie, was unter anderem einen einfachen Grund hat: Der Wirkstoffgehalt in vielen Präparaten ist durch die Verdünung (fachsprachlich Potenzierung!?!) so niedrig, dass man eigentlich keine pharmakodynamische Wirkung erwarten kann. Es ist vielmehr so als würde man ein Stück Würfelzucker in einen Swimmingpool werfen, umrühren und dann behaupten, das Wasser schmecke jetzt süß. Natürlich kann es trotzdem eine positive Wirkung geben, doch diese ist eben nicht größer als der Placeboeffekt. Deshalb wehren sich meiner Meinung nach auch Homöopathen gegen placebokontrollierte Studien, die höchst wahrscheinlich genau das zeigen würden. Aber damit währe ihre alternative Heilmethode nur noch Hokus-Pokus. Man muss halt daran glauben.

 

Titelbild: © HansJoachim, thinkstock

Artikel letztmalig aktualisiert am 03.10.2014.

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Man wundert sich immer wieder, warum Homöopathie so angegriffen wird. Sie ist keine Wundertherapie, hilft aber vielen Patienten, das ist durch Erfahrung sowie durch etliche Studien belegt - und warum sollte man nicht eine gute Therapieoption zum Wohle von Patienten nutzen. Zum Thema Kühlen versus Homöopathie bei einer Beule: Klar, beides hilft ! Außerdem: Meist lässt man die Homöopathen/innen nicht zu Wort kommen - das wird dann aber nicht kritisiert.
#97 am 03.10.2014 von Gast (Gast)
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@97: Wirkung ja, statistisch signifikant nein
#96 am 20.07.2014 von Gast (Gast)
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Gast
Häufige Falschaussagen zur Homöopathie-Forschung sind laut Hahn: „Homöopathie ist unzureichend erforscht.“ – Falsch, denn die Anzahl der RCTs zur Homöopathie ist sehr groß, sogar höher als zu vielen Therapien in der konventionellen Medizin. „Es gibt keine einzige positive Homöopathie-Studie“ – Falsch, denn der größte Anteil aller Homöopathie-Studien zeigt signifikant positive Effekte. „Die Qualität der Homöopathie-Studien ist gering“ – Falsch, denn dies wurde in zwei Arbeiten gut untersucht und widerlegt. „Die Meta-Analysen/Reviews von Ernst und Shang zeigen zweifelsfrei, dass Homöopathie Betrug und Humbug ist“ – falsch, denn nur eine starke Selektion der Daten kann zu dieser Aussage führen, die Gesamtdatenlage zeigt statistisch eine Wirksamkeit. http://www.informationen-zur-homoeopathie.de/?p=789
#95 am 08.07.2014 von Gast
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Gast
#94 am 08.07.2014 von Gast
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Gast
Also hier nochmals die Fakten zur Homöpathieforschung: Metaanalysen mit positivem Ergebnis für die Homöopathie Jacobs, J. et al. “Treatment of Acute Childhood Diarrhea with Homeopathic Medicine: A Randomized Clinical Trial in Nicaragua,” Pediatrics, Vol. 83, No. 5, pp. 719-725 (1994) Bell, I.R. et al. “Improved Clinical Status in Fibromyalgia Patients Treated with Individualized Homeopathic Remedies Versus Placebo,” Rheumatology, 2004b; 43 (5):577-82 Taylor, M.A. et al. “Randomised Controlled Trial of Homoeopathy Versus Placebo in Perennial Allergic Rhinitis with Overview of Four Trial Series,” British Medical Journal, 321, pp. 471-476 (2000) Quelle: http://www.yamedo.de/blog/gegen-homoeopathie/ weitere Fakten: http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/wirkung.htm http://www.informationen-zur-homoeopathie.de/ http://www.groma.ch/In-Vitro-Studien.174.0.html http://www.groma.ch/Pflanzenstudien.173.0.html
#93 am 08.07.2014 von Gast
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Gast
Tiere sind objektiv? Der war gut. Tiere sind nicht für Zuwendung, Berührungen etc zugänglich ? deren Wahrnehmung ist genauso subjektiv wie die menschliche. Die Umgebung, die Atmosphäre beeinflussen nicht, ob sich ein Tier entspannt oder aufgeregt ist? Wissenschaftliche Methodik und Reflexionsfähigkeit = leider durchgefallen! Psychologie des Tieres=leider auch .
#92 am 24.05.2014 von Gast
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Skeptikus
Sehr schade, dass die Diskussion um Homöopathie trotz der vielen, vielen fundiert-kritischen Artikel und Blogbeiträge sich bei den Befürwortern immer noch auf dem niedrigem Niveau befindet und längst widerlegte Argumente fröhlich und selbstbewusst hinaus posaunt werden. 1. Der Einzelfall ist interessant, aber nicht sonderlich Aussagekräftig http://blog.gwup.net/2014/05/14/der-trugerische-einzelfall/ 2. Das Buch "Homöopathie für Skeptiker" ist ne Mogelpackung http://blog.gwup.net/2014/04/06/eine-uble-mogelpackung-homoopathie-fur-skeptiker/ http://blog.gwup.net/2014/05/12/homoopathen-machen-faxen/ 3. und das eine Tierärztin öffentlich behauptet, dass der Placeboeffekt bei Tieren ja kein Thema sei, ist schon etwas befremdlich und schlicht falsch http://blog.gwup.net/2013/01/28/placebos-und-glaube-der-immerselbe-homoopathen-denkfehler/
#91 am 24.05.2014 von Skeptikus (Gast)
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Gast
Wer keine Ahnung von Homöopathie hat sollte sich doch besser etwas zurückhalten mit Urteilen. In der Homöopathie erwartet niemand eine pharmakodynamische Wirkung - somit erwartet also auch niemand einen süssen Geschmack vom Würfelzucker im Swimmingpool. Ich lege ihnen ans Herz das Buch "Homöopathie für Skeptiker" von Dr. med. Irene Schlingensiepen und Mark-Alexander Brysch zu lesen - sie werden feststellen, dass es durchaus wissenschaftliche Studien zur Homöopathie gibt. *Toleranz fängt da an wo der eigene Horizont endet*
#90 am 21.05.2014 von Gast (Heilpraktikerin)
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Dr.Bayerl
#89 mein Fußnagel weis es wirklich nicht, der Blödmann. #90 @Udo SCHRÖDER, wie kommen Sie darauf, dass Universitätsmedizin auf einem "mechanistischem Weltbild" beruht? Naturwissenschaftliche Basis, was man auch im weiteren rational logische, also nicht subjektive Denkweise nennen kann, ist nicht identisch mit "mechanistisch". Dass der "Geist" eine materielle Basis benötigt, kann man ebenfalls nicht als "materialistisch" abstempeln. Wers nicht glaubt muss nur mal die Luft anhalten und beobachten, wie lange das der Geist aushält.
#89 am 16.04.2014 von Dr.Bayerl (Gast)
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Univertitätsmedizin versucht auf einem immer noch mechanistischem Weltbild beruhend nahe an obj. Wahrheiten ranzukommen. Ohne Antibiose, Chirurgie und Hygiene u. Impfungen wären wir heute wohl nicht so alt und gesund. Der Nachteil dabei: Die Natur wird missachtet, es geht eindeutig um Profit der Pharmafirmen die gerne im Hintergrund arbeiten und Reklame machen (Ritalin mehr für Kinder damit diese als Erwachsende weiter Ritalin "kaufen") und beeinflussen. Diese Welt dreht sich auch um Betrüger aber auch um ehrliche Leute, die versuchen die Welt ein wenig zu verbessern. Medizin" ansich kann nicht allen Menschen helfen, versucht es aber. Sollte man doch beide Seiten Zusammen betrachen, kämen wir ein Stückchen weiter (es gibt Menschen, die heilen können ohne das man dies obj. nachweisen kann - ein Stück Zucker im Bodensee hilft eben einigen Leuten). Moin moin.
#88 am 16.04.2014 von Udo SCHRÖDER (Arzt)
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Wir unterscheiden zwar wissenschaftlich Körper und Psyche, ist nur blöd, dass unser Organismus nicht weiß, dass es zwei unterschiedliche Dinge sind.
#87 am 14.04.2014 von Gast (Gast)
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@#86 Guten Appetit beim Verzehr unserer hochtechnisierten Nahrung und willkommen im Club der chronisch Kranken. Da bleibe ich doch lieber beim Hokuspokus. Ist die TCM ja wahrscheinlich auch, oder? Wer seine chronischen Erkrankungen durch alternative Methoden losgeworden ist, weiß wovon ich rede. Es wäre auch gut zu wissen, was Schamanen tatsächlich tun, wenn man darüber spottet.
#86 am 14.04.2014 von Gast (Gast)
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Es gibt eine Studie zur Akupunktur: Patient wurden entweder von ausgebildeten Therapeuten behandelt, die Akupunkturnadeln nach den Regeln der Kunst setzten, oder von Laien, die die Nadeln einfach dort stachen, wo sie meinten, dass sie wirken könnten. Beide Gruppen hatten die gleiche Symptomlinderung. Hônit soit qui mal y pense.
#85 am 10.04.2014 von Gast (Gast)
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Erstaunlich, dass in unserer hochtechnisierten, modernen, aufgeklärten, wissenschaftsgläubigen Welt das Bedürfnis nach Hokus-Pokus so groß ist! Muss wohl am menschlichen Grundbedürfnis nach Spiritualität liegen. Andere ist nicht zu erklären, dass in Deutschland ansonsten vernünftig handelnde Menschen zum Schamanen oder Geistheiler gehen oder eben wirkstofffreie Zuckerkügelchen schlucken.
#84 am 10.04.2014 von Gast (Gast)
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Noch eine Anmerkung zur Alternativmedizin von einer Tierärztin: im Pferdesport gilt bezüglich Doping die Nullregelung, d.h., es darf nichts mehr nachweisbar sein. Homöopthische Arzneimittelmüssen deshalb laut Reglement seit einiger Zeit mehrere Tage vor dem Wettkampf abgesetzt werden, Akupunktur ist während des Wettkampfes - wie auch der Einsatz des Soltlasers - verboten. Also ist hiermit doch von offizieller Seite anerkannt, dass diese Methoden Wirkungen haben? Warum sollte man sie ansonsten verbieten?
#83 am 10.04.2014 von Friederike Laube (Tierärztin)
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Gast
Als Tierärztin möchte ich dazu anmerken, dass mich ganz einfach die Wirkung der Alternativmedizin überzeugt hat, denn das Tier kennt keinen Placeboeffekt, es ist objektiv. Wenn also das Pferd vor der Akupunktur lahmt und danach nicht mehr oder wenn ich eine Thrombophlebitis der Vena jugularis beim Pferd - verursacht durch eine nicht streng i.v. durchgeführte Injektion eines Kollegen - durch die Injektion eines homöopthischen Cocktails beheben kann, dann überzeugt mich das schon, dass hier eine Wirkung gegeben ist. Die Schulmediziner/innen - ich bin auch eine! und wende auch "richtige" Medikamente an, wenn erforderlich, wobei man eben auch über genug Fachwissen und Selbstkritik verfügen muß, um zu erkennen, wann man mit Alternativmedizin allein nicht weiterkommt! - sollten doch bitte einfach etwas toleranter sein! Ich jedenfalls lebe gut davon und habe eine große begeisterte Schar von Patienten, bzw. Patientenbesitzern.
#82 am 10.04.2014 von Gast
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S. Böker HP
Es gibt so viele Möglichkeiten auf dieser Welt wie Sterne am Himmel, für jeden ist etwas passendes und vertrauenswürdiges dabei, seine körperliche und geistige Gesundheit zu erhalten, jeder Mensch hat die Entscheidungsfreiheit, das für sich idealste zu finden....ich muss nicht missionieren und auch nicht verteufeln, ich muss einfach darauf vertrauen, endlich mündigen Patienten gegenüber zu sitzen, die nicht aus Angst einer bestimmten Heilmethode bzw. Therapie zustimmen , sondern aus der Gewissheit, für sich das optimale gefunden zu haben, dem sie vertrauen können. Wir, Therapeuten, Ärzte und Heilpraktiker sind dazu angehalten, den Patienten neutral aufzuklären, ohne ihn zu beeinflussen, ohne Ängste zu schüren, ohne ihn an mich binden zu wollen....wir wissen genau, Heilung ist oft ein zu hochgestecktes Ziel. Der Weg in Richtung Ziel ist entscheidend und der heißt Lebensqualität....diese zu maximieren hat nicht mit der erwählten Methode an sich zu tun, sondern mit Vertrauen!
#81 am 10.04.2014 von S. Böker HP (Gast)
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Gast
Warum ist die H. für viele Patienten so attraktiv? Hier die Antwort: http://www.dr-bertelsen.de/documents/Homoeopathie-Journal-8-11.pdf
#80 am 07.04.2014 von Gast
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Dr.Bayerl
bitte ganz deutlich "die Schulmedizin" gibt es überhaupt nicht. Es gibt allerdings ein Medizinstudium mit Examen, das bekommt man ganz sicher nicht geschenkt und anschließend eine staatlich konzessierte Approbation ohne die man bestraft würde, wenn man den Heilberuf ausüben wollte. Innerhalb dieser konzessionierten "Medizin" gibt es 1000 Richtungen und Alternativen EINSCHLIEßLICH von Außenseitern, manchmal gute manchmal grottenschlechte. Nur nicht "die Schulmedizin". Dazu kommt noch das Heer der nicht medizinisch ausgebildeten Psychologen, die man leider auch in der Universitären Lehre nur bedingt "wissenschaftlich" nennen kann, die sich auch in seriöse Krankheiten wie Krebs unseriös einmischen. "Die Schulmedizin" ist daher ein abwertender Kampfbegriff ohne Inhalt. Es geht um "Wissenschaftlichkeit", eine Bürde, die vielen zu schwer ist. Der Staat ist hier ganz sicher fahrlässig, bei der "Berufserlaubnis".
#79 am 07.04.2014 von Dr.Bayerl (Gast)
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Dr.Bayerl
zu#79, ach nee, den HP´s geht es nicht ums Geldverdienen? Nur den Doc´s?
#78 am 07.04.2014 von Dr.Bayerl (Gast)
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Gast
Eigentlich sollte es doch darum gehen, einfach nur zu helfen oder? In Wirklichkeit jedoch geht es (den allermeisten Schulmedizinern) nur darum, die HP's zu verdrängen, neue HP Zugänge zumindest zu erschweren und all die erfolgreichen Methoden der Naturheilkunde, zu denen auch die Homöopathie zählt, den Schulmedizinern vorzuhalten, weil die nämlich gerade entdeckt haben, daß man damit nicht nur "heilen" (obwohl ja gerade das so oft wie auch jetzt vehement verneint wird!!) sondern auch Geld verdienen kann. Insofern ist diese Debatte ohnehin vollkommen verlogen und dekadent, eben weil es nur um's Geld und nicht um die Genesung des Patienten geht. Interessant dabei mag auch erscheinen, daß ein Dr. Hirschhausen lieber talkt usw statt seiner studierten Profession nachzugehen und sich gaaanz oft i.S. naturheilkundlicher Wirkungen widerspricht. Man muß nicht studiert zu haben um zu verstehen, was hier wirklich abgeht und wehe dem, der zeitweise oder des öfteren Heilung / Genesung suchen muß
#77 am 05.04.2014 von Gast (Heilpraktikerin)
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Medizin war immer von einem Heer von "Kurpfuschern" begleitet, auch heute noch. Es ist ein offenes Geheimnis, das nicht nur Journalisten sondern auch Politiker diesen ganz besonders gewogen sind. Diese "Alternativen erklären ja auch ungeniert, dass die "Besonderheit" ihrer Behandlung gerade darin besteht, dass sie sich einer objektiven Wirkungskontrolle entziehen. mfG
#76 am 05.04.2014 von Gast (Gast)
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Gast
Oh, je. Nur weil der Wirkstoff mit menschlichen Fähigkeiten nicht nachweisbar ist, heisst das noch lange nicht, dass es keine Wirkung geben kann. Wäre die Ursubstanz völlig verschwunden, das wäre Hokus-Pokus. Ich wundere mich über die Energie, die Gegner der Homöopathie aufwenden, um sie zu verteufeln. Aus ihrer Sicht kämpfen sie im Prinzip gegen NICHTS!
#75 am 05.04.2014 von Gast
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Homöopathie und Nebenwirkungen: Sogar Placebos sind nicht nebenwirkungsfrei, wie kontrollierte Studien immer wieder zeigen.
#74 am 04.04.2014 von Gast (Gast)
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@ Silke Boller: Die Überlegenheit Semmelweis'scher Hygiene lässt sich statistisch signifikant nachweisen. Die Wirksamkeit homöopathischer Zubereitungen gegenüber Placebo nicht. Der Vergleich hinkt daher.
#73 am 04.04.2014 von Gast (Gast)
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Igor
@72 - Das ist doch keine Aussage, und wenn, dann eine einfältige. Wer heilt, heilt. Mehr erstmal nicht. Ob mit oder ohne Globuli.
#72 am 04.04.2014 von Igor (Gast)
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Oh die armen vergeßlichen Ärzte! Wie lange wurde Ignaz Semmelweis verhöhnt (und dabei hat noch heute mancher Mediziner ein Hygieneproblem). Ludwig II wurde unter anderem für verrückt erklärt, weil er Pläne für eine fliegende Kutsche in Auftrag gab. Und wenn mein Homöopath bei seiner Behandlung die Nebenwirkungen riskierte, die mein Arzt mit seinen ihm zur Verfügung stehenden Medikamenten riskieren muß, wo wäre mein Homöopath dann wohl? Er dürfte Herrn Uli H. Gesellschaft leisten leisten. Es geht wohl wie immer gar nicht um die Gesundheit, sondern nur um das nicht unendlich zur Verfügung stehende Geld.
#71 am 04.04.2014 von Silke Boller (Nichtmedizinische Berufe)
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Wer heilt, hat recht...... ob mit oder ohne Globuli
#70 am 04.04.2014 von Berntraut Appelt (Arzthelferin)
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Englische Redewendung: There are more things in heaven and earth, Horatio, than are dreamt of in your philosophy. The Tragedie of Hamlet, William Shakespeare
#69 am 04.04.2014 von M.D. Manfred Engel (Arzt)
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Der Kommentar zu einer auf Effekthascherei ausgelegten Talkshow muss nicht neutral sein, denn er stellt eine Meinungsäußerung dar. Der Miderator der Sendung sollte es meines Erachtens als Journalist schon sein. Und hier stimme ich dem Autor zu: Frank Plasbergs Sympathien galten der Homöopthin.
#68 am 04.04.2014 von Gast (Gast)
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skepmed
Ich empfehle allen Interessierten, das sachlich und unaufgeregte Buch von Nicole Heissmann und Christian Weymayr DIE HOMÖOPATHIE Lüge: http://blog.gwup.net/2012/12/23/die-homoopathie-luge-interview-mit-dr-christian-weymayr/
#67 am 03.04.2014 von skepmed (Gast)
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skepmed
Mich wundert, dass die Quantenphysik noch nicht als Argument genannt wurde : http://scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2013/07/25/homoopathie-studiendesign-via-verallgemeinerter-quantentheorie/ Es ist egal, ob Sie als Arzt oder Heilpraktiker schöne Erlebnisse in der Praxis festgestellt haben. Klar ist es gut für den Patienten, wenn es ihm besser geht. Es hat aber NICHTS mit dem homöopathischen Mittel zu tun. Zwischen Arnika D30 und Sulfur D30 besteht kein Unterschied, bis auf das Etikett auf der Flasche. Wer das leugnet und die Faktenlage der Naturwissenschaften ignoriert, ist nicht die Avantgarde eines Paradigmenwechsels, sondern ein Dogmatiker, der Fakten leugnet und sich seinem Wunschdenken hingibt. Selbst wenn die Skeptiker verblendete Bewahrer der Wissenschaft wären, bleibt es bei der Faktenlage dass Homöopathie in Metastudien klar keinen Effekt gezeigt hat, der über Placebo liegt. http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=1576
#66 am 03.04.2014 von skepmed (Gast)
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Gast
Die Schamanen sind unsere Kollegen, und Auto/Fremdsuggestion ist ein wichtiges, wenn nicht DAS wichtigste Heilmittel überhaupt. Medizin in der Menschheitsgeschichte fing damit erst an. Wann kriegt unsere heutige Medizin das endlich mit? Soviel Arroganz gibts doch gar nicht! Was den Artikel angeht, so einen Vater möchte ich nicht haben. Ich nehme mein Kind erstmal in den Arm.
#65 am 03.04.2014 von Gast
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Viele meiner Kollegen/Kolleginnen würden gern mit Ärzten zusammen arbeiten und einige wenige tun das auch und ist sehr hilfreich für unsere GEMEINSAMEN Patienten. Es geht letzlich darum, daß es ihnen wieder besser geht und nicht um irgendwelche Standesdünkel - Arzt/HP, Schulmedizin/Alternativmedizin... Wie schon gesagt wurde, wir leben in der Zeit der Erforschung des Urknalls, der Quantenphysik...und weigern uns strikt auch einmal woanders hin zu sehen. Nur weil wir etwas nicht erklären können, bedeutet das nicht, daß es das nicht gibt. Vielleicht sehen Sie mal auf die Seite www.dsaes.de (Schule für angewandte Energiekörpermedizin von Christine Schenk). Dann klären sich vielleicht einige Fragen. Dort können Sie ggf. auch erfahren, warum homöopathische Mittel wirken und wo. Betrifft übrigens auch die TCM und dazu gibt es dort sehr aufschlussreiche Bücher. Man muß das allerdings bereit sein, auch mal eine andere Sichtweise zulassen zu können.
#64 am 03.04.2014 von Ingrid Fischer (Heilpraktikerin)
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Von Seiten der "rational"- pseudonaturwissenschaftlichen Fraktion kann eine "neutrale" Betrachtung der Homöopathie oder ähnlicher Ansätze nicht erwartet werden, denn Ausgangspunkt ihres Denkens ist ein paradigmatischer Ansatz. Paradigmen können nur grundsätzlich in Frage gestellt oder gewandelt werden, nicht durch Argumente, die von außerhalb der paradigmatischen Denkschule kommen. Deswegen mußte die Erde ja auch so lange eine Scheibe bleiben, bis niemand mehr über den Rand fiel. Ansonsten gibt es für Interessierte eine Menge Forschung zu dem Thema, die auch statitisch - wissenschaftlichen Kriterien genügt, ohne daß die kausalen Erklärungswünsche damit vom Tisch wären: https://www.dzvhae.de/homoeopathie-presse/homoeopathieforschung.html
#63 am 03.04.2014 von Dr. med. Martin Weigel (Arzt)
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Also dieser Artikel ist genau das, was der Verfasser dem Moderator vorwirft, nämlich nicht neutral. Es ist ja völlig in Ordnung eindeutig Position zu beziehen, aber das heißt doch nicht, dass man die, die an die andere Sache glauben für unwissend oder als Hokus-Pokus Anhänger hinstellt. Ich arbeite in einem der wenigen anthroprosophischen Krankenhäuser, wo gleichwohl auch Schulmedizin angewandt wird. Trotzdem gibt es Bereiche in denen die antroprosophische Medizin und die dazugehörige Therapie sehr gute Erfolge bringt . Ein Beispiel: bei Blutungen, egal ob im Bereich der ableitenden Harnwege, oder bei einer Hirnblutung hilft Marmor Stibium D6, dafür zu sorgen, dass keine erneute Blutung auftritt, bzw. die bestehende gestoppt wird. Das hat nichts mit daran glauben zu tun. Also bei aller Skepsis: erst Mal schlau machen, dann darüber reden.
#62 am 03.04.2014 von Elke Heidschmidt (Altenpflegerin)
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Immer vor Meinungsäußerung zu empfehlen die Lektüre von "Ist unsere Medizin noch zu retten?", Autor: G. S. Hanzl, LinguaMed Verlag, Neu-Isenburg (2005), ISBN: 3-928610-48-1
#61 am 03.04.2014 von Dr. Med. Dietrich Degenkolb (Arzt)
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Gast
Ist das peinlich, ich weiß jetzt was ich von einem Schulmediziner oder Homöopathen halte. Vertrauen erreicht man so sicherlich nicht. Ehrlich gesagt, habe ich euch mehr zugetraut.
#60 am 03.04.2014 von Gast
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Dieses ewige Gezänke für und wider Homöopathie und anderer alternativer Heilmethoden kann ich nicht mehr hören. Ist es nicht viel wichtiger, dass überhaupt eine Methode dem Patienten hilft, egal ob sie/er eher der Alternativ- oder Schulmedizin zugetan ist? So unterschiedlich und individuell der Mensch ist, so unterschiedlich kann auch das Ansprechen auf eine Behandlung sein und wie wäre es mit einer guten Kombination aus verschiedenen Methoden? Hauptsache der Patient fühlt sich aufgehoben, verstanden und erfährt Genesung oder zumindest Linderung. Dieses ewige Konkurrenzgehabe ist meines Erachtens kleingeistig und dumm. Warum nicht gemeinsam zum Wohle der Patienten? J.Jakob
#59 am 03.04.2014 von Juliane Jakob (Heilpraktikerin)
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Vorneweg ich stehe dem ganzen sehr neutral gegenüber! Ich weiß jedoch nicht wer diesen Beitrag hier verfasst hat. Ich habe die Sendung selbst gesehen und Herr Plasberg hat die Sendung nicht so eröffnet ! Er erwähnte im Verlauf der Sendung lediglich das seine Frau dies letztens getan hätte. Genauso lies er den Biologen ausreden! Er ist ihm einmal in die Parade gefahren als dieser die Homöopathie Ärztin in ihrer Geschichte , in der es um ihr eigenes Kind ging, und das war auch besser so! Ich persönlich finde das gepicke gegeneinander einfach nur unmöglich !
#58 am 03.04.2014 von Gast (Gast)
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Homöopathie ist IMHO nicht zuletzt eines: ein gutes Geschäft für alle Anbieter.
#57 am 03.04.2014 von Gast (Gast)
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Urofuchs
Nachweisbare biochemische Veränderungen durch ein homöopathisches Präparat sind für sich genommen noch kein Wirksamkeitsnachweis, da es diese auch unter Placebo geben kann. Erst wenn diese statistisch signifikant höher sind, kann man von einer spezifischen Wirkung ausgehen. Zeigen sie mir eine valide Studie, die das belegt.
#56 am 03.04.2014 von Urofuchs (Gast)
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Gast
Homöopathie wirkt immer: Einfach das Wort in einen Artikel einbringen, und schon hat man einen Tag später ein Vielfaches an Kommentaren im Vergleich zu Artikeln ohne Erwähnung....
#55 am 03.04.2014 von Gast
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Robert Norden
Die Aussagen, man selber habe vielen Menschen mit einer homöopathischen Behandlung helfen können, sind die kritisierten Kasuistiken, die immer wieder als Wirksamkeitsnachweis herangezogen werden. Tatsache ist, dass nach wissenschaftlichen Standards (und etwas besseres haben wir leider nicht) durchgeführte klinische Studien bisher keine über einen Placeboeffekt hinausgehende Wirkung haben nachweisen können. Somit kommen dem Glauben des Patienten an die Behandlung (Autosuggestion) und die Qualität der Patient-Therapeut-Beziehung eine entscheidende Bedeutung zu. Das ist wie im Voodoo oder Schamanismus.
#54 am 03.04.2014 von Robert Norden (Gast)
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vielleicht ist in der Struktur eines hömoöpathischen Mittels eine Information gespeichert ,die unsere so glorreiche Physik nicht in der Lage ist ,exakt zu messen , zu erfassen , genausowenig wie die LTE Frequenzen unserer so smarten Phones . Außerdem ist die Wirkung eines Homöopathischen Mittels einfach labortechnisch nachzuweisen : einfach mal ein paar Tagen Cytokine u. Interleukine bestimmen . So langsam sollte das Kindertheater mal beendet : Was anderes als die Verdünnugsproblematik kommt doch garnicht auf den Tisch .
#53 am 03.04.2014 von dr. med.dent. Wolfgang Stute (Zahnarzt)
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Ich behaupte nicht, jedem Menschen helfen zu können. Trotzdem kann ich auf gute Erfolge zurückblicken, wo die Schulmedizin leider keine Hilfe war. Für die kranken Menschen hätte die Leidenszeit möglicherweise sehr verkürzt werden können, wenn Homöopath/in und Arzt/Ärztin zusammengearbeitet hätten. Solche Zusammenarbeit wünsche ich mir.
#52 am 03.04.2014 von Marion Müller (Heilpraktikerin)
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Urodoc
@ Jan Christian Bücher: Sie haben recht. Der Beitrag ist nicht frei von Polemik. Aber er stellt ja auch keine objektive Übersicht zum Thema Homöopathie dar, sondern kommentiert subjektiv eine Talkshow und spiegelt meine persönliche Meinung wider. Herr Plasberg hätte sich als Journalist und Moderator der Sendung neutraler geben müssen.
#51 am 03.04.2014 von Urodoc (Gast)
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Ich finde es wirklich schade, dass in einer Zeit, in der von Schwarzen Löchtern, Urknall und dunkler Materie geredet wird, Menschen über eine Heilmethode urteilen, ohne sich ausreichend damit auseinander gesetzt zu haben. Ich arbeite seit 8 Jahren klassisch homöopathisch und habe immer wieder erleben müssen, dass kranke Menschen ihrem Arzt lieber nicht erzählen, dass sie sich von mir behandeln lassen. Sie fürchten die Kommentare. Leider wurde auch in der Fernsehsendung wieder einmal mit Pauschalargumenten herumgeworfen. Zum Beispiel wurde nicht erwähnt, dass homöopathische Arzneimittel an gesunden Menschen geprüft werden. Nur wenn genug Menschen bei solchen Prüfungen unabhängig voneinander und ohne Wissen darüber, welches potenzierte Mittel sie nehmen, die selben Symptome entwickeln, werden diese in die Repertorien aufgenommen. Wenn dann ein kranker Mensch ähnliche Symptome entwickelt ohne dieses Mittel genommen zu haben, kann es ihm helfen.
#50 am 03.04.2014 von Marion Müller (Heilpraktikerin)
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Gast
Mich stört an Diskussionen wie diesen dass es immer nur um eins geht: Kohle.
#49 am 03.04.2014 von Gast
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Die Homöopathie ist ein klassisches Beispiel des "undiszipliniert autistischen Denkens" (Bleuler), das im Mittelalter und weit bis ins 20. Jahrhundert die Schulmedizin beherrschte. Man sollte eigentlich hoffen, daß es im 21. Jahrhundert und im Zeitalter moderner Naturwissenschaft endlich überwunden sei. Aber -wie die Diskussion zeigt- weit gefehlt!
#48 am 03.04.2014 von Prof. Dr. Hans-Heinrich Gentsch (Arzt)
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@35.Was hätten wir denn Ihrer Meinung nach daraus lernen sollen und können? Das Niveau des Austauschs könnte höher sein, aber mit den Stichwörtern "Placebo", "Spontanheilung" oder "nichtsdrinalsowirktnichts" entsteht ein starker Sog nach unten.
#47 am 03.04.2014 von Dr. Norbert Guggenbichler (Zahnarzt)
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Gerade für Erkrankungen, wo die Schulmedizin an ihre Grenzen kommt, bzw. keine neuen Therapien in Aussicht sind, weil nicht lukrativ. Wenn Migräne und nicht hilft, warum dann nicht über den Tellerrand hinausschauen??? Es ist doch immer die Frage der Indikation- sicherlich niemand würde eine Rapid Sequence Induction bei einem nicht nüchternen Patienten mit homöopat. Kügelchen machen- bietet sich nicht an.... aber bei Allergien, Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden,... warum nicht.
#46 am 03.04.2014 von Hannes Fürstenberg (Student der Humanmedizin)
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Können sich nicht alle mal an einen Tisch setzen, statt immer nur teilweise völlig gegenstandslos gegeneinander zu argumentieren und zwar auf eine Art und Weise wie man Sie eher aus den guten alten Vormittag- Talkshows kennt. Es geht schon teilweise traurig zu. Ich bin Medizinstudent und entsprechend ein Verfechter der Schulmedizin- doch liegt es auch daran, dass alternative Methoden in unseren 6 Jahren Studium völlig ausser Acht gelassen werden. Man ist zwar angehalten große RCT's der "Pharma-Riesen" zu lesen und vielleicht auch zu interpretieren, doch nützt es einem nichts, wenn von den 20 Studien nur die eine veröffentlicht wird, die einen leichten Nutzen des neuen Medikamentes belegt. Die Homöopathie hat genauso ihren Stellenwert, wie auch die TCM und es gibt genug Beispiele, das eine Kombination mit der Schulmedizin sinnvoll sein kann.
#45 am 03.04.2014 von Hannes Fürstenberg (Student der Humanmedizin)
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Gast
@Ingrid Fischer: Sie verlangen, dass "...alle Skeptiker erst mal eine "völlig unwirksame" Hochpotenz..." nehmen? Das haben sie schon mehrmals getan. Siehe hier: http://www.sueddeutsche.de/wissen/wiener-protest-gegen-homoeopathie-ueberdosis-gegen-aberglaube-1.1646956
#44 am 03.04.2014 von Gast
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Vorweg: ich bin Tierärztin und spezialisiert auf Regulationsmedizin. Aber: ich stimme dem Kollegen "Klempner" in der Sache zu: eine journalistische Peinlichkeit. Und was soll die hier stattfindende Diskussion eigentlich? Hömöopathie ist ein wirksames Verfahren, so meine Erfahrung. Und eine wissenschaftliche Überprüfung ist für eine wirksame Behandlungsmethode absolut angebracht. Wir sind Ärzte, keine Priester. Es handelt sich bei der Medizin nicht um eine Religion, deren Grundsätze von ihren Anhängern nicht angezweifelt werden dürfen. Unsere Methoden unterliegen ständiger wissenschaftlicher Überprüfung, Überarbeitung und Verfeinerung. Persönlich wünsche ich mir viel mehr wissenschaftliche Studien in der Regulationsmedizin. Ich möchte nämlich wirklich die bestmögliche Behandlung für den Patienten erreichen: Wenn er ein homöopathisches Mittel braucht, schön. Aber man läßt bitte nicht aus pseudoreligiöser Überzeugung den Allergiker ersticken indem man ihm das Kortikoid verweigert.
#43 am 03.04.2014 von Dr. med . vet. Christina Wolf (Tierärztin)
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Annemarie Lippert
*grimpf* Weil die Kommentierfunktion keine strukturierenden Absätze zuläßt, bringe ich den zweiten, allgemeinen Teil meines Kommentars noch mal extra: Klar, in homöopathischen Niedrigpotenzen ist noch Wirkstoff drin. Was mich aber immernoch sehr irritiert, ist die Indikationsfindung. Zwar reden immer alle vom "Simile-Prinzip", aber das scheint nur ein Teil zu sein. Es sind auch viele Pflanzen dabei, die potenziert in der gleichen Indikation angewandt werden wie die entsprechenden (hoch dosierten) Phytotherapeutica, obwohl sich die Wirkung bei der Potenzierung doch gewissermaßen umdrehen müßte. Zudem bin ich auch über einige Beispiele gestolpert, die eher an Signaturenlehre erinnern. Dieses Ducheinander macht mir die ganze Geschichte doch eher suspekt.
#42 am 03.04.2014 von Annemarie Lippert (Gast)
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Annemarie Lippert
@Wolfgang Neher (Nr.6): Zu TCM gibt es mittlerweile umfangeiche Studien und Wirksamkeitsnachweise, vor allem zu Akupunktur bei Schmerzen, aber auch in anderen Anwendungen. Im kommentierten Beitrag geht es allerdings nicht um TCM, sondern um Homöopathie. Grundlagen, Erfahrungsschatz und systematische Studien sind hier deutlich weniger umfangreich. Klar, in homöopathischen Niedrigpotenzen ist noch Wirkstoff drin. Was mich aber immernoch sehr irritiert, ist die Indikationsfindung. Zwar reden immer alle vom "Simile-Prinzip", aber das scheint nur ein Teil zu sein. Es sind auch viele Pflanzen dabei, die potenziert in der gleichen Indikation angewandt werden wie die entsprechenden (hoch dosierten) Phytotherapeutica, obwohl sich die Wirkung bei der Potenzierung doch gewissermaßen umdrehen müßte. Zudem bin ich auch über einige Beispiele gestolpert, die eher an Signaturenlehre erinnern. Dieses Ducheinander macht mir die ganze Geschichte doch eher suspekt.
#41 am 03.04.2014 von Annemarie Lippert (Gast)
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@ Herr Bösenecker: Wer von Zulassung homöopathischer Mittel schreibt, sollte sich besser auch damit auskennen. Sonst läuft er leicht Gefahr, ähnlich tendenziös zu argumentieren wie zahlreiche der Vorredner/Vorschreiber. Es gibt bei homöopathischen Arzneimitteln den Unterschied zwischen Registrierung (ohne Indikation) und Zulassung auf der Grundlage homöopathischer Monografien (mit Indikation bezogen auf dei Monografien). Das sind aber schon fast zuviele Details für diese oft sehr oberflächlich geführte Diskussion.
#40 am 03.04.2014 von Dr. Claus Geiselhart (Mitarbeiter Industrie)
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Thomas Lotz, Tierarzt
Das halbkugelförmige Gewächs am Ohr könnte durchaus ein Histiozytom gewesen sein. 50% dieser Dinger verschwinden spontan oder mit Globuli oder mit lokaler Cortison-behandlung oder mit... Ihr Tierarzt häte also auch raten können, zwei Wochen abzuwarten und die Chance auf Heilung wäre m. E. die gleiche gewesen, also kein guter Berleg für die Wirkung von Homöopathie.
#39 am 03.04.2014 von Thomas Lotz, Tierarzt (Gast)
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@ 33 Das auf hom. Arzneimitteln keine Indikationen stehen dürfen liegt daran, dass es hierzu einer Zulassung bedarf für welche kontrollierte Studien zwingend vorgeschrieben sind.
#38 am 03.04.2014 von Michael Bösenecker (Arzt)
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Gast
Meine Hündin hatte ein haarloses, halbkugelförmiges Gewächs am Ohr (ca. 1 cm Durchmesser). Der Tierarzt hat mir Globolis mitgegeben und gesagt, damit müsste es etwas schrumpfen, dann muss nicht so viel weggeschnitten werden. Zwei Wochen später was es komplett weg und es ist auch nach 2 Jahren nicht wieder aufgetaucht. Vor diesem Vorfall dachte ich auch immer Homöopathie hätte viel mit Placeboeffekt zu tun. Aber meine Hündin hat keine Ahnung was ich ihr da gegeben habe und wofür bzw. wogegegen. Damit ist der Placeboeffekt für mich als einzige Erklärung irgendwie hinfällig.
#37 am 03.04.2014 von Gast
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Dr. med. Martin Weigel
Punkt 1) Die Überzeugung, ein Mittel könne nur wirken, wenn Wirksubstanz stofflich (und nicht nur z.B. energetisch oder informationell) nachweisbar ist, entspricht einem Glaubenssatz (der Moderne) und hat mit Neutralität oder der geforderten Objektivität nichts zu tun. Punkt 2) Auch die Schulmedizin beruht zu mindestens 30% auf Placebo, wie die Placebo-Forschung belegt. Punkt 3) immer wieder werden sogen. naturwissenschaftliche Fachleute/Wissenschaftsjournalisten in diesen Diskussionen bemüht, die keinen einzigen Patienten in ihrem Leben behandelt geschweige denn umfassend zugehört haben. Solange die moderne Medizin nach dem damit zusammenhängenden Paradigma u.a. der Trennung von Körper und Seele/Geist versucht, den Menschen auf eine Masse von Zahlen und Daten herunterzubrechen, so als wäre der Mensch ein berechenbarer Mechanismus und nicht ein hochkomplexes , teils hoch irrationales System, solange wird sie keinerlei Verständnis für Selbstheilungsaktivität entwickelt, wie die Komplementärmedizin es in seinen besten Ausführungen kann.
#36 am 03.04.2014 von Dr. med. Martin Weigel (Arzt)
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Hallo! Dieses pro/kontra hatten wir hier schon öfters und was lernen wir daraus: dass wir nichts daraus gelernt haben.-)
#35 am 03.04.2014 von Gerhard Wilhelm (Diätassistent)
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@ Dr. med. Axel Hans Althen: Menschen, und dann noch Ärzte, die auf diesem Niveau ihre Diskussionen führen, sprechen ja glücklicherweise schon für sich :-)
#34 am 03.04.2014 von Daniela Klauke (Heilpraktikerin)
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Gast
Die in der Sendung anwesenden Schulmediziner hatten zwar Wissen über Medizin, aber keinerlei Erfahrung in der sog. Komplementärmedizin geschweige denn Kenntnisse in Homöopathie. Da halte ich es für sehr gewagt sich darüber zu äußern. Ich praktiziere die Homöopathie seit 20 Jahren in meiner Praxis und kann sagen - sie wirkt. Jenseits des Placeboeffekts auch bei Säuglingen, Ungläubigen und Haustieren. Die Therapie hält sich schon seit über 200 Jahren und dies wäre nicht der Fall , wenn sie völlig wirkungslos wäre. Da es eine relativ billige Therapie ist hat die Pharmaindustrie von den Globuli wenig finanziellen Nutzen -also wenig Interesse an der Unterstützung dieser Therapieform. Dies führte auch dazu, dass auf homöopathischen Arzneitmitteln keine Indikationen stehen dürfen , was die Arbeit der Therapeuten erschwert und bei konventionellen Arzneien wie Aspirin undenkbar wäre. Doris Reinfeld Heilpraktikerin
#33 am 03.04.2014 von Gast
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Es ist doch bezeichnend, dass auch diese Sendung anscheinend nur den Zweck hat, Einschaltquote zu bringen. Der sachliche Disput bleibt auf der Strecke. Hauptsache, es gibt "Action". Herr Rinast schreibt hier in den Kommentaren, dass kein kein ernstzunehmender Physiker an den Informationsinhalt glaube. Da sollten Sie, Herr Kollege Rinast, sich mal umsehen, was an objektiven Ergebnissen in der Literatur gebracht wird. Für mich sehr interessant zur Wirkung von Wasser, weches kurzzeitig einem Magnetfeld ausgesetzt wurde. Die an Tieren und Pflanzen durchgeführten Experimente mit den Ergebnissen zeigen deutlich die Beeinflussung des Stoffwechsels. Und das ist reproduzierbar.
#32 am 03.04.2014 von Dr.-Ing. Werner Ullrich (Medizinphysiker)
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Gast
Seit Hahnemann`s Zeiten vor 200 Jahren hat sich nichts geändert, der Streit geht weiter. Auch er wurde damals von seinen Kollegen kritisiert und stark angefeindet…..und trotzdem hat sich die Homöopathie weltweit durchgesetzt! Da muss doch etwas mehr dran sein als nur ein "Placebo-Effekt".
#31 am 02.04.2014 von Gast
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Gast
...hypnotischer Prozess: Ja, ich bin (aus Patienten- und Therapeutensicht) einverstanden denn das gehört zu einer echten, ganzheitlichen Therapie. Wenn nun ein Patient dann hom. Medis bekommt wenn man keine Lust hat sich mit dem Problem aktiv auseinanderzusetzen, weil die üblichen Sachen nicht funktionieren, oder auch nur anzuhören was der Pt. zu sagen hat... ihn auf die psychologische Schiene abzuschieben, nach dem Motto "versuchs-doch-mal damit-mir-fällt-nix-mehr-ein und jetzt schleich´di"- das ist unglaubwürdig. Wie wärs mit genauer hingucken, zuhören, und mal nachdenken? Es wird oft behandelt was andere diagnostiziert haben, nicht womit der Patient wirklich kommt.
#30 am 02.04.2014 von Gast
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Ohne den Vertretern der Schulmedizin zu nahe treten zu wollen, wenn Schulmedizin wirklich ohne Plazebo helfen würde, müßte eine Pille immer beider gleichen Erkrankung wirken. Auch das ist nicht der Fall. Es gibt Zahlen, die von 1/3 bis 2/3 Erfolg sprechen. Wenn Schulmedizin reine Biochemie wäre, könnte das nicht sein. -Namaste-
#29 am 02.04.2014 von Gast (Gast)
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Ein hypnotischer Prozess => Globuoli - wer hypnotische Prozesse versteht, der versteht auch das Wirkprinzip...
#28 am 02.04.2014 von Herbert Schraps (Heilpraktiker)
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Der Placeboeffekt wird in der Schulmedizin leider viel zu wenig genutzt - in diese Lücke greifen viele "Naturheilkundliche" Verfahren, egal ob Homoöpathie, Akkupunktur oder Bachblütentherapie. Natürlich gibt es auch eine Menge Schulmedizinischer Verfahren, bei denen ausschliesslich die "Zuwendung" des Arztes - z.B. durch eine Knie-OP - einen heilenden Effekt hat, wofür es auch eindrückliche Belege gibt (z.B. die GERAC-Studie) Fakt ist: die meisten Erkrankungen gehen von alleine, oder mit gutem Zureden weg. Was den Kollegen Frei aus Bern angeht: Eine Studie mit n=62 über eine so schwammig definierte Erkrankung wie ADHS als "kontrollierte Studie" zu bezeichnen, wäre dann doch wohl etwas übertrieben, zumal es sich um eine cross-over-Studie handelte (mit einem cross-over von nur 6 Wochen, einem Zeitraum, in dem Psychopharmaka in der Regel nicht mal aufdosiert sind).
#27 am 02.04.2014 von Elke Neuwohner (Ärztin)
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Sehr interessant, wie sich hier Pro-Homöopathie-Leute Mühe geben, um mit viel Hintergrundwissen ihren Standpunkt verständlich zu machen, während Schulmediziner mit immer den gleichen - bereits widerlegten - Behauptungen sowie gehässigen Bemerkungen agieren. Was soll das über die Mediziner aussagen? Haben die in ihrer akademischen Ausbildung keine gewähltere Ausdrucksweise erlernt?
#26 am 02.04.2014 von Gast (Gast)
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Homöopathie IST: Heiße Luft verdünnt mit gequirlter Scheisse, perfekt vermarktet!
#25 am 02.04.2014 von Dr. med. Axel Hans Althen (Arzt)
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Gast
Homöopathie hat keinen wissenschaftlichen Hintergrund, sondern ist ein Placebo in Märchengewändern. Es sollte nicht von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden.
#24 am 02.04.2014 von Gast
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Gast
Zur Homöopathie gehören auch Mittel mit niedriger Potenz. Auch die wissenschaftliche Medizin setzt Medikamente in Konzentrationen entsprechend einer D3 oder D4 ein. Darüber wird kaum gesprochen. Bevor sich der kritische Autor über die journalistische Qualität des Moderators auslässt, sollte er seinen Kommentar doch einmal auf orthographische Fehler hin durchlesen.
#23 am 02.04.2014 von Gast
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Vielleicht sollten alle Skeptiker erst mal eine "völlig unwirksame" Hochpotenz nehmen, um sich überhaupt eine Meinung bilden zu können. Es ist müsig, sich immer wieder mit Aussagen zu beschäftigen, die kaum eine Grundlage haben. Wir stecken in der Energiemedzin in den Kinderschuhen, besser auch noch im Mittelalter. Wer heilt hat hier mal wieder Recht, bis wir es besser wissen.
#22 am 02.04.2014 von Ingrid Fischer (Heilpraktikerin)
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Und hier der Link zum Artikel "Nobelpreisträger entdeckt wissenschaftliche Grundlage der Homöopathie": http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/tony-isaacs/nobelpreistraeger-entdeckt-wissenschaftliche-grundlage-der-homoeopathie.html
#21 am 02.04.2014 von Gast (Gast)
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Gast - Dr.med.
Schade, dass die Ansicht kaum erwähnt wurde, dass es sich dabei um eine "Komplementäre Methode" handelt, die neben der wissenschaftlich begründeten Medizin sehr wohl einen Platz haben kann. Es gibt vermutlich noch einige mehr nicht wissenschaftlich-analytisch nicht erklärbare Phänomene. Unsere Wissenschaftlichen Erkenntnisse wachsen - und werfen täglich neue Fragen auf. Missionarischer Eifer beider Seiten hingegen verhindert neue Erkenntnisse! Die Errungenschaften unserer klassischen Medizin werden dadurch nicht geschmälert, sie bilden das Rückgrat unseres Handelns. Wenn Homöopathie u andere Verfahren KOMPLEMENTÄR angewendet werden, so helfen sie unseren Patienten - und das sollte unser primäres Anliegen sein!
#20 am 02.04.2014 von Gast - Dr.med. (Gast)
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Aha, und warum hat sich dann kürzlich ein Physiker eine Auszeichnung verdient für den Nachweis, daß Wasser Informationsträger von Stoffen ist, die chemisch nicht merh nachweisbar sind?? Ich bin für ein Miteinander der verschiedenen Lager - Biochemie, Physik, Medizin, und die verschiedenen Naturheilverfahren. Jede Sparte hat ihre Berechtigung, ihre Stärken und ihren Daseinszweck. Mit etwas mehr gegenseitiger Offenehit und Anerkennung könnten alle voneinander profitieren und ihren Horizont erweiter. Und das Wichtigste: der Patient bekäme dadurch die Chance auf bestmögliche Behandlung. Alle helfen zusammen, anstatt gegeneinander zu arbeiten. Solche Diskussionen, die auf gegenseitigem Unverständnis beruhen, wären dann völlig überflüssig.
#19 am 02.04.2014 von Gast (Gast)
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Die Mähr von der Informationsübertragung und -Erhaltung(!) durch Potenzierung wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer. Kein ernstzunehmender Physiker wird so etwas in Erwägung ziehen.
#18 am 02.04.2014 von Dr. rer. nat. Karl-Albert Rinast (Biologe)
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Schade das der Autor genauso tendenziös wie Herr Plassberg ist! Leider schaffen Sie es auch nicht ( Zitat: Ein schulmedizinisches oder (Gott bewahre) homöopathisches Präparat) sich frei von Vorurteilen dem Thema zu nähern. Ein übrigens überzeugter Schulmediziner, der aber die Existenzberechtigung alternativer Heilmethoden nicht komplett abstreitet! Keep your mind open...
#17 am 02.04.2014 von Jan Christian Bücher (Arzt)
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Gast
@Frau Linzmeyer- angesichts ihrer Profession erstaunt mich eine derart undifferenzierte Betrachtungsweise sehr. Die Natur war sicher schon vor der Schulmedizin da, aber ihr Ziel und Zweck war es sicher keinesfalls, den Menschen Heilung zu verschaffen. Was die moderne Medizin in vielen Fällen an Möglichkeiten zur Heilung bietet und wie anders es den Menschen in Regionen geht, in denen sie nicht zur Verfügung geht, lässt sich doch nicht leugnen? Unqualifizierte Behauptungen, dass die Einnahme von Antibiotika "nicht selten tödlich ende", weist auf eine völlige Verkennung der Tatsachen hin und verbreitet durch gezielte Desinformation nur Angst. Lassen sie es sich aus der Klinik gesagt sein, schwerkranke Patienten versterben TROTZ, nicht wegen einer antibiotischen Therapie. Demgegenüber stehen Unzählige, die dadurch tatsächlich gerettet werden. Die Homöopathie wäre in solchen Fällen wirklich uU die tödliche Alternative durch fehlende Effektivität.
#16 am 02.04.2014 von Gast (Ärztin)
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Gast
Ich glaube nicht an diese Zuckerkügelchen, doch habe ich mich mehr aus der Not heraus für ein Experiment entschieden. Ich habe einen leicht erhöhten Leberwert, so dass ich bei meinen monatlichen sehr starken Regelschmerzen mich dafür entschieden habe, nicht mehr das übliche Schmerzmittel zu nehmen. Eine Freundin hat mir dieses Magnesium Phisforikum angedreht..... Ist halt Zucker. Aber was soll ich sagen, es hat schneller gewirkt als mein übliches Schmerzmittel. Nachteil, es macht mich wahnsinnig müde gemacht. Ich denke mir, vielleicht hat es auch nur deswegen gewirkt, weil ich seit Jahren so stark unter diesen Schmerzen leide, dass ich ohne Schmerzmitteln nicht auskomme und vielleicht hat einfach meine Verzweiflung meine Schmerzen gelindert? Vielleicht ist es Hokus Pokus. Doch ganz ehrlich? Wenn es genau so gut wirkt wie mein Naproxen und dafür mein Magen und meine Leber verschohnt werden, dann schlucke ich lieber das Zucker-Hokus-Pokus Zeug.
#15 am 02.04.2014 von Gast
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Gast
Ich bin es leid immer wieder diese Diskussionen verfolgen zu müssen. Keine randomisierte Studien"? Kann nicht wirken? Gebe ich dem Autor recht. "Wer heilt hat recht"? Gut gebe ich dem Behandler recht. Also was jetzt? Wieso nicht mal miteinander statt immer nur drauf?
#14 am 02.04.2014 von Gast
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Gast
Warum geben sich HomöopathInnen und deren AnhängerInnen überhaupt diesen Diskusionen hin. Ihr/wir wisst/wissen doch was mit Homöopathie erreicht werden kann. Reicht das nicht?
#13 am 02.04.2014 von Gast
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Gast
Nunja - in homöopathischen Arzneimitteln sind keine Wirkstoffe und in den Schulmedizinischen ist kein Verständnis für den Patienten.
#12 am 02.04.2014 von Gast
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Gast
ich finde es immer wieder toll wie die Mediziner anscheinend aus Angst, Dummheit und Ignoranz heraus immer wieder die Homöopathie verteufeln ohne sich die Mühe zumachen sich überhaupt über die Grundlagen zu Informieren. Genauso schlimm finde ich aber auch sogenannte Homöopathen die die "Schulmedizin" verteufeln. Es wäre doch einfach mal toll Vorurteilsfrei zu reden ohne irgendwelche Vorwürfe. Leider werde ich das wohl nicht mehr erleben dürfen.
#11 am 02.04.2014 von Gast
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Patienten, denen die Homöopathie geholfen hat, sehe ich jede Woche. Patienten, denen sie nicht geholfen hat, sehe ich jeden Tag. Keine Nebenwirkungen ausser: Das Geld war weg. Persönlich glaube ich erst an Homöpathie, wenn ein gut zubereiteter Krümel satter macht als die ganze Pizza - oder waren die Krümel nur zu groß??
#10 am 02.04.2014 von Dr. med. Jörg Sensse (Arzt)
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Gast
Leben und leben lassen - ich bin auch kein großer Freund von Homöopathie und S...-Salzen und was es so alles gibt. Wenn aber ein 50-jähriger Migräne-Patient, der in eine Uni-Klinik zur Abklärung geht dort in Patientenvorstellungen von Studenten gefragt wird, ob er "schon mal Betablocker versucht" hat wo man doch eigentlich leicht erraten könnte dass derjenige sich das schon 100-mal ohne Erfolg hat andrehen lassen nach dem Motto "wenn man es nur lange genug versucht muß es irgendwann klappen" - und das mit lebenslangen Schmerzen und wenn er Erfolg gehabt hätte, wäre derjenige ja auch nicht dorthin gegangen - denke ich ist es mit unserer "allgemeinen Allgemeinmedizin" auch nicht weit her. Ausserdem, wenn Homöopathen kontrollierte Studien verweigern, dann muss man auch dazu sagen dass Pharmaunternehmen Vergleichsstudien von neuen mit älteren Präparaten, um Versicherungen und Patienten Kosten zu sparen, ebenfalls nicht gerne sehen.
#9 am 02.04.2014 von Gast
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Wenn die Wissenschaft diw Wirkweise der Homöopathie nicht nachweisen kann, liegt das doch wohl an der Wissenschaft und nicht an der Homöopathie....
#8 am 02.04.2014 von Gast (Gast)
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Auf so einen dummen, ignoranten doccheck Artiekl bin ich schon lange nicht mehr gestossen! Es ist als würde jemand abstreiten, daß es Radioaktivität gibt, bloss weil er sie nicht sehen kann! Aber so war es schon immer in der Medizin, mancher hinkte mit seiner veralteten Meinung Jahrzehnte hinterher, während die fotschrittlichen Köpfe über den indoktrinierten, pharmaverseuchten Uni-Tellerrand hinaus schauen! http://www.gruppe12.de/Redaktion/Beitraege/Allgemein/Homoeopathie.htm
#7 am 02.04.2014 von Ricarda Friedrich (Ärztin)
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Ich war vor ~ 10 Jahren in Behandlung wegen Tinitus bei einem Chinesischen Dr. Arzt Akupunktur und Kräuter. Der Tinitus ist seitdem ganz, 100%, weg bis heute Meine Frau hatte vor ca 35 Jahren wöchentlich einen extrem starken Migräneanfall Alle Maßnahmen halfen nichts Tabletten verschlimmerten die Sache 10 x Köhnlechner in München Akupunktur, seitdem hatte meine Frau nie mehr Migräne. Damals hatte die Schulmedizin dies als Charlatnerie abgetan, nachhaltung! Bei dem chin. Arzt war ein pensionierter Professor von der Pekinger Uni Kliniken Auf meine Frag wie denn in China behandelt wird? "Es wird zu etwa 80 % nach westlicher Medizin behandelt und zu etwa 20% nach chinesische Medizin in der gleichen Klinik !!!!!! Die Ärzte können also beide Methoden und zu entscheiden dann die Methode.auch dessen Kombination Bei uns sind Betonköpfe der Schulmedizin am Werk und lassen bei sich und bei anderen keine andere Ansicht zu. Das ist der große Unterschied zu uns. Armes Deutschland mit Deiner ...
#6 am 02.04.2014 von Wolfgang Neher (Weitere medizinische Berufe)
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Wie ignorant muß man sein, um nicht auch rechts und links der Schulmedizin medizinische Heilweisen gelten zu lassen-nicht zuletzt sind fast alle Wirkstoffe in Medikamenten der Natur mehr oder weniger entliehen und die war scjließlich schon vor den angeblich allwissenden Schulmedizinern, die alljährlich 1000nde von Menschen falsch therapieren da. Und in der Homöopathie ist der worst-case höchstens ein Nichtwirken des Mittels,was man bei falsch verschriebenen Antibiotika,deren Einnahme nicht selten tödlich endet,nicht behaupten klann......und nebenbei funktioniert Homöopathie auch bei Tieren und Kleinkindern und zwar OHNE schädliche Nebenwirkungen.....!!!
#5 am 02.04.2014 von Dipl.-Biol. Martina Linzmayer (Tierheilpraktikerin)
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Die oft geforderte randomisierte, placebo-kontrollierte Doppelblindstudie gibt es bereits. Sie wird aber gerne ignoriert. Sie wurde von der Abteilung für Neurologie und Neuropsychologie der Universitäts-Kinderklinik Bern und dem Kinderarzt Dr. med. Heiner Frei durchgeführt. Teilnehmer waren Kinder mit diagnostiziertem AD(H)S. Die Studie weist nach, dass homöopathische Arzneimittel auch in Verdünnungen jenseits der Avogadroschen Zahl wissenschaftlich erfassbare Wirkungen entfaltet, also Wirkungen, die sich von Placebo signifikant unterscheiden. Wer nicht nur uninformiert gegen die Homöopathie polemisieren will, der kann die Studie unter www.heinerfrei.ch näher kennenlernen.
#4 am 02.04.2014 von Carsten Schaub (Heilpraktiker)
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Fehlt eigentlich nur noch eine Anschlussdiskussion, ob man bei Versagen der Homöopathie nicht erst Beten sollte, bevor man die Schulmedizin heranzieht!
#3 am 02.04.2014 von Gast (Gast)
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Urodoc
@ Herrn Eckhoff: Ich bitte Sie! Die in Deutschland üblichen D-Potenzen werden bis zu einer Verdünnung von D1000 hergestellt, aber lediglich bis zu einer Potenz von D24 kann davon ausgegangen werden, dass das "Medikament" noch chemische Bestandteile der Ausgangssubstanz enthält. D1000 ist quasi wirkstofffrei. Wo soll da die Informationssteigerung sein? Das ist doch Esoterik! Meines Wissens gibt es bisher keinen wissenschaftlichen (placebokontrollierten, randomisierten, doppelblinden) Wirkungsnachweis einer homöopathischen Therapie. Wahrscheinlich wird es den auch niemals geben, weil es nur einen Placeboeffekt gibt. Ich spreche dieser altertümlichen Methode einfach die Naturwissenschaftlichkeit ab.
#2 am 02.04.2014 von Urodoc (Gast)
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Herr Gebbensleben hat in seinem Buch"Der sechste Sinn und seine Phänome" sehr schön darlegen können, dass und warum Homöopathie wirken kann, die Potenzierung ( und nciht die Verdünnung durch Umrühren ) steigert denInformtionsgehalt eines Molküls. Im Informationszeitalter sollten wir langsam lernen, das die Information das wichtige ist. Und nciht der Träger einer Information. Also Molekül ist der TRäger einer Information,. Ansonsten ist es schwierig Statitisken zu lesen. ich denke an die Eine, spontan heilen etwa 50 % der Kranken, mit Hilfe der Schulmedizin 54%. Für die 4% der Aufwand!? Es gilt wie immer: FÜr den jeweiligen Fall die beste MEthode auswählen. weils das beste für den akuten Zweck.Die Homöopathie wirkt phanstatisch wenn indiziert.
#1 am 02.04.2014 von Dr Paul-Ulrich Eckhoff (Arzt)
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