Arme Praxisassistentin

17.03.2014
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Praxisassistentin: (hört sich leicht verzweifelt an):

“Ich kann den Arzt nicht schon wieder stören. Ich musste schon Zwei Mal bei der Patientin, an der er gerade ist, reinlaufen, weil Apotheken telefoniert haben! Das kann ich jetzt nicht noch ein Drittes Mal. Das wäre doch sehr .. unhöflich. Bitte rufen Sie in einer Viertelstunde nochmals an.”

Und ich denke: ‘Wenn die Apotheken so oft telefonieren müssen um etwas nachzufragen, muss er vielleicht etwas daran ändern, wie er die Rezepte ausstellt?’

Ja, auch bei mir war etwas unklar. Und auch wenn das unhöflich ist für die Patientin bei ihm, die Patientin bei mir muss jetzt auch nochmals warten, bis ich das abklären konnte. Finde ich auch nicht so nett.

Artikel letztmalig aktualisiert am 23.03.2014.

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Pharmazie
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Gast
Ich denke, es ist oft auch eine schlecht geschulte Praxisassistentin. Wenn diese nicht mal den Unterschied zwischen "retard" und "nicht retard" kennt oder das aufschreibt von dem ihr der Patient einfach eine leere Packung hinlegt, dann brauche ich mich nicht wundern, was oftmals aufgeschrieben wird. Und der Arzt verläßt sich drauf, dass alles passt!
#8 am 23.03.2014 von Gast (Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA))
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Gast
Sich ein Fehler bei einer Verordnung erst einmal im Ärztecomputer eingeschlichen hat, wird er in 100 bJahren noch so ausgedruckt. Es kommt einfach alles immer und immer wieder.
#7 am 19.03.2014 von Gast (Apotheker)
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Gast
Die meisten Ärzte unterschreiben doch ihr eigenes Brotpapier. Korrekt ausgestellte und sofort ohne Rückfragen belieferbare Rezepte habe ich in meiner Apotheke etwa 20 Prozent.
#6 am 19.03.2014 von Gast (Apotheker)
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Ich kann schon verstehen, dass der Arzt in seinem vermutlich auch stressigen Praxisalltag nicht begeistert ist, wenn ich ihn mitten in einer Untersuchung anrufe. Deshalb senden wir in der Regel dem Arzt ein Fax auf dem wir unser Problem schildern mit Bitte um Kenntnissnahme bzw. Rückruf. Das mit dem Rückruf klappt meist leider nicht, aber der Arzt hat häufig schon das Fax gelesen und weis wenigstens um was es geht. Hat sich bewährt und spart in der täglichen Apothekenarbeit ungemein viel Zeit und Stress und ich kann das Fax falls notwendig auch noch zur Dokumentation verwenden.
#5 am 19.03.2014 von Apotheker Jürgen Lübeck (Apotheker)
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Das Problem ist oftmals auch, dass sicher in den meisten Fällen die Praxisassistenten schon helfen könnten, wenn du Medikation im PC der Praxis besser hinterlegt wäre. Bei nicht handschriftlich ausgestellten, sondern gedruckten Rezepten muss in der Apotheke auch nicht mehr so oft Rätsel-Raten gespielt werden, was denn das jetzt heißen könnte... Fehler, die ja nunmal menschlich sind, könnten dann sicher auch oft durch die Software vermieden werden. Das darf natürlich im Gegenzug nicht bedeuten, dass die Patienten nur noch als eine Datei im Computer behandelt werden.
#4 am 18.03.2014 von Cordula Grimm (Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA))
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Alltag in der Apotheke... Frage mich immer wieder wie Ärzte ihr Studium geschafft haben wenn sie nicht einmal in der Lage sind ein Rezept normgerecht auszufüllen...
#3 am 18.03.2014 von Ina Lehmann (Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA))
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Und die Patientin in der Apotheke soll bis zum nächsten Tag warten?
#2 am 18.03.2014 von Sabine von Schlichting (Selbstst. Apothekerin)
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Heinz Subat
Natürlich hat die Praxisassistentin ein Problem, für das es nur eine Lösung gibt: ein Mittschnitt vom Apothekenanruf. Der Arzt hört den Mitschnitt nach Praxisschluß ab und kann darauf reagieren. Dann muß er halt am Abend etwas länger in der Praxis bleiben.
#1 am 17.03.2014 von Heinz Subat (Gast)
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