Grüne Intelligenz

29.01.2014
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Veganer aufgepasst! Botaniker diskutieren eine neue Sichtweise zum Verständnis der Flora: Pflanzen besitzen elektrische und chemische Signalwege, verfügen möglicherweise über eine Art Gedächtnis und zeigen intelligentes Verhalten in der Abwesenheit eines Gehirns.

Bereits im Jahr 1973 wurde in dem Sachbuch "The Secret Life of Plants" von Peter Tompkins und Christopher Bird die Ansicht vertreten, dass Pflanzen fühlende Wesen sind und beispielweise klassische Musik angeblich Rockmusik vorziehen. Darin enthalten eine krude Mischung aus wissenschaftlichen Fakten, quacksalbernden Experimenten und Naturmystik, welche das Werk zu einem Zeitpunkt, wo sich New-Age-Denken etablierte, zu einem Bestseller machte. Einer der berühmtesten, darin beschriebenen Versuche schildert wie Pflanzen an eine Art Lügendetektor angeschlossen wurden und angeblich eine entsprechende elektrische Aktivität zeigten, wenn Menschen in ihrer Nähe positive oder negative Gedanken hatten, so dass die Autoren sich suggestiv fragten, ob die Pflanzen möglicherweise über telepathische Kräfte verfügten. Die Ergebnisse dieser speziellen Tests ließen sich wissenschaftlich nie reproduzieren, so dass viele der (pseudo-)wissenschaftlichen Thesen inzwischen widerlegt sind. Trotzdem haben sich die Kerngedanken dieses Buches im kollektiven Gedächnis irgendwie festgesetzt, so dass heutzutage der Glaube weit verbreitet ist, Pflanzen gediehen besser, wenn man zum Beispiel nur liebevoll mit ihnen rede. Leider hat "The Secret Life of Plants" dieses Thema so auch diskreditiert.

Trotzdem beschäftigen sich auch ernst zu nehmende Botaniker mit "Pflanzenneurobiologie": 2006 schrieben unter anderen der Amerikanische Molekularbiologe Ereic D. Brenner, der Italienische Pflanzenphysiologe Stefano Mancuso, der Slovakische Zellbiologe František Baluška und die Amerikanische Botanikerin Elisabeth van Volkenburgh in dem kontroversen Artikel "Plant neurobiology: an integrated view of plant signaling" in Trends in Plant Science (Vol. 11, Ausgabe 8, S. 413-419), dass eine Reihe differenzierter pflanzlicher Verhaltensweisen derzeit nicht allein durch bekannte genetische oder biochemische Mechanismen erklärbar sind. Pflanzen seien in der Lage Umwelteinflüsse (Licht, Wasser, Schwerkraft, Temperatur, Bodenbeschaffenheit, Nährstoffe, Mikroben, Toxine, Pflanzenfresser, chemische Signale anderer Pflanzen) wahrzunehmen und adäquat darauf zu reagieren, so dass die Vermutung nahe läge, dass sie über ein gehirnähnliches Informationsverarbeitungssystem verfügten, welches Informationen verarbeite und die Reaktionen der Pflanze koordiniere. Die Autoren argumentieren, dass elektrische und biochemische Signalsysteme, einschließlich bekannter Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin und Glutamin bereits in Pflanzen identifiziert werden konnten, welche durchaus dem tierischen Nervensystem ensprächen, auch wenn deren Rolle bisher unklar sei. Pflanzliche Lebewesen würden insofern Zeichen von Intelligenz zeigen, als dass sie biologische und physikalische Informationen verarbeiten könnten, um in einer gegebenen Umwelt optimal zu überleben. Mit Esoterik hat Pflanzenneurobiologie nichts zu tun.

Diese Sichtweise ist nicht unumstritten.

Die Befürworter argumentieren, dass uns allein unsere menschliche Arroganz und die Tatsache, dass sich pflanzliches Leben sehr viel langsamer entfaltet als tierisches, so dass es sich unserer Wahrnehmung teilweise entzieht, davon abhält, Pflanzen als Protagonisten eines eigenen Dramas der Natur, ausgestattet mit hochspezialisierten Fähigkeiten für das Überleben wahrzunehmen. Pflanzen dominieren jedoch fast jeden Lebensraum und umfassen 90% der Biomasse auf der Erde, sind also evolutionär sehr erfolgreiche Lebenwesen.

Kritiker führen ins Feld, dass es bei Pflanzen keinen Anhalt für Nervenzellen, Synapsen oder ein Gehirn gibt, so dass man auch nicht von Neurobiologie im engeren Sinne sprechen könne. Sehr wohl konnten kurz- und langfristige elektrische Signale nachgeweisen werden, welche teilweise auch Neurotransmittern ähnliche chemische Botenstoffe verwenden. Diese unterscheiden sich jedoch grundlegend von einem echten Nervensystem. Der emeritierte Pflanzenphysiologe Lincoln Taiz hält daher die Interpretationen der botanischen Neurobiologen für eine Mischung aus Überbewertung der erhobenen Daten, Teleologie, Anthropomorphismus, Philosophie und wilder Spekulation. Der Zell- und Molekularphysiologe Clifford Slayman geht sogar soweit zu sagen, dass die Rede von pflanzlicher Intelligenz ein alberner Irrweg sei.

Letztlich scheint es, dass sich dieser wissenschaftliche Streit weniger um die bemerkenwerten Entdeckungen in der botanischen Forschung dreht, als vielmehr um Begrifflichkeiten und darum, wie diese Ergebnisse zu interpretieren sind. Ob beispielsweise das beobachtete Verhalten von Pflanzen, welches verblüffend Lernprozessen, Gedächtnis, Entscheidungsfindung und einer Form von Intelligenz ähnelt, mit solchen Termini bezeichnet werden sollte oder ob diese allein Lebewesen mit Gehirn vorbehalten bleiben sollten.

Die Forscher auf diesem Gebiet behaupten weder, dass Pflanzen übersinnliche Fähigkeiten oder Gefühle haben, noch dass man so etwas wie ein zentrales Nervensystem finden wird. Wahrscheinlicher ist es, dass pflanzliche Intelligenz eher der eines Insektenstaates entspricht, von der angenommen wird, dass sie eine kollektive Eigenschaft einer Vielzahl stupider Einzelindividuen ist. Viele Wissenschaftsprojekte über Pflanzenintelligenz wurde daher auch von der Netzwerkforschung, dezentralisiertem Rechnen und Schwarmverhalten inspiriert, welche erstaunlich intelligentes Verhalten in der Abwesenheit eines Gehirns zeigen.

Einige der erstaunlichten Eigenschaften von Pflanzen rühren aus der Tatsache, dass sie in der Regel standortgebunden, nämlich im wahrsten Sinne des Wortes fest verwurzelt sind und nicht auswandern können, wenn die Umweltbedingungen für sie ungünstig werden. Um unter solchen sesshaften Bedingungen überleben zu können, muss die Pflanze in der Lage sein, ihre unmittelbare Umwelt zu verstehen, um Nährstoffe zu finden und Gefahren zu erkennen, so dass sie über einen hochentwickelten Sinnesapparat vermügen muss. Insgesamt konnten bisher fünfzehn solcher Sinne identifiziert werden, einschließlich der Wahrnehmung von Licht ("Sehen"), Reaktion auf chemische Substanzen in der Luft und auf ihren Körpern ("Riechen und Schmecken"), der Wahrnehmung von Gegenständen ("Tasten") und Schall ("Hören"). So konnte in einem Experiment nachgewiesen werden, dass ein Pflanze, die noch nicht angerührt wurde, beginnt chemische Abwehrstoffe zu produzieren, wenn man ihr das Geräusch einer Raupe vorspielt, die ein Blatt kaut. In einem anderen Experiment wuchsen die Wurzeln einer Pflanze auf ein geschlossenes, von außen trockenes Rohr zu, durch das Wasser floss, so dass angenommen wurde, dass die Pflanze irgendwie das Fließgeräusch wahrnehmen konnte.

Ferner können Wurzeln Hindernissen oder toxischen Substanzen ausweichen, bevor sie diese berühren, und können zwischen eigenen, genetisch verwandten und fremden Wurzeln benachbarter Pflanzen unterscheiden und ihr Wachstumsmuster entsprechend anpassen. Bereits Charles Darwin war von den sensorischen Eigenschaften von Wurzeln fasziniert. Pflanzenwurzeln können Wasser, Nährstoffe, Schwerkraft, Mikroben und chemische Signale von Nachbarpflanzen wahrnehmen. Pflanze kommunizieren: Schon lange ist bekannt, dass von einer Krankheit oder Schädlingen infizierte Blätter Botenstoffe aussenden, die es anderen Blättern ermöglicht sich besser zu verteidigen, wobei im Einzelfall sogar Informationen über den jeweiligen Angreifer enthalten sein können. So können die Pflanzen beispielsweise Inhaltsstoffe produzieren, die ihre Blätter dann für Pflanzenfresser weniger appetitlich oder unbekömmlich machen; das kann soweit gehen, dass Toxine produziert werden, die den Fressfeind töten. Manche Spezies locken Schlupfwespen an, wenn sie von Raupen befallen sind, welche dann langsam deren Population dezimieren.

Irgendwie scheinen Pflanzen die Informationen über ihre Umgebung zu sammeln und zu verarbeiten, um danach zu "entscheiden", wie und in welche Richtung sie ihr Wachstum steuern sollen. Wenn man den Begriff Verhalten auf Phänomene wie zum Beispiel die Wachstumsrichtung einer Wurzel, die Umverteilung von Resourcen oder die Ausscheidung hochwirksamer Chemikalien ausdehnt, so erscheinen Pflanzen sehr viel aktiver als sie auf den ersten Blick scheinen. Denn der Großteil dieses Verhaltens entzeiht sich unserer direkten Wahrnehmung, da es für uns unsichtbar oder sehr langsam ist.

Ein weiterer faszinierender Aspekt ist, dass Pflanzen sogar eine Art Lernfähigkeit zu besitzen scheinen: In einem Experiment an Mimosen (Mimosa pudica), einer tropischen Pflanze, die auf Erschütterung, schnelle Ankühlung oder Erwärmung mit dem schnellen Einklappen der betroffenen farnartigen Blätter reagiert, ließen die Forscher Pflanzen aus einer Höhe von 15 Zentimetern wiederholt in Abständen von fünf Sekunden fallen. Dabei zeigte sich, dass einige Mimosen nach vier bis sechs Stürzen ihre Blätter wieder öffneten, als hätten sie gefolgert, dass dieser Reiz keine Gefahr darstellte. Am Ende des Versuches blieben sie vollständig geöffnet, als ob sie diese Erschütterung nicht mehr beeindrucken würde. Sie waren jedoch nicht erschöpft, denn durch Schütteln konnte die Reaktion prompt wieder ausgelöst werden. Auch als das Experiment nach einer Woche und sogar nach 28 Tagen wiederholt wurde, reagierten die Pflanzen nicht mehr, was darauf schließen lässt, dass sie sich an den Fall als harmlosen Stimulus "erinnerten". Interessanterweise vergessen Bienen bei einem ähnlichen Versuchsaufbau, was sie gelernt haben, nach etwa 48 Stunden. Auch hier wird wissenschaftlich diskutiert, inwieweit es sich um Lernen oder einen Gewöhnungs- oder Desensibilisierungseffekt handelt.

Welche physiologischen Vorgänge hinter diesen Phänomenen steckt, ist noch unklar. Es scheint jedoch keine Schaltzentrale im Sinne eines Gehirns zu geben. Vielmehr scheint es ein diffuses Netzwerk aus Signalen austauschender Zellen zu sein. Ein Bewustsein im Sinne einer inneren Selbstwahrnehmung als Teil der äußeren Realität dürfte bei Pflanzen nicht vorhanden sein. Wenn man diesen Begriff jedoch als Wahrnehmung der Umwelt definieren, dann trifft dies auch auf Pflanzen zu. Es ist sogar nicht auszuschließen, das Pflanzen so etwas wie Schmerz empfinden können. Es ist beispielsweise möglich eine Pflanze durch die Zufuhr von anästhetischen Drogen in eine Art Schlaf zu bringen, so dass sie nicht mehr auf äußere Reize reagieren können: Eine schlummernde Venusfliegenfalle würde sich nicht mehr schließen, wenn ein Insekt in sie kriecht. Verletzte Pflanzen produzieren Ethylen, welches früher neben Lachgas zur Narkose eingesetzt wurde. Ist der Duft von frisch gemähtem Gras wie ein stummer Schmerzschrei?

Irgendwie eine unheimliche Vorstellung, welche die ethischen Argumente mancher Vegetarier und Veganer in ein neues Licht wirft. Aber wir leben nun einmal in einer Welt, in der wir andere Lebewesen verspeisen müssen, um zu überleben.

Zu Decartes ("Ich denke, also bin ich.") Zeiten glaubte man, dass nur Menschen über ein Bewustsein verfügen und daher allein Schmerzen empfinden. Heute wissen wir, dass auch Tiere dazu in der Lage sind. Begehen wir mit Pflanzen denselben Irrtum? Oder gilt der Grundsatz "no brain, no pain"? Wahrscheinlich werden wir nie mit absoluter Sicherheit herausfinden, ob eine verletzte Pflanze tatsächlich das Äquivalent von Schmerz empfinden kann. Letztlich ist dies sowohl eine philosophische wie auch eine wissenschaftliche Frage.

Food for thought.

 

Quelle:
Michael Pollan: The Intelligent Plant. The New Yorker, December 23 & 30, 2013

 

Titelbild Außenseite: Texasbubba / flickr / CC by-sa

Titelbild Innenseite: © Bettina Fritzsche / PIXELIO

Artikel letztmalig aktualisiert am 22.06.2014.

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Gast
@23: Wohl nicht gedacht, gedacht...
#26 am 08.03.2016 von Gast
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Gast
@23: Das Problem unseres viel zu hohen Fleischkonsums ist ein ganz anderes: Unsere Gier nach billigen Fleisch(Produkten) hat zur nicht mehr artgerechten Massentierhaltung und ökologischen Folgeschäden geführt, die in der Tat bedenklich sind. Würden wir weniger, dafür aber aus nachhaltiger Zucht (eben von „glücklichen“) Tieren aus der Region und daher auch erheblich teureres Fleisch essen, wäre die Situation anders. Die meisten haben leider den Bezug zum Produkt verloren und blenden Mastzucht, dTiertransporte und Schlachten einfach aus. Aber Fleisch wächst nun einmal nicht in der Plastikschlale in der Kühltheke, und ein Huhn besteht nicht nur aus Brustfilet. Wenn ich mir über diese Umstände im Klaren bin, das Tier als meine „Beute“ respektiere, es komplett verwerte und hochwertiges Fleisch von artgerecht gehalterten Tieren verspeise, brauche ich kein schlechtes Gewissen haben. Leben ist fressen und gefressen werden. Auch die Massenproduktion von Soja, Gemüse und Obst ist bedenklich.
#25 am 08.03.2016 von Gast
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Gast
@23: Heutzutage spricht wohl niemand ernsthaft Tieren die Fähigkeit ab, Schmerz zu empfinden. Aber diese (auch wissenschaftlich unbestreitbare) Erkenntnis ist relativ neu. Inwieweit Pflanzen zu Intelligenzleistungen und Empfindungen wie einem Schmerzequivalent in der Lage sind, ist Gegenstand ernst zu nehmender Forschung. Das hat mit „Andichten“ nichts zu tun. Denn im Gegensatz zu einem intelligenten Computer sind es Lebewesen; bei einer echten künstlichen Intelligenz würde es da — zumindest philosophisch — schon schwieriger. Ihnen diese Fähigkeiten grundsätzlich abzusprechen, nur weil sie sich unserer Wahrnehmung entziehen, ist unendlich arrogant. Veganer nehmen den Tod von Pflanzen billigend in Kauf so wie Flexitarien den Tod von Tieren. Die griffige Formel Fleisch=Mord ist übertragbar. Im Angesicht der hier aufgeführten Daten ein moralisches Dilemma.
#24 am 08.03.2016 von Gast
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Denken, denken.
1. Intelligenz ist irrelevant für das Problem, was man isst. 2. Was ist Intelligenz? Die Fähigkeit, neue Probleme zu lösen. Ein Reflex einer Pflanze ist also keine Intelligenz, genausowenig wie das Zurückfallen eines Steines nach dem Hochwerfen Intelligenz ist, auch wenn "etwas passiert" oder der Stein "etwas macht". 3. Computer, die hochkomplexe Probleme lösen sind nicht intelligent. Denn sie lösen nur nach einem von einer intelligenten Person vorgegebenen Schema. Darf man Deep Blue nicht essen? Reagiert Deep Blue nicht auf Schachzüge in seiner Umgebung? 4. Das eigentliche Problem ist Sentience, die Fähigkeit, Bewusstsein zu entwickeln, Schmerzen zu fühlen. Das kann man Pflanzen andichten, aber wie? Das kann man Tieren absprechen, aber wie? 5. Was machen eigentlich die perversen Tierfolterknechte, wenn sie auf Frutarier treffen? So ganz ohne dümmliche Problemverschiebung, Projektionsfläche, und Scheintodschlagsargument?
#23 am 25.01.2016 von Denken, denken. (Gast)
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Pflanzen können uns halt nicht mit rehbraunen Augen Mitleid heischend ansehen. Das macht es leichter sie zu töten.
#22 am 22.06.2014 von Gast (Gast)
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Gast
Irgendwann haben wir Pflanzen die mal vor uns davonlaufen. :-)
#21 am 13.06.2014 von Gast
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Einer der besten und interessantesten Artikel hier auf DocCheck!
#20 am 11.03.2014 von Gast (Gast)
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Ich finde diesen Beitrag sehr interessant. Selbst habe ich mit verschiedenen Frequenzmustern elektromegantischer Frequenzen, eingebracht ins nahe Erdreich von Tomatenpflanzen, die Beobachtung machen können, dass die "bestrahlten" Pflanzen signifikant größere Früchte trugen. Es funktioniert und kann von jedermann nachgemacjht werden. Danke für den Artikel.
#19 am 18.02.2014 von Dr.-Ing. Werner Ullrich (Medizinphysiker)
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Liebe Frau Eisenmann-Stock ! Schimpfen Sie nicht über den "Gast" als voll daneben, es könnte am Computer von doccheck liegen: bisherige Kommentare von mir trugen meinen Namen. Der letzte war ebenfalls nur mit "Gast" bezeichnet, ohne mein Zutun. Mal sehen, was bei diesem Kommentar passiert, evtl. bin ich wieder nur Gast.
#18 am 11.02.2014 von Gast (Gast)
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Hab´s bisher als kleine Neckerei gehalten:" Das Geheimnis des tollen Gedeihens von Omas Pflanzen ist, sie spricht mit ihnen." Ist möglicherweise doch was dran? - Die Veganer müssen nun überlegen, ob sie eine neue Philosophie entwickeln müssen. Aber nur von Mineralien können wir Menschen (und Tiere) auch nicht leben. Ich trau mich nun kaum noch, die Petersilie zu hacken. "...denn sie fühlt wie du den Schmerz." Ob Pflanzen irgendwie schreien können ?
#17 am 11.02.2014 von Gast (Gast)
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Ein sagenhaft interessanter Artikel. Ich bezweifle aber , dass wir jemals in der Lage sein werden , die sensorischen Fähigkeiten und wahrnehmungswelt des Lebewesens Pflanze auch nur annähernd zu entschlüsseln , sind sie doch eine so vollkommen anders geartete Lebensform .... Wir schaffen das ja noch nicht einmal bei uns nahe verwandten Lebensformen . Doch umso mehr müssen wir allen existierenden Lebensformen anfangen zu achten und entsprechend respektvoll mit ihnen umgehen , gerade weil wir intelligenztechnisch in der Lage sind , zumindest ansatzweise zu begreifen , dass es auch völlig andere Formen der Intelligenz und Wahrnehmung gibt , die aber nicht minder komplex sind , wie unsere !
#16 am 03.02.2014 von Dipl.-Biol. Anja Riggers (Ärztin)
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Samuel Lang
Fritz Popp dürfte wohl eher unter Esoterik fallen.
#15 am 01.02.2014 von Samuel Lang (Gast)
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Für mich ist es total logisch, dass eine Spezies auf dieser Erde irgendeine Möglichkeit hat, sich zu schützen und zu entwickeln. Das ist doch nicht neu, nur weil die Wissenschaft erst jetzt endlich eine Möglichkeit hat das nachzuweisen.
#14 am 31.01.2014 von Heilpraktikerin Marion Wolf (Heilpraktikerin)
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Sehr spannend und interessant. Vielen Dank für diesen Artikel!
#13 am 31.01.2014 von Elena Claussen (Heilpraktikerin)
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so sollte es gehen - mit dem login und mit namen. das war jetzt aber voll daneben sich dann auch noch hinter dem 'gast' zu verstecken und das obige thema zeigt doch deutlich, dass vieles was 'nicht da war' nun eben doch entdeckt wird. evt fehlt nur manchen die genialität und der weitblick, sowie toleranz und offenheit
#12 am 31.01.2014 von Dr. med. Inge Eisenmann-Stock (Ärztin)
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Gast
wenn Gott das alles geschaffen hat, wie kannst du, lieber Dieter, seine Genialität erahnen? Um so eine Genialität begreifen zu können, müsste man Fähigkeiten haben, die wir Menschen nicht haben. Stattdessen erfinden wir etwas, was nicht da ist!
#11 am 31.01.2014 von Gast (Mitarbeiter Industrie)
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Über die Adaptionsfähigkeit der Pflanzen wundert sich jeder Gärtner. Über die "sensorischen Fähigkeiten" war sogar Charles Darwin erstaunt. Ohne die Pflanzen keine Tiere, kein Mensch. Sie sind Nahrung und ästhetische Kunstwerke zugleich. Da kann man sich Gedanken über die Herkunft machen und kommt ganz einfach auf einen genialen Schöpfer. Das alles hat Gott in seiner einmaligen Genialität - von dem alles Leben kommt - geschaffen, damit wir leben und staunen, ihn anbeten und ehren können.
#10 am 31.01.2014 von Dieter Oesch (Heilpraktiker)
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Gast
Man sollte hier auch anführen eine biophysikalische Kommunikation der Pflanzen, nämlich die Biophotonen nach Fritz Popp. Sie ermöglichen den Pflanzen Beziehungen, die echter Intelligenz entsprechen. Siehe den Klassiker von 1993: "Die Botschaft der Nahrung. Unsere Lebensmittel in neuer Sicht."
#9 am 30.01.2014 von Gast (Arzt)
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Super interessanter Artikel! Was ist nun für den Menschen gesünder, Pflanzen zu essen, die sich aktiv selbst gegen Fressfeinde gewehrt haben oder welche, die durch Insektizide etc. teilweise vor Eigenaktivität bewahrt wurden?
#8 am 30.01.2014 von Anja Reder (Ärztin)
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Danke für diesen Artikel, der ein bißchen von der Denkweise abbringt, das es etwas nicht gibt, weil es angeblich nicht sein kann.
#7 am 30.01.2014 von Dr. Martin Burkhart (Zahnarzt)
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Hochspannend.
#6 am 30.01.2014 von Herr Sebastian Graf (Heilpraktiker)
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#5 am 30.01.2014 von Gerhard Wilhelm (Diätassistent)
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2. Gast
Wer sich vegetarisch oder vegan ernähren möchte, der soll es gerne tun, aber Fleischessern kein schlechtes Gewissen einreden wollen. Jeder so wie er will! Faszinierender Beitrag!
#4 am 30.01.2014 von 2. Gast (Gast)
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Die Erwähnung von Ethylen ist des Pudels Kern. Auf einer Jagdfarm in Südafrika verendeten vor einigen Jahren nacheinander mehrere Midi Antilopen. Alle in äußerlich bestem Gesundheitszustand. Nach gründlicher pathologischer Untersuchung (alle mit vollen Mägen mit normalem Inhalt = Blattwek) Lösung des Rätsels: durch den hohen Fortbestand wurden die Bäume stark gefressen, diese wehren sich und scheiden vermehrt Ethylen aus, was benachbarte Bäume als Warnsignal erkennen und schon bevor der Feind kommt die Ethylenproduktion hochfahren. Der Gehalt ist so hoch, saß die Tiere verenden. In freier Natur kann das nicht passieren weil die Abstände der Bäume weiter sind und die Tiere viel mehr Platz haben und wandern und so den Bäumen nicht so stark zusetzen. ALSO EONR FORM DER KOMMUNIKATION ZWISCHEN PFLANZEN! Ein sehr interessantes Phenomen finde ich. Dr. med. vet. J. Esser
#3 am 30.01.2014 von Dr. Josef Esser (Tierarzt)
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Rohköstler sprechen ja auch von lebender pflanzlichen Nahrung, ebenso bei der Phytotherapie werden Pflanzen als Lebewesen bezeichnet.
#2 am 30.01.2014 von Gerhard Wilhelm (Diätassistent)
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Gast
dass sie eine kollektive Eigenschaft einer Vielzahl stupider Einzelindividuen ist...wie unser menschlicher Körper auch. und was bitte ist ein echtes Nervensystem?Ist nur echt, was unsere begrenzte Naturwissenschaft in der Lage ist zu erkennen? Begrenztheit des Denkens ist die schlimmste menschliche Eigenschaft mit der dazugehörigen Arroganz allemal.
#1 am 30.01.2014 von Gast (Ärztin)
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