Gewichtiges

31.12.2013
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Gestern habe ich einen Antibiotikum-Sirup für ein 10 jähriges Kind abgegeben, das war schwerer als ich !

Ich wollte es erst nicht glauben, als die Mutter gesagt hat, er wiege 70 kg. (Anwesend war es nicht).

Ich muss nach dem Körpergewicht fragen um die Dosierung zu kontrollieren - und die war doch eher ungewöhnlich für das Alter.

Artikel letztmalig aktualisiert am 20.04.2014.

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Pharmazie
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Es ist Pflicht nachzufragen. Der Apotheker hängt sonst mit drin.
#9 am 19.04.2014 von Gast (Gast)
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Gast
Einem Patienten in der Klinik wären mal fast 201 Einheiten Insulin statt nur 20 gespritzt worden, wenn's keinem aufgefallen wäre. Die junge Schwesterschülerin hatte die "20 I.E." als "201 E." gelesen... Was bei manchmal schludriger Handschrift schnell mal passieren kann. Zum Glück ließ sie es nochmals kontrollieren.
#8 am 09.01.2014 von Gast (Ärztin)
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Gast
Es ist völlig korrekt ,wenn man beim Arzt nachfragt ,wenn einem etwas ungewöhnliches auffällt. Wir haben schon oft falsch ausgestellte Rezept aus völlig überlasteten Praxen erhalten. Auch Rezepte deren Kopf zwar auf den Patienten ausgestellt war, aber das Medikament für einen anderen Patienten verordnet wurde. Wir hatten schon Rezepte da war das Kortison oder das Antibiotikum auf dem Rezept zur Herstellung einer Salbe 100 Fach so hoch . Wir haben aber auch schon falsche Stärken abgegeben oder Medikamente falsch gelesen. Wir sind alle nicht frei von Fehlern, vor allem wenn der Laden vorne oder hinten brummt. Es ist schön wenn der Arzt mit uns und wir mit dem Arzt ohne sich auf den Schlips getreten zu fühlen, die Dinge freundschaftlich regeln können.
#7 am 05.01.2014 von Gast (Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA))
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@Gast: die Mutter hat auch nicht das Antibiotika verlangt, der Arzt hat das verschrieben. Von daher: alles ok. @Dr. Schätzler: ja, ich frage bei ungewöhnlichen Dosierungen nach. Hier erst mal die Mutter wegen dem Gewicht, ansonsten bei hohen Dosierungen auch beim Arzt - wobei hier noch anzumerken ist, dass es tatsächlich so ist, dass die Dosierungen, die bei uns im Arzneimittelbuch stehen eher niedrig sind. In der Praxis sind die tatsächlich öfter mal höher. @Gast und Michaela Altmann: das ist richtig, ich habe das Kind nicht gesehen. Es könnte tatsächlich sehr gross sein … trotzdem ist so ein Gewicht sehr ungewöhnlich für das Alter (und so eine Grösse wäre es eher auch).
#6 am 05.01.2014 von Apothekerin Pharmama (Apothekerin)
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ich finde es nicht in Ordnung über ein Kind wegen seines Gewichtes zu urteilen, wenn man es nicht gesehen hat; sicher gibt es zu viele übergewichtige Kinder, aber genauso gut gibt es auch sehr große Kinder ; meine eigene Tochter ist mit 12 Jahren bereits 1,84m groß und wiegt somit auch etwas mehr als andere 12 jährige
#5 am 05.01.2014 von Michaela Altmann (Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA))
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Meine Frau wiegt auch weniger, auch noch nach 2 Kindern. Da hat die Mutter wohl versagt.
#4 am 03.01.2014 von Gast (Gast)
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Gerade bei Kindern ist es sehr wichtig die richtige Dosierung zu ermitteln, also hat sie alles richtig gemacht! Selbst wenn Kinderärzte dazu in der Regel ihre Patienten wiegen, ist es nicht verkehrt, bei einer ungewöhnlich hohen Dosierung nochmal nach zu fragen, ob das wirklich so stimmt...wir sind alle nur Menschen und können deswegen Fehler machen.
#3 am 03.01.2014 von Raul Cabredo Gümbel (Apotheker)
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@ Gast: Dies geht nun beim besten Willen n i c h t aus Pharmama's Blogbeitrag hervor, sondern muss eher in die allgemeine Anti-Antibiotika-Hysterie bzw. ins Anti-Apotheker- und Anti-Ärzte-"Bashing" eingeordnet werden. Denn Pharmama würde niemals ein Rp. ohne ärztliche Anordnung bearbeiten. Sie fragt bei geringsten Zweifeln an der ärztlichen Verordnung kollegial nach, so wie ich sie einschätze.
#2 am 03.01.2014 von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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Gast
… traurig, aber die Indikation für eine Antibiose sollte nicht die Mutter sonder der Arzt stellen!
#1 am 03.01.2014 von Gast
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