Wundpflege

24.11.2010
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Ein Mann (ungepflegt) kommt in die Apotheke und fragt nach Verbandmaterial, weil er sich verletzt hat.

Ich schaue mir die Wunde an und desinfiziere und verbinde sie. 

Ich habe kein Problem damit, jemanden zu verarzten und verlange auch nichts dafür, aber als er nachher unser Verbandsmaterial mitnehmen will, lehne ich ab. Das Material für die weitere Wundpflege muss er kaufen – das ist nicht viel: Desinfektionsmittel oder Wundsalbe und Gazebinde kommt auf etwa 8 Franken.

Seine Reaktion? 

„Dann gehe ich halt in den Notfall!“

und Abgang.

- Na klar, die machen es ja „gratis“, nicht?

Wenn so Sachen einreissen, wundere ich mich nicht, dass das Gesundheitssystem Probleme hat.

Artikel letztmalig aktualisiert am 20.06.2013.

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