Inwiefern gefährden Weichmacher unsere Gesundheit?

21.01.2019

In diesem Artikel erfahren Sie, welche Bedeutung Weichmacher in Kunststofferzeugnissen für unsere Gesundheit haben und wie Sie sich schützen können.

Kunststoff hat sich zu einem großen Problem unserer Gesellschaft entwickelt. Nicht nur, weil der als biologisch nicht abbaubarer Müll in der Umwelt zurückbleibt, sondern auch, weil enthaltene Weichmacherunsere eigene Gesundheit gefährden.

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen zeigen, inwiefern Weichmacher in Kunststofferzeugnissen einen Einfluss auf unserer Gesundheit nehmen können. 

 

Weichmacher in Kunststoffen

 

Weichmacher (bzw. Phthalate) verstecken sich zum Beispiel in klassischen PVC-Böden und haben die Aufgabe, harten Kunststoff weicher zu machen. Weichmacher machen Kunststoff also weicher und eben auch dehnbarer – leider haben diese Vorteile die Nachteile für unsere Gesundheit lange im Verborgenen gehalten.

Denn die Giftstoffe dünsten dauerhaft aus dem Kunststoff aus. Leider verstecken sich die Stoffe nicht nur in den Böden unserer Wohnung sondern auch in Körperpflegemitteln, Lacken oder Rohren. Besonders bedenklich sind Weichmacher natürlich als Bestandteil von Cremes oder Deodorants, da sie direkten Kontakt mit unserem Körper haben. 

 

Wie wirken Weichmacher auf unsere Gesundheit?

 

Giftige Stoffe wie Weichmacher werden zum Beispiel über unsere Haut aufgenommen und können so bis in unser Blut vordringen. Auch über die Nase und den Mund können sie sowohl eingeatmet, als auch geschluckt werden. Die Gefahr besteht darin, dass die Giftstoffe eine hormonelle Veränderung im Körper bewirken – besonders bedenklich sind die Stoffe dann für Kinder, da die körperliche Entwicklung noch längst nicht vor dem Abschluss steht.

Auch unsere Fruchtbarkeit wird stark gefährdet und Nierenversagen, Diabetes sowie schwere Herzerkrankungen können die Folge des regelmäßigen Kontaktes mit den giftigen Kunststoffen sein. 

 

Was kann man als Konsument tun?

 

Achten Sie darauf, dass besonders der als gesundheitsgefährdende Weichmacher namens Bisphenol A (BPA) nicht in Ihren alltäglichen Produkten und schon gar nicht in Kinderspielzeug enthalten ist. Produkte sind kennzeichnungspflichtig, sodass Sie entsprechende Artikel schon anhand der Produktverpackung vermeiden können. Achten Sie auf entsprechende Produktsiegel wie „Phthalat-frei“oder „PVC-frei“um die empfehlenswerten Produkte schnell und einfach erkennen zu können.

Für mich persönlich ist es unglaublich, dass diese Giftstoffe schon so lange in Produkte integriert werden dürfen, obwohl die Bedenken bereits nachweislich untermauert worden sind. Besonders bedenklich ist für mich daher auch besonders, dass die Weichmacher eine Gefahr für Kinder und ihre Entwicklung bedeuten.

Artikel letztmalig aktualisiert am 21.01.2019.

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