| Bundesamt für Strahlenschutz |
| INES |
| Grenzwerte Lebensmitteleinfuhr |
Sehr geehrte Frau Hutterer ,ebenfalls von meiner Seite herzlichen Dank für wissenschaflich überzeugenden und sachlich vorgetragenen Daten über den Super-Gau von Fukushima !
Auch die übrigen KOmmentare jeder Denkweise sind sehr interesant - leider auch manchmal aufschlußreich für das angstbetonte ( limbisches System ! ) Mitläufertum des " deutschen Michels" , v.a. der " MIcheline " !
Wie ich noch einmal betonen darf , ist die Kernenergie nun einmal die sicherste Energieform - auch wenn leider die Vergleiche mit allen anderen - gern in Anspruch genommenen -Energieschäden nicht zur Kenntnis genommen werden .
Bemerkenswert auch , daß die "biolgische Halbwertszeit " , die Boden und Nahrung betrifft , immer so außer Acht gelassenwird .
Schließlich sind wir Ärzte (- " Halbwissenschaftler ") gehalten , mit dem Frontalhirn zu denken und der wahrheit zuzustreben - als Christen sowieso ....
Dr. Hoyme
Ein hervorragender Artikel: Noch deutlicher kann man/frau die Ideologisierung der Kernenergie als "harmloser Fortschrittsbringer" nicht veranschaulichen! Schön, daß es immer wieder Leute gibt (auch einige der "Koryphäen" in diesem Forum), die "offizielle" (getürkte und wissenschaftlich fragwürdige) Untersuchungen/Statistiken als sich selbst beweisende Fakten herunterbeten.
Und zu Beitrag 6 (Glaubenskrieg): Es stimmt zwar, daß viele Ursachen, u.a. auch der Autoverkehr, zum Tod von Menschen führen, letztlich ist das Leben an sich auch lebensgefährlich und endet mit dem Tod. Aber wer hier die Konsequenzen der Atomenergieerzeugung und ihrer Risiken so gedankenlos relativiert, sieht die unterschiedlichen Dimensionen (menschlich, gesundheitlich, finanziell) von "konventionellen" und nuklearen Energien nicht - Aufwand der Erzeugung, Beseitigung der Abfälle, Folgen von "Unfällen". Aber der/die Verfasser von Beitrag 6 hat/haben sicherlich schon einen Plan, wie und wo der strahlende Abfall, der auch ohne Explosionen und Tsunamis anfällt, für die nächsten 10.000 Jahre (eher länger) kontrollierbar ohne zusätzliche lebensfeindliche Folgen gelagert werden kann... Bitte um Mitteilung, wie das gehen soll! JW
Liebe Fr.Hutterer,
Ich gratuliere zum Artikel über Fukushima, den ich als Mitglied der OAG gelesen habe.
Herzliche Grüße, Robert Leonhardt
zu #14 Herr Dr. med. Horst Pöhlmann,
wieviele Patienten mit "Strahlentumoren behandeln Sie denn?
mfG
absolut überflüssiger artikel
eine meinung ohne jegliche ahnung
Dieser Bericht von Frau Hutterer entspricht nicht ganz den Tatsachen.
Tatsächliche Strahlenbelastung, extern:
Die Evakuierung der Bevölkerung war tatsächlich nicht rechtzeitig, obwohl man Voraussagen hatte, wo sich die radioaktive Wolke hinbewegt.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,779126,00.html
Auch wurde nach tatsächlichen Messungen nie der Evakuierungsradius korrigiert. Die Wolke hat sich leider nicht an den vorgeschriebenen konzentrischen Kreis von 20km gehalten. Aber die Menschen müssen immer noch in verseuchten Gebieten leben und dort Lebensmittel anbauen.Siehe folgende Karte (Originaldaten: Radiation dose measured by MEXT and local governments):
http://www.nnistar.com/gmap/fukushima.html
Soweit die externe Strahlenexposition.
Interne Strahlenexposition durch Nahrungsmittel.
Es werden nur 0,1% der Lebensmittel kontrolliert, weil man mehr einfach nicht schafft. Die Stichproben ergeben manchmal Werte knapp über dem Grenzwert manchmal horrend darüber. Im statistischen Mittel ist es vielleicht nicht sehr hoch. Es ist jedoch leider keine flächendeckende Überwachung zu schaffen. Auch wird nur Cs gemessen, weil das technisch vergleichsweise einfach ist. Und so bleibt dennoch eine Restunsicherheit.
Die Stichproben sind nach offiziellen Daten im Schnitt nicht sehr stark belastet. Ein Problem ist hier jedoch, das die Menschen, die von Landwirtschaft oder Fischerei leben, dies oft von-der-Hand-in-den-Mund tun müssen. Und wenn man die Wahl hat, potentiell verstrahltes Gemüse oder Fisch zu verkaufen oder im Fukushima Powerplant beim Aufräumen zu helfen, dann kann man sich vorstellen, was man lieber tut.
So gibt es eventuell doch das Problem der fehlenden Kontrolle.
Weiterhin ist zu bedenken; Sind die offiziellen Daten zuverlässig?
Es ist ein wenig "Einstellungssache"; Entweder man glaubt den offiziellen Darstellungen oder nicht so ganz.
"Nur Menschen, die unglücklich sind und zu wenig lachen, sind von Radioaktivität bedroht" lässt die japanische Regierung durch Prof. Yamashita verkünden (Mediziner und Minister of Education and Science, offizieller Sprecher der japanischen Regierung, was gesundheitliche Belange zum Thema angeht)
Im Original mit Untertiteln:
http://www.youtube.com/watch?v=pPrHbZ6SHOY
Wie glaubwürdig ist diese Regierung und ihre gesammelten Daten? fragt sich hier der geneigte Leser, auch des obigen Artikels.
Für mich alles reine Spekulation, wenn keine ausreichende Statistik gemacht werden kann.
Ob das alles gesundheitliche Folgen für die Menschen dort hat, wird man erst später feststellen können und eventuell ist es schwierig, das mit der Katastrophe direkt in Zusammenhang zu bringen. Man hat einen großen Interpretationsspielraum, den man nutzen könnte..
Fakt ist, dass es tatsächlich einige Ungereimtheiten in der offiziellen Darstellung gibt. Daraus resultiert eine gesenkte Glaubwürdigkeit.
Daher sollte man (auch Frau Hutterer) vorsichtig mit einer generellen Entwarnung sein.
Das Kraftwerk setzt immer noch Strahlung frei, wieviel davon direkt ins Meer gelangt, darüber gibt es keine verlässlichen offiziellen Informationen. (Warum eigentlich nicht?)
Auch ist der Zustand der Reaktoren noch nicht sicher zu nennen.
http://www.faz.net/aktuell/politik/fukushima-heisser-als-gedacht-temperaturanstieg-in-reaktor-2-11641567.html
Die Langzeitschäden für Mensch und Umwelt sind noch nicht abzuschätzen. Man kann höchstens eine Momentaufnahme zeigen. Inwiefern die aber zu 100% glaubwürdig ist, wenn man sich auf offizielle Japanische Aussagen verlässt, bleibt Ansichtssache.
Germanangst ?? Es war immer eine Tugend von gewissen Leuten, bei verbrechen gegen die Menschlichkeit die Hände in Unschuld zu waschen. Die einzigen die keine Angst mehr haben brauchen sind die wo durch die Geld und Machtgier anderer gestorben sind.
Frau Dr. Hutterer hat versachlicht und ist nicht der "German Angst" verfallen. Vielen Dank.
Tepco: Radiation levels from Fukushima increasing — Now releasing 70,000,000 Bq/hr
http://enenews.com/tepco-admits-radiation-levels-fukushima-increasing-releasing-70000000-bqhr-reactor-3-leaking
Source: Jiji Press
Date: Jan 23, 2012
http://www.redicecreations.com/radio/2012/01/RIR-120105.php
fiel mir sofort bei diesem verharmlosenden Artikel ein. James Corbett hat auch ständige Aktualisierungen zum Fukushima Desaster in seinem bekannten Report auf corbettreport.com
Hr. Rinast schrieb: "Es scheint auch kaum etwas anderes als schwarz und weiß zu geben, und jeder Versuch einer unaufgeregten sachlichen Betrachtung, die ja nicht absolut in jeder Hinsicht und vollständig richtig sein MUSS, scheint von vornherein zum Scheitern verurteilt."
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Frau Kollegin Reinsperger hat wenigstens einen Teil der Problematik angesprochen. Die Autorin des Artikels - und andere "Autoritaeten" - haben schlagend bewiesen, dass sie von Physik, insbesondere Kernphysik keine Ahnung haben. Von der Umwandlung von Plutonium in Americium und die dann, nach ca 20 Jahren auftretende Gamma Strahlung, hat sie sicherlich noch niemals gehoert. Auch nicht davon, wie es um Tschernobyl herum jetzt aussieht. Die Tochter eine Atomphysikers faehrt jedes Jahr mit dem Motorrad durch die Gegend, ihre Berichte und Fotos sind im Internet zu finden. www.kidofspeed.com Dies spricht eine viel deutlichere Sprache als die sog. Fachleute - wenn sie denn welche waeren. Aber was tut man nicht alles fuer Geld. Auch die Plutonium verseuchten Feuerwehrleute (und daran verstorbenen) in New York werden in den Medien nicht erwaehnt. Und schliesslich weiss jeder gut ausgebildete Arzt, dass viele bestrahlte Patienten, die trotz Radiatio ueberleben, nach 10-12 Jahren ihren Strahlentumor haben. Im Vergleich zu Fukushima war Tschernobyl ein harmloser kleiner Unfall. Und wenn sich jemand die Muehe macht kann er herausfinden, dass in Fukushima eine Reaktor explodiert ist, der gar kein radioaktives Material mehr enthielt und auch noch offen war, weil er gerade ueberholt wurde. Er konnte also gar nicht aus den angegebenen Gruenden explodieren. Irgendwer hat hier gewaltig gelogen. Anstatt blind zu glauben, was die Medien vorluegen, sollte man sich lieber unabhaengig informieren. Vielleicht soll mit dem Artikel auch nur der Irrsinn von Schilddruesen Scintigrammen mit Radiojod verharmlost werden. Wenn Herr Prof Scherthan von den veroeffentlichten Studien spricht hat er vielleicht recht. Die wahren Studien hat man wohlweislich nicht veroeffentlicht.
Ein bemerkenswert, naiver Artikel. Ich empfehle zumindest die offizielle japanische Presse zur Kenntnis zu nehmen: Japan Times und The Manichi Daily News (kostenlose englische Online Ausgabe) oder Asia News, weiterhin die regelmäßigen Lageberichte von Greenpeace International und die Berichte des IPPNW.
Interessant sind z.B. auch die Statisiken des Tokyo Metropolitan Institute of Public Health bezüglich der Infektionskrankheiten 2011 im 10-Jahres-Vergleich.
Im übrigen würde es Zeit, dass die WHO ihren Knebel- Vertrag von 1959 mit der IAEA kündigt und künftig unabhängig ohne Placet durch die IAEA über radioaktiv bedingte Folgeerkrankungen berichtet.
Endlich mal einige deutliche Aussagen :Auch in Fukushima bleibt die Krebsproblematik der Frage nach der Leistungsfähigkeit der Mitochondrien unterstellt .Die evolutionsbiologisch tief konservierten Stoffwechselprozeße haben mit einer derartigen Strahlenbelastung in den Jahrmillionen öfter zu tun gehabt . Bei Krebs finden sich die Beantwortung der Problematik im sog. doppelten Genom ( Kerngenom u. Mitochondriengenom ),der Höhe der ATP-Produktion ,der Feinsteuerung der Gasotransmitter ( NO,CO,CN,H2S). Hier muß die Auswirkung der Strahlenexposition bewertet werden .by the way : woran sterben denn Krebspatienten (letztlich)eigentlich ? :
an einer Schwefelwasserstofffehlsteurung -Überlast .
Wer kann denn genaue Angaben über Fukuchima machen?! Soweit ich gehört habe regelt das Japan und Tepco Landesintern. Es werden keine "ausländischen" Experten am AKW zugelassen. Auf Informationen aus Japan möchte ich mich nicht verlassen, es gibt eine Lobby. Man wird wohl erst in den nächsten Jahren erkennen welche Folgen der Gau hatte. Und Erde von A nach B zu transportieren ist suboptimal. Ganz zu Schweigen vom Einsatz von Hochdruckreinigern an Schulen und Kindergärten zwecks Kontamination.
Wie kann man nur so eine Katastrophe noch schönreden ?
Es hat über 8 Monate gedauert, bis die erste Überdachung frei der Witterung ausgesetzter Brennstab- Reste installiert war. Die angheuerten Leichtlohnhelfer ohne Ausbildung zum Katastrophenhandling schliefen mitten im Kontaminationszentrum und waren über Wochen der entsprechenden Strahlung ausgesetzt.
Es scheint tatsächlich ein Glaubenskrieg zu sein.
Es scheint auch kaum etwas anderes als schwarz und weiß zu geben, und jeder Versuch einer unaufgeregten sachlichen Betrachtung, die ja nicht absolut in jeder Hinsicht und vollständig richtig sein MUSS, scheint von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Ich selbst bin SD-Krebsbetroffner und werde in der Selbsthilfe immerwieder mit Fragen konfrontiert, ob hier bei uns nicht doch vielleicht genau dieses oder jenes SD-Karzinom durch Tschernobyl verursacht sei oder gar durch Fukushima enstehen könne. So verständlich es ist, dass ein Betroffnener die Ursache seiner persönlichen Erkrankung kennen möchte, so unnmöglich ist es in aller Regel, diese Ursache anzugeben. Zur Frage nach bei uns durch Tschernobyl verursachten SD-Karzinomen kann man jedoch klar sagen: So gut wie unmöglich, und das gilt erst recht für Fukushima.
Auch in Japan selbst sind die Verhältnisse nun mal nicht mit denen nach Tschernobyl vergleichbar. Dazu sind die Abläufe des Unglücks, die Größenordnung und die Art der Freisetzung, die Maßnahmen nach dem Unglück etc. einfach viel zu unterschiedlich. Auch wenn jedes zusätzliche mSv an Exposition eines zuviel ist und vermieden werden sollte, ist die dortige Exposition der Bevölkerung doch immer noch um Größenordnungen zu niedrig um signifikante Auswirkungen zu haben. Diese Einschätzung hat der Nuklearmeiziner Prof. Reiners, der selbst viele an SD-Krebs erkrankte Kinder aus der Tschernobyl-Region hier behandelt hat, schon im April in einem Interview in der Süddeutschen Zeitung geäußert (http://www.sueddeutsche.de/politik/jahre-super-gau-von-tschernobyl-tschernobyl-hat-mein-leben-veraendert-1.1086775), und ihn darf man in dieser Hinsicht sicher als Experten sehen.
Die Kataststrophe in Japan hat in anderer Hinsicht immens schlimmere Auswirkungen gehabt und hat sie auf viele Jahre hin weiterhin, wie man anschaulich z.B. aus Berichten von vor Ort entnehmen kann (http://kreuzkirche-tokyo.blogspot.com/). Die Probleme, die durch den Tsunami verursacht wurden, wiegen um ein Vielfaches schwerer als die durch den kerntechnischen Unfall, aber man beschäftigt sich hier im Westen fast ausschließlich mit den Folgen eben dieses Reaktorunfalls.
Nichts desto Trotz halte ich die Kernenergie insgesamt für ein nicht dauerhaft beherrschbares Risiko und daher für eine schnellstmöglich abzuschaffende Technologie, obwohl mir sehr wohl bewusst ist, dass ich und viele andere mit meiner und anderen Erkrankungen auf den Betrieb von Reaktoren für die Erzeugung von Radiodiagnostika und -therapeutika angewiesen bin.
Die Ideologisierung und auch kommerzialisierung der Wissenschaft darf inzwischen als größeres Risiko für Menschenleben angesehen werden als eine einzelne Technologie: Das nach Fälschungsskandalen und fraglichen Meßmethoden immer löchriger werdende Klimamodell hat eine CO2-Hysterie entfacht, die surrilste Blüten bis hin zur Forderung nach einer CO2-freien Welt getrieben hat (in der wir dann alle tot wären). Landwirte bauen keine Nahrungsmittel, sondern "nachhaltige, regenerierbare Energiequellen" an, so daß Lebensmittelpreise steigen und Menschen in Entwicklungsländern verhungern. Wir stellen in Deutschland AKWs ab und beziehen nun Atomstrom aus Frankreich, aus Tschechien, aus einem eigens für den Stromexport nach Deutschland hochgefahrenen Schwerölkraftwerk bei Graz und den Standby-Gaskraftwerken, die inzwischen auf Hochtouren fahren.
Das alles wofür? Für ein Gesellschaftsdesign einer gutmenschlichen Minderheit in Medien und Politik (in dieser Reihenfolge), die durch Dilettantismus, Inkompetenz, Größenwahn und Narzißmus glänzt. Gestützt von Angstentscheidern, die als vermeintlich mündige Bürger bei jeder Wahl ihr Kreuz von einer Momentaufnahme abhängig machen, obwohl der Oberste Sowjet in Brüssel stets die Bevölkerung ignoriert.
1. Ganz so unproblematisch wird die Zukunft in Ostjapan gewiss nicht verlaufen! Hier wird suggeriert, die beiden Leitisotope Iod und Caesium seien die einzigen Beiträge zur Strahlenbelastung, obwohl alle übrigen freigesetzten Radionuklide in der Dosisschätzung unberücksichtigt bleiben. Die tatsächliche Exposition ist gesichert höher als die hier errechneten Annahmen.
2. Das Ziel einer Dekontamination der weniger stark belasteten, für bewohnbar gehaltenen Gebiete innerhalb von zwei Jahren "auf die Hälfte" der heutigen Aktivität ist schon alleine durch den natürlichen Zerfall von Caesium-134 in zwei Jahren fast erreicht. Die derzeitige Praxis der kleinräumigen "Dekontamination" widerspricht den Erfahrungen nach der Tschernobyl-Katastrophe, denn die dabei entstehende Strahlenexposition der Beteiligten ist ein sehr hoher Preis für geringe Effekte. Die Umsiedlung großer Teile der Bevölkerung der ostjapanischen Präfekturen - nach einem genau und vor allem ehrlich erstellten Kontaminationskataster bleibt strahlenmedizinisch unbedingt geboten. Hier findet vor aller Augen ein unkontrolliertes Massenexperiment, vor allem mit Ungeborenen, Kindern und Jugendlichen statt.
3. Ob Herr Professor Jacob Recht behält und seine optimistischen Rechenmodelle etwas mit der klinischen Wirklichkeit zu tun haben, wird deshalb leider erst die Zukunft erweisen.
Die Diskussion um die Kernkraft ist ein Glaubenskrieg! Durch CO2 Anstieg, Klimaerwärmung werden auch Tausende sterben. Es sterben heute schon sehr viel mehr in der Förderung von Kohle und deren Verstromung als durch Kernkraft. Das will man einfach nicht hören und daher wird in den Medien halt Panik gemacht. Wären wir wirklich so Risikobewusst, dann müsste man als erstes das Autofahren mit mehr als 2000 Toten im Jahr verbieten. Bei konsequenter Nutzung der Bahn etc. Wäre die Zahl der Verkehrstodesopfer wesentlich geringer. Mit klarem Menschenverstand hat diese Diskussion nichts zu tun.
Interessanter Artikel. Eine fachliche Einschätzung in Bezug auf die Richtigkeit der Angaben kann ich aufgrund mangelnder Sachkenntnis nicht vornehmen. Allerdings fällt es mir schon schwer, mir vorzustellen, dass es sich tatsächlich um eine faktisch so fgeringe Strahlenbelastung handelt, wie ausgeführt, aber das steht ja auch in dem Beitrag.
Begrüßt habe ich den Absatz (ich zitiere): "Auch wenn kein Anstieg der Krebserkrankungen zu erwarten ist, hat die Katastrophe für betroffene Japaner lebenslange Folgen: ob sie das Trauma der Entwurzelung und den psychosozialen Stress verarbeiten können, ist unklar. Psychosozialer Stress kann auf die Dauer extremere Auswirkungen auf die Gesundheit haben, als eine Strahlenexposition innerhalb niedriger Grenzen."
Aus juristischen Gründen noch ein Hinweis in eigener Sache: Meine korrekten Berufsbezeichungen sind: (u. a.) Diplom-Sozialarbeiterin, Psychotherapist ECP, Heilpraktikerin für Psychotherapie. Damit bin ich berechtigt, Psychotherapie als Heilverfahren professionell anzuwenden. Die hier in diesem Forum verwendete Bezeichnung Psychotherapeut/in ist jedoch mit dm Psychotherapeutengesetz nicht vereinbar. Ich lehne jegliche Haftung dafür ab, dass dies hier verwendet worden ist.
Diesen Verharmlosungen geht die deutsche Bevölkerung nicht mehr so ohne weiteres auf den Leim: der katastrophaler Unfall von Fukushima war nicht schlimm, nur der Tsunami und daß aus Hysterie die Menschen evakuiert werden mußten, was psychische Folgen haben wird.
Glauben Sie das wirklich Herr Kollege?
Vielen Dank und auch Respekt Frau Hutterer für den Mut zur Wahrheit,
die eigentlich jeder Arzt mit Strahlenschutzfachkunde kennen sollte.
MfG
Wer dies alles glaubt, ist mehr als selig! Es lebe der Lobbyismus...gute Nacht ...sleep well...
Frau Dr. Hutterer stellt in ihrem Artikel die Abschätzung der Risiken so dar, wie sie durch Wissenschaftler aus dem NCI und anderen Institutionen, die vor Ort in Japan tätig waren, berichtet werden. Auch die veröffentlichten Expositionen lassen keinen anderen Schluss zu. Wir arbeiten in meiner AG an SD-Tumoren nach Strahlenexposition und haben einsehen müssen, dass Untersuchungen dieser Art in Fukushima nicht angebracht sind - es ist einfach zu wenig an Exposition passiert. Wo keine Strahlung, da auch kein Effekt, auch wenn in der nicht-Fach-Presse ein völlig anderes Bild beschrieben wird.
Prof. Dr. M.Sc. Michael Abend, Radiobiologe
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