| Berlin Institut |
| MAKS aktiv! |
| Studie |
Hallo,
Ich arbeite hauptsächlich mit mittelschwer bis schwer demenzkranken Menschen in einer Wohngemeinschaft. Meine Erfahrung ist, dass jede Art von sinnvoller Beschäftigung, die schlimmen Symptome, wie (scheinbar) zielloses Umherlaufen, Agitation, depressives Verhalten u.a. deutlich reduziert. Allein das Anstimmen eines Liedes entspannt meist sofort die Atmosphäre.
Ich bin gespannt, wie das MAKS-Programm aussieht und hoffe, dass ich es in meinem Arbeitsalltag einsetzen kann.
Damit haben wir also die Quittung für unseren Frühberentungswahn,den wir in den Siebzigern angestoßen und im Dienste der Faulheit perfektionnierten.
Aktiv bleiben -insbesondere geistig- ist die beste Medizin und vielleicht hilft das Engagement als au pair Großeltern auch, wo doch die eigenen Kinder die Alten nicht mehr einbeziehen, weil sie lieber auf Luxuslinern im Wohlstand schwelgen, als Kinder zu kriegen und Familiensinn zu pflegen.
Es liegt wohl in keines Menschen Absicht, krank zu werden. Am "Bemühen sapiens zu bleiben" (Nr. 15) kann das doch bitte nicht festgemacht werden. Da gibt es immer noch eine Grundkrankheit! Deswegen halte ich eine Überbetonung von Psychotherapien (Nr. 5) zwar für modebewußt aber vom Grundansatz her sekundär.
Zur referierten Studie: Bei aller Freude um für einige Monate erhaltene Lebensqualität bleibt für mich die Frage: War das wirklich das Ergebnis von MAKS? Wurde hier nicht vielleicht einfach "nur" einem Hospitalismus gegengesteuert, der nachweislich den dementiellen Verlauf protegiert? Wozu neue Therapie, tolle Namen, wenn ein menschenwürdiges, zuwendungs- und ressourcenorientiertes Engagement den gleichen Effekt generiert?
Die Probleme sind eine rein "pflegetechnische" Bepunktung von Leistungen, die Führung von Gesundheitseinrichtungen als gewinnorientierte Wirtschaftsunternehmen und damit auch verbunden die sinkende Qualifikation von Mitarbeitern.
Demenz, Demenz... der Mensch, als Homo sapiens, kann nicht dement werden solange er sich bemüht "sapiens" zu bleiben.
Hallo! Könnte mir jemand Bescheid geben wo in Spnaien über "Gedächtnislückken" (z.Bsp.: Alzheimer)studiert wird?
Ein freundlicher Gruss (montseperillo@yahoo.es)
Der Umkehrschluss dieses Test ist: Fortsetzung einer Beschäftigung nach der Pensionierung. Nichtstun führt zu Demenz. Eine Beschäftigungstherapie könnte darin bestehen, daß Pensionäre in der Betreuung von Kranken und Kindern mitwirken.
Wir sind nach unserer Pensionierung ehrenamtlich in einem Pflegeheim in Wien tätig. Wir haben den gleichen Eindruck wie in obiger Arbeit dargelegt und meinen, dass es sich um einen lohnenden Ansatz handelt. Wir freuen uns über diese positive Evaluierung.
ridiculous...
Kosmetik
Job Creation...
die beste "Therapie"
beginnt
wenn ich noch gesund bin...
alle Probleme
werden nur potenziert
sobald ich zum Arzt gehe…
Hallo Frau Prof. Dr. med. habil. Gudrun Wiedemann,
ich gebe Ihnen Recht. Sechs monate verzögerung der Demenz (mit Medikamenten) was ist das schon? Aber nach einem Jahr waren die Gehirnleistung und Alltagsfähigkeiten von Patienten der MAKS-Gruppen stabil und unverändert - darauf kann man schon aufbauen.
Super!
Sechs Monate Verzögerung, was ist das schon? Einen Erfolg sehe ich darin nicht.
wenn es wirklich so ist, dass wir uns auf sicher sauber satt konzentrieren -angeblich sogar müssen- auf kosten der MENSCHLICHKEIT warum wollen wir dann den demenzkranken überhaupt noch helfen?
Ich schliesse mich den Ausführungen von Günther Straub an,
Es werden immer mehr Stellen in der Altenpflege abgebaut, da bleibt nicht viel Zeit für die Klienten.
es sollte endlich zur Kenntnis genommen werden , daß der derzeitige Mainstream bei dieser zunehmenden Problematik immer noch nicht die exzellenten Ergebnisse der Evolutionsbiologie ,Mitochondrien - u. Gasotransmitterforschung insbes. hinsichtlich des Finetunings von H2S überhaupt beachtet .Bis dahin wird es bleiben wie bei den Krebs/ Tumor-"Erfolgen" .von den "banalen" Therapien wie Amalgam - u. Schwermetallsanierung ,Anwendung BIOidentischer Hormone ,Polyphenolen , Isoprenoiden ...will ich gar nicht ausweiten . ( s. a. Spiegel - Artikel über Vitamine - u. ähnliche Volksver...artikel .)
Demenz ist keine Krankheit! Sondern eine KANN eine Folgeerscheinung einer anderen Krankheit seit!Mir wird zu schnell Alzheimer(Krankheit)und Demenz als over Head in einen Topf geworfen!So lange das geschieht,wird nichts an Therapeutschen Möglichkeiten greifen,da immer noch nicht ernsthaft hinterfragt wird!Ursache behandeln und eine Dementielle Entwicklung kann eingedämmt oder gar gelöst werden!Ich schließe mich unbedingt dem Kommentar des Dr.Dörings an-psychotherapeutische Unterstützung bzw.Psycho Therapie!Denn auch Traumatische u.a.Erlebnisse gleiten oftmals in eine Dementielle Entwicklung,so wie Diabetes usw.es gibt mehr als 150 verschiedene Arten von "Demenzen".Ein Symptom und keine Krankheit!Vorsicht vor allem zur sportlichen früh Diagnostik!Damit der Patient der Übersetzung nach nicht wirklich der Leidende ist und stigmatisiert seine Lebenskräfte verliert.Auch der Kommentar von Herrn Straub ist nicht zu unterschätzen,denn jene müssen die Scherben aufkehren,die andere zerbrochen haben...
Eine stützende psychotherapeutische Behandlung dürfte besonders durch ihre generell entspannende Wirkung sehr positive Auswrkungen haben
Eine sehr schöne Arbeit,
mit einem verdienten Seitenhieb auf die Medikamentengläubigkeit.
Sie erlaubt im Umkehrschluss Einblicke in die Ursachen des "geistigen" Abbaus.
Herr Straub, wie recht Sie haben.
mfG
schön wäre es, mehr Details zu erfahren über:
"Neben klassischen Trainingsaufgaben zum Erhalt der Kognition sind Aktivitäten bedeutsam, die an bisherige Lebenserfahrungen der Patienten anknüpfen. Handwerkliches Geschick, Gymnastik und Sitztanz haben ebenso große Bedeutung wie Computertraining und Spiritualität"
Und was gibt es Neues zu der Nikotinpflaster-"Verbesserung" von Alzheimer - nur 46 Probanden..........
Hallo Frau Dr. Hofmann,
ein liebe- und verszändnisvoller Umgang, Respekt vor dem Betroffenen und vor allem Zeit, waren meine Schlüssel zum Seelenleben dieser Menschen. Was nutzen die ganzen Methoden wie Validation,klientenzentrierte Gepräche.., die auch ich augiebig studieren durfte, wenn den Fachkräften nicht einmal die notwendige Zeit haben eine halbwegs vertretbare Grundpflege durchzuführen.
So lange die Altenpflege sich auf das "Sicher,sauber und satt" konzentrieren muß bleibt kein Platz für Menschlichkeit!
Gruß Günther Straub (guenther.strab@web.de)
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