| Information des Arbeitsministeriums zum Thema Mobbing |
ich bin Assi im 2ten jahr auf einer chirurgischen Station, wenn einer das alles abbekommt, dann ich und meine 'Altersgenossen'. man muss bei solchen Dingen unterscheiden was wirklich ernst gemeint also Mobbing ist und was einfach zb ein 'running gag' und dergleichen ist...meiner Erfahrung nach sind 95% dumme Sprüche die keiner ernst mein/nimmt..es ist nicht alles schwarz-weiß und schon gar nicht so eine dynamische Gesellschaft wie eine wie wir sie im Klinikalltag erleben...
"zum weibischen Lästern"
Sehr unschöne Formulierung. Lästern die männlichen Ärzte denn nicht? Und wenn sie lästern, ist das dann "männliches Lästern"?
@ Dr.KS
Blöd, wenn man den Spiegel vorgehalten bekommt !
Dr. KS: Getroffene Hunde bellen?
Ansonsten ist die Spuck-Hierarchie ja weit verbreitet. Da musste man selber durch, also hat man natürlich das recht, es auch seinen Nachfolgern genauso schwierig zu machen. Von kollegialem oder gar freundschaftlichem Verhalten keine Spur.
Sich als Oberarzt nicht auf Handlungen wie Mobben herabzulassen, hat auch etwas mit integerem Charakter zu tun. Dass die Dispositionen zur Entwicklung eines solchen in Abteilungen, in denen das Motto "Maul und Haken halten" herrscht, optimal sind, darf bezweifelt werden.
Sehr geehrte Frau Simon,
ich glaube Sie nehmen das Thema Mobbing ein wenig zu leicht. Hilfreich für ein Mobbingopfer ist ihr Artikel jedenfalls nicht. Oft erfährt der Gemobbte als Letzter davon, dass er gemobbt wird. Da ist es wenig hilfreich, wenn man sich das Gerede anhört und schweigt. Ich sage nicht, dass man immer sofort Position beziehen muss, weil man sich damit auch selbst schaden kann. Aber man kann zumindest den Gemobbten informieren und vielleicht mit ihm gemeinsam nach Verbündeten suchen, die braucht er nämlich am aller nötigsten. Mobbing kommt von Mob, was soviel bedeutet, wie aufgebrachte Menge. Wir kennen das Wort vom Begriff Lynchmob. Da hat auch Einer plötzlich Alle gegen sich und weiß oft nicht einmal, warum. Alles, was er sagt wird ihm im Munde umgedreht, weil ihn Niemand ernst nimmt und ihm keiner glaubt. Mobbing kann wirklich Jeden treffen und Niemand kommt da ohne Schaden wieder heraus-übrigens auch nicht die Mobbenden.
Also bitte Frau Simon, wenn Sie hier einen Artikel schreiben nehmen Sie das Thema ernster und informieren Sie sich genauer. Trotzdem gut, dass Sie das Thema ansprechen, weil es leider unterschätzt wird-wie man sieht. Danke.
Die Frage ist sicherlich, ob negative Kommentare des "alten Eisens" nur "harmlose" Spöttelei sind oder tatsächlich in Mobbing ausarten, bei dem sowas andauert kommt, der Betroffene sowas mitbekommt und darunter zu leiden hat. Oder ist der Kollege einfach nur jemand, der alle so behandelt?
Fassen wir uns doch mal alle selber an die Nase, wie oft haben wir nicht selber mal ein böses Wort über wen fallen lassen, weil wir einen schlechten Tag hatten, die Person uns grade genervt hatte oder die Chemie einfach nicht stimmte? Oder wie oft fiel uns ein Folgekommentar ein, wenn ein Kommilitone/Freund/Kollege so einen Kommentar über eine andere Person los ließ? Lästern liegt wohl eindeutig in der Natur des Menschen, wenn man sich die Palette an Schadenfreude im Fernsehn betrachtet: seien es schlechte Kandidaten bei DSDS oder der australische Dschungel.
Allerdings sollten wir ein Gespür für den Unterschied entwickeln und wenn es Probleme gibt, die gelöst werden müssen, diese mit der Person persönlich klären. Wenn ich weiß, dass mich jemand nicht mag (und ich diese Person vielleicht auch nicht leiden kann), mag mich das ärgern, aber es tangiert mich weniger, wenn mal ein dummer Spruch fällt.
immer toll wenn kompetente studenten, die sicher schon gaaaanze wochen auf stationen verbracht haben solche artikel schreiben -.-*
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