• Funktionsnavigation
  • DocCheck
  • AGB
  • Kontakt
  • Funktionsnavigation
DocCheck News
Die krieg ich, die mach ich.
Zu meiner Startseite

Land wählen

de
Hilfe
Mediadaten

Nanopartikeln wirken auf Erbinformation

Dass Stäube wie Quarz, Carbon Black und amorphes Siliziumdioxid Tumore in der Lunge auslösen können, ist bereits länger bekannt. Bei der vorliegenden Studie wurden die Lungen von Ratten, drei Monate nachdem sie diesen Stäuben ausgesetzt waren, unter dem Mikroskop untersucht. Mit Hilfe von Antikörpern wurden dabei Schäden an der Erbsubstanz, der DNS, sichtbar gemacht. Durch diese immunhistochemischen Methoden ließen sich Schäden an der DNS nachweisen. Damit lässt sich Genotoxizität im Lungengewebe bereits nach dreimonatiger Wirkzeit nachweisen, wenn es den Stäuben in Mengen ausgesetzt ist, die Tumore auslösen können. Diese lokale Genotoxizität in der Lunge kann anzeigen, ob oder wie stark Partikel Krebs erzeugen können.

Methode im Rahmen weiterer Studien verfeinern

Die Autoren weisen darauf hin, dass die Methode im Rahmen weiterer Studien verfeinert und im Hinblick auf ihre Aussagekraft geprüft werden muss. Dabei sollten die Ratten vor allem auch niedrigeren Dosen an Nanomaterialien ausgesetzt sein, um zu klären, ob ein Mechanismus vorliegt, der erst ab einem Schwellenwert ausgelöst wird.
Damit sind die Projektergebnisse ein weiterer Schritt bei der Suche nach Prüfmethoden, mit denen die schädliche Wirkung von Nanomaterialien im Atemtrakt erkannt werden kann. Zudem lassen sich mit dieser Methodik gegebenenfalls bisher unklare Aspekte der Wirkmechanismen ableiten. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung, um Grenzwerte abzuleiten und die Nanotechnologie sicherer zu gestalten.
Originalpublikation:
Genotoxic mode of action of fine and ultrafine dusts in lungs
O. Creutzenberg; Dortmund; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2011; 105 Seiten

Bitte bewerten Sie den Artikel

13 Bewertungen (Ø 3.54)

Quelle

  • baua
Die Kommentarfunktion ist nicht mehr aktiv, da sich der Artikel im Archiv befindet.

Kommentare

  • 4
    07.12.11 - 12:55
    Parati62

    ... und in Laserdruckern !!!

  • 3
    User_default_image
    01.12.11 - 12:15
    Carola D\'Mexis
    Heilpraktiker/in

    Nanoartikel werden nicht nur in der Industrie verwendet, dort sind sie meistens fest einegbunden in z.B: Lacke.
    Nano findet leider auch Verwendung in Nahrungsmitteln und Medikamenten. Also Vorsicht ist geboten.

  • 2
    01.12.11 - 12:03
    Sabine Fust

    ... Ratten gehören mit zu den intelligentesten Lebenwesen hier auf diesem Planeten.
    Es sollte wenigstens eine Erwähnung wert sein, dass dafür Lebewesen ermordet werden! Dieser Mord kommt mit dem Mantel "Methodik" daher - und dann ist sie noch nichtmal aussagekräftig!

  • 1
    User_default_image
    01.12.11 - 09:06
    HP Stefan Goßner
    Heilpraktiker/in

    Prima Beitrag!
    "Die Autoren weisen darauf hin, dass die Methode im Rahmen weiterer Studien verfeinert und im Hinblick auf ihre Aussagekraft geprüft werden muss."
    So oder so ähnlich lautet das Resümee sehr vieler Studien, die vor massenhaft verbreiteteten Noxen warnen. Die Folgestudien werden dann leider meist nicht in Angriff genommen bzw. nicht finanziert. Ist ja auch klar: wer ist schon daran interessiert, zu beweisen, dass erhebliche Anteile der Nanoprodukte gefährlich sind und verboten werden müssten?

Suche

News abonnieren

Weitere Inhalte ...