@ Dr. Galler
Gilt das auch für getrocknetes Gemüse, bei dem aber noch die Inhaltsstoffe erhalten sind?
Würde mich gerne mal persönlich mit Ihnen dazu austauschen. Wie könnte ich Sie kontaktieren?
Immerhin erkenne ich hier einen Fortschritt: Was den Aktivisten komplementärmedizinischer Ansätze längst bekannt ist, wird nun hoffentlich auch in der sogenannten etablierten Medizin die gebührende Akzeptanz finden.
@ Dr. Galler
ihr Einwand ist sicher zutreffend und deshalb sind angeführte Kohlgewächse wenig geeignet, um bestehende Darmentzündungen zu therapieren.
Anders verhält es sich, wenn jene Gemüse (insbesondere ihre entzündungshemmenden Sekundärstoffe) präventiv zur Anwendung kommen. Und genau dieser Ansatz ergibt Sinn. Nicht zuletzt auch deshalb, weil er die hohen Kosten unseres gegenwärtigen Gesundheitssystems erheblich entlastet.
Freilich zum "Nachteil" derer, die mit Krankheit Anderer Geld verdienen. Mit diesen Interessenkonflikten müssen wir leben.
Leider weiß ich aus eigener Erfahrung,daß gerade Kohlgemüse aller Art st.Meteorismus verursacht und bei chron.entzündl.Darmerkrankungen mit Colitiden aüßerst unangenehm ist und eine deutliche Aversion geg.solches Gemüse besteht!
Da schließe ich mich Herrn Meckes an, der Bericht ist sehr verkürzt dargestellt. Sollten vor allem die Bestandteile der vorgenannten Kreuzblütengewächse bei Gemüse eine gesunde Darmflora unterstützen? Wie wichtig lebendige Nahrung für einen lebendigen Organismus ist, das dürfte ja keine Neuigkeit sein...das Thema Darmgesundheit wird meines Erachtens viel zu wenig beachtet und präventiv gezielt unterstützt.Was nützt gute Nahrung, wenn der Darm zu krank ist um sie dem Organismus zuzuführen?
Wohl etwas zu sehr gekürzt, der Artikel. Was hat das ganze mit Kreuzblütengewächsen zu tun.
Offensichtlich handelt es sich nicht um Untersuchungen an keimfreien bezw. gnotobiotischen Tieren.Die Ergebnisse im
gnotobiotischen Status sind m.E. erforderlich und sollten abgewartet werden. Hinsichtlich chronisch entzündlicher Darmerkrankungen wäre es hilfreich eine Studie durchzuführen an Menschen, die sich lebenslang von Milch, Blut und Fleisch allein ernähren (Massai in Kenia, Karamajong in Uganda).Da mehr und mehr dieser Ethnien angesiedelt werden und dann auch auf Pflanzennahrung zumindest teilweise übergehen, könnte man eine prospektive vergleichende Studie durchführen.
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