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Guter Artikel, sauber recherchiert und die neuen Erkenntnisse resp. noch nicht Erkenntnisse zusammengefaßt. Wie der Naturfan allerdings bei einem HbA1 zwischen 5,9 und 6,1 von massiv erhöhten Werten sprechen kann, bleibt nach meiner Meinung unklar. Und vegetarische Ernährung ist gut, aber da Vit B12 in der Verhinderung (auch bei Spaltbildungen) eine Rolle spielt und dieses in pflanzen nicht vorkommt, sollte nicht vollständig auf tierische Nahrungsmittel verzichtet werden. Und zwischen Typ1 und Typ2 -D.m. sollte unterschieden werden, auch wenn nach dieser Arbeit bei der Entstehung bzw,. Ausbruch der Erkrankungen die Ernährung eine Rolle spielt, allerdings in völlig anderer Weise.
Chronische Entzündungen wie z. B. die Parodontitis haben ebenfalls einen negativen Einfluss auf die Entstehung und Aufrechterhaltung von multifaktoriellen Erkrankungen wie beim Diabetes, Herz-Lungen- und Gelenkerkrankungen. Eine konsequente PA-Therapie kann definitiv sequentielle Stoffwechselparameter wie z. B. den HbC-1 Wert verbessern! Fragen Sie Ihren Zahnarzt!
Entscheidend ist nicht nur die Genetik bei Typ I Diabetes, sondern noch wichtiger ist die Ernährung. Eine überwältigende Anzahl von Studien zeigt den Zusammenhang zwischen Kuhmilch und Typ I Diabetes.
Ich stimme Dr. Valeske ebenfalls zu. Alles auf die Gene zu schieben ist unwissenschaftlich. Seit dem Nobelpreis an Barbara McClintock für die Entdeckung der "springenden Gene" sollte klar sein, dass dieses Weltbild keinen Bestand hat. Die Epigenetik ist ein weiterer Schritt, sich von diesem Weltbild zu lösen, doch es ist noch nicht der Letzte. Die Einflüsse von Medikamenten, Umweltgiften, Elektrosmog und Schwermetallen auf den Zellstoffwechsel sind immens. Auch die Rolle der Zellkraftwerke bei der Entstehung von Krebs und anderen "Zivilisationskrankheiten" sind zwar schon seit Jahrzehnten bekannt (Nobelpreis 1931, Otto Heinrich Warburg), doch den daraus resultierenden Tenor, dass ein schlechter Lebenswandel zu Krankheit führt und dem Patienten eine Mitschuld für seinen Zustand gibt, den möchte nun wirklich kein Betroffener hören. Da ist es doch angenehmer, wenn Ärzte erklären "Das liegt in den Genen." oder "Dafür sind böse Viren und Bakterien verantwortlich."
Interessanter Artikel, der vermuten lässt, dass noch viele wichtige Erkenntnisse bei weiterer Forschung der Epigenetik auch in Bezug auf anderen Erkrankungen zu erwarten sind.
Interessanter Studienansatz.
Ich bin überzeugt, dass deutlich weniger Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt kommen würden, wenn die Mütter in der Schwangerschaft ausreichend mit Folsäure und Vitamin B 12 versorgt sind. Ich habe es selber erlebt, dass in einer Familie, in der der Vater eine LKG-Spalte hat, der Erstgeborene diese auch hatte. In den darauffolgenden zwei Schwangerschaften hat die Mutter Folsäure und einen Vit. B - Komplex gespritzt bekommen und die beiden Kinder sind ohne Spalte auf die Welt gekommen.
Vielen Dank für den guten Artikel! Endlich traut sich mal jemand mit dem "die Gene sind alles"-Getue aufzuräumen und die Epigenetik ins Spiel zu bringen: Die Gene sind nichts anderes als eine Art Festplatte, auf der Informationen gespeichert sind. Sie steuern nichts, sondern werden gesteuert: nämlich vom Epigenom und anderen zellulären Strukturen.Und an diesen setzt jeder Umwelteinfluß an: negativ Chemikalien, E-Smog usw. und positiv gesunde Ernährung und Lebensführung (mal so pauschal gesagt).
Gedacht habe ich mir das schon lange, u.a wird es was mit Stillen zu tun haben. Babies die mit Flaschennahrung leicht überernährt werden können entwickeln Konstipation, leaky gut syndrome wird diskutiert. Jedenfalls gibt es 7 jährige Typ II Diabetiker ! Ich hatte mal einen 17 jährigen Typ II Diabetiker mit ausgedehnter Koronarsklerose ;-(((
Tun wir also was für mehr Schulsport und obligatorische Kochkurse, gar erst Radwegebau, filtern die Übergewichtigen rechtzeitig raus bevor es zu spät ist ?
ich habe krankheits- und/oder medikamentenbedingt seit mehr als 2 jahren massiv erhöhte werte des hba1c - zwischen 5,9 und 6,1.
würde ich nicht ausschließlich vegetarische biokost verspeisen, ich bin überzeugt, ich hätte schon diabetes.
Absolut interessant.
Es ist zu beobachten, dass PatientInnen mich schlechtem Hba1c-Wert auch nach längerer Zeit keine Komplikationen entwickeln. Andererseits gibt es PatientInnen, die einen hervorragenden Hba1c-Wert haben und nach kurzer Zeit massive Komplikationen entwickelt haben. Wenn die Ernährung - und ich meine das im Sinne des o.g. Artikels - Auswirkungen auf die DNA hat, was die Entstehung und Entwicklung eines Diabetes beeinflusst, kann es dann auch sein, dass dieser Mechanismus auch in Zusammenhang mit der Entstehung und der Schwere von Komplikationen beim Diabeste stehen kann?