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ich bin mit latainischen Fachberiffen aber:
Das ist so in der Medizin, Chemie, Pharmazie, Biologie).
Aber
Wo ist das Problem, wenn der Befund, zwecks Vorlage im Inland (zu 98%), in deutsch erhoben wird und wenn im Ausland dann wie gehabt mit viel latainischen Fachausdrücken.
Es kostet doch keine extra Mühe und keinen Übersetzungsservice, wie vorher erwähnt wurde!
MfG
M.S.T (Drugs safety Associate)
würde gerne als "Übersetzer " mitmachen -- bin Internist und seit diesem Jahr offiziell ausser Dienst.( also viel Zeit ! )
Näheres bei Rückkopplung .
MfG
Dr.med.Roland Borchert
"Doch gleichzeitig ein Armutszeugnis für die Ärzte. Diese sollten daraus lernen: wenn schon ein "Fachbericht" an den Kollegen erforderlich sein sollte, sollte es parallel dazu eine verständliche Zweitversion für den Patienten geben."
nicht unbedingt. Es steht schon manchmal viel Mist im Arztbrief. Aber am meisten regen mich Stilblüten wie "Häuslichkeit" und dergleichen auf. Einfaches Deutsch um Fachbegriffe gruppiert, das wäre es. Wir sind aus vielerlei Gründen gehalten, uns exakt auszudrücken. Und wenn noch ein "Dummybrief" geschrieben werden soll, dann können wir ja auch gleich noch 1/3 mehr Ärzte im Krankenhaus anstellen.
Ach äh, wer übersetzt mir eigentlich, was in meiner Versicherungspolice drinsteht, oder in diesem Fenster, das sich öffnet, wenn ich ein Windowsprogramm installiere, oder in der Fehlermeldung, wenn SAP was anderes kann als ich will, oder die Reden der Politiker oder...?
Washabich.de = WikiLeaks für Patienten? ;-)
@ [Nr. 20].Die Befundbeschreibung mit Fachausdrücken hat den großen Vorteil, dass sie international verstanden wird. Die Behandlungen über Ländergrenzen hinweg nehmen zu.
Tja dann, Herr Dr. Hoffmeister, sollte das sprachliche Gerüst zwischen den lateinischen und griechischen Fachausdrücken konsequenterweise die englische Sprache sein.
Freya Matthiessen
Gibt es den Übersetzungservice demnächst auch für Behördendeutsch ;) ?
Von einer negativ zu bewertenden Einmischung kann hier nicht die Rede sein. Anscheinend gibt es ja einen deutlichen Bedarf.
Wie sieht es denn eigentlich im Studium der Humanmedizin mit Lehrveranstaltungen in Kommunikation / Beratung und Gesprächsführung aus? Auch das Argument der internationalen Verständlichkeit ist wohl eher eine Blase. In wievielen Fällen ist das denn notwendig bzw. wäre es nicht möglich dann einen Befund zu übersetzen?
Die Befundbeschreibung mit Fachausdrücken hat den großen Vorteil, dass sie international verstanden wird. Die Behandlungen über Ländergrenzen hinweg nehmen zu. Natürlich sprich man in der Praxis deutsch mit den Patienten und wird ihnen auch jeden Befund verdeutschen.
Und für alle anderen, die keinen Arzt ihres Vertrauens haben, ist der Übersetzungsservice genial!
Danke Frau Dr. oder Kollegin - Dr. med. Hanna-Luise Zscherpel
Arzt/Ärztin. So sehe ich es auch. Ich mache es nicht zum Geheimnis für den Patientenbesitzer - mein Klientel ist das Tier -, doch manchmal muss ich "stundenlang" erklären, weil ich mit Meinungen aus dem Internet, aus Foren im wahrsten Sinne des Wortes kontrontiert werde. Leider oder hoch lebe die Selbstbehandlung ala Amerika?
Dennoch finde ich für "verständige" Menschen diese Übersetzungsarbeit Klasse.
Tolle Sache für beide Seiten: Studenten lernen dabei, Patienten erfahren etwas.
Ein Hinweis: Arztbriefe und/oder Befunde sind ursprünglich nicht für den Patienten gedacht sondern für den weiterbehandelnden Arzt, deshalb die Fachsprache.
Super, macht weiter so!!!Liebe Grüße aus Berlin
Die Initiative ist sicher lobenswert. ABer ich finde es auch sehr bedenklich, dass sie notwendig ist, deutet sie doch darauf hin, dass Patienten Grund zu Misstrauen haben, bzw. tatsächlich ihre wichtigen Informationen nicht bekommen. Aber:
Die Epikrise ist zunächst der Info-Brief zwischen Kollegen. (Dass diese inzwischen auch erheblich an Qualität eingebüßt haben, ist außerordentlich bedauerlich. Mit Abkürzungen gespickt und durch vermeintlich erleichternde Makros der PC, die nicht an den aktuellen Sachverhalt angepasst werden, zum Teil bis zur Unkenntlichkeit verzerrt, können einem manchmal schon die Haare zu Berge stehen.) Ich denke aber auch, dass der Patient seine Befunde nicht aus dem Brief erhalten sollte, sondern unbedingt aus einem (oder mehreren!!) Gesprächen, die auf den Patienten zugeschnitten die Bedeutung der Befunde bespricht. Es nutzt m.E. überhaupt nichts, wenn der Patient zwar die Worte versteht, sich alles andere (nämlich: Was heißt das denn jetzt für mich?) sich selbst zusammenreimen muss. Jede Berufsgruppe hat Fachsprachen, die sie untereinander verwendet. Das ist an sich nichts Verwerfliches und auch keine Show. Ich muss auch nicht die Fachbegriffe anderer Berufe (z.B. der Juristen) alle kennen. Aber ich verlange, dass wir Ärzte wahrhaftig sind, mit großem Respekt und Wertschätzung unseren Patienten gegenüber auftreten, mit ihnen reden, ihnen zuhören. Dafür brauchen wir Zeit!!
Traurig, dass so etwas nötig ist!
Weshalb muss ein Patient den Arztbrief übersetzen lassen, um seinen Befund zu erfahren? Haben wir im täglichen Miteinander nicht einmal mehr so viel Zeit? Ging mir übrigens bei meinem MRT ebenso - die Ärztin WEIGERTE ! sich, mir den Befund mit zu teilen und verwies mich auf den Arztbrief, den ich meinem Hausarzt geben solle. Als ob "Prolaps L4/L5" ein derart großes Geheimnis sei.
Traurig, traurig, traurig.
Super, daß es so etwas gibt!
Doch gleichzeitig ein Armutszeugnis für die Ärzte. Diese sollten daraus lernen: wenn schon ein "Fachbericht" an den Kollegen erforderlich erforderlich sein sollte, sollte es parallel dazu eine verständliche Zweitversion für den Patienten geben. Es wird einen selbstverantwortlichen Patieneten nur geben, wenn er auch alle Informationen erhält. Und nicht nur gefiltert durch den Hausarzt, der sich häufig auch nicht die erforderliche Zeit nimmt, den Befund hinreichend zu besprechen.
Vielen Dank für den tollen Artikel über unser Projekt und das Feedback der Leser! Bei Nachfragen können Sie gerne Kontakt per Mail aufnehmen (j.bittner@washabich.de). Übrigens: washabich.de ist für den Springer Medizin CharityAward 2011 nominiert, bis zum 31.08. können Ärzte und Studenten online abstimmen: http://www.aerztezeitung.de/extras/award/
Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!
... mal abgesehen davon, dass es teilweise ein Akt ist, den Ärzten einen Befund oder gar den Inhalt seiner eigenen Krankenkartei zu entlocken, oft erntet man noch ein Augenrollern à la "noch so ein Ptient, der seine Gesundheit selbst in die Hand nehmen möchte"...
Kompliment und ein herzliches Danke! Als Therapeutin ohne lange Studienjahre, und keinerlei Lateinkenntnisse, ist es unmöglich die Sprache der Ärzte zu verstehen. Es würde uns die Arbeit um einiges erleichtern. "KLAR und DEUTLICH" kann doch nicht so schwer sein, und würde Ihnen weniger Arbeit verursachen.
...ja...interessant was die andern alle so meinen...ich darf an dieser stelle mal meinen schock über die geheimsprache kundtun...-nicht, dass ich sie nicht verstehen könnte...aber ich habe nun mal entschieden was gegen unterdrückung ... auch die mittels sprache!...und wir arbeiten ja wohl nicht nur an, sondern eben doch auch mit dem patienten - wieso sollte dem das irgendwas bringen, wenn er das scheußliche medizinerdeutsch angesagt bekommt...der arztbrief ist ja eigentlich der kollegiale brief ...was ist denn der brief an den patienten... eigentlich...um konkreter zu werden??? - den müssen wir ja eigentlich erst einführen - oder wollen wir, dass unsere patienten alle griechisch und latein lernen, bevor sie zu uns kommen...- äh?...-???
Da ohne Beratung keine Einmischung in Patienten -Arztverhältnis, Hemmschwelle für den Patienten geringer als beim Hausarzt, deshalb frägt er hier eher nach und nebenbei lernen die angehenden Kollegen und Kolleginnen auch noch dazu, super Idee!
Die Idee ist super! Kollegin Scholz hat recht, wenn der Patient verstanden hat, was gemeint ist geht die Beratung beim Hausarzt leichter und schneller. Herrn RA Kraft möchte ich sagen, dass die lateinischen Ausdrücke sicher nicht das Problem sind. (leider verstehen es aber inzwischen immer weniger Ärzte) Eine Fachsprache, die sich der Lateinischen Sprache bedient ist international immer noch verständlicher als die ICD-Verschlüsselungen bei den Diagnosen, hier brauche ich oft noch ein Nachschlagewerk (Lexikon). Besonders aber die Anforderungen an die Dokumentation machen es oft nowendig, um gerichtsfest zu sein, viele Befunde ausfühlich zu beschreiben, was dann den Bericht unnötig aufbläht und damit auch 'schwer verdaulich' macht.
E. Rehm, Allgemeinarzt i. R.
Im Rahmen meiner anwaltlichen Tätigkeit habe ich auch fast täglich mit medizinischen Fachausdrücken zu kämpfen und mittlerweile kenne ich Sie fast alle. Interessanterweise verzichten mittlerweile einige meiner Ärzte auf latein und sprechen wieder deutsch, weil Sie wissen, das ich es verstehe.
Warum die Show in Latein?
....Ein super toller Service, denn schließlich geht es um das Patientenwohl und nicht um einen Showauftritt beim Arztbrief.
Finde ich klasse; so was würde mir als Hausarzt viel Zeit ersparen, die ich sonst mit übersetzen oder aufklären von Missverständnissen verbringe
Tolle Idee und Ausführung !
Tolle Idee !!!
Wie wär's, wenn sich die lieben Patienten an ihren Hausarzt wendeten? Der macht das schnell, auf das Auffassungsvermögen des Patienten zugeschnitten und gleich die nötige bzw. erwünschte Beratung dazu. Die Übersetzung allein ist ja un- genügend, der Patient weiß ja nicht, wie er die Befunddetails in ihrer Bedeutung gewichten soll. Ich halte das jedenfalls für eine unnötige Einmischung in die Arzt- Patienten-Beziehung!
Vor Jahren arbeitete ich in einem Labor,mein Chef,ein Zahnmediziner musste sich eines Tages einer Operation unterziehen.Wochen später kam er mit einem Entlassungsbefund zu uns ins Labor und las uns diesen vor.Weder er noch wir waren in der Lage,zu verstehen,was da an Kauderwelsch drin stand.So brauchen wir also einen Übersetzungsservice.
Danke an diejenigen,die das für uns alle tun.
Ich finde Idee und Konzept großartig!
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![]() | Locked In - Mangelnde Diagnose 24.02.2010, DocCheck TV Redaktion Dauer: 02:42 min |