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Das Feierabendbier schadet nicht?

Keine Angst vorm Feierabendbier: Wer Alkohol in Maßen trinkt, schadet seiner Gesundheit nicht. „Ein Glas Bier oder Wein am Tag beugt vielen Leiden des Alters vor“, erklärt der münstersche Epidemiologie-Professor Dr. Ulrich Keil: „Studien der letzten 30 Jahre haben gezeigt, dass Menschen mit moderatem Alkoholkonsum ein geringeres Risiko für koronare Herzkrankheit, Schlaganfall, Diabetes, Demenz und Osteoporose haben als Menschen, die vollständig verzichten.“ Keil, Gründer und langjähriger Direktor des Instituts für Epidemiologie und Sozialmedizin der Universität Münster, gehört dem International Scientific Forum on Alcohol Research an, das jetzt kritisch auf einen Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) reagiert hat.
Richtig sei einerseits, dass Alkoholmissbrauch massive gesundheitliche und gesellschaftliche Folgen habe. Andererseits konzentriere sich der Bericht fast ausschließlich auf die negativen Effekte. „Die WHO verteufelt den Alkoholkonsum geradezu“, so Keil. „Dabei führen 10 bis 30 Gramm Alkohol pro Tag nicht nur zu einer verbesserten Lage des Herz-Kreislauf-Systems, sondern zu einer höheren Lebenserwartung insgesamt.“ Das bestätige auch eine kürzlich im British Medical Journal veröffentlichte Meta-Analyse, die auf 84 Studien aus vielen Ländern der Welt beruht. Klares Ergebnis: Das Risiko vieler Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist bei leichtem bis moderatem Alkoholkonsum um rund ein Viertel niedriger als bei Menschen, die gar keinen Alkohol trinken.

Deutschland ist in Spitzengruppe

Eine kleine Flasche Bier (0,33 Liter, 5 %-Vol.) enthält etwa 13 Gramm, ein Glas Wein (0,2 Liter, 11 bis 13%-Vol.) rund 20 Gramm reinen Alkohol. Die Wirkungsweise des Alkohols auf das Herz-Kreislauf-System ist aus der Forschung weitestgehend bekannt: Das „gute“ Cholesterin (HDL-Cholesterin) wird erhöht und die Gerinnungsfaktoren werden günstig beeinflusst. So verdünnt der Alkohol ähnlich wie Aspirin das Blut und beugt damit Thrombosen vor. In Deutschland werden pro Person und Jahr rund zehn Liter Alkohol konsumiert, das Land gehört damit zur Spitzengruppe weltweit. Werbung für mehr Alkoholkonsum zu machen, sei völlig verfehlt, stellt Keil klar. Ziel des Internationalen Forums sei vielmehr, wissenschaftliche Erkenntnisse sachlich zu vertreten – und das Kulturgut Alkohol nicht zu verteufeln.
Ausdrücklich lobt Keil - der einzige Deutsche im Forum - die maßvolle Trinkkultur in vielen Ländern Südeuropas: „Beim Essen steht neben dem Weinglas das Wasser. Mit dem Wasser wird der Durst gelöscht, für Genuss und Wohlbefinden kommt der Wein dazu.“ Und was der griechische Arzt Hippokrates vor fast 2.500 Jahren über den Wein sagte, treffe auch auf Bier zu: Das Getränk sei für den Menschen wundervoll geeignet – vorausgesetzt, es werde bei guter und schlechter Gesundheit im rechten Maß genossen, übereinstimmend mit der individuellen Konstitution des Konsumenten.
Originalpublikationen:

WHO-Report:
Global status report on alcohol and health

Stellungnahme des International Scientific Forum on Alcohol Research:
Critique 047: Overall health effects of alcohol consumption. Comments on a WHO report

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97 Bewertungen (Ø 4.53)

Quelle

  • Uni Münster
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Kommentare

  • 21
    Defaultmedium
    29.07.11 - 20:21
    Tino Hennig
    Altenpfleger/in

    Dr. Steinschulte, Sie setzen Alkohol mit alkoholhaltigen Getränken gleich. Das ist genau so, als würden Sie konzentrierte Salzsäure mit Magensäure auf eine Stufe stellen. Sind Ihnen die Unterschiede denn nicht bewusst?

  • 20
    User_default_image
    29.07.11 - 20:03
    Dipl.-Oecotroph. Manuela Müller
    Ernährungswissenschaftler/in, Ökotrophologie

    Wenn in der Ernährungsberatung nach Alkohol gefragt wird, steckt man immer in der Klemme, wenn man die täglichen "positiven" Höchstmengen vorrechnet. Realistisch ist das nämlich nicht! Jeder "Genusstrinker" oder "Feierabendbierler" trinkt mehr als die "gesundheitsförderlichen" Mengen. Und hier liegt auch die Basis des Problems, es geht nicht um die positiven oder negativen Wirkungen, sonder die Realität. Die WHO als oberste Instanz der Gesundheitsförderung muss diese Position einnehmen um Schaden zu vermeiden. Sicherlich wird man nicht krank, wenn man keinen Alkohol trinkt, wenn man ihn trinkt und nach dem dritten Glas Rotwein (und wer landet, wenn er ehrlich ist, nicht schnell bei zwei bis drei Gläsern) aufhört zu rechnen, erhöht deutlich das Risiko zu erkranken!

  • 19
    29.07.11 - 11:01
    Wolf

    Muss natürlich heißen:
    Tja, warum wohl sind sämtliche Versuche aller Regierungen, egal welcher Couleur, das Rauchen einzuschränken bestenfalls halbherzig zu nennen?

  • 18
    29.07.11 - 11:00
    Wolf

    Moin,

    natürlich sind die Regierungen dagegen, betrug doch 2010 das Steueraufkommen durch die Alkoholsteuer immerhin 1,9 Milliarden Euro. (Mal zum Vergleich: Tabaksteuer 2009 14,3 Milliarden Euro; Tja, warum wohl siond sämtliche Versuche aller Regierungen, egal welcher Couleur, bestenfalls halbherzig zu nennen?)

  • 17
    28.07.11 - 21:48
    Kontrabass

    Erfreulich, dass sich auch Ärzte zu diesem Thema melden. Doch auch bei ihnen spielt die eigene Trinkkultur bei der Meinungsbildung eine Rolle. Viele Informationen zu Alkoholstudien findet man bei www.alkoholpolitik.ch.
    Diese Studie hier mit dem hinlänglich bekannten Prof. Dr. Keil ist der klägliche Versuch der Alkoholindustrie, gegen die geballte Ladung der WHO aufzustehen. In den Hearings der WHO hatte sie keine Chance. Endlich kommt das Thema voran. Aber die Regierungen blocken noch immer.

  • 16
    Defaultmedium
    28.07.11 - 20:40

    Als junge Medizinstudenten Anfang der 1980er Jahre wurden wir von unserem "alten" Physiologieprozessor immer gemahnt: "Ein Bier ist Medizin - fünf Bier sind Gift" oder im Paracelsus´schen Sinne: "Die Dosis macht das Gift." Die zahlreichen Studien über die positiven oder negativen Wirkungen kleiner Alkoholmengen liefern keine einheitlichen Ergebnisse und sind für den Einzelnen wenig hilfreich, zumal die Suchtneigung individuell stark variiert. In jedem Fall halte ich es für verkehrt, überzeugte Nicht-Trinker, von den Vorzügen geringen Alkoholkonsums überzeugen zu wollen. Ich glaube kaum, dass dies seiner Gesundheit zuträglich wäre.
    Wirklich problematisch scheint mir der z.T. völlig unbedachte Alkoholumgang von Jugendlichen zu sein, der sich im Stadtbild in der erschreckenden Zahl mit geöffneter Bierflasche durch die Straßen ziehender Teens und Twens offenbart. Hier birgt ein Verharmlosen oder gar Bewerben moderaten Alkoholkonsums erhebliche Gefahren, denn bei einem (allenfalls für Erwachsene) empfohlenen kleinen täglichen Bier bleibt es sicher nicht.

  • 15
    User_default_image
    28.07.11 - 15:52
    Ulrich Brinkmeier
    Psychotherapeut/in

    Bemerkenswert scheint mir alleine schon, welche Auseinadersetzung sich um eine legsle "Droge" enwickelt. Die DHS geht von 2 - 3 Millionen Alkoholabhängigkeitserkrankten nach DSM IV in der BRD aus. Die Dunekziffer, will heißen die der riskanten Trinker, wurde 2006, nach epidemologischenStudien auf das Dreifache , 9,5 Millionen angesetzt. Die daraus resultierenden Schäden in der Volkswirschaft gehen in die Milliardenhöhe, von den Kosten im gesundheitswesen einmal ganz abgesehen. Interessant bei all den Debatten um ein Suchtmittel ist aber auch, dass die Nutzer einer legalen "Droge", diese und ihre Wirkungen nicht direkt benennen wollen. Der Drogenkonsum war und ist in allen Kulturen verbreitet, teilweise rituell geregelt und damit nicht abhängigkeitsfördernd, aber gerade in den westlichen Kulturen steigt der Konsum seit dem 19. Jahrhundert an und spiegelt sich in den zunehmenden Zahlen von Abhängigkeitserkrankungen. Schädlich für alle in der Suchtprävention und der -therapie arbeitenden ist jede Veröffentlichung, die die Substanz nicht beim Namen nennt und von dem verharmlosenden Feierabendbier spricht, anstatt die freiwillig eingenommene "Entspannungsdroge", mit all ihren Risiken zu benennen.

  • 14
    Defaultmedium
    28.07.11 - 15:41
    Dr. med. Guido Platz
    Arzt/Ärztin

    Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Inbrunst Alkohol von seinen Gegnern verteufelt wird. Wer Alkohol oder andere Drogen missbraucht, tut dies in der Regel auf Grund einer wie auch immer gearteten Persönlichkeitsstörung. Der Genusstrinker wird dies immer in Maßen tun und sich daran erfreuen. Dies ist nun mal, ob es den Alkoholgegnern passt oder nicht, auch ein wesentliches Stück Lebensqualität, über die ja heute so viel diskutiert wird. Und wer Freude am Leben hat, tut damit schon etwas für seine Gesundheit. Ich scheue mich deshalb nicht, meinen Patienten wenn sie danach fragen, je nach individueller Situationm, das abendliche Glas Wein oder Bier zu erlauben, und wer es nicht mag, der soll es halt lassen! Dabei ist mir noch keiner in die Sucht abgedriftet. Alkohol als Reinigungs- oder als Genussmittel: mit beidem sollte man verantwortungsvoll umgehen können

  • 13
    Defaultmedium
    28.07.11 - 14:36

    Ich habe nicht gegen jeglichen Alkoholgenuss argumantiert, Nur dagegen dass von Zeit zu Zeit immer wieder sogenannte Studien auftauchen, die versuchen Alkohol als gesundheitsfördernd zu verkaufen.

    Wenn man sich gelegentlich die Kante gibt, muss man sich darüber im Klaren sein, dass man ein starkes Reinigungs- und Desinfektionsmittel trinkt, das so ziemlich jedem Organ im Körper irreversible Schäden zufügt.

    Wenn einem das Recht auf Rausch dieses Risiko Wert ist, so ist es das gute Recht jedes Erwachsenen, trotzdem zu trinken.

    Ich werde nur sauer, wenn in offensichtlich von interessierter Seite gesponsorten Studien versucht wird, diese Risiken zu verschleiern.

    @ Hennig: Natürlich sind im Pharmabereich auch viele Studien geschmiert. Aber das war nicht das Thema hier.

  • 12
    28.07.11 - 12:18
    Gast

    Ich bin ein wenig irritiert über die Aussagen hier gegen jede Alkoholeinnahme. Wo doch viele Medikamente Alkohol enthalten, wie z.b. Hustensäfte oder Erkältungsmittel.

    Auch der Vergleich mit dem Reinigungsmittel hinkt doch ganz erheblich. Der reine Alkohol ist nur teilweise mit dem Alkohol in Wein oder Bier vergleichbar. Die "Nebenreagenzien" sind heutzutage noch unerforscht und wahrscheinlich sogar noch unentdeckt, so dass niemand was über die tatsächliche Wirkweise von Bier oder Wein sagen kann.

    Missbrauch steht dabei auf einem ganz anderen Blatt und wird hier auch gar nicht beschönigt. Was auch immer missbräuchlich verwendet wird, ist schädlich - egal ob Alkohol, Lebensmittel, Sport, Klebstoff oder was auch immer - sogar zuviel Wassertrinken ist gesundheitsschädlich.
    Man sollte nicht alles in einen Topf werfen, nur weil man es gerade nicht besser weiß.

  • 11
    Defaultmedium
    28.07.11 - 09:52
    Tino Hennig
    Altenpfleger/in

    Herr Dr. Steinschulte,

    mit Verlaub gefragt: Wie hoch schätzen Sie die Zahl von "Gefälligkeitsstudien" einer Milliarden-Euro-Pharmaindustrie ein und wie viele auf diese Weise zertifizierten Medikamente haben (ahnungslose) Ärzte bisher an noch ahnungslosere Patienten verabreicht? Müsste da nicht wenigstens ein vergleichbares Verantwortungsgefühl Sie zur Skepsis bewegen?

    Mit freundlichen Grüßen

  • 10
    User_default_image
    28.07.11 - 09:45
    Dr. Erich Behrendt
    Unternehmensberater

    Das einige Ärzte immer noch Propaganda für Alkohol in geringen Mengen machen ist schwer verständlich. Das sollten sie Soziologen überlassen, die das begründen können. Medizinisch korrelieren schon geringe Alkoholmengen (im Vergleich zu Abstinenzlernen und Vieltrinkern) mit Krankheit und Lebenszeit. Man muss sich nur die Mühe machen, aus der Stichprobe diejenigen heraus zu nehmen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Alkohol mehr zu sich nehmen (dürfen).

  • 9
    Defaultmedium
    28.07.11 - 08:56

    Im Übermaß schaden doch viele Dinge auch noch so gesundes Essen oder Trinken, exzessives Sport oder ständige hohe Anforderungen in unserer Zeit! Kunst ist dabei alles in Balance zu halten oder zu bringen...

  • 8
    User_default_image
    28.07.11 - 08:22
    Frank Altenkirch
    Unternehmensberater

    Artikel schafft die notwendige Balance zu den einseitigen Darstellungen der WHO. Sehr gut (!)
    Frank Altenkirch

  • 7
    Defaultmedium
    28.07.11 - 00:18

    Alkohol ist ein hocheffizientes Reinigungs- und Desinfektionsmittel.

    Das allein besagt schon alles.

    Seine Einnahme als "Kulturgut" zu verharmlosen, ist für einen Arzt unverantwortlich und ich zweifle jede Studie, die angeblich einen Gesundheitsnutzen "belegt" als geschmierte Gefälligkeitsstudie für die Milliarden-Euro-Alkoholindustrie an.

  • 6
    User_default_image
    27.07.11 - 23:26
    Hans Hasso Beßler
    Arzt/Ärztin

    die Zahl der Leberzellnekrosen ist direkt proportional zur aufgenommenen Alkoholmenge. Selbat die kleinste Alkoholmenge wirkt toxisch.

  • 5
    Defaultmedium
    27.07.11 - 21:55
    Dr. Gunnar Frahn
    Zahnarzt/-ärztin

    Wenn sonst keine Noxen dazu kommen, ist das doch völlig in Ordnung.

  • 4
    Defaultmedium
    27.07.11 - 21:54
    Dr. Gunnar Frahn
    Zahnarzt/-ärztin

    Man muss noch dazu sagen, dass Frauen weniger vertragen als Männer! 20 Gramm/Tag für Frauen und 40 Gramm/Tag für Männer schaden in der Regel nicht, wenn sonst keine Noxen (Medikamente) dazu kommen.

  • 3
    Defaultmedium
    27.07.11 - 21:43
    Tino Hennig
    Altenpfleger/in

    Jeanne Calmet trank täglich ein bis zwei Gläser Rotwein und wurde 122 Jahre alt. Der Resveratrolgehalt französischer Rotweine mag daran seinen Anteil haben - oder aber eine gute Genetik bzw. eine gesunde Lebenseinstellung. Keiner weiß das wirklich genau.

    Ich weiß zwar nicht, woher Sie Ihre Informationen beziehen, Nr.1 - fakt ist jedoch, dass sich das Suchtpotenzial alkoholischer Getränke nicht durch dessen regelmäßigen Konsums erhöht, sondern vielmehr aus der Motivation und Einstellung, mit der man Alkohol trinkt. Um Ihre Frage zu beantworten: Ja, ich kenne mehrere Personen (mich eingeschlossen), die fast täglich geringe Alkoholmengen zu sich nehmen und sich dabei bester Gesundheit erfreuen.

    Warum Sie Alkoholismus zum "Massenproblem" erklären, wird vermutlich ihr Geheimnis bleiben. Da erscheinen mir jedenfalls hohe Folgekosten auf Grund von Fehlernährung und Zigarettenmissbrauch weitaus massenwirksamer. Jeanne Calmet hat zumindest um Fastfood, Fertigprodukte, Süßwaren und dergleichen einen weiten Bogen gemacht. Und hier handelt es sich in der Tat um massenwirksame Suchtartikel.

  • 2
    Defaultmedium
    27.07.11 - 20:34

    wer´s glaubt, wird seelig.

  • 1
    27.07.11 - 19:53
    D.H.

    Das Problem ist doch aber gerade,dass diejenigen,die täglich Alkohol konsumieren,eben gerade nicht nur ein kleines "Feierabendbierchen" trinken,sondern zwei oder drei oder vier.Allein der Ausdruck "Feierabendbierchen" ist doch schon eine Verniedlichung genau wie ein Körnchen oder Piccolöööchen.Alles versuche,einen Alkoholismus zu verniedlichen.Das Suchtpotential von täglichem Alkoholgenuss ist offenbar viel zu stark,als das es dabei bliebe.Einzig ab und zu mal wenig Alkohol ist in Ordnung,denn dann fehlt die Suchtwirkung.Oder kennen sie eine einzige Person mit täglichem Alkoholkonsum,der derart niedrig ist?Das gibt es leider nicht.Schauen sie sich doch um!Überall gibts Alkoholiker,in jeder Gesellschaft.Das ist ein Massenproblem welches hohe Folgekosten verursacht.Mit Gesund hat das schon lange nichts mehr zu tun.

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