| Chamäleon der Magen-Darm-Krankheiten |
| PreventCD-Studie |
Fragen an den Arzt @Dr. P. Cornelius:
1) Meinen Sie wirklich die Lactoseintoleranz (die als sekundäre Lactoseintoleranz im Akut-Stadium bei schwerer Form der Zöliakie auftritt), verschwindet mit Ihrer Behandlung (im Sinne einer „Quick-Fix-Behandlung“) und somit kommt es zur Symptom-Besserung der Zöliakie?
2) Wie kommen Sie denn ausgerechnet auf Mutterkorngift?
Sie nehmen auch Schweinefleisch ins Visier. Befassen Sie sich alternativ mit Homotoxikologie?
3) Sie schreiben von Glutenallergie; ist damit nicht Glutenunverträglichkeit gemeint?
4) Erkennen Sie einen Zusammenhang von Ernährung und Entzündung - sowohl vor als auch nach der Krankheitsentstehung?
Vielen Dank!
Ein weiterer Schreibfehler: in der letzten Zeile des 2. Absatzes steht das Wort: „allergiearm“, damit war wohl „allergenarm“ gemeint.
In einem Fall besserte sich eine Zöliakie überraschend, nach einer isopathischen Ausleitung von Secale cornutum. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass vielleicht auch Mutterkorngifte an der Entstehung einer Zöliakie beteiligt sind, denn die laufende Zunahme der Fälle kann genetisch nicht begründet werden.
Da eine Desensibilisierung der offiziellen Medizin noch nicht verfügbar ist, sollte man einer isopathischen Behandlung offener gegenüber stehen. Eine solche kann gefahrlos versucht werden. Ich habe sie schon wiederholt und manchmal mit sehr zufrieden stellendem Ergebnis durchgeführt.
Vergessen wurde in dem Artikel, dass auch die Dermatitis herpetiformis During eine Glutenallergie ist.
Bei allen Patienten die mich wegen einer Laktoseintoleranz konsultiert haben, ist diese nach der Isopathischen Behandlung mit der Nosode SPS (Schweinepestserum) verschwunden.
Das lässt vermuten, dass der Verzehr von Schweinefleisch, welches von infizierten Tieren stammte, ursächlich an der Entstehung einer Laktoseintoleranz beteiligt sein könnte.
Der Artikel ist didaktisch gut aufbereitet, wissenschaftliche Fakten wurden leicht verständlich dargestellt. Mir fehlt noch der Hinweis auf eine gründliche Diagnostik beim Arzt mit Zöliakie-Antikörper(AK)nachweis im Blut (Transglutaminase-AK, AK gegen deamidierte Gliadinpeptide)und Biopsie vor glutenfreier Diät bei Betroffenen mit chronischen Magen-Darm-Problemen. Denn nur unter glutenhaltiger Ernährung gelingt ein zuverlässiger Nachweis einer Zöliakie, d.h. sind AK und eine Zottenatrophie nachweisbar.
Diese Zöliakie-Patienten benötigen eine qualifizierte, ernährungstherapeutische Begleitung durch allergologisch spezialisierte Ernährungsfachkräfte (Adressen unter www.ak-dida.de, www.daab.de)
Für Dr. Bertsch.
Ich beschreibe das als betroffenen wie folgt. Wenn jede mahlzeit, jede nahrung, egal wie appetitlich zubereitet zu Unwohlsein führt; ohne zu wissen warum man sich unentwegt am ganzen Leib sprichwörtlich unwohl fühlt. Kein Arzt eine Antwort hat, man sich schon eigenartig, hypochondrisch vorkommt; von der Umwelt als ewige leidige/ leidende betrachtet wird, greift das irgendwann auch mal das nervenkostüm an: man stellt sich selbst in Frage, zweifelt, findet keine Antwort und der Bauch tut sowieso immer weh (Dauerunwohlsein). Man schläft nicht mehr, wird depressiv, gerät in einen Teufelskreis. Bis zu dem Tag an dem doch ein Arzt die Diagnose stellt - der Anfang sich bald besser zu fühlen ist gemacht.
lactoseunverträglichkeit kennt man schon besser, aber kein brot usw. essen dürfen, darauf reagiert auch meine umwelt mit unverständnis. nach unendlicher odysee habe ich es mit 49 Jahren selbst "diagnostiert" und den hausarzt gebeten es per blutprobe zu belegen oder zu wiederlegen.
Depressionen, Schlafstörung, kaputte nägel, dünne haare, ewige Blähungen, bauchschmerzen usw. haben eine logische Ursache und die Diät nun für mich eine Langzeitsanierung meines Körpers. Mein Arbeitgeber wollte mich schon vom Arbeitsplatz versetzen als nicht mehr einsatzfähig. jeder betroffene kennt die "unbedarftheit".
Inzwischen gibt es ja jede menge alternativer produkte mit der Kennzeichnung "glutenfrei". Leider sind diese aber wesentlich teurer, unverschämt teurer. Und viele produkte in denen man kein Gluten vermutet sind damit verunreinigt (Joghurt/ Quark/ Marmeladen/...Gewürze).
Auch Bioprodukte. Schade, Schade, Schade
Nicht nur Fehler bei der Schreibweise der Klinik lagen vor! Kann mir jemand diesen Satz erklären:
"Aber auch hinter einer Depression oder einer ausgeprägten Schlafstörung kann auf diese Grunderkrankung zurückzuführen sein."
Grammatikalisch ist der Bezug falsch, daher ist die Aussage unklar.
@dr.med egbert loenicker
ich als bereits seit 1984 Betroffene halte es auch nicht für zwingend notwenig in jedem Artikel eine Neuigkeit zu veröffentlichen. Viel wichtiger für mich ist, die Öffentlichkeit für diese Krankheit zu sensibilisieren. Den komische Blicke habe ich in den vergangenen Jahren ausreichend gesammelt, wenn ich am Buffet mit meinem eigenen Brot aufschlage (selbst in der eigenen Familie) ... und gerade solche Informationen, dass bereits in 0,3 bis 0,8 Gramm handelsüblichem Brot die magische Glutengrenze von 20 Milligramm überschritten ist, erspart mir vielleicht die ein oder andere Diskussion mit dem Inhalt "ach komm, von einem Brötchen stirbt es sich schon nicht".
Also van den Heuvel: weiter so!!
Wichtige Infos und Erfahrungsberichte gibt es auch auf www.glutenfreiheit.org
ein sehr guter bericht finde ich, da ich selber betroffen bin (mein sohn 3 jahre zeigt anti körper im blut) dadurch ich immerwieder erfreud wenn sich mal ein bericht zeigt
Der Artikel bietet eigentlich wenig Neues.Betroffene Patienten sind seit der fühesten Jugend über ihr Problem informiert und wissen genau worauf bei ihrer Ernährung zu achten ist.
Empfehlenswert ist auch der Zöliakie-Treff mit riesigem Forum, da bleibt kaum eine Frage offen: http://www.zoeliakie-treff.de . Hier findet man praxisnahe Infos zu (fast) jeder Lebenslage.
Ernährungsmedizinisch - diaettherpeutische Hilfe erhalten
die Patienten von den Diätassistentinnen www.vdd.de und von den Diaetologen www.diaetologen.at und von den Diät-, Ernährungsmedizinischen Beratern der DGE: www.dge.de.
Für ein ernährungsmedizinisch-therapeutisches Vorgehen muss eine ärztliche Verordnung erfolgen. Der behandelnde Arzt erhält zur Zielnachhaltung/Qualitätssicherung einen Abschluss-Bericht von der Diätassistentin (Diaetologin).
Ein sehr wichtiger Artikel. Ich möchte von einem Zölikie-Eisberg sprechen. Bis zur Diagnosestellung dauert es in der Regel über 10 Jahre! Details im neuen Buch: "Der Darm denkt mit." Südwest Verlag, München.Febr. 2011
Klaus Runow, Wolfhagen
Die Majo-Klinik ist dann doch eher etwas für Fast-Food-Junkies ;-)
Sehr geehrter Herr Siecke,
vielen Dank für Ihren Hinweis, wir haben den Rechtschreibfehler behoben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr DocCheck News-Team
Majo-Klinik sollte Mayo-Clinic heissen: Siecke, ehemaliger Mayo-fellow (1954)
Nützliche Informationen erhalten Betroffene bei der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft e. V. Stuttgart - siehe http://www.dzg-online.de/
Die Akute Entzündung - Grundlagen, Pathophysiologie und klinische Erscheinungsbilder der Unspezifischen Immunität
Gerd Egger
59,95 €
Natürlich glutenfrei - Alltagsratgeber bei Zöliakie und Sprue
Bettina Pabel, Marlis Weber, Karin Bauer
11,95 €
Wenn Brot & Getreide krank machen - Gluten-Intoleranz, Zöliakie - oder was sonst?
Maximilian Ledochowski
11,99 €
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