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impfung bedeutet erst einmal nur das vorsätzliche und vorbeugende in kontakt bringen von degeneriertem antigen potentieller krankheitserreger mit dem immunsystem.
sorry, war ich besoffen ?
Es ist schon erstaunlich, wie einseitig man in der LMU München die o.g. Problematik sieht! Es ist doch hinreichend bekannt, dass bei der Entstehung von Asthma Allergien und damit auch die Pollinosis eine entscheidende Rolle spielt. Kinder, die auf dem Lande aufwachsen, machen schon sehr früh, d.h.im Kleinkind-Alter durch stärkere Konfrontation mit Baum-, Gräser- und Kräuterpollen wie auch mit Hausstaub eine natürliche Hyposensibilisierung durch, so dass trotz genetischer Disposition ein Asthma und natürlich auch der Heuschnupfen bei ihnen sehr viel seltener auftritt als bei Stadtkindern; letztere werden durch die deutlich geringere Allergen-Exposition schließlich auch weniger auf natürlichem Wege hyposensibilisiert.
impfung bedeutet erst einmal nur ein vorsätzliches und vorbeugendes in kontaktbringung von potentiellen auslösern einer krankheit mit dem immunsystem.
Was mir schon vor ca 30 Jahren ein alter Kinderarzt zuflüsterte: "Was den Kindern heute!! fehlt, sind die Vitamine der Gosse!! Dann bräuchten wir nicht so viele dieser unsinnigen Impfungen!!"
Und schon wird an neue Impfungen in "Form von Dreck???" gedacht......
Wahrscheinlich werde ich jetzt hier für diese Aussage gesteinigt- stört mich aber dnicht. L.G. AnnaBe
Die LMU wartet wieder mit einer gelungenen, da vielzitierten Pressearbeit auf. Letztlich sind die Ergebnisse seit Jahrzehnten nichts Neues. Wieso auch? Kinder von Bauernhöfen stehen mitten im (mikrobiellen) Leben, nicht die in einer SACROTAN-Welt. Außerdem ist die mikrobielle Nähe von Mensch und Tier evolutionär näher an uns alten Höhlenmenschen...Was mich ärgert, sind die m.E. völlig unrealistischen Ausblicke auf einen "Impfstoff". Entweder ist das Ausdruck monokausalen Denkens oder, was wahrscheinlicher ist, das "Anfüttern" neuer Forschungsgelder.
Es ist anzunehmen, dass Bauernkinder in den ersten Lebensmonaten oral genügend Dreck inkorperieren, um sich voll und ganz mit der Umwelt auseinander setzen zu können. Bei vielen Stadtkindern fehlt diese Auseinanderseztung über den Darm, so dass ungeeignetere Organe (Haut, Lunge) diesen Part übernehmen müssen.
Ist denn der einzige Unterschied zwischen ländlicher Umgebung und etwa Stadt die Bakterien- und Pilzpopulation?
Wie ist es mit Stress, Ernährung, Bewegung, Lärm, Abgasen etc pp? Wie will man derartig viele Faktoren kontrollieren?
Die Beobachtung ist ja nicht ganz neu: Bakterien-Endotoxine im Hausstaub können die Produktion von Interferon Gamma und Interleukin-12 stimulieren, wodurch sie theoretisch ein Desensibilisierungspotential besitzen. Fakt ist, dass wiederholt beobachtet wurde, dass mikrobielle Infektionen, die ein TH1-Zytokinmuster induzieren, mit niedrigen Raten von Atopie und Asthma vergesellschaftet sind. Gereda, JE et al.: Relation between house-dust endotoxin exposure, type 1 T-cell development, and allergen sensitisation in infants at high risk of asthma. Lancet 355 (2000) 1680-1683.
Interessant dabei ist, dass die klassischen Umsti,mmungsverfahren in der Naturheilkunde wie z.B. Eigenblut-Therapie genau an diesem Punkt ansetzen.
Eine Impfung ist also weniger nötig als ein Umdenken!
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