| Studie University of California |
| GOAT-Studie |
| Hospital for Special Surgery |
Als Anwender der Ortokintherapie kann ich nur über sehr positive Ergebnisse berichten. Sicherlich hängt ein therapeutischer Erfolg vom Grad einer Gelenkveränderung ab. Bei entsprechender Indikation stellt die Orthokintherapie eine hervorragende Behandlungsmöglichkeit ohne Nebenwirkungen dar.
Als Studienleiter der Orthokin-Gonarthosestudie, die wir in Zusammenarbeit mit der orthopädischen Klinik der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf durchgeführt haben, wundere ich mich sehr über die Forumsbeiträge rund um die Orthokin®-Therapie und die falsche Beschreibung der veröffentlichten Studien. Es sind Behauptungen zu lesen, die einer Richtigstellung bzw. einiger Ergänzungen bedürfen.
Die Herstellungsabläufe und die Methodik der Orthokin-Therapie sind u.a. in den Zeitschriften Inflammation Research zweimal in International Journal of Sports Medicine, in der Zeitschrift Biodrugs und zweimal in Osteoarthritis & Cartilage ausführlich beschrieben.
Die Sicherheit und die Wirksamkeit der Orthokin-Therapie wurden mehreren unabhängigen, randomisierten, kontrollierten, doppelblinden, klinischen Studien nach höchsten internationalen Standards untersucht und nachgewiesen. Neben der genannten GOAT-Studie konnten weitere klinische Studien, u.a. der Universität Utrecht, Bochum und Zagreb, die Wirksamkeit der Orthokin-Therapie bestätigen. Die zur Orthokin-Therapie in international renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften erschienenen Peer Review Artikel sind glaubwürdig, weil von unabhängigen Gutachtern geprüft. Die Studienprotokolle wurden von den zuständigen Ethikkommissionen der Universitäten geprüft und genehmigt. Vor diesem Hintergrund von „mehr als mangelhaften Studien“ zu sprechen ist irreführend. Hier folgt das Bewertungsergebnis einer vorgefassten Meinung, eine unvoreingenommene Würdigung der Fakten unterbleibt. Stellungnahmen und Erstattungsablehnungen die sich auf solche, auf Behauptungen beruhende Artikel stützen sind nicht gerechtfertigt.
In weiteren, wiederum bereits längst veröffentlichten, Studien konnte zunächst an experimentellen Modellen der Muskelkontusion bei Mäusen oder auch an Achillessehnen bei Ratten eine signifikant frühere Wiederherstellung intakter Gewebefunktion nachgewiesen werden. In einer randomisierten, kontrolliertem Untersuchung bei Patienten mit vorderer Kreuzbandruptur und nachfolgender VKB-Ersatzoperation konnte im Vergleich zu Placeboinjektionen sowohl eine Reduktion intraartikulärer Entzündungsstoffe, eine verbesserte klinische Funktion, sowie eine verringerte Bohrkanalerweiterung aufgezeigt werden. Somit wurden eben gerade nicht, wie in den Forumsbeiträgen behauptet, nur subjektive Parameter wie Schmerz und Gelenkfunktion beurteilt, sondern objektive Fakten. Die Orthokin- Therapie wird daher auch als "disease modifying" (in Abgrenzung zum "symptom -modifying") eingestuft.
Die Orthokin Therapie stellt somit bereits jetzt eine viel versprechende Alternative auf biologischer Basis zu den bestehenden Therapiekonzepten dar. Weitere Eigenschaften und klinische Anwendungen werden derzeit in mehreren laufenden Studien untersucht.
Seit fast 9 Jahren führe ich die Orthokinbehandlung in meiner Praxis mit nachhaltigem Erfolg durch. Parameter diese Behandlung kann nur die Zufriedenheit der Patienten sein. Die Wiederholer, die nach 2 oder 3 Jahren wieder kommen und dieselbe Behandlung nochmals verlangen, sind für mich Beleg dafür, dass die Therapie angeschlagen hat. Allerdings bedarf es bestimmter Ausfallkriterien um mit dieser Interleukin-Rezeptor-Antagonisten-Behandlung auch erfolgreich zu sein. Als Kriterien empfehlen sich Gelenke, in denen der Knorpel noch Regenerationspotenzial hat, leicht gereizte Gelenke, vor allem Fingergelenke bei Frauen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren, auch chronisch gereizte Ischialgien.
Orthokin ist einer der wenigen Arthrosetherapien, die das Gelenk nicht noch weiter schädigen. Bekannt ist der knorpelschädigende Effekt des Kortison und auch gewisser nichtsteroidaler Antiphlogistika wie z. Bsp. Diclofenac. Es hat sich als sinnvoll herausgestellt die Orthokinbehandlung zu kombinieren mit Aufdehnung der Gelenkkapsel und krankengymnastischer Anleitung zur Aufdehnung der gelenbenachbarten Band- und Muskelstrukturen. Orthokin ist für den Patient und den Behandler eine „naturnahe Heilmethode“. Studien? Nachweise? Für den Patient ist der Erfolg wichtig! Nebenbei: In der Tiermedizin spielt die Behandlungsstrategie mit Orthokin eine große Rolle. Und Tiere lügen nicht!
Die effektive "Entzündungsbestrahlung" (synonym "Röntgenreizbestrahlung", "Low-dose-Bestrahlung","Schmerzbestrahlung" wird bei uns zunächt in erster Serie durchgeführt ( 6 x 0,5 Gy = 3y), und wird etwa bei der Hälfte der Patienten 8 Wochen später wiederholt.
Wegen der Nutzen/Risiko-Relation zugunsten des Nutzen ist diese Therapie auch eine KASSENLEISTUNG. Die radiobiologischen Mechanismen sind hinreichend geklärt. Indikationen sind neben Arthrose (z.B. Cox-, Gon-, Rhiza.)auch Fersensporn, Bursitis oder Periarthropathia humeroscapularis . Die Bestahlung schmerzhafter Gelenke wird in den meisten Strahlentherapie-Praxen angeboten. Überweisen kann sowohl der Facharzt wie auch der betreuende Hausarzt.
also ich kann bei Arthrose eine Enzymtherapie nur empfehlen. Ich selbst habe Polyarthrose und hatte trotz der gängigen entzündungshemmenden Medikamente viele Schmerzen und of auch Entzündungen. Seit etwa drei Jahren nehme ich nun schon regelmäßig Enzyme (Phlogenzym) ein und ich kann nur sagen: meine Schmerzen haben sich deutlich reduziert und Enzündungen habe ich so gut wie keine mehr. Leider zahlen die Krankenkassen eine solche Therapie nicht. Das ist mir unbegreiflich.
Wie wirksam müssen dann erst Enzyme sein die direkt in das Gelenk appliziert werden?
Die veröffentliche Studie zum Orthokin ist mehr als mangelhaft und kann nicht als Beleg für die Wirksamkeit von Orthokin herangezogen werden. Es gibt offenbar außer der subjektiven Einschätzung der Schmerzen keinen objektiven Parameter für die Wirkung. Eine Anwendung dieses weitgehend undefinierten Präparates wird mit Recht von den Kassen nicht bezahlt.
Die Schmerzen bei Arthrosen sind übrigens - falls eine OP nichgt in Betracht kommt - recht ordentlich durch die sog. "Entzündungsbestrahlung" zu bessern, mit mittel- bis langfristigen Teil- oder Voll-Remissionen bei 60-90% und bei ungünstiger Patientenselektion (Pat kommen sehr spät zur Radiotherapie). Dabei schützt die Strahlentherapie den Rest-Knorpel vor aggressiven Cytokinen, die sonst den Entzündugnsprozess aufrecht erhalten. Es lohnt auf jeden Fall, die diesbezügliche Literatur von z.B. Seegenschmiedt und Keilholz anzuschauen. - Wo z.B. geriatrische Abteilungen einige Patienten "versuchsweise" in die Strahlentherapie geschickt haben, sind die Kollegen sehr schnell überzeugt von dem nebenwirkungsfreien Verfahren (das Risiko der Tumorinduktion ist sehr gering und spielt bei geriatrischen Patienten keine Rolle mehr). Berücksichtigen muss man allerdings den gelegentlich verzögerten Wirkungseintritt (bis zu 10 Wochen). Übrigens kennen manche Chirurgen insgeheim den unschlagbaren Effekt bei der Rhizarthrose - jedenfalls habe ich selbst mehrere Chirurgen bestrahlt, die sonst nich mehr hätten operieren können.
Endoprothetik ist natürlich auch nach der Strahlentherapie problemlos möglich - dadurch manchmal aber erst viele Jahre später erforderloich!
am liebsten würden die kassen garnichts mehr zahlen,
außer den gehältern für ihre manager.
es gibt immer welche die abraten,
bis sie sich lächerlich machen, na und ?
am besten mal die neuesten ergebnisse in pubmed recherchieren von 2005-2010,
es könnte was dran sein !!
"grundlagen wie die klinischen studien gelten als mangelhaft" gelten oder galten (1995 ? )
wenn man nicht alles selber macht,
weiß man nie woran man ist, that's life !
Die Therapie mit Orthokin ist sehr umstritten, die Grundlagen wie die klinischen Studien gelten als mangelhaft. Fachgesellschaften raten von dieser Therapie, die seit mehr als 15 Jahren immer wieder in den Medien auftaucht, ab. Die Kassen zahlen diese Behandlung nicht.
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Cornelia Fischer-Börold, Friederike Krumme
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Joachim Merk, Thomas Horstmann
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Prof. Dr. C.F. Dietrich (Hg.)
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