| Spiegel-Artikel |
| Schweizer Studie |
| Cochrane Review |
Wer bereit ist, sich in die Hände eines erfahrenen Hypnotherapeuten zu begeben, hat gute Aussichten, Ängste loszuwerden und Operationen ohne Betäubungsmittel zu überstehen.....
...oder sich einem Sektenguru und Quacksalber a la Hubbard oder Palmer wehr- und widerstandslos auszuliefern.
Guten Tag,
unwillkürlich muss ich beim Lesen der vielfach luschig geschriebenen Beiträge daran denken, ob die Behandler wohl mit ihren Patienten genauso sorglos umgehen.
Danke
R.C.
Vielen Dank für diesen tollen Artikel!
Ich selbst habe durch einen erfahrenen Hypnotherapeuten meine Ängste überwunden! Meine Erfahrungen waren durchaus positiv!! Ich hatte das Glück eine wunderbare und erfahrenen Hypnotherapeutin gefunden zu haben, welche mir mit einer angenehmen und vertrauten weise sehr geholfen hat! Ich würde mich freue wenn diese Art der Heilung viel mehr anerkannt werde würde!
Als Chefärztin des einzigen Akutkrankenhauses in Deutschland mit hypnotherapeutischem Schwerpunkt freue ich mich natürlich besonders über diesen Artikel, der dazu beiträgt, den Wirkungsweise der Hypnose nicht nur zu erläutern, sonder auch wissenschaftlich zu untermauern.
Wie wirksam Hypnose nicht nur bei somatischer, sondern auch psychischer Symptomatik ist, können wir in unserer täglichen Arbeit immer wieder beobachten.
Warum verbieten wir nicht auch gleich die Werbung? Diese arbeitet mit hypnotischen Mustern und verrichtet wirklichen Schaden. Die Hypnose ist einnatürlicher Bestandteil des Menschen und sollte nicht nur Studierten vorbehalten bleiben. Hypnose sollte ein Gefühlsmensch durchführen und nicht ein Kopfmensch.
So informativ ein einzelner Artikel auch sein kann, er bleibt ein einzelner Artikel. Hierin werden Effekte beschrieben, die vor allem bei der Hypnose niemals auch nur in die Nähe der Vollständigkeit kommen können. Was er aber nicht leistet, und das ist m.E. das Problem, an dem sich die Meinungen entzünden, die Klärung über das Wesen der Hypnose.
Letztlich ist es eine Kommunikationskunst und damit ist es ein Werkzeug, das jedem sprachlich tätigen Therapeuten dienen kann, seine Patienten/Klienten zu behandeln. So wie jede therapeutische Kommunikation ist die Hypnose immer auch abhängig vom Bezugs- und Beziehungsrahmen Ohne die geeigneten Bedingungen kann Hypnose gar nichts! An diesen Bedingungen haben beide (Kommunikations/Hypnose-) Partner ihren Anteil, keiner hat jedoch die Macht darüber.
Das Problem in der öffentlichen Darstellung ist allerdings der Zauber der Allmacht, welcher der Hypnose immer noch anhängt und der auch eifrig gepflegt wird. "Das absolute Vertrauen mit dem sich der Patient in Trance ausliefert" ist unabhängig von der Hypnose und auch keine zwingende Voraussetzung dafür. Vertrauen braucht es in jeder therapeutischen Beziehung, sich darin auszuliefern ist jedoch oft kontraproduktiv und regressiv.
Das was in der therapeutischen Trance eigentlich zum Ausdruck kommt ist immer das Selbstheilungs- und Selbstregulationspotential des Hypnotisierten, ein riesiger therapeutischer Schatz. Ihn entsprechend zu würdigen und zu fördern übersteigt allerdings meist die Hybris der Therapeuten, die sich in ihrer hypnotischen Macht gefallen. Darüber hinaus werden die Selbstzweifel und Abhängigkeitswünsche der Patienten unterstützt, die die Verantwortung dem Hypnotiseur zuschreiben.
Moderne Selbstorganisatorische Hypnose und Hypnotherapie geht andere Wege und betont genau diese Effekte des Klienten. Vielen Dank für die Geduld und Grüße zurück an Herrn Marxmeier.
Thomas Schopf www.hypnose-nord.de
ein Nachsatz zu beitrag 14:
In den entsprechenden Asubildungsgängen zur Anwendung von Hypnose in zahnärztlicher Behandlung z. B. bei der DGZH wird keinesfalls Hypnotherapie gelehrt, sondern lediglich die Tiefenentspannung zur Erleichterung der Behandlung. Jeder zahnärztliche Kollege, der das Currculum absolviert hat, geht mit dem ziefen bewusstsein , das er nicht psycho-therapieren kann, aus dieser Ausbildung heraus. Schwarze Schafe kommen überall (auch bei den Ärzten) vor, aber sie werden auch bei den Zahnärzten nicht gezüchtet!
Der Artikel gibt einen schönen Überblick über die Möglichkieten der haypnose, die ja in den letzen Jahren sehr stark untersucht wurde. Er vereinfacht ein wenig, aber er ist ja auch kein Fachartikel, sindern soll neugierig machen. für das verständnis ist meiner Ansicht nach unendlich wichtig zu wissen, daß Hypnose extrem von der Compliance des Patienten abhängig ist, ohne diese ist Hypnose nichts!
ZUm Schluß eine Bitte an alle Journalisten:
Zahnärtze sind K E I N E Dentisten!!!! Diese Kollegen gab es in Deutschland nur bis 1953 und hatten keinen akademischen Ausbildungsgang. Eine einfache Übertragung aus dem Englischen ist weder treffend noch hip.
Der Artikel schneidet recht viele Aspekte der Hypnose und Hypnotherapie an. Ich erlebe sehr oft, dass Patienten und selbst Ärzte und Psychologen falsche Vorstellungen von Hypnose haben. Nicht teilen kann ich die Empfehlung, dass grundsätzlich nur Psychologen Hypnose anwenden dürfen. Psychologen fehlen in der Regel die Kenntnisse von den (krankmachenden) körperlichen Veränderungen bei Krankheiten und wenden u. U. Hypnotherapie an, wo dies die falsche Methode ist. Richtig ist, dass nur die jenigen Hypnotherapie anwenden dürfen, die umfassende (=abgeschlossene) psychotherapeutische Ausbildung haben, sei es al psychologischer oder ärztlicher Psychotherapeut. Dass Zahnärzte ohne umfassende psychotherapeutische Ausbildung Depressionen und z. B. Phobien/Ängste ohne direkten Zusammenhang mit einer Zahnbehandlung therapieren, halte ich für einen Kunstfehler. Das Hineinführen in einen leichten Trancezuständen beim Verabreichen von Spritzen oder sonstigen kurzfristigen schmerzhaften Behandlungen sehe ich nicht als problematisch an, gemäß dem Satz "Worte wie Medizin"..
Täglich neue Gesetze in der Politik. Wie gut, daß es in der
Heilkunde noch alte Werte gibt.Besser noch wie gut die wieder ausgegraben werden-. So empfehle ich gern das Hypnosebüchlein von Dietrich Langen-. Langen schrieb noch
verständlich wie DOC und deren Familie meist.Zunftmäßige
Begrenzung ist immer problematisch. Es gibt auch berühmte ungeschickte Leute siehe PETER - Prinzip.Im freien Beruf, soweit man beim Arzt / Ärztin noch davon sprechen kann wird bald nur noch der Könner überleben.Herzlichen Glückwunsch allen hierf Beteiligten, vor allem unserem Journalisten, der über den Tag ( Jour !) hinaus schreibt !
Auch aus Köln vielen Dank für diesn wirklich guten Beitrag. Auch ich habe in meiner Praxis schon wirklich erstaunliche Erfolge erzielt, die ohne Hypnotherapie nicht so schnell oder effektiv zu erzielen wären. Leider tun sich viele Menschen schwer sich auf diese Art der Therapie einzulassen. Zuviel Humbug durch Showhypnose ist im Umlauf.
Hypnose ist ein sanftes Therapiemittel, da der Patient seine Bilder zur Bewältigung seiner Schwierigkeiten selbst in seinem Unterbewußtsein entstehen lassen kann. Menchmal bedarf es nur weniger Sitzungen um eine deutliche Verbesserung zu erreichen und dem Patienten zu mehr Zufriedenheit und innerem Frieden zu verhelfen.
Nochmals danke für diesen tollen Artikel
Marion Hauber, Heilpraktikerin aus Köln www.heilpraxis-hauber.de
Ich kann Herrn Köhne - eingeschränkt - Recht geben.
Wobei ich einen Schritt weiter gehen würde: In Deutschland sollten nur noch psychologische Psychotherapeuten die Hypnose ausüben dürfen, da ein Arzt in der Regel überhaupt nicht über das fundierte psychologische Grundwissen verfügt, um die Hypnose sachgerecht und kunstvoll einzusetzen!
Wie oft habe ich in meiner täglichen Praxis mit Patienten zu tun, die vorher bei einem "Arzt" eine verpfuschte Hypnotherapie erleben mussten, die dieser an einigen Wochenend-Aufbaukursen zwischen Tür und Angel erlernt hat. Am allerschlimmsten sind die Heerscharen an Zahnärzten, die - fernab der Zahnheilkunde - nach Feierabend hinter zugezogenem Praxistürchen fleißig an Phobien, Ängsten und gar Depressionen doktern und nicht selten schwerere Störungen installieren als sie vorher vorhanden waren. Gut gedeckt von den großen Hypnogesellschaften, die ihr Vereinskässlein überwiegend durch die Beiträge von Ärzten auffüllen.
Ein psychologischer Psychotherapeut hat eine solide psychologische Vorbildung und ist weitaus mehr für Psychotherapie qualifiziert, als es die (meisten) Ärzte jemals sein werden. Aber in Zeiten knapper Krankenkassen satteln halt doch mehr und mehr Humanmediziner auf attraktive Möglichkeiten um, sich ein Beibrot zu verdienen. Lange Jahre war das Akkupunktur. Allmählich zieht die Hypnotherapie nach. Die Ausbilder verschiedener Hypnotherapieverbände verdienen (und lachen) sich dabei dumm und dämlich. Und das Nachsehen hat der Patient, der eine psychologisch fundierte Therapie erwartet und statt dessen an skrupellose Mediziner gerät, die hier mal den schnellen Euro abschöpfen wollen. Übrigens immer wieder Diskussionsthema in dem wohl größten, deutschen Hypnoseverband, in dem es sehr, sehr viele Fürsprecher für meine Meinung gibt.
Also: Hypnose den Psychotherapeuten! Heilpraktikern, Ärzten und sonstigen Psychologielaien sollte per Gesetz die Ausübung dieser äußerst wirkungsvollen Heilkunst VERBOTEN werden!
Vielen Dank für den interessanten Artikel. Als langjähriger Hypnotherapeut und Hypnose-Ausbilder wünsche ich mir immer mehr wissenschaftliche Bestätigung der Wirkung der medizinischen Hypnotherapie. Es wäre erstrebenswert, die sogenannten "schwarzen Schafe" das Praktizieren per Gesetz zu verbieten, so dass dieses wirklich hilfreiche Mittel -so wie in anderen Ländern auch- nur in die Hände von akademischen Psychotherapeuten und Ärzten zu geben. Richtig: Hypnose darf nur im professionellen Rahmen und nicht im "Variete" genutzt werden! So wie in der Antike müssen heute auch alle Ärzte in Hypnotherapie ausgebildet werden. Es ist unmöglich Heilkunde zu betreiben ohne unbewusste Prozesse einzubeziehen.
www.hypnoseteam.de
Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Sehr guter Artikel mit nur kleinen Fehlern. Eine gute Ausbildung ist wichtig und das richtige Feingefühl. Durch die Öffnung zum Unterbewußtsein, lassen sich viele Probleme erkennen und damit lösen - in fast allen Bereichen.
Danke für diesen ausgesprochen guten, informativen und wissenschaftlich untermauerten Artikel.
Nur sind die im obigen Artikel dargestellten Möglichkeit, mit der in der Hypnose-Therapie zu arbeiten, bei Weitem noch nicht ausgeschöpft.
Ich habe fast zwei Jahrzehnte mit Hypnotherapie in Bereich der Psychosomatik gearbeitet und oft großartige Dinge bei meinen Patienten erlebt. Aber in lauf der Zeit, bin ich noch einige Schritte tiefer in das Unterbewusstsein gegangen bin...
und ich bringe mich nun sicherlich bei rein wissenschaftsorientierten Menschen in den Verdacht hier von "Esoterik" zu reden. Aber, weit gefehlt, oder das ist eben eine Frage der Definition.
Wen sich für Unterbewusstsein, Spiritualität, Glauben und Psychosomatik interessiert, dem würde ich empfehlen mein neues Buch zu lesen, Titel:
"Spirituelle Hypnose: Begegnungen mit Engeln, Verstorbenen un der Göttlichen Welt in uns."
Wunderbar! Sehr guter Artikel! Dem Hypnotherapeuten dürfte vieles bekannt sein, aber hier hat endlich auch mal die breite medizinisch gebildete Leserschaft die Chance sachlich über Hypnotherapie und deren Möglichkeiten (und erstaunlichen Erfolge bei sowohl psychischen wie auch somatischen Krankheitsbildern) zu erfahren!
Ich hätte übrigens noch die DGSH bei den Fachgesellschaften erwähnt! (LG an Herrn Schopf :-)
Unterm Strich ein interessanter Artikel. Doch einige kritische Anmerkungen kann ich mir nicht verkneifen:
Mich stören die Superlative wie "absolutes Vertrauen", "Zustand höchster Aufmerksamkeit"; beides trifft nach meinen Kenntnissen so nicht zu. Begriffe wie "gehorchen", "lässt sich nicht hypnotisieren", "ausliefern" gehören nicht in den Bereich fachlicher Darlegungen um klinische Hypnose zu beschreiben. Es stimmt so einfach nicht. Auch folgendes Zitat trifft so wie es dargestellt ist nicht mehr zu: "Wer unter einer Psychose oder an chronischen Schmerzen aufgrund einer Neuropathie leidet, bei dem ist die Hypnose machtlos oder gar gefährlich". Was soll im Zusammenhang mit einer Neuropathie gefährlich sein? Auch an Psychosen erkrankte Menschen können Hypnose ohne Risiko erleben; wes hängt vom aktuellen Zustand ab. Und lassen sich denn wirklich mithilfe von PET, oder anderen bildgebenden Verfahren, die Prozesse der Hypnose im Gehirn sichtbar machen? Etwa der ganze hälftige Teil von "Kein Allheilmittel" könnte m. E. ersatzlos gestrichen werden.
Der Textabschnitt "Reale Bilder aus dem Inneren ist besonders im unteren Bereich ("Wer glaubt, Hypnose ...)sinnvoll, korrekt und für das Verständnis hilfreich.
Im zweiten Teil wird sehr richtig auf die notwendigen Fachgesellschaften wie DGH in Coesfeld u. a. aufmerksam gemacht.
Sehr gut. Alles ist schon mehr als 40 J. bekannt. Erst jetzt wissenschaftl. abzusegnen.
Der Artikel kann vielen helfen.
Endlich mal ein gut recherschierter Artikel. Ich selber wende in meiner Praxis die Hypnose mit sehr gutem Erfolg an und bin immer wieder begeistert wie oft schon eine einzige Sitzung ausreicht! Leider haben noch viel zu viele Menschen Angst vor dieser Art der Behandlung. Dabei hat Hypnose nichts, aber auch gar nichts mit der Show-Hypnose zu tun!
Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Artikel. Die Hypnotherapie ist seriös angewendet, ein wunderbares Mittel um zu mehr Autonomie zu gelangen. Beschwerden und Konflikte können sanft zu gelöst werden.
Es würde mich freuen, wenn man jedoch nicht das Wort "ausliefern" benutzen würde. Das verschafft immer einen schalen Beigeschmack: Ein erfahrener Hypnotherapeut wird bestätigen,dass der Patient nur die Information oder Handlung von sich preis gibt, die er auch selbst befürworten kann. Frau Agnes Kaiser Rekkas hat mit ihren wunderbaren Fachbüchern in diesen Therapiebereich den Markt bereichert.
Am besten zeigt sich die Wirkung in einer kombinierten Therapie, allen voran und unerlässlich ist hierbei das Patientengespräch.
Herzlichen Dank noch einmal ;O)
Ja auch ich finde den Artikel sehr ansprechend und verständlich geschrieben. Ich hoffe dass dies dazu beiträgt mehr Erkenntnis und Heilung in unseren Patienten zu mehr Gesundheit, Glück und innerem Frieden führt.
Dr. med. Rainer Didier, Facharzt für Allgemeinmedizin www.diesanftemedizin.de
Vielen Dank für diesen ausgesprochen informativen Artikel, dem ich viele Leser wünsche. Gerne werde ich durch entsprechende Verlinkung dazu beitragen.
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