Vielen Dank für Ihre Beiträge. Einige Diskussionsteilnehmer sollten bedenken, dass man die Schlagkraft von Argumenten durch zu viele Postings auch bis zur Wirkungslosigkeit verdünnen kann. Das nennt man dann rhetorische Homöopathie.
als naturheilkundlich ausgebildeter Facharzt zu all dem, was hier geschrieben wurde, neutral Stellung zu beziehen, fällt schwer. Fest steht: die Homöopathie zählt weder zu den klassischen Naturheilverfahren, da diese evidenzbasiert nachgewiesen wirksame Behandlungsverfahren sind, unter anderem die bei entsprechender Dosierung hochwirksame bis toxisch wirkende Phytotherapie (von wegen "mild"), noch geht ihre Wirkung über den ubiquitär geläufigen Placebo-Effekt hinaus! Es gibt keine Wirksamkeit homöopathischer Mittel per se, sondern deren Effekt beruht auf der Placebo-Wirkung, da homöopathische Mittel nichts, vor allem keinerlei Wirkstoff, auch nicht die "Ahnung" eines Wirkstoffes enthalten, egal wie vehement jemand dies auch abstreiten mag. Homöopathen behandeln gewissermaßen mit "nichts", haben aber durchaus Behandlungserfolge, da Placebos - durch Studien belegbar - in gewisser und selbstredend eingeschränkter Weise wirken. Nicht mehr und nicht weniger. Zu Lasten der Allgemeinheit sollten diese "Behandlungen" mit "nichts" jedoch nicht honoriert werden und die "leeren" Mittel auch nicht bezahlt werden.
Oh Gott ist das billig. Wenn man solche Leute wie den Herrn Deckers argumentieren hört, na ja, was soll man da sagen. Nur ein Tipp: Die eigene minderwertige, nicht-kompetente Persönlichkeit reflektieren und sich einfach mal naturwissenschaftlich und medizinisch bilden. Falls der eigene geistige Horizont jemals für solch raffinierte Fachgebiete, wie die Homöopathie darstellt, ausreicht. Tut mir leid das so sagen zu müssen, aber mit einer sachlich-wissenschaftlichen Diskussion haben solch leere und zugleich auch lächerliche Argumente nichts zu tun. Übrigens der Erfinder war selbst "Schulmediziner", was ja allgemein bekannt ist. Übrigens ist es ein Segen, dann Menschen wie Herrn Falkenhain zu lesen, die wirklich die nötige geistige Kapazität für solche Themen besitzen.
Vor dem OLG München verklagt derzeit eine Patientin ihren Arzt, ein auf Homöopathie spezialisiertem Allgemeinmediziner. Die Frau kam mit einer klar diagnostizierten (K74.3) primären biliären Zirrhose zu ihm. Er behandelte sie homöopathisch! Die Frau benötigt nun dringend eine Spenderleber ansonsten droht der Tod. Eine schulmedizinische Behandlung mit Ursodeoxycholsäure (UDCA) eventuell mit zusätzlich Kortikoiden hätte höchstwahrscheinlich das Endstadium der Leberzirrhose verhindert oder zumindest um viele Jahre hinausgeschoben. Der verklagte homöopathische Arzt versucht sich jetzt vor Gericht damit heraus zu reden, er habe der Patienten zur schulmedizinischen Behandlung geraten [ah ha!], die habe jedoch eine Cortisionbehandlung verweigert [Anmerkung von mir: dabei ist doch Ursodeoxycholsäure das Mittel der Wahl.] Selbst wenn die, womöglich mit dem Rechtanwalt einstudierten, Ausreden des Homöopathen vor einer Verurteilung retten sollten, so bleibt doch dieser Fall für jeden (klar) denkenden Menschen eine krasse WARNUNG vor jeglichem medizinischem Humbug vor allem aber vor der Homöopathie. Das Urteil wird vom 1. Senat am 23.09.2010 verkündet.
# untenstehende Kommentare:
Das sehe ich ähnlich wie Herr Deckers. Es reicht nicht, auf Kostenbasis zu argumentieren ("Krankenkasse soll keinen Blödsinn bezahlen" vs. "Ist doch nur ein kleiner Betrag der nicht, reicht die Löcher zu füllen"). Man öffnet mit der Akzeptanz der Homöopathie die Senkgrube ins finsterste Mittelalter. Am Beispiel von Herrn Deckers wird das deutlich: Wird bei dem kleinen Patienten durch die Kühlung die Schwellung und der Schmerz geringer, wird die Wirkung sicher auf die Glaubuli geschoben. Der Verzicht auf adäquate Schmerzmedikation in diesem Fall ist ebenfalls dem Aberglauben geschuldet, bei Amputationen ist Placebo allein nämlich (allermeist) nicht ausreichend.
Warum kann man sich nicht einfach auf ein paar Fakten einigen?
1. Es gibt einige Menschen, die mit der Homöopathie Geld verdienen (und sicher auch Steuern zahlen und die Wirtschaft ankurbeln).
2. Es gibt Menschen, die glaube, die Homöopathie habe ihnen geholfen oder könnte ihnen helfen.
3. Es gibt offensichtlich ein großes Bedürfnis nach Übersinnlichem, Irrationalem, Mystischem usw. Früher gingen Menschen eben in die Kirche, heute muss alles Bio sein oder sanft usw. Das ist absolut in Ordnung. Aber ist es Aufgabe einer Krankenkasse, dieses Bedürfnis zu finanzieren? Nur darum geht es doch - und um die Sorge, Umsätze zu verlieren. Oder?
Meine Meinung zur Sache habe ich bereits kundgetan, als der schöne Artikel noch auf der Apothekerseite stand.
# Kommentar 230:
Soll das eine Anspielung darauf sein, daß ein Gesunder keine Symptome bei der Einnahme von Homöopathika verspürt? Könnt ihr Homöos euch endlich mal einigen, ob man denn als Gesunder was merkt oder nicht? Wie sollen sonst die homöopathischen "Arzneimittelprüfungen" "funktionieren"? Da wird nicht nur mit Ursubstanzen gearbeitet (viel Spaß mit Quecksilber, Belladonna und Schwarzem Loch).
# Kommentar 225:
*Applaus*
(Fast) Alle Kommentare haben rein gar nichts mit dem Artikel zu tun, sondern dienen lediglich der Selbstdarstellung einiger Profilneurotiker jeglicher Färbung.
Wer zieht denn endlich den Stecker raus?
@Univ.-Doz. Dr. Thomas Krüger
Also jetzt nehme ich langsam meine Zurückhaltung zurück.
Wie bereits gesagt. MEIN NAME ist nicht wichtig, ändert das an meinen Argumenten? Ich könnte ja jetzt auch vermuten (wie es etwa eine Heilpraktikerin gemacht hat) das ihre Univ.-Doz. Dr. falsch sind? Selbst wenn sie 100x Dr sind, es ändert nichts, das sie nicht diskutieren wollen, sondern Beleidigen, nicht umgekehrt. Warum sollte ich sie verklagen wollen? Weil Sie eine eigene Meinung haben???? Also dümmer geht es nicht.
Aber wie gesagt auf Fragen reagieren sie nicht und wenn dann sagen sie nicht warum es ihrer Meinung anders ist, sondern werden beleidigende Nebelgranaten. Also bitte ich habe klar geschrieben, warum Quantenteleportation nicht Telepatie ist. Statt etwas vernünftiges zu Antworten, kommen sie mit einem Paper über Teleportation in einer nicht gerade überragend bekannten Zeitschrift (was jetzt nichts heißt).
Mich trift es nur, das sich so was Chemiker nennt, wo die Homöopathie eine Beleidung aller Chemiker ist (zumindest wenn sie mal Qualitativ Naßchemisch gearbeitet haben).
PS.: Ich war auch mal Chemiker
PPS.: Ich habe halt zu oft Heise gelesen um zu wissen, daß es nicht gut ist immer den wahren Namen anzugeben. Das hat jetzt nichts mit ihnen allen zu tun, sondern eher mit den Profil-Bots die da draußen unterwegs sind
Herr Deckers,
"Heilungserfolge? Was SIND denn "Heilungserfolge"? ",
mit dieser ihrer Frage sollten sie sich wirklich auseinandersetzen. Ich werde ihnen da keine Nachhilfe erteilen. Und wenn sie dann eine Antwort gefunden haben können sie und vielleicht auch einige andere hier argumentieren, anstatt zu polemisieren.
Ich begebe mich jedenfalls nicht auf dieses Niveau herab und daher bleibt dies mein letzter Beitrag.
Jessas.
Der Herr Dipl.-Ing (????) Deckers hat wohl noch nie in seinem Leben einen Patienten betreut. Oder etwa doch? Täusche ich mich? Was können Sie wirklich, Herr Dingens? Herr D., lassen Sie uns doch bitte teilhaben an Ihrer überragenden fachlichen Qualifikation. Was - die gibts nicht? Was hat dann so eine Labertasche wie Sie in unserem Fachgebiet für eine Existenzberechtigung? Was hat so ein unqualifizierter Schnellschwätzer hier zu suchen? Ich pfeife auf die Absonderungen eines ideologisch verblendeten Großmauls. Stattdessen empfehle ich Ihnen, Herr D.: qualifizieren Sie sich erstmal durch eine adäquate Ausbildung - egal ob im Bereich Pflege, Labor, was auch immer, muss ja nicht gleich ein Medizinstudium mit Promotion sein - ROFL - und danach sehen wir weiter. Wenn Sie sich ein Minimum an medizinischem Fachwissen und an Erfahrung im relevanten Fachgebiet angeeignet haben, dann könnte es vielleicht sein, dass Sie etwas Sinnvolles hier beitragen könnten. Aber so und jetzt: nitschewo. Bis dahin halten Sie das Maul und lassen die Fachleute ran, die was von der Materie verstehen. Dazu gehören SIE nicht.
Ich klinke mich nun auch aus, nur eines noch:
ein Patient ist ohnmächtig, sein Blutzucker 25mg/dl.
Man gibt ihm Glucose i.v. und er wacht zügig wieder auf.
ein skeptischer Angehöriger ist topfit, sein Blutzucker ist 120 mg/dl.
er injeziert sich Glucose i.v. und er spürt überhaupt keine Wirkung.
Was beweist uns das? Das Glucose nicht wirkt etwa ? Entscheiden Sie selbst.
@Gerda Schmid
Sie habe sich gar nicht hinreichend mit wissenschaftlicher Medizin beschäftigt und dürfen sie deswegen auch nicht kritisieren.
(Homöopathenlogik)
Damen und Herren der verschiedenen Fachrichtungen, werte Laien
Was halten sie von den randomisierten Doppelblindstudien zu Knie-Operationen. Hier haben wir mal ausnahmsweise eindeutige Ergebnisse: Menschen, die wirklich operiert wurden und solche, bei denen man nur oberflächlich die Haut geritzt hat, haben nach 1-2 Jahren ein vergleichbares Outcome. Wurden daraus Konsequenzen gezogen? Ich bin nicht auf dem neuesten Stand...Man müsste doch konsequenterweise erst mal allen die Haut ritzen-das verletzt weniger Strukturen und spart richtig viel Geld.
Was halten Sie davon, dass trotz widersprüchlicher Studien mit Testosteron therapiert wird? Siehe aktuellen DocCheck - Beitrag. Und davon, dass es diese widersprüchlichen Studien überhaupt gibt ?
Oder beschäftigen sie sich bitte mit Statistiken zur Operation von Blinddarmentzündungen. Es ist erschütternd, wie oft man öffnet (operiert) ohne das Erwartete vorzufinden.
Da gibt´s noch jede Menge anderer Beispiele, ich möchte damit das Augenmerk darauf lenken, dass Unwägbarkeiten in jedem Fachbereich sind. Wirksamkeit, Erfolg, Placebo...
Wenn wir schon unter dem Kostengesichtspunkt an die Thematik der Homöopathie herangehen wollen, dann müssen andere Bereiche ebenso geprüft werden.
Wenn ein Diskussionspartner dogmatisch behauptet, die ganze Schulmedizin sei wissenschaftlich abgesichert, dann zeigt er damit nur, dass er wenig wirklichen Einblick in die Situation hat. Wir haben ein stetes Ringen um diese wissenschaftliche Absicherung und ganz sicher gibt es viele Erfolge vorzuweisen. Und ebenso gibt es Bereiche, die unserem Wunsch nicht entsprechen.
Auch wenn es noch so sehr gewünscht wird, menschliche Körper sind keine auswechselbaren Maschinen, sie sind anders.
Heilpraktikerin Gaby Grebe:
#217
"Natürlich ist die verstimmte Lebenskraft immer der Grund, warum ein Mensch krank wird."
Das ist doch mal eine klare Aussage von einer Homöopathin. Auf diesem Stand befindet sich also Ihr medizinisches Wissen.
Ich empfehle ein Update, Sie haben anscheinend die Fortschritte der letzen 200 Jahre verpennt.
Ein guter Start wäre die Zeichentrickserie "Es war einmal das Leben". Es gibt da bahnbrechende neue Konzepte der Krankheitsentstehung- Bakterien zum Beispiel.
Sie werden überrascht sein!
@Krüger: Welchen Impact hat eigentlich die Zeitschrift Turk. J. Physiol.? Konnte dazu leider an meiner Uni nichts finden, vielleicht können Sie mir ja helfen.
@ Peter: Offensichtlich sind Sie ein Feigling - genauso wie der angelbiche "Patientenlobbyist" -, denn sonst würden Sie hier mit wirklichem Namen agieren und sich nicht wie ein Wurm - sprich: wissenschaftlicher Zwerg - hinter einem Pseudonym verstecken. Ihre Äußerungen zeigen, daß Sie offenbar mit 22 Jahren vorzeitig aus der Sonderschule entlassen worden sind. Haben Sie eigentlich rigendetwas gelernt? Vor allem etwas, was Sie befähigt, mit mir auf Augenhöhe zu diskutieren? Kreisch! Gacker! Aber als Feigling kann man natürlich jeden anpöbeln, ohne Konsequenzen zu fürchten. Welch menschlich miese Masche!
Daß jemand wie Sie, der andere Feigling "Heimchenfänger" und der sogenannte Diplom-Ingenieur Aribert Deckers hier präsent sind, zeigt nur, daß DocCheck weder willens noch in der Lage ist, ein ernsthaftes Diskutieren zu ermöglichen. Daran ändert auch das lächerliche Einschreiten von Frau Kroll nichts. Fazit: Und tschüß! Übrigens: Falls Sie mich verklagen möchten: Meine Daten finden Sie in Kürschners Deutschem Gelehrtenkalender und im Who`s Who in Germany.
Und liebe Heilpraktiker: Warum versucht Ihr überhaupt, mit diesem "Leuten" zu reden? Spart Euch die Mühe und heilt in der Zwischenzeit lieber die Patienten.
Also es ist lustig, wie sich die Leute winden, damit sie die Wahrheit nicht anerkennen müssen. Naja es wäre lustig, wenn das Thema nicht so ernst wäre.
Sie habe wiederholt bewiesen, daß sie keinen blassen Schimmer vom Plazeboeffekt haben. Kein Wunder denn wenn sie ihn hätten, würden Sie ihr Leben ändern müssen.
Halbwahrheiten behaupte zumindest ich nicht. Denn die ganze Wahrheit ist, daß Homöopathie nicht wirkt. Bisher haben die Homöopathen es nicht geschafft die Wirksamkeit nachzuweisen und nach 200 Jahren wird es wohl auch so bleiben. Folglich kann NUR der der Behauptet das Homöopathie WIRKT eine Halbwahrheit von sich geben. Falls er behauptet das es keine Plazeboeffekt ist, ist es sogar ein Lüge (bis das Gegenteil beweisen wird).
Homöopathie kann Mangelkramkheiten NICHT behandeln. Man braucht noch eine weitere Therapie, die aber alleine dann das gleiche bewirken würde nämlich den Mangel zu heilen. Dess es muß ja nicht Eisen sein, warum jicht Vitamin C (Eine Orange heilt, aber kein Homöopathikum könnte nur ein bischen was ändern.
Es ist Lachhaft zu sagen das Homöopathie ein neuer Weg ist. Homöopathie ist sogar ÄLTER als die Moderne Medizin und basiert auf Glaubensvorstellungen des Mittelalters und zum Teil sogar der Antike gemischt mit dem etwas (falschem) chemischen Wissens des Chemikers Hahnemann.
Was mich interessiert ist nur warum sie gleich untersellen, daß Titel falsch sind. Gut ich habe sogar zwei davon und gebe sie NICHT an (also hier: Dipl.Ing. Dr.). Macht ein Titel eine Klüger, oder schlechter? In der Wissenschaft ist das egal. Ob einer 100 Dr's hat ist egal, wenn der 'Nobody' die besseren Argumente hat.
Außerdem, ist mein Wahrer Name unerheblich, was zählt sind die Argumente, denen si aber geziehlt ausweicht.
Aber das ist ja typische Alterantive. Allen Fragen die Kritisch sind ausweichen (Fehlender Wirkungsnachweis, Fehlendes Arzneimittelbild von Belladonna (Zitate weiter unten), Plazeboeffekt, ...)
Selber abstruse Halbwahrheiten verbreiten (damit der Unwissende glaubt das es vielleicht stimmen könnte), für die man fast Bücher bräuchte um sie richtigzustellen und wenn das dann nichts hilft, beleidigt abhauen nach dem Moto ihr seid ja SOOO DUMMMMMMM. Doch wer nichts lernen will, dem kann man nicht helfen.
Ich habe bisher erst eine "vernünftige" Diskusion mit einem Alternativen gehabt. So richtig man schreibt etwas, der Antwortet und dann kann man darauf antworten. Keine Dummheiten, keine Ausflüchte, keine Persönlichen Angriffe.
PS.: War eine Osteopathin mit Homöopathischen Tendenzen.
PPS.: Um es noch einmal zu sagen: Nur weil Dinge hintereinader geschehen, bedeutet es NICHT, das sie Kausal zusammenhängen. Denn nur weil mir ein Homöopath etwa ein Globuli verschreibt hat mich wirlich das geheilt, oder das ich danach weniger Kaffee trinke, salzarmer esse, ein Aloeveradrink trinke,... (Selber mehrmals erlebt) Ich kann dann nicht sagen was geholfen hat, hätten sie die Ausführung über die Klinische Studie weiter unten gelesen, wüßten sie wie es geht. Doch vieleicht (sich) zu fragen warum es so gemacht werden MUSS (alles andere hat sich als SINNLOS erwiesen) greifen sie Dinge an, die WIRKLICH den Menschen Heilung bringen können.
Toll, wieviel einträge ein eigentlich gegestandsloses Thema hervorruft. Schade, dass fr. künast nicht zwischen naturheilkunde und dem magisch-animistischen Konzept Samuel Hahneman's, kurz: Homöpathie oder neudeutsch: Bullshit unterscheiden kann. Es wurden unzählige wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema Homöpathie durchgeführt (incl. Nachweis einer fehlenden Veränderung der "Wasserenergie" durch Globulie (RWTH Aachen) und alle ernstzunehmenden Untersuchungen kamen zu dem Schluß der völligen Wirkungslosigkeit. 1 Molekül auf das gesamte 2-fache Volumen aller Weltmeere läßt eben auch einen Körper unbeeindruckt, der sich ansonsten veganisch ernährt. Kein Zweifel, dass manche Menschen sich besser fühlen, wenn Sie beim Mediziner-Darsteller waren, ungleich ob es am Gespräch, einer ablehnenden Haltung gegenüber der Schulmedizin oder einer "Spontanheilung", die mit oder ohne Homöpathie eingetreten wäre, liegt. Um meiner Homöpathie-freundlichen Ex-Freundin mit gefährlichem Halbwissen zu beweisen, dass Homöpathie nicht wirkt, habe ich ihr gesamtes Rescue-Drops-Fläschchen leer getrunken...lebe aber noch und mir ging es weder besser noch schlechter. Ich finde Homöpathen, die das alles mal so in einem Crashkurs im Schwarzwald mit anschließender Schrei-Therapie "gelernt haben" immer sehr unterhaltsam und einfach herzerwärmend , wie sie kontiniuierlich sämtliche fehlenden wissenschaftlichen Belege für Ihre Behandlung ignorieren. Das muss einen einfach mürbe machen und der psychologische Reflex ist dann, dass man eben die ganze Welt gegen sich sieht und alle einem nur etwas böses wollen...ein bißchen so, wie in der Pubertät. Wenn sich verwirrte Patienten dann zu solch einem "Therapeuten" verirren, ist es in einer freien Welt, jenen Personen überlassen, ob sie dafür ihr eigenes Geld hergeben wollen. Wenn so etwas aber über Krankenkassen bezahlt werden soll, hört der Spaß auf...aber das wird eh' nicht kommen. Also, keep on prescribing those Globuli und wenn ihr mal Fakten lernen wollt, wisst ihr ja, wo die Uni steht.
Herr Deckers,
über Google habe ich durch Ihrem Namen die Seite "Eselwatch" gefunden, die über Ihre illegalen Machenschaften informiert.
Wenn Sie hier einen Todesfall anführen, den ein Heilpraktiker verursacht, dann führen Sie doch bitte auch die Todesfälle auf, die zu Lasten schulmedizinischer Fehlbehandlungen gehen!
Ich möchte da gerne mal meinen Vater (selbst schulmedizischer Internist) zitieren:
"Um aus dem Krankenhaus wieder lebend heraus zukommen, musst Du schon verdammt gesund sein, bevor Du reinkommst"
Und damit verabschiede ich mich, Grüße an Frau Anja Ramstök und ihren Ehemann, denen Sie durch Esowatch ja sehr nahe stehen.
Herr Deckers,
naja, da glänzen Sie leider mal wieder mit Halbwissen. Natürlich ist die verstimmte Lebenskraft immer der Grund, warum ein Mensch krank wird. Nur erforscht die Homöopathie genau alle Gründe, die der Verstimmung zugrunde liegen und hat daher auch für jeden der Gründe ein passendes Mittel.
Und daß jahrelanger Kummer nicht krank macht....diskutieren Sie mal bitte mit Psychologen.
Ich für meinen Teil klnke mich hier aus, weil ich keinen Bock habe, mit Menschen zu diskutieren, die sich hinter Pseudnymen und falschen Titeln verstecken. Für pathologische Feigheit habe ich höchstens in meiner Praxis Verständnis, in meiner Freizeit ist mir das zu primitiv.
Liebe Kollegin Osbahr,
Heilungserfolge könnten nur dann zunichte gemacht werden, wenn die Erfolge der Homöopathie tatsächlich auf dem Placebo-Effekt beruhen würden. Das ist aber nicht so. Natürlich fühlt sich ein Patient stunden-oder tagelang gut und entlastet, wenn er sich mal alles von der Seele reden konnte. Dieser Effekt hält aber nicht lange an. Ein Heilerfolg stellt sich nur dann dauerhaft ein, wenn das homöopathische Mittel genau gewählt wurde.
Daher erleben wir auch Erfolge, wenn der Patient nicht an die Homöopathie glaubt (sondern...wie nicht selten "geschickt" wurden)
Also....lassen wir doch besagten Herrn Deckers seine Logorrhoe verbreiten. Was stört es eine deutsche Eiche, wenn sich eine Wildsau dran schrubt?
Was hier wer glaubt, ist doch völlig belanglos. Mir tun nur die Patienten leid, die verunsichert werden. Wer weiss, wieviele Heilungserfolge da wieder zunichte gemacht werden?!
Der Naturwissenschaftler Stephen William Hawking (für die die ihn nicht kennen - mal "googln") beschreibt auch für Laien sehr gut, dass hinter der für unsere heutige Wissenschft erfassbarenkleinsten Materie noch ein unendliches Potential an Informationen über die Beschaffenheit der Materie, des Alls und des Universums liegt z.B. (Das Universum in der Nussschale. (Original: The Universe in a Nutshell), Erweiterte Neuausgabe Dtv 2003, ISBN 3-423-33090-2.Diese Informationen finden sich in ALLEN uns heute zugänglichen Teilchen. Die sogenannte Schulmedizin als Zweig der Naturwissenschaft sollte sich diesen Informationen nicht verschliessen.
Ich schütte mich aus vor Lachen....
Jeder echte Arzt lernt doch: "Der Erreger ist nichts - das Milieu ist alles", in wie weit wird denn der Individualität des Patienten in der Schulmedizin auf sein Milieu Rechnung getragen?
Jeder ehrliche Arzt weiß doch, daß in den meisten Fachbüchern zu den Krankheitsursachen "man vermutet", "Äthiologie unbekannt" usw. steht.
Mal ganz abgesehen davon, daß ich die Schulmedizin mitnichten in den Dreck ziehen möchte, so wie es hier einige mit der Homöopathie tun. Die Schulmedizin hat ihre Einsatzgebiete, wo sie unerlässlich ist und die Homöopathie eben ihre.
In der Homöopathie wird in sofern akribisch die Ursache einer verstimmten Lebenskraft untersucht, daß wir in der Anamnese genau erfragen, wie die genauen z.B.sozialen, emotionalen Umstände waren, bevor der Mensch erkrankte. Und genau deshalb braucht beispielweise ein Mensch der durch Kummer krank wurde ein anderes Mittel, als ein Mensch, der durch unterdrückte Wut krank geworden ist.
Und selbstverständlich können wir einen Eisenmangel (mit-)behandeln.....was nützt es denn massenhaft Eisen zu zuführen, wenn es der Körper nicht aufnehmen kann....?
Meiner Meinung nach sollten sich hier doch vorrangig Menschen zu Wort melden deren Kenntnisstand der Homöopathie etwas über den Konsum einiger Internetseiten und der Bublath-Sendung hinausgeht. Vorallem sollten hier Menschen miteinander sprechen, deren Aufgabe es ist, kranke Menschen zu behandeln. Denn das ist es, was wir anstreben sollten... daß Ärzte und Heilpraktiker konstruktiv zum Wohl des Patienten zusammen arbeiten.
Wenn ich hier einige Ärzte lese, kann ich gut verstehen, daß viele meiner Patienten sich nicht trauen, ihrem Arzt zu sagen, daß es ihnen jetzt endlich durch die homöopathische Behandlung besser geht.
Zum Glück kenne ich aber auch genug Ärzte, die offen für neue Wege sind.
Könnte man vielleicht ein paar von diesen Quatschraumteilnehmern auf irgendein Holodeck beamen, Scotti?
Dann könnten sie noch lange glücklich vor sich hin schwurbeln. Und wenn sie nicht abgeschaltet werden, ...
Gabi Grebe for president! Es ist lobenswert, sich von keiner Tatsache aus der Bahn bringen zu lassen und Ketzer gnädig aufzuklären! Weiter so!
@Heilpraktikerin Gaby Grebe
Also WIE kan Homöopathie die Ursachen von Krankheiten untersuchen????????
Homöopathie ist eine reine Symptombehandlung, im Gegensatz zur klassischen Medizin, wo aus den Symptomen auf die Ursache geschlossen wird und dann die Ursache behandelt wird, wenn möglich.
Homöopathie dagegen besteht darin, eine Liste der vorhanden Symptome mit der Liste der Arzneimittelsymptome abzugleichen. Dann kommt der Glaube, daß das die Ursache beseitigt die ja eine Störung der Lebenskraft sein soll. Da wir aber wissen das Krankheiten materielle Hintergründe haben (selbst psychische Krankheiten entstehen in unserem Hirn und nicht auf einer Metaebene!) ist Homöopathie nur eine reine Symptombehandlung. Denn damit man sagen kann man beseitigt die Ursachen, muß man erst einmal einen (glaubwürdigen/bewiesenen) Wirkmechanismus kennen, von dem ist die Homöopathie aber meilenweit entfernt.
Aber wie mein Vorschreiber sagte, bei Mangelerscheinungen etwa MUSS die Homöopathie versagen, denn das einzige was da heilen kann ist eine ZUFUHR das EINZIGE was heilen kann. Veränderungen der Lebenskraft versagen das sicher, also hat die Homöopathie (da sie from Prinzip her Diagnosefrei ist) ein gewaltiges Problem.
# Kommentar 203:
Die Homöopathie untersucht ganz akribisch die Ursachen der Krankheiten? Daher wohl der umwerfende Erfolg bei simplen Beschwerden wie Eisenmangel und Jodmangel. Oder bei Pocken.
/Ironie aus
@ "Heilpraktiker" Poslusny
Da Sie ja leider nicht über die Homöopathie Bescheid wissen, wollte ich Ihnen gerne eine kollegiale,telefonische Aufklärung zuteil werden lassen.
Aber....oh Wunder...es gibt nur sehr wenige Einträge über Sie und die Telefonnummer ist auch "nicht ereichbar". Das lässt doch stark die Vermutung aufkommen, daß Sie also kein "Nestbeschmutzer" sind, sondern purer Fake.
Hätte mich auch gewundert, daß ein Kollege so unsinnige Aussagen macht zur Homöopathie, ohne Ahung zu haben.
Die Homöopathie ist eine der wenigen Therapien, die ganz akribisch die Ursachen der entstandenen Krankheiten des Patienten erforscht.
Off Topic
Wieder nichts mit 200, aber vielleicht bei der nächsten Homöopathie ist blöd/Aber es wirkt doch Diskussion
Axel Tausch hat eine neue Dimension der Diskussion eröffnet: Schreiben unter dem Einfluß von Alz D12, ein Homöopathikum, das bei Unterdosierung zu Demenz führen kann.
Bezeichnen sie mich ruhig als residuales Fossil einer verganganen Epoche totalitärer Observanz oder legen sie den negativen reziproken Logarithmus der Weserstoffionenkonzentration meines Liquors(Likörs) auf 1 fest, es macht dennoch Spaß in geselliger Runde von akademischen und Folkloremedizinern: biete ich eine Runde Schnaps an, schnappen etliche zu, bei 5-6 Globuli D 1000 bisher noch nie nicht einer; ist wohl nur eine Frage des Geschmacks.
@Hebamme
(Noch sind es nicht 200, aber bald!!!)
Also erstes bin ich werder Einstein noch sonst wer, ich bin nur mal so zum Spaß da und wahrscheinlich komme ich dann auch nicht wieder.
Ich mache es auch nicht weil ich glaube ein paar Homöopathiegläubige zu "bekehren" das halte ich für ausgeschlossen. Aber vielleicht kommt jemand zur Besinnung, der vorher den Unsinn glaubte das man Homöopathie nicht testen kann, ...
Zweitens Vergleichen sie Birnen mit Äpfel. Mammographie ist so eine Sache die nachweislich wirkt, Vielleicht aber nicht effektiv ist. Homöopathie ist dagegen beides nicht. Sie ist weder Effektiv (dazu müßte sie einen Effekt haben) noch Wirksam. Zweites ist das was Homöopathie und ähnliches am Leben erhält doch genauso auch das gleiche was Mammographie, Grippeimpfungen, Hormontherapien, ... unreflektiert verwenden läßt. Man vertraut auf die eigene positive Erfahrung, statt darauf wie es WIRKLICH ist.
Ja es gibt gute Erfahrungen mit Homöopathie. Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, daß diese Leute mehr Menschlichkeit, Nähe und Liebe gebraucht hätten und nicht Globuli, die man nachweislich austauschen könnte (Probieren sie es doch selber, oder haben sie Angst???)
Falls sie meinen die Medizin sollte mehr in Richtung EBM entwickelt werden und damit dorthin, das Medizin wieder (oder mal endlich) am Menschen orientiert, statt an den eigenen Vorurteilen der Entscheidungsträger, dann bin ich bei ihnen.
Aber vielleicht können Sie mir ja die Frage beantworten, warum Homöopathie nur wirkt, wenn man NICHT HINSCHAUT. Also woher weiß Homöopathie, das andere Leute gleichzeitig ein Plazebo kriegen???????
Als mir kommt das komischer vor als Spontanheilung, Plazeboeffekt und Versuchsleitereffekte.
Da ja manche Leute seltsame Vorstellungen bezüglich einer klinischen Studie haben ein paar Gedanken dazu (Außerdem will ICH den 200 Komentar ;-))
Vor etwa 200 Jahren stand man vor drei Problemen: Einerseits kamen Zweifel an damaligen Mitteln dere Medizin auf (Aderlaß, Quecksilber, ...), anderseits gab es ein einen Haufen an unglaubwürdigen Therapien (Traktoren, magnetisches Wasser, Homöopathie, ...) und zudem wollte man wissen, ob die neuen Medizinischen Methoden wirklich wirken (Hygiene, Vitamin C gegen Skorbut, ...)
Also erfand man eine Methode die vollkommen einfach ist und mit der man ALLES testen kann: die Klinische Studie.
Als erstes wird randomisiert. Also die Patienten ZUFÄLLIG der Kontrolle oder dem Behandlungsgruppe zugeordent. Wenn die Gruppe groß genug ist, dann hab ich einen guten Querschnitt über die möglichen Patienten in BEIDEN Gruppen (deswegen verwenden Alternative gerne sehr kleine Plazebogruppen um das zu vermeiden). Ich brauche also KEINE Zwillinge, ....
Als zweites wird verblindet. Man kam bei solchen Test nämlich drauf, daß die Patienten WIRKLLICH anders reagierten, wenn sie wußten das sie zur Kontrollgruppe gehörten. Danach kam man drauf, daß auch der behandelnde (Arzt) anders agiert und daher das Ergebnis falsch ist, man daher gibt es die Doppeltverblindung.
Wenn man will kann man noch Crossover arbeiten, dann wird Plazebo mit Mittel vertauscht und beide Gruppen sind einmal Kontrolle und einmal nicht (damit erhöht man natürlich die aussagekraft, da man gleichzeitig ZWEI Versuche durchführt).
Danach braucht man nur noch etwas Ehrlichkeit und Mathemathik uns schon hat man das gewünschte Ergebnis.
Ist doch nicht so schwer oder?
@Gerda Schmid
Also genau das ist ja das Problem des Placeboeffekt, er ist NICHT gezielt nutzbar. DAHER ENTSPRICHT ER JA AUCH DER NICHTWIRKUNG einer Methode (nicht unbedingt der Nichtheilung!) Denn er ist ja NICHT VORHERSAGBAR und hat mit der Behandlung NICHTS zu tun.
Tja Spontane Selbstheilung bedeutet eine Heilung die natürlich NICHT durch Homöopathie ausgelöst wird. Sonst würde es ja inzwischen eine Wirkungsnachweis geben, aber der ist ja nicht erbracht worden bisher. Im Gegenteil die Homöopathietest zeigen seit 200 Jahren das Bild, das man erwartet, wenn sie nicht wirkt. Manchmal wenig signifikant, meist neutral.
Ich wollte keinen Patienten beleidigen, aber es ist FAKT, daß Patienten sich eine Heilung nur einbilden. Ich denke man kann dann nicht mehr vom Plazeboeffekt reden, auch wenn es streng genommen dazu gehört. Falls sie davon keine Ahnung haben, wie wäre es mit etwas Geschichte der Alternativmedizin und eine Einführung in den Plazeboeffekt. "Gesund ohne Pillen" ist das sehr hilfreich, denn es erklärt nicht nur wie es ist, sondern auch warum es so ist.
Die Aussage das man Klone bräuchte ist schon haarwitzig ignorant (um nichts böses zu sagen). Es gibt so eine komische Erfindung der Mathematik, die nennt man Statistik und damit kann man viel machen. Etwa herausfinden ob eine Methode wirkt oder nicht und sogar sagen wie stark sie wirkt. Wenn ein Dummkopf die Studie designed, dann kommt natürlich Unsinn heraus, wer aber weiß was er tut kann der Wahrheit auf den Grund gehen.
Bitte ein ehrliche Antwort. Woher kommt die Vorstellung, daß man Zwillinge oder Klone brauchen würde. Aus der Wissenschaft kommt das nicht, wäre sogar KONTRAPRODUKTIV.
HiHiHi - Einstein, habe ich mir doch gedacht, in anderen Foren unter Adelheid oder Dr. Beermann zu finden. Stell sich mal einer einen Ring vor, in dem alle Kommentatoren ihre Meidnung vertreten.........und danach werden Behandlungsmöglichkeiten beider Richtungen angeboten ....... Weiter geht das Gemetzel!
Und generell finde ich doch meine Vorhersage bestätigt, hier kommen 200 Beiträge/Kommentare zusamamen.
Mir machts inzwischen schon Spass, die gewetzten Krallen der Gegner - aber auch die händeringenden Beweisführer zu lesen. Es wird wahrscheinlich in 100 Jahren der Beweis der Wirksamkeit - aus Kostengründen!!! erfolgen, dass Homöopathie wirkt, weil immer noch bedeutend preiswerter als Schulmedizin.(Vergleiche Kosten und Wirkung von Mammografie - Studien!!)
Wobei ich keinesalls die Daseinsberechtigung der Schulmediziener reduzieren will. Und ich bin kein Vermittler / HP, wie unten angenommen, sondern Verbraucher mit vielen positiven Erfahrungen in eigener Familie und betreuten Schwangern/ Babys und jungen Müttern. Und da ist ein besonderes Feld der Schulmedi-ziener: können wir leider keine Therapie anwenden, warten bis Kind geboren!! DANN gehts aber komischerweise mit Homöop. L.G. AnnaBe
Der Placebo-Effekt ist schwer unterbewertet. Wenn ich wüßte, wie ich sicher einen Placebo-Effekt auslösen kann, würde ich immer erst diese Methode anwenden.
Spontane Selbstheilung? In der klassischen Homöopathie geht es darum, durch das genau passende Mittel den Körper in die Lage zu versetzten, seine Selbstheilungskräfte wirken zu lassen.
Wenn man einem Patient unterstellt, er habe sich seine Heilung nur eingebildet, ist das sehr schlimm und verachtend; es handelt sich oft um Menschen, die bereits eine längere Krankheitsgeschichte und viele gescheiterte Versuche hinter sich haben, stellt sich -wenn man schon so denken will- da nicht auch die Frage, warum sie sich ihre Heilung nicht schon viel früher eingebildet haben?
Wenn das was mit menschlichen Körpern passiert nicht zu der festgestampften Logik passen will, schiebt man es auf den Patient-ist ja super wissenschaftlich.
Peter, haben sie schon einmal über den Unterschied zwischen dem menschlichen Körper und einem Laplace-Würfel nachgedacht? Tun sie es, und dann widmen sie sich genau dem Aufbau der schulmedizinischen Studien und stellen ihre Fragen.
( Wenn man mit geklonten Labormäusen arbeitet, handelt es sich um Kopien, die evtl statistisch verwertbare Antworten geben. Bei Menschen bräuchte man eineiige Zwillinge, einen in der Verumgruppe, einen in der Placebogruppe und selbst solche Gruppen wären noch Unwägbarkeiten unterworfen, wenn man´s mal genau nehmen möchte.)
Ich fand es zu lange für einen Absatz:
Danach kommt ein Absatz, der von der Unkenntnis der klinischen Prüfung schreit, oder wo es sich jemand einfach machen will.
NATÜRLICH KANN ICH EINE INDIVIDUELLE THERAPIE AUCH MITTELS KLINISCHER PRÜFUNG untersuchen. Warum nicht?
Wie und sogar was ich behadnle ist grundsätzlich egal. Ich muß nur drei Dinge beachten:
a) Kontrolle (in diesem Fall Plazebos), einfach zu machen, wenn der Therapeut die Mittel ausgibt
b)Randomisierung: Also jeder Patient wird nach einem VORHER festgelegten Schema (am besten Zufällig) einer der beiden Gruppen zugeordnet (Also Homöopathika/Plazebos)
c)Doppelte Verbindung. Weder der Arzt noch der Patient dürfen bis zum Ende wissen, zu welche der Gruppen die beiden gehören.
Ihre Hinweise warum man denn das nicht so testen kann, SIND der GRUND, warum man die randomisierten, kontrollierten Doppeltverblinderten Test im Vergleich zu den von ihnen Vorgeschlagenen OUTCOME Studien EINGEFÜHRT HAT.
KEIN Mensch ist gleich und JEDER Therapeut kann sich irren, daher ist der Vorschlag:
Man kann nur auswerten in wievielen Fällen die Behandlung geholfen hat versus in wievielen Fällen sie nicht geholfen hat.
DUMM, denn das wurde und wird gemacht, aber HAT KEINE AUSSAGEKRAFT ob eine Methode WIRKT ODER NICHT.
Mit solche Methoden hat man zehntausende Menschen ERMORDET durch Aderlass, erst der kontrollierte und randomisierte Test zeigte das es MORD war und keine Behandlungsmethode
@Gerda Schmid die Zweite
Leider habe ich das Ende nicht so genau gelesen, denn die Größte Gefahr steckt genau da drinnen.
<quote>
Jetzt lassen wir mal den Placebo-Effekt ruhen und versuchen, diesen Bericht ohne Ausflüchte auf uns wirken zu lassen.</quote>
HILFE HILFE HILFE.
Genau die Aussage zeigt doch wieviel ANGST vor dem Plazeboeffekt da vorhanden ist.
Wie Gesagt es gibt zwei Dinge die solche "Wunder" ermöglichen. Spontane Selbstheilung, Plazeboeffekt und noch den Effekt das der Patient/Therapeut sich nach der Behandlung einbildet, daß eine Heilung eingetreten ist (ist auch immer wieder dokumentiert, besonders wenn man mit Alterantivmedizin zu tun hat).
Die Diskussion sollte schnell eingestellt werden, da wohl unser Freund "Aribert" mit unzähligen "dumpfbackigen" Beiträgen unter uns weilt........Diese Aufmerksamkeit hat er einfach nicht verdient.
Die Grünen sind allein wegen ihrer Einstellung zur Homöopathie unwählbar.
Interessante Diskussion. Neben den religiös Gäubigen gibt es inzwischen ganz schlaue, die mit komplizierten wissenschaftlichen Formulierungen und einer aufgepfropften Pseudologik die Fundamente des Offensichtlichen erschüttern wollen. Das erinnert mich an einen Vortrag über die Magnetfeldtherapie. Der Einführungssatz war: Seit Millionen von Jahren umschmeicheln Magnetfelder unsere Zellen. Das war für mich der Grund, mit wenig schmeichelhaften Worten den Saal zu verlassen.
@Gerda Schmid
Es ist natürlich so, daß manche Homöopathen viel Arbeit in die Wahl des geeigneten Mittels stecken. Aber wenn sie IGRENDEIN Mittel wählen würden, ohne das dadurch das Gespräch sich ändert, dann KÄME das gleiche Raus. Also um es Kurz zu machen, wenn ich mich für nach dem Repetitorium für Tollkirsche (Belladonna) entscheiden müßte, dann aber würfle und einfach 'Schwarzes Loch' nehme, dann beinflußt das die HEILUNG nicht. Es soll schon Homöopathen gegeben haben, die das gemacht haben und dann ernüchtert festgestllt haben, daß sie immer noch genau so erfolgreich sind.
Das ist auch KEIN KUSNTFEHLER und Ethnisch vollkommen UNBEDENKLICH, denn Homöopathie ist JA NICHT WIRKSAM, daher ist der Austausch von einem Plazebo durch ein anderes kein Problem.
Heilungserlebnisse gibt es viele, aber inzwischen hab ich schon genauso viele NICHT HEILUNGSELBENISSE gehört. Ebenso hab ich "Wunder" erlebt, wo Leute mit praktisch totem Hirn, sich plötzlich wieder erholt haben (OHNE HOMÖOPATHIE!!!!!!!!!!). Spontanheilungen gibt es (glücklicherweise).
Meiner Beobachtung nach, wurde bei diesen "homöopathischen Heilungen", entweder auch anderes paralell verändert, oder das Heilmittel war die "Liebe" des Behandlers gegeüber dem Behandelten. Womit wir wieder beim Plazeboeffekt sind.
Natürlich MÜSSEN sie von der Handweisen, daß SIE die Heilung verursacht haben durch ihr Unterbewußtsein, denn sonst bricht "Ihr" Beweis für die Homöopathie zusammen. Der Fakt ist aber, daß Plazeboeffekte schon seit etwa 1969 bei einigen Säugetieren nachgeweisen. Es ist lustig wie manche Leute plötzlich Tieren "Persönlichkeit" und "Verständis" absprechen wollen, wenn es eben mal so in den Kram paßt.
Homöopathie heilt eben durch Liebe, Hoffung, Zuwendung und Zufall NICHT durch das Homöopathikum.
@Univ.-Doz. Dr. Thomas Krüger
Also der Artikel ist ja nett, aber wo steht da Telepathie statt Teleportation, also ich laß dauern Teleportaion und falls sie da Telepathie versteckt haben, dann Gratulation ich hab es (ohne Suchfunktion) nicht gefunden.
Nur Sicherheitshalber
Was würde es heißen, wenn Homöopathie (auch im Moment) NICHT BEWEISBAR IST.
Doch nur, daß man nicht vorhersagen kann, was wann geschieht.
Um es deutlicher zu sagen. Wenn ich mich Krank fühle, will ich ja wohl wieder gesund werden, oder zumindest das eine Besserung eintritt. Ein Teil dieser Besserung kann der Plazeboeffekt sein und den Rest nennt man Wirkung (mehr gibt es nicht!).
Der Plazeboeffekt ist zwar beeinflußbar, aber nicht vohersagbar, daher muß eine Therapieform mittels ihrer Wirkung gewählt werden. Wenn aber Homöopathie nicht BEWEISBAR IST, dann kann der Homöopath auch nicht wissen, wann welches Mittel zu verwenden ist.
Homöopathie behauptet aber das man es vorhersagen kann, daher MUSS Homöopathie bereits jetzt beweisbar sein.
@Margarita Mauerblum
Wie oft denn NOCH.
MAN KANN IMM MOMENT Homöopathie überprüfen und nachweisen.
Das wird schon seit fast 200 Jahren gemacht.
Das Problem ist nur, daß das KEINER WAHRHABEN WILL was da rauskommt. HOMÖOPATHIE WIRKT ÜBER DEN PLAZEBOEFFEKT HINAUS NICHT. (Oder so minimal, daß man das für die Praxis gleichsetzen kann)
@dr.med.dent. Wolfgang Stute
Betreff Kommentar 176:
Bitte ein Brauchbares Zitat und wenn geht gleich mit Link. Ich sammle sowieso solche Proartikel, aber die meisten sind einfach uninterassant, oder falsch. Naja vielleicht mal eine Ausnahme.
PS.: EINE Arbeit ist wertlos, wenn sie nicht positiv und UNABHÄNGIG wiederholt wurde.
PPS.:Auf die Arneimitteltest gehen sie NOCH immer nicht ein. Wo doch HOMÖOPATHEN bewiesenhaben das Belladonna KEIN Arzneimittelbild haben
Autoren Teilnehmer Ergebnis
Walach 1993 47 Belladonna=Placebo
Goodyear et.al. 1998 47 Belladonna=Placebo
Walach et.al. 2001 87 Belladonna=Placebo
Brian et.al. 2003 253 Belladonna=Placebo
PPS:Patientenlobbyist BIN ICH NICHT
# Kommentar 98:
Quantenphysik? "Bleep"? Wie kann man als Arzt bzw. Psychotherapeut nur solchen Quark glauben? da kommt einem ja das kalte Grausen.
@Univ.-Doz. Dr. Thomas Krüger
Danke für den Zwerg, das besagt ja alles über IHREN geistigen Zustand. Naja vielleicht gibt es wohl einen GRUND, warum man van Teleportation und nicht von Telepatie redet?
Also Telepathie überträgt Information von A nach B und dabei bleibt die Information für A erhalten.
Teleportation VERSCHIEBT ein Objekt/Information von A nach B und es ist somit bei A verschwunden/zerstört.
Ersteres ist NICHT möglich, zewiteres schon. Also IST ES TELEPORTATION, NICHT TELEPATHIE. Punkt uns aus.
Solange Zeilinger und Co da ihre Meinung nicht Ändern, bleibe ich dabei. Punkt und aus, denn ich halte sie im Vergleich zu diesen Leuten EHER für einen Zwerg (wissenschaftlich gesehen und nicht menschlich!!!!)
"Ääääääähm ... wie ist es denn mit der Gabe von Chemotherapeutika ..... ist es nicht auch da so das sich an der Überlebenszeit der Patienten Statistisch kaum nennenswertes seit den 70ern geändert hat ..... könnte es sein das hier das Preis/Leistungsverhältnisin einer viel krasseren Diskrepanz steht? "
Schon wieder. Die Angst der Krebspatienten vor der Chemotherapie zu verstärken, ist hochgradig gefährlich.
Susanne Rehlkau starbmit zwölf Jahren, weil ihre Eltern Angst vor der wirksamen Therapie hatten:
http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-germanische-medizin-ID1263811034754.xml
Gerade in der Krebstherapie sind in den letzten Jahrzehnten riesige Fortschritte gemacht worden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gezielte_Krebstherapie
Meinen Dank an alle wissenschaftlich denkenden und arbeitetnden Vor-Poster, die der überbordenden Glaubuli- und Pseudowissenschaftsfraktion Paroli bieten. Man muß sich ja fürchten, ein Haustier anzuschaffen bei sovielen homöopathiegläubigen Veterinärmedizinern.
Der einigermaßen gebildete Leser kann sicher erkennen, daß die wissenschaftliche Fraktion hier deutlich mehr Argumente präsentieren konnte als die Glaubulisten.
Wir möchten alle Beiteiligten erneut bitten, ein gewisses Grundmaß an Höflichkeit und Streitkultur beizubehalten. Persönliche Beleidigungen und Beschimpfungen werden von der Redaktion gelöscht.
Mit freundlichen Grüßen,
das DocCheck News Team
Wer heilt hat Recht! Da wir aber lt. Gesetz dies ohnehin nicht versprechen dürfen und es hüben wie drüben Erfolge mit der jeweils "lagereigenen"Medikation gibt, sollte man das Kriegsbeil begraben und einfach zum Wohle der Patienten anstatt zum Wohle des eigene Geldbeutels, der Selbstbeweihräucherung und der verbalen Kriegsführung agieren.
Ääääääähm ... wie ist es denn mit der Gabe von Chemotherapeutika ..... ist es nicht auch da so das sich an der Überlebenszeit der Patienten Statistisch kaum nennenswertes seit den 70ern geändert hat ..... könnte es sein das hier das Preis/Leistungsverhältnisin einer viel krasseren Diskrepanz steht?
Einen Toast auf alle gesundenden Patienten - egal womit sie Ihre Lebensqualität (entgegen aller kostendämpfenden Beschneidungen des Gesundheitswesens)wiedererlangen !!!!
Worum ging es doch gleich in dem Artikel?
Knickerige Krankenkassen, Erstattungsfähigkeit?
Darf ich an die jetzt schon ellenlange GKV-Streichliste erinnern?
Hustenmittel, ASS, ...!
Jeder Arzt darf, wenn er kann, für Homöopathika einen grünen Einkaufszettel ausfüllen, soviel teurer als die normale 5€-Rezeptgebühr wird es nicht für den Selbstzahler.
"Früher starben die Menschen mit 35 Jahren, heute schimpfen sie bis 95 auf die Chemie."
Prof. Dr. Carl Heinrich Krauch
Danke, Dr. Kron, dass Sie mal wieder eine so schöne Debatte angestoßen haben. -- Was verleitet uns eigentlich zu diesem Weltbild, dass es nur das gibt, was wir sehen, messen, beweisen können? IM MOMENT gibt es keine Möglichkeiten, nach IM MOMENT gültigen wissenschaftlichen Methoden die Wirksamkeit der Homöopathie nachzuweisen. Glücklicher Weise gibt es neben dem wissenschaftlichen "harten" Wissen noch das Erfahrungswissen und vor allem unsere Werte, die wir Dingen und Phänomenen zuweisen und nach denen wir täglich erfolgreich handeln.
Die Homoeopathie mit der Quantentheorie zu erklären ist laengst gescheitert: Prof Martin Lambeck hat dazu allgemeinverstaendliche Artikel geschrieben: siehe www.Skeptiker.de. und ein lesenswertes Buch: Irrt die Physik (2005).
Herr Univ.-Doz. Dr. Thomas Krüger
Chemiker/in , können Sie bitte mal den Abschnitt zeigen, bei dem es um Hoöopathie geht:
http://journals.tubitak.gov.tr/physics/issues/fiz-06-30-3/fiz-30-3-1-0511-1.pdf ?
Das Paper ist schließlich im Volltext abrufbar.
Kopieren Sie einfach den Abschnitt über die Homöopathie hier rein.
Alice und Bob sind üblicherweise Sender und Empfänger von Nachrichten in der Kryptographie:
http://de.wikipedia.org/wiki/Alice_und_Bob
"Alice und Bob sind Synonyme für Sender und Empfänger einer Nachricht. Sie werden verwendet, um Erklärungen auf den Gebieten der Kryptographie, der Netzwerkprotokolle und der Physik zu vereinfachen. Sie stellen also metasyntaktische Variablen dar und werden verwendet, da Beschreibungen mit „Person A möchte Person B eine Nachricht zukommen lassen“ schnell unübersichtlich werden. „Alice und Bob“ traten 1978 in der Schrift A Method for Obtaining Digital Signatures and Public-Key Cryptosystems von Ronald L. Rivest, Adi Shamir und Leonard M. Adleman erstmals auf."
Was hat das jetzt mit kleinen Zuckerkugeln zu tun, die nur Placeboeffekte auslösen können.
Kennen Sie nicht den Unterschied zwischen einem kleinen türkischen Physikjournal und der Lancet?
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/787700
"Klinische Effekte von Homöopathie sind Placebo-Effekte
Beweise für einen spezifischen Effekt homöopathischer Heilmittel sind laut dieses Artikels schwach. Die Autoren folgern, dass die klinischen Effekte von Homöopathie auf Placebo-Effekte zurückzuführen sind..."
Haben Sie schonmal titriert und dabei Lösungen verdünnt?
Wissen Sie, was beim Verdünnen passiert?
Sagt Ihnen die Zahl 6,022141 x 10^23 etwas?
http://de.wikipedia.org/wiki/Mol
Wo ist das "Wassergedächtnis" bei Saccharoseglobuli?
@171 und 172: Offenbar kennen Sie den Unterschied zwischen wissenschaftlichen Zeitschriften mit peer-review-System und Postillen wie der Apotheken-Rundschau oder "Frau mit Herz" nicht. Das stellt dem Mitarbeiter der pharmazeutischen Industrie natürlich ein besonders gutes Zeugnis aus - als Arbeitgeber würde mir das zu denken geben - und daß es sich bei dem unter dem Pseudonym Heimchenfänger um sich beißenden Diskutanten um einen bloßen Troglodyten handelt, ist evident.
Ging doch schneller als ich dachte, die 175 Beiträge zu lesen, da man bald merkt, dass man manche Vielschreiber überspringen kann, ohne etwas zu versäumen. DocCheck lässt immer noch Herrn D. gewähren, in vielen anderen Foren ist er gesperrt, sieht so aus, als sei sein unermüdlicher Einsatz erwünscht.
Je brutaler man sich ausdrückt, desto eher sollte man den Mut haben, seinen Namen zu nennen, das gilt insbesondere für einen Beitrag, dem ich nicht den Gefallen tue, ihn durch Nennung zu betonen.
Das passende homöopathische Mittel (klassische Homöopathie) zu finden ist keine banale Sache, es erfordert viel Kenntnis und gelingt deshalb nicht garantiert beim ersten Mal; ich denke, das ist der Grund dafür, dass klassische Homöopathie sich nicht flächendeckend etablieren konnte und können wird.
Es ist sehr unwissenschaftlich, eine Sache abzulehnen, obwohl Erfolge berichtet werden, nur weil man sie nicht analysieren kann. Es ist sehr ignorant und auch etwas dumpfbackig, dauernd den Placebo-Effekt zu bemühen, um eine Erklärung dafür zu finden, wenn Menschen berichten, dass ihnen (endlich) geholfen wurde. Die Sache mit der Übertragung der positiven Stimmung auf´s Haustier toppt das Ganze, mir kommt es zu esoterisch vor, damit eine Heilung zu begründen. Man sollte den Patienten ähnliche instinkthafte Fähigkeiten zubilligen und dies beim Umgang strikt beachten (die Kommunikationsforschung beweist es uns eh). Auch wäre es sehr interessant zu ERFORSCHEN, wieviel Verschlechterung des Befindens auf dieses Konto gehen - ich bin dagegen, dass dafür die Krankenkassen aufkommen müssen (jetzt werd ich auch schon sarkastisch).
Ich bin naturwissenschaftlich ausgebildet und von Grund aus eher skeptisch. Auch ich habe eine Heil-Erfahrung mit klassischer Homöopathie am eigenen Leib erlebt und kürzlich (als Hospitantin)eine Patientin, die nach über 40 Jahren extremer Allergie-Probleme symptomfrei ist und von einem Wunder spricht. Die Therapeutin versicherte ihr, das sei kein Wunder, sie erlebe so etwas relativ oft. Die Patientin hatte die Schulmedizin komplett abgegrast, ist sogar mit einem Schulmediziner verheiratet. Jetzt lassen wir mal den Placebo-Effekt ruhen und versuchen, diesen Bericht ohne Ausflüchte auf uns wirken zu lassen.
Ein Hinweis noch: bei einem Verfahren, dass sich höchst individuell an der Symptomatik dieses einen Patienten orientiert kann man von natur aus keine Patientengruppen aufstellen, man hat nicht mal einen zweiten Mensch, der vergleichbar wäre.
Man kann nur auswerten in wievielen Fällen die Behandlung geholfen hat versus in wievielen Fällen sie nicht geholfen hat. Ist das verständlich ? Auftrag erfüllt versus Auftrag nicht erfüllt. Fände ich auch für schulmedizinische Behandlungen mal eine interessante Betrachtung.
@ Patientenlobbyist/ Peter : wie heißen Sie denn ?
der Bullshit war korrekt , allerdings als Antwort auf Peters Unkenntnis .
Seht euch z.Bsp . mal die Arbeiten von Heine an ------------Rhus Tox und macht euch endlich mal über Placebo -Wirkung - Nichtwirkung -s.Gotzsche et.al
Heilpraktiker Herbert Diedler
Heilpraktiker/in :
"Heute verdienen sie sich Milliarden, nicht zuletzt auch durch die so stark gebeutelte Pharmaindustrie, die mehr Menschen durch ihre Gifte umbringt als die Naturheilkunde, die über Jahrtausende den Menschen geholfen hat, und nun nichts mehr als ein Placebop sein soll."
Genau das meinte ich. Das ist keine Komplementärmedizin, also ergänzende Medizin, das ist blanke Medizinfeindlichkeit.
Welcher EBM-Anwender sollte denn mit so einem Medizinhasser, der den Patienten Vergiftungen einredet->Nocebo-Effekt, kooperieren?
Wie hoch war denn die Lebenserwartung in der guten alten zeit, als es noch keine pharmazeutische Industrie gab, Herr Diedler?
40 Jahre?
Und die Säuglings- und Kindersterblichkeit?
Nicht möglicherweise sondern die Krankenkassen haben es gar nicht nötig zu sparen. Denn 2009 haben sie noch mehr Gewinne verbucht als erwartet. <> Spricht das nicht für sich? Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo die Kassen mit ehrenamtlichen Helfern ausgefüllte Krankenscheine ausgaben. Für die Helfer gab es lediglich eine Aufwandentschädigung, wofür sich diese noch nicht einmal 1/4 Pfund Butter kaufen konnten. Heute verdienen sie sich Milliarden, nicht zuletzt auch durch die so stark gebeutelte Pharmaindustrie, die mehr Menschen durch ihre Gifte umbringt als die Naturheilkunde, die über Jahrtausende den Menschen geholfen hat, und nun nichts mehr als ein Placebop sein soll. <> Sie gestatten, dass ich lache.
Jeder, der mit Respekt vor der Meinung anderer ein Thema diskutiert, kann hier nicht mehr mitmachen. Selbstdarsteller und Hassprediger beherrschen das Forum; Menschen, von denen die wenigsten ihr Leben an einem Krankenbett verbracht haben. Ich wende mich ab mit Grausen...
@169 Herr Dr. Krüger
Schade, daß Sie sich in die Niederungen der Intellektualität herablassen. Jemanden, den man nicht kennt - und das geben Sie ja selbst zu Beginn Ihres Kommentars zu - pauschal das Vermögen etwas zu verstehen abzuerkennen, zeugt nicht gerade von eigener geistiger Größe, schon gar nicht von Respekt oder etwa Stil.
Nicht ICH habe es nicht verstanden, sondern SIE haben sich nicht verständlich ausgedrückt - dieser Grundsatz sollte gerade Ihnen als Dozent heilig sein (um die Wissenschaft zu mehren).
Oh je, jetzt werde hier schon Sachen verschoben. Wie weit ist es noch bis zum Stühle rücken und Pendeln und und und?
Nächstens bekommen die einen ihre Dosis Lebensenergie und die anderen werden auf den Mond geschossen - nein Teleportiert - das ich nicht lache.
Und damit niemand kapiert und es wissenschaftlich aussieht, werden Publikationen angeführt. Publizieren kann ich viel, richtig muß es auch noch sein. Und noch etwas, es gibt immer Verlage, welche jeden Artikel zur Veröffentlichung annehmen, egal wie sein Inhalt ist.
Homöopathie ist wie, wenn man ein Glas Whisky in den Bodensee schüttet, umrührt und dann einem Mann sagt, jetzt besauf Dich mit Bodenseewasser!
@160 Peter: Keine Ahnung, wer oder was Sie sind oder welche Bildung Sie haben. Jedenfalls ist es so: Das, was die Kollegen Teleportation nennen (quasi instantane Verschiebung von Gegenständen) ist in Wahrheit Telepathie (instantane Verschiebung von Zuständen). Sie können leicht meine Artikel in den diversen Fachzeitschriften finden. Lesen Sie z. B. erst mal
"Ensemble Teleportation", Turk. J. Phys. 30, 137 (2006)
und dann können Sie - falls Sie das überhaupt verstanden haben - hier nochmal mitreden.
Warum darf sich eigentlich in diesem Forum jeder intellektuelle Zwerg ausbreiten???
Wenn Homöpathie wirkt, dann soll sie sich den wissenschaftlichen Untersuchungdmethoden stellen, dann kann ja nichts passieren. Da Homöopathie aber nicht mehr wirkt, als zufällig durch Selbstheilung, wird man natürlich erbittert ausweichen, denn die Blamage wäre ja groß.
Aber wo der eigene Verstand aufhört, muß der Glaube als Erklärung herhalten!
Na, wenn man hier die Kommentare liest der Homöopathen liest, dann kann man nur noch den Kopf schütteln. In mehr als 165 Äußerungen beider Seiten sieht man lediglich auf einer Seite vernünftige Fragen, welche von den Apologeten der anderen Seite nicht beantwortet werden können. Aber wahrscheinlich ist die Intelligenz dieser Leute ebenfalls potenziert worden und sie können daher nicht mehr wissenschaftlich korrektes Denken nachvollziehen! Anders kann der Quatsch, der von diesen selbsternannten Wissenden der Macht der Homöpathie kund getan wird, nicht erklärt werden!
Kann jedem, den das Thema sehr interessiert, 3 Bücher empfehlen: Edzard Ernst: Gesund ohne Pillen (wissenschaftlich, ausführlich) Sven Larat: Medizin: Wissenschaftler, Helfer, Scharlatane (prägnant, logisch, kurz), Hahnemanns "Bibel der Homöopathie": (langatmig, teils interessant wegen der kaum nachvollziehbaren altertümlichen Anleitungen und Prämissen), alle drei Bücher schaffen Klarheit-so oder so!
NIX MAL 10 HOCH MINUS 120
das ist 1 geteilt durch eine 1 mit 120 Nullen!!!
sehr fundierter blog
http://blog.denker.net/2010/07/12/kuenast-d120/
An alle Homöopathen:
Äh, mal ne Frage an alle Homöopathie-Freunde, die hier evtl. mitlesen: Warum, um alles in der Welt, sollte es bei Tieren keinen Placebo-Effekt geben? Warum??? Und vor allem: Wo steht das? Wer hat das "herausgefunden"?
muss wohl nix HOCH MINUS HUNDERT heissen
Homöopathie ist bisher nicht anerkannt?
Wie kommt das, daß nach 200 Jahren eine Heilkunde keinen überzeugenden Beweiß ihrer Wirksamkeit liefern konnte?
Also mir fallen nur 2 Gründe ein:
a) Homöopathie ist nicht wirksam
b) Homöopathie ist SO WENIG wirksam, das man für die praktische Anwendung davon ausgehen kann, daß Homöopathie unwirksam ist
Die weiteren Punkte glaube ich nicht
c) Alle Homöopathen sind so dumm, daß sie in 200 Jahren ihre eigenen Heilslehre nicht testen korrekt testen konnten, da sie sie selber nicht korrekt anwenden können.
d) HOMÖOPATHIE WIRKT, aber die WAHREN Homöopathen haben sich zu einer weltweiten Verschwörung zusammengetan, um jeden Versuch das nachzuweisen zu untergraben. Sie wollen sie WAHRE MACHT der Homöopathie vor uns verbergen um endlich die Macht übernehmen zu können.
@Dr Lilo Schlumpp
Auch wenn sie ja jetzt etwas anderes machen, für die anderen eine Antwort.
Die Bürokraten sind ja genauso verbildet wie die anderen Homöopathiegläubigen und vorallem geht es ja da um Werbung, Politik und/oder Umsatz.
Wenn also Leute so dämlich sind für reine Lactose das Hundertfache des Wertes zu zahlen, dann bieten die Bürokraten das an.
Berühmte und wichtige Leute unterstützen Homöopathie, also warum nicht auch das anbieten, warum sich in die Nesseln setzten und Probleme versachen, wo doch 80% Homöopathie positiv gegenüberstehen (obwohl kaum einer davon weiß das Homöopathie KEINE Naturheilkunde ist)
@Univ.-Doz. Dr. Thomas Krüger
Also woher haben sie das Telepathie möglich ist? Und dann mittels der Quantenmachanik?
Bisher ist Telepathie NICHT nachgewiesen und NICHT möglich. Bisher haben Physiker Teleportiert!!! nicht Telepatiert!! und selbst das ist etwas anderes gewesen, als wir es uns aus dem SF kennen, denn es wurden nur Eigenschaften übertragen, nicht die Teilchen selber.
PS.: Vielleicht gibt es mehr als sich ihre Schulweisheit vorstellen kann, mehr als meine jedenfalls sicher. Homöopathie aber SICHER nicht.
PPS.: Wie sagte Einstein einmal: Es gibt zwei Dinge die Unendlich sind. Das Universum und die Dummheit der Menschen. Bei dem Universum war er sich nicht sicher.
Apropos: Warum muß den Scheiß-Job als Alternativgegner jetzt eigentlich der Kron machen? Ist die bewährte Graetzimaus etwa in Urlaub?
@Deckers:
So ungerecht ist halt die Welt: Sie haben zwar den totalen Durchblick und ich keine Ahnung, aber Sie müssen sich hier mit Schaum vor dem Mund einen Wolf tippen (tut es denn wirklich SO weh?) und ich darf mich empfehlen und Sinnvolleres tun, nämlich Tieren helfen und das mit möglichst wenig Kollateralschäden.
Ich grüble nur noch manchmal ein wenig, warum unsere mit dem spitzen Bleistift rechnenden Betriebsleiter- die den Ihrer Ansicht nach faulen bzw. sogar nichtexistenten Zauber schliesslich aus der eigenen Tasche bezahlen müssen- uns nicht schon längst ins All geschossen haben. Vielleicht gleich auf den jüngst entdeckten Riesenstern R136a1. Wahrscheinlich liegt es daran, dass es den nach den (derzeit) geltenden Theorien(!) der Physik auch gar nicht geben dürfte... Aber solche Sachen gab`s schon zu Zeiten von Ch.Morgenstern:
...
Und er kommt zu dem Ergebnis:
Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil, so schließt er messerscharf,
nicht sein kann, was nicht sein darf...
Selbst wenn die Homöopathie nachweislich wirken würde frage ich mich, wozu man sie braucht. Angenommen, die Globuli wirken, wie geht der Homöopath dann vor? Ganz einfach: er fragt die Symptome des Patienten ab und gibt ihm dann das entsprechende Mittel.
Fazit: die Homöopathie ist (selbst wenn sie wirken würde) KEIN kausal ausgerichtetes Therapieverfahren. Ein Arzt oder Heilpraktiker, der sich zur Diagnosestellung ausschließlich auf die Symptomatik stützt, handelt grob fahrlässig. Daß ausgerechnet Heilpraktiker sich in letzter Zeit so stark mit Homöopathie beschäftigen wundert mich, da doch der Anspruch eines Heilpraktikers (meine Person eingeschlossen) gerade dahingeht, die Krankheitsursachen ausfindig zu machen. Die symptomatische Behandlung dagegen wird doch immer der evidenzbasierten Medizin vorgeworfen. Warum also sollte man als Heilpraktiker ausgerechnet eine Methode anwenden, die ausschließlich symptomzentriert ist? Das ist meines Erachtens doch ein Widerspruch in sich.
Wie wäre es, wenn Herr Lauterbach dann auch Bitteschön eine Positivliste für wirksame Medikamente fordern würde?
Kann es sein, dass manche Produkte neben einem hohen Preis auch hohe Risiken, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit sich bringen?
Kann es sein, dass bei manchen Produkten die Wirksamkeit und die Wirtschaftlichkeit sehr fraglich ist?
Warum gibt es immer noch keine Positiv- oder Negativliste?
@dr.med.dent. Wolfgang Stute
Wie soll die Quantenmodulation helfen, wenn die Quantenmachanik degegen ist? Quantenmechanik ist kompliziert genug, doch alles was wir kennen, baut auf ihr auf. Also brauche ich mich NICHT mit Wunschgebilden von Esoterikern herumschlagen, die bisher noch NICHTS nachweisen konnten, das interessant ist.
Ich habe etwas später einen Kommentar zu Cytokinmustern gegeben, denn wozu soll ich mich damit beschäftigen, wo die Homöopathie noch nicht einmal ihre eigenen Grundlagen nachweisen konnte.
PS: Meistens sind diese Experimente entweder sehr schlecht (von einer wissenschaftlichen Warte aus), oder gefälscht.
Letzteres wollen wir mal nicht annehmen, doch schon bei dem "Wassergedächnis" zeigte sich, daß der Versuchsaufbau nicht so sauber war, daß man die Schlüsse daraus annehmen konnte. Meist haben sie sogar SELBER beweisen das sie Falsch lagen, doch das nicht wahrhaben wollen/können. Leibzig ist da ja ein schlagender Beweis und daher erst einmal Arzneimittelprüfungen und dann den Rest
An alle D1000 Sulfur gläubigen:
Das ist mal der letzte Kommentar!
Bitte nicht immer mit diesen Alten Hüten kommen, wenn man nicht weiter weiß! Also schon probiert und jetzt?
Es gibt 1000e die irgend ein Mittel genommen haben OHNE das sich ein Sympthom gezeigt hat. Also Homöopathie wirkt nicht?
Probiert es doch selber mal aus, aber diesmal richtig.
Nehmt 6 gleiche Fläschchen und beschriftet sie mit 1,2,3, ...
Dann laßt von einem Freund in eines davon ein Homöopathikum eurer Wahl hineinfüllen und in die anderen die leere Globuli. Dann soll er das Ergebnis in einen Brief schreiben und versiegeln und euch erst in einem Jahr geben. Bis dahin testet ob ihr erraten könnt, wo was drinnen ist und wo nicht. Falls ihr es 2x richtig schafft, wendet euch an die Skeptiker und holt euch die 1.000.000 Doller ab, die für euch bereit stehen.
@AnneBe
"Die "Wissenden / Erfahrenen" sollten einfach die Kommentare ignorieren,so dass die Profilierungsmaßnahmen der entsprechenden Leute hier keine Nahrung mehr finden."
Die Abgrenzung der "Wissenden/Erfahrenen" von den "Unwissenden" – wobei man selbst immer zu den Wissen gehört – ist nur eine Methode der Esoterik, sich der Kritik der Wissenschaft zu entziehen. Als Folge davon bleibt man in seinem Dogma gefangen und dreht sich im Kreis. Schau man sich dazu an, wie viele "Wissende" es gibt, deren Aussagen sich widersprechen (wobei jeder behauptet, im Besitz der allein gültigen Wahrheit zu sein), muss man sich schon fragen, wie diese Leute auf ihren Absolutheitsanspruch begründen wollen.
Sie haben uns nun überzeugend dargelegt, dass Sie
a) An einer Diskussion nicht teilnehmen wollen, da Sie
b) wissenschaftliche Argument ignorieren werden, und
c) erwarten, dass wir uns alle Ihrer Meinung bitte schön anschließen möchten, da Sie sie – ohne es zu Begründen – für die Wahrheit halten.
Und das ist das eigentlich Problem mit der Finanzierung der Homöopathie durch die Krankenkasse – nicht die Wirkungslosigkeit dieser Mittel, noch die Kosten:
Der Staat hat nicht die Aufgabe, Aberglauben und Esoterik zu fördern, sondern für die Aufklärung einzutreten und seine Bürger nach besten wissenschaftlichen Erkenntnissen fördern.
Ansonsten heißt es nämlich: Husch, Husch – zurück ins Mittelalter.
an PETER who :
kein Kommentar zu Cytokinmustern !?
aber die Quantenmechanik als Totschlagargument gegen die Quantenmodulation anzuführen ist wie die Stringtheorie mit der Emergenz zu umarmen .
@Hebamme
Da ich gerade dabei bin!
Also die Misteltherapie sollte eher Misttherapie heißen, soweit zur Wirkung.
Dufttherapien können prinzipiell wirken, warum nicht. Keine Nebenwirkung glaube ich eher nicht, man kennt sie wohl nicht. Außerdem stellt sich die Frage, wie gut war die Studie und da man bei einer Dufttherapie wohl kaum Plazebokontolliert arbeiten kann, ist das Ergebnis dazu wohl mit Vorsicht zu genießen.
Aber generell wird es immer Änderungen im Wissen geben, das nennt man WISSENSCHAFT. Dsa ist kein Problem. Das Problem ist wenn man Fehler, Probleme und falsche Lösungsansätze nicht aufgeben will, sei es aus falschem Glauben, Profitgier oder einfach Egoismus. Das trift auf die Homöopathie genauso wie die Pharmafirmen zu und MUSS von jeden Aufrechten Wissenschaftler BEKÄMPFT werden.
@dr.med.dent. Wolfgang Stute
Versuche zur Homöopathie gibt es schon so viele, doch je besser sie sind, desto schlechter scheidet die Homöopathie ab. KANN DAS ZUFALL SEIN?
Bevor man so komplizierte Versuche wie den von ihnen vorgeschlagenen Probieren sollte, sollten Homöopathen erst einmal zeigen, daß D20 (Also wirkstofffreie Substanzen) Potenzen überhaupt ein wiederholbares Arzneimittelbild liefern können.
BISHER SCHEITERT DIE HOMÖOPATHIE BEREITS AN SICH SELBER.
Alle Arzneimittelbilder sind bisher für den Mistkübel, denn doppeltverblindet und Plazebokontrolliert zeigte sich bereits vor 200 Jahren, daß Homöopathika KEIN Arzneimittelbild besitzen, doch ohne Arzneimittelbild KEINE HOMÖOPATHIE.
@dr.med.dent. Wolfgang Stute
Lassen wir mal die Quanten in Ruhe, denn die können Homöopathie nicht retten, im Gegenteil, schon anfängerkenntnisse machen klar, daß die Quantenmechanik es ist, die im Grundegenommen Homöopathie unmöglich macht.
@Verena Ahnepohl
Ja, SIE ändern ihr Verhalten und ihr Aufmerksamkeit vollkommen unbewußt. SIE erwarten Heilung und das übertragen SIE auf das Tier. Zudem verändert sich IHRE Wahrnehmung und die gleichen Zeichen werden plötzlich als positiv wahrgenommen, die vielleicht vorher als neutral oder gar negativ wahrgenommen worden wären?
Mit den Köpfen in den Sternen und mit den Füßen im tiefsten Mittelalter, gilt für die Anhänger der Homöopathie und insbesondere für meine Kollegen Ärzte, aber die Kasse Klingelt ob der Unkenntniss vieler Patienten. Es ist ein Skandal wie das Geld der Versicherten durch die Krankenkassen
verschleudert wird, nicht nur mit homöopathischen Leistungen
aller Art, auch Astrologie und Esoterik-Angebote sind dabei!
Das Problem ist relativ einfach zu lösen ,nur es wurde bisher nicht konsequent erforscht .Unabhängig von der physikalischen Seite der Quantenmodulation bietet die standartisierte `schulmedizinische `Labortechnik die Möglichkeit über einen Zeitraum X die Wirkung einer HM-Gabe zu verfolgen .
Es reicht m.E. schon z. B. den Botenstoff TGF-ß
und die Zytokinmuster Th1 , Th2 ; Th 17 zu untersuchen.
Natürlich auch die Beeinflußng der antigenpräsentierenden Zellen ( APC , DC ) und des Grundsystems / Matrix .
Noch leichter ginge es über ISOPATHISCHE Mittel: . bereits der Homöopath Bier erzielte durch die adäquate Gabe einer Potenz von SULFUR eine verstärkte Ausscheidung von Schwefel .Desgleichen läßt sich z.B. auch mit potenzierten Chemotherapeutika ( ! ) bei Tumorpatienten nachweisen .
Könnte es sein, dass es sich bei Herrn Deckers u. Co in Wahrheit um "Dr. Beermann oder Adelheid" handelt??? Die Heftigkeit der vielen Kommentare dieser "Gegener" kommt mir sehr bekannt aus anderen Foren vor!!
Und ins Gesamt könnte ich mich schon amüsieren über die Beteiligudng der Kommentatoren: Nie gibt es soooo viele Kommentare als bei dem Thema Homöopadthie/ Alternativmedizin kontra Schulmedizin.Wenn derartige Gegner nur einmal den Mut hätten zu probieren um am eigenen Leib herauszufinden.....
Ich kann immer nur beurteilen, was ich selber erlebt/ erfahren habe - und wieviele Medikamente in der Schulmedizin gibt es inzwischen, die aus der Alternativmedizin stammen. Letzte Nachricht, ich glaube war auch hier bei docchek: Dufttherapie Gardenia genau so wirksasm wie Valium und Co, leider allerdings OHNE NEGATIVE NEBENWIRKUNGEN, wie Valium haben kann!!!! Wie kommt die Schulmedizin dazu, SOETWAS in Studien zu beweisen????? Darüber hinaus gibt es ja wohl etliche weitere Beispiele - Misteltherapie bei CA, und aus meinem Bereich: früher bei vorz. Wehen = Partusisten Tropf bzw. per Os en Mass mit heftigen Nebenwirkungen bei Mutter und Kind; oder gelegte Cerclagen.... Heute Magnesium???!!!
Weiter diskutieren, sicher werden bald 200 Kommentare hier stehen. Die "Wissenden / Erfahrenen" sollten einfach die Kommentare ignorieren,so dass die Profilierungsmaßnahmen der entsprechenden Leute hier keine Nahrung mehr finden. L.G. AnnaBe
Diplom-Ingenieur Aribert Deckers
Medizintechniker/in
"Eine Krankheit hat Ursachen und fängt meist ganz harmlos an. Niemand ist heute kerngesund und morgen totkrank."
So eine Infektion hat das aber unter Umständen an sich.
Auch eine Infektion kann eine Vorgeschichte haben; Streß, Kortikoid-Therapie etc. wirken bekanntlich immunsuppressiv. Streßreduzierende Maßnahmen im Vorfeld würden sicherlich so manche Infektion erst gar nicht aufkommen lassen. Ich bleibe bei meiner Meinung, das die ganze Pillenmedizin (sowohl von homöo- wie von allopathischer Seite) Kurpfuscherei am Symptom ist und vom Patienten selber bezahlt werden sollte. Gerade die Homöopathie betrachtet ja nur das Symptom, denn das homöopathische Repertorisationsverfahren ist ja nichts anderes als ein Matching von Symptomen und Arzneimittelbild.
zu Hern Deckers, Nr. 134:
"eine Prophylaxe unterlassen..."
es wird sehr viel mehr Prophylaxe unterlassen da, wo die Pharmaindustrie ihre Lobby hat. Denn würde für Mensch und Tier nicht nur mehr Prophylaxe propagiert sondern auch durchgeführt, hätte man weniger "Patienten". Es würden definitiv weniger Lebewesen krank werden... DIES wiederum darf schon gar nicht sein, weil sonst Massenentlassungen in, und Konkurse aller möglicher Arzneimittelfirmen die Folge wären ... also ein Kollaps in der Wirtschaft. Lieber millionenfach Kollaps bei den LEBEwesen hinnehmen... ;-)
Wenn nix dran und nix drin ist frage ich mich schon, warum ein mit Homöopathika behandeltes Pferd laut FN-Dopingliste als gedopt gilt!?
Ich arbeite in einer der -noch- wenigen Praxen, die Homöopathie - je nach Fall komplementär oder solo - auch in der Nutztier-Bestandesmedizin einsetzt. Wenn z.B. 30.000 Puten 3 Tage vor dem Schlachtermin zu rotzen anfangen, hat der Landwirt ein echtes Problem: Krank dürfen die Tiere nicht geschlachtet werden, konventionell behandeln bedeutet Wartezeiten wegen Antibiotikarückständen - und die Tiere können nicht beliebig lange weiter im Betrieb verbleiben.
Ich kann allen Skeptikern versichern, dass wir nicht jedem einzelnen Tier tief in die Augen schauen, liebevoll über den Kopf streicheln und ihm gut zureden, sondern die Homöopathika vorwiegend übers Trinkwasser verabreichen. Und immer mehr Landwirte sind ausgesprochen dankbar für diese Alternative. UND JEDER DER TIERISCHE ERZEUGNISSE KONSUMIERT SOLLTE ES AUCH SEIN (möchte man zumindest meinen).
Anmerkung für EBM-Fans: Dr. Christina Werner hat an der Uni Kassel eine placebokontrollierte klinische Kontrollstudie durchgeführt zur akuten katarrhalischen Mastitis beim Rind- ein Vergleich von homöopathischer mit chemotherapeutischer Behandlung und wurde dafür jüngst mit dem Forschungspreis 2010 der GGTM ausgezeichnet. Das Ergebnis ist wirklich sehr interessant.
Ich finde es immer wieder deprimierend, dass im 21. Jahrhundert rund 40 Jahre nachdem die Biomathematik obligat in den Gegenstandskatalog der Approbationsordnung eingeführt wurde, es sich im deutschen Gesundheitssystem immer noch nicht herumgesprochen hat, dass es in der Medizin die folgenden drei, streng zu unterscheidenden Dinge gibt:
1. Saubere wissenschaftliche Studien nach den Regeln der Biomathematik
2. Sogenannte "Studien", die sich nicht an diese Regeln halten, und die deshalb nichts beweisen
3. Einzelfallbeobachtungen, die praktisch garnichts beweisen
Wenn man lange genug in der Regenbogenpresse sucht, lässt sich zum Beipiel sicher eine Einzelfallbeobachtung gemäß 3. finden, nach der die Einnahme von z.B. fünf gelben Smarties einen unheilbaren Krebs geheilt hat, natürlich immer "nachdem die Schulmedizin zuvor versagt" hatte und natürlich "stehen alle beteiligten Schulmediziner vor einem Rätsel".
Es ist auch überhaupt kein Problem gemäß 2. eine sogenannte "Studie" zu arrangieren, die "beweist" dass 1mg eines Pferdeapfels, den ein weißes Pferd bei Vollmond gelegt hat, und das in einem Liter frischen Brunnenwassers 1000 mal bei Neumond geschüttelt wurde, ein hervorragendes und völlig nebenwirkungsfreies Mittel gegen grippale Infekte ist, weil alle Patienten sich nach 3 Tagen Einnahme viel besser fühlten.
Genauso sind auch alle "Studien" zustandegekommen, die irgendeinen Effekt von Homöopathie "beweisen".
Genauso sicher ist aber auch, dass in einer Studie gemäß 1. festgestellt würde, dass die Wirkung exakt dem Placeboeffekt entspricht. Genau wie das auch in ALLEN sauberen Studien über die Homöopathie der Fall war.
Behandlungen mit Placebos sind erwiesen wirksam und deshalb mittlerweile längst ein wichtiger und anerkannter Teil der Schulmedizin, gegen den auch überhaupt nichts einzuwenden ist, unter drei Voraussetzungen:
1. Der Arzt muss sich bewusst sein, dass er mit dem Placeboeffekt arbeitet.
2. Es darf keine Indikation für eine Behandlung mit einem pharmakologisch wirksamen Medikament vorliegen.
3. Da es bei der Placebotherapie völlig egal ist, mit welchem Placebo man arbeitet, sollte das Placebo wenig oder garnichts kosten und es darf keine unerwünschten Nebenwirkungen haben.
Leider sind bei sehr vielen Homöopathiebehandlungen diese drei Voraussetzungen nicht erfüllt.
Und da beginnt es problematisch zu werden.
@ Frau Dr. Hentschel. Danke für die Aufklärung. Habe mit den SSRI nur nach einem schnellen Beispiel gesucht -weil ich es mal in einem Spiegelartikel gelesen habe- ohne mich eingehend damit auseinandergesetzt zu haben. Aber ich lasse mich durch Logik und handfeste Argumente gerne überzeugen :-)
Bin selbst angehender Apotheker und daher mit Pharmakologie in besonderem Maße vertraut, maße mir aber nicht an alles en Detail zu wissen.
@ Frau Ahnepol. Ich will ihnen nicht zu Nahe treten, aber so weit scheint es mit Ihrem wissenschaftlichen Denken nicht zu sein. Sie führen sich, Ihr Haustier und Ihre Familie an und wollen daraus Allgemeingültigkeit ableiten. Das ist lachhaft! Sie sollten sich lieber mit dem Placeboeffekt auseinandersetzten und nicht trotzig behaupten: "Doch es funktioniert." Hahaha... Die Erde ist eine Scheibe! Glauben Sie nicht? Doch, ich fühle es doch. Sie fühlen halt nicht das, was ich fühle. Und jeden Abend kommt die Zahnfee und bestätigt mir mein Gefühl, ähm ich meine DIE WAHRHEIT. Vorsicht Ironie :-(
Die ganze Diskussion geht an der Sache - nämlich der Heilung von Menschen - ziemlich vorbei. Ein Mensch ist doch nicht krank, weil ihm irgendwelche Globuli oder Pillen fehlen. Eine Krankheit hat Ursachen und fängt meist ganz harmlos an. Niemand ist heute kerngesund und morgen totkrank. Also ist Krankheit kein Zustand, den man mit Pillen (egal, ob homöopathisch oder evidenzbasiert) einfach abstellen kann, sondern vielmehr ein Prozess. Um diesen Prozess wieder in Richtung Gesundheit zu lenken bedarf es mehr und vor allem anderer Dinge als Globuli und Pillen. Deshalb sollten SÄMTLICHE Arzneimittel von den Leuten selber bezahlt werden, die naiverweise meinen, sie könnten ihre Krankheit mit diversen Mittelchen einfach wegzaubern.
Aus dem Text: ...Im 19. Jahrhundert mag die Homöopathie vielleicht nützlich gewesen sein, aber nur, weil sie viele Patienten vor den Irrtümern der damaligen Schulmedizin bewahrt habe. ...
Diese Irrtümer gibt es heutzutage freilich NICHT mehr... schmunzel... und oh Wunder, mir hat auch schon einmal ein Homöopathium NICHT geholfen, ja, auch das gibt es! Wie man es auch dreht und wendet, zu einem Konsens wird man wohl nie finden. Aber noch zum guten Schluß: 25 Millionen für Homöopathie dürften angesichts ganz anderer Diemnsionen mit ein paar mehr Nullen, die an Geld von den Kassen zum Fenster rausgeschmissen werden, tatsächlich Peanuts sein.
Liebe(r) anonymous,
die Wirkung von SSRI ist bewiesen: "Da die Placebo-Ansprechraten in den letzten Jahrzehnten bei Depressionen aus verschiedenen Gründen dramatisch zugenommen haben, beträgt der Placebo-Antidepressivum-Unterschied gegenwärtig nicht mehr als 15%."
Zitat aus Benkert Hippius Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie. Je schwerer die Depression, umso größer der SSRI-Effekt, da kommen Placebos (und Globuli) an ihre Grenzen.
Bei Reboxetin (kein SSRI) zeigten die vielen (nicht publizierten) Negativstudien allerdings, dass es tatsächlich keinen über die Placebowirkung hinausgehenden AD-Affekt hat...
@ skeptikus: Meinen Sie, ich zeige meinen Tieren nur oder nur dann mehr Zuneigung, wenn es Kügelchen zu schlucken gibt? Daran kann es bei uns schonmal nicht liegen... und ich wiederhole mich: mein wissenschaftlicher Geist glaubt auch nicht wirklich an Homöopathie, und doch funktioniert sie, jedenfalls bei uns! Und - wie schon öfter gesagt wurde - es kann mir, uns, den Krankenkassen, den Ärzten und Wissenschaftlern und Relativitätshteoretikern doch relativ (!) egal sein, WARUM etwas wirkt - Hauptsache, es wirkt! Das kann ein "klassisches" Medikament sein oder eben ein paar Kügelchen, ich denke, eine gute Mischung aus den "Zutaten", die einem Menschen oder einem Tier helfen, ist das Allerbeste. Laßt die Pillen und Globuli doch in friedlicher Koexistenz leben, damit dürfte allen am meisten geholfen sein. Keine Seite sollte so überheblich sein zu behaupten, nur "ihre" Theorie sei der Heilsbringer. Engstirnigkeit hat noch zu keiner Zeit und in keiner Lebenslage weiter geholfen, und Überheblichkeit erst recht nicht - "und sie bewegt sich DOCH"!!!
Wie kann Dr. Kron über etwas Schreiben, was er nicht versteht! Erst mal sich eingehend informieren( z.B. Carl Carsten Stiftung), dann sich mal überlegen ob er die Quatenphysik versteht, und wenn nicht einfach leugnen dass sie funktioniert. Nur weiter so!! Vielleicht soll er mal von Sulfur D200 täglich 15 Globuli nehmen, vielleicht wird er dann von seinem "NICHT" ziemlich berührt!
Es gibt in der Naturheilkunde außerhalb der Homöopathie genug wirksame Methoden, deren Wirkungsweise rational nachvollziehbar ist. Warum also sich mit einer Sache beschäftigen, die auf Annahmen basiert, die jeglicher Logik entbehren???
Ich weiß nicht, wie lange es bereits auf unserem Planeten Wasser gibt, sicherlich sind es einige Millionen Jahre. Wenn nun Wassermoleküle von anderen Molekülen eine "Information" in welcher Form auch immer aufnehmen sollten, dann hätte sämtliches Wasser dieser Erde sämtliche Informationen von sämtlichen anderen Molekülen bereits aufgenommen und könnte gar nicht mehr als Informationsträger dienen, da es dann keine Information mehr geben könnte, die nicht bereits darin enthalten und von anderen Informationen überlagert wäre.
Und zu der These des Nobelpreisträgers, der unten zitiert wird nur soviel: das Wasser Strahlung emittiert ist nichts aufregendes, sondern kommt von den in geringer Anzahl vorhandenen instabilen Isotopen, die beim Zerfall bekanntlich strahlen. Das ist Schulbuchwissen und bedarf keines Nobelpreises.
Homöopathie kann theoretisch nicht funktionieren und somit auch praktisch nicht funktionieren. Nichts ist parktischer als die Theorie! Homöopathie wirkt nur insofern als jede liebevolle menschliche Zuwendung heilend wirkt. Wissenschaftlich basierte Heilkunst hat eine starke Zusatzkomponente die naturwissenschaftlich basierte Heilwirkung.
PS.: an die Tierärzte
- Erstens kann man ja (so schwer ist es nicht) doppelt verblindete Studien mit Tieren durchführen und dann war das Resultat: HOMÖOPATHIE WIRKT NICHT (so wie beim Menschen).
- Zweitens solange der Behandler/Besitzer weiß das sein Tier behandelt wurde, wird er die gleichen Anzeichen plötzlich als Besserung deuten, die ihn vorher vielleicht beunruhigt hätten.
- Drittens können Tiere sehr wohl wissen, daß das Mittelihnen helfen soll. Schließlich können einige Tiere durchaus an dem Verhalten ihrer Besitzer/Pfleger erkennen, das diese ruhiger werden, plötzlich hoffnungsvoller werden, ... und dadurch überträgt sich das auf die Tiere und die Heilung findet schneller statt.
Da war mal ein Pferd in Deutschland, von dem glaubte man, daß es Lesen, Rechnen und wer weiß noch konnte, bis man draufkam, daß es einfach nur die Körpersprache der Menschen verstand.
Natürlich gibt es bei kleinen Kindern und Tieren einen Placeboeffekt, denn Kinder und Tiere sind empfänglich für Zuneigung, Berührungen usw. Ich wundere mich sehr, was manche Tierärzte von sich geben ;-))
http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2010/07/bei-tieren-gibt-es-keinen-placeboeffekt.php
Wie wäre es denn, wenn man auch bei den Allopathika mal danach geht: Krankenkassen zahlen künftig NUR NOCH nach dem Erfolgsprinzip: was hilft, das wird bezahlt - egal welcher couleur das Arzneimittel/Heilmittel entstammt ;-) Ach wie würde da die Pharmaindustrie wettern und protestieren .... ;-))
Warum muß man sich gegenseitig eigentlich immer den Nutzen absprechen? Geht es jetzt primär um die Finanzen der Industrie --- oder vielleicht evtl. unter Umständen auch MAL um denjenigen, der das Zeug alles schlucken muß/soll/darf/kann ? nämlich den PATIENTEN ??? DER bleibt meines Erachtens bei all diesen Diskussionen außen vor. Schade... Eigentlich würde ein geordnetes Miteinander speziell für das von Therapeuten abhängigen Klientel - nämlich dem Patienten nutzen/dienen... ähm..., ist der Arzt nun ein "Dienst-Leister" oder ... ?? Das spielt aber keine Rolle bei den Diskussionen - es geht immer nur um Macht, Profit und Eigennutz. Nochmal ... schade. Die Krankenkassen würden MASSEN sparen, wenn sie ihre eigenen Un-kosten (was für ein schönes Wort!!) kürzen würden, und nicht immer nur ihre Bürokratie und ihre Vorstandschaften finanzieren müßten. Die Patienten selbst verschlingen nämlich nur einen Minimalteil der tatsächlichen laufenden Kosten. DARÜBER spricht aber niemand. Vielleicht wäre es hier auch mal gut, wenn DIESE Ausgaben in "homöopathischen Dosen" gehalten würden....
Eine, die der Meinung ist, daß ALLES zu seiner Zeit seine Berechtigung hat und daß es eigentliche ein Armutszeugnis ist, wenn sich Therapeuten pausenlos auf dem Rücken ihrer Patienten hauen und stechen... Was für ein unmenschlicher Vorgang.
@ Peter: Zu ihrem Punkt drei. Ja sie haben vollkomen Recht! Es ist wirklich egal, was Mensch oder Tier bekommt. Der Placeboeffekt ist nicht davon abhängig, welches Placebo sie bekommen. Ob nun Homöopatiezucker oder Candiszucker. Aber wie schon gesagt. Apologeten des Glaubens zu überzeugen ist hoffnungslos.
Eigentlich wollte ich mich nicht in so ferne Diskusionen einmischen, vor allem da sie wohl schon fast wieder am Ende sind. Aber was da ein paar "Homöopathen" von sich geben ist schon etwas dämlich.
Nur so was zum Überlegen:
1.) Chinarindeversuch. Warum hat ihn seid fast 200 Jahren keiner mehr wiederholen können? CHINA erzeugt KEIN Fieber (bei gesunden) und damit IRRTE Hahnemann, aber es senkt Fieber bei Kranken.
2.) Bisher konnte noch NIE eine Arzneimittelprüfung KORREKT wiederholt werden. Also sind bisher ALLE Arzneimittelbilder Phantasiegebilde. Bis das nicht beseitigt ist, kann eigentlich KEINE Homöopathie betrieben werden.
3.)Es ist möglich das die Gabe eines Homöopathikums sogar eine Heilung auslöst, aber NICHT das Homöopathikum selber. Gut also warum dann dagegen sein. Es ist EBEN EGAL ob ich 'Hundescheiße' (Ex can.), 'Schwarzes Loch' oder 'Mondlicht' bekomme es reicht das ich IRGENDETWAS bekomme und hoffe das es mich heilt. Aber wuzu gibt es dann tw. teure Mittel in Höchstpotenzen, wenn ich Geld, Zeit und Energie sparen kann und gleich immer nur die Rohsubtanz um eun paar Cent pro Fläschchen verkaufen könnte.
Nur zur Information: Studien zu diesem Thema bei Tieren sind mir zur Genüge bekannt. Was ich eigentlich auch damit sagen wollte, ist, daß wohl die Homöopathika in einem Punkt genauso wirken wie die klassichen Medikamente: bei dem einen wirken sie, beim anderen nicht. Aus meiner Sicht müßte ich - wie manch anderer wohl auch - ansonsten die Wirksamkeit von so manch einem Medikament anzweifeln. Ich denke, die Kunst ist es einfach, das richtige homöopathische Mittel zu finden, ob nun durch langwierige Repertorisation oder durch puren Zufall. Dann ist auch diese Wirkung sicherlich KEIN Zufall mehr. Und mein wissenschaftlicher Verstand glaubt trotzdem nicht dran, obowhl er tagtäglich eines besseren belehrt wird.
Liebe Frau Ahnepol,
es ist ja wissenschaftlich nicht bestritten, dass Hmöopathika einen Effekt haben. Dieser Effekt geht aber nicht über den Placeboeffekt hinaus (Siehe überwiegende Mehrheit der Studien zu besagtem Thema). Im Gegensatz dazu haben schulmedizinische Medikamente eine über den Placeboeffekt hinausgehende oder weit darüber hinausgehende Wirkung. Ihnen als Tieräztin sollten doch auch besagte Studien zum Placeboeffekt bei Tieren bekannt sein. Und auch Studien können gut und schlecht sein (Auswahl der Kohorte (gleichverteilt oder nicht?, Doppelblindigkeit gegeben usw. usw.). Aber auch das in einem Forum zu diskutieren, ist aufgrund des schieren Informationsvolumens schwer. Es gibt im Übrigen auch schulmedizinische Medikamente, deren Wirksamkeit (mehr als Placeboeffekt) nicht nachgewiesen ist (bspw. SSR-Hemmer). Auch da wäre ich für eine Streichung aus dem Leistungskatalog.
Immer wieder drängt sich mir die Frage auf: wie kann der Placebo-Effekt greifen bei jemandem, der nicht wirklich an Globuli glaubt, und meine Katze weiß auch nix von Placebo... die merkt nur, daß sie wieder laufen kann; ob sie nun an Kügelchen oder Carprofen glaubt, vermag ich nicht zu sagen.
Lauterbach hat Recht. Homöopathie hat nur einen Placeboeffekt. Placeboeffekte sind dann besonders ausgeprägt, wenn sie bezahlt werden, also wenn sie nicht zu Lasten der Kassen verordnet werden.
Wenn Lauterbach FDP- Mitglied wäre, hätte ihm unser Präsident Hoppe in vollem Umfang Recht gegeben. Die parteipolitische Bindung der Ärztekammer ist zum Kotzen.
H.Lang
Guter Beitrag danke.
Was mich persönlich stört (und weswege ich Herrn Lauterbach recht gebe) ist, dass die Krankenkassen das Geld der Allgemeinheit verwalten und ausgeben. Deshalb muss es klare Grundsätze geben, wer wann welches Geld für welche Leistungen erhält. Das kann nicht beliebig sein.
Deshalb: Wer Homöopathie will soll sie selbst bezahlen.
Ich selbst habe nie an die "Sache" mit der Homöopathie geglaubt und habe auch heute noch - rein aus meiner sehr wissenschaftlich-studierten Denkweise heraus - große Zweifel. Aber ich kann nix machen: das Zeug hilft... mir, meinem Mann und meinen Tieren. So sehr sich mein schulmedizinischer Geist auch dagegen wehrt.
Seit 200 Jahren erregt die klassische Homöopathie die Gemüter der Mediziner immer wieder aufs Neue. Über keine andere Therapieform wurde bisher solange und so heftig diskutiert. Und das alles wegen "Placebos". Da kann ich nur lächeln und schweigen.
Es gibt ausreichend gut untersuchte und dokumentierte Testsysteme zur Wirksamkeit von Homöopathie. Da kann einer glauben was er will und meinetwegen auch Angst haben, dass sein Weltbild nicht mehr stimmt... Aber das hat in einer wissenschaftlichen Analyse nichts zu suchen:
\cite{Baumgartner2008,Baumgartner2004,Majewsky2009,Scherr2006,Scherr2007,Weber2008}.
@Marius Kersten
" Wer sich für einen absoluten Homöo-
pathiegegner hält, der mit der Neugier eines wachen
Verstandes seine Meinung noch fundierter beweisen
möchte, mag sich bitte an die Deutsche Homöopathie
Union in Karlsruhe wenden und für die Teilnahme an
einer homöopathischen Arzneimittelprüfung zur Verfüg-
ung stellen."
Und was soll das dann beweisen?
Vielleicht fange ich an zu schwitzen – passiert mir bei 22°C mit Jacke häufiger als bei 35°C nur mit T-Shirt. Vielleicht komme ich Durchfall – naja, mit meiner Glutenallergie sollte ich auch keinen 2 Mass Bier auf dem Oktoberfest trinken. Vielleicht träume ich auch mal wieder - passiert mir ungefähr einmal im Jahr. Warum, das weiß ich leider nicht. Vielleicht bekomme ich einen Schnupfen oder ein Jucken am Rücken.
Ich fühle mich jeden Tag anders - mal besser, mal schlechter. Und wenn ich Pech habe, infiziere ich mich mit einem VIrus und liege ein paar Tage im Bett. Nur weil zwei Ereignisse zeitlich dicht beieinander liegen, heißt das nicht, dass zwischen Ihnen ein Zusammenhang besteht.
Wenn die DHU meinen zeitlichen Aufwand allerdings gut genug vergütet, dann bin ich dabei.
Man mu? daran denken :21 Jahrhundert ! Herr Lauterbach hat absolut recht.
... es braucht nicht so zu sein....
Zur Diskussion:
Für jeden vernünftigen Menschen ist es selbstverständ-
lich, seine Meinung über eine Sache durch Logik und
Einsicht zu entwickeln. Wenn schon bei der ersten
Plausibilitätsprüfung gewichtige Gründe gegen die Ver-
nunft sprechen, wird er sich eine Meinung machen und
mit der Sache vernünftigerweise nicht mehr beschäfti-
gen. So ist es auch bei der Homöopathie. Wieso sollte
ein - der unplausiblen Homöopatie gegenüber - gegne-
risch eingestellter Verstand sich noch mit Argumenten
von Befürwortern auseinandersetzen? Von einem Homöopa-
thiegegner zu verlangen, sich mit der Homöopathie aus-
einanderzusetzen, ist intolerant oder der Unerfahren-
heit geschuldet: Heraus kommt nur ein Glaubenskrieg.
Wenn nun aber ein Homöopathiegegner andererseits trotz
gegenteiliger Meinung weiterhin tolerant ist und auch
streitbar an der Diskussion teilnimmt, wird er logi-
schererweise ergründen wollen, wie es dazu kommen
kann, daß andere verständige Menschen sich so irren
und trotz der offenbaren Unsinnigkeit an der Sache
festhalten. Die können ja nicht alle nur naiv, dumm,
gutgläubig und geldgeil sein. Na ja,vielleicht doch -
aber es braucht nicht so sein...
Um der polarisierten Argumentation für und wider die
Sache differenziert und unter Ausschluß von Glaubens-
fragen eine solidere Basis und neue Dynamik zu ver-
schaffen, möchte ich fogenden ernstgemeinten Vorschlag
unterbreiten. Wer sich für einen absoluten Homöo-
pathiegegner hält, der mit der Neugier eines wachen
Verstandes seine Meinung noch fundierter beweisen
möchte, mag sich bitte an die Deutsche Homöopathie
Union in Karlsruhe wenden und für die Teilnahme an
einer homöopathischen Arzneimittelprüfung zur Verfüg-
ung stellen.
Zum Artikel:
Der Artikel ist umfassend und facettenreich zusammen-
getragen - schöner wäre allerdings, wenn die Meinung
des Autors nicht so wortgewaltig in den Vordergrund
gestellt werden würde. Für dieses "Agitprop" gibt es
Punktabzug...
Ich trinke lieber einen schönen, starken Espresso!
Anstelle des Spülwassers, mit dem die Tasse meines Vorgängers ausgespült wurde.
Obwohl dort ja die Energie des Kaffees, des Cafetieros, der Mühle, der Kaffeemaschine, schmutzige Finger des Spülers, ... wertvolle Signaturen hinterlassen hätte?
Die erwartete Häme aller Hps kann ich aushalten.
Liebe Menschen, regt Euch doch nicht so auf. Ärger macht doch krank. So wie wir die Medizin vor 100 Jahren und früher belächeln, werden zukünftig heilende Menschen (aus dem Wissen der Quantenphysik heraus, s. BLEEP-Down the rabbit hole) unsere heutige Medizin belächeln. Was nützt Eure panische Angst vor dem Untergang aus der heraus Ihr Euch bekämpft. Es gibt doch schon genug Kriege auf dieser Erde. Seid friedlich und begreift Eure Existenz als vorübergehende Erscheinung. Alles verändert sich dauernd. Die Dinosaurier sind auch ausgestorben.
Hans Hoos
ärztlicher Psychotherapeut
Liebe Mitleser,
als Nichtmediziner, jedoch wissenschaftsorientierter Normalbürger und Patient möchte ich ein Gedankenexperiment wagen. Vorab darf ich aber sagen, daß ich aus den mir zur Verfügung stehenden Orientierungen heraus einen Nutzen der Homöopathie allenfalls als Plazeboeffekt vorstellen kann.
Lassen Sie uns unterstellen, daß die Substanzen von Hahnemann genauso wirken, wie er und Andere es beschrieben haben. Dann sei doch erlaubt, darüber nachzudenken, wie oft wir ähnliche oder gar gleiche Mischungen tagtäglich ganz normal über die Nahrung und Luft aufnehmen, es nur nicht wissen.
Ich bin ganz sicher, da ließen sich tausende und abertausende von "homöopathischen Mischungen" finden, wenn man sie nur finden wollte.
Weiterhin sei die Frage erlaubt, warum sich die Wirkung nur auf ausgesuchte Grundsubstanzen erstrecken soll. "Homöopathische Mischungen und Dosen" gäbe es dann nahezu unendlich Viele. Wie bitte wirken diese dann?
Und wenn das Wasser tatsächlich ein Gedächtnis hat, so hat es dies auch bei beliebig anderen Stoffen, die beispielsweise von meiner Hand oder dem Wasserrohr ausgehen, durch das es fließt.
Es ist meiner Meinung nach unmöglich, aus den genannten Gründen heraus eine Heilwirkung abzuleiten, wie sie in der Homöopathie beschrieben steht.
Freue mich aber über jede Gedankenanregung zum Gegenteil, denn schließlich wollen wir ja alle gesund werden oder bleiben, egal wie.
Lieber Gruß
Elmar Pfister
Wenn wirklich in USA alle Infektionen mit Homöopathie geheilt und alle Heilungen akribisch dokumentiert wurden, weshalb hat überhaupt jemand später das offenbar überflüssige Penicillin verwendet?
Wenn alle zur Krebstherapie eingesetzten Chemotherapeuthika ebenso überflüssig und schädlich wären, wozu wurden diese entwickelt und eingesetzt?
Schließlich könnte man auch mit einer bis zur Inhaltsstofflosigkeit verdünnten Alkohol-Wasser-Mixtur den selben Effekt erzielen und genauso viel verdienen.
Wäre die relativ neue Homöpathie tatsächlich, wie einige HPs hier suggerieren möchten, einzig wahre Heilsversprechen, wieso nimmt sie immer noch eine Randstellung ein?
Es ist auch nicht kosteneffektiv, wenn die medizinfeindlichen Paraheiler bei den Patienten massive Noceboeffekte auslösen.
Über den Noceboeffekt gab es im März eine sehr gute Sendung beim Deutschlandfunk:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/1137260/
Das Schüren der Angst vor der wissenschaftlichen Medizin gehört zum Repertoire der Homöopathen. Das kann man auch klar im Kommentarbereich dieses Artikels an den Argumentationsmustern der Homöopathieanhänger erkennen.
Diese eingeredeten Ängste schaden vielen Patienten.
Der Beitrag vin Herrn Schloen (Gedicht von Eugen Roth) hat mich sehr amusiert. Dr. Sven Larat erwähnt in seinem Buch über Paramedizin eine Begebenheit aus dem 19.Jahrhundert, als Heinrich Heine einem Pariser Homöopathen den Millionstel Teil einer Salami schickt und einen köstlichen humorvollen Brief beilegt. Man kann sich der Homöopathie wirklich nur mit Humor nähern, sonst wäre es zum weinen
@Matthias Deutschbein
Das Wassergedächtnis ist völliger Humbug, und das aus verschiedenen Gründen: erstens, bei Globuli müsste man ein Milchzuckergedächtnis annehmen - für einen Feststoff höchst zweifelhaft, zweitens, die „Gedächtnisstrukturen“ im Wasser existieren, sind jedoch höchst transient und bestehen nur ein paar Nanosekunden.
Was mir aber am wichtigsten erscheint und auch ihnen mit pharmakologischen Grundkenntnissen einleuchten sollte: Die verwendeten Ausgangsstoffe wie Wasser und Alkohol enthalten auch in pharmazeutischer Qualität Verunreinigungen im Bereich D3. Diese Verunreinigungen (Acetaldehyd, Salze, organische Verbindungen, etc.) werden mitverschüttelt und sollten auch eine homöopathische Wirkung entfalten. Wie die Ausgangssubstanzen potenziert, aber Verunreinigungen "ignoriert" werden, hat mir noch niemand erklären können.
Das sind aber alles Fragen nach einem Wirkmechanismus, die sich nicht stellen, denn die Wirksamkeit ist nicht belegt. Die Homöopathie kann hier keine Ausnahme in der Wirksamkeitsprüfung beanspruchen.
Die Arroganz, mit der Homöopathie-Prediger und Homöopathie-Gläubige immer wieder ihre eigenen Erfahrungen über alles Andere, insbesondere eine systematische Überprüfung stellen, stößt mir besonders übel auf: „Glaube mir einfach“ wird immer wieder gefordert. Ich kann aber niemandem glauben, der mir hinreichend darlegen kann, dass er durch Homöopathie geheilt wurde. Ohne einen systematischen und kontrollierten Ansatz ist es aber schlicht unmöglich, die normale Selbstheilung von einer Verum-Wirkung zu unterscheiden.
Anekdoten sind schlicht keine Daten und solange mir kein Homöopath stichhaltige Daten auf den Tisch legt, werde ich auf die Homöopathie pfeifen.
Wer ist eigentlich "die Pharmalobby"?
"Naturheilkunde generell wurde und wird von der
Pharmalobby niedergeknüppelt."
Haben sie diesen Abschnitt im Artikel überlesen:
"Mit Kanonen auf Spatzen schießen
Kontra bekommen Lauterbach und Co. erwartungsgemäß auch von pharmazeutischen Verbänden: Als „reinen Oppositionspopulismus“ bezeichnet der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller die professorale Forderung. Bei dieser Debatte, „der die Steigbügelhalter einer Rationierungspolitik bereitwillig beispringen“, würden die Patienten außen vorgelassen, so Barbara Sickmüller, Vize-Chefin des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie. Die Streichung könnte nie das Defizit der Kassen auffangen. Von den 28 Milliarden Euro, welche die GKV 2009 für Arzneimittel ausgegeben haben, entfielen nur 25 Millionen Euro auf homöopathische Mittel. Auch im Vergleich zu den 13 Milliarden Euro, die allein 2011 für die Sanierung der Kassen eingesammelt werden müssten, erscheine das Sparpotenzial lächerlich. So werde mit Kanonen auf Spatzen geschossen." ?
Das verstehen Sie unter "Niederknüppeln"?
Zur Homöopathie fällt mir ein Gedicht von Eugen Roth ein:
Es lehrt uns Hahnemann es habe, die größte Wirkung kleinste Gabe. Und mancher Arzt hält das für wahr, wenns nicht betrifft, sein Honorar!
Na klar, die ominöse Lebenskraft also.
Die ist seit dem 19. Jahrhundert keine sinnvolle Hypothese mehr.
Ich habe doch nicht Pharmazie studiert, um "verständnisvoll" magische Zuckerkügelchen an Eltern von kranken Kindern verkaufen zu müssen.
Homöopathische Mittel wirken durch Informationsübertragung auf die Vis Vitalis, die Lebenskraft des Patienten,
so wird eine Regulation zur Norm bewirkt.Hier wird die
Selbstheilung des Organismus angeregt.Hierbei spielt es
keine Rolle ob der Patient daran glaubt oder nicht(Wozu
also Placebo ???)Es kann alles lebendige auf diese
Information ansprechen.Egal ob Pflanze,Tier oder Mensch.
Braucht es einen Wissenschaftlichkeitsnachweis für Information???
Ständige Heilungen ohne teure chemische Medikamente müssen
natürlicherweise jede Menge Neider und Gegner auf den Plan rufen.
Und warum soll man kostengünstige homöopathische Medikamente erstatten, wenn doch pharmazeutische
Präparate, die mit immensen Kosten zu Buche schlagen,
schon das Budget ausschöpfen.
Naturheilkunde generell wurde und wird von der
Pharmalobby niedergeknüppelt.
Dennoch ist es die freie Entscheidung eines Patienten
wie er behandelt werden möchte.
Das sollte unbedingt auch in die Erstattungspraxis
aller Krankenkassen einbezogen werden.
Wiedermal die schreckliche Auseinandersetzung Gläubiger mit Denkenden. Ich finde den Artikel von Herrn Thomas Kron hervorragend. Besonders die stoische Ruhe beeindruckt mich bei diesem emotinalen Thema. Emotional deswegen, weil die Befürworter der Homöopathie für Logik und kritische Vernunft nicht zugänglich sind. Unsaäglich dümmliche Postulate wie das Gedächtnis von Wasser (hat der Rohrzucker der Globuli eigentlich das Wasser abgehört und gibt die Information weiter?)und Versuche, durch Disqualifizierung der Schulmedizin Homöopathie zu stützen, die Negierung jeglicher vernünftiger Kriterien (logisches Wirkprinzip, Wirknachweis im Doppelblindversuch), der frustrierende Versuch, Psychotiker davon zu überzeugen, dass sie nicht der Kaiser von China sind. Ich bewundere Aribert Deckers, der mit seinen guten Argumenten keine Chance hat, gegen Verblendung anzukommen.
Samuel Hahnemann ist über seinen Selbtversuch mit Chinarinde auf das Wirkprinzip gestoßen.
Das Similieprinzip bedeutet ähnliches mit Ähnlichem behandeln.
Die homöopathische Arzneimittelprüfung findet am Gesunden statt. Durch die Gabe eines Mittels treten beim Gesunden die Symptome auf, die später beim Kranken mit diesem Mittel behandelt werden können.
Jeder der denkt Homöopathie wirke nicht, kann einen harmlosen und preiswerten Selbstversuch starten.
Es lohnt sich!
Herr Diplom-Ingenieur Aribert Deckers,
Sie behaupten einfach. Erzählen Sie mal der Firma Weleda, daß ihre Wachstumsversuche mit Getreide und Homöopathie Kinderkram sind. Die werden sich freuen.
Die Kliniken in den USA, die Homöopathie praktizierten, hörten tatsächlich damit auf - und zwar, als die Antibiotika aufkamen. Man meinte, ein neues Wundermittel gefunden zu haben, was die langwierige Repertorisation erübrigte. Die Schattenseiten sah man erst später.
Und die Behauptung, die Kristallbilder wären gepinselt worden oder es wäre Schmutz hineingekommen, grenzt schon an Unterstellung. Ich sagte in meinem vorigen Beitrag, daß die Bilder reproduzierbar sind. Warum versuchen Sie es nicht einmal selbst?
Sagen Sie der Universität in Stuttgart, daß ihr Nachweis eines Wassergedächtnisses Schwindel ist - die werden sich sicher auch freuen. Ein Wassergedächtnis könnte übrigens erklären, warum sich Eigenschaften des Originalstoffes durch Schütteln auf das Wasser übertragen.
Noch zu Ihrer Information - wobei ich weiß, daß Sie sich nie von der Homöopathie überzeugen lassen werden, ich schreibe dies eher für die anderen: Die Arzneimittelprüfungen von Hahnemann geschahen mit einer C30, also einem Globuli, wo kein Molekül des Ausgangsstoffes mehr drin ist. Eine C30 wirkt ca. eine Woche, bei den Prüfungen wurde es mehrmals täglich gegeben. Diese zu häufige Gabe produzierte dann bei den Menschen, die sich für die Prüfungen zur Verfügung stellten, Symptome, aus denen sich dann das Arzneimittelbild ergab.
Wenn die Homöopathie also Placebo ist - wie kommt es dann, daß die Mehrzahl der Arneiprüfer die gleichen Symptome bekamen? Die in der Folgezeit immer wieder bestätigt wurden? Die Arzneiprüfer wußten in keinem Fall, welches Mittel sie zum Testen bekamen.
Wenn Sie nun sagen, auch das sei Schwindel, dann möchte ich Sie doch dringend bitten, sich genauer zu informieren.
Wir wissen - noch - nicht, warum die Homöopathie wirkt. Aber das Fallgesetz wirkte auch, bevor man es entdeckte. Und das Universum funktionierte auch, bevor der Mensch Bruchstücke des Wissens davon erwarb, wie es funktioniert.
Herr Deckers,
könnte es sein, dass Sie ein "Verschwörungstheoretiker" sind? So a bisserl psychotisch halt?
Macht nix, es gibt gute Homöopathen und auch Psychotherapeuten, die Ihnen helfen könnten.
Es erscheint mir sehr interessant, wie unwissenschaftlich Ärzte sich "auseinandersetzen". Sollten doch die Ärzte sich zusammensetzen, fernab jeglicher ideologischer Verblendungen. Das gilt ganz gewiß für beide Seiten der "Auseinandersetzer".
Naturwissenschaftlich heißt: Wissen der Natur zu schaffen. Und immer den Dienst am Menschen im Herzen behalten. Nicht Profit, nicht Geldgier, nicht Habgier, nicht Dünkel, nicht Verblendung... nur die Wahrheit, nichts als die Wahrheit, im Dienste für den Menschen.
Naturheilverfahren und Schulmedizin gehören sicher zusammen und müssen sich finden. Wenn der Dienst am Menschen im Mittelpunkt steht, werden die beiden sich finden. Das aber ist nur möglich im Sinne der höchsten Wahrheit. Diese hat mit Liebe zu tun. Die Liebe aber stellt die eigentliche Grundlage des Dienens dar.
Wenn ich die Liebe und die Wahrheit als Grundlage der Wissenschaft nehme kann ich wahrscheinlich dahin gelangen sowohl Schulmedizin (als hervorragende Grundlage) und die Naturheilverfahren (die essentiell für die Medizin überhaupt sich darstellt) zusammenzusehen und den Patienten entsprechend meinen wahren Kenntnissen je nach dem mit dem Rechten Mittel zu behandeln.
Verachtung gegeneinander nutzt niemandem etwas, weder dem Verachter noch seinen Patienten. Verleumdungen verletzen nur, unsachgemäße Darstellungen verunsichern nur.
Also liebe Kollegen der Medizinerzunft: Dienen in Liebe und Wahrheit...Achtung vor dem Tun des des gutmeinenden Tun des Kollegen!!! dann sind wir der Lösung des Problems
schon ein Stück näher gekommen.
In diesem Sinne
@ Dipl.-Ing. A. Deckers:
Ihr Zitat:
was immer sie haben, es ist psychisch... Das gipfelt dann in Dingen wie "Psychoneuroimmunologie" und - als overkill - in der Behauptung Krebs sei Folge eines psychischen Konflikts
Zitat Ende
Wer einmal die Vorlesung des Prof. Dr. Mück, Tübingen über die Apoptosemechanismen einer Humanzelle komplett gehört hat, der zieht nur den Hut, ob der Komplexizität bei der zellulären Vervielfältigung!
Hier wird jedem sehr schnell klar, daß Krebs absolut nichts psychisches sein kann.
Viele Grüße
@ Dipl.-Ing. A. Deckers,
es gibt nur zwei Dinge, die sind unendlich, das Universum und die Dummheit der Menschen
Wer das gesagt hat, wird heute viel und oft zu Unrecht zitiert.
Ich kann Ihnen nicht die Relativitätstheorie erklären, dafür liegt das Studium zu weit zurück, aber deswegen ist sie nicht falsch.
Ich kann Ihnen nicht die Schrödinger-Gleichung als komplette Gleichung lösen, aber deswegen ist nicht alles so einfach und leicht.
Sie haben Recht, wenn Sie auf die alleinige Ausrichtung des psychologischen Aspektes in der Homöopathie hinweisen.
Doch man sollte den "alten Fritz" zu Worte kommen lassen: "... jedem Tierchen sein Plesierchen.."
Warum sollen denn Gelder ausgegeben werden, die Menschen nicht helfen, wo dann die Schulmedizin versagt (selbsterfüllende Prophezeiung des Beipackszettels), nur weil sie an etwas anderes glauben?
Viele Grüße!
@ Dipl.-Ing. A. Deckers,
das mit der Kirlian-Kamera, ja Danke für den Hinweis.
Es stimmt, es ist super, ja, die Wahrheit wurde nicht wirklich gehört.
Ich vrgleiche gerne mit GG, der wurde auch vor die Inquisition gezerrt, aber irgendwie wissen wir heute, daß ER damals Recht hatte.
Viele Grüße!
Homöopathie ist mehrals 200Jahre alt nur das beweißt die Wirkung und Effektivität, ales anderes nur Politik auf das Geld von Pharmafirmen!
@ Dipl.-Ing. A. Deckers
wie gesagt, ich habe ein komplettes Fläschchen Globuli in meinen Tee geschüttelt (vielleicht lag´s ja auch daran), und der Tee war perfekt gesüßt. Und ich lebe noch...
Das dreimal wiederholt, hier sind also schon drei Fallbeschreibungen aufgeführt.
Aber sehr geehrter Herr Deckers,
wenn einem Patienten geholfen wird, dann ist das Ziel das Ergebnis. Denn mit dem Placeboeffekt kann der Behandlungserfolg doch auch "nach hinten losgehen".
Wichtig hier ist eine Aufklärung des Arztes beim Patienten über die Therapie.
Wenn mir jemand sagt, daß kein einziges Molekül des Wirkstoffes im Medikament ist, dann werde ich auch dem Behandlungsversuch nicht zustimmen.
Aber der Placeboeffekt ist doch unbestreitbar. Und was ist, wenn er dem Patienten hilft? So soll´s doch gut sein.
Natürlich ist noch kein Mensch an Homöopathie gestorben, wohl aber an den Folgen der nicht adäquat behandelten Krankheit.
Have a nice evening! (or night)
@ Marcel Kirberg:
Genau das habe ich gemacht - der Tee war süß und ich lebe noch.
Und nun?
Die Grundlage der Homöopathie ist die Arzneimttelprüfung am Gesunden!!
Jeder sollte einmal ein Mittel einnehmen wenn er gesund ist und dann sehen was passiert! So hat es Hahnemnann mit Chinin auch gemacht!!
An alle, "die mit Kügelchen behandeln"
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Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Wir wissen doch, was wir mit den Kügelchen erreichen und was nicht.
Und denen, die es nicht wissen WOLLEN, werden wir es niemals verdeutlichen oder nahe bringen können.
Ich persönlich habe es mir abgewöhnt, Energie in diese fruchtlose Diskussion zu investieren.
Ich finde es immer wieder deprimierend, dass im 21. Jahrhundert und 40 Jahre nachdem die Biomathematik obligat in den Gegenstandskatalog der Approbationsordnung eingeführt wurde, es sich im deutschen Gesundheitssystem immer noch nicht herumgesprochen hat, dass es in der Medizin die folgenden drei, streng zu unterscheidende Dinge gibt:
1. Saubere wissenschaftliche Studien nach den Regeln der Biomathematik
2. Sogenannte "Studien", die sich nicht an diese Regeln halten, und die deshalb nichts beweisen
3. Einzelfallbeobachtungen, die praktisch garnichts beweisen
Es ist überhaupt kein Problem gemäß 2. eine sogenannte "Studie" zu arrangieren, die "beweist" dass 1mg eines Pferdeapfels, den ein weißes Pferd bei Vollmond gelegt hat, und das in einem Liter frischen Brunnenwassers 1000 mal bei Neumond geschüttelt wurde, ein hervorragendes und völlig nebenwirkungsfreies Mittel gegen grippale Infekte ist, weil alle Patienten sich nach 3 Tagen Einnahme viel besser fühlten.
Genauso sind auch alle "Studien" zustandegekommen, die irgendeinen Effekt von Homöopathie beweisen.
Genauso sicher ist aber auch, dass in einer Studie gemäß 1. festgestellt würde, dass die Wirkung exakt dem Placeboeffekt entspricht. Genau wie das auch in ALLEN sauberen Studien über die Homöopathie der Fall war.
Behandlungen mit Placebos sind erwiesen wirksam und deshalb mittlerweile längst ein wichtiger und anerkannter Teil der Schulmedizin, gegen den auch überhaupt nichts einzuwenden ist, unter drei Voraussetzungen:
1. Der Arzt muss sich bewusst sein, dass er mit dem Placeboeffekt arbeitet.
2. Es darf keine Indikation für eine Behandlung mit einem pharmakologisch wirksamen Medikament vorliegen.
3. Da es bei der Placebotherapie völlig egal ist, mit welchem Placebo man arbeitet, sollte das Placebo wenig oder garnichts kosten.
Leider sind bei sehr vielen Homöopathiebehandlungen diese drei Voraussetzungen nicht erfüllt.
Und da beginnt es problematisch zu werden.
Vielleicht sollten die verschiedenen medizinischen Richtungen endlich einmal aufhören, sich immer wieder (narzisstischerweise) zu streiten, wer denn "Recht" hat und den Patienten ein Selbstbestimmungsrecht zubilligen, sich auszusuchen, wo und von wem sie sich behandeln lassen und selbst zu sehen, was Ihnen gut tut - schließlich zahlen die auch ihre Beiträge selber und woanders, wenn ich etwas kaufe, entscheide ich ja auch, wo und was. Ich denke jeder auf Qualität (und damit auf Ansehen und guten Leumund) bedachte Bahandler/in, wird sich hierbei bemühen, seinen Patien/innen eine gute "Leistung" zu bieten, mit der er/ sie zufrieden ist, weil sie ihm/ihr geholfen hat.
@ Sven Falkenhain:
Danke für den Hinweis auf die Herdentiere. Schmunzel.
Und völlig in Ordnung der Hinweis auf das analytische Denken.
Mir liegt solche Polemik normalerweise nicht. Aber hier werden sich ja die Köpfe eingehauen und dabei wird leider der Patient vergessen. Ich glaube nicht an die Homöopathie, und ich werde sie auch nich als Behandlungsform wählen. Aus Überzeugung.
Aber warum darf denn der Patient, der daran glaubt, nicht danach behandelt werden? Wenn es dann (warum auch immer) wirkt, genau dann ist doch der Auftrag des Arztes erfüllt! (Und hier kommt ein !)(Und hierauf kommt es an!)
Übrigens war mir vorher schon klar, daß ich hier Äpfel mit Birnen vergleiche - aber ich wollte mal sehen, wer das bemerkt.
Aber es geht ja die Diskussion offensichtlich nicht um das fachliche, auch Kommentare der Gegner der Homöopathie sind, diplomatisch ausgedrückt, schwach!
Mich als Naturwissenschaftler würden die Hintergründe interessieren, warum zum Beispiel Kristallisationbilder unterschiedlich ausfallen. Eine Erklärung, daß da Wasser ein Gedächtnis hat, ja in welcher Form denn?
Hier werden Fragen beantwortet, die so nicht von der aktuellen Wissenschaft beantwortet weren können. Aber nur aus der Tatsache heraus, daß eine Frage noch nicht schlüssig beantwortet werden kann, ist die Kontrathese nicht automatisch richtig.
Zu: "... und sie dreht sich doch..." - nach damaligen Wissenstand konnte es nicht sein, was ist. Also wurde der gute Mann vor die Inquisition gezerrt. Heute wissen wir mehr.
Schönen Abend zusammen! (Und auch Ihnen, Herr Falkenhain)
Kommentar zu Herrn Ramus. Bei der Homöopathie handelt es sich nicht um eine "ausgedachte" Therapie. Hahnemann wurde von dem Gedanken geleitet, durch die Gabe von potentiellen Noxen das Immunsystem zu stärken und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Passiert beim Impfen etwas anderes? Ich möchte Ihnen empfehlen , mal eine Arzneimittelprüfung zu lesen: Dort berichten die Testpersonen von ihren Erfahrungen. Schönes Wochenende!
"Aber ich selbst habe zwar auch noch keinen (Gott sein dank!!!) an den Folgen der Schulmedizin sterben sehen!"
Ich schon. Liegt vielleicht daran, dass ich Arzt bin.
Und auch da gibt es einen Einzelfall: der leider gestorbene Krebspatient, welcher mit Vitamingaben geheilt werden sollte!!!
Hallo, aufwachen! Es geht hier nicht um Phytotherapie oder Vitamine. Es geht um Homöopathie. Bitte ein Mindestmaß an analytischem Denken!
Nur damit ich nicht missverstanden werde: Ich bin "Schulmediziner"
p.s.: Ausrufezeichen sind keine Herdentiere
Leider verdient die Pharmaindustrie an den homöopatischen Mitteln (weil viel günstiger) nicht so viel, sonst gäbe es diese Diskussionen nicht!
Würden unsere Politiker beschließen ALLE die in der Pharmaindustrie tätig sind mit der "Säuglings-Zwölffachimpfung" zu impfen und hierfür einen Impfzwang aussprechen, wären alle medizinischen Themen, gleich welcher Art, mit einem Rutsch vom Tisch!
Leider wird dies niemals passieren ...
"Auch wenn es immer wieder versucht wird - eine richtige Wissenschaft ist die Medizin immer noch nicht - Empirie."
Aber sie bedient sich in wesentlichen Teilen der Wissenschaft und schmückt sich auch ein wenig damit.
"...weil das eine ausgedachte Therapie ist und im Prinzip nicht auf Erfahrungen beruht."
Das genaue Gegenteil ist der Fall. Man merkt, dass Sie sich noch nicht ein Stück weit mit der Homöopathie befasst haben. So wie viele ihrer erklärten Gegner.
Hallo zusammen,
ich zitiere:"... ich habe noch niemanden an den Folgen der Homöophatie sterben sehen..."
Dem kann ich nur zustimmen - ich lebe ja auch noch. Aber ich selbst habe zwar auch noch keinen (Gott sein dank!!!) an den Folgen der Schulmedizin sterben sehen! Aber hier liegt doch genau der Denkfehler - die Homöopathie ist es ja auch nicht, die Krankheit, welche nicht adäquat behandelt wird, führt zum Tod.
Und auch da gibt es einen Einzelfall: der leider gestorbene Krebspatient, welcher mit Vitamingaben geheilt werden sollte!!!! Alles vergessen? Das hat sogar juristisch Staub aufgewirbelt!
Forschung muß auch Querdenker ertragen, aber hier gibt es wohl nur senkrecht nach unten denkende Leute!
Schade! Trotz Allem einen schönen Abend!
Eigentlich habe ich auch aufgehört, mich über Menschen aufzuregen, die selbst keine Erfahrungen mit der Wirkung homöopathischer Mittel haben und trotzdem von Aberglaube, Kaffeesatzleserei und mangelnder Intelligenz sprechen, aber manchmal ärgert es mich doch. Die meisten Hausärzte verordnen bei Halsschmerzen erstmal ein Antibiotikum "gegen die Halsentzündung", natürlich ohne vorher einen Abstrich zu machen. Was kostet das?????Möglicherweise kann hier auch Belladonna helfen, für wenige Cent. Der unsägliche, schlecht recherchierte Spiegelartikel war wohl nur dazu gedacht, die Auflage zu steigern und der Artikel von Dr. Kron stößt in das gleiche Horn. Ein guter Kommentar ist bei der Carl und Veronika Carstens Stiftung zu finden, die sich WISSENSCHAFTLICH mit der Homöopathie befasst.www.carstens-stiftung.de/SPIEGEL_Stellungnahme_KVC.pdf Ansonsten: Es lebe das Sommerloch!!!
@ Marcus Kerkhoff:
Sehr geehrter Herr Kerkhoff,
wenn meine Verwendung der Globuli ein bestimmungsgemäßer Gebrauch war, na dann bin ich ja einigermaßen überrascht, daß ich noch lebe!
Helmut Schmidt muß für die vielen Raucher auch immer herhalten - Zitat:"... siehste woll, dem geht´s immer noch gut - Rauchen kann ja nicht schädlich sein, der lebt ja immer noch!..."
Und so wie die Befürworter der Homöopathie immer die eigenen Erlebnisse in den Vordergrund rücken, so habe ich meinen Erfolg nun auch einmal in den Vordergrund gerückt - der Tee war wirklich angenehm süß!
Nach Ihrer Meinung müßte ich ja mittlerweiler gar nicht mehr diese Kommentare schreiben dürfen.
Wie geht denn das - wenn es doch so wirksam ist?
Trotz Allem - Ihnen (und allen anderen) einen schönen Abend noch!
Ich habe auch langsam den Verdacht, dass die Diskussion über die Homöopathie das Sommerloch füllen soll und/ oder von der Pharmalobby unterstützt wird. Wer Homöopathika nimmt, bezahlt nicht die teuren Allopathika. Über deren exorbitante Kosten zu diskutieren wäre erheblich interessanter!
Religiöser Wahn, oder besser pseudoreligiöser, treibt sowohl Schulmedizin, als auch Homöopathen, führt zu Dogmatismus und dazu, dass man nur noch den eigenen Standpunkt gelten lässt. Jede Methode, die sich selbst untersucht, wird natürlich zeigen (wollen), dass sie funktioniert. Es ist aber nicht von der Hand zu weisen, dass hier wie dort Effekte auftreten, deren Erklärung sich leider unseren heutigen Erklärungsmöglichkeit entziehen - vielleicht auch glücklicherweise. :) Aber ich lese oft höchst fasziniert Erkenntnisse der Forschung, die mein Verständnis für Arzneimittel und Zusammenhänge vertiefen.
Was die Behandlung mit Homöopathie anbelangt, bin ich der Meinung, dass die Patienten und nicht die "Schulen" darüber entscheiden sollen, wie sie behandelt werden wollen. Ich bin durchaus dafür, die Erstattung von Homöopathie wieder aus dem GKV-Katalog zu streichen. Erstens ist die Erstattung lt. ärztlicher Kollegen oft nicht angemessen und zweitens führt die aktuelle Erstattungspraxis zu einer Wettbewerbsverzerrung, was zur Folge hat, dass wir ein Heilpraktiker-Homöopathensterben erleben werden. Es mag zwar nicht allen gefallen :) , aber Heilpraktiker sind ein Teil unseres Gesundheitssystems.
Bietet den Menschen doch eine einfachste Grundversorgung zu einem extrem niedrigen Beitrag und lasst jeden mit dem dann verbliebenen Geld sich entsprechend zusatzversichern, was heute ja schon relativ preiswert möglich ist. Das jetzige System ist eh ein sterbendes und besser ein Wechsel, der einmal bewusst und vielleicht schmerzhaft vorgenommen wird, als ein scheibchenweiser Untergang.
Auch wenn es immer wieder versucht wird - eine richtige Wissenschaft ist die Medizin immer noch nicht - Empirie. Und Evidenz heißt eher Zahlenspiel und wer sich am Wichtigsten macht, hat die Evidenz gewonnen (natürlich nicht immer).
An die Homöopathie glaube ich deshalb nicht, weil das eine ausgedachte Therapie ist und im Prinzip nicht auf Erfahrungen beruht. Allerdings wirkt die Homöopathie bei einem Teil der Menschen, warum möglicherweise , möchte ich mal offen lassen. Schließlich verabreichen wir Ärzte auch genügend Medikamente ohne wirklich nachgewiesenen Nutzen und nur, weil wir schöne bunte Bildchen gesehen haben.
Gruß, K.
ergänzend: und man mag über die Homöopathie denken, was man will, sie ist kein Produkt esoterischer und romantischer Vorstellungen. Hahnemann war kein Spinner, er war ein klar denkender und vielseitig begabter Arzt und Apotheker und fühlte sich der Aufklärung verpflichtet.
Warum denn immer "entweder oder"? Wo bleibt die Toleranz? Man kann Schulmedizin und Homöopathie gut verbinden, oft reicht die Homöopathie allein aber schon aus. Diese ideologieverbrähmte, fundamentalistische Sichtweise, die hier oft zu lesen ist, hilft wirklich niemandem. Die Mediziner (mit einigen Ausnahmen) haben schon immer die Weisheit gepachtet. Leider zeigt die Geschichte der Medizin, wie oft sie sich blamiert haben. Wer redet eigentlich über die tausenden von Toten, die durch die Nebenwirkungen der schulmedizinischen Medikation jährlich versterben? An Homöopathie habe ich noch keinen sterben sehen, wohl aber genesen.
Wer sagt eigentlich, das es neben dem Nervensystem und dem Hormonsystem nicht noch ein anderes Informationssystem im Säugetierkörper gibt, das wir noch nicht kennen? Als die Erde noch eine Scheibe war, hatten die damaligen Machthaber auch noch keine Ahnung von der Kugel, waren aber sehr von sich überzeugt.
Das eine tun, das andere nicht lassen, alles zu seiner Zeit. Mein Hund, den ich erflogreich mit Homöopathie behandele, kann allerding das Wort "Placebo" nicht in den Schnee pinkeln. :-)
an unsere Naturwissenschaftler hier: man sollte wissen, dass der Entwickler der Homöoapthie, Samuel Hahnemann, als der erste Wissenschaftler unter den Medizinern bezeichnet werden kann. Er war der Erste, der systematische Blindversuche und Arzneitestungen durchführte, während der Stand der damalige "Schulmediziner" nur aus im Dunkeln tappenden Scharlatanen bestand, die ihre Patienten mit so segensreichen Dingen wie Aderlass und Quecksilber (nein, nicht als Homöopathika) therapierten. Deshalb, liebe Pharmazeuten: ohne die Homöopathie wäre vermutlich einiges anders gelaufen. Ist das nicht deprimierend?
Interessant ist die gebetsmühlenartige Behauptung, dass Homöopathie reiner Placeboeffekt sei, wenn ein Krankheitszustand mit ihrer Hilfe überwunden wurde.
Das läßt doch darüber nachdenken, warum beispielsweise bei einem einfachen Erkältungsinfekt 3-4 schulmedizinische, z.t. teure Präparate eingesetzt werden, wo es doch mit einem guten, und entsprechend billigerem Placebo auch möglich ist den Krankheitszustand zu beherrschen.
Meine Frau hat ihren cholerischen Vater mit Nux Vomica behandelt- und zwar ohne sein Wissen-und siehe da, der Mann kam wirklich zur Ruhe und reagierte gelassener. Der Schäferhund mit einer schweren Entzündung wurde mit Traumeel behandelt und war nach kürzester Zeit wieder entzündungs-und beschwerdefrei. Unsere tochter lag mit einer schweren Mandelentzündung mit sehr hohem Fieber im Krankenhaus, keine Antibiose schlug an, da behandelte sie meine Frau mit Engystol, schon am zweiten Tag sank das Fieber und vier Tage später war sie beschwerdefrei.
Unser herzkranker Sohn bekommt Diuretika und leidet dadurch besonders Nachts an schlimmen Wadenkrämpfen, ein paar Schüssler D7 und die Krämpfe verschwinden, durch eine niedrige Dauermedikation mit D7 sind sie auch nicht meh aufgetreten.
Alles Placebo- das kann ich nicht glauben.
Vielleicht sollten die Skeptiker wirklich einmal an sich selber testen ob diese Mittel wirken oder nicht.
Ich bin allerdings auch nicht dafür, wie viele Leute die ich kenne es handhaben, dass sie ihren Kindern sobald sie sich auch nur den Finger geklemmt haben Arnika in den Mund stopfen, Homöopathie ist ernst zu nehmende Medizin, die bei nicht bestimmungsmäßigem Gebrauch sehr wohl schaden kann.
Was werden sich doch die Köpfe heiss geredet
.
Vor etwas mehr als 10 Jahren, gehörte ich auch zu dem Lager der Zweifler und Ahnungslosen.
Wie soll das denn wirken, da ist doch nichts nachweisliches drin,....?
Doch wie das Leben so spielt, es kam der Zeitpunkt, da half mir von dem ganzen "Schulmedizinischen" nichts. Im Krankenhaus war man ratlos. Eine Bekannte von mir verabreichte mir damals ein paar "Zuckerkügelchen" wenige Zeit später zeigten sich deutliche Besserungen. Hm,- war also doch was dran, an dieser Potenzierung.
Wie kann ein Haifisch einen Tropfen Blut in einem Ozean über Meilen hinweg riechen?!? Wir Menschen bekommen es weder mit unseren Sinnen noch mit hightech Geräten hin!
Für mich, war meine damalige Erfahrung der Einstieg in die Homöopathie. Zum Glück muss ich sagen, denn diese "Wunder" haben sich immer wieder eingestellt. Ob nun daran geglaubt wurde oder nicht.
Homöopathie wirkt!
Sie ist jedoch kein Spielzeug und wer die einzelnen Mittel und deren Wirkung nicht kennt, sollte Vorsicht walten lassen. Eine fundierte Ausblidung ist wie überall das A und O.
Kein Politiker wird einem Chirurgen vorschreiben wie er sein Skalpell zu führen hat,.... jedenfalls noch nicht, aber was nicht ist kann ja noch werden. Kommt vielleicht auch auf den Aufsichtsratsposten an, der dann gerade bekleidet wird.....
@ Dipl.-Ing. A. Deckers,
so krass sollte man es vielleicht nicht ausdrücken, aber ich denke als Naturwissenschaftler genauso. Sehr interessant Ihr www.*** - Link, den werde ich mir speichern! Das Thema Impfen ist ja genauso konträr belegt!
Viele Grüße - "... und sie dreht sich doch ..."
Hallo zusammen,
hier wird ja heftigst diskutiert, interessant, mit welchen Argumenten. Offensichtlich haben die Befürworter der Homöopathie immer ihre eigenen Erlebnisse und Heilungen sowie Erfolge als Beispiel für die Wirksamkeit dieser Therapieform angeführt.
Die Gegner wiederum versuchen mit wissenschaftlich fundierten und reproduzierbaren Argumenten das Gegenteil zu beweisen.
Aus diesem Grund möchte ich hier auch mit einem persönlichen Ergebnis einer homöopathischen Behandlung ein Argument liefern.
Vor Jahren hatte meine Frau als Symptomatik Antriebslosigkeit, Schlafprobleme, trockene, rissige Haut, leichte Depressivität. Der damals behandelnde Arzt war Homöopath und verordnete mehrere Gläser verschiedene Globuli sowie eine genaue Dosierungs- und Einnahmeempfehlung. Diese wurde auch peinlich genau eingehalten. Nach einem halben Jahr erfolgte eine Verlängerung der Therapie.
Selbst war ich zu dieser Zeit als Ingenieur in der Glasindustrie tätig und hatte keinerlei Kontakt zur pharmazeutischen Industrie - weswegen wir auch die Therapie so stringend befolgten.
Durch persönlichen Umzug erfolgte ein Arztwechsel. Der machte eine Grunduntersuchung meiner Frau. Und fand einen Jodmangel als mögliche Ursache für eine starke Unterfunktion der Schilddrüse, folglich verordnete er zunächst L-Thyroxin und nach einem halben Jahr Folio (auch wegen einer gewünschten Schwangerschaft).
Enttäuscht und verärgert über die Therapieentscheidung des ehemaligen Hausarztes, verschwanden die noch fast neuen Fläschchen mit den Globuli in der hintersten Schrankecke.
Als Naturwissenschaftler (Diplom-Mineraloge) stellte ich mir Fragen, die hier im Forum auch immer wieder auftauchen, ohne für mich zu einer schlüssigen Antwort zu kommen.
Also machte ich mit den Globuli einen Selbsttest. Eines morgens schüttete ich die erste der drei Fläschchen Globuli komplett in meinen schwarzen Tee - meine Frau war nicht sehr begeister, ob der eventuellen Nebenwirkungen usw..
Ich muß allerdings sagen, die Wirkung war sehr überzeugend! Der Tee war genau richtig süß, nicht zu viel und nicht zu wenig.
Am nächsten Tag der nächste Selbstversuch - da ich noch lebte, war meine Frau zwar immer noch skeptisch, aber dultete den Versuch mehr oder weniger.
Und wieder war der Tee hervorragend gut gesüßt - perfekt!
Da wir drei Fläschchen Globuli hatten, kam am dritten Tag die dritte Flasche Globuli in den Tee - die Wirkung wie immer, perfekt gesüßter Tee!
Mittlerweile in der pharmazeutischen Industrie beschäftigt, möchte ich aber behaupten, bzw. bin mir absolut sicher, daß eine Packung Folio mit 90 Drops mir, auf einmal genommen, sicher nicht gut bekommen würden!
Klar, denn ich bin in erster Linie immer noch Naturwissenschaftler!
Aber wem es hilft - warum nicht? Nur bitte nicht immer die Einzelfälle als Beweis der Wirksamkeit anführen. Denn das ist genauso unwissenschaftlich, wie meine vorstehende Argumentation! Meine Kuh, mein Hund, mein Wellensittich - alles schön und gut! Wenn diese Tierchen wieder gesund sind, gilt das gleiche wie für einen gesund gewordenen Menschen - was es war, egal, es hat geholfen!
Nur woran soll ein verantwortungsvoller Arzt sich denn halten - an Einzelfälle oder die vielzitierte EBM?
An reproduzierbare Studien oder individuelle Fallbeschreibungen?
Ich werde der Homöopathie nicht glauben, aber warum soll ein Patient nicht homöopathisch behandelt werden, wenn er daran glaubt? Jedem das Seine - und die Freiheit, zu entscheiden! Das Wohl des Patienten steht als oberstes Gebot - und wem Kügelchen nutzen, tja, dem nutzen sie eben!
Und warum darf ich als Patient nicht wählen, womit mir geholfen werden soll? Vor allem, wenn es so preiwert ist, wie behauptet!
Viel Spaß beim Zerreißen meines Kommentars! Übrigens sind die Symptomatiken meiner Frau mit der zuletzt beschriebenen Therapie verschwunden . . . .
Post hoc non est ergo propter hoc! :-))
Vor einigen Wochen erschien ein Artikel im Spiegel, in dem über die horenden Kosten von Krebsmedikamenten (bis über 100 000 € pro Patient und Jahr) berichtet wurde, die die Überlebensrate nur minimal oder gar nicht erhöhten- aus 5,6 Monaten wurden z.B. einmal 6,2 Monate. Dies ist keine signifikamnte Wirkung. Aber diese Kosten werden nicht in Frage gestellt.
Ich arbeite seit Jahren auch mit homöopathischen Medikamenten und die Erfoge sind erstaunlich. Und ein Placeboefekt bei Kühen- nein, wirklich nicht. Die mögen nämlich Spritzen ganz und gar nicht. Trotzdem geht es ihnen besser.
Und ich selbst habe vor und nach einer Operation ( Weil Osteotomie)Schüsslersalze genommen, mein Heilungsverlauf hat Ärzte, Schwestern und den Krankengymnasten erstaunt. Nur letzterem habe ich meine Selbstmedikation verraten.
Ich bekam post Operationem täglich 2 Diclophenac und 5 Novaminsufontabletten, von den Novaminsulfon Tabletten habe ich nicht eine einzige genommen, statt dessen 3x 1 Traumeel pro Tag. Ich hatte weder Schmerzen, Fieber, noch sonst welche Beschwerden, nicht mal die geringste Wundschwellung. Und wurde statt nach den üblichen 6 Tagen schon nach vier Tagen entlassen. Natürlich alles Placeboeffekt. Ganz sicher nicht!
"...ich glaube jetzt eifriger denn je
an die Lehre des wundersamen Arztes,
seitdem ich die Wirkung einer allerkleinsten
Gabe so lebhaft gefühlt
und immer wieder empfinde."
Johann Wolfgang v. Goethe in einem Brief vom 2. September 1820.
Ich habe kein Lust mehr zu diskutieren - vor allem nicht mit Menschen die kein bißchen Hintergrundwissen haben.
Ob eine Musikkasette bespielt ist oder nicht kann man nicht mit einer chemischen Analyse feststellen!
Ich fühle mich mit fast 60 gesünder wie mit 20 Jahren. Meine Tochter mit Legastenie und "Neurodermitis" hat nach der Gabe eines hom. Mittels angefangen zu lesen und war beschwerdefrei.
Ich habe mit der Homöopathie schon so viel positives beobachtet.
Als mein Mann vor Jahren den Groß-Zeh gebrochen hat gab ich ihm hom. Mittel. Duch meine Erfahrungen in Unfallaufnahme und OP wußte ich, daß man im Prinzip nichts machen kann außer einem strammen Verband. Mein Mann wollte nun aber doch genau wissen ob der Zeh wirklich gebrochen ist. Der behandelnde Arzt konnte nicht glauben, daß da eine Fraktur ist, weil es an dem Zeh weder blau noch geschwollen war. Ich sagte ihm, daß ich das hom. behandelt hätte. Da meinte er, das habe er gespürt, weil der Zeh etwas schmierig war (von Beinwellauflage). Jeder der von Homöopathie ein bißchen Ahnung hat wird jetzt lächeln und verstehen, daß ich mit diesem Arzt nicht über Homöopathie reden mußte.
Ich die wirklich jahreang Homöopathie Gegnerin war habe vor ca. 5 Jahren eine für mich schockierende Entdeckung gemacht. Als Säugling hatte ich Salmonellen und der Kinderarzt meinte das es kaum Hoffnung gäbe das das ich das Gesund überstehe, jedoch gab ein Vertretungsarzt meiner Mutter Kügelchen für mich was rasch zur Besserung führte. Über 18 Jahre war meiner Mutter nicht bekannt das es sich um Homöopathie gehandelt hat erst as ich in der Ausbildung war und Ihren Arzneischrank durchforschte (sie hebte alles auf was wir as Kinder bekamen, als Erinnerung) fand ich diese Kügelchen und noch andere. Im selben Jahr gab mir eine Homöopathie überzeugte Kollegin Phosphor D 12 und als ich mich am nächsten Tag beschwerte ich hätte Nachts überhaupt nicht einschlafen können lachte sie und gab sie mir nochmal abends wieder, wieder konnte ich nicht einschlafen. Am nächsten Tag klärte Sie mich auf über die Wirkung von Phosphor auf, seit dem bin ich ein großer Fan der Homöopathie. Meine Mutter nun auch, da sie Meteoreisen abends nahm und auch nicht schlafen konnte.
Meiner Beobachtung nach reagieren viele Menschen die eine Phosphor Verbindung abends einnehmen mit Einschlafproblemen.
Leider kennt man mittlerweile die Verbandelungen zwischen Pharmaindustrie und Politikern.
Bei der Firma Weleda wurden Wachstumsversuche mit Getreide gemacht, welche mit verschiedenen homöopatischen Mitteln getränkt wurden. Das unterschiedliche Wachstum ist reproduzierbar und beweiskräftig.
Vor der Antibiotikaära wurde in Amerika in Philadelphia in ganzen Kliniken homöopatisch gearbeitet, die Fälle wurden akribisch aufgezeichnet. Allein diese zehntausende von Kasuistiken beweisen die Homöopathie eindeutig.
Bei Kristallisationsbildern zeigten sich - reproduzierbar - eindeutig Unterschiede zwischen beispielsweise einer D 200 und der reinen Alkohol-Wasser Mischung.
Diejenigen, welche behaupten, Homöopathie sei Aberglaube, haben sich offensichtlich noch nie mit dem tausende Seiten umfassenden Beweismaterial beschäftigt.
Wir leben gedanklich noch im Mittelalter. Hätte man damals gesagt, daß eine Kraft von vielen Pferden in einem dünnen Kupferdraht weitergeleitet werden kann, man hätte denjenigen unverzüglich in die Psychatrie überwiesen.
Wir haben heute die gleiche Arroganz. Nur, weil man eine Sache - noch - nicht versteht, kann sie nicht wirken.
Das Institut für Statik und Dynamik der Luft- und Raumfahrtkonstruktionen Universität Stuttgart hat bewiesen, daß Wasser Informationen speichert. Ich empfehle das Buch: Welt im Tropfen.
Meine Damen und Herren Zweifler - bitte informieren Sie sich etwas gründlicher, bevor Sie Dinge behaupten. Ihr Glaube oder Unglaube sei Ihnen belassen. Aber Sie haben nicht das Recht, dem Volk, welches augenscheinlich ein besseres Gespür für Heilung hat, eine wirksame Therapiemethode wegzunehmen.
Ich betreibe seit 20 Jahren eine Naturheilpraxis für Pferde. Ca. 80% der anfallenden Erkrankungen lasssen sich sehr erfolgreich homöopathisch behandeln.
Hier von Placebowirkungen zu sprechen, wäre wohl doch etwas vermessen.
Einen Gegner, bzw. Ignoranten zum Thema Homöopathie zu überzeugen, habe ich schon lange aufgegeben.
Homöopathie ist (nur) bei Homöopathie-Gläubigen genauso wirksam wie Rosenkranzbeten und Weihwassertrinken -einreiben bei Katholiken.
Der entscheidende Unterschied ist dabei, dass Weihwasser und Rosenkranz umsonst sind.
Aber da gilt dann wohl nicht die Regel "Wer heilt hat Recht", sondern die Regel "Was Gewinn bringt ist gute Medizin".
Ich finde es erstaunlich dass viele naturliche Heilmittel die eine Wirkung von z.B. 30% mit "Placebo" abgewertet werden.
Auf der andere Seite stellt kaum eine Chemotherapie in Frage obwohl nach eine Australische Studie eine durchschnittliche Wirkung von nur 2.1% bescheinigt wird!!!
The contribution of cytotoxic chemotherapy to 5-year survival in adult malignancies
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=15630849&dopt=Abstract
Kann es sein dass hier einige Ärtze und Pharmakonzerne damit deutlich mehr Geld verdienen als mit homöopathischen "Arzneimitteln"?
In einem Buch fand sich der Hinweis: Fordert den Gegner der Homöopathie auf, ein Glas Wasser mit Tuberkulin D 200 zu trinken. In der Regel trollt sich der Gegenr, weil er doch Angst vor Tuberkulose hat. Die SPD hat durch die stellvertretende Fraktionsvorsietzende mir gegenüber erklärt, dass an der derzeitigen Regelung über die Anwendung der Homöopathie nichts geändert werden soll.Aber unter der Vorrausetzung, dass die Homöopathie nicht aus den Töpfen der gesetzlichen Krankenkassen ( Basisversorgung) finanziert werden darf.
Anekdote: Vortrag über die Wirksamkeit dr Homöopathie. Frage aus dem Zuschauerraum: Kann man akute Mandelentzündung mit Homöopathie heilen. Antwort: Man schon, Sie aber noch nicht. Kollege Villmar brachte den Begriff des sozial verträglichen Frühablebens in die Diskussion. Mein Stuerberater - 63 Jahre alt - starb an einer AMpulle Voltaren. Werden es dieses jahr wieder 2000 Tote sein, die auf das Konto von Diclofenac gehen?
So werden und wurden der Rentenkasse Ausgaben erspart. Arcoxia - ein anderes NSAR - hat die gleiche NEbenwirkung. Im Beipackzettel steht: Tödliche Nebenwirkungen sind bekannt. Ich denke, man sollte die Homöopathie als therapeutisches Werkzeug erhalten.
Habe 26 Jahre lang in einer orthopädischen Praxis Einzel- und Komplexmittelhomöopathie eingesetzt. Krankehauseinweidungen 90 % unter dem Durchschnitt, Arbeitsunfähigkeiten 50% unter dem Durchschnitt, Praxisgröße 20% über dem Durchschnitt. Ich hatte so enig ZEit (6,5 min im Durchschnitt ) für meine Patienten, dass der Placeboeffekt wegfällt. Zum Schluß ein Fallbericht.Patientin 4 Jahre alt - denkt da jemand an Placeboeffekt? Zunächst normale Entwicklung, dann zunehmende Verstopfung mit Megacolon. Der ENddarm muß jeden dritten Tag manuell ausgeräumt werden. Die Kinderchirurgen diskutieren ernsthaft die komplette Colonektomie. Homöopathie über die Dauer von vier Monaten, der Enddarm nimmt sein physiologische Funktion wieder auf, das Kind ist gesund. Placebo? Laßt uns die Homöopathie!
Guter Übersichtsartikel. Dass es nichts gibt, was von unseren Parteien nicht für den Stimmenfang instrumentalisiert wird, ist ein alter Hut. Sicher gibt es aufgrund der extremen Wirkstoffverdünnung Gründe an der Wirksamkeit der Homöopathie zu zweifeln. Aber warum immer dieses Gehadere um mögliche Placeboeffekte. Man stelle sich vor, es gelänge alle Krankheiten über Placeboeffekte - etwa durch Gabe von Traubenzuckerpillen - zu heilen. Besseres könnte uns gar nicht passieren. Das Patientenwohl hat alleroberste Priorität. Was ihm hilft gilt es zu fördern - ohne wenn und aber. ALles andere hat dahinter zurückzutreten - allen voran parteipolitisches Geplänkel.
Leider erlauben sich immer wieder Leute ihre Meinung öffentlich kundzutun, obwohl sie keinerlei persönliche Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht haben. Wie geht das?
Unsere Familie kam zum 1. Mal mit der Homöopathie in Kontakt als unsere damals 3-jährige Tochter immer wieder an Mittelohrentzündungen erkrankte und nach x-ten Gabe von Antibiotika war der letzte Ausweg der Schulmedizin, die wirklich vergrößerten Polypen zu entfernen. In dieser Situation bekamen wir von einer Freundin die Adresse eines homöopathischen HNO Arztes und voller Skepsis (weil unwissend und keinerlei Erfahrung mit Homöopathie) haben wir unsere Tochter dort vorgestellt. Und oh Wunder (nicht wissenschaftlich erklärbar) - unsere Tochter hatte niemals mehr in ihrem Leben eine Mittelohrentzündung und die Polypen waren nach einem halben Jahr auf Normalgröße zurückgegangen. So kamen weitere Erfahrungen mit der Homöopathie in unsere Familie und wir haben sie aufgrund unserer Versicherung immer selbst bezahlt und somit unserer Krankenkasse schon unendlich viel Geld gespart. Ach ja Tochter 3 Jahre - Placeboeffekt??? Zufall???
Und ihr Kritiker (ohne solche Erfahrungswerte mit der Homöopathie) ich zähle mich auch heute noch nicht zu den Gegner der Schulmedizin, sondern bin froh, dass es sie gibt. Denn die Homöopathie hat auch ihre Grenzen so wie die Schulmedizin auch. Und nicht jeder Verwender von Homöopathie kann in die Schublade der Esoterik gestellt werden. Die Kritiker lassen mich kalt, nein sie tun mir leid, denn ich masse mir keine Urteile an ohne persönliche Erfahrungen gemacht zu haben, zu keinem Thema - aber so "Besserwisser" wird es wohl immer geben.
Wer einmal die Wirkung eines passenden homöopathischen Mittels in der D 200 an sich selbst erlebt hat, der wird diese Therapieform nie mehr infrage stellen.
Nachdem nun auch die Lufthomöopathie als sogenanntes
Aura Morphing im Kommen ist, kann man Homöopathie
alles zu trauen. Selbst in Zahnarztpraxen und Flugkabinen
soll diese neue Technik schon positiv getestet worden sein!
http://auramorph.wordpress.com/about/
Ich seh den Text, ich freue mich,
das Sommerloch es füllet sich.
Der Bach und Hahnemann sind drin
und vieles kommt mir in den Sinn.
Seh ich so manchen von den
siechen Patienten hin zum Heiler kriechen
Schulmedizin, ein Krankenhaus,
die Kurklinik ließ er nicht aus.
Der Schmerz in seinem Rücken ist
noch immer da, na so ein Mist,
der selbe tat gewaltig stinken,
die Hilfe war, mal mehr zu trinken.
Trank er mehr als 1 Glas Wasser am Tage
so gings ihm besser ohne Frage.
Nun frage ich in dieser Zeit.
Wer beweist mir des Wassers Wirksamkeit?
Hört auf zu streiten,schont die nerven,
sonst könnt ihr bald das Handtuch werfen.
Doch eins das weiß ich sehr genau,
dann hilft der geist der klosterfrau.
Bekomme euch das Leben wohl
mal mit Hömopathie,
mal mit Alkohol.
Es soll ja auch im Gläsel Wein gelegentlich
mal Wahrheit sein!!
DIE HAB ICH AUCH NOCH NICHT GESEHN
Nen schönen Tag
Auf Wiedersehn
Dass Homöopathie wissenschaftlich nicht begründet ist,ist bewiesen.Es ist Glaubenssache.Wer an Klapperstorch und Weihnachtsmann glaubt,glaubt auch an die Wirkung der Homöopathie.Es ist nicht mehr,als ein "ganz starkes" Placebo.Das kann bei Krankheiten,die von alleine verschwinden,natürlich "gut helfen".So betrachtet,muss man es nicht verbieten.
Aber Kassenleistung sollte es auch nicht sein.
Die Zahlreichen Zuschriften zeigen vor allem eines:- es ist ein heißes Thema und es geht um viel Geld. Längst ist die Milchzucker und Leitunswasserindustrie zu einem der „Big Player“ im Pharmageschäft geworden. 0.06% des Etats der Gesetzlichen Krankenkassen wir dafür aufgewendet. Das dürft mehr sein als zB Pfizer abgreift. Die privat finanzierten Milchzuckerkugel und Leitungswasser tränke machen das zigfache davon aus Dabei können Kleinstfirmen, die im wesentliche aus einer Maketing-Abteilung und einem Wasserhahn bestehen, Millionenumsätze realisieren.
Wie auch nicht?
Aufwendige Prüfverfahren? Wirkungsnachweis? Forschungsabteilung? Qualitätssicherung? ect. ect. kann man sich alles schenken bei einem“Medikament“, das nicht ein einziges Molekül des angeblichen Wirkstoffs zu enthalten braucht.
Die Menscheit will betrogen sein. Vor allem ist es auch wesentlich einträglicher, bezogen auf den Aufwand, als die übelsten Geschäfte der viele geschmähten Pharmaindustrie.Ich wunder mich warum sich noch jemand das antut, jahrelang zu studieren, für das Einkommen einer Bürokraft jahrezehntelang im Krankenhaus zu schuften, wenn's der in die Armbeuge verriebene Taubendreck auch tut und noch dazu mehr einbringt als eine elaborierte arbeitsintensive Therapie.
Q1 Warscheinlich hat Herr Lauterbach schon einmal das Quecksilberhaltige Tonsilitis Mittel genommen und garnicht mitbekommen, daß es sich um Homöopathie gehandelt hat.
Ich kann nur aus meiner Praxiserfahrung sagen, das ich gute Erfolge mit Komplexmittel niedriger Potenz (wo noch was drin ist) gemacht habe. Auch teils heftige Nebenwirkungen bei falschen Mitteln konnte ich beobachten.
Wen ein Arzt und auch ein Hp seine medizinische Sorgfaltspflicht verletzt und "fanatisch" homöopathisch behandelt sollte er sich meiner Meinung nach einen neuen Job suchen. Ich finde es klasse, das ich einem Menschen helfen kann ... auch wenn es bedeutet, das ich Ihn zu einem Arzt schicke, der dann ein Antibiotikum verschreibt.
Schade das es nur um Geld geht und nicht um Patienten.
Gerade an der Homöopathie ist ersichtlich wie verschiedene Paradigmen unvereinbar aufeinandertreffen. Für die Materialisten kann die Homöopahtie nicht wirken weil "nichts drin ist". Für Metaphysiker ist die Wirkung der Homöopahtie erklärbar, sowie auch für einene Computerspezialisten ein Softwareupdate von der Hardware zu unterscheiden ist.
Die Homöopahtie richtig eingesetzt zeigt in der Praxis unvergleichliche Wirkung. Ein Praktier kann sehr wohl zwischen Placeboeffekt und Mittelwirkung unterscheiden.
Die Wirkung basiert auf Informationsmodulation auf vegetativer Ebene. Homöopathie in ihrem klassischne Indiktionsspektrum sollte viel mehr Berücksichtigung finden.
Punkt 2 dazu
Komplementärmedizin auf dem Vormarsch
Alternative Medizin wird Hauptrichtung in den USA
Akupunktur
Ming Ära Akupunkturabbildung
Die alternative Medizin wird zur Hauptrichtung, und erstklassige Kliniken beziehen verschiedenste Formen von alternativer und Komplementär Medizin ein. Nach Auskunft der ‚American Hospital Association’, bieten mehr als ein Drittel der amerikanischen Kliniken mindestens eine Art von Komplementärmedizin an. Dies beinhaltet Akupunktur, Homöopathie, Chiropraktik, Ernährung, Massage und Phytotherapie.
Das angesehene ‘Memorial Sloan-Kettering Cancer Center’ bietet zum Beispiel Akupunktur zur Linderung des Erbrechens nach Operationen oder Chemotherapie. Die neue Richtung hat auch einen neuen Namen bekommen: CAM – als Abkürzung für ‚complementary alternative medicine’ (alternative Komplementärmedizin).
Die meisten CAM-Therapien wurden von den Ärzten in die Woodoo-Ecke gestellt, bis man kürzlich feststellte, dass alternative Therapien nicht nur in der medizinischen Wirksamkeit, sondern auch im Hinblick auf die Kostendämpfung erfolgreich waren. In einer wirtschaftlichen Situation, in der die Gesundheitskosten ständig im Steigen begriffen sind und Millionen von Menschen ihre Jobs und ihre Krankenversicherung verlieren, kann CAM mit seiner Betonung einer gesunden Lebensweise dazu beitragen, die Amerikaner gesünder zu machen und die Notwendigkeit teurer schulmedizinischer Behandlungen reduzieren.
Das Risiko kostenintensiver Krankheiten wie Herzkrankheiten, Fettsucht, Diabetes und Brustkrebs kann dramatisch verringert werden durch ausgewogene Ernährung und einen veränderten Lebensstil mit mehr Bewegung und ohne Zigaretten. Die jüngsten Studien haben ergeben, dass therapeutische Faktoren wie pflanzliche Ernährung und Meditation Diabetes, Herzkrankheiten, Fettsucht und andere chronische Krankheiten stoppen oder sogar rückgängig machen können.
Mit tödlichen Krankheiten behaftete Gene wurden mit alternativen Therapien eliminiert, während schützende Gene annektiert wurden – alles innerhalb weniger Monate. Momentan werden nur wenige CAM-Therapien von den Krankenkassen erstattet. Die Befürworter drängen die neue Regierung, alternative Therapien in die Pläne und Vorschläge zur Gesundheitsreform aufzunehmen.
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Originaltitel: Alternative Medicine is Going Mainstream von Sylvia Booth Hubbard
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Aude sapere
Homöopathie nach Dr. S. Hahnemann, dem Wiederentdecker, Weiterentwickler und Begründer der klassischen Homöopathie, angewendet,
also auf gleicher Ebene mit dem Patienten,
und die Ursache erforschend,
ist nicht nur im Krankheitsfall sehr wirkungsvoll,
sie kann mit persönlicher Arzneifindung auch
zu verbesserter Lebensqualität verhelfen.
" Denn richtig gut lebt sich's am Übergang zum Übermut. "
(von Oliver B. Schmid)
Nur nicht krank zu sein muss nicht genug sein.
Skoptiker der Homöopathie sind oft Menschen,
die noch keine größere Erkrankung hatten.
Für diese Theoretiker ist zu bedenken,
dass im gesunden Körper viele homöopathische
Arzneimittel sehr hoch verdünnt, z. B. auch als Bau- und
Betriebsmittel vorkommen.
Diese dann, zum richtigen Zeitpunkt gegeben, unterstützen
die Körperregeneration ganz sicher und sanft
- und ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Von dieser Homöopathie können viele Menschen seit Jahrhunderten nur Gutes über die Homöpathie berichten.
*
Punkt 1 dazu
Aus: The Australian, 5. Juli 2010
Ein Nobelpreisträger, der die Verbindung zwischen HIV und AIDS entdeckt hat, ist der Meinung, die Homöopathie stehe auf einer sicheren wissenschaftlichen Grundlage.
Luc Montagnier
Quelle: Holger Motzkau, cc-by-sa
Der französische Virologe Luc Montagnier schockierte seine Kollegen bei einer renommierten internationalen Konferenz, indem er eine neue Methode zum Nachweis von Virusinfektionen vorlegte, die Parallelen zu den Grundprinzipien der Homöopathie zeigt.
Während er seine Nobelpreisträger-Kollegen - die Homöopathie für Quacksalberei halten - kopfschüttelnd zurück ließ, wurde Montagniers Stellungnahme von den Homöopathen, die verständlicherweise nach mehr Glaubwürdigkeit und Anerkennung streben, freudig begrüßt.
Montagnier äußerte in dieser Konferenz, Lösungen, die die DNA pathogener Bakterien und Viren einschließlich HIV enthielten, „seien in der Lage, niederfrequente Radiowellen auszusenden“, die die umgebenden Wassermoleküle veranlassten, sich in „Nanostrukturen“ zu ordnen. Diese Wassermoleküle könnten auch ihrerseits wiederum Radiowellen aussenden.
Er zeigte, dass Wasser diese Eigenschaften auch dann beibehielt, wenn die Original-Lösung massiv verdünnt wurde, bis zu dem Punkt, wo die ursprüngliche DNA tatsächlich verschwunden war. Auf diese Weise könne Wasser die „Erinnerung“ an Stoffe, mit denen es in Kontakt gewesen sei, speichern - und die Ärzte könnten diese Emissionen verwenden, um Krankheiten zu erkennen.
Für einen Wissenschaftler ist es eine Provokation, hier eine Parallele zu den Grundsätzen der Homöopathie zu ziehen.
Die Homöopathie arbeitet nach dem Prinzip, dass ein giftiger Stoff in geringen Mengen aufgenommen dieselben Symptome heilt, die er in großen Mengen aufgenommen verursachen würde.
Die Wissenschaftler lehnen diese Auffassung komplett ab und behaupten, es gebe keine Beweise dafür, dass Wasser Informationen beibehalten oder übermitteln könne, und dass die Wirkung homöopathischer Behandlungen nie in klinischen Studien nachgewiesen worden sei.
Die wachsende Besorgnis der Ärzte hängt damit zusammen, dass die Beliebtheit der Homöopathie immer mehr ansteigt. Sogar die Queen und David Beckham wenden homöopathische Mittel an.
Montagnier erhielt den Nobelpreis im Jahr 2008 für seine Forschungen in den 1980er Jahren, durch die er die Verbindung zwischen HIV und AIDS nachweisen konnte. Dieser Durchbruch öffnete den Weg zu neuen Therapien, die das Leben von Millionen von Menschen verlängert haben.
Kürzlich war er auf der Tagung der Nobelpreisträger in Lindau in Deutschland, wo sich 60 Nobelpreisträger und 700 andere Wissenschaftler versammelt hatten, um die neuesten Entwicklungen in Medizin, Chemie und Physik zu diskutieren.
Cristal Sumner von der Britischen Homöopathischen Gesellschaft sagt, Montagniers Arbeit gebe der Homöopathie „ein echtes wissenschaftliche Ethos“.
Sunday Times
Zum Original Artikel
Es ist ein Thema, welches die Bevölkerung in zwei Hälften teilt, nämlich die, die an die Homöopathie glauben und die Andere, die sie verteufeln.
Ich selbst arbeite im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke und auch dort werden zur Unterstützung der Schulmedizin homöopathische Mittel eingesetzt und diese zeigen auch in bestimmten Bereichen gute Wirkung.
Ich denke es ist wie mit allem im Leben, die Dosis machts! Wieviele Menschen sterben an Medikamentenunverträglichkeiten, weil selbst die Ärzte nicht wissen wie manche Präparate miteinander kummulieren? Das passiert in der Naturheilkunde doch wohl eher nicht! Letzendlich gilt: wer heilt hat Recht
Dann soll es die Kasse halt lassen, wir Heilpraktiker haben ja eh nichts davon.
"Similia simlibus curantur" so schrieb Hahnemann vor über 200 Jahren in seinn "ORGANON".
Wenn eine Therapie - sei es das es die klassische Hömöopathie oder die Komplexhomöopathie ist, noch bis auf den heutigen Tag besteht und immer noch, gerade von jüngeren Ärzten und Heilpraktiker angewendet wird, so kann und darf man nicht von einer" PLACEBO - Wirkung sprechen!!!
Erlauben Sie mir ein paar Zeilen des Münchner Dichters und Autors EUGEN ROTH zu zitieren:
HOMÖOPATHIE
Leicht lässt Gesundung sich erreichen,
wenn einer gleiches heilt mit gleichen.
Zu der Gesundung braucht man nur
zwei dutzend Fläschen, eine Uhr,
und die Geduld das man bestimmt
in jeder Stund`3 Tropfen nimmt.
Homöopathie unterscheidet sich in nichts von Kaffeesatzleserei. Sie entbehrt JEGLICHEN wissenschaftlichen Ansatzes und beruht ausnahmslos auf Quacksalberwillkür (Hahnemann). Dass Placeboeffekte nachgewiesen werden ist natürlich nicht das Verdienst dieses Schwindels sondern rührt von den psychosomatischen Kräften der Patienten her.
Ein tieferschürfendes Gespräch mit dem Arzt des Vertrauens dürfte zweifelsfrei mehr bringen.
Für solchen Humbug Gelder der Kasen zu verschwenden stellt, gelinde gesagt, bereits im Ansatz VERUNTREUUNG dar.
Warum dann nicht gesundbeten?? Oder Exorzieren??
Irgendwann muss man diesen Aberglauben doch ablegen und sich zumindest um logischere Lösungsansätze bemühen. Wenn einem möglichereweise die INTELLIGENZ fehlt die offenbare Wirkungslosigkeit einer derart dümmlichen, vollständig prinziplosen Heilslehre zu erkennen, solte man keinen Heilberuf ausüben dürfen!
Man kann beiden Seiten eine gute Lösung anbieten, die niemanden diskriminiert und den Anhängern der Homöopathie
ihr Feld überläßt.Niemand bezweifelt ernsthaft, daß Ho- möopathie und Placeboeffekte positive Wirkungen bei Be- findlichkeitstörungen haben. Allerdings gilt dies beweis- bar nicht für Krankheitszustände. Befindlichkeitstörungen sind subjektive Empfindungen und per se keine Krankhei- ten. Sie sollten daher durchaus homöopathisch behandelt werden,jedoch nicht auf Kosten der Krankenkassen. Homöo-pathen,Patienten und Hersteller können ruhig weitermachen.
Wissenschaft ist WISSEN SCHAFFEN.
Hat die Homöopathie kein Wissen geschaffen?!?
Es gibt unzählige klinische Studien über die Wirksamkeit der Homöopathie.
Zu sagen WIRKUNGSLOS, ist einfach, sich damit zu beschäftigen und "Wissen" schaffen fordert für viele zuviel ...
An die Skeptiker:
Nehmt doch mal täglich 10 Globuli Lycopodium C30. Ist ja nichts drin, kann auch nichts passieren!
an Student:
Wieso Quecksilber, ich denke in homöopathischen Mitteln ist nichts drin! Da kann man doch schön weiter gurgeln.
Hast wohl den Unterschied zwischen Homöopathika und Phytopharmaka auch nicht verstanden!!
Das ist doch m al wieder ein schönes Thema um das Sommerloch zu füllen.
Nachdem Milliarden für evidence-based rausgeworfen werden um dann dennoch unerwartete Nebenwirkungen n icht verhindern zu können - wen stört eigentlich wirklich dieses über Jahrunderte so erfolgreiche Pflänzchen Homöopathie (und bitte: welche allopathische Medizin kann auf eine solche lange und erfolgreiche Geschichte verweisen????)
Jeder, der damit arbeitet- in ärztlichen oder wie bei uns zahnärztlichen und heilpraktischen Praxen kann die Wirkungen beobachten und ggf selbst erfahren.
Wir brauchen in Deutschland keine Bevormunder vom Schlage Lauterbach - die Patienten entscheiden selbst.
"Student" sollte erst mal wissen wovon er schreibt ehe er schreibt.
Einerseits wird da vorgweworfen in einer Hochpotdenz sei nichts mehr drin und andererseits kommt da ein ignorare-Mensch daher und behauptet, Quecksilber ist in Globuli - was denn jetzt??
Was soll man dazu sagen: "Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen".
Die ganzen Kommentare zeigen mir, wie wenig sich viele Menschen mit der Homöopathie auseinander gesetzt haben. Zum Teil kann ich es auch gut verstehen, denn ich habe selbst vor Jahren zu den Skeptikern gehört - wenn, ja wenn da nicht mehrere unglaublich überzeugende Erfolgserlebnisse mit homöopathischen Mitteln bei mir uns meiner Familie zu verzeichnen wären. Immerhin habe ich mit dem homöopathischen Mittel Pyrogenium eine fiebrige Entzündung, die allen allopathischen Mitteln getrotzt hat, zur Heilung gebracht - Placebo??? Ich denke nicht... Oder aber eine Gabe "Veratrum Album" für meine 8 Monate alte Tochter, die einen heftigen Magen-Darm-Infekt hatte... ich konnte zusehen bei der Heilung, die sich innerhalb von Minuten vollzog... Placebo??? Oder der fieberhafte Infekt unseres Katers, den die TÄ nicht in den Griff bekommen hatte, wohl aber eine Gabe "Belladonna"... wahrscheinlich auch Placeboeffekt, dem gerade Tiere und Kinder ganz klar unterworfen sind - oder?
Tatsächlich könnte ich die Liste beliebig fortführen, denn in den letzten Jahren traue ich mich immer mehr die Homöopathie äußerst erfolgreich einzusetzen. Und - von der GKV habe ich noch NIE ein homöopathisches Mittel gezahlt bekommen, denn der Aufwand den man dafür betreiben muß, steht in keiner Relation zu den doch sehr geringen Kosten.
Aber so ist es mit der Wissenschaft... es wird so lange behauptet, dass die Erde eine Scheibe sei, bis auch der letzte Depp verstanden hat, dass die Wissenschaft auch keine Allheilmittel erfinden kann oder gar der Weisheit letzter Schluß ist. Warum kann denn nicht das Eine neben dem Anderen bestehen? Letztendlich zeigt mir dies nur die doch sehr beschränkte Denkstruktur mancher unserer Politiker auf - wo soll das noch hinführen, Herr Lauterbach, oder könnte es doch sein, dass die Erde eine Scheibe ist?
hmmm....
Wem schadet die Homöopathie? Ich denke im Vergleich zu Arzneimittelgeschädigten oder Patienten, die das Pech haben, das sie zu denjenigen gehören bei denen Evidenzbasierte Medizin nicht greift, sondern eher schadet sind diese in der Minderheit.
Was kostet der Gesellschaft die Homöopathie? Was die "evidenzbasierte" Schulmedizin?
Es wird häufig so dargestellt, als ob Medizin eine exakte Wissenschaft sei, ist sie jedoch beileibe nicht. Sie basiert ähnlich wie andere Heilverfahren auf einer Trial-and Error-Methodik.
Zudem ist Wissen niemals statisch und von diesem Punkt her auch nicht absolut, man sollte an die großen Irrtümer in der Vergangenheit denken. Aus diesem Grund ist es sehr vermessen sich über Potenzen und stofflich nicht nachweisliche Wirkprinzipien lustig zu machen. Die Herren Schulmediziner sollten sich mal an ihre Vergangenheit erinnern.Es ist noch nicht allzu lange her, als man dachte die Zeit sei konstant, Atome die kleinsten Teile, die DNA entschlüsselt...
Letztenendes bringt dem einzelnen Patienten selbst die höchste Evidenz eines Verfahrens nur etwas, falls er nicht in die "Versager-Guppe" fällt oder er mit der Therapie sich nicht allzu einschränkende Begleitwirkungen einfängt.
Nur weil man sich was nicht vorstellen kann - deshalb gibt es das auch nicht? Das ist Kleinkinderdenken.
Die Homöopathie sinnvoll eingesetzt, z.b. bei Nebenwirkungen einer Chemotherapie, würde vielen Menschen helfen und würde nur einen Bruchteil dessen kosten, was die Pharmazie zu bieten hat.
Spannnd, wer und was sich hier anscheinend alles so tummelt. Sicher ist, daß der wahnsinnige apodiktische Glaube an die "Schulmedizin" (richtiger wäre: evidenzbasierte Medizin) und heute Milliarden von Euro z. B. für unsinnige, wirkungslose (im Sinne von positiver Wirkung) und menschenvrnichtende Chemotherapien ausgeben. Hier klagt niemand. Die Studien sind ja doppelblind randomisiert...
Und was ist mit den zigtausend jährlichen Toten aufgrund nosokomialer Infektionen. Eine Segnung, diese "Schulmedizin". Gebt uns BITTE mehr davon!
Wieviel Zeit genehmige ich mir für meine Krankheit?
Eine AssC gegen Katerkopfweh und ab zur Arbeit (Apotheke), oder einen Tag mit Chamomilla e radice Globuli ins Bett?
Würde es wirklich jemand wagen, eine Schwangere bei Verdacht auf Gestosen mit Equisetum und Sulfur zu behandeln?
Esoterisch angehauchte Politiker gibt es auch in der CHRISTLICH demokratischen Union und anderen Parteien. Und Skeptiker wie Herrn Lauterbach gibt es auch bei den Grünen. Die sind nur leider noch nicht in der Parteispitze, und haben keine vernehmbare Stimme wie Renate Künast und Claudia Roth. ;-)
Ein grüner Homöopathiegegner
Schöner Artikel, aber homöopathische Mittel sind Humbug, das kann man schon mal so sagen, es empfiehlt sich die Grundlagen homöopathischer Mittel einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Hier noch ein paar ergänzende Links:
Prof. Edzard Ernst im Interview: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,706257,00.html
oder Elf Fragen an die Homöopathen
http://blog.gwup.net/2010/07/18/elf-fragen-an-homoopathie-fans/
und ein Artikel bei WELT.de
http://tinyurl.com/29ftw3o
Sehr gut finde ich die Forderung, dass Ärzte endlich auch für Gespräche honoriert werden sollten. Dann nämlich verpufft der letzte Nutzen der Homöopathen, die Zuneigung und Aufmerksamkeit im Gespräch mit dem Arzt.
und das Homöopathie nicht nur sanfter Humbug ist sondern auch gefährlich sein kann,kann man hier nachlesen
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/06/homoopathie-ist-widerlich.php
Wie soll denn, z.B. im Falle einer wirklichen Epidemie vorgegangen werden?
Millionen Fieberkranke schleppen sich, ohne jede Kenntnisse, auf die natürlichen Wiesen, um dort "kostenlose" Arzneikräuter einzusammeln (zertrampeln und räubern dabei die letzten Resourcen)? Anschließend bereiten sie daheim in der Küche die homöopathische Arznei zu, auch ohne Kenntnisse?
Populistischer Kokolores!
Vielmehr tut Aufklärung Not! Es herrscht ein buntes Durcheinander von Homöpathie, Phytotherapie und sonstigen "natur"heilkundlichen Verfahren bei den selbsternannten Experten.
@#1 - "Student"
Aufpassen - schließlich machen auch Sie, wenn Sie solche Äußerungen machen, auf die eine oder andere Art Politik...
Ich denke, wir wählen uns die Politiker, die wir verdienen. Und zum Glück leben wir in einer Demokratie und könnten uns diejenigen wählen, die wir wünschen! Rückzug z.B. durch Wahlverweigerung oder derartiges Politiker-Bashing ist in meinen Augen scheinheilig, und unterstützt auf lange Sicht einen sich breit machenden Neo-Feudalismus.
"Sicher nicht falsch wäre es auch, darüber nachzudenken, ob nicht eine bessere Honorierung ärztlicher Gesprächs- und Beratungsleistungen jenseits der Homöopathie auf Dauer sinnvoller sein könnte. "
Genau das ist es.
Und die Leute würden sich wundern wie viel bessere Heilungserfolge Ärzte plötzlich erzielen würden (bessere als Homöopathen?)..
Schöner Artikel, vielen Dank!
Kontra erhalten Lauterbach und Co. erwartungsgemäß von den Grünen, deren Liebe zur angeblich sanften Medizin ja ebenso bekannt ist wie ihre Antipathie gegen manche schulmedizinische Verfahren." "Renate Künast, Fraktionschefin der Grünen, lässt Sachverstand mit der Behauptung glänzen, dass „selbst die Schulmedizin in vielen Fällen auf die industrielle Nachahmung von Heilmitteln zurückgreift, die es in der Natur kostenlos“ gebe."
Was mal wieder glanzvoll vor Augen führt dass der Staat an erster Stelle dort sparen sollte wo es nicht wehtuen würde-
an den Politikern...
Meine Empfehlug an Frau Kühnast: Gurgeln sie ein Jahr lang mit einer "natürlichen" Quecksilberlösung, ein Bestandteil von homöopathischen "Arzneimitteln", zB von einem sog. Hustenmittel das auch Säuglingen ans Herz gelegt wird.