| German Breast Group |
| Publikation Uni Bonn |
| Herbstsymposium 2009 |
Sehr geehrte Frau Wismar, Chemotherapie hat mich fast umgebracht, Einzelheiten sind für Sie sowieso uninteressant. Lebensqualität, Stärke und angstfreies Leben ist mit Hilfe alter Erfahrungsheilkunde geschehen.
das verminderte geburtsgewicht der kinder bezieht sich nur auf die 91 patientinnen, die zwei zyklen chemo erhalten haben.
alle anderen unerwünschten ereignisse beziehen sich auf sämtliche "neue erdenbürger", womit wir also bei einer gesamtzahl von 235 babies und 8 auffälligkeiten (die trisomie rechnet sich nicht mit, da schon vorher bestanden) einen prozentsatz von 3,4 erhalten - immerhin noch etwas über der normrate, aber doch weitaus weniger dramatisch.
natürlich sind langzeitstudien unbedingt vonnöten, ich würde auch noch lange nicht in jubel ausbrechen wollen.
übrigens glaube ich nicht, daß es in diesem fall eine rolle spielt, welches (oh so böse) pharmaunternehmen die untersuchung gesponsort habe - das thema ist viel zu heikel und die zahl der in Frage kommenden patientinnen doch nicht so hoch, als daß sich jemand mit durchsichtiger beeinflussung die finger verbrennen möchte.
@7/8: den sinn der überflüssigen verweise auf ganzheitlichen ansatz und fehlende studien zur naturheilkunde entgeht mir wohl - das thema des artikels lautet eindeutig "chemotherapie".
Das Zahlengewusel ist erklärungsbedürftig.
Das ungeordnete Aufzählen der Erkrankungen der Neugeborenen ist nicht hilfreich. Alopezie und Trisomie landen in einem Topf.
Sind die Patientinnen operiert worden?
Für meinen Geschmack zu viele offene Fragen.
Nur mal als Randbemerkung für die Statistik. Eine Trisomie 18 wird nicht durch Chemo während der Schwangerschaft in der 20 SSW ausgelöst, sondern hat mit Sicherheit schon vorher bestanden!
Ja, die falsche Rechnung der Auswertung ist mir auch schon aufgefallen. Sicher bezieht Loibl den Wert auf die insgesamt 235 Patientinnen, wobei dann wohl 144 Pat. während der Schwangerschaft nur einen Zyklus Chemo bekommen haben und 91 Pat. eben 2 Zyklen. Dennoch ist die Quote der erkrankten Kinder hier höher. Die normale Quote bei 2% wären hier 4,7, also hochgerechnet 5 Kinder, die erkranken würden und keine 9, wie hier im Artikel beschrieben. Kann auch die vorangegangen skeptischen Artikel voll bejahen.
Ich weiß nicht, wie Loibl rechnet: In dem Artikel haben 10 Kinder mehr oder weniger starke Nebenwirkungen oder sind gestorben nach Chemo der Mutter. 10 von 91, das sind nicht
1-2 % an Komplikationen wie bei den "normalen" Müttern sondern über 10 % !!!!!
Es gibt heute schon recht gut entwickelte Test`s, die die Wirksamkeit bestimmter Zytostatika analysieren können.
Einzelschicksale in Statistiken zu verpacken, ist einfach nur grausam.
Bevor einer Schwangeren diese Möglichkeit offeriert wird, sollten verstärkt naturkundliche Heilansätze besser erforscht werden, auch wenn man keine Patente damit erwarten kann. Wie werden diese Kinder später ihr Dasein erleben? Niemand weiss es, deshalb ist mehr Achtung gefragt u. nicht allein bezahlte Studien.
Sicherlich ist es höchst interessant wer die Studie initiert hatte und wer diese gesponsert hat.
Zudem sollten statistische Vergleichsgruppen (Kinder) von gesunden Müttern mit statistisch gleichverteiltem Alter herangezogen werden. Die Langzeitbeobachtung der Kinder fehlt völlig. Ganz nebenbei davon ob alle die gleichen Chemotherapien bekommen haben und was die Vergleichsgruppe an Medikamente bekommen hat.
Al sletztes dann noch ob die Chemo überhaupt eine Wirkung hat. Ich denke auch dort gibt es nur Studien, die eine mit der anderen schulmedizinischen Therapie vergleichen, aber keine die einen ganzheitlichen Naturkundlichen Weg geht.
Es wäre sehr interessant offen zu legen, von wem diese Studie initiert und von wem sie bezahlt wurde. Auch sollte eine solche Studie Mehrpunktmessungen nach Monaten und Jahren einschließen, um zu zuverlässigen Aussagen zu kommen. Einzelbeobachtungen wie von Christine Huack hier angegeben, lassen hoffen, aber wissenschaftlich valide ist das noch lange nicht .... !
@christine Hauck
Mutter und Kind haben wohl über so starke natürliche Anlagen verfügt, dass beide sogar trotz des Zellgifts "Chemo" nicht nur überleben konnten, sondern sich sogar noch bester Gesundheit erfreuen können!
Meine Freundin entwickelte während der Schwangerschaft Leukämie, die sich durch vaginale Blutungen bemerkbar machte. Nur durch Glück wurde die Blutungsneigung von ihrem eigenen Mann über entsprechende Laboruntersuchungen der lebensbedrohlichen Erkrankung zugeordnet - die Frauenärzte hätten wohl erst sehr viel später geschaltet. In der Uniklinik Frankfurt verbrachte sie viele Monate in Isolation unter Chemotherapie - ohne Haare und Wimpern, aber mit einem gesunden Baby im Bauch. Das Kind entband sie regulär, etwas früher um Zeit zu gewinnen, aber mit druchaus gutem Geburtsgewicht. Zugegeben, die härtesten Therapien, die z.B. die Mundschleimhäute "auflösen" - wurden erst nach der Geburt begonnen, aber trotzdem grenzte das Ganze damals für mich an ein Wunder.
Nach"erfolgreicher" Stammzelltherapie soweit auf dem Posten, ist meine Freundin glücklich über ihr inzwischen 5 Jahre altes gesundes Kind. Insofern kann ich aus voller Überzeugung sagen: Die Frankfurter wissen wohl was sie tun, haben Erfahrung aus vielen Jahren, sicher auch was Brustkrebs betrifft.
Es ist sicher ratsam, zunächst sämtliche Laborparameter z.B. auch die Proteasenkonzentrationen zu nutzen, um festzustellen, ob diese Patientinnen überhaupt von einer Chemotherapie profitieren.
trotz dieser (vorerst !)erlaubten Möglichkeit kann ich nur zu äusserter Vorsicht raten: erstens erscheint mir die Studie noch sehr fortführungsbedürftig und zweitens sind die Langzeitwirkungen auf die Kinder noch längst nicht geklärt...
Nach Lektüre des Artikls bin ich doch äußerst skeptisch.