| MEC |
| American Heart Association |
| Abstract MEC |
Niedriggarmethode!
Dazu wird der Fisch mit dem Lieblings-öl,-gewürzen,-gemüse im Ganzen oder Portionen in Beutel eingeschweißt, oder sonstwie luftdicht verschlossen und im nicht kochendem Wasserbad gegart. Der Fisch wird sowas von flauschig zart, alles Aroma bleibt erhalten.
Und vermutlich verändern sich die Fettsäuren/Vitalstoffe wenig, keine Hitze, kein Sauerstoff!
Neulich hatte ich allerdings griechische Aquakultur-Doraden, die waren so fettig, grauer, muffiger Tran,
da half gar nichts mehr. Dann lieber nur Gemüse.
Fisch z. B. Thunfisch in Rapsöl,ohne Cholesterin, leicht gebraten
medium , soll schaden? bitte erst untersuchen!!!
Ich begrüße diesen Artikel sehr, weil er das Dilemma aufzeigt zwischen gesunder Ernährung und der Umweltbelastung unserer Nahrungsmittel. Manchmal ist es "gesünder" Bestimmte Nährstoffe zu supplementieren als Naturprodukte zu essen!
In diesem Zusammenhang will ich auch daran erinnern, dass in der Tierhaltung sehr viele Medikamente appliziert werden, die wir dann in Form von Fleisch und Innereien wieder ungewollt zu uns nehmen!( Bsp. Antibiotika ). Ich empfehle zum Beispiel keiner schwangeren Frau Leber zu essen wegen potenzieller multipler Belastungen, da auch beim Tier die Leber alles metabilisiert, "Müllentsorgung", und zum Teil speichert.
Schade, dass wir bei all dem Wissen um gesunde Ernährung es nicht schaffen, unbelastete , gesunde und bezahlbare Nahrungsmittel für alle zu erhalten!
Danke für den Buchtip, Herr Plakinger!!!
Das hol ich mir gleich.
Jörg Maletz kann ich nur zustimmen!
Dazu ein weiterer Gedanke:
Leinöl hat wesentlich mehr Omega 3 und Omega 6 Fette als jedes andere Lebensmittel. Lein anzubauen schadet nicht der Umwelt, kein Meer müsste leergefischt werden und wir würden uns gesünder ernähren! (Ich mag mir gar nicht vorstellen wie hoch tatsächlich Fische mit Schwermetallen etc. belastet sind...) Leinöl wurde früher in Europa sehr viel gegessen und es gab viel weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen (zumindest könnte das ein Aspekt sein).
Der Fisch hat keine gesundheitsfördernde Wirkung. Immer mehr Studien weisen darauf hin, dass er oft sehr mit Toxinen belastet ist. PCRM and ADA empfehlen daher richtigerweise auch die rein pflanzliche vegane Ernährung. Die Empfehlungen der DGE stimmen nicht mit den aktuellen ernährungswissenschaftlichen Untersuchungen und Studien überein.
empfehlenswert ist dazu auch das Buch "Die neue Medizin der Emotionen" von David S. Schreiber (v.a. auch für Laien interessant)
Interessanterweise mögen mein Mann und Sohn keine Panade, während ich und meine Tochter es gerne essen! Also rein gefühlsmässig nach Veranlagung männl/weibl. gut gewählt.
Der Artikel und die Diskussion zeigen einmal mehr : :"Getretener Quark wird breit, nicht stark",die einzig rationale Konsequenz aus dem ganzen Pille-Palle: Kurze Wege, frische Produkte aus der Region,Vielfalt unter Bevorzugung pflanzlicher Produkte,wer es sich leisten kann-öko.-, gibt`s-ehrlich-,wesentlich mehr zur Ernährung zu sagen?
ein sehr sinnvoller Artikel derder ALLGEMEINHEIT ZUGÄNGLICH GEMACHT WERDEN SOLLTE
Sehr schön geschrieben!
Da sieht man mal wieder die zwei Seiten einer Medaille: Obwohl sicherlich gesünder, läßt sich der Fischverbrauch des Menschen nicht mehr aus Wildbestand decken - dagegen sprechen Artenschutz und andere ökölogische Bedingungen
Der Hinweis von Dr Plakinger zielt genau in die richtige Richtung. Die Vermutung, dass ein Großteil aller bekannten Zivilisationkrankheiten, allen voran Herz-Kreislauf-Erkrankungen, auf das so genannte Inflam-Aging mit zurückzuführen ist,zumindest mit begünnstigt wird, wird immer noch zu wenig Bedeutung beigemessen. Nicht nur die Aufnahme von Arachidonsäure aus Zuchtfischen spielt dabei eine Rolle, sondern auch die Mänge an versteckten Fetten aus pflanzlichen Ölen (z.B. Sonnenblumenöl) die wir unbemerkt zu uns nehmen, fallen dabei ins Gewicht. Wenn man sich mal die Mühe macht und die Innhaltsangaben der einzelnen Lebensmittelprodukte liest, stellt schnell feßt, dass Sonnenblumenöl faßt überall enthalten ist. Schnell hat man da in der Gesamtaufnahme ein deutliches Ungleichgewicht von Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren zusammen. Gerade dann, wenn die Aufnahme von Omega 3 Fettsäuren ohnehin vernachlässigt wird. Über diesen Umstand wird in den meisten Ernährungsratschlägen oder Beratungen überhaupt nicht hingewiesen.
Marc Weise / Health-Coach / www.bestlife-living.de
Danke für diesen aufschlußreichen Hinweis zu Fischen aus Aquakultur, welcher mir schon immer subjektiv suspekt schien. Jetzt ist meine empfinden durch Sachargumente untermauert
Die allgemeine Empfehlung zum Fischverzehr beinhaltet eine eklatante Missachtung eines äußerst bedeutsamen Sachverhalts, der auch in der zitierten Studie offensichtlich keine Beachtung fand. Besonders wirkt sich das beim Lachskonsum aus, den Lachs ist nicht gleich Lachs. Wildlachs hat eine andere Fettzusammensetzung als Farmlachs. Der Unterschied resultiert aus der Fischernährung. Farmlachs wird ergänzend durch Mais und Soja Pellets gefüttert, die hohe Mengen Omega 6 Fette enthalten. Daraus generiert der Lachs - Metabolismus große Mengen Arachidonsäure, deren Verzehr beim Menschen ein hohes Entzündungspotential verursachen kann. Das betrifft alle Farmfische in unterschiedlicher Ausprägung. Wenn man bedenkt, dass mehr als 40 % des Konsums von Meeresfischen aus Fischfarmen stammen, dann stellt sich die Frage: Wie gesund ist Fischessen wirklich? Aber das betrifft ebenso jegliche industrielle Fütterung von Tieren, selbst in der Biobranche, wo diese Art Pellets verwendet werden. Eigenartigerweise wird dieser Sachverhalt von keiner autorisierten Institution, wie der DGE, zur Sprache gebracht. Wer der englischen Sprache mächtig ist, dem empfehle ich das Buch: „Inflammation Nation“ von Floyd H. Tucker, Biochemiker. Dr. med. Vincent Plakinger, dr.vip@gmx.de