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Notfallmedizin: Facharzt gesucht

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"Innerhalb kürzester Zeit müssen Ärzte und Pflegepersonal in einer Notaufnahme wichtige Entscheidungen zur weiteren Behandlung fällen. Dazu gehört ein umfassendes Wissen und viel Erfahrung", erläutert Raik Schäfer, leitender Oberarzt der Notfallaufnahme des Universitätsklinikums Jena.
Die steigende Patientenzahlen, das höhere Alter der Patienten und die sinkende Anzahl der niedergelassenen Ärzte machen die ganze Situation nicht einfacher. Die Notfallaufnahme wird oft mit Berufsanfängern statt interdisziplinären erfahrenen Ärzten besetzt. Meist wird die Tätigkeit in einer Notaufnahme als unattraktiv eingestuft, da neben der hohen Arbeits- und Stressbelastung weder Lehre noch Forschung möglich erscheinen.
An dieser Stelle setzt die DGINA an: „Wir brauchen den Facharzt für Notfallmedizin - einer, der die Disziplinen beherrscht und methodisch vorbereitet ist.“ Der diese Woche stattfindende Kongress der DGINA in Weimar wird genutzt, um diesem Thema neue Impulse zu geben.
Es wird Zeit, da der Antrag der Gesellschaft für eine entsprechende Facharztweiterbildung schon seit April 2008 bei der Bundesärztekammert vorliegt.

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Kommentare

  • 3
    User_default_image
    21.10.09 - 00:21
    Benjamin Marciniak
    Rettungsassistent/in

    Ich Arbeite ebenfalls seit mehreren Jahren im Rettungsdienst und auch im Bereich der Notaufnahme, und ich finde sehrwohl das wir solch einen Facharzt brauchen, aus vielen Gründen, einerseits damit die Patienten nicht mehr hinundher geschoben werden zwischen den einzelnen Disziplinen, vorherrschende unsicherheit bei frischen Assistenten die man sich im Notfall oft nicht leisten kann, da sie einfach nicht entscheidungsfreudig sind und erst rücksprachen halten müssen.

    Es gibt viele Gründe die man hier einfach nicht mal eben so einfügen kann. Natürlich müssen Örtliche unterschiede dabei in Betracht gezogen werden.

    Aber Prinzipiell kann der Patient und auch die Ärzteschaft davon nur Profitieren, Akutmedizin ist eine Disziplin die so Umfangreich ist das sie eigene Fachärzte braucht.

  • 2
    18.10.09 - 18:59
    matze

    denke nicht das jeder patient heutzutage stationär aufgenommen wird nur weil junge ärzte überfordert sind. arbeite nun seit mehreren jahren im rettungsdienst und muss sagen das insbesondere junge mediziner viel vertrauen in ihre fähigkeiten haben und patienten durchaus adäquat am notfall behandeln und anschließend an den hausarzt verweißen

  • 1
    17.10.09 - 11:59
    spangle

    auf jeden Fall!
    dann würden evtl. nicht mehr alle Patienten statinär aufgenommen werden und die Stationen überlaufen mit Patieten die eigentlich auch vom Hausarzt hätten behandelt werden können.
    So sind die jungen Ärzte damit völlig überfordert und um keine falschen Entscheidungen zu treffen, werden erstmal alle stationär aufgenommen.

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