Die hier bemuehten Ergebnisse, die von "Wissenschaftlern" durch zusammentragen von Publikationen anderer erstellt und verbreitet werden sind seit Jahrzehnten bekannt. Also was soll das Ganze? Bei genauerem Hinsehen faellt auf das die billigsten Produkte besonders erwaehnt werden...
wenn man mich als Prostata Patient fragt, weise ich auf die effektive antihypertensive "Neben" Wirkung von Uroxatral hin.
Zusätzlich genügen mit 12 mg Diureeticum, um einen optomalen RR-Wert zu erreichen.
Sehr geehrte Frau Frieling,
worauf stützen Sie Ihre Überzeugung, das das IQWIG unabhängig ist? Auf die Aussage auf der Startseite der Homepage des IQWIG? Ein privates Institut, mit nur zwei Auftraggebern, dem GBA und dem Bundesministerium für Gesundheit, siehe auch http://www.iqwig.de/auftraege.52.html,
gelegentlich zusammenabeitend mit einem Institut (WIdO), der AOK?
Im übrigen sind Diuretika sicher sehr wirksam bei erst kurzfristig an Bluthochdruck erkrankten Patienten, aber schauen Sie mal in die Versorgungsforschung, nicht mal ein Viertel der Patienten sind adäqat versorgt und die meisten sind untertherapiert und laufen schon 10 Jahre und mehr mit Drücken weit jeseits der 140/90 durch den Tag. DA reicht ein Diuretikum allein nicht mehr aus, um wenigstens 130/80 zu realisieren und so die volkswirtschaftlich teuren Folgeerkrankungen Niereninsuffizienz, Schlaganfall, Myokardinfarkt,.. hinauszuschieben oder gar zu verhindern
Ich muß leider alle Hypertensiva selbst nehmen.
Habe die optimale Kombi seit 2 Jahren gefunden.
Von vergleichenden Studien halte ich nicht viel, da je nach Auslöser eine andere Kombination das Problem löst.
Wird alles sozialisiert, ist keinem mehr geholfen so wie bei allen anderen Dingen auch.
In der o.g. Untersuchung wurden wohl bewußt nur die Folgekomplikationen der HYPERTONIE bewertet. Wie steht es aber um Stoffwechselinterferenzen, die insbesondere bei den Thiaziddiuretika als nachgewiesen gelten?
Ohne Frage ist ein Diuretikum besonders bei adipösen Patienten recht wirkungsvoll, aber wie weir hat das vermehrte Auftreten diabetischer Erkrankungen Eingang in die Bewertung dieser Wirkstoffgruppe gefunden?
In Zeiten zunehmender Zivilisationserkrankungen sollten m.E. auch "Nebenschauplätze" kritisch mitbewertet werden, sonst wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis wir von interessierter Seite den Adelaß als historisch erprobte und kostengünstige Maßnahme zur Akut- und mittelfristigen Blutdrucksenkung präsentiert bekommen!
Leider wird in Berichten über den erfolgreichen Einsatz der Diuretika in der Hochdruck-Therapie zu häufig vergessen, dass Arzt wie Patient den Kaliumspiegel beachten müssen.
Warum die alte Kombination aus Hydrochlorothiazid und Triamteren schon gar nicht mehr erwähnt wird, wenn über die Hochdruck-Therapie abgehandelt wird, ist mir "rätselhaft". In anderen europäischen Ländern ist diese Kombination weit verbreitet und offensichtlich von Nutzen. Damit wäre das leidige Thema Kaliumspiegel wenigstens z.T. entschärft. auch dann kann der Kaliumspiegel noch abrutschen.
Sorry Herr Kollege, hat ihn die Dauerberieselung der Pharmaindustrie das Denken getrübt? Tatsächlich ist das IQWIG einer der wenigen Quellen unabhängiger Information, die uns geblieben sind. Natürlich würde mancher in dieser Republik gerne dem H. Sawicki die Russenmafia schicken. Ich freue mich, solange er es noch wagt, den Mund aufzumachen. Kritik an ihm und seinen Mitarbeitern sollte schon etwas inhaltsschwerer formuliert werden.....
Herr Schuster hat recht! Als Betroffener und auch langjährig Erfahrener auf diesem Gebietg habe ich die Erfahrung machen müssen daß nur noch der Preis das Rezept für den Patientgen
bestimmt und nicht die individuelle Wirkung.
Und als Antibiotikum wird der Herr Professor demnächst Salvarsan und Sulfonamide als Mittel der ersten Wahl positiv evaluieren.
Merkt denn hier keiner, wer hier, im Auftrag von wem, mit welchen Methoden die Daten so auswertet, bis das gewünschte Ergebnis zustande kommt? Nämlich, dass das älteste und billigste Arzneimittel das Beste (für die Kassen) ist.