| Dr. Margot Cleary |
| Michael Pollack |
| Andrea Huwiler |
Wie soll denn die Konsequenz aus diesen Ergebnissen aussehen? Sollen jetzt alle Frauen präventiv ihr Leben lang eine Diät einhalten, die immer wieder unterbrochen wird damit zu- und direkt wieder abgenommen werden kann?
Zum Thema Stillen: nach 20 Monaten Stillen erhielt ich die Diagnose Brustkrebs.
Und ich bin schlank.
Wenn es doch so einfach wäre....
@16: Der Artikel sagt nicht, dass Übergewicht die Hauptursache für Brustkrebs ist. Dass Kalorienrduktion einen protektiven Charakter hat, bedeutet ja nicht im Umkehrschluss, dass alle dünnen Menschen vor Krebs sicher sind.
Bin seit meinem 31.Lebensjahr Brustkrebspatientin- noch nie übergwichtig gewesen.
Das wäre ja toll, wenn die Lösung eine sooo einfache wäre!
Wünsche allen, die diese Meinung vertreten, dass sie nie erkranken- und dass ihnen nie jemand erzählt, dass ihre Heilung tatsächlich auf dieser banalen Theorie beruht.
Ad 1/3: Ausnahmen bestätigen immer die Regel. Es gibt leider viel junge, schlanke Frauen, die Brustkrebs haben.
Mir fällt dabei die Forscherin Dr. Budwig ein, die
herausgefunden hat, dass die größte Tumorgefahr von den
gehärteten Fetten ausgeht und die eine spezielle Diät eintwickelt hat- die Öl-Eiweiß-Kost- , die vielen Menschen bei verschiedenen chronischen Erkrankungen schon geholfen haben soll.
Nach deren Ansicht heilt das richtige Fett und Eiweiß
Von übermäßigem Kohlenhydratverzehr rät auch sie ab.
Angelika Tordoir
Heilpraktikerin
Tumorzellen werden aggressiv, wenn ein Gen Namens TKTL1 - entdeckt durch den Tumorbiologen Dr. Johannes Coy - mit ins Spiel kommt. Krebszellen sind auf GLUKOSE angewiesen. Seit dem 1. September ist ein sehr empfehlenswertes Buch zu diesem Thema erschienen: "Die neue Anti- Krebs- Ernährung. Wie Sie das Krebs- Gen stoppen".
Ich bin ebenfalls davon überzeugt, dass das Gewicht eine große Rolle spielt. Deshalb hab ich mein Gewicht gerade um über 10 kg reduziert.
in diesem kontext möchte auf eine buch hinweisen, das dem ein oder anderen bekannt sein dürfte: krebszellen mögen keine himbeeren. hier zeigen zwei onkologen/krebsforscher die ergebnisse ihrer jahrelangen studien zu ernährung und krebs. themenpunkte sind u.a. grüner tee, bitterschokolade, rotwein, curcuma/curry und die kohlgewächse. eine berücksichtigung dieser nahrungs-/genußmittel kann anscheinend dazu führen, daß die angiogenese, welche widerum kleinste tumoren wachsen läßt, verhindert wird...
Wie in vielen Fällen heute üblich, es gab genug Ärzte, Laien und Naturheilkundler, die es längst wußten, aber ohne "wissenschaftliche" Nachweise glaubt der Mensch von heute kaum noch etwas.
Wäre schön, wenn solche Artikel auch die breite Masse erreichen würden, statt nur Werbung für Süßes, Coca Cola und Mc Donald und &
Wenn wir über den Tellerrand hinausschauen und uns die TCM (Trad. chin. Medizin) betrachten können wir dafür eine Erklärung finden. Humor (Feuchtigkeit) und Pituita (Schleim) erzeugen z.B. Übergewicht sind aber auch für Lipome, Fibrome, Zysten bzw. Tumore allgemein mitverantwortlich. Über die Bösartigkeit des Tumors sagt das noch nicht's aus, da sind noch andere Faktoren beteiligt. Für die Entstehung von 'Feuchtigkeit' ist die Überlastung der Mitte (Milz-Pankreas, Magen) verantwortlich. Die Therapie in der TCM ist jetzt nicht einfach nur abnehmen (was die Mitte auch belastet), sondern gleichzeitig die Mitte stärken über z.B. chinesische Heilkräuter. Das deckt sich interessanterweise auch mit der Studie, in der Intervallabnehmen besser abschneidet: Abnehmen zu schnell oder zu lange schädigt die Mitte. In Intervallen kann sich die Mitte wieder regenerieren.
Werner Lachenmaier, Heilpraktiker
Ich erinnere an den Aussenseiter Rudolf Breuss, der mit dem 42-Tage Fasten Programm den Krebs besiegt haben wollte.
Es ist schon seit längerer Zeit bekannt dass bei Hungerzeiten
zB während Kriege die Anzahl der Krebs und Herzerkrankungen viel weniger war.Wahrscheinlich braucht man viel mehr Zeit bis der Mechanismus klar wird.Jedenfalls eine Diät wäre wahrscheinlich die beste Protektion
Das ist doch schon kalter Kaffee! Ich verweise auf Warburg - Seeger - Budwig, die den Krebs als Problem des Glukosestoffwechsels erkannten. Ebenfalls Gerson und in jüngster Zeit Coy. Auch die kürzlich verstorbene Frau Fryda (frühere Oberärztin bei Issels). Die vorliegende Studie bestätigt das ja dann perfekt. Warum kommen diese alten Erkenntnisse nicht ins Bewußtsein der Therapeuten? Könnte vielleicht ein Milliardenumsatz ins Wanken kommen, wenn mit Fasten die Krebsrate von 71 auf 9 Prozent gesenkt würde?
ich denke, die Hormonlage ist ein recht wichtiger Faktor... nicht umsonst schützt Stillen vor Brustkrebs bzw. senkt das Risiko deutlich!
Stillen sollte meiner Meinung nach viel mehr gefördert werden, weil es Kind und Mutter vor so vielen Erkrankungen schützt oder zumindest das Erkrankungsrisiko senkt.
Für Interessierte ein Link:
http://www.promom.org/101/
nicht Kalorien reduzieren, sondern Kohlhydrate, siehe Coy-Diät!
Ad 1: Man wird kaum eine Studie finden, die sich mit allen Gesichtspunkten eines Themas auseinandersetzen kann...
so what : KEIN ZUCKER FÜR DEN AFFEN ! (LOU REED : STAY HUNGRY ! ( sometimes...)
Wäre schön, wenn es stimmen würde und die ganze Angelegenheit, wie im Artikel ja beschreiben, nicht doch viel komplizierter ware.