| Pekinger Chaoyang Hospital |
| Michael Crichton |
| European Respiratory Journal (ERJ) |
| Studie |
leider fehlen Hinweise auf den Arbeitsbereich , an dem nano-partikel rumschwirren .,wovor man schützen könnte,.Sie stellen das der Fanrasie anheim ? hat aber praktischen Nährwert ..dieser insteressante art.
Ich möchte die Diskussion noch um den Faktor "Chemtrails" ergänzen, bei denen gezielt teils gecoatete Nanopartikel von Flugzeugen über die gesamte Bevölkerung verteilt werden......Viel Wissenswertes dazu steht bereits im Internet. Wann fangen wir an uns zu wehren?
Diese Studie ist sehr interessant. Aufgrund der Größe der Partikel war eine schwerwiegende Schädigung des Organismus auf zellulärer Ebene fast zu erwarten. Ich verwende im eigenen Umkreis bewusst keinerlei Nanoprodukte, insbesondere bei Kindern erscheint besondere Vorsicht angebracht. Wieder eine Technologie, bei der erst einmal rasante Fahrt im neuen Vehikel aufgenommen wird, die Bremsen aber erst eingebaut werden, wenn das Unglück schon passiert ist. Der Artikel ist verdienstvoll und bringt der Ärzteschaft ein echtes Problem nahe.
(Nur noch eine Kleinigkeit zur Terminologie: Der Satz: " Der Vorstoß des pleuralen Ausflusses nahm derart zu, dass die Mediziner die nationale Seuchenbehörde einschalteten" ist etwas eigenartig;-) vielleicht übersetzungsbedingt? ( pleural effusion) - und wie stößt ein " pleuraler Ausfluss" vor?. Aber das soll den sehr guten Artikel keineswegs abwerten!)
Ein hochinteressanter und wichtiger Artikel, der hoffentlich dazu beiträgt Nanopartikel kritischer zu prüfen.
Ich hätte es begrüßt, wenn in dem Bericht klarer herausgearbeitet worden wäre, dass es sich um ganz bestimmte Nanopartikel handelte.
Abzuwägen ob andere Nanopartikel ähnlich schädliche oder gar nützliche Wirkungen habe war dagegen wohl nicht Aufgabe des Berichtes.
Besteht hier nicht Handlungsbedarf für die Gesundheitsbehörden, v.a. Sprays mit Nanopartikeln (z.B. Schuhpflegespray) mit Warnungen zu versehen oder ganz zu verbieten? Sehr gut recherchierter und informativer Artikel! Danke!
als zahnarzt arbeite ich mit kunststofffüllern,die sowohl metacrylat als auch nanoprtikel enthalten.wie gefährlich ist für patient und arzt das herausbohren solcher füllungen und welche partikelgrößen entstehen eigentlich dabei?auch bei bester absaugung inhaliert der patient und vermutlich auch das ärztliche personal trotz maske etwas von dem aerosolgemisch.gibt es arbeitsmedizinisch darüber überhaupt untersuchungen.
Die Aufklärung über schädigende Wirkungen dürfte es sehr schwer haben, wie wir es beim Asbest bereits erleben konnten: Anfang der 60er Jahre hat ein deutscher Arzt die krankmachende Wirkung von Asbest auf belastetes Lungengewebe bewiesen. Jahrzehnte brauchten wir bis zur weltweiten Ächtung. In Deutschland kam das Verbot zuletzt. Da die Nano-Technik deutlich größere Umsätze verspricht als Asbest es je vermochte, wird man auch im Internet lange suchen müssen, um zwischen all den "positiven" Seiten auch mal eine über die Wahrheit zu finden. (s. auch Hormonbehandlung nach der Menopause)
Ich hoffe dennoch, dass Forschung hierzu nicht nur von Gewinn-Erwartungen gesteuert wird.
Herzliche Grüße.
Wolfgang Wahl
Zu Kommentar 17:
Future Table of Contents: Sep 1 2009; 34 (3)
Occupational and environmental lung disease
Y. Song, X. Li and X. Du
Exposure to nanoparticles is related to pleural effusion, pulmonary fibrosis and granuloma
Sehr geehrter Herr Kleinboelting,
die Studie ist so hochaktuell, dass sie sogar auf der Homepage des Magazins, in dem sie im September publiziert wird, zunächst nur in der Kategorie Future Title angeführt ist. Den Abstract der Studie erhalten Sie gegenwärtig unter dem Link, den wir in der Service-Box unter "Studie" angeführt haben:
http://icon.rice.edu/details.cfm?RID=47294
Der volle Name der Studie lautet: "Exposure to nanoparticles is related to pleural effusion, pulmonary fibrosis and granuloma".
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DocCheck Team
Die Römer haben sich mit bleigesüssten Wein das Hirn weggesoffen, später wurde die Haut mit Quecksilber- oder Arsenverbindungen geweißelt und wir haben jahrzehntelang Blei im Sprit und Asbest einfach überall benutzt.
Nanos gefährlich? Keine Überraschung.
Eine pauschale Verurteilung der Nanotechnologie scheint mir nicht gerechtfertigt. Dafür ist der Fall zu speziell. Eine vernünftige Risikobewertung in der Nanotech-Forschung wäre aber angebracht!
Kann mir mal jemand helfen?
Ich bin dem Link zum ERJ gefolgt und habe dort gesucht ... aber weder den Aufsatz gefunden noch einen Autor namens Yuguo Song.
Dies ist eine schwerwiegende Fehlinformation,
da Polyacrylat einfach mit Nano-Partikel allgemein gleichgesetzt wird.
Gruss
Ich kann mich einem der Vorredner nur anschließen,wann erscheint dieser Artikel in der normalen Presse.Es gibt mitlerweile so viele Einsatzgebiete, selbst im normalen Haushalt, vom Reinigungsmittel bis zur Scheiben- und Lackbeschichtung. Wir werden "Nanoüberflutet"!!!
Auf genau diese Gefahren bin ich bereits vor mehr als zwei Jahren in meiner Gesundheitsberaterausbildung hingewiesen worden. Mit Erstaunen und Schrecken mußte ich die sorglose Anwendung in allen möglichen Lebensbereichens mitverfolgen. So auch die Anwendung in Cremes (auch Sonnencremes), welche womöglich schon Babys aufgetragen werden. Wie weit muss es noch kommen, bis die deutlichen Hinweise auf schädigende Einflüsse der Nanopartikel endlich ernst genommen werden und wenn überhaupt, nur streng begrenzte Anwendungen gestattet werden?
Inhalationspartikel auch in zahnärztlichen Praen in Hülle und Fülle ... Vorsorge - Maken - Absaugung etc.
zusätzöiche Belastung bei Rauchern !
Eines der am weitesten verbreiteten Einsatzgebiete sind laserbasierte Drucksysteme, wie sie in Büros, Behörden, aber auch in Arztpraxen und am heimischen Arbeitsplatz als Laserdrucker und Kopierer zum Einsatz kommen. Wie sagt doch die BITKOM: Völlig harmlos...
Es werden mit Sicherheit noch andere Krankheitsbilder auftreten, in einem Ausmass, das heute kaum vorstellbar ist.
Partikel, in dieser Grössenordnung dringen mit Sicherheit auf allen möglichen Wegen in unsere Körper ein. Dort verursachen sie Zellveränderungen.Auf zur nächsten Nanopartikelautowäsche, ab ins Grundwasser, und zurück zum Anwender. Prost.
Aufpassen, aufpassen, aufpassen...
An Sokrates Neochronikos:
für Mmnomere Acrylsäure-Derivate wurden cytotoxische und kanzerogene Eigenschaften nachgewiesen - richtig. Bekanntes Beispiel ist Acrylamid in gebackenen oder angbrannten Nahrungsmitteln (Grillfleich, etc).
In dem Artikel ist jedoch von POLYacrylaten - also den Polymeren die Rede - die sind praktisch unreaktiv. Polyacrylate finden vielfältig Anwendung und galten - meines Wissens - bisher als physiologisch unbedenklich. Jeder von uns hat wohl Kunststoffprodukte (Plexiglas, etc.) auf Grundlage von Polyacrylsäure bei sich zu Hause. Auch in der Medizintechnik und Pharma-Industrie finden Polyacrylsäure-Derivate Anwendung. Das ist nichts Neues und war bisher auch unproblematisch.
Meiner Meinung nach liegt hier die Besonderheit und das Neue tatsächlich in der Größe.
Das Besondere an der ERJ - Publikation ist zweifelsohne die Tatsache, dass an der Studie auch die Chinesische Seuchenschutzbehörde (ein Analogon zur CDC) wesentlich beigetragen hat. Die Investigation der Ursachen erfolgte Thriller-like, und die Tatsache, dass ein 200 Milliarden-Markt derart offen durch diese Studie angegangen wird, verdient Respekt: Es sind Ärzte, nicht Konzernbosse oder Ökonomen, die ein wichtiges Kapitel der Risikobewertung rund um die Nanotech aufschlagen.
Denn sie wissen nicht, was sie tun...
Dennoch.... ist denn hier im Forum niemanden bekannt, daß Acrylate zytotoxische Substanzen sind, ob Nano, Mikro oder Kilo....Es ist nicht allein die Partikelgröße! Ich hoffe der Groschen fällt.
Mit besten Grüßen
Sokrates neochronikos
Man kann auch etwas deutliche sagen, der größte Feind des Menschen ist der (gewissenlose und/oder rein materiell denkende) Mensch. Es gibt leider viel zu viele chemische-technische Ansätze (Beispiel: Chemotherapie oder Gentechnik) die eigentlich Vorteile bringen sollten, letzten Endes aber nur sehr verheerend sind (außer für die Verkäufer, solange sie nicht in Regress genommen werden (können).
Sehr interessanter Artikel,wann erscheint er in der Tages-Presse?
Wieder ein Beispiel dafür, dass, wenn auch ein wissenschaftlicher Nachweis noch nicht technisch möglich war, die Existenz eines Phänomens nicht geleugnet werden darf. Nach dem Motte: Gibt es nicht, weil wir nicht wissen, warum es das gibt. Die Natur sorgt immer wieder für Überraschungen.Die Wissenschaft steckt noch in den Kinderschuhen in Bezug auf das Können und die Weisheit der Natur. Hoffentlich übt man sich bald einmal mehr in etwas Demut.