| University College London |
| European Heart Journal |
| GPRD |
Hallo thalamus,
hab mich sehr über den Kommentar unter dem Aspekt "Chlamydieinfektion in Betracht ziehen" gefreut.
Beschäftigen Sie sich näher mit chron. Chlamydieninfektionen? Wenn ja, würde ich mich über eine Email an segebrecht@gmx.de freuen. Bin seit längerem auf der Suche nach Austausch zu diesem Thema, bislang ist die Resonanz und auch das Interesse aber eher dürftig. Es gibt so viele Hinweise auf diese Problematik, aber niemand scheint sich ernsthaft damit zu befassen!
Leider geht aus dem Bericht über die Studie nicht hervor, inwieweit eine frühe Behandlung von Panikattacken/ Herzangst das Risiko später an einer KHK zu erkranken senkt. Die Krankheit ist verhaltenstherapeutisch hervorragend behandelbar, leider dauert es noch immer zu lang, bis die Patienten nach der Erstmanifestation beim Psychotherapeuten vorgestellt werden.
Dass Panikstörungen das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen steigern, kann ich aus meiner Erfahrung bestätitigen. Ich behandle derzeit und seit 5 Jahren ca. 40 Pat. mit einer Panikstörung. Von diesen 40 hatten in den letzten 2 Jahren sieben einen Herzinfarkt bzw. Angina-pectoris-Anfall. Klar, einige hatten auch andere Risikofaktoren, so dass man das nicht gut korrelieren kann, baer trotzdem, das ist im Durchschnitt wesentlich mehr als bei Psychosepatienten z.B.
Eine Studie wie die oben beschriebene war meiner Meinung nach längst überfällig
Ein sehr interessanter Artikel der meine Beobachtungen teil. Ich arbeite auch mit Essstörungen, wie z.B. Anorexie, Eine regelmässige Kontrolle auch des EKGs zeigten höhere Abweichungen als bei Gleichaltrigen. Bei den meisten liegt ein Trauma - Vergaewaltigung -zugrunde, folgedessen eher Angst-, oder Panikattacken? dann Herzerkrankungen? Wäre eigentlich logisch.
Die Folgenkette ist klar, nur sind sehr viele "Depressionen" und "Panikattaken" eben nicht Seele, sondern ein Symptom für Unterzucker, und zwar nichtdiabetischen autonomen Unterzucker. Einfacher Test - Traubenzucker, davon geht auch der Bluthochdrck erheblich runter und die Angst auch, wenn man nicht irgendwem glaubt, daß man nun Angst haben müsse, weil das ein Anfall ist.
Unterzucker ist selbst auch ein Symptom (Zustand) für wieder etwas anderes.
Zu Unterzucker siehe auch:
www.hypoglykaemie-bayern.de
Hallo, thalamus und Dr. Debusmann,
an Ihren Thesen ist auf jeden Fall etwas dran, trotzdem kenne ich Fälle, in denen sich - über die Jahre - aus einer "psychosomatischen" Herzrhythmusstörung eine manifestierte Herzinsuffizienz entwickelt hat. Die psychische bzw. Stresskomponente kann man hier nicht wegleugnen.
Ehrlich gesagt macht mir dieser Artikel Angst.
Ich habe vor wenigen Jahren selbst einige Panikattacken erlebt und war bei den ersten beim Arzt und lies ein EKG machen. Mein Arzt machte ab der 3. Panikattacke nur noch widerwillig ein EKG und nachdem 3/4 x alles in Ordnung war, ging ich nicht mehr hin, da ich mir sicher war, dass es sich um eine Attacke handelt. Nun, da ich weiß, dass mein Risiko erhöht ist (obendrein ist mein diastolischer RR erhöht) bin ich verunsichert, wie ich damit umgehen soll. Mein HA hat mich doch eh als Angstpatientin abgespeichert. Ich kann mich da nur der Meinung von Micha anschließen, liebe Ärzte nimmt eure Angstpatienten ernst.
Übrigens hatte ich seit über 1 Jahr keine Angst und auch keine Panikattacken mehr. Ich bin 45 Jahre alt.
Leider kann ich dem Artikel nicht entnehmen, ob es eine Rolle spielt, ob Patienten 1 oder mehrere Panikattacken erlitten und wie die Schwere der Angsterkrankung war. Die Vorstellung nach nur eine Panikattacke ein erhöhtes Risiko zu haben erscheint mir zweifelhaft.
Also lieber Autor bitte mehr Input.
Hallo,
hatte jetzt eine Op im Unfallkrankenhaus.Ich würde angebrüllt, das sie eine somatische Station sind. Also ich mit meiner Psyche kam (posttraumat.Belstungsstörung). 1Tag wollte ich dableiben, aber da Betten fehlen, ist der körperliche und vor allem der seelische ZUstand völlig egal. Wurde rausgeworfen! Ich leide auch an Angstzuständen und Panikatacken, dehnen war es vollkommen egel. Sie liessen mich stehen.
Dehnen dort war die Verbindung:
Angst,Panick - Herzinfarktrisiko nicht ersichtlich!
Schade!
wie wäre es damit:
Dauerstress erhöht Sympathikus, dadurch Vasokontriktion , ergo Minderdurchblutung der Arterien incl. Koronarkranzgefäße , somit anfälliger für Mikroorganismen (Z.B. Chlamydien), 20J. Später erhöhte Cholesterinwerte als Ausdruck der Infektion (Reparaturvorgänge der Gefäßwände), dann 30 J. später Myokardinfarlt?
"Herzkrank durch psychosozialen Stress",eine Monographie von Prof.Hans Schäfer ,weltbekanntem Physiologen und Epidemiologen aus Heidelberg aus dem Jahr 1977,antiquarisch bei Amazon zu haben.Die Bedeutung von Sress(und nicht nur Angststörung!)wird sträflich vernachlässigt,da in der Praxisroutine nicht messbar Es gibt jedoch eine EKG-Methode,die innerhalb 5 min Einblick verschafft : die Herzratenvariabilität (sihe Google) Und jetzt der Knüller:es gibt ein Hormon das den Sympathikus senkt und den Parasympathikus stärkt,also ein Antistresshormon ist und deshalb das Herz schützt vor Infarkt und Angina pectoris beseitigt :Strophanthin !!!
Vielleicht lässt sich die verminderte Sterblichkeit auch mit einem gewissen Trainingseffekt bzw. einer besseren Anpassung des Herzens an erhöhte RR-Werte eines unter Angststörung leidenden jungen Patienten erklären.
Fakt ist, dass Angstpatienten viel häufiger an erhöhtem (offensichtlich vor allem diastolischen)Blutdruck leiden. Der Bericht sensibilisiert, denn ich gehe davon aus, dass die Zahl der Angstpatienten bedingt durch die Entwicklungen in der Gesellschaft in Zukunft zunehmen wird.
Hallo,
ich leide seit etwa 10 Jahren an einer Angststörung mit Panikattacken. Mich wundert das Ergebnis nicht! Wer fast täglich mit solchen Symptomen umgehen muss, weiß was Stress auslösen kann. Verwunderlicher ist eher wie viele Ärzte mit Ihren Patienten umgehen! Hoffe, daß durch solche Studien, dieses Krankheitsbild mehr in den Fokus der Öffentlichkeit und das Bewusstsein der behandelden Ärzte gerät und das Leiden ernst genommen wird!
Ein sehr aktuelles Thema; zu wenig ist darüber bekannt, aber die Patienten sind da und plötzlich Todesfälle auch; verständlich und trotzdem informativ bereichernd geschrieben