Liebe GAstin,
es ist gut das die Medizin heute schon so weit ist. Nur eine Frau die einen unerfüllten Kinderwunsch hat weiß wie man sich ohne Kinder fühlt. Genauso wie es für Sie hart ist Ihre Tochter so leiden zu sehen. Deswegen darf man wegen seiner eigenen Verbitterkeit andere aber nicht so angreifen. Sie sollten sich Hilfe holen um mit Ihrer Situation besser fertig zu werdn. Und glauben Sie mir diese Frau wird eine bessere Mutter sein als viele andere Frauen. Sie weiß es mehr zu schätzen als Frauen die zu doof sind zu Verhüten und die ihre Kinder wohlmöglich noch vernachlässigen.
Liebe Anonyma
Meine Tochter lebt übrigens noch - in Remission. Es ist zwei Jahre her, als sie mich fragte, ob ich sie nicht einschläfern könnte...Ich bin nicht verbittert, ich habe Schuldgefühle.
Und zynisch finde ich eher, ein Recht auf Mutterschaft um jeden Preis zu reklamieren und es andererseits klaglos hinzunehmen, dass minütlich gesunde Kinder sterben, nur weil sie kein sauberes Trinkwasser haben - wer ist hier wirklich arm, wer verdient unser Mitleid mehr? Gehts hier nicht auch um schnödes Geld? (Man kann Kinder übrigens auch adoptieren)
Auch ich wäre bei meiner ersten EU um ein Haar gestorben - Im Nachhinein betrachtet: mir wäre Vieles erspart geblieben.
Und wenn man den Artikel genau liest, geht es sowieso nicht um die Frau, sondern um die Meriten der Herren Doktores.
Liebe Gastin,
ich habe vollstes Verständnis für Ihre Verbitterung, es ist das schlimmste, was einer Mutter passieren kann, ein Kind auf tragische Weise zu verlieren! Ich kann das beurteilen, da ich auch vor 14 Jahren meine Tochter verlor als sie 8 Wochen alt war.
Allerdings kann ich Ihre Ablehnung der modernen
Medizin gegenüber nicht verstehen, da ich ohne diese bereits nicht mehr leben würde, und meine anderen Kinder ohne Mutter aufwachsen müßten.
Was ist so schlimm daran, einer jungen Frau ein eigenes Kind zu ermöglichen, die Krebs HATTE? Wer gibt Ihnen das Recht zu behaupten, sie würde womöglich eh bald sterben,somit hätte sie folglich (zum Schutz eines ungeborenen Menschen???)auch kein Recht mehr, ein Baby zu bekommen?
Auch unter Einbeziehung möglicher Risiken, die mit Sicherheit nicht so hoch wie Ihre Einschätzung sind, halte ich es für extrem
unmenschlich, einer Frau, die Krebs hatte, ihr Glück nicht zu gönnen!!!
Ich wünsche dieser Frau alles erdenklich Gute für die eigene Gesundheit,das Baby, das sicherlich eine extrem liebende Mutter erhält, und eine unbeschwerte, schöne Schwangerschaftszeit ohne neidige Miesmacher!!!(Womit ich NICHT Sie persönlich meine, liebe Gastin,Sie haben sicherlich zu viel schlimmes erleben müßen,öffnen Sie Ihr Herz und denken Sie noch einmal über Ihre Worte nach.Würden Sie ebenso hart urteilen, wenn die von Krebs geheilte Frau Ihre Tochter
wäre und ein Baby ihr sehnlichster Wunsch?
Ich glaube, Sie sind doch eher eine gute Mutter, sonst hätten Sie sich nicht so in die Pflege Ihres leider todkranken Kindes gekniet,oder? Liebe Grüße
Ohne die "moderne" Medizin müsste die arme Frau ja auch drauf "verzichten", bloss wäre es viel leichter zu akzeptieren! Mir geht diese Anything-Goes-Medizin auf den Keks, die Luxusprobleme und -Ansprüche schafft, die es vorher gar nicht gegeben hat- s.a. Präimplantationsdiagnostik. Und bald ist jeder nur noch unzufrieden und schimpft auf das System, weil er weniger privilegiert ist als der andere, weil bezahlt werden will das Ganze ja auch noch.
Dass das Kind wahrscheinlich bald auf die Mutter verzichten muss ist egal, oder?
Ich bin lange genug machtlos am Bett meines todkranken, leidenden Kindes gesessen und habe mir gewünscht, es nie geboren zu haben mit allen Kniffen der damaligen Medizin.
solche Zyniker wie die "gastin" dibt es leider mal. Bis vielleicht auch solche mal hart trifft...
Muss die arme Frau jetzt auf ein Kind verzichten weil sie Krebs hatte...?!Wer selber Probleme hat ein Kind zu bekommen ist über die Fortschritte der Medizin sehr dankbar!
Alle anderen haben ja gut reden!
was sind wir doch ein Volk von Hedonisten. Es reicht heutzutage nicht, eine Krebserkrankung zu überwinden, nein ein Kind muss es bitteschön auch noch sein. Was aus dem Würmchen wird, vorbelastet durch Gene, höheres Missbildungsrisiko durch IVF, ausgetragen von einer kranken Mutter, die womöglich seine Einschulung nicht erleben wird ist offensichtlich zweitrangig.
Und wer machts möglich? Mediziner, die auf sowas noch stolz sind.
Oh Herr, lass Hirn wachsen.
sehr gut, vorallem weil krebs erbliche komponenten hat! wir freuen uns über den fortschritt in der medizin.