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Forschung der Pharmaindustrie?
Weshalb gibt die Pharmaindustrie mehr Geld für Werbung, als für Forschung aus?
Wieviele Innovationen wurden denn die letzten Jahre wirklich entwickelt?
Weg mit der Werbung, oder zumindest weniger Werbung bei KK und Pharmaindustrie, und es wäre deutlich mehr Geld da!
Die Beitragszahlungen der Versicherten sollten auch ausschließlich für die Versicherten verwendet werden. D.h. diese Gelder sollten den echten Leistungsträgern zur Verfügung stehen. Leistungsträger sind Ärzte, Apotheker und die forschende, pharmazeutische Industrie. Es ist skandalös, wenn die AOK die Gelder der Versicherten für TV-Werbung ausgiebt und Ärzte ihre Leistungen über Punktwerte im Centbereich abrechnen müssen. Die Stimmungsmache gegen die Pharmaindustrie ist mehr als fragwürdig. Die forschende, pharmazeutische Industrie trägt ihre Forschungskosten zu 100%. Im Gegensatz dazu werden 30% der Entwicklungskosten der Rüstungsindustrie über Steuergelder finanziert. Ganz davon abgesehen - wo wäre die Volksgesundheit ohne moderne Medikamente, Antibiotika und eine zeitgemäße Impfstrategie ?
Bevor sich in diesem Staat jemals etwas ändern kann, muss zuerst einmal die Ursache der Probleme bekämpft werden: Parteienfinanzierung nur noch über Mitgliedsbeiträge (keine Spenden mehr) und keine Nebeneinkünfte mehr bei Abgeordneten und Ministern etc.Einküfte müssen von Politikern öffentlich gemacht werden. Diäten werden per Volksentscheid festgelegt. Erst dann interessieren sich unsere Volksvertreter wieder für die Belange des Wählers und nicht mehr nur für Großkonzerne und andere "Spender".
Sozialleistungen, sprich der Interessenausgleich zwischen Starken und Schwachen in unser Gesellschaft und damit der soziale Friede, dem wir zum großen Teil alle unseren Wohlstand verdanken kosten Geld. Es ist allerdings ungerecht nur einen Teil der Bevölkerung, die Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicerung, dafür aufkommen zu lassen. Diese Leistungen sollten von allen Bürgern, auch denen die sich in jungen, guten Jahren aus der Solidargemeinschaft in die private Krankenversicherung verabschieden, finanziert werden.
Wenn man dann auch noch die Preise der Medikamente "marktgerecht" gestaltet und das schamlose Abkassieren der Pharmaunternehmen begrenzt, würden vielen Familien die Existenzsorgen genommen!
Es stimmt schon, dass die gesetzlichen Krankenkassen "Sozialleistungen" erbringen.
Wesentlich effektiver, als diese umzuwälzen wäre es aber, endlich mal gegen die Preise der Pharmafirmen anzugehen. Es kann nicht sein, dass die Firmen diese Preise vorgeben und die Krankenkassen diese zahlen müssen.
DA sehe ich große Einsparpotentiale!
Endlich - und hoffentlich - einmal ein Einstieg in die Diskussion um die unseligen "versicherungsfremden Leistungen", über die und deren Höhe uns die Politik seit Jahren im Unklaren lässt und systematisch belügt. Allein schon der Begriff verbrämt elegant das riesige sozialpolitische Problem und der jährliche Gesamtbetrag liegt weit über 100 Milliarden Euro, wenn man zu den medizinischen Leistungen noch die Aufwendungen für Renten, Arbeitslosenversicherungen und andere Sozialleistungen hinzuzählt. Wo ist der Politiker, der sich die Wahrheit traut......?
Solche populistischen Artikel sind absolut überflüssig. Ein Institut, welches mit solchen Zahlen "jongliert", sollte nicht renommert genannt werden.
Die Fakten, die heute Morgen in der SZ oder im MM genannt werden, verurteilen andere Ursachen für unser überteuertes Gesundheitswesen.
Wie mein Papa immer schon sagte, "erst denken, dann alles abwägen und wenn du dann eine Lösung gefunden hast, handle!"
Wie immer sind die Ärzte diejenigen die am lautesten schreien, sich selber aber am wenigsten bewegen weil es ja um die Sicherung ihrer Pfründe geht. Nicht nur Sie hängen am Tropf der gesetzlichen Krankenkassen auch Pflegepersonal Physiotherapeuten, Masseuere Sanitätshäuser Orthopädiemechaniker und viele andere Arbeitnehmer die bei weitem genau so viel leisten und dennoch wesntlich schlechter gestellt sind. Medizin geht nur gemeinsam, aber das heißt auch Abweichung von dem stoischen Egoismus des Alleinherrschendem zum wirklichem Teamplayer. Verantwortung zu übernehmen kann nicht immer nur nehmen heißen, kritsch alle Ausgaben kontollieren, dazu beadarf es aber auch der Transparenz seine Leistungen offen auf den Tisch zu legen ( dazu zählen auch Krankenhäuser und Ärzte )und sie dann auch abzurechnen und zeitnah bezahlt zu bekommen.
Eine Hauptursache ist aber weiterhin und immer mehr, dass der Mittelstand immer mehr autritt und immer mehr unter Einkommen mit jahrelanger Einkommenstangnation die in % Beiträge bezahlt die absolut immer weniger werden.
Lösung ist soziale Marktwirtschaft und der Beitragssatz ist bei 10 %.
Pflichversicherungsgrenze auf 10 Millionen setzen. Beitragsbemessungsgrenze verdoppeln und Beiträge danach degressiv staffeln,
Dann stimmt es wieder u.a.
Für mich steht die Frage der vielen Krankenkassen mit ihren Vorständen, Verwaltungsapparaten...Hier sollte drastisch reduziert werden!
Weiterhin gibt es noch sehr viele Fremdleistungen, die nicht genannt werden.
Wir müssen lernen, uns nicht länger abhängig machen zu lassen und selbstverantwortlich handeln. Viele Menschen, auch die Patienten, warten, dass jemand kommt und diese Dinge für sie klärt.
"Oder, um es mit Carl-Heinz Müller zu sagen: „Es ist schwer nachvollziehbar, dass in Deutschland für Arzneimittel der volle Mehrwertsteuersatz fällig wird, während für Pornohefte nur der halbe berechnet wird.“"
Wann haben Sie denn Pornohefte für 7% Umsatzsteuer gekauft? Jedenfalls nicht in Deutschland! Pornohefte fallen nicht unter Karten,Bücher, Zeitschriften und sind somit 19% Mehrwertsteuerpflichtig. Solche Verbreitungen sind reiner Populismus.
Die Beske Zahlen sind unseren Gesundheitspolitikern nur zu bekannt. Der Geld-Verschiebebahnhof Gesundheitswesen aber ist so kompliziert geworden, dass es nur sehr wenige gibt, die dies durchblicken. Ich habe das Gefühl, dass das politisch gewollt ist: Patienten (Beitragszahler) dumm und ruhig halten. Der sog. Beitragssatzstabilität wird die gute Versorgung der Patienten geopfert. Die 47 Milliarden sind wirklich problemlos einsparbar und unser Gesundheitssystem hätte Resourcen, die den medizischen Fortschritt für alle möglich machen!
Die Beitragszahler müssen endlich mit den Ärzten gemeinsam dies öffentlich einfordern, sonst droht das Ende der medizinischen Versorgung, die allen zu Verfügung steht!
@wrdammrich: Sie reden hier nicht Tacheles, sondern Unsinn. Die Verwaltungskosten liegen in der GKV bei rund 6% des Beitragsvolumens, nicht bei 45%, außerdem sind sie seit 2003 festgeschrieben.
Tja und der Mitarbeiter des Gesundheitswesen wird bald selbst zum Hartz IV Fall weil die Kassen kein Geld haben um gescheite Löhne zu zahlen.....
Wo wir schon mal vermeintlich Tacheles reden:
1. Ca. 45% der Beitragseinnahmen beanspruchen die GKVen für die Verwaltung der Beiträge.
Die verbleibenden 55% verteilen sie dann über die KVen unter allen Dienstleistern des Gesundheitswesens.
Da bleiben dann für die eigentlichen Leistungserbringer halt nur noch "Häppchen", über deren Verteilung dann coram publico gestritten werden darf.
2. Wenn mein Hausbesuchskoffer, nur weil er vom medizinischen Fachhandel vertrieben wird, locker das Doppelte eines nahezu identischen Werkzeugkoffers meines Klempner kosten darf, wenn auch sonst alle medizinischen Bedarfsartikel traditionell hoffnungslos überteuert angeboten werden, weil "die Ärzte ja das Geld haben", wird aus einer Kostenminderung im Gesundheitswesen nie etwas.
Kosten werden stets zwangsläufig nach unten weitergereicht und landen immer beim Endverbraucher.
Wollte man Medizin wirklich billiger machen, müßte als erstes der Wucher der Hersteller und der Vertriebsketten medizinischer Bedarfs- und Verbrauchsartikel deutlich begrenzt werden.
Parallel dazu müßte man über die Aneignung fast des halben Beitrags durch die Krankenkassen nachdenken.
Sinn der Beiträge ist schliesslich nicht eine hochteure Verwaltungsbürokratie mit enormen Geschäftsführergehältern und hohen Werbungskosten, sondern - fast hätten wir's vergessen - der Patient.
Mehrwertsteuerreduzierung bei Medikamenten wäre wirklich etwas wert.
Und mit dem Geld was übrig bleibt die Ärzte vernünftig bezahlen.
Das sehe ich auch so - warum wurde dies nicht eher public gemacht, bzw. das sollte man politisch wirklich ausschlachten!!!
47 Mrd. Euro sind wirklich skandalös. Wo sind die Versicherten-Vertreter in den Kassen, die schon längst auf die Barrikaden gegangen sein müssten!