Ist 60er-Jahre-Sperma noch gut?

7. Oktober 2011
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Schon vor der Menopause steigt das Risiko behinderter Kinder bei Frauen jenseits der Vierzig. Männer können auch im hohen Alter noch Kinder zeugen. Aber welches Risiko geben sie ihrem Nachwuchs mit?

„Kaiser Franz“ war fast sechzig, als das fünfte Kind des Fussballstars zur Welt kam, der frühere Finanzminister Theo Waigel, 56, als ihm die frühere Skirennläuferin Irene Epple noch einen Sohn schenkte. In wenigen Wochen erwarten Nicolas Sarkozy (56) und Carla Bruni (44) ihr erstes gemeinsames Kind. Kaum jemand hat Zweifel daran, dass diese Menschen, die eigentlich eher im „Opa-Alter“ wären, fürsorgende Väter waren oder sein werden.

Nicht nur Prominente leisten sich kurz vor dem Ruhestand oder gar später noch ein Kind. In den westlichen Industriestaaten ist das Eltern-Alter in den letzten Jahrzehnten kräftig angestiegen. Zu Mitte der Siebzigerjahre war die Mutter bei der Geburt ihres Kindes durchschnittlich knapp 27 Jahre alt, der Vater 29. Heute sind beide Elternteile rund drei Jahre älter. Aber: Jedes hundertste Kind einer Mutter über 40 leidet an einer Trisomie 21. Wie hoch das Gendefekt-Risiko für die Nachkommen alter Väter ist, weiß kaum jemand.

Mit jedem zusätzlichen Jahr weniger Spermien-Speed

Während für das Down-Syndrom vor allem die Mutter verantwortlich ist, gibt es bei den Sprösslingen männlicher Senioren eine ganze Reihe von Krankheiten und Defekten, die sich mit zunehmendem Erzeuger-Alter häufen. Darunter sind Wachstumsstörungen wie Achondroplasie oder das Apert-Syndrom, aber auch mentale Leiden wie Autismus, Schizophrenie, Epilepsie oder bipolare Störungen. Ganz allgemein nimmt die Spermienqualität und damit auch die Zeugungsfähigkeit ab. Und das schon ab Dreißig. So kam Brenda Eskenazi von der amerikanischen Berkeley-Universität auf einen Wert von 0,7 Prozent weniger Beweglichkeit pro Jahr. Nicht immer stimmen die Studienergebnisse dabei überein. So fand eine belgische Gruppe zumindest im Vergleich von Anfangsdreißigern zu Vierzigern und darüber keine Unterschiede in Morphologie, Konzentration und auch Beweglichkeit.

Ein genauer Blick auf die Veränderungen in der DNA verrät, dass es vor allem Spontanmutationen sind, die das Erbgut der Zygote belasten. Die Natur bietet bei der Spermienentwicklung aber auch reichlich Gelegenheit, in das Genom der Gameten einzugreifen. Während sich Oozyten 24 mal teilen, bevor sie das Ovar verlassen, teilen sich männliche Keimzellen nach der Pubertät alle 16 Tage. Im Alter von 40 haben sie damit fast 700 Mitosen hinter sich.

Hotspot bei Senioren-Spermien: FGFR2

Besondere Aufmerksamkeit widmen Spermienforscher dem Gen für Rezeptoren des Fibroblasten-Wachstumsfaktors (FGFR2 und FGFR3), der für Missbildungen am Schädel verantwortlich ist. Beim Crouzon-Syndrom (Schädeldeformierung durch vorzeitige Verwachsung) gehen die häufigen „de-novo“ Mutationen fast ausschließlich auf den väterlichen Erbgut-Anteil. Über 40 verschiedene DNA-Aberrationen fanden Forscher dabei im FGFR2-Gen. Auch das Apert-Syndrom, dass sich mit zunehmendem Vateralter häuft, geht auf diese Gene zurück. Noch wenig untersucht, aber wahrscheinlich auch beteiligt sind epigenetische Defekte, Störungen bei der Expression wichtiger Gene im Erbgut.

Erhöhtes Risiko: Autismus, Schizophrenie, Bipolare Störungen

Einige aufschlussreiche Studien gibt es dagegen zur Verbindung von senilen Spermien zu Kindern mit Autismus. Die Rekrutierungsdaten der israelischen Armee nutzten Epidemiologen, um nach dem Vater-Alter von insgesamt 110 autistischen Kindern zu suchen. Entsprechend ihren Analysen stieg das Risiko für ein Kind mit Handikap um das sechsfache, wenn sich Männer über Vierzig im Vergleich zu solchen in den Zwanzigern noch zur Familiengründung entschlossen. Eine amerikanische Studie kam auf immerhin 22 Prozent zusätzliches Risiko für jedes Lebensjahrzehnt des Vaters. Noch größer – 38 Prozent – war dabei allerdings der rechnerische Anteil der Mutter.

Ähnliche Risiken für Kinder von Vätern im fortgeschrittenen Alter sieht eine schwedische Studie für Bipolare Störungen. Bei Schizophrenie resümierte eine Metastudie die Zahlen einzelner Untersuchungen auf das zwei bis vierfache im Vergleich zu Männern im besten Zeugungsalter. Tierversuche mit Mäusen haben inzwischen bestätigt, dass sich auch dabei die Mutationen Gene „aussuchten“, die in Zusammenhang mit Autismus und Schizophrenie stehen.

Intelligentere Kinder mit jungem Vater und älterer Mutter

John McGrawth aus dem australischen Queensland interessiert sich generell für die Intelligenz von Kindern, die von Männern mit reichlich Lebenserfahrung gezeugt wurden. Im Jahr 2009 veröffentlichte er das überraschende Ergebnis seiner epidemiologischen Untersuchungen in der Fachzeitschrift „PLoS Medicine“. Er wertete die Daten von rund 33.000 amerikanischen Kindern aus, die im Alter von acht Monaten, vier und sieben Jahren auf ihre kognitiven Leistungen wie Konzentration, Lernen und Verstehen getestet wurden. Während das Alter des Vaters sich negativ auf diese Leistungen niederschlug, nahmen die geistigen Fähigkeiten bei Kindern von Müttern im fortgeschrittenen Alter eher noch zu. Erklärungen zu diesem Phänomen gibt es bisher jedoch noch keine.

Magnetresonanzaufnahmen zeigen Veränderungen auch schon bei der Gehirnanatomie: Kinder älterer Väter haben bei der Analyse der grauen Substanz eine geringere Kortexoberfläche, ältere Mütter sorgen für ein geringeres Volumen. In der weißen Substanz sahen die Forscher kein Unterschiede.

Senioren-Papa kostet zwei Lebensjahre

Mit Daten von rund 103.000 Paaren berechnete schließlich eine dänische Gruppe den Zusammenhang zwischen Kindersterblichkeit bis zur Volljährigkeit und dem Vater-Alter. Senioren geben demnach ihrem Nachwuchs ein etwa eineinhalbfaches Risiko eines frühzeitigen Ablebens mit. Ein Team aus Russland veröffentlichte 1997 in „Science“ Ergebnisse, nach denen Töchter etwa zwei Lebensjahre verlieren, wenn ihr Vater bei ihrer Geburt älter als 45 Jahre war.

Nur wenige Informationen gibt es bisher dazu, inwieweit die soziale Absicherung von „gesettelten“ Vätern das Leben und die Gesundheit ihres Nachwuchses beeinflusst. Denn zumeist sind die Störungen, die gealterte Spermien hervorrufen, eher selten. Gideon Sartorius und Eberhard Nieschlag aus Münster und Basel sehen in ihrer Publikation jedenfalls keinen Anlass für „invasive Prozeduren“ während der Schwangerschaft, anders als bei Müttern in den Vierzigern.

Allerdings spielen jenseits der Medizin auch noch andere Aspekte bei der Entscheidung für oder gegen ein Kind mit: Beispielsweise die nachlassende Energie bei der Kindererziehung und weniger Möglichkeiten bei der Kinderbetreuung durch Großeltern. Schließlich kann „Mann“ auch noch etwas tun, um seinen Schatz im Hoden möglichst fit zu halten: Ausgewogene Ernährung. Besonders Vitamin B12 und Folsäure scheinen eine wichtige Rolle im Kampf gegen Mutationen durch Sauerstoff-Radikale zu spielen. Letztendlich nützt seine Gesundheit nicht nur den Gameten, sondern verhilft ihm auch zu vielen Jahren gemeinsamer Zeit mit seinem Nachwuchs.

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Medizin

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16 Kommentare:

Barbara Schreiber
Barbara Schreiber

Interessant wäre es die Genetik dann über mehrere Generationen zu beobachten, ob es wegen der älteren Eltern vermehrt zu Krankheiten kommt oder ob sich die Natur und Evolution selbst reguliert. Mein Vater war bei meiner Geburt 63, meiner Schwester 65 und der anderen Schwester 72. Das größte Problem war für uns, dass wir ihn nicht lange bei uns hatten. Er starb 85 mit 87 Jahren. Aber wieviele Kinder wachsen heute ohne Vater auf – jede 2-3 Ehe wird geschieden. Das ist für unsere Gesellschaft und die betroffenen Kinder doch ein viel größeres Problem!

#16 |
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Liebe Frau Risch,

ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Die “Natur” scheint dafür zu sorgen, dass große genetische Defekte nicht zu einer ausgetragenen Schwangerschaft führen. “Natürliche Ausles” wäre wohl ein zulässiger Ausdruck.
Tatsächlich beobachtbar ist auch eine Natur, in der Frauen sich z. B. eine Chlamydien-Infektion einfangen, die auch nach Ausheilung zum postentzündlich-narbigem Verschluss der Eileiter führen, – somit eine “natürliche” Schwangerschaft unmöglich machen. Der Erfinder der IVF hat unlängst den Nobelpreis für die Entwicklung dieses Verfahrens, die Geburt des gesunden Baby Brown, erhalten. Die Schweden prüfen da schon sorgfältig. Die Indikation für eine solche (für die Frau keineswegs risikoarme) Behandlung spielt hier eine wichtige Rolle.

Sehr geehrter Herr Andritzky,
sehr geehrter Herr Arsinakis,
sehr geehrter Herr Schroff,

ich kann Ihnen nur zustimmen. Eine statistische Korrelation bedeutet noch lange keinen Kausalzusammenhang. Ich hatte versucht, in meinem etwas lanatmigen Beitrag genau dies herauszustellen.

Herzliche Grüße

#15 |
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Es hat schon immer tolle Statistiken gegeben. So steigt das Mortalrisiko in Abhängigkeit der Zahnverluste. Oder die Schwangerschsftswahrscheinlichkeit steigt mit der Anzahl an Füllungen und fällt mit der Anzahl an Kronen.

Auch diese in diesem Artikel sind für die runde Spezialablage.

#14 |
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Rettungsassistent

Weil zwei Werte scheinbar miteinander zu tun haben (Alter der Eltern und Entwicklung des Kindes), fehlt dennoch der Beweis. Statistisch etwas nachzuweisen, reicht nun mal nicht aus, es fehlt noch der zu beweisende Zusammenhang. Und Statistik hilft in diesem Fall, an der richtigen Stelle zu suchen. Und wenn die Lebenserwartung des Kindes mit dem Alter des Vaters zum Zeitpunkt der Zeugung verglichen wird, halte ich es für fast unmöglich, die tausenden weiteren Variablen zuverlässig raus zu rechnen.
Bei hoher Statistischer Wahrscheinlichekit ist damit zu rechnen, dass es einen Zusammenhang gibt, bewisen ist dieser jedoch noch nicht.

#13 |
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Dr.phil Walter Andritzky
Dr.phil Walter Andritzky

Viel wichtiger als die hier zitierten biologischen Risiken, sind für eine Gesellschaft die sozialen Auswirkungen später Vaterschaft, die eher positiv sein dürften, alleine schon wegen der ökonomischen Situation.

#12 |
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Michael Risch
Michael Risch

Liebe Mitleser/innen,

ohne die in Vitro Fertilisationwürden doch die meisten der genannten Schwangerschaften gar nicht entstanden sein, die Natur hätte das von alleine bereinigt.

#11 |
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Gabriela Jasinski
Gabriela Jasinski

Ein hoher IQ = gesicherte Zukunft für den Nachwuchs ???
Ein hoher IQ sorgt NICHT zwangsläufig für eine liebevolle, kindgerechte Erziehung. Es gibt genügend Beispiele von Kindern die von ihren IQ begnadeten Eltern zu Bestleistungen “geprügelt” werden, damit sie dem Status und Wunschdenken entsprechen.
Profan gesagt: Wir brauchen auch Strassenfeger , glückliche Strassenfeger , liebevoll erzogene Strassenfeger und nicht nur mit einem hohen IQ ausgestattete egozentrische, sozialdegenerierte “Professoren”.
(sorry an alle real Professoren )

#10 |
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Sehr geehrter Herr Hoppe,

die Befürchtung, durch In-Vitro-Fertilisation entstandene Kinder könnten ggf. häufiger Gendefekte / geistige oder körperliche Defekte aufweisen, konnte durch eine Vielzahl sorfältig durchfeührter Studien zweifelsfrei als unberechtigt belegt werden.

Mit freundlichen Grüßen

#9 |
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Sehr geehrter Herr Lederer,

ich habe den Artikel mit großem Interesse gelesen. Ihnen herzlichen Dank!

An ein paar Stellen habe ich ein wenig gestutzt: ¿¿Jedes hundertste Kind einer Mutter über 40 leidet an einer Trisomie 21. Wie hoch das Gendefekt-Risiko für die Nachkommen alter Väter ist, weiß kaum jemand.¿ schreiben Sie, und ich kann Ihnen nur zustimmen. Das gilt jedoch auch für numerische Aberrationen (inkl. Trisomie 21).
Aus diesem Grund halte ich die Aussage ¿Während für das Down-Syndrom vor allem die Mutter verantwortlich ist,¿¿ für ausgesprochen gewagt. Tatsache ist: Wir wissen es nicht. Vielleicht hat diese Vermutung auch historische Gründe. DS und Alter der Mutter war leicht und reproduzierbar zu korellieren. Es stand überall so zu lesen, da muss es doch stimmen, oder? Das hockt eben noch in den Köpfen, gemeinsam mit der Vorstellung, dass Eizellen ¿Lagerungsschäden¿ bekommen, wenn die Frau sie erst einmal 40 Jahre lang mit sich herumgetragen hat. Tatsache ist: Auch dies wissen wir nicht sicher.
Sicher ist, dass die Meiose 1 schon beim Neugeborenen Mädchen begonnen und im Diktiotän arrettiert wurde, im Ovar eingebettet in die Schutzschicht der Follikelepithelzellen, aus der heraus es erst kurz vor der Ovulation die Meiose 1 wieder aufnimmt und die Meiose 2 erst als Zygote, nach der Fertilisation, abschließt. Ein ¿Unfall¿ kann in jeder dieser Phasen passieren.
Richtig ist, dass ¿ nicht bei allen Männern ¿ im fortgeschrittenen Alter die Spermaparameter sinken. Hier ist nach den von Ihnen erwähnten so häufigen Mitosen (und möglicherweise exogenen Noxen im Verlauf der Jahrzehnte) der Gedanke an die erhöhte ¿Unfallhäufigkeit¿, an vermehrte Schaden tragende Spermazellen gut vorstellbar (und im Spermiogramm gut erkennbar). Zwangsläufig ist hier mit den tatsächlich beobachteten, von Ihnen angesprochenen Häufungen von Gametenschäden und Folgen beim Embryo/Kind zu rechnen.

Die Hypothese der ¿Lagerungsschäden¿ wurde ¿ scheinbar (!) ¿ auch durch Beobachtungen bei der In-vitro-fertilisation gestützt: Tatsächlich haben Frauen über 40 deutlich schlechtere Chancen, eine Schwangerschaft zu erzielen. Sie haben jedoch auch ältere Partner und diese möglicherweise schon lange eher ungünstige Befunde im Spermiogramm. Die Frauen wurden älter, die Spermabefunde blieben ungünstig oder verschlechterten sich gar noch mit dem Alter des Vaters, – die Frau über 40 wurde nicht so leicht schwanger. Eigene Studien konnten jedoch auch zeigen, dass im Vergleich mit jüngeren Frauen auch bei Frauen über 40 gleichhäufig Schwangerschaften ¿ und vor allem ¿Babys to take home¿ ¿ beobachtet werden konnten, WENN die Spermiogramme der Partner gute Werte für Morphologie, Konzentration und Motilität zeigten.
Dies lässt mich an der Hypothese der altersbedingten Schäden an den Eizellen etwas zweifeln, insbesondere an der Hypothese, dass der altersabhängige Anstieg der Wahrscheinlichkeit für ein Down-Syndrom ¿¿vor allem die Mutter verantwortlich ist,¿¿ .

Noch einmal herzlichen Dank für den interessanten Artikel und freundliche Grüße

#8 |
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…und nun möchte ich die Studien über alte Männer UND alte Frauen sehen, hier interessiert mich das Paar Sarkozy &Carla Bruni besonders.

#7 |
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Bernd Hoppe
Bernd Hoppe

Liebe Heiler,

ohne Mutationen gibt es auch keinen natürlichen Fortschritt.
Lieber Lindenstraße als Eliteinternat,das Leben ist gleich-
förmig genug.
Im übrigen,
viel schlimmer als alte Väter sind Retortenbabies.
Angesichts der hohen genetischen Defektrate ist es ein Verbrechen, daß der Gesetzgeber so etwas zuläßt.

#6 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

B12, Folsäure ,
besser noch ergänzend :naturidentische Hormontherapie n. Rimkus
wir brauchen doch Nachwuchs – oder ? smailie

#5 |
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Ich meine das ganz allgemein, überhaupt nicht auf das Alter bezogen. Jeder darf, unabhängig von seinen geistigen Fähigkeiten, Kinder produzieren. Warum wird nicht endlich die Korrelation zwischen “Leben von Kindern” und “IQ der Mutter” bzw “IQ des Vaters” untersucht.

Beim Auto bedarf es als Voraussetzung des Führerscheins. Aber Kinder darf jeder Vollpatient in die Welt setzen…

#4 |
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Dr. med. Alexander Fertig
Dr. med. Alexander Fertig

dazu gehören immer 2

#3 |
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Dr. med. Gerhard Middelberg
Dr. med. Gerhard Middelberg

Sehr geehrter Herr Deckers, meinen Sie den IQ von den im Artikel namentlich aufgeführten älteren Vätern?

#2 |
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Seltsam: Um den niedrigen IQ der Väter sorgt man sich nicht.

#1 |
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