Detox-Trend: Einmal Vulkanisieren, bitte

24. August 2015
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Weichmacher im Plastik, Pestizide im Gemüse und Antibiotika im Fleisch – der Körper scheint mit gefährlichen Schadstoffen bombardiert zu werden. Kein Wunder also, dass viele Menschen das Gefühl haben, sie müssten ihren Körper „entgiften“. Der neueste Trend: Zeolith.

Findige Geschäftsleute haben einen weiteren Verkaufsschlager aus dem Hut gezaubert: Zeolith ist der neue Star am Detox-Himmel. Dem Vulkanmineral werden zahlreiche Wirkungen zugesprochen: Fein gemahlen und als Kapsel oder Pulver geschluckt, soll es unter anderem wie ein Filter Schadstoffe wie Schwermetalle und Stoffwechselgifte binden und aus dem Körper schleusen. Zudem soll es freie Radikale neutralisieren und so das Immunsystem unterstützen – das versichern zumindest die Hersteller. Zudem wird behauptet, dass eine regelmäßige Entgiftung des Körpers eine wichtige Rolle beim Kampf gegen Krankheiten wie Herz-Kreislaufbeschwerden, Burn-Out, Diabetes und Krebs spielt.

Tatsächlich bilden Zeolithe eine Stoffgruppe, deren Mitglieder sowohl in der Natur vorkommen als auch synthetisch hergestellt werden. Dank ihrer mikroporösen Gerüststruktur werden Zeolithe als Ionenaustauscher beispielsweise zur Wasserenthärtung in Waschmitteln oder zur Beseitigung von Schwermetallen aus Abwässern verwendet. Ebenso werden sie aufgrund ihrer hohen Adsorberkapazität als Trocknungssystem in Geschirrspülern eingesetzt. Außerdem können sie sowohl als Molekularsieb wie auch als Katalysator dienen. Obwohl die Hersteller von Detox-Zeolith einen Wirksamkeitsnachweis schuldig bleiben, ist also aufgrund der physikalisch-chemischen Eigenschaften dieser Stoffgruppe zumindest denkbar, dass Giftstoffe aus der Nahrung von Zeolithen gebunden werden könnten. Im Körper gespeicherte Gifte und „Schlacken“ könnten auf diese Weise jedoch nicht entfernt werden.

(Neben-)Wirkungen? Weitgehend unbekannt

Neben Zeolith gehören auch Darmspülungen, Laxanzien, Diuretika, Schüßler-Salze und Vitamin-Kuren zum Detox-Universum. Sogar spezielle Detox-Cremes, Duschgels, Shampoos und Pflaster gibt es. Die gemeinnützige Stiftung „Sense about Science“ aus Großbritannien hat die Hersteller zahlreicher Detox-Produkte gebeten, die Wirkungsweise ihrer Produkte zu erklären und Studien zur Wirksamkeit vorzulegen. Die Ergebnisse der Stiftung sind ernüchternd: Jeder Hersteller schien eine andere Definition von „Detox“ zu verwenden, und in vielen Fällen wurden falsche Aussagen zur Funktionsweise des menschlichen Körpers gemacht. Falls überhaupt Studienergebnisse zur Wirksamkeit vorgewiesen werden konnten, handelte es sich um kleine Probandenzahlen ohne Kontrollgruppe. Die Autoren einer Meta-Analyse aus dem Jahr 2014 kommen zu einem ähnlichen Ergebnis: Bezüglich der Wirksamkeit von Detox-Programmen gebe es nur eine sehr geringe Anzahl an klinischen Studien, deren Aussagekraft durch methodische Fehler und kleine Gruppengrößen gering sei. Randomisierte, kontrollierte Studien zu diesem Thema gibt es bis heute keine.

Während also verlässliche Studien zur Wirksamkeit und zu den Risiken von Detox-Produkten auf sich warten lassen, rücken Berichte über besorgniserregende Einzelfälle die Präparate zur Entgiftung zunehmend in ein schlechteres Licht. Bei einem 19-jährigen Mann führte beispielsweise eine im Internet angepriesene Detox-Kur zur Entwicklung eines Serotonin-Syndroms. In einem weiteren Fall verstarb ein 50-Jähriger Spanier an einer Mangan-Vergiftung, nachdem er im Rahmen einer Leber-Detox-Diät Bittersalz zu sich genommen hatte. Auch bei zahlreichen anderen Patienten trat dieselbe Symptomatik auf – alle hatten dasselbe Produkt konsumiert. Klinische und forensische Untersuchungen ergaben, dass der Hersteller versehentlich Mangansulfat-Hydrat statt Magnesiumsulfat-Hydrat verkauft hatte.

Alter Wein in neuen Schläuchen

Kombiniert wird der Verkauf teurer Detox-Produkte meist mit Gesundheitstipps wie einem Verzicht auf Kaffee, Alkohol und Nikotin, einer ballaststoffreichen Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie ausreichender Flüssigkeitszufuhr und mehr körperlicher Ertüchtigung. „Die Detox-Tipps einzeln für sich genommen sind nicht per se schlecht, aber tatsächlich werden hier Halbwahrheiten zusammengerührt und mit haarsträubenden Begründungen zu einem Konzept erhoben, das keiner wissenschaftlichen Überprüfung standhalten würde“, erklärt Prof. Stephan Bischoff, Ernährungsmediziner an der Universität Hohenheim. Schädlich seien kurzfristige Detox-Auszeiten zwar in der Regel nicht, aber: „Alles, was länger als ein bis zwei Wochen geht, könnte den Menschen in eine Nährstoffunterversorgung katapultieren“, warnt Bischoff.

Von Schlacken und anderen Irrtümern

Es ist nachvollziehbar, warum die Idee, sich von den Sünden eines ungesunden Lebensstils durch eine Detox-Kur wieder reinzuwaschen, so attraktiv ist. Grundsätzlich stellt sich jedoch die Frage: Muss der Körper überhaupt regelmäßig entgiftet werden? Eine Entgiftung (Detox) im medizinischen Sinn ist in erster Linie bei Vergiftungen indiziert, beispielsweise durch Alkohol, Medikamente oder Drogen. Zudem entgiftet sich der menschliche Körper laufend selbst.

„Unsere Nieren, unsere Leber und unser Gastrointestinaltrakt sind alle darauf ausgelegt, Toxine innerhalb weniger Stunden nach der Ingestion zu entfernen oder zu neutralisieren“, erläutert Prof. Simon Brooks, Leiter der Abteilung für Humanphysiologie an der australischen Flinders University. Hinweise darauf, dass sich im Laufe der Zeit irgendwo im Körper „Schlacken“ ansammeln, gibt es dagegen nicht – der Begriff stammt übrigens aus der Metall-, Öl- und Kohleindustrie und bezeichnet dort Rückstände bei Verarbeitungs- und Verbrennungsprozessen. Für Brooks ist daher klar, dass Detox „Unsinn“ sei.

Gleichwohl kann er den Detox-Diäten immerhin auch einen positiven Aspekt abringen, da sie Menschen dazu bringen könnten, gesünder zu leben und auf Junk Food zu verzichten. „Aber die Idee, dass nach Jahren einer ungesunden Ernährung eine zweitägige oder zweiwöchige Detox-Kur alle Probleme lösen wird, nun ja, das ist eine Wunschvorstellung“, so Brooks.

206 Wertungen (3.81 ø)
Allgemeinmedizin, Medizin

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35 Kommentare:

Student der Pharmazie
Student der Pharmazie

Erschreckend daran finde ich, dass ausgerechnet eine Tierärztin auf solchen Hokuspokus rein.fällt

#35 |
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Nichtmedizinische Berufe

Andrea Neumann, #33,

Sie meinen diese Dunkelfeldmikroskopie?
https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkelfeldmikroskopie#Alternativmedizin

“Die Nutzung der Dunkelfeldmikroskopie in der Alternativmedizin als Diagnoseverfahren zur Blutuntersuchung nach Günther Enderlein (Isopathie) soll angeblich eine Krebsfrüherkennung ermöglichen. Das Verfahren beruht auf wissenschaftlich nicht haltbaren Annahmen zur Morphologie von Mikroorganismen (sogenannter Pleomorphismus). Eine wissenschaftliche Studie kam im Jahr 2005 zu dem Schluss, dass die Dunkelfeldmikroskopie zur Erkennung von Krebs ungeeignet sei. Ein weiterer alternativmedizinischer Bluttest, der mittels Dunkelfeldmikroskopie durchgeführt wird, ist die Dunkelfeldblutdiagnostik nach von Brehmer. Diese geht auf den Pharmazeuten Wilhelm von Brehmer zurück und soll ebenfalls eine Früherkennung von Krebserkrankungen ermöglichen. Ein Nachweis der Eignung fehlt jedoch. Bei diesem Bluttest wird nach Propionibacterium acnes (alias Siphonospora p.) gesucht, der ein typischer Bestandteil der Hautflora ist, und im Rahmen der Blutabnahme leicht den Ausstrich verkeimen kann.”

Also um es zusammenzufassen: Sie verteidigen ein unsinniges Verfahren (das “Entgiften”) mit einem anderen. Aha.

;-)

#34 |
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Tierärztin

Wer ernsthaft die Existenz von Schlacken anzweifelt, sollte sich einmal mit dem Thema Dunkelfeldmikroskopie beschäftigen. In täglicher Praxis sehe ich dort die teils hochgradigen Blutverschmutzungen, die steigen, je mehr die Patienten (Mensch und Tier) klassischen, sogenannten wirksamen Medikamenten ausgesetzt sind. Und ebenso sehe ich die die positiven Auswirkungen von Entgiftungskuren mit z.B. Zeolith oder Mikroalgen. Wer daran zweifelt gehe bitte in den nächsten Bioladen, suche sich die am gesündesten aussehende Person und frage sie wie wieviel Medikamente sie gegen Bluthochdruck, Diabetes o.a. nehme. Ich wette sie ernten verständnislos Blicke. Und nun fragen Sie im Vergleich jemanden, der mindestens 2 klassische Medikamente nimmt, wie er sich fühlt und ob er glaubt, dass diese Medikamente ihn heilen. Nun frage ich Wer hier das große Geld verdient? Die Pharmaindustrie macht ein Milliardengeschäft, dagegen ist der Verdienst mit Zeolith lächerlich. Genauso groß ist leider ihr Einfluss, so dass Studien zur Wirksamkeit keine Chance haben, da kein Interesse daran besteht, da 1. zu wenig Geld verdient wird und 2. die Gefahr bestünde die Sünden der Pharmariesen aufzudecken. Die Medizin kann großes leisten und ich lehne sie nicht komplett ab, aber sie nimmt teils wahnsinnige Züge an. Jeder sollte sich selbst ein Bild von Wirksamkeiten machen und nicht blind irgendwelchen Studien glauben, hinter denen ein großes finanzielles Interesse steckt. So funktioniert Gehirnwäsche und die meisten Ärzte fallen darauf hinein. Zu einem hohen Preis für die Menschheit.

#33 |
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Chemiker

Was mir immer wieder auffällt: Artikel, die sich gegen Quacksalberei wenden, erhalten grundsätzlich wenig Punkte.
Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt?

#32 |
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Heilpraktikerin

#30 :)
Vielen Dank für diesen Artikel und die Diskussion. Ein Patient von mir hat mir ein Zeolith-Produkt vorgestellt, er nehme es seit einigen Monaten, ich habe meine Vermutung ausgesprochen, dass es ein weg geworfenes Geld sein kann. Jetzt bin ich auch davon überzeugt. Das einzige was noch zu klären ist, ob es wie in dem Beipackzettel steht das überschüssige Histamin an sich bindet.
Über den Detox – das ist doch gar nicht so negativ an sich, schlecht ist es, wenn jede menge Geld aus der Tasche gezogen wird. Ich bitte meinen Patienten auch eine Detoxkur an: es besteht aus Ordnungs-Therapie und einer Kräuter-Tee -Mischung, die sich unter anderen positiv auf den MD Tätigkeit Tätigkeit auswirkt. Es hat durchaus eine Positive Wirkung.

#31 |
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Student der Pharmazie
Student der Pharmazie

Einzige sinnvolle Indikation ist doch wieder einmal das HWS, das Heavy-Wallet-Syndrome.

#30 |
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Nichtmedizinische Berufe

Auch ich finde diesen Artikel weder “mieserabel” noch miserabel, sondern gut. Wenn ich das Wort “Schlacken” nur höre, wird mir ganz “unwiesenschaftlich”.

Zum einen unterschätzen wir die uns innewohnenden Entgiftungsfunktionen unseres Körpers. Wer sich nicht ständig neue Möbel ins Haus holt, die Wohnung mit Sanitärreinigern bombardiert, Fertigessen meidet, nicht unbedingt in einer Feinstaubhochburg wohnt, nicht raucht oder trinkt (um nur einiges zu nennen), wird mit vielem von alleine fertig.

Das heißt jedoch nicht, dass wir Umweltnoxen nicht bekämpfen sollten. Wir sollten unsere (Um)welt und unsere Nahrung schadstofffrei/arm gestalten. Und dies ist ein höchst politisches Thema. Da müssten unsere Volksvertreter, unsere Regierungen einmal gegen die Interessen der Industrien handeln. Undenkbar. Da ist es natürlich einfacher, sich über Detox-Produkte Gedanken zu machen.

#29 |
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Apotheker

Detox ist in erster Linie ein gutes Geschäft. Es gibt keine Studie, ob “entgiftete” im Vergleich zu den “vergifteten” Menschen länger leben,glücklicher sind,besseren Sex haben usw. Sicher haben sie für die Detoxtherapie viel bezahlt und da Geld nicht glücklich macht aber beruhigt sind die “entgifteten” Menschen vielleicht etwas ärmer und leichter erregbar? Für mich ist das eine Diskussion einer völlig übersättigten Gesellschaft mit Bauchnabelschau. Da passt in das Bild, das zu Detox heftig diskutiert wird, aber der viel wichtigere Artikel zur palliativen Chemotherapie bisher keinen einzigen Kommentar hat. Es gibt wichtigeres als sich über vermeintliche Gefahren aufzuregen!

#28 |
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Bei manchen Kommentatoren dieses gut recherchierten und geschriebenen Artikels kommt mir ein Spruch in den Sinn, den ich irgendwo so gelesen habe: “.. man wird doch von liebgewordenen Meinungen nicht lassen, bloß weil Tatsachen dagegen sprechen…”

#27 |
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@27
Sie wollen doch nicht im Ernst dieses altbackene Pamphlet ins Feld führen. Das ist altschulmeisterliche Selbstvermarktung, weiter nichts.

[Anmerkung der Redaktion: Der Kommentar, auf welchen Sie sich beziehen, wurde mittlerweile von der Redaktion entfernt.]

#26 |
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[Kommentar wurde von der Redaktion aufgrund werblicher Ausrichtung entfernt.]

#25 |
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Alexander Warth
Alexander Warth

Auch wenn ich nicht in der Medizin heimisch bin. In der Physik gibt es Arbeitshypothesen so werden diese auch behandelt – erstmal auf Herz und Nieren geprüft. Aber eine “Wirksamkeit” muss reproduzierbar, statistisch eindeutig und möglichst unabhängig der Messmethode sein. Das hat nichts mit einer Pharmalobby zu tun. Ich finde es beängstigend wie viele Heilpraktiker Mittelchen wie ein Schamane verteidigen und nicht hinterfrageb ob es naturwissenschaftliche überhaupt möglich ist. Und wie bekannt eine Wirkung gibt es immer – Placebo. Bei Homöopathie oder ähnlichen Mitteln nicht weiter schädlich. Aber achso Gute Substanzen verordnen nur weil sie aus der Natur kommen, ohne belaßtbare Studien finde ich gro
b fahrlässig. Dann lieber ein Pharmaunternehmen, dass Milliarden zahlen muss bei Fehlern.

#24 |
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Stephan Engelhardt
Stephan Engelhardt

Immerhin ist es ja auch recht eindeutige als Zitat (und daher auch MEINUNG) gekennzeichnet. Auch wenn diese Ihrer Ideolo… Ups Meinung zuwiederlaufen sollte :)
Andersrum gefragt – haben Sie denn Hinweise (oder auch gerne Fakten) zu Ihren Schlacken?? Das ist übrigens eine offene Frage und ich bin durchaus an der Antwort interessiert!

#23 |
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Heilpraktiker

@ Fr. Stuppe
Ihre Aussage sei aber hinzugefügt, dass auch Substanzen Ihrer “Kategorie a)” Leber und Nieren schädigen können, bevor diese eliminiert werden. Insbesondere wenn der anfallende Toxin-load größer ist als die Eliminationsgeschwindigkeit des Entgiftungsvorganges. Hier sind toxinbindende Mittel nachvollziehbar nützlich und werden auch konventionell-medizinisch bei akuten Vergiftungen eingesetzt. Potenziell schädliche Substanzen der “Kategorie b)” können duch Zeolith gebunden und einer Aufnahme durch die Schleimhäute entzogen werden. Auch das kann bei chronischer Belastung (deren Ursache nicht oder nur langsam behandelt werden können) klinisch hilfreich sein. Ob und in welchem Maße sekundäre Defizite physiologischer Vitalstoffe durch eine Behandlung mit Zeolith auftreten, können nur diejenigen Beurteilen, die regelmäßig entsprechende Blutuntersuchungen bei mit Zeolith behandelten Patienten durchführen.

#22 |
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Heilpraktikerin

„Im Körper gespeicherte Gifte und „Schlacken“ könnten auf diese Weise jedoch nicht entfernt werden.“ Keine Nachweise warum , schade denn die Fakten davor sind interessant und tatsächlich Fakten. Der zitierte Satz jedoch ist nur eine Aussage.

#21 |
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Gast
Gast

“Entgiftungskuren” war traditionell immer schon Pseudomedizin.

#20 |
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Dr. med. Frank Bollig
Dr. med. Frank Bollig

Liebe Frau Stubbe,
vielen Dank für Ihre klugen und ausführlichen Erläuterungen!
P. s. Wozu Studien? Es gibt doch die “Erfahrungsmedizin” des Herrn Heilpraktiker Graf ;-)

#19 |
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Dipl.-Ing. Matthias Seidler
Dipl.-Ing. Matthias Seidler

Forschungsergebnisse zu Zeolith (Megamin) liegen auf folgender Seite
Warum auch immer die Seite amalgan heißt, nur hier hab ich die 10-Jahre alte Dokoku gefunden)

http://www.amalgam.lu/Zusammenfassung%20Forschungsergebnisse.pdf

#18 |
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Apothekerin

@Valeri Schick:
Problem ist wie gesagt, dass Zeolith nicht in der Lage ist zu “wissen”, was schädliche Substanzen sind und was nicht. Und ebenso weiß es nicht, welche Substanzen die Leber oder Niere belasten und welche nicht. Es filtert schlicht aufgrund seiner chemisch/physikalischen Eigenschaften alles Mögliche heraus, darunter eben auch sinnvolles, was weder Leber/Niere belastet noch überhaupt ein Schadstoff ist. Und umgekehrt kann man nicht davon ausgehen, dass alles, was schädlich ist, von Zeolith erfasst wird, mit Sicherheit nicht. Einfachstes Beispiel: Alkohol – belastet die Leber stark, wenn regelmäßig konsumiert – aber wird wohl mit Sicherheit nicht von Zeolith gebunden.
Es funktioniert, sofern es denn überhaupt effektiv tut was behauptet wird, höchst unspezifisch und daher sehe ich mehr Schaden als Nutzen. Und das sehe ich exakt so lange so, bis mir vernünftige(!) Studien nach Goldstandard vorgelegt werden, die beweisen, dass meine Einschätzung falsch liegt.

#17 |
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Heilpraktiker

Der Begriff “Detox” steht in diesem Zusammenhängen nur als Synonym und kann daher nicht “definiert” werden. Was mit Zeolithen jedoch erreicht werden soll ist nicht Detoxikation im eigentlichen Sinne, sondern die Entlastung körpereigener Entgiftungsfunktionen (Leber, Darm, Niere) sowie des Pischinger Raums durch Bindung unerwünschter Stoffe im Darm.
Auch viele andere Produkte verfolgen ähnliche Strategie. Natürlich nicht alle, schwarze Schafe gibt es überall.
Bei falscher Interpretation und gar Anwendung entstehen dann Behandlungs und Anwendungsfehlern. Was aber nicht grundsätzlich und alle “Detox” Anwendungen generell schlecht macht. Manche Zeolithe sind darüberhinaus medizinisch getestet und als Medizinprodukte zugelassen und verfügbar.

#16 |
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Apothekerin

@Herr Menzel:
Wie das Blei in den Körper kommt? Normalerweise überhaupt nicht. Es gibt natürlich Fälle von Bleivergifitungen, über alte (Blei-)rohrleitungen bis hin zu bleihaltigen Tassen, kam alles schon vor. Im letzten Jahrhundert gab es genug Bleivergiftungen weiterhin durch das verbleite Benzin, das erst nach viel zu langer Zeit verboten wurde. Problem ist, dass man mit Zeolith oder sonstigen ähnlich gearteten “Detox”-Mitteln eben nichts dagegen tun kann, wenn ein Schwermetall erstmal im Körper drin ist. Sie wollen vermutlich darauf hinaus, dass man mit einer regelmäßigen Einnahme von Zeolith eventuell solchen Vergiftungen vorbeugen könnte. Das würde – wenn überhaupt – nur funktionieren, wenn die betreffenden Menschen, eine mögliche Vergiftung ahnend, zu allem was sie zu sich nehmen(!), entsprechende Zeolith-Mengen zusätzlich konsumieren. Das wäre nicht nur unpraktikabel (und teuer?), sondern da würde ich ernsthafte Nährstoffmangelerscheinungen befürchten… ;)

Worauf ICH hinauswollte ist, dass der alternativmedizinische Liebling “Detox”/ “Entschlackung” (egal mit was), impliziert, dass es mit den besagten Methoden gelingt, Schadstoffe verschiedener Art aus dem Körper zu entfernen, die der Körper allein nicht entfernt. Und das ist eben Unsinn, da hat der im Artikel zitierte australische Physiologe absolut recht.
Um das nochmal anders zu erläutern, man könnte jegliche von außen aufgenommenen Substanzen (egal ob schädlich oder nicht) grob in 2 Kategorien einteilen:
a) werden von Leber und/oder Niere eliminiert
b) sind nicht leber-/nierengängig und reichern sich daher im Körper an (z.B. Knochen, Fettgewebe, u.a.)
Substanzen aus Kategorie a) verschwinden aus dem Körper. Auch wenn es je nach Substanz mehr oder weniger schnell geht, auch wenn sie einem enterohepatischen Kreislauf unterliegen – sie verschwinden. Wasserlösliche Substanzen in aller Regel über die Niere, nicht wasserlösliche werden vorwiegend in der Leber über ein ausgeklügeltes System chemisch verändert und/oder mit Gallensäuren konjugiert und dann über jedem bekannte Wege ausgeschieden.
-> hier bringt keine “Detox”-Substanz einen Vorteil. Der enterohepatische Kreislauf macht als einziges einen gewissen Unterschied – die Unterbrechung desselben durch Ionenaustauscher/Filter-Substanzen sorgt für eine schnellere Elimination. Das betrifft dann aber ALLE Substanzen, die dem enterohepatischen Kreislauf unterliegen, u.a. Sexualhormone, Vitamin B12. Und: zusätzlich werden Substanzen betroffen sein, die noch gar nicht erst aufgenommen wurden – das könnten theoretisch Schwermetalle sein, aber garantiert auch fettlösliche Vitamine und diverse Mineralstoffe und Spurenelemente. Heißt: Man beschleunigt eventuell eine Elimination einiger Substanzen (nämlich aller EHK-Substanzen), aber erkauft sich das mit gestörter Aufnahme von lebenswichtigen Nährstoffen. Ich sehe keinen Nutzen. Und wie gesagt – um wirkungsvoll die Aufnahme von Schwermetallen zu bekämpfen, müssten man zu allem was man zu sich nimmt (auch Wasser), “Detox”-Mineralien konsumieren. Sinnvoller ist da, mögliche Quellen für Schwermetalle ausfindig zu machen und die Ursache zu beheben (alte Rohre austauschen usw).
Substanzen aus Kategorie b) kann man mit nix, was im GI-Trakt vorbeigeschleust wird, beikommen. Das ist alles, was dazu zu sagen ist.

#15 |
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Der Artikel ist gut, weil er eben sauber recherchiert wurde.
Miserabel ist hingegen das Niveau einiger Kommentare. Hier liegt der Verdacht nahe. dass einige der halbgebildeten Mitbewerber im Gesundheitssystem um ihre lukrativen Geschäfte bangen.
Investieren Sie doch mal einen Teil des Geldes, dass hier den Leuten aus der Tasche gezogen wird in randomisierte Studien mit den für Pharmaka vorgeschriebenen Versuchsdesigns. Los traut Euch. Wenn alles so toll ist, hat doch keiner was zu verlieren. Oder geht es hier um Glaubenskriege?

#14 |
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Ich beschäftige mich seit 25 Jahren mit Zeolithen und konnte im Zeolithteil des Artikels keine Fehler finden. Damit ist Frau Aho-Ritter eine lobenswerte Ausnahme angesichts des unglaublichen Blödsinns, der oft über diese Mineralien verbreitet wird.

#13 |
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Schon als Futtermittelzusatz ist die Wirkung von Zeolithen schwer nachzuweisen, vor Urzeiten habe ich mal darüber gebloggt: http://arnold-chemie.biz/archives/23

Nachgewiesen sind zwei Wirkungen: Erstens eine gewisse Aufnahme von Ammonium aus dem Magen-Darm-Trakt, die bei Wiederkäuern ggf. hilfreich sein kann. Sie fallen allerdings auch ohne nicht tot um. Die zweite Wirkung ist dann anzutreffen, wenn man einen Ca-armen oder Ca-freien Klinoptilolithen (häufigste Form von “Naturzeolith”) gibt: Dann wird selektiv Ca(++) aus der Magen-Darm-Füllung aufgenommen, für das der Zeolith eine höhere Affinität hat. Das kann sogar den Ca-Plasmaspiegel senken, bis nach ein paar Tagen die Knochenreserve mobilisiert wird.

Besonders gut wird auch Cäsium aufgenommen: Sollte ich mir mal eine Dosis Cs-137 eingefangen haben, würde ich auch Zeolith einnehmen, sonst nicht. Zumindest beim Kaninchen funktioniert diese Radio-Dekontamination.

Aufgenommen werden kann nur, was im Magen-Darm-Trakt vorliegt: Selbst wenn ein bestimmter Zeolith, sagen wir, Cadmium Cd(++) gut aufnimmt, und jemand hat die Itai-itai-Krankheit, würde Zeolith nicht helfen, denn das Problem ist ja eben, dass Cadmium in den Knochen festsitzt und eben nicht in den Magensäften herumschwappt.

“Das Argument, dass keine Studien vorliegen, ist nicht relevant für die Wirksamkeit, denn viele der entgiftenden Substanzen haben keine Lobby, die daran interessiert ist, diese nachzuweisen.” Die armen Verschwörungstheoretiker haben auch keine Lobby, will mir scheinen. Wenn man die schamlose Wertschöpfung, die mit Zeolithpräparaten betrieben wird, betrachtet (1 t kostet durchweg

#12 |
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Roland Ullrich
Roland Ullrich

Die Entgiftungskapazität des Körpers hängt von genetischen Polymorphismen der Phase 1 und 2 Enzyme der Leber ab. Entgiftungskuren können deswegen massive Schäden anrichten, wenn sie ohne Kenntnis der Entgiftunskapazität des Körpers eingesetzt werden. Produkte, wie Zeolith, binden verschiedenste Substanzen im Darm gut ab, dies hat aber nun nichts mit Entgiftung zu tun, denn das Geschen bleibt im Darm lokalisiert, dort kann es aber sehr günstige Auswirkungen haben, wenn die Leber die abgebundenen Substanzen nicht mehr selbst entgiften (=koppeln) muss. Dieser sekundäre Effekt kann durch die Entlastung der Leberkapazität allerdings zusätzlich den Stoffwechsel verbessern helfen.

#11 |
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Apotheker

Die Entgiftungsratschläge, die auf gesunde Ernährung abzielen, mehr Schwitzen (und Bewegung) sind ja per se mal nicht zu kritisieren.
Problematisch wird es immer dann, wenn durch irgendwelche “Zusatzverkäufe” das ganze dann noch besser/ effektiver gemacht werden soll.

Natürlich ist das Fehlen von Studien kein Nachweis für eine fehlende Wirksamkeit. Andersrum ist es aber auch kein Nachweis dafür, dass die Substanzen wirken. Wenn mir persönlich jemand was als Mittel gegen x anpreist, dann will ich eigentlich schon wissen, wie die Person darauf kommt und ob es da belastbares Material zu gibt. Ansonsten könnte ja jeder mit irgendwas daherkommen, was ein bisschen exotisch klingt (Meeresgrund vom Marianengraben z.B.) und irgendeine Wirkung postulieren. Und da der Meeresgrund sicherlich keine Lobby hat, wird dann auch über das Fehlen von Studien hinweggesehen. Schon klar.
Da es Leute gibt, die Zeolithe zur Entgiftung verkaufen, haben die Zeolithe sicherlich auch eine Lobby. Der ist aber vielleicht gar nicht daran gelegen, Studien durchzuführen, da das Ergebnis vielleicht die Unwirksamkeit nachweist.
Speziell Ionenaustauscher sind ja nun auch nichts Neues in der Medizin. Manche Antazida haben Ionenaustauscherwirkung. Die soll man dann auch nicht zu lange einnehmen, um Störungen im Elektrolythaushalt zu vermeiden. Ich kann mir vorstellen, dass Zeolithe das auch tun. Aber es gibt ja keine Studien dazu.

Aber immer noch besser als irgendwelche nicht ganz koscheren Dinge, mit denen man sich eine Manganvergiftung einfangen kann.

Schüsslersalze sind wenigstens harmlos, wenn auch eine irgendwie entgiftende Wirkung aufgrund der fast völligen Inhaltslosigkeit eher Wunschdenken sein dürfte.

#10 |
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Heilpraktiker

Angenommen Zeolithe sind in der Lage selektiv die “bösen” Substanzen zu binden und diese einer möglichen Resorption und Einbringung in den entero-hepatischen Kreislauf zu entziehen. Dann würden Gewebe und Organe entlastet und könnten Rückstände aufgeholt werden. Zeolithe (und ähnliche Substanzen) würden die laufende Belastung reduzieren – das sich dass möglicherweise positiv auf den Allgemeinzustand auswirkt, ist angesichts unserer hohen Alltagsbelastung mit Xenobiotika denkbar finde ich. Wenn man dann noch die häufig vorkommende Permeabilitätserhöhung der Darmschleimhäute hinzunimmt (Stichwort: Leaky-gut Syndrom) kann man sich leicht vorstellen das Leber und Nieren überfordert werden können. Wie Zeolithe zwischen guten und schlechten Substanzen unterscheiden können ist mir zwar ebenfalls ein Rätsel – klinisch sind aber meines Wissens keine erhöhten Mineralstoffdefizite unter Behandlung mit solchen Substanzen labotechnisch nachweißbar.

#9 |
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Svend Bartnik
Svend Bartnik

@ Frau Stuppe
… stimmt, der Artikel beleuchtet leider nur die eine Seite des GI-Traktes. Da ist noch mehr erforderlich. Das Problem, wie so immer: das Wort “Detox” ist ja gar nicht einheitlich definiert. Jeder redet über was anderes und dann ist es auch kein Wunder, wenn alles mögliche darüber recherchiert wird. Dennoch ist klar, dass damit nur gemeint sein kann, den Körper von den Stoffen zu entlasten, die er eben selbst nicht, nicht mehr oder nur ungenügend ausleiten kann. Bei all diesen Fällen reichern sich die auszuleitenden Stoffe im Körper an. Welche auch immer und wo auch immer. Unterschiedliche Zielsubstanzen erfordern unterschiedliche Maßnahmen, wenn sie sich unterschiedlich anlagern. Sauber recherchierte Artikel würden sowas auch darstellen. Dieser Artikel macht genau das aber leider nicht. Wissenschaft arbeitet anders, aber das wissen wir ja alle, oder?
Und wenn die Kommentatoren hier an einer Strippe ziehen würden: Biologe, Naturwissenschaftler und Apothekerin, dann würde Licht am Ende des Tunnels der Medizin zu erkennen sein.
Es gibt wunderbare Berichte auf bestimmte Anwendungen zu Zeolith und auch Bentonit. Warum möchte man sowas wohl nicht darstellen? Natürlich ist das kein ich-hol-dir-alles-raus Mittel, aber auch das sollte in einem guten Artikel klar dargestellt sein. Frau Aho-Ritter sollte da mächtig nachlegen und auch die andere Seite darlegen.
Vulkanisieren ist übrigens etwas anderes…
Viel Spaß mit der Wahrheit.

#8 |
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Gast
Gast

Die hier erwähnten Argumente sind ebenfalls zusammengewürfelt. Das Argument, dass keine Studien vorliegen, ist nicht relevant für die Wirksamkeit, denn viele der entgiftenden Substanzen haben keine Lobby, die daran interessiert ist, diese nachzuweisen. Der Wunsch nach Entgiftung sollte viel ernster genommen werden. Denn auch die Tatsache, das entgiftende Organe, wie Leber und Nieren, oft total überlastet sind, mit ihren entgiftenden Tätigkeiten, wird auch nicht in den Zusammenhang gebracht. Und warum sollte das eine Studie nachweisen wollen? Bei Blutwerten, die auf Nierenschwäche oder Leberprobleme hindeuten, kommt auch niemand auf die Idee, die Entgiftungsfähigkeit zu überprüfen, sondern man macht einfach das betreffende Organ verantwortlich und diagnostiziert Nierenschwäche oder Leberschaden.

#7 |
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@ Viola Stuppe: Wie kommt denn das Blei in den Körper?

#6 |
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Medicus
Medicus

Dazu ein Artikel, der kürzlich im FAZIT-NewsLetter veröffentlicht wurde:
http://www.medinfoservices.de/detox-und-co-entgiftung-des-korpers-notwendig/

#5 |
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Apothekerin

@Herr Walter: Als Diplom-Biologe sollte Ihnen aber bewusst sein, wenn Ihnen der entero-hepatische Kreislauf schon ein Begriff ist, dass nur ein prozentualer Anteil der Substanzen, die ihm unterliegen, wieder aufgenommen werden, so dass der Blutspiegel betreffender Substanzen eben doch mit der Zeit abnimmt und auf 0 sinkt. Sonst müssten die Frauen ihre Kontrazeptions-Pille ja nicht täglich nehmen, sondern… nunja, ein mal. Und dieses Ausscheiden, egal ob mit oder ohne EHK, geht ganz ohne Zeolith. ;)
Der Artikel ist keineswegs “mieserabel”, nicht einmal miserabel, sondern trifft es eigentlich ziemlich gut. Der Punkt an der Zeolith-Theorie ist eben der, dass so ein Ionenaustauscher / Schwermetallbinder ja in der Theorie recht nett klingt zum “Entgiften”, aber letzten Endes nicht mehr kann, als das, was unser Körper von alleine leistet. Das, was in Sachen “Entgiften” tatsächlich interessant wäre, wäre eben eine Entfernung von Substanzen aus dem Körper, die tatsächlich ein gesundheitliches Problem sind und im Körper angereichert werden, und das sind zum Beispiel Schwermetalle wie Blei. Leider bringt es da eben überhaupt nix, noch so tolle Schwermetallbinder im GI-Trakt vorbeisickern zu lassen – das kümmert das Blei eines bleivergifteten Patienten herzlich wenig (da es eben nicht im GI-Trakt “vorbeikommt”.

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Leander Jahoda
Leander Jahoda

großer Zauber, großer Zauber

#3 |
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Naturwissenschaftler

1- Wie schafft es z.B. Zeolith im Körper die “bösen” Schwermetallionen selektiv zu binden, aber Mg, Ca, oder andere Spurenelemente (Se, Zn, …) dem Körper in ausreichender Menge zur Verfügung zu lassen?
2- Anderes angepriesenes Material: Bentonit; das hat meine Katze im Katzenklo, das saugt in der Tat die flüssigen Ausscheidungsprodukte unter Verklumpen sehr gut auf; ich kam allerdings noch nicht auf die Idee, ein Löffelchen davon zu mir zu nehmen, auch wenn es versch. Hersteller als Detox Mittel anbieten (richtig: natürlich ohne Wirknachweise). Hat jemand ERfahrung damit?
3- Herr Walter, wie lange halten Sie üblicherweise den enterohepatischen Kreislauf am laufen? Ich zweige da im Schnitt einmal pro Tag etwas nach aussen ab, so wie sie es vorschlagen (und im Artikel oben angedeutel); also als “natürliche, körpereigene, selbstheilende Ausleitung” sozusagen.
4- Danke für dne Artikel Frau Aho-Ritter, ich finde ihn gut.

#2 |
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Dipl. Biol. Thorsten Walter
Dipl. Biol. Thorsten Walter

Sorry, aber das ist ein mieserabler Artikel mit Halbwahrheiten! Ich empfehle es seit Jahren meinen Klienten und alle haben positive Auswirkungen – unter anderem das Verschwinden von Schlafstörungen und Gewichtsreduktion feststellen können.
Wer den enterohepatischen Kreislauf kennt, weiß auch, dass Schadstoffe vom Darm wieder aufgenommen werden, wenn sie nicht gebunden und ausgeschieden werden.

#1 |
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