Heilpraktiker: Ins RECHTE Licht gerückt

20. Juli 2015
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Während sich Ärzte längst mit den braunen Flecken ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, befassen sich Heilpraktiker ungern mit dem Thema. Bis heute greifen Regularien aus der NS-Zeit – und so manche Therapie steht mit grausamen Menschenversuchen in Zusammenhang.

Über Jahrhunderte weg arbeiteten heilkundlich mehr oder minder versierte Laien im juristischen Graubereich. Ab 1900 formierten sie sich mehr und mehr in Organisationen. So entstand aus dem lockeren „Verband der Heilkundigen Deutschlands“ 1928 der „Großverband der Heilpraktiker Deutschlands“. Drei Jahre später gab es bereits 22 Organisationen, die gemäß NS-Ideologie im „Heilpraktikerbund Deutschlands“ gleichgeschaltet wurden. Am 17. Februar 1939 folgte das Heilpraktikergesetz (HeilprG) mit seiner ersten Durchführungsverordnung.

Aussterben per Gesetz

Anfangs verfolgten NS-Gesundheitspolitiker keineswegs das Ziel, Hilfsärzte für den Krieg zu produzieren. Experten sprechen von einem „Aussterbegesetz für Heilpraktiker“. Beispielsweise war im Paragraphen 2 der ursprünglichen Fassung zu lesen: „Wer die Heilkunde, ohne als Arzt bestallt zu sein, bisher berufsmäßig nicht ausgeübt hat, kann eine Erlaubnis […] in Zukunft nur in besonders begründeten Ausnahmefällen erhalten.“ Und Paragraph 4 formulierte ein Verbot von „Ausbildungsstätten für Personen, die sich der Ausübung der Heilkunde im Sinne dieses Gesetzes widmen wollen […]“. Wer nicht „deutschen oder artverwandten Blutes“ war (Paragraph 2), bekam ohnehin keine Zulassung. Mit der zweiten Durchführungsverordnung zum HeilprG kam es zur Schließung aller Heilpraktiker-Schulen. Und bald darauf nahm das vermeintlich tausendjährige Reich ein jähes Ende.

Relikte aus brauner Zeit

Das HeilprG gilt – mit einzelnen Änderungen – von der Grundkonzeption her aber bis heute. Die Eintrittshürden sind sensationell niedrig, gemessen an Berufen mit ärztlicher oder zahnärztlicher Approbation. Anwärter benötigen lediglich einen Hauptschulabschluss und ein polizeiliches Führungszeugnis. Ob sie sich in Schulen oder im Selbststudium auf ihre Prüfung vorbereiten, bleibt ihnen selbst überlassen. Es gilt, einen Multiple-Choice-Test und eine mündliche Prüfung zu bestehen – bei Durchfallquoten von bis zu 80 Prozent. Wer es dennoch schafft, beweist vor allem, schulmedizinisches Wissen gut auswendig gelernt zu haben. Kenntnisse in Verfahren in der Alternativmedizin werden von keiner staatlichen Stelle überprüft. Trotzdem dürfen Heilpraktiker schwere bis lebensbedrohliche Krankheiten behandeln, mit Blut arbeiten, Injektionen setzen oder Gase verabreichen. Ob sie entsprechende Techniken auch beherrschen, prüfen Behörden beim Examen nicht. Als einzige Reformbestrebung gilt eine mittlerweile versandete Petition über Zulassungsvoraussetzungen aus dem Jahr 2011. Andere Länder, allen voran Österreich, verbieten Heilpraktikern, ihren Beruf auszuüben.

Heil Hahnemann

Das HeilprG ist nicht der einzige Schandfleck. Auch die Homöopathie hat eine dunkle Vergangenheit. Im Dritten Reich waren Heilpraktiker und Ärzte mit besagtem Schwerpunkt keinesfalls nur Opfer. Sie versprachen sich Anerkennung und Gleichbehandlung. Schon 1937 fand in Berlin der 12. Internationale Homöopathische Kongress unter Schirmherrschaft von Hitler-Vize Rudolf Heß (1894–1987) statt. Braune Vordenker versuchten, die begrifflich existente Schulmedizin mit sonstigen, als „biologischen Heilverfahren“ bezeichneten Methoden in Einklang zu bringen. Ihr Hintergedanke: „Die homöopathische Verabreichung ist in den meisten Fällen die wirtschaftlichste Form der Anwendung eines Heilmittels, wenigstens soweit es sich um die echte, einfache Hahnemannsche Verordnung handelt“, schreibt Eugen Stähle (1890–1948). Der NSDAP-Gesundheitsfunktionär war später an Tötungen im Rahmen der „Aktion T4“ beteiligt. Homöopathen ihrerseits bekannten sich zum braunen Gedankengut. So erschienen in den „Homöopathischen Monatsblättern“ vermehrt Beiträge zur „Rassenhygiene“ oder zur Behandlung von Erbkrankheiten.

Töten für die Forschung

Mit theoretischen Abhandlungen ließ es Heinrich Himmler (1900–1945) als glühender Anhänger „biologischer Heilverfahren“ nicht bewenden. Zwischen 1936 und 1939 ordnete er Arzneimittelprüfungen an homöopathischen Krankenhäusern an. Während der Naziherrschaft wurden 13 Kliniken oder Abteilungen mit diesem Schwerpunkt gegründet. Fritz Donner (1896–1979), ehemals Arzt am Stuttgarter Homöopathischen Krankenhaus, verfasste 1966 eine Zusammenfassung. Der „Donner-Bericht“ zeigt vor allem, zu welch wissenschaftlichem Fiasko sich die Studien entwickelt hatten. Evidenz? Fehlanzeige! Himmler zweifelte lieber an Studienärzten als an der Methodik selbst. Der „SS-Reichsführer“ ordnete im Konzentrationslager Dachau bei München Menschenversuche an – mit homöopathischen Präparaten, aber auch mit Schüßler-Salzen. Ab Mitte Juni 1942 erhielten 33 Häftlinge, die an Wundinfektionen litten, biochemische Arzneimittel oder eine chirurgische Sanierung. Protokollen zufolge starben zehn Personen unter fürchterlichen Qualen. Trotzdem ließ Himmler weitere Experimente durchführen, unter anderem im KZ Ravensbrück. Dort wurden Schüßler-Salze mit Sulfonamiden verglichen. Die Bilanz: 90 Tote. Bei Tuberkulose setzte man auf das heute noch erhältliche Komplexmittel Spenglersan® und auf spagyrische Essenzen nach Dr. Zimpel. Auch hier verstarben unzählige Häftlinge. Mit diesem Erbe haben Homöopathen schwer zu kämpfen – erst seit zwei Jahren bringen Wissenschaftler Licht ins Dunkel dieser braunen Vergangenheit.

741 Wertungen (2.51 ø)

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268 Kommentare:

Vielen Dank für Ihre Beiträge. Wir mussten leider zahlreiche persönliche und teilweise beleidigende Angriffe auf den Autor löschen. Es mag sein, dass Heilpraktiker und Homöopathen keinen Nachholbedarf sehen, sich mit der Vergangenheit ihrer Zunft auseinanderzusetzen. Beim Thema Toleranz und Netiquette besteht er aber – eindeutig.

#268 |
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Gast
Gast

Wer erinnert sich da nicht gerne an Loriot ?

#267 |
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Biologisch- / Chemisch- / Physikalisch-technischer Assistent

Spagyrika, Homöopathie, Schüßler-Salze – sind höchstens nur als Placebo wirksam und in Relation zu den Rohstoffkosten ziehen diese Mittel nur das Geld aus der Tasche eines Hilfesuchenden welcher von Arzneimitteln meistens auch keine Ahnung hat und ich verstehe nicht was dieses Relikt aus vergangenen Zeiten bei der Behandlung von Krankheiten heute noch soll (ausgenommen der erwähnten Placebowirkung). Zu Tinkturen und Naturextrakten – aber nur ausreichend dosiert stehe ich heute nach wie vor voll und ganz, aber selbst echte Tinkturen nach Arzneibuch werden heute kaum noch benutzt, ich frage mich ob jemand noch von; Tincturae; amara, anticholerica, aromatica, Belladonnae, carminativa, etc. und anderen Galenischen Präparaten heute noch weiß und diese auch in der Lage ist richtig zu verordnen. Aber schlau ist dieses Thema in Verbindung mit brauner Vergangenheit aufzugreifen bringt sicher viel Resonanz..

#266 |
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Heilpraktiker

Selten so einen Unsinn gelesen. Die Experimente wurden ja wohl ausnahmslos von Medizinern durchgeführt, und nicht von Heilpraktikern. Das Mediziner für die Experimente dann auch Dinge wie Homöopathika verwendeten, kann man ja nun wohl nicht den Heilpraktikern anlasten. Sollten gar die Verschwörungstheoretiker Recht behalten, die gewissen Kreisen der Schulmedizin vorwerfen, hemmungslos jedes noch so dümmliche Argument zu verwenden, um der alternativen Medizin Schaden zuzufügen?
[Kommentar von der Redaktion gekürzt]

#265 |
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Medizinjournalist

Oh, Tante Jay,
nein. Wieso?

#264 |
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Dr. med. univ. Johannes Klein-Franke
Dr. med. univ. Johannes Klein-Franke

@Herr Ahlbrecht
#Da bin ich Ihrer Meinung, dass es bei einigen an der Intention scheitert macht es schwierig, aber ich glaube, wenn jeder seine Grenzen kennt und respektiert, dann kann man wesentlich besser seinen Beruf ausüben.
Wenn ein Patient Rückenschmerzen hat, weil er den ganzen Tag depressiv im Bett liegt, wird ihm der beste Arzt nicht helfen können, so wie ein Heilpraktier wahrscheinlich bei einem gbrochenen Wirbelkörper nicht der richtige Ansprechpartner ist, nur fällt glaube ich allen schwer zuzugeben, dass sie nicht alles können…

#263 |
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Christoph Ahlbrecht
Christoph Ahlbrecht

@ Dr. med. univ. Johannes Klein-Franke
Genauso ist es. Wir sind alle gut beraten, ehrliche und saubere Intention vorausgesetzt, Netzwerke aufzubauen. Das war eines der ersten Dinge die ich lernen durfte in meiner Ausbildung bei der DÄGAK, DAGC und der AIM. Interdisziplinäre Zusammenarbeit. Seit der gemeinsamen Zeit des Lernens und Lehrens ist mein beruflicher Weg sehr viel entspannter geworden.

#262 |
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Dr. med. univ. Johannes Klein-Franke
Dr. med. univ. Johannes Klein-Franke

@Eva Li
Natürlich lernen Ärzte auswendig, und das nicht zu knapp, ich glaube die Aussage war darauf bezogen, dass Ärzte versuchen, zu verstehen warum welche Krankheit ist, wie sie ist, und warum das was sie tun hilft…um aus diesem Verständnis das was sie tun zu verbessern. Das tun sie aber zusätzlich zum Auswendiglernen.

#261 |
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Gast
Gast

Das gibt es doch gar nicht :-). Und, natürlich darfst Du lachen, Johanna # 225 ( die nichtarische Heilpraktikerin ), wie kann man das denn fragen ? Ist hier mittlerweile überhaupt noch was anderes möglich, einfach zum schießen.
Gute Nacht, Johanna

#260 |
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Heilpraktikerin

Was immer noch vergessen wurde:
Ärzte haben ihr Wissen nie auswendig gelernt? Nein, die Hirnnerven, Inkubationszeiten und anderes Faktenwissen bekommt man aufgrund der Erleuchtung bei der Prüfung, die Ärzte ablegen müssen, eingegeben? Nur Heilpraktiker müssen diese büffeln?
Und ich hatte mir immer vorgestellt, dass die Ärzte für Ihren Abschluss arg büffeln mussten. Herr v.d.H. scheints anders zu sehen.
Und sind die Versuche mit der Homöopathie von Heilpraktikern oder Ärzten druchgeführt worden? Mir sind nur KZ-Ärzte bekannt, nicht KZ-Heilpraktiker.
Habe Wahrheit ist immer noch nicht eine ganze Wahrheit.

#259 |
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Dr. med. univ. Johannes Klein-Franke
Dr. med. univ. Johannes Klein-Franke

@Herr Albrecht:
Danke, dass Sie das aufbrignen. Gerade Rückenschmerzen ist ein Thema, bei dem auch die Schulmedizin viele Fehler macht. Und ich will nicht sagen, dass die Ärzte perfekt sind. Im Gegenteil. Viele haben vor Jahrzehnten studiert, und machen heute noch genau das Gleiche, was sie damals gelernt haben und reflektieren nicht. Es gibt auch solche die aus finanziellen Gründen Behandlungen machen, die igentlich nicht indiziert sind.
Gerade bei Rückenschmerzen gibt es extrem wenige Therapien, die wirklich evidenzbasiert und gut wirksam sind. Und alle halbwegs respektablen Studien sind sich vorallem darin einig, dass Bewegung hilft. Macht die der Arzt? Nein, der Patient, der Physiotherapeut, teils der Psychologe der den Patient mit chronischen Schmerzen erst wieder motiviert und der Heilpraktiker.
Ich finde es toll, wenn jmd dem Patienten helfen kann, wo wir es nicht können, wenn der Patient unter funktionellen oder degenerativen Schmerzen leidet. ich finde es nur wichtig, vorher auszuschließen, dass der Patient durch Bandscheibenvorfälle, Brüche oder Entzündungen (z.B. Bauchspeicheldrüse) oder auch mal ein Herzinfarkt oder ein Aneurysma ernsthaften Schaden nehmen kann, wenn nicht mit anderen Mitteln interveniert wird. Wenn das ausgeschlossen ist, sind glaube ich die misten Ärzte dankbar, wenn ein guter Heilpraktiker die Behandlung erfolgreich übernimmt, denn ich gebe ganz ehrlich zu, Rückenschmerzen behandeln ist kein Spaß…wenig von dem was wir haben hilft, Medikametne machen Nebenwirkungen die man eigentlich gern vermeidn möchte, und Operationen helfen leider nur in wenigen Fällen…die Patienten kommen immer wieder, sind unzufrieden und man wird selbst frustriert…

#258 |
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Christoph Ahlbrecht
Christoph Ahlbrecht

@Tierarzt
es geht um: Relikte aus brauner Zeit mit Bezug zur Gegenwart
Zitat: “Sich über diesen Artikel so zu empören zeugt davon, dass viele die damaligen Verbrechen immer noch nicht
einsichtig beurteilen.”
Was hat das damit zu tun. So eine Aussage zu treffen zeugt davon, irgend etwas hierhin zu kritzeln ohne den Text aufmerksam gelesen zu haben. Oder: wer lesen kann ist klar im Vorteil.

#257 |
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Tierarzt
Tierarzt

Welche Vertreter welcher Berufe waren während des Faschismus in Deutschland nicht in die Verbrechen der Nazis involviert? Wieso empören sich die HP’ so über diesen Artikel? Weil er u.a. herausarbeitet, dass infolge der verbrecherischen Anwendung in Menschenversuchen hunderte oder tausende daran starben? Weil er herausarbeitet, dass unsinnige Methoden mit therapeutisch sinnvollen verglichen wurden? HP’s in der Nazizeit waren sicherlich genauso Räder im Getriebe wie nahezu die damalige gesamte deutsche Bevölkerung. Nur wenige wagten den Widerstand, Kommunisten, Christen, Intellektuelle. Viele bezahlten mit ihrem Leben! Wieviele HP’s, Chemiker, Apotheker, Biologen, Techniker, Arbeiter, Pfarrer dabei waren, weiß ich nicht. Das ließe sich sicherlich ermitteln.
Wir sollten uns unserer Geschichte bewust sein! Sich über diesen Artikel so zu empören zeugt davon, dass viele die damaligen Verbrechen immer noch nicht
einsichtig beurteilen.

#256 |
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Christoph Ahlbrecht
Christoph Ahlbrecht

@ Dr. med. univ. Johannes Klein-Franke
Zitat: “Wir lassen uns in der Hinsicht nicht bevormunden, wir schaffen überwachende Einrichtungen selbst, um die Qualität der Arbeit zu verbessern und dem System Geld zu sparen, zum Wohle des Patienten und der Zahlenden. Kann man das von Heilprakttikern behaupten?”
Ich möchte kurz antworten. Das was Sie dort posten gilt nicht für alle Ärzte und sicher auch nicht für alle Heilpraktiker. Ich habe sicher nicht 100% Erfolg – wie auch. Aber wenn ich Degenerationen an vertebragenen und extravertebragenen Strukturen erfolgreich behandele, nachdem Patienten mehrere MRTs, PRTs, Bandagen, Korsette, Infiltrationen, Verkochung, Vereisung und überflüssige OPs und was weiß ich noch alles, haben über sich ergehen lassen, dann kann ich das bejahen. Kunst, Wissenschaft und Philosophy D. D. Palmer´s Werk machen das möglich. Und noch besser, es macht Spaß so zu arbeiten.

#255 |
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Christoph Ahlbrecht
Christoph Ahlbrecht

Es erstaunt mich, dass Herr van den Heuvel noch nicht einmal antwortet. Und er sollte sich entschuldigen für sein Werk. Aber eigentlich kann er doch auch stolz auf sich sein. Nicht auf den Artikel. Der ist wirklich schlecht. Aber auf den Traffic auf der Seite. Wie oft bekommt der Mann die Besätigung in dieser Form der Rückmeldung?

Ich bin Masseur und med. Bademeister, geprüfter Fußpfleger, Physiotherapeut, Heilpraktiker und arbeite an meiner Masterarbeit in Chiropraktik.
Ich verdanke der Schulmedizin nach einer Herzoperation mein Leben. Vielen Dank dafür. Das bringt mich dazu, sofort aus dem Weg zu gehen wenn ein Rettungswagen vorfährt. Schulmedizin hat nichts mit Gesundheit zu tun, sehr wohl aber an der Aufrechterhaltung der Vitalfunktion. Gesundheit ist etwas anderes. Z. B. die 5 Säulen der Gesundheit nach Hippokrates. Ich wette, nicht jeder Arzt kennt diese 5 Säulen.
Habe ich Respekt vor Schulmedizinern. Ja. Diese haben so eine gute und intensive Ausbildung genossen. Die hätte ich auch gerne gehabt. Hochachtung habe ich allerdings nur vor den Schulmedizinern die eine holistische Sichtweise praktizieren. Oder wenigstens zuhören wenn geredet wird. Wenn die noch gut in echter Osteopathie oder Amerikanischer Chiropraktik ausgebildet sind auf jeden Fall. Dann können sie uns, die nicht so eine profunde Ausbildung genießen durften, auf jeden Fall das Wasser reichen. Darum sind sie meist auch die besseren von uns. Darum sitze ich auch gerne gemeinsam mit ärztlichen und HP Kollegen und diskutiere über die ganzen erstaunlichen Dinge, die in der Therapie zum Ziel führen können. Kunst, Wissenschaft und Philosophie – das sind unsere Grundbausteine. Vielen Dank D. D. Palmer D.C.

#254 |
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Dr. med. univ. Johannes Klein-Franke
Dr. med. univ. Johannes Klein-Franke

@Frau Bohn: Es stimmt zwar, dass die Medizin sich zu einem guten Teil aus der Kräuterheilkunde entwickelt hat, trotzdem ist sie im Gegensatz zur Naturheilkunde so entstanden, dass man die Wirkung genau studiert hat und sie in Studien belegt hat. Natürlich kann man argumentieren, dass diese Studien nich tperfekt sind, finanziert von Pharmafirmen, was sicher auch auf einige zutrifft, aber sie sind besser als keine Studien, unkontrolliertes, unbeaufsichtigtes Irgendwas-Geben.
Einige der wirksamsten Medikamente haben wir aus der Natur, ASS, Penicillin, Taxane, Digitalisglycoside, die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Aber das Problem, dass Heilpraktiker durchaus wirksame Pflanzen verwenden, jedoch weder Konzentration des Wirkstoffes, noch Begleitstoffe noch Interaktionen oder Indikationen kennen ist nicht neu.

Und nein, wir lassen uns nicht vorschrieben, welches Medikament wir geben, wir müsen uns nur vorschrieben lassen, von welchem Anbieter es kommt. Das ist ein Unterschied. Und das lässt zumindest die Hoffnung zu, dass Ärzte anfangen, Wirkstoffe zu verschrieben, statt Fixpräparate von festen Herstellern, das ist leider viel zu wenig etabliert bisher. Dann steht man im Notfall gern mal da und schlägt erst mal nach, was der Patient eigentlich bekommt.
Wir lassen uns in der Hinsicht nicht bevormunden, wir schaffen überwachende Einrichtungen selbst, um die Qualität der Arbeit zu verbessern und dem System Geld zu sparen, zum Wohle des Patienten und der Zahlenden. Kann man das von Heilprakttikern behaupten?

#253 |
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Heilpraktiker

Hallo liebe Leute
Ich bin ein gut ausgebildeter Heilpraktiker und Homöopath aus der Schweiz, arbeite seit 19 Jahren in meiner eigen Praxis und das mit seht gutem Erfolg.
Was ich aber hier teilweise lese, ist doch unterste Schublade.
Es mag durchaus sein, dass es im 2. Weltkrige auch dunkle Kapitel bezüglich HP usw. gegeben hat.
Wichtig wäre es, dass wir diese Fehler nicht wiederholen und wir unseren Job zusammen mit den Ärzten jetzt besser machen. Liebe HP’s, ohne Ärzte geht es auch nicht und umgekehrt geben die Erfolge der Komplementärtherapeutinnen und Therapeuten wegen ihrer sehr guten Arbeit ebenso recht.
Es mag bis dato sein, dass es viele schlecht ausgebildete HP’s gegeben hat und die sicher auch Fehler gemacht haben. Ich finde, Deutschland kann stolz sein auf viele der heute tätigen Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker für ihre tolle Arbeit welche sie leisten. In Seminaren stelle ich fest, auch die sind zu einem Grossteil sehr gut ausgebildet. In der Schweiz sind übrigens die Therapeutinnen/Therapeuten (HP’s, Homöopath, TCM, Ayurveda usw.) schon lange von den meisten Kantonen bewilligt (sofern eine entsprechende Ausbildung vorliegt). Im Gesetz ist die Komplementärmedizin verankert und ab 2015 wird es eidgenössische Prüfungen geben!
Wäre doch toll, wenn Deutschland und die EU einen ähnlichen Weg beschreiten würde. In der Schweiz ist es übrigens auch normal, dass wir HP’s mit den Ärzten immer engmaschiger zusammen arbeiten. Nur Mut liebe Ärzte HP’s, Homöopathen und Komplementärtherapeuten.
Ein herzliches Grüessli aus der Schweiz
Peter Hartmann

#252 |
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A. T.
A. T.

Homotoxikologie, Schüssler-Biochemie, Homöopathie, Bach-Blüten und weitere solcher “Therapierichtungen” wurden ausschliesslich von Ärzten erfunden. Liebe Heilpraktiker, gebt diesen Mist den Ärzten zurück und macht wieder anständige Naturheilkunde.

#251 |
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Heilpraktikerin

Sehr geehrter Herr Dr. Antwerpes,
sehr wohl habe ich den Artikel gelesen.
Richtig, es geht um einen speziellen Aspekt der Deutschen Geschichte. Wünschenswert ist allerdings Objektivität. Dazu gehört nicht, persönlichen Groll als Schlagzeile aufzumachen.

Sehr geehrte Frau Gubisch, (# 238)
Sie sprechen mir aus der Seele. Und unterstützen meine Meinung, dass es nicht daran liegt, dass ich den Beitrag des Autors falsch verstanden habe….

#250 |
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Nicole Bohn
Nicole Bohn

Ich bin Heilpraktikerin und kann mich nur wundern, das Naturheilkunde immer noch mit Homöpathie gleichgestellt wird, da dieser Behandlungszweig ja nur einer von vielen ist. Die Ärtzeschaft sollte mal nach Ihren Wurzeln suchen, sie werden in der Kräuterheilkunde landen.
Desweiteren möchte ich nur sagen, wer heutzutage einen eigene Weg geht eigene Gedanken lebt wird gar zu schnell in die” Rechte Ecke “verbannt. Somit hat man die neuen Freigeister schnell mundtod gemacht. Weiter so auf dieser Seite!Sieht ja aus als hätte man Angst vor dem Berufstand der Heilpraktiker.Jedenfalls sind wir noch der einzige Berufstand im Gesundheitswesen der seine Therapiefreiheit hat. Ärzten wird inzwischen von der Krankenkasse vorgeschrieben welches Medikament sie verschreiben düfren. Bevormundung pur und man laßt es sich gefallen.
Nicole Bohn

#249 |
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Gast
Gast

Nur nicht am sauberen, sanften und selbstlosen Image der Heilpraktiker rütteln… Dieser Bericht ist für die Heilpraktiker und Homöopathen wie eine Mohamed-Karrikatur für den Islam.

Je suis Arzt

#248 |
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Gast
Gast

@Chritiane Brand usw
Und wieder geht’s gegen die bösen Ärzte…
Dadurch, daß man gegen Ärzte hetzt, wird die eigene Laien- und Haufrauenmedizin nicht besser!
Es geht hier um die Geschichte der Heilpraktiker und nicht um die Mediziner…

#247 |
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Christiane Brand
Christiane Brand

Was für ein unsäglicher Schrott!
Alle Heilpraktiker sind Rechte weil in der Nazizeit auch hier das braune Gedankengut sich breit machte?
Dann bitteschön sind aber auch alle Ärzte Rechte – immerhin haben medizinische Versuche und gruselige Vorkommnisse in der Nazuzeit v.a. Ärzte vorgenommen.

Die Homöopathie ist eine schlechte Therapieform, weil Nazis sie gut fanden? Platter gehts ja nicht.

Das ist so platt wie die englische Königin nach 80 Jahren für ihren “Hitlergruß” mit 6 Jahren diskreidieren zu wollen, wie es grade in England geschieht.

Journalismus sieht anders aus. Und Erinnerung an solchen Tagen wie dem 20. Juli kann deutlich andere Züge haben.

#246 |
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Ein Aspekt in dem sehr interessanten Artikel fehlt: die Heilpraktiker waren den Nationalsozialisten auch als Alternative zur “jüdisch unterwanderten” wissenschaftlichen Medizin hochwillkommen, germanische Kräuter anstatt zersetzender Intellektualität…
Damit möchte ich keinesfalls den heute praktizierenden HP unterstellen, daß sie auch so denken; nur sollten Sie sich der Wurzeln ihrer erstaunlichen Freiheiten in Deutschland bewusst sein.

#245 |
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Gast
Gast

Der blinde Fleck im Erinnern…. Hierzu würde ich gerne auf einen Artikel verweisen, den ich bereits 1996 in der Zeitschrift “Naturheilkunde” des Pflaum-Verlages München veröffentlicht habe: http://www.frauenweise.de/homoeopathie/artikel/homoeopathie-im-nationalsozialismus/
Gudrun Barwig, Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt Klassiche Homöopathie, Nürnberg http://www.frauenweise.de

#244 |
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Dipl. oec. troph. HP Andrea Schnitzler
Dipl. oec. troph. HP Andrea Schnitzler

@98 Tante Jay,

http://whatstheharm.net/ What`s the harm, eine sehr interessante Seite.
“Es wird bezweifelt, das Heilpraktiker töten.
Doch, das tun sie – für mich sind das mörderische Quacksalber” (98 Tante Jay)

Erstaunlich, wie viele Patienten durch Ärzte geschädigt wurden:

Heather Charles

Bloomsbury, Central London, England

Inadequate treatment
June 8, 2002
She saw a doctor for a throat infection and an injured ankle. The doctor used dowsing to select a homeopathic remedy. Her throat did not improve and she had to get antibiotics in another city. The doctor was disciplined

Lady Victoria Waymouth or “Ms. A”

Age: 57
southern France

Died
September 1, 2004
In a telephone & email consultation (with no physical exam), an alternative care doctor told her to discontinue any other medication and use homeopathic remedies. Within days she died of heart failure. The doctor was suspended for a year.

Paula Radcliffe (athlete)

Age: 32
Athens, Greece

Olympic medal attempts ruined
August 22, 2004
She is a British athlete. Weeks before the 2004 Athens Olympics, a doctor injected her with a homeopathic remedy for a leg injury. The treatments allegedly caused a stomach ailment that forced her to withdraw from the marathon after 23 miles.

[Kommentar von der Redaktion gekürzt. Bitte kopieren Sie keine Inhalte anderer Websites, sondern setzen sie Links]

#243 |
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Dr. nikolai Klemm
Dr. nikolai Klemm

Dem Artikel fehlt grundsätzliches Niveau, wie auch einigen Kommentare. Sicherlich gibt es unter Heilpraktikern, wie auch unter Ärzten, Nieten. Nach meiner akademischem Laufbahn, zuletzt auch als Hirnforscher an verschiedenen Med. Sch. u.a. als Gastdozent in der USA habe ich mich im Ruhestand weiter für medizinische Probleme interessiert. Als “Nichtmediziner” blieb da nur Heilpraktiker und Naturheilkunde übrig. Im Unterschied zu vielen Ärzten (die sind auf schnelleres Geldverdienen angewiesen) investierte ich, wie auch viele Heilpraktikerkollegen, viel Zeit für gründlichere Ausbildung an führenden Schulen, bes. im Ausland, in verschiedenen Fachrichtungen (u.a. Akupunktur, Ayurveda). Dort traf ich viele motivierte Heilpraktiker, aber kaum Ärzte -wenn, – dann kamen sie nur nur für kurze Zeit, was auch durch finanziellen Druck nicht immer unverständlich ist.
In meiner aktiven Zeit hatte ich Patienten, die von Ärzten “austherapriert”, aber nicht geheilt waren. Ich konnte vielen mit kurzen und kostengünstigen Behandlungen von ihrem Leiden helfen, u.a. bes. bei Lähmungen. Aus Altersgründen habe ich mich zurückgezogen.
Über die Qualifikation einiger Schulmediziener könnte auch (nicht nur ich) einiges berichten.
Dr. habil.rer.nat. N.Klemm nikaklemm@iCloud.com

#242 |
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Gast
Gast

Und wieder erkennt man, Naturheilkunde ist keine Wissenschaft sondern eher eine radikale Ersatzreligion. Ohne sich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen wird sofort eine Verschörung der Pharmaindustrie und (Hoch)Schulmedizin verantwortlich gemacht.

#241 |
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Ärztin

Tja und nun gibt es auch noch Studien v.a. aus Australien, die eindeutig, nach Evidenzkriterien!, dass Homöopathie nicht wirkt!!! Schade aber auch!

Aber zum Trost gibt es ja immer noch den Placeboeffekt und auch der ist ja nicht zu unterschätzen.

So lange Heilpraktiker nicht in die ärztliche Tätigkeit reinpfuschen, ist der psychologische Aspekt des ganzen sicher nicht unwichtig. Sauer werde ich nur dann, wenn ich meinen Patienten indizierte Medikamente geben möchte und mir anhören muss, dass der/die HeilpraktikerIn dass aber nicht möchte…. Vor allem wenn es um Kinder geht werde ich richtig wütend!!!

#240 |
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Urs
Urs

Der ganze Aufschrei hier zeigt doch vor allem eines: Heilpraktiker sind selbst so unsicher, was ihre Qualifikation anbelangt, dass sie jeden Negativbemerkung sofort als Beleidigung begreifen. Gut, dass es keine Homöopathie-Stasi gibt, sonst würde morgen jeder Schulmediziner verhaftet, der an Hahnemanns Lehre zweifelt.

#239 |
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Isabelle Gubisch
Isabelle Gubisch

Isabelle Gubisch:
Ich bin enttäuscht solch einen “Artikel” (diese Bezeichnung hat dieser unreflektierte und journalistisch absolut schwache Text gar nicht verdient) hier lesen zu müssen und dann noch als Aufmacher des Newsletters. Warum? Die Meinung des sogenannten “Autors” wird deutlich: er hegt aus irgendeinem Grund einen Groll gegen HPs und er hat nach einem Weg gesucht diesen Groll rauszulassen. Mit solch einem Hass durchs Leben zu gehen, wie es ihr Artikel von Ihnen vermuten lässt Herr van den Heuvel, macht sehr unglücklich. Insofern tuen Sie mir leid. Was ich mich aber vorallem frage: wie kommt es dazu, dass dieser Artikel an präsentester Stelle eines Newsletters erscheint. Dieser Text ist doch kein ernstzunehmenden und medizinisch wertvoller Journalismus! “Journalismus ist eine Dienstleistung” – Richtig. Dann betreiben Sie aber bitte auch Journalismus und dazu gehört auch unbeholfene Versuche wie ihn dieser Text darstellt als solche zu deklarieren und entsprechend dahin zu verbannen, wo sie hingehören: in den Mülleimer! Und um eines klar zu stellen: mir geht es nicht darum, dass Sie, Herr van den Heuvel, die Nazis unterstützend herangezogen haben um ihren Hass rauszulassen. Mir geht es darum, dass ich eigentlich dachte mit doccheck eine Plattform gefunden zu haben, die die Möglichkeit eines Austauschs zwischen den verschiedenen medizinischen Berufsständen bietet, wertvolles Wissen teilt und auf der sich gegenseitig mit Respekt begegnet wird. Durch diesen Text würde ich allerdings eines besseren belehrt (sowie durch einige der Kommentare). Und das ist die eigentliche Enttäuschung!

#238 |
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@ #232 Sehr geehrte Frau Kolb, der Artikel ist weder “polemisch”, noch “sinnfrei”, noch “hasstriefend”. Er setzt sich mit einem speziellen Aspekt der deutschen Geschichte auseinander. Ihrer Aufforderung, uns zu “schämen”, werden wir daher nicht nachkommen. Mein Rat: Lesen sie den Artikel gründlich, bevor sie ihn kommentieren.

#237 |
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Dr. med. univ. Johannes Klein-Franke
Dr. med. univ. Johannes Klein-Franke

Ich verstehe die Aufregung nicht. Über Ärzte und ihre Rolle in der NS-Zeit sind hunderte Artikel veröffentlicht worden, einige auch auf dieser Seite, ich persönlich habe noch keinen über Heilpraktiker im 3. Reich gelesen (habe zugegebenermaßen auch nicht gezielt recherchiert), aber da es glaube ich nicht darum geht, der heutigen Generation eine Kollektivschuld zuzuschieben, sondern sich mit der BVergangenheit und deren Auswirkungen auf die Gegenwart auseinanderzusetzen verstehe ich die agitierten Heilpraktiker hier nicht…

Und zum Beruf des Heilpraktikers an sich…ich selbst bin Arzt. Ich hab absolut kein Problem damit, wenn sich ein Patient mit seinem Schnupfen zum Heilpraktiker begibt, anstatt in meiner Notaufnahme aufzukreuzen.
Womit ich Probleme habe, ist wenn Patienten (wie wieder und wieder geschehen) mit riesigen tastbaren Tumormassen im Bauch kommen und erzählen wie der Heilpraktiker versucht hat mit irgendwelchen Elektrotherapien und Salzen und Homöopathie alles wieder zu richten. Womit ich auch ein Problem habe ist, wenn Menschen die häufig selbst nicht viel verdienen, weil aus den sog. “bildungsfernen Schichten” zum Heilpraktiker gehen und dort hunderte von Euro für ein Fläschen von dem und dem Wasser bei Vollmond vom junfräulichen Knaben greschöpft ausgeben müssen, damit ihre Erkältung geheilt oder ihre Arthrose unverändert bleibt. Das ist dreist.

Fast allen Ärzten ist bewusst, dass die Zeit mit dem Patienten zu kurz ist, und fast alle wünschen sich, dies ändern zu können, aber auch wir Ärzte haben Familien, die wir irgendwann nochmal sehen wollen und außerdem haben wir (zumindest in der Klinik) Vortgesetzte, die unsere Überstunden begrenzen, also versuchen wir das Beste aus der Situation zu machen.
Natürlich gibt es auch Ärzte die genau das tun, was den Heilpraktikern vorgeworfen wird, ich weiss von Fällen, in denen Kinder gestorben sind weil ein echter, studierter Arzt der sich mit Homöopathie beschäftigte, die Eltern zur homöopathischen Therapie überredete, ebensolche Fälle sind bei Erwachsenen bekannt. Der Unterschied ist nur, dass man den Arzt dafür vor Gericht bringt. Zu Recht.

Ein guter Heilpraktiker, der einem Patienten wenn dieser mit Erkältung oder sowas daherkommt zuhört, der Patient fühlt sich besser, es passiert ihm nichts–>alles gut.
Patient kommt mit etwas, das unter Umständen komplexer ist als eine Grippe oder das länger dauert, Heilpraktiker schickt Patienten zum Arzt (schon beobachtet)–> alles gut.

Hängt doch eigentlich immer vom Individuum ab oder?

#236 |
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Gast
Gast

Mir ist nicht so ganz klar, worauf Herr van den Heuvel mit seinem Artikel eigentlich hinaus will. Schon die Einleitung ist mir ein Rätsel: “Während sich Ärzte längst mit den braunen Flecken ihrer Vergangenheit auseinandersetzen…”
Wo und wie setzen sich Ärzte denn damit auseinander? Wer sind denn “die Ärzte”, die sich damit auseinandersetzen? Ich kenne keinen solchen. Schöne platte nichtssagende Verallgemeinerung.

Ich bin gerade in der Ausbildung zum Heilpraktiker und kann Herrn van den Heuvel nur insofern Recht geben, als ich es persönlich sehr merkwürdig finde, dass bei der Prüfung nur schulmedizinisches Wissen abgefragt wird, aber keine Kenntnisse in Verfahren der Alternativmedizin. Sich hier entsprechend fortzubilden, obliegt allein dem Heilpraktiker selbst. Der Patient hat so keinerlei Kontrolle darüber, ob der Heilpraktiker auch wirklich Kenntnisse im angewandten Verfahren hat.

Was das allerdings mit der sogenannten “braunen Vergangenheit” zu tun hat, entzieht sich meinem Verständnis, zumal es wohl kaum eine Berufsgruppe ohne “braune Vergangenheit” geben wird. Daraus einem ganzen Berufsstand heutzutage einen Strick drehen zu wollen, empfinde ich geradezu als lächerlich.

#235 |
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Cornelia Blume
Cornelia Blume

Wenigstens eine Sache würde ich gerne anmerken:
wer die mündliche Heilpraktikerprüfung schafft, beweist NICHT NUR, gut auswendig gerlernt zu haben, sondern beweist auch, über gut fundiertes, detailliertes und differenziertes allgemeinmedizinisches Wissen zu verfügen, dies verstanden zu haben und im richtigen Kontext anwenden zu können. Ziel der Heilpraktikerprüfung ist es, schwere Krankheiten und die Notwendigkeit der schulmedizinischen Behandlung zu erkennen, und diese Funktion erfüllt das Gesundheitsamt meiner Meinung nach sehr gut. Auch die Multiple Choice Fragen sind NICHT so angelegt, dass man mit Intelligenz, Allgemeinwissen und Glück durch kommt, auch wenn es immer wieder Individuen gibt, die dies aus fragwürdigen Motiven heraus behaupten. Ich kenne die Multiple-Choice-Prüfungsfragen sehr gut und möchte hiermit festhalten, dass diese Fragen teilweise sehr differenziert und ausgeklügelt detailgenaues medizinisches Wissen erfordern.
Im Übrigen ist dies ein weiterer dieser polarisierenden Artikel, der den Sinn hat, die Kluft zwischen Heilpraktikern und Ärzten weiter zu vergrößern. Deshalb schließe ich mich der Meinung der Vorgänger an: nicht provozieren lassen, leben und leben lassen!

#234 |
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Heilpraktiker

Lieber Heilpraktiker- Kollegen, bitte lasst euch nicht provozieren und diskutiert nicht auf dem gleichen niedrigen Niveau.
Wenn wir so schlecht wären wir hier suggeriert werden soll, hätte uns der Markt längst weg reguliert. Für schlechte Leistungen würde kein Patient bezahlen.
M.R.

#233 |
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Heilpraktikerin

Liebe Redaktion,
sehr geehrter Herr van den Heuvel,

dass ein solch schlimmer polemischer Artikel bei Ihnen veröffentlicht wird verschlägt mir einfach die Sprache.

Wir leben in einem Land mit freier Meinungsäußerung – gut so! Das heißt aber nicht, dass man als Redaktion jedes sinnfreie Pamphlet veröffentlichen muss.

Herr van den Heuvel, was hat man Ihnen getan, dass Sie solch einen hasstriefenden Artikel schreiben müssen?

Waren Sie jemals in einem KZ, z.B. in Dachau, und haben sich einmal angeschaut, welche widerlichen medizinischen Versuche mit den “Menschenkaninchen” gemacht wurden?
Und haben Sie sich auch einmal mit der Dt. Medizin im Nachkriegsdeutschland beschäftigt? Ärzte, die sich einen “Persilschein” kaufen konnten, weil man sie brauchte, ungeachtet ihrer braunen Vorgeschichte???
Ist ja aber alles so wunderbar aufgearbeitet….

Ich bin Heilpraktikerin, selbst überhaupt nicht glücklich mit der Ausbildungs- und Prüfungsordnung aus 1938. Wenn Sie schon die (für Sie passenden) Stellen aus dem Gesetz zitieren, denken Sie doch bitte auch daran zu erwähnen, dass tausende jüdischen Ärzte, denen von den Nazis die Approbation entzogen wurde, nicht einmal als HP arbeiten durften bzw. zur Prüfung zugelassen wurden. Über diese Anträge entschieden häufig Amtsärzte, die später sang- und klanglos im Gesundheitssystem der neuen Bundesrepublik wieder ihr warmes Plätzchen fanden.

Selten habe ich solch einen peinlichen und journalistisch mickrigen Artikel gelesen.

Schämen Sie sich!!!!!!

#232 |
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Michelle Schreiber
Michelle Schreiber

den Hass kann ich nicht verstehen. Live and let live!

#231 |
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Maximilian Schreck
Maximilian Schreck

Ich frage mich nur, warum fühlen sich alle so angegriffen?
Wenn ein Bericht darüber kommt, wie sich Journalisten, Soldaten oder Schuldirektoren in der NS-Zeit zu willfährigen Helfern machten, fühlen sich dann auch alle Journalisten, Soldaten oder Schuldirektoren verunglimpft?

Der logische Umkehrschluß ist dann folglich “kein Wort mehr über die NS-Zeit, da könnte sich ja jemand persönlich angegriffen fühlen”. Das kann es doch auch nicht sein.

#230 |
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Susanne Bauhofer
Susanne Bauhofer

Es ist doch egal von was man gesund wird – jeder hat die Wahlfreiheit, ob
Schulmedizin, Heilpraktik oder Geistheilung. Dieses Recht dürfen wir uns nicht nehmen lassen. Wer heilt hat recht, der erste Schritt ist Selbstverantwortung und
sich über alle möglichen Therapien vorher zu informieren.

#229 |
  2
Regina Nerb
Regina Nerb

Als nächste Gruppe mit brauner Vergangenheit sind vermutlich Hausfrauen und Küchenchefs dran: jeder, der einen Hummer ins kochende Wasser wirft, um ihn zu töten, vollzieht ein Gesetz aus der NS-Zeit. In anderen Ländern ist es gestattet, das Tier mit einem gezielten Stich in das Herz zu töten, was vermutlich humaner ist, so man genau weiß, wo sich dieses Organ befindet und man es auf Anhieb trifft

Regina Nerb, Heilpraktikerin

#228 |
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Gast
Gast

Liebe Hp Kollegen. Lasst euch nicht durch so etwas provozieren denn genau dieses bezweckt dieser Artikel.

#227 |
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Gast
Gast

> Viele Heilpraktiker haben sogar einen Doktortitel, wenn auch nicht in Medizin.

Klar, deswegen läßt man sein Haus auch von einem Elektrotechniker bauen, ist schließlich auch ein Dipl. Ing. *lol*
Ob ein Doktor in englischer Kulturgeschichte unbedingt an einem Menschen herumdoktern sollte…

#226 |
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Heilpraktikerin

Darf ich mal lachen?
Es grüßt eine “nicht-arische” Heilpraktikerin!

#225 |
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Petra Kottisch
Petra Kottisch

An die Redaktion,
Gibt es im 21. Jahrhundert keine wichtigeren Themen, die man gewissenhaft recherchieren und über die man informieren kann? Stattdessen geht man hin und gräbt mal wieder in der NS-Zeit. Natürlich, denn die Aufmerksamkeit und die Reaktion der Leser ist einem garantiert. Für diese Art von provozierendem Journalismus habe ich kein Verständnis und nur zwei Wörter: armselig und niveaulos.

#224 |
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O.Waibel OPhysiotherapeut/HP
O.Waibel OPhysiotherapeut/HP

Super Stammtischparolle.
Wie bei Horst Seehofer.
Würde mich nicht wunder wenn Hr.Dossmann aus Bayern kommt.

#223 |
  1
Gast
Gast

Ein Schandfleck ist dieser Herr von Heuvel und sein Artikel, aber gewiss nicht die deutschen Heilpraktiker, die in ihrer Gesamtheit einen sehr guten Job machen, wie Patienten sehr gerne bestätigen. Wer hat denn im dritten Reich bereitwillig die Menschenversuche durchgeführt? Das waren “approbierte” Ärzte wie Dr. Mengele. Ärzte haben immer den Regierenden gedient, auch gegen jegliche ärztliche Ethik. Auch heute gibt es nicht wirklich eine ärztliche Ethik und Moral, nein, denn sie ist wirklich niederträchtig, diese “Schulmedizin”. Was zeichnet denn die Ärzte von heute aus? Empathie? Mitmenschlichkeit? Nein! Das ärztliche Tun ist zu 100 Prozent bestimmt von Geldgier und Patientenhass. Und die Patienten sind nicht immer so strohdumm, wie Ärzte es häufig vermuten. Patienten sind mündig und wissen längst, wie korrupt Ärzte sind, die sich von der Pharmaindustrie kaufen lassen und ihre modernen Menschenversuche auch heute noch im großen Stil durchführen, im Namen der “medizinischen Wissenschaft”. Ein Hoch auf die Heilpraktiker als wertvolles Regulativ im deutschen “Gesundheitsunwesen”. Und Sie Herr v.d.Heuvel: Begeben Sie sich schleunigst auf die Psychiatercouch, aber ich befürchte, Ihnen ist nicht mehr zu helfen! Ekel-Artikel!

#222 |
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Heilpraktikerin Irene Obesser
Heilpraktikerin Irene Obesser

Wie hoch war das Honoroar, daß dieser Herr für diesen Schmarrn erhalten hat???

#221 |
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Gast
Gast

Ich empfinde diesen Artikel unmöglich und bin erschüttert. Viele Heilpraktiker
leisten sehr gute Arbeit. Hier wird wieder deutlich wer hier ein Monopol errichten möchte und niemand neben sich dulden möchte. Eine Lobby die ihr eigenes Süppchen kochen möchte und alles schlecht macht, was neben ihr steht. Zum Glück haben wir uns alle weiter entwickelt und können über den Tellerrand sehen
um zu erkennen, dass solche Hetzereien eben kein Platz mehr in der heutigen Gesellschaft haben!

#220 |
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Gast
Gast

Wie wäre es, wenn Sie einmal die Ärzte mit brauner Vergangenheit an den Pranger stellen würden ?
Da gäbe es jede Menge bekannter Namen.

Und Sie können die Homöopathie noch so sehr mit Dreck bewerfen,
sie wird weiterhin ihren Siegeszug fortsetzen – eben gerade wegen der immer mehr sichtbaren Schwächen und Ignoranz der Schulmedizin.

Gleichzeitig sollte es irgendwann einmal dazu kommen, dass sich die Schulmedizin ernsthaft mit den Erfolgen der Homöopathie auseinandersetzt.

Und die von der Pharma-Industrie bei Warentest (sie haben sich tatsächlich dazu hergegeben) bestellte “Studie” war eine üble Machenschaft.

#219 |
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Christiane Brand
Christiane Brand

Was können die Heilverfahren dafür, dass sie, wie jede andere Lehre auch, in der Geschichte schon von braunen Gesellen und Lebensverächtern mißbraucht worden sind?
Werter Herr van den Heuvel, noch platter geht die Argumentattionskette kaum.

#218 |
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Cynthia Roosen
Cynthia Roosen

Grundsätzlich müssen sich alle Berufsgruppen ihrer braunen Vergangenheit stellen, auch wir Heilpraktiker, wenn es diese gibt.
Es wäre naiv zu glauben, dass ausgerechnet die Naturheilkunde nicht von den Nazis missbraucht worden wäre, wie so vieles.
Es bleibt wichtig, das Bewusstsein dafür wach zu halten und so ist es nicht verwerflich und auch an sich keine Verleumdung, wenn dieses Thema aufgegriffen wird.
Ich fände es sehr interessant, wenn ich aus dem Artikel tatsächlich Wissen hätte schöpfen können, was leider nicht der Fall war.

Schlimm finde ich allerdings diesen Artikel, weil er scheinbar dafür geschrieben ist, einen ganzen Berufsstand schlecht zu machen.
Die Aussagen sind ja nicht unbedingt falsch, aber der Gesamt-Kontext ist billig. So billig wie zahllose Artikel in ebenso zahllosen Medien.

In den 30 Jahren, die ich nun schon Heilpraktikerin bin, habe ich unzählige Artikel gegen unseren Berufsstand und gegen unsere Heilverfahren gelesen.
Diese sind meist nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind.
Vieles, was als Scharlatanerie diffamiert wurde ist mittlerweile Standard in vielen ärztlichen Praxen und Kliniken. Zum Beispiel auch die Homöopathie.

Wir Heilpraktiker sind die Bewahrer diesen Wissens.
Nur weil es uns gibt, sind die Naturheilverfahren bis heute nicht verschwunden.
Sie werden teilweise vereinnahmt und danach wird dann schlechte Presse über uns gemacht. Dafür sollten sich Journalisten eigentlich nicht missbrauchen lassen.

Ich denke, ob solche Artikel geschrieben werden oder nicht, ändert nichts an der Tatsache, dass die Bevölkerung zunehmend Naturheilverfahren und zunehmend das Original beim Heilpraktiker bekommen möchte.
Klar, diese Tatsache erinnert immer wieder aufs Neue daran, dass es eine Unzufriedenheit bei den Patienten mit der etablierten “Schulmedizin” und “den Ärzten” gibt

Nur: schlecht recherchierte Artikel, die Verbreitung von Halbwahrheiten oder auch Unwahrheiten und Diffamierung ändert nichts an der Qualität derer, die das tun.
Davon wird der Journalismus und die wissenschaftliche Medizin weder besser noch beliebter.

#217 |
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Heilpraktikerin

Liebe Frau Dr. Schneckenburger
woher nehmen Sie nur Ihre Frechheit?
Ich beispielsweise habe einen Universitätsabschluss. Viele Heilpraktiker haben sogar einen Doktortitel, wenn auch nicht in Medizin.
Aber wahrscheinlich haben Sie Ihren Abschluss wohl grad so geschafft und der Heilpraktiker IQ ist zum Neidischwerden doch höher als der von manchem Arzt??
Dass so freche Kommentare hier möglich sind, passt zu der Plattform. Mehr platt als Form ..

#216 |
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heilpraktiker Irene Dicker
heilpraktiker Irene Dicker

Gast
Aber Hallo, sind wir im Mittelalter— Hexenverbrennung —-

#215 |
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Gast
Gast

Dieses Forum ist der Beweis für Unendlichkeit..

#214 |
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Angela Schindelek
Angela Schindelek

Dieser Artikel erfüllt den Tatbestand der Sippenhaft- ebenfalls bekannt aus der NS-Zeit!
Wir Heilpraktiker wären am Gesundheitsmarkt chancenlos, wenn nicht viele Patienten die Nase voll hätten von 5-Minuten-Abfertigungen durch die Zunft der Ärzte.
Es wird schwer werden eine Berufsgruppe zu finden, die sich in der NS-Zeit nicht schuldig gemacht hat.
Angela Schindelek
Heilpraktikerin

#213 |
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Jörg Zemelka
Jörg Zemelka

Der Autor des Artikels behauptet zuerst, dass sich Heilpraktiker ungern mit den braunen Flecken ihrer Vergangenheit befassten.
Dann schildert er, wie die NS-Gesundheitspolitiker die Heilpraktiker per Gesetz “aussterben” lassen wollten.
Sollten sich die Heilpraktiker also mit den braunen Flecken ihrer Vergangenheit befassen, müssten sie sich solche Fragen stellen:

Warum wollten uns die Nationalsozialisten “aussterben” lassen?
Wieso schlossen die Nationalsozialisten unsere Schulen?
Wieso konnten wir nicht genauso einen guten Draht zu ihnen finden wie die akademisch gebildeten Heiler?
Alles in allem: Wieso waren wir Heilpraktiker im Dritten Reich dermaßen unerwünscht?

(Anmerkung: Ich selbst würde den Ausdruck “braune Flecken” vielleicht eher durch “braunes Mobbing” ersetzen.)

#212 |
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Dr. Angelika Schneckenburger
Dr. Angelika Schneckenburger

@Eva Li: Natürlich sind HPs strohdumm – haben sie ja nur nen Hauptschulabschluss vorzuweisen. Und esoterische Scharlatane sind auch viele von ihnen: http://fsmosophica.org/?s=heilpraktiker

Ramen, das Fliegende Spaghettimonster möge Eure Birnen erleuchten!

#211 |
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Dass Heilpraktiker in Deutschland noch immer praktizieren dürfen ist ein Armutszeugnis dieses Landes fast noch schlimmer ist, dass auch Ärzte hmöopathisch behandeln und damit den Quacksalbern eine Rechtfertigung geben.

#210 |
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Heilpraktikerin

Typisch Herr van den Heuvel …
Mal sind Heilpraktiker strohdoof, nun sind sie für die NS-Verbrechen verantwortlich. Welche sinnfreie Hetze kommt als Nächstes?

Dass die Anfänge der heutigen Chemotherapie in den KZ-Versuchen liegen, hat man wohl vergessen?
Und Medizinversuche in KZ bzw. Gefangenelagern gab es nicht nur in Deutschland zu dieser Zeit und wurden insbesondere von der Pharmaindustrie hoch geschätzt. Stichwort: “Manchurian Monkeys”
Die Praxis der Medizinversuche (Schulmedizin!) an unwissenden, wehrlosen Opfern hat nicht 1945 geendet.

Wenn man über Geschichte schreibt, dann sollte man von Geschichte etwas mehr Ahnung haben als Herr v.d.H.
SCHAMLOS, den Menschen so schlechte Recherche zu verkaufen!

#209 |
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Britta Schuster, HP
Britta Schuster, HP

Ich frage mich, woher so viel Heilpraktiker-Hass oder vielleicht besser Angst vor diesem Berufsstand kommt.
Wem nützen solche einseitigen und fehlschlüssigen Artikel?

#208 |
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Heilpraktikerin Eva Schild
Heilpraktikerin Eva Schild

Eigentlich finde ich Denunziantentum echt schlimm !!!
witzig fand ich allerdings die Bemerkung das es keine HP’S in Österreich gibt !
Das ist so auch richtig ,aber hat Herr van den Heuvel mal recherchiert wieviele
Österreicher viele hundert Kilomezter auf sich nehmen für in Deutschland zu einem Heilpraktiker zu gehen!
Auch das die Prüfung in den letzen 15 Jahren sich extrem erschwert hat, wie meine Vorredner(schreiber) auch schon angemerkt haben !!!
Und was bitte war zur Nazi-Zeit schon gut!! Dann muss “alles” an den Pranger !!!
Auf selbstbestimmende Patienten !!!!!!

#207 |
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Medizinjournalist

Dieser Artikel zur braunen Heilpraktiker-Geschichte war seit langem überfällig. Das Aufjaulen in den Kommentaren verdeutlicht umso mehr, wie notwendig dieser Beitrag ist.

#206 |
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Silvett Walther
Silvett Walther

Sicherlich kann die HP-Prüfung unendlich wiederholt werden, aber jedesmal fallen dafür ca. 500 Euro an Kosten an, wer sich den Luxus leisten kann … , sicher die wenigsten, zumal auch die Ausbildung selbst finanziert werden muss, da fallen schon mal schnell mehrere Tausend Euro allein für den schulmedizinischen Teil an. Weiter gehts mit den eigentlichen Fachausbildungen im Naturheilkundebereich.

#205 |
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Gast
Gast

Mein Gott, ist das witzig hier. Da haben Ärzte und Heikpraktiker nichts besseres zu tun als sich selbst die Nacht noch um die Ohren zu schlagen, um ausgerechnet hier kommentieren zu dürfen.
Mensch, ruht Euch doch mal aus, umso frischer dürft Ihr dann wieder den lieben Patienten in diesmal vielleicht angemessener Weise gegenüber zu treten..

#204 |
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Es lebe die Pressefreiheit!
Herr van den Heuvel hat dieses Forum genutzt um den Misstand zwischen medizinischer Notwendigkeit und Gewinnmaximierung deutlich zu machen.
Da es nicht nur bei beiden Berufsgruppen, Ärzten und Heilpraktikern, den Anspruch auf ganzheitliche Heilung gibt – unter Berücksichtigung der psychischen Konstitution – habe ich in meinem Bekanntenkreis niemanden der nicht auch ab und an einen ganzheitlich orientierten Heilpraktiker zu Rate zieht. Über das Anforderungsprofil gibt es unter denen auch keine zwei Meinungen.

Die Heilpraktiker Ausbildung gilt als die hochwertigste Ausbildung. Das Prüfungs-niveau wird durch die steigende Nachfrage bestimmt. Was nicht heisst, daß die die gut auswendig lernen können die Besseren sind.

#203 |
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Heilpraktiker Petra Sailer
Heilpraktiker Petra Sailer

“Wer es dennoch schafft, beweist vor allem, schulmedizinisches Wissen gut auswendig gelernt zu haben”.
Meine schriftliche Prüfung habe ich drei Ärzten gegeben ( eine Allgeminmedizinerin, ein Anästhesist, und ein Gynäkologe), alle drei haben sie nicht geschafft, und zwar weit unter den verlangten 75 Prozent. Auch das Protokoll der mündlichen Prüfung habe ich Ihnen vorgelegt, und sie waren alle sehr erstaunt, über den Umfang der Fragen, und das verlangte Wissen.
Des weiteren haben Sie anscheinend kein Vertrauen in die Amtsärzte, die die mündliche Überprüfung durchführen. Die schauen nämlich ganz genau, ob man die Zusammnehänge verstanden hat, oder nicht. Deswegen fallen auch viele durch.
Soweit zu dem Vorurteil, es geht lediglich um Auswendiglernen, hier fehlt die Recherche, die dem Schreiben vorangehen sollte.
Und noch kurz was Allgemeines.
Es kommen viele Patienten zum Heilpraktiker, weil sie von Ihren Ärzten mit Schmerztabletten und Co abgespeist werden, ohne Aussicht auf Ursachenforschung der Symptome.
Interessant ist auch, dass immer wieder alternative Methoden, die von Ärzten zuerst belächelt werden, von genau denjenigen übernommen werden, ein Beispiel hier wäre die Osteopathie.
Ja, das Gesundheitswesen in Deutschland gehört ganz bestimmt reformiert, am Besten in eine Richting in der die sogenannte Schulmedizin und die Alternativmedizin Hand in Hand arbeiten können, anstatt sich feindlich gegenüber zu stehen. Dem stehen aber Themen im Weg, die den Rahmen des Kommentarfeldes sprengen würde.

#202 |
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Walter Unterhuber
Walter Unterhuber

@ Redaktion:
So etwas lassen Sie zu !?
Sowohl der polemische Artikel, als auch diese unqualifizierte Diskussion…
Es lebe die Pressefreiheit

#201 |
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Heilpraktikerin

Ohne Worte.. Diese Artikel ändert aber nichts an der Tatsache, dass Heilpraktiker gerade im Bereich der chronischen Erkrankungen ihren Patienten oft weitaus besser helfen können, als es die Schulmedizin vermag. Dass wir für die Prüfung nur auswendig lernen müssen, ist eine unverschämte Lüge. So hätte ich niemals die schriftliche geschafft, wäre also nie zur mündlichen zugelassen worden, um dann dort zu scheitern. Aber von mir aus sollen sich die Ärzte ruhig über uns erheben, das taten sie ja unabhängig von der Gesetzeslage schon immer, auch wenn ihre Erfolgsrate sie dennoch am Boden hält…

#200 |
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Eva Sonner
Eva Sonner

Für was die Vergangenheit alles herhalten muss. Es ist immer wieder verwunderlich. War der Geschichtsunterricht denn ganz umsonst?
Ich würde mir wünschen, dass für uns HP endlich Ausbildungsrichtlinien gibt.
Welche die für alle gleich sind. Das würde ich mir auch für Ärzte wünschen. Nicht nur das anstrengende medizinisch ausgelegte Studium für beide Bereiche, sondern auch Austausch, Lehre der Psyche, würdevoller Umgang mit dem Patienten und anderen Fachkollegen- und ein kompetentes Miteinander. Viel gäbe es zu unserem nicht intakten Gesundheitssystem zu schreiben aber solche Artikel? Was das soll?
Übrigens: Wenn man als HP seine Sorgfaltspflicht ernst nimmt und seine eigenen Grenzen kennt, ist ein Austausch mit med. Fachkollegen durchaus möglich und hilfreich. Das ewige “keifen” und sticheln von einzelnen Personen beider Bereiche muss aufhören! Das hilft niemanden- am wenigsten dem Patienten.

#199 |
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Dr. med. Ute Friedrich
Dr. med. Ute Friedrich

Ich finde diesen Artikel eine Frechheit dem Berufsstand des Heilpraktikers gegenüber. Wenn wir so schlimm sind und keine Ahnung haben, warum kommen die Patienten oft lieber zu uns, als zum Arzt zu gehen. Im Medizinstudium wird heute kein ganzheitliches medizinisches Denken vermittelt, sondern nur ein medizinisch – pharmazeutisches – ökonomisches Abarbeiten von Patienten:( und ich habe schon viele Ärzte erlebt die nicht mal zuhören können und auch keine Ahnung vom Blut abnehmen haben. Mann kann nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt auch tolle Ärzte. Aber unsere Ärzte haben oft keine Zeit, um ganzheitlich zu denken. Unsere Schulmedzin ist sehr gut für die Akuthilfe, aber meist schlecht für chronische Krankheiten und mal sollte bemüht sein, nicht einen Keil zwischen Naturheilkunde und Schulmedzin zu treiben, sondern sie verbinden. Solche Artikel tragen dazu nicht bei. Und was Ärzte im dritten Reich gemacht haben, wurde nicht berichtet! Auch da gab es ungeheuer viele Missbrauchsversuche am Menschen(Dr. Mengele). Ich mag den Artikel nicht!!!!

#198 |
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Gast
Gast

Heilpraktiker sollten sich wieder auf ihre Wurzeln besinnen, Natrurheilkunde treiben und nicht Homöopathie, denn Homöopathie ist ein trojanisches Pferd, das ein Arzt erfunden hat.

#197 |
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Physiotherapeut

Immer wieder herrlich!
Prinzipiell sollte gelten, eine HP -Prüfung sollte nur ablegen dürfen, wer
1. mindestens einen mittleren Schulabschluss hat,
2. mindestens schon 2 Jahre in einem medizinischen (hilfs-) Beruf gearbeitet hat (entsprechend. Ausbildung vorausgesetzt!).
So kann es auch nicht dazu kommen, dass mir als erfahrener Physiotherapeut ein (ehemaliger) Maurer (inzwischen. HP) durch einen Patienten mitteilt, welche Behandlung ich durchzuführen habe und welche nicht. Mal ganz abgesehen von der unheimlich leichten Prüfung, bei der ein Durchfallen schon zur Kunst wird (ich bin selbst HP, arbeite aber nach der “Schulbuchmedizin”, und v.a. mit den Ärzten zusammen).

#196 |
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Heilpraktikerin Evelyn Burberg
Heilpraktikerin Evelyn Burberg

Beabsichtigt?

#195 |
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Heilpraktikerin Evelyn Burberg
Heilpraktikerin Evelyn Burberg

Ach jetzt klickerts bei mir: Alle und dann noch Zusammenhanglosigkeit, aber den frischen Wind fand ich auch gut ;-) aber ob so beansichtigt?

#194 |
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Heilpraktikerin Evelyn Burberg
Heilpraktikerin Evelyn Burberg

Hallo Herr Psychologe Herr Dr. Wolkerdorfer, sehr gut;-)
Und welche Störung liegt bei Herrn van den Heuvel vor?
Bei Tante Jay würde ich mal ganz stark auf Projektion tippen. Sonst naja, haben wir ja alle irgendwelche Abwehrmechanismen. Haben ja auch kurzfristig Vorteil. Hab aber klein Plan für den Journalisten. Haben Sie Aufklärungskompetenz?

#193 |
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Ablenken, tarnen, täuschen, Verharmlosung, persönliche Abwertungen, Unsachlichkeit, Verständnislosigkeit, Projektion… alles was im Psychopathologie Lehrbuch so steht.

Danke für den frischen Wind, Herr van den Heuvel!

Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Heilpraktiker gibt, die man so leicht enttarnen kann! So viel Muff unter den Kitteln!

Das ganze geht doch nicht gegen die Heilpraktiker, nicht gegen die Ärzte, sondern gegen den braunen Bodensatz. Oder besser den braunen Sumpf a la NSU.

Und das ist gut so!

#192 |
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Heilpraktiker

Selten so einen unglaublichen Unsinn gelesen:
1. das in letzter Zeit zunehmende HP-Bashing ist deutlich überzufällig. Die Frage nach journalistischer Neutralität stellt sich in diesem Zusammenhang NICHT mehr, eher wohl aber die Frage, von wem Herr Heuvel bezahlt wird?
2. noch einmal zur Klarstellung: die Durchfallquote für die HP Prüfung liegt inzwischen bei 90 bis 95 Prozent. Wem und mit welcher Intention möchte man hier glauben machen, irgendein Hauptschüler würde diese Prüfung bestehen?
3. die allermeisten HPs kommen aus der Medizin, sind Krankenpfleger, Physiotherapeuten oder Laboranten, viele sind Fachpfleger oder Manualtherapeuten, also mindestens fünf Jahre Ausbildung und verfügen damit sehr wohl über fundiertes med Wissen.
Damit allerdings ist es bei weitem nicht getan: wer die HP Prüfung schaffen will, muss sich darüber hinaus und zu Recht weiter intensiv vorbereiten.
4. wer dann erfolgreich im Beruf arbeiten will muss def. über Spezialkenntnisse verfügen: also – ( zusätzliche) Ausbildungszeit für Osteopathen 4-6 Jahre, für TCMer ähnlich.
Glauben Sie, dass in dieser Zeit Wünschelrutengängerei oder Pendeln unterrichtet wird?
5. Aufforderung an die Redaktion: statt Gräben zu errichten und pauschale Diffamierungen zu verbreiten, sollten sie ENDLICH ein differenziertes Bild über Anforderungen und Beruf des HPs zeichnen und zur Integration der verschiedenen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten heutiger Medizin beitragen.
5. Zum Schluss ein Wort an Herrn Heuvel: mit dieser Art der “Berichterstattung” diskreditieren sie sich selbst und nicht zuletzt ihren Berufsstand!
Glückwunsch!!!

#191 |
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Jürgen Helle
Jürgen Helle

Gerade läuft in der ARD eine sehr interessante Dokumentation über Euthanasie in der NS-Zeit. Massenhaft durchgeführt von Ärzten. Die Bilanz: 200.000 Opfer.

#190 |
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Gast
Gast

Kein Aufschrei – nur die simple Frage: Was soll mir dieser Artikel eigentlich sagen?

#189 |
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Heilpraktiker

Ich liebe diese Artikel und die daraus resultierenden Aufschreie.
Gerne mehr davon :)
Wir schaffen die 300 vielleicht auch noch!

#188 |
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Christoph Ahlbrecht
Christoph Ahlbrecht

Die Halbwertzeit der Medizin beträgt vielleicht 5 Jahre.
Und am Ende steht immer diese 80% Regel, auch in der evidence based medicine
Medizin ist keine gesicherte Wissenschaft, denn die Weisheit von heute ist der Irrtum von morgen.
Ist denn diese Medizin hilfreich Herr Doktor?
Ja, das ist sie.
Ist das denn wissenschaftlich bewiesen Herr Doktor?
Ja, das ist es.
Ach, das ist gut, da fühl ich mich gleich besser.
Ja, das ist doch schön. So, das war es dann für heute. Ich wünsche Ihnen gute Besserung. Und wenn es nicht besser wird, kommen Sie in einer Woche wieder. Oder besser noch, im nächsten Quartal.
Das ist evidence based medicine. Jeden Tag und immer wieder!

#187 |
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Jürgen Seidler
Jürgen Seidler

Besser als Christoph Ahlbrecht und vor allem Dr med. Matthias Komp kann man es nicht sagen. Auch ich werde diesen Newsletter sofort abbestellen.

#186 |
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Tante Jay
Tante Jay

Achso, Frau Hain:

Mögen die Sterne auch schlecht stehen, so ficht mich das nicht an – weil ich an den mist nicht glaube. ;)

Gute Nacht Kinderchen, war amüsant.

#185 |
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Tante Jay
Tante Jay

Herr Ahlbrecht: Gibt es eigentlich Tote durch Heilpraktikerbehandlungen?

Aber ja.

Jeder Heilpraktiker, der seinem Patienten den Stuss von der “Krebspersönlichkeit” erzählt und ihm erzählt, dass er keine Chemo braucht, ist ein Mörder. Und ja, die gibt es.

Jeder Heilpraktiker, der seinen Patienten vom Impfen abrät, ist potenziell ein Mörder – wenn die Kinder nämlich an den impfpräventablen Krankheiten sterben, oder schlimmer: Wenn die ungeimpften Wonneproppen lustig die Erreger verbreiten. Dafür sollten Eltern wie Heilpraktiker echt in den Knast.

ich hab weiter unten “whats the harm” verlinkt. Der Bodycount dieses Berufsstandes ist beeindruckend.

#184 |
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HP W. Scholz
HP W. Scholz

Als erstes, Respekt Hr. Dr. Komp. Meist lernt man durch nachdenken – vordenken macht weniger Probleme.
Dieser Artikel ist üble Propaganda. Oh Gott – wo soll man anfangen und wo enden. Ich möchte hierzu nur an den Fall Paracelsus erinnern – ein echter Arzt, oder an den Fall Dr. Schüßler und Dr. Bösser. Letzterer war jahrelang Insasse von KL´s und starb Ende der vierziger Jahre an den Folgen – bitte nachlesen.
Wenn auf die ‘braune’ Vergangenheit kapriziert wird so möchte ich 2 wichtige Tatsachen anmerken:
I.: Das HPG wurde geschaffen um die Ärzteverbände erfolgreich auf die Seite der NSDAP zu ziehen denn seit 1848 gab es die Kurierfreiheit.
II.: Das HPG wurde von den Alliierten entnazifiziert und als geltendes Recht zugelassen. Die Einkommenssteuerverordnung nicht! D.h. Heilpraktiker praktizieren mit dem Segen der Alliierten – EK-Steuerzahler handeln gegen die Alliierten! Darauf kann die Todesstrafe ausgesprochen werden.
Dr. Schäuble: Deutschland war seit dem 8.5.45 zu keinem Tag souverän. – Also gilt Besatzungsrecht noch.
P.S. Die Nazis haben deutsch gesprochen – ich auch. Bin ich jetzt ein Nazi? Sollte ich also amerikanisch lernen?! Oder die Sprache der Vorfahren von Hr. v.d. Heuvel – niederländisch? Ach halt – die sind doch 1648 vom Deutschen Reich abgespalten worden – also eigentlich auch deutsch.

#183 |
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Tante Jay
Tante Jay

Oh, der ist gut:

“Eine Akademisierung des Heilpraktikerberufes ist notwendig”

Was willstn da studieren? Wie man aus einer Tüte Zucker 1000 Euro macht?

#182 |
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Tante Jay
Tante Jay

Herr Oesch: Ja, doch das wurde gezielt aufgearbeitet und die Ärzte der 2. Nachkriegsgeneration haben sich nicht wirklich geschont.

Diese Aufarbeitung fehlt bei den Heilpraktikern. Vollständig. Sieht man ja auch im Kommentarthread hier:

“Das sind wir nicht”
“Von einem kann man nicht auf alle schließen”
“das war vor so langer Zeit”
bla bla bla.

Angesichts der Ereignisse in Freital und dass derzeit im Bundesgebiet Flüchtlingsheime lustig angezündet werden und Steine nach Leuten geworfen, die Flüchtlingen helfen wollen, ist diese Haltung verabscheuungswürdig.

JETZT wäre die beste Zeit, genau hier Aufarbeitung zu betreiben und mal genau klarzumachen, was das ist.

Nur – ich fürchte, dann bleibt von der Heilpraktik nicht viel übrig außer heißer Luft.

#181 |
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Christoph Ahlbrecht
Christoph Ahlbrecht

Wie kann man sich nur herablassen so einen Scheiß zu schreiben? Ist vielleicht der Sonne geschuldet, die manchem die Sinne verbrennt. Die Ferien fangen ja auch bald an.
Bei Jährlich 50.000 Toten durch Medikamentennebenwirkungen und 20.000 Toten durch Behandlungsfehler allein in Deutschlands Krankenhäusern sollte man die Zahl der Toten der Heilpraktikeranwendungen mal neben einander stellen. Gibt es eigentlich Tote durch Heilpraktikerbehandlungen?
Ich denke ich bestelle diesen Newsletter ab!

#180 |
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Heilpraktiker

Wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen!
Dr. med. Josef Mengele, geb. 1911 in Grünberg, gest. 1979 in Brasilien. Er war SS-Arzt in Auschwitz. Das wäre so ein Beispiel von vielen. Leider!

#179 |
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Gast
Gast

Nachdem ich mich durch fast alle Kommentare hier gekämpft habe kurz dazu:

1. Dass manche hier kommentierenden Ärzte hinsichtlich ihres sozialen Habitus einen “an der Waffel” haben, liegt in der Natur Ihrer gottesnahen Tätigkeit.
2. Dass ein Chemiker-Kollege wie Herr van den Heuvel einen solchen Schmarrn hier veröffentlichen darf, wundert mich schon sehr.
3. Dass der Aufschrei der Heilpraktiker sehr groß und Vielschichtig sein würde, habe ich direkt nach Lesen des Artikels nicht anders erwartet.

Was bleibt: Eine Akademisierung des Heilpraktikerberufes ist längst überfällig. damit würden dann auch die bestehenden Standesdünkel zwischen Ärzten soweit abgeschafft werden können, wie es heute ja schon im Verhältnis zwischen vielen anderen akademischen medizinnahen Berufen und den Göttergleichen der Fall ist, nämlich nur leicht herablassend…

#178 |
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Der Artikel ist in seiner Absicht bzw. seiner Intention nicht zu durchschauen bzw. zu verstehen. Fraglich, welchem Ziel er dienen soll, gibt es doch wohl keine Berufsgruppe , die sich in der Nazi-Zeit nicht “braun” besudelt hat.
Nach dem Krieg haben die Heilpraktiker den großen therapeutischen Schatz und Wissensfundes der Naturheilverfahren, der Homöopathie etc. durch die Zeiten gerettet und bewahrt, als die Mediziner im “Rausch” des scheinbaren Siegeszuges und der schier “endlosen” Erfolge der Universitätsmedizin befangen waren. Auch habe in meinem Studium(1965 bis 1972) die Verteufelung “homöopathischen Scharlatane” verinnerlicht und unhinterfragt übernommen. Erst eigene Erkrankungserfahrungen haben mich die Kunst und das Vermögen dieser Therapien selbst erfahren und schätzen gelehrt. Seit nunmehr mehr als vierzig Jahre bin ich ärztlich therapeutisch (und offensichtlich auch erfolgreich) damit tätig, Naturheilverfahren, Homöopathie, Anthroposophische Medizin und wissenschaftliche Medizin zum Wohle der Heilungssuchenden anzuwenden. Meine Arbeit zeigt mir, wie jede Methode ihre Berechtigung und Notwendigkeit besitzt. Dies im einzelnen Krankheitsfalle zu erkennen und zu nutzen, ist beglückend und befriedigend zugleich.
Mit den Heilpraktikern habe ich längst meinen Frieden geschlossen, habe ich doch einzelnen von ihnen ebenso wie einzelnen medizinisch approbierten Kollegen in eigenen Krankheitsnöten viel an Hilfe und Unterstützung zu verdanken.
Dass es sowohl in der Gruppe der Heilpraktiker wie der der Ärzte auch schwarze Schafe , Versager oder Fehlgänger geben mag – in welcher Berufsgruppe nicht ? Deshalb aber beide gegeneinander auszuspielen – und dies noch dazu dick “braun” übergossen ? – besser wäre ein “mea culpa” statt eines “kreuziget ihn”.
Der “Fluch der Nazizeit” gehört der Biographie Deutschlands an als Hypothek auch derer, die nichts damit “am Hut” haben bzw. hatten.
Zugleich aber sollten wir uns bewußt werden, dass auf Umwegen so manches abscheuliche Gedankengut aus “Herrenrassen-Denken” sich subliminal weiter verbreitet – oder sind wir uns sogar nicht bewußt, welches Gedankengut mit anwesend ist, wenn es um PID, um Fruchtwasserscreening, um genetische Diagnostik etc. geht, wenn “ein sozial verträgliches Ableben” (unser früherer Ärztekammerpräsident Villmar) zumindest angesprochen wird – zumindest die Vordenker des Lebenswerten bzw. lebensunwerten Seins würden sich durchaus darin wiederfinden !
Vielleicht, Herr van den Heuvel wäre es für Sie eine Anregung, auch diesen Aspekt, der in Ihrem Artikel teuflisch gut versteckt schlummert, zu bedenken und den Tenor und die Intention Ihres Artikels respektvoller zu überarbeiten und zu bedenken.

#177 |
  2
Gast
Gast

@Tante Jay,
danke für die humorvollen Beitrâge. musste herzhaft lachen.
Die Agression aus ihren Worten erklärt mir vieles….. ein grosser Spass.

Viel Spass weiterhin und gute Genesung – ich denke Sie können es gebrauchen…..mit oder ohne HP und statistikbasierender Medizin….

Da passt das Sprichwort: Glaube versetzt Berg! :-D :-D

#176 |
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Gast
Gast

Donnerwetter. Da ist wohl jemand auf den Zug der englischen Boulevardpresse aufgesprungen. Natürlich gab es in jedem Bereich der Heilkunde braune Schafe. Was bitte hat der Herr Autor denn erwartet?

Ja, es stimmt. Pflegende haben damals den Arm gehoben, Ärzte haben damals den Arm gehoben, Heilpraktiker haben damals den Arm gehoben. Journalisten haben damals den Arm gehoben. Und zu passender Zeit eine bestimmte Gruppe an den Pranger zu stellen. Das gab es “damals” auch schon.

Und es gab auch in jeder Gruppe Menschen, die es nicht taten.

Da nun die NS-Zeit so spektakulär aufgearbeitet wurde. Gucken Sie doch mal, ob es Heilpraktiker mit Stasivergangenheit gibt. Wenn ja, dann wäre DAS der nächste Skandal.

#175 |
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Gast
Gast

Ein wahrlich kurioses Forum. Würde er von ” oben ” schauen – vorausgesetzt, er wäre menschlich-wesenhaft – wäre da ein Schmunzeln. Ein Schmunzeln Gottes bedeutete aber, es gäbe ihn. Und das könnte ja durchaus sein, oder ?

#174 |
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Heilpraktikerin

@Herr van den Heuvel, Madame Jay:
Die Sterne stehen heute aber verdammt schlecht für Sie und Ihresgleichen. Ich als erfahrene Sternendeuterin, Hilfsengel, Voodoo-Priesterin, Hexe, Schamanin, Moneycoach und Traumdeuterin etc. weiss wovon ich spreche. :-)

#173 |
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Heilpraktiker

Ich lasse mich von niemanden in die rechte Ecke stellen, auch nicht von Ihnen Herr van den Heuvel!

Gedanken zu Ihrem Artikel sowie den Kommentaren.

Seit Anfang der achtziger Jahre bin und war ich in verschiedenen medizinischen Bereichen tätig. Ich hatte das Glück in unterschiedlichen klinischen und präklinischen Bereichen die Fähigkeiten und Fertigkeiten verschiedener Ärzte kennen zulernen. Gewiss habe ich dabei viele Menschen und Mediziner kennen gelernt, die ihren Job grandios ausführten, ihn lebten, für ihre Patienten da waren. Aber ich habe auch Ärzte kennen lernen müssen die offenbar der Macht der Arroganz erlagen und dabei ihre Patienten aus den Augen verloren. In der Notfallmedizin durfte ich dann mehrmals erleben, wie es dabei am Ende Tatsache um Leben und Tod ging. Ich habe vielfach, im Krankenhaus und prähospital erlebt wie Ärzte schlicht mit der Situation überfordert waren, die sogenannte Berufsgruppe der ärztlichen Helfer die Situation für alle Beteiligten retteten. Meine Erfahrung ist die, dass es sowohl in der Berufsgruppe der Ärzte, als auch in der Berufsgruppe der Heilpraktiker “Tiefflieger” gibt. Aber sorry, die Arroganz der Macht habe ich bisher nur bei Ärzten erlebt. Ja aber ich habe auch viele Ärzte erlebt, die sich an das mittlere medizinische Personal mit der Frage gewandt haben: “Was können wir noch machen?”, “Was kann ich noch tun?” oder “Haben sie noch eine Idee.”.
Hier nun auf die Gruppe der Heilpraktiker los zu schießen, dem kann ich nicht folgen.
Ich betreibe heute eine Sprechstunde für Psychotherapie nach genau diesem Heilpraktikergesetz aus dem Jahr 1939. Aber in die Rechte Ecke lasse ich mich deswegen nicht drücken! Von niemanden, auch von Ihnen nicht Herr van den Heuvel! In meine Sprechstunde kommen heute viele Menschen, die mir berichten, dass Sie sich von Ärzten bisher nicht verstanden fühlten und sie bleiben, sind zum großen Teil wieder arbeitsfähig. Einige von ihnen kommen inzwischen über Jahre zu mir in die Sprechstunde. Die Zusammenarbeit mit Hausärzten, Neurologen und Psychiatern in meiner Region funktioniert auch zu gunsten meiner, unserer Patienten. Selbst der Neurologe, der mich anfänglich immer wieder in Frage stellte scheint inzwischen von meiner Arbeit überzeugt. Also: Es kann funktionieren und das gut sogar.

#172 |
  2
Heilpraktikerin

@Gast: Vielen Dank! Da hätte ich doch beinahe was falsch verstanden!
Ich kenne noch ein paar, C.G. Jung, A. Adler, Helmut Kohl. Waren die nicht Mitglied in einer Sekte?

#171 |
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Erwin Scholtz
Erwin Scholtz

Gast (nicht kath.)
Heilpraktiker
Das Konkordat zwischer der Kath.Kirche und dem 3.Reich wurde 1933 geschlossen und darüber kann man im Internet folgenden Satz lesen:
“Das Reichskonkordat von 1933 ist ein staatskirchenrechtlicher und völkerrechtlicher Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich, der heute noch Gültigkeit besitzt.”
Der Autor bezeichnet das HeilprG von 1939 als ‘Relikt aus brauner Zeit’.
Wie sollte man dann das Konkordat von 1933 bezeichnen?

#170 |
  2
Gast
Gast

@Silvia Hain, Psychotherapie ist KEINE Medizin,
die machen sich allerdings auch immer breiter, wie die Heilpraktiker.
Der erste Oberschwindler von ihnen war ein gewisser Sigmund Freud.
Pseudowissenschaft.

#169 |
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Thorsten Apelt
Thorsten Apelt

Herr van der Heuvel,
manchmal fällt es auch als Journalist schwer, sich neutral und wertungsfrei zu verhalten. Hier haben Sie es gegenüber dem Heilpraktikerstand nicht geschafft.
Anstatt sich gegeneinander anzufeinden, wie es die letzten Jahrzehnte der Fall war, sollte hier vielmehr für ein besseres Miteinander geworben werden. Gerade der Heilpraktiker hat die Zeit, mit den Patienten länger zu reden und so oft dem wahren Grund der Symptome auf den Grund zu gehen. Zugegeben: Viele Methoden sind umstritten und auch zur Homöopathie gibt es viele Studien (die Finanzierung mal dahingestellt). Aber wie oft höre ich in der Schulmedizin “Man versucht es halt damit, weil man sich nicht besser zu helfen weiß!”. Wer heilt hat recht. Und wenn es mit Homöopathie ist – warum nicht!?
Als Heilpraktiker investiert man viel Zeit in die Aus- und Fortbildung. Auch bei und mit Ärzten. Jede Seite muss dabei die Grenzen kennen und akzeptieren. Und mit Sicherheit gibt es schwarze Schafe auf beiden Seiten.

Eine Aufarbeitung sollte nichts im Wege stehen: Aber bitte neutral – ohne Ihre persönliche Meinung!

#168 |
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Brigitte Klimmek
Brigitte Klimmek

Warum nur kann man nicht einen ordentlichen Bericht schreiben, in der nicht wieder die Heilpraktiker ins schlechte Licht gerückt werden, obwohl diese mit den Geschenissen nun wirklich nichts zu tun hatten?
Warum wird der Arzt und der Heilpraktiker so weit von einander getrennt, obwohl sie doch eigentlich zusammen gehören?
Wollen wir nicht alle das Gleiche, nämlich heilen oder zumindest lindern?
Ich als Heilpraktikerin wünsche mir sehr, gemeinsam zu arbeiten und nicht, dass einer den anderen schlecht redet. Denn zwei, die das Gleiche wollen sind allemal besser als einer und darin wird mir wohl jeder recht geben. Denn wenn wir unser Wissen zusammen tun sind wir ja vielleicht unschlagbar, das wäre nicht nur in meinem Sinn sondern auch im Sinn vieler Patienten. Welcher Heilpraktiker hat sie nicht, die Patienten, die ihrem Arzt verschweigen ( müssen ) dass sie auch zum HP gehen. Das finde ich einfach nur schade!

#167 |
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bedenkenswert

#166 |
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Die Heilpraktikerin
Die Heilpraktikerin

Herr van den Heuvel,
da haben Sie ja mal hübsch in der trüben braunen Suppe gefischt….

Ich empfehle Ihnen demnächst einfach mal ein juristisches Studium, welches ich (als Heilpraktikerin) auch nebenbei vorweisen kann. Da lernt man sauberes Argumentieren und Subsumieren, denn das täte Ihrem Artikel richtig gut. Sie sind ja vollkommen durcheinander geraten in Ihrer Erzählung.

Es mag sein, daß die HP-Ausbildung nicht optimal ist und auch ich wäre dringend für eine Reform. Besonders wichtig wären genormte Aus- und Fortbildungen sowie verpflichtende Praktika von mindestens einem Jahr Dauer im Sinne eines “Heilpraktikers im Praktikum” analog zum Arzt im Praktikum als Grundvoraussetzung.

Aber ich kann Sie beruhigen, es gibt viele Fortbildungen, in denen Ärzte und Heilpraktiker zusammen sitzen und da gibt es sehr viele Diskussionen auf Augenhöhe. Und das einzig und allein zum Wohle der Patienten.

Auch in der Praxis schätze ich die Zusammenarbeit mit Medizinern sehr und sehe keinen Grund, warum man diese beiden Berufsgruppen gegeneinander ausspielen sollte.

Ich spreche allerdings auch nicht von Heilpraktikern, die Räucherstäbchen anzünden und mit Globulis auf offene Wunden werfen, sondern von hochqualifizierten Menschen, die mit alternativen Methoden sehr viel bei “austherapierten” Patienten bewirken.

Für Sie, Herr van Heuvel empfehle ich den Doc Chexit!

#165 |
  2
Heilpraktikerin

@Tante Jay: Ihr Pseudonym… vielleicht hats ja bei Ihnen nicht zur Zulassung gereicht. Ich kann das nicht wissen. Umgekehrt kennen Sie mich auch nicht.

@Herr van den Heuvel: Ich dachte, Psychotherapie gehört zur Medizin? Ich lasse mir das gerne genauer erklären.

#164 |
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Dr. med.vet Ulrike Müller-Stursberg
Dr. med.vet Ulrike Müller-Stursberg

Gast
Tante Joy
Warum schreiben Sie als Pseudonym? Trauen Sie sich nicht, Ihre Kommentare mit Ihrem Namen zu veröffentlichen? Sie sollten sich dafür schämen.
Grüße
R.M.

#163 |
  2
Heilpraktikerin

Das ESTG (EInkommenssteuergesetz) ist als Ausfertigungsgesetz vom 16.10.1934. Letzte Änderung vom 19.06.2015.
Sind jetzt alle die Einkommenssteuer bezahlen Nazis?
Ich kanns nicht mehr hören.
Gesunder Menschenverstand ist wohl nicht gewollt in diesem System?
Wir sollten aufhören uns durch solche Artikel in zwei Lager spalten zu lassen. Jeder gegen Jeden. Wir sollten sehen, was uns verbindet – nicht, was uns trennt. Dann könten wir wirklich helfen anstatt nur zu reden.
Kann man eigentlich gegen solch einen Artikel angehen? Mich in die rechte Ecke zu stellen finde ich ekelhaft. Sie kennen mich nicht mal.

#162 |
  2
Heilpraktikerin

Richtig schade, dass hier keine Rechtsanwälte sind. *

#161 |
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Andreas de Tartaglia
Andreas de Tartaglia

Ist doch erstaunlich wieviel Unsinn sich aus den Entsehungsjahr eines Gesetzes – 1939 – konstruieren lässt. Die ursrüngliche Fassung des BGB ist von 1896. Na denn mal los Herr van den Heuvel, dazu fällt ihnen doch sicher auch was unpassendes ein…..

#160 |
  1
Heilpraktikerin

P.S. @Tante Jay:

Ich lebe lieber und mache das, was ich kann, anstatt noch mehr Zeit und Geld für einen vollkommen unnötigen Lappen aufzuwenden, nur um solche Leute wie Sie zufriedenzustellen.

#159 |
  2
Heilpraktikerin

Liebe Tante Jay,

ich bin HP geworden aufgrund meiner Lebenserfahrung, meines allgemeinen Interesses und meiner eigenen Krankheitsgeschichte, u.a. chronische Schmerzen. Zuerst einfach “nur so”, um dann ziemlich schnell übrigens zu bemerken dass ich mir damit selbst helfen kann.
Und besonders, WEIL ICH DAS SO WOLLTE.

Da wo Ärzte Tabletten geben, kann ich mit Psychotherapie eingreifen. Wo Schmerz- oder Narkosemittel nicht gehen oder nicht ausreichen, geht fast immer medizinische Hypnose. Erkundigen Sie sich mal. :-)

Ausserdem habe ich im Lauf meines Lebens mehrere unterschiedliche Berufe erlernt. Ich habe jeden davon gut und erfolgreich ausgeführt. Vielleicht erwerben Sie dermaleinst den Horizont, dass man wegen einer Berufskrankheit, einem Unfall, zur medizinischen Selbstverteidigung (bitte um Nachsicht, liebe Ärzte, aber das braucht man manchmal), einem sonstigen Zwischenfall, aus erworbener Überzeugung oder einfach nur weil man dem Lauf des Lebens folgt, seinen Weg ändert oder ändern muss.

Wäre Ihnen denn ein 18-jähriger HP frisch von der Schule ohne jede Erfahrung lieber?

Ich bete für Sie.

Beste Grüße,
S. Hain

#158 |
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Heilpraktikerin Evelyn Burberg
Heilpraktikerin Evelyn Burberg

Sehr geehrter Herr Dr. med Herbert Hagen,
Ihren Beitrag finde ich absolut top! Vielen Dank!

#157 |
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Laura Werner
Laura Werner

Lieber Herr van den Heuvel.

Als Heilpraktiker für Psychotherapie in Vorbereitung und zertizifierter systemischer Berater stimmt mich Ihr Artikel traurig.
Entgegen Ihrer Auffassung, darf ich als HP-Psych Kunden mit Störungswert nicht! behandeln, werde aber nach bestandener Überprüfung und wenn etwas “schiefgehen” sollte, als Angehöriger eines Heilberufs rechtlich einer medizinischen Fachkraft gleichgestellt. Zudem schützt mich die öffentliche-rechtliche Gesetzgebung nicht gleichgestellt, wie die der medizinischen Fachkräfte.
Gleichsam dürte ich nach bestandener Überprüfung weitaus weniger Aufgaben als medizinsche Fachkraft ausüben, was viele Ärzte als Arbeitgeber nicht erfreuen dürfte.
Zudem finde ich Ihren Artikel unsauber recherchiert, weil -neben einigen anderen Gesetzen- z.B. auch das Einkommensteuergesetz aus dem Jahr 1934 stammt und sich zum Thema Heilkunde leider auch viele andere praktizerende medizinische Fachkräfte in der NS-Zeit strafbar machten.

Es ist wirklich schade, die Berufsgruppe eines heutzutage anerkannten Heilberufs in die ekelhaft braune Ecke zu stellen.

#156 |
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Dr. med Herbert Hagen
Dr. med Herbert Hagen

Mal zur emotionalen Entlastung aller HP`s: Sie brauchen sich kein schlechtes Gewissen zu machen. Wir konkurrieren im Alltag nicht, sondern ergänzen uns. Wir Kassenärzte behandeln mehr oder weniger ernste Erkrankungen. Die HP `s in der Regel Befindlichkeitsstörungen die im engeren Sinne nicht medizinisch behandlungsbedürftig sind. Trotzdem ist Ihre Arbeit wichtig und wertvoll. Es gibt an den Rändern Überschneidungsbereiche, z.B. bei den Igelleistungen. Von denen lebt man als Kassenarzt aber nicht, sondern man bietet im Fachbereich ergänzende sinnvolle Verfahren an, viele davon aus der Naturheilmedizin. Dort haben wir gelegentlich leichte Konkurrenz, die aber für beide Seiten nicht wirklich wirtschaftlich bedeutend ist. Übrigens darf ich als Arzt auch die sog. homöopathische Anamnese mit der Ziffer 30 abrechnen. Hinterlegte Zeit 1 Stunde. Man kann das gut analog zur TCM Anamnese verwenden, ups plötzlich keine 8 min Medizin mehr. Da stimmen aber die Klischees nicht mehr oder? Die entsprechende Klientel überlasse ich gerne naturheilkindlichen Ärzten und HPs am Ort, wenn es nicht direkt in meinen Hauptbehandlungsbereich fällt, damit ich mehr Zeit für meine `schwerer` Erkrankten Patienten habe. Bei uns vor Ort klappt das gut in Zusammenarbeit mit den nicht kassenärztlichen Praxen. Die sind halt anders ausgelegt. Besser? Nee, sicher nicht. Aber anders im durchaus positiven Sinn. Aber Akupunktur, Neuraltherapie, Chirotherapie u.s.w. in meinem Fachbereich mache ich selbst, denn ich habe das richtig gelernt und jahrzehntelange Erfahrung. Übrigens verbitte ich mir genauso Bezüge zu Mengele und Co wie HPs entsprechende Bezüge zur Nazizeit. Ich bin Jahrgang 1964. Aus meiner Großelterngeneration hat kaum jemand diesen unseligen 2. Weltkrieg und die Nazizeit überlebt. Eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema lohnt sich trotzdem.

#155 |
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HP Maria Gutmann
HP Maria Gutmann

Maria Gutmann
HP
Ganz unabhängig vom Inhalt des Textes erstaunt und schockiert mich der oft sehr negative, abwertende Tenor in vielen Beiträgen.
Warum die Abneigung, warum die Häme?
Generell sollten wir uns doch gegenseitig die besten Heilungsabsichten unterstellen, dann hätten wir ein komplementäres Gesundheitssystem, das dem Patienten ( und um den geht es doch in erster Linie, oder täusche ich mich?) ein Mehr an Möglichkeiten bietet.
Ich jedenfalls habe vor einer gut funktionierenden Schulmedizin größten Respekt und möchte auf ihre Segnungen nicht verzichten, weder für mich noch für meine Patienten!
Ein Privileg ist, dass wir unseren Patienten mehr Zeit widmen können und unsere Patienten sich oftmals sehr bewußt für eine Behandlung bei uns entscheiden.
Mir ist allerdings immer wohler, wenn die Patienten parallel auch schulmedizinisch betreut sind.
Dieser Respekt den ich Ärzten entgegen bringe ,ist mir umgekehrt eigentlich auch immer begegnet.
In anderen Ländern, die keine Heilpraktiker ,aber durchaus auch heilende Berufe haben, gibt es meines Wissens nicht eine solche Aggressivität und Kokurrenz unter den Berufsgruppen …nicht in der Weise, wie sie sich in diesem Blog wiederspiegelt..
Ob das nicht doch mit unserer Nazivergangenheit zu tun hat, diese Bedürfnis im Anderen das Schlechte zu sehen…?
Seien wir doch einfach entspannt , höflich und respektvoll miteinander, es gibt doch wahrhaftig genug Platz für alle!

#154 |
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Heilpraktiker

peter eckert, heilpraktiker,

der Gast bringt es auf den Punkt. Ich frage mich warum bietet man auf dieser Plattform jemandem der sich Journalist nennt die Möglichkeit eine ganze Berufsgruppe indirekt in die rechte Ecke zu stellen. Wenn das die intellektuellen Ärzte für gut heißen, na dann gute Nacht.

#153 |
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Heilpraktikerin Martina Bender
Heilpraktikerin Martina Bender

Tante Jay
Sie scheinen ein recht begabter Lügenbold zu sein, oder unter Pseudonym, der Autor dieses Lügenpamphlets selber? Kommt mir so vor. Wusste gar nicht, dass der über die Rattenlinien aus Deutschland rausgeschaffte Dr. Mengele Heilpraktiker war, muss mir glatt entgangen sein und das obwohl ich so viel über das dritte Reich gelernt habe.

#152 |
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Gast
Gast

…ich frage mich nun was das hier soll…?
Ich verstehe nicht um was es hier geht?
Verarbeitung der Kriegsschuld? Abgeben der Kriegsschuld?
Rechtfertigung für seine Großeltern?
Angst und Hetze?
Wen bringen diese Zeilen hier weiter? Welchen Mehrwert hat dieser Arrtikel für die Community? Das ist werde wissenschaftlich wertvoll noch fundiert noch lehrreich.
Sorry, das ist ein Grund für mich mich anzumelden!

#151 |
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Heilpraktiker

Kaum einer der Patienten, die erstmalig einen Heilpraktiker aufsuchen, war nicht vorher wegen des selben Krankheitsbildes bei häufig mehreren Ärzten, deren Leistungen dem Patienten unzureichend schienen?
Gerade in der heutigen Zeit der 8-Minuten-Medizin stünde es jenen Ärzten gut an, angesichts dieses kümmerlichen Hetzartikels in sich zu gehen und sich zu fragen, warum ihre Patienten schlussendlich beim Heilpraktiker landen. Gefällt ihnen das nicht, sollen sie einfach so gut arbeiten, dass der Patient sich ausreichend bei ihnen aufgehoben fühlt.
Es sind eben vorwiegend wohl genau jene Ärzte, die sich an dieser alten, sich periodisch wiederholenden Hatz auf einen vermeintlich konkurrierenden Berufsstand beteiligen.
Nach fast einem Jahrzehnt Kliniktätigkeit und fast dreissig Jahren in eigener Praxis habe ich nur zu oft erlebt, dass Ärzte selbst das im übrigen rein standesrechtliche, einer gewissen Hybris entsprechende, längst überholte Zusammenarbeitsverbot als störend empfanden. Und dass meine ärztlichen Patienten dann in ihrer Praxis gegen Heilpraktiker wettern, ist mir nie zu Ohren gekommen.
Je schematischer, je leitliniengläubiger, je weniger individuell, je weniger causal und je schneller meine “ärztlichen Kollegen” ihre Patienten mit Antisymptomatika ‘therapieren’, desto mehr echte Naturwissenschaftler mit Dr.rer.nat.-Promotion werden ihnen als Heilpraktiker zukünftig durchaus akademisch Konkurrenz machen.
Und all jene, die Homöopathie als eine Erfindung der Heilpraktiker zu diffamieren versuchen, sollten sich vor einer erneuten Äußerung zum Thema vergegenwärtigen, dass Samuel Hahnemann Arzt war, dass es homöopathische ärztliche Fachgesellschaften und eine vom ärztlichen Kammerwesen vorgesehene mehrjährige Ausbildung für die Zusatzbezeichnung Homöopathie gibt. Warum, Herr van den Heuvel, berichten Sie nicht einmal darüber?

#150 |
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Jochem Jerry Knoll
Jochem Jerry Knoll

Da wird doch klar, wo die DOCs stehen, und wen sie CHECKen. Ein Hoch auf die Meinungsfreiheit. Ein Chemiker als Schlagzeilenproduzent für die Ärzte? Es lohnt gar nicht, diesem Artikel mit Sachargumenten entgegenzutreten. Einzig DocCheck ist damit entlarvt. Weiter so, dann ist zumindest klar, wie die Quelle zu deuten ist.

#149 |
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Tante Jay
Tante Jay

Oh, Herr Gehrmann, sie schreiben fürs Zentrum der Gesundheit oder den Kopp-Verlag?

#148 |
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Tante Jay
Tante Jay

Es ist klar, kommt man mit Argumenten nicht an, dann muss man psychologisieren und die persönliche Integrität desjenigen in Zweifel ziehen.

Das sagt im übrigen mehr über den Anwerfenden aus als über mich. In ihrem Fall zeigt es die absolute Arroganz gepaart mit Unwissen.

Frau Hain: Die meisten Heilpraktiker haben also eine grundsolide Ausbildung und was anständiges gelernt? Dann frage ich mich, warum sie Heilpraktiker geworden sind und nicht im erlernten Beruf arbeiten.

Evtl. hats da für die Zulassung nicht gereicht?

Frau Rathmann, auf ihre Frage, ob alle, die ihren Beruf mit Sorgfalt ausüben, nun hinwerfen sollen: JA. Eindeutiges JA.

Denn die Sorgfaltspflicht beinhaltet auch eine Einschätzung der tatsächlichen Leistungskraft. Heilpraktiker können alles das “heilen”, was so oder so abgeheilt wäre. Aber alles, was mehr braucht als nen Löffelchen voll Zucker, das könnt ihr nicht heilen. Keinen Krebs, keine entgleiste Infektion (noch nicht mal ne nicht entgleiste, das macht der Körper im Zweifel selber) und zu allem Überfluß seid ihr in der großen Mehrzahl auch noch Impf”gegner” (oder wie ich sie nenne: Unverantwortlich)

Und das mit Argumenten, die mit Wissenschaft und Fakten soviel zu tun haben wie Heilpraktiker und Homöopathie mit evidenzbasierter Medizin.

#147 |
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Medizinjournalist

Danke, Hr. Dr. Adler,
für Ihren Beitrag. Stellvertretend auch für manchen Beitrag aus anderer Feder.

Zu Hrn. v. Heuvel fällt mir ein: “Wer nichts wird, wird Wirt. Ist ihm auch das misslungen, reist er in Versicherungen”. Reisen Sie jetzt, nach Ihren Vorberufen, statt “in Versicherungen” nun als Fachjournalist? Dann sollten Sie wenigstens diese Notlösung richtig erlernen. Damit Sie nicht auch noch den Journalismus besundeln. Es reicht, wenn Sie sich besudeln. Ihr infamer Kommentar ist jedenfalls weit von gutem Journalismus entfernt und gehört in die Ecke Sensationsjournalie (wenn auch auf einem etwas höheren Niveau als jenes der Boulevardpresse. Aber die schreibt ja für Jedermann).

#146 |
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Herr Mike Dietze
Herr Mike Dietze

Ein guter Anlass den Newsletter zu kündigen. Das ist einfach nur Hass gegen den Berufsstand des Heilpraktikers. Davon unabhängig gibt es Widersprüche in sich. Wenn die Homöopathie so wirkungslos ist, wie sie die Schulmedizin darstellt, wieso konnten dann Menschen im KZ damit geschädigt werden?

#145 |
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Heilpraktiker

(Ich schreibe den Artikel lieber unter meinem Namen, habe zu früh auf senden gedrückt.)
Herr van den Heuvel,
mit diesem Artikel haben sie niemanden einen Gefallen getan. Einzig schaukeln Sie hier eine unnötige Polemik hoch.
1. Viele Hp´s sind promoviert in anderen Naturwissenschaften.
2. Viele Hp´s sind Zahnärzte oder Tierärzte.
3. Viele Hp´s haben sehr viel Lebenserfahrung bevor Sie Hp geworden sind und
viel soziale Kompetenz mit.
Herr van den Heuvel, etwas differenziertes Denken hätte Sie vor Pauschalurteilen bewahrt. Meines Wissens waren es Chemiker, welche die in den KZ benutzen Substanzen entwickelt haben und auch Ärzte, die diese benutzt haben.
Natürlich würde ich mir als HP auch klare Ausbildungs- und Prüfungsrichtlinien wünschen, jedoch spricht die hohe Durchfallrate für verantwortungsvolle Prüfungen durch die Amtsärzte.
In vielen Ausbildungsinstituten z. B. für Akupunktur, Chirotherapie, Neuraltherapie, Umweltmedizin u.v.m. sitzen Ärzte und Hp´s nebeneinander und lernen und üben zusammen. Oft erwachsen daraus Netzwerke zum Wohle der Patienten.
Ich selber mache als Hp Kurse für Ärzte, die gut besucht sind und von den Kammern bepunktet werden.
Warum wird immer die Homöopahie als Negativbeispiel herangezogen? Wer darüber sich negativ äußert, hat in der Regel gar keine praktische Erfahrung mit der H. gesammelt – weder als Therapeut noch als Patient.
Wieviele Verfahren der Schulmedizin erweisen sich nach Jahren als sinnlos oder sogar gefährlich.
Bitte liebe Therapeuten aller Fassetten, lasst doch endlich einander bestehen. Die Patienten stimmen doch längst mit den Füßen ab. Wenn wir Hp´s keine Erfolge hätten, wären wir längst Pleite. Hinter uns stehen keine Kassen – nur eine gute Mundpropaganda.
Ich rufe hier zu einem sinnbringenden Austausch auf!
Bitte DocCheck, lassen Sie unsinnige Artikel wie diesen nicht erscheinen, kontrollieren Sie ihre Autoren. Ich habe hier schon viele gute Erkenntnisse gewonnen, machen Sie ihren breiten Focus nicht kaputt durch obige Autoren.
Matthias Reikowski

#144 |
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Heilpraktikerin

Liebe Tante Jay,

nun, allgemein zählen Verhaltenstherapien und viele andere zu den anerkannten Methoden. Viele Heilpraktiker haben eine grundsolide und einwandfreie Ausbildung.
Sie tun mir leid, und vor allem Ihre Patienten.

#143 |
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Heilpraktikerin Evelyn Burberg
Heilpraktikerin Evelyn Burberg

Liebe Tante Jay, es tut mir leid für Sie, Ihnen muss mal Jemand ganz schön weh getan haben. Ich drücke Ihnen herzlichst die Daumen, dass Sie einen guten Therapeuten finden. Und die gibts wirklich, auf beiden Seiten ;-)

#142 |
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Heilpraktikerin

Herr van den Heuvel,
was jetzt? Was wollen Sie erreichen, was haben Sie mit diesem Artikel erreicht?

Dass das HP-Gesetz im 3. Reich kreiert wurde, können Sie wohl keinem Heilpratiker anlasten. Sollen nun alle, die ihren Beruf mit Sorgfalt und Achtung dem Patienten gegenüber ausüben, hinschmeißen?
So vieles wurde in dieser Zeit verbrochen, viele medizinische Kenntnisse wurden damals gewonnen, weil am ‘lebenden Objekt’ ‘geforscht’ wurde. Ich finde das verabscheuungswürdig. Werden aber deshalb alle Ärzte geächtet? Es wäre wohl einfach nur dumm, so etwas zu tun, nicht wahr?

Dass es Scharlatane gibt, die gutgläubige Menschen ausbeuten, ihnen die nötige Hilfe aus Gier nicht zukommen lassen, das wissen wir und auch das ist verabscheuungswürdig. Unter der Ärzteschaft gibt es auch genug Quacksalber! Als Krankenschwester habe ich etliche Ärzte erlebt, die man besser nie auf die Menscheit losgelassen hätte. Der Mensch funktioniert für die meisten Ärzte immer noch in Einzelteilen und sie wundern sich, wenn es irgendwann an anderen Stellen wehtut, als die sie gerade behandeln. Was nicht sein kann, das nicht sein darf… Mal ganz davon abgesehen, dass Gier und Unwissen auch unter Ärzten kursiert, sollte bekannt sein.

Ob es sinnvoll ist das Gesetz zu verschärfen, vermag nicht zu beurteilen. Eine Unterrichtspflicht halte ich für angemessen. Die Voraussetzungen zur Überprüfung sollten vereinheitlicht werden. Ich jedenfalls, bekam meine Zulassung nicht geschenkt.

Ich finde, Sie nehmen hier einen Umstand aus dunkler Vergangenheit zum Anlass, um es den schlimmen Heilpraktikern mal so richtig zu zeigen, wer hier das Sagen hat, wer der/die Bessere ist, wer die Macht haben soll.
Dieser Artikel lässt eine umfassende Sichtweise völlig vermissen. Aber bei einem Gegner von einer Sache und/oder Menschen, ist das auch nicht anders zu erwarten.

#141 |
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Tante Jay
Tante Jay

Frau Burberg: Wenns nur um das Wohl des Patienten geht, arbeitet man am besten mit Heilpraktikern zusammen, indem man die abschafft.

Das ist fürs Heilpraktikergesetz echt überfällig.

Es gibt nur einen einzigen Punkt wo Heilpraktiker punkten können, liebe Ärzte. Und das ist in der persönlichen Ansprache – bei vielen haperts da echt. Entweder haste da Schwester Rabiata vom BDSM-Club Peitsche Nordost stehen oder jemanden, der mit angelegten Ohren durch die Praxisräume fliegt (das können die Kollegen der Knochenbrecherzunft sehr gut, die sind auch Weltmeister im IGeLn) oder jemanden, der sich in medizinischen Fachbegriffen ergeht, damit er nicht mit der Diagnose rausrücken muss.

Ich kann mit allen dreien inzwischen umgehen. Schwester Rabiata hat sofort nen Patienten weniger, Der Fliegenfänger wird eingefangen und nicht eher rausgelassen, als bis ich eine nicht geigelte Diagnose hab und den Fachschwurbler schlag ich mit seinen Argumenten – ich versteh inzwischen Medizinisch ;)

Klappt aber nicht bei jedem. Und hier haben Heilpraktiker den einzigen Vorteil, wenn man so will. In Ermangelung wirksamer Therapien müssen sie den Bullshit, den sie da verzapfen, auch verkaufen. Sonst zahlen die Leute nämlich nicht.

Und das merkt man dann doch schon im Umgang mit dem Patienten.

Hach, DAS war jetzt ein bildschöner Rundumschlag, oder?

#140 |
  0
Heilpraktikerin

Nun, ich bringe es immerhin auf zwei abgeschlossene Studien in Verhaltens- und Kognitiver Verh.Therapie, ein Diplom, Dauer insgesamt 4 1/2 Jahre; zusätzlich während etwa 6 Jahren Weiterbildungen mit Einzelcoaching und Supervision in DE, USA und UK, dazu die Ausbilderzertifizierung für Hypnose in den USA und dezente einzelne Kürs-chen anderswo.

Die HP-Prüfung (Heilpraktiker/-in für Psychotherapie, für die Genauigkeitsfans) war meine Ausübungserlaubnis. Die andere Bürokratiemühle hierzulande – wir sind schliesslich weltbekannt für langes Fackeln – wäre wahrscheinlich erst posthum zu Ende gewesen.

Ich habe einigen approbierten Kollegen geraten, wer sich so äussert soll doch mal so eine Prüfung absolvieren. Es sind durchaus schon Ärzte durchgefallen.

In meiner Ausbildung wurde sehr viel über die NS-Vergangenheit vorgetragen. Ich habe auch im Ausland oft, besonders als Deutsche, mit diesen Themen Berührung gehabt, zB. bei PTBS oder bei Schmerzstörungen, die woanders um Einiges ernster genommen werden. Allgemein zusammengefasst befasst man sich in anderen Ländern wesentlich mehr mit dem Heilauftrag als solchem. Die braune Vergangenheit geht mich jedenfalls nur therapeutisch und persönlich in der Beziehung zum Patienten was an.
Es muss doch mal Schluss sein mit diesem kollektiven Verdammungswahn! Das kann man ja schon fast in den ICD als extra Störungsbild aufnehmen!

Dieser Artikel ist einseitig, missgünstig und schlecht geschrieben. Die HP´s können nichts für das, was (uns allen übrigens!) damals aufgetischt wurde.

Nichts für ungut, liebe Kollegen im Heilberuf.

#139 |
  1
Gast
Gast

Ähnlich schwammig verhält es sich in deutschland mit “zusatz” ausbildungen für ärzte.
So dürfen ärzte unter dem deckmantel des mitunter jahrzehnte zurückliegendem medizinstudiums( und wir alle wissen, wie schnell man zum fachidioten wird und ‘unwichtiges’ aus dem studium aus dem gedächniß streicht)
nach einem wochendkurs schiropraktisch an den wirbelsäulen ihrer ‘opfer’ herum hantieren.genauso verhält es sich mit akkupunktur und vielen anderen therapie und Behandlungsformen. Heilpraktiker übrigens auch, was genauso lächerlich ist.
Über sinn und unsinn so mancher deutscher gesetze lässt sich sicher diskutieren. Unsinn und nepper schlepper wird sowohl bei den ärzten als auch bei den hp’s betrieben. Neid und missgunst stehen seit jahrzehnten im vordergrund. Der “möchtergern gott in weiß” liebt sein schubladen denken nunmal, genauso wie der hp alles schulmedizinische als ‘teufelszeug’ abtut.
Warum ist es so schwer zusammen zu arbeiten und vom wissen und den fähigkeiten des anderen zu profitieren?
Übrigens ist der ‘rückblick’ auf die herkunft des hp gesetzes mehr als nur armseelig und an peinlichkeit kaum zu überbieten.
(lieber wäre mir eine vernünftige diskussion über eine vereinheitlichung der hp ausbildung an einer präsensschule, was ich sehr befürworten würde, statt hier wie im kindergarten auf fragwürdige herkunften diverser gesetze anzusprechen und das aus purer missgunst, ohne sich genau informiert zu haben)
wo gerade die schulmedizin sich zu dieser grausigen zeit auch nicht mit ruhm bekleckert hat.

#138 |
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Heilpraktiker

“Heil Hahnemann” halte ich für kaum erträgliche dümmliche Polemik. Die medizinischen Erkenntnisse von Dr. Mengele( ist der eigentlich je offiziell aus der Medizin ausgeschlossen wurden? (Ehrliche Frage!)) werden noch heute von der Medizin zähneknirschend benutzt.
Ich bin Heilpraktiker, ich bin Homöopath und ich bin kein Nazi!

#137 |
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Wollte man heute alle Berufsstände verunglimpfen, die während des Naziterrors schwerste Schuld auf sich geladen haben, ergäbe das eine lange Liste. Auch ich als Biologe mit genetischer und strahlenbiologischer Tätigkeit könnte mich dann nicht mehr im Spiegel anschauen. Es geht doch heute nicht mehr um die völlig zweifelsfrei geklärte Schuld der Deutschen über alle Berufsgruppen hinweg, sondern es geht um unsere Verantwortung, im Bewusstsein dessen, was geschehen ist, jedes neue Auflackern im Keime zu ersticken – egal ob wir heute einer ärztlichen, heilpraktischen, juristischen, biologischen oder anderen Tätigkeit nachgehen, die im Dritten Reich zu Grausamkeiten missbraucht wurde. Auch wenn´s nach heiler Welt klingt: Wir müssen uns vertragen, wachsam sein und gemeinsam am richtigen Strang ziehen!

#136 |
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Gast
Gast

Guten Tag,
ich habe mir nun alle Kommentare durchgelesen und mir die Zeit dafür tatsächlich genommen.
Ich finde es so schade, daß diese Aberkennung stattfindet. Der Patient sollte die Möglichkeit haben rundum und bestmöglich betreut zu werden. Arzt und HP könnten genau das, wenn man sich nicht so viel Sorgen um das Gutdünken der Außenwelt machen würde.
Mein Großvater kämpfte im 2. Weltkrieg. Ich zwei Generationen danach habe das Thema in der Schule ausgiebig behandelt. Mit Zeitzeugen. Wir werden weltweit immer wieder mit der deutschen Vergangenheit konfrontiert. Also setzen wir uns damit auch ständig auseinander. Das muß auch so sein.
Den Bogen zu den HPs zu ziehen hm….
Zu den Ärzten…..wieso können wir nicht einfach das machen, was uns an dem Beruf so begeistert. Deshalb üben wir ihn doch aus. Fachmaterial und niedergeschriebene Erfahrungen gibt es für die HPs in der Naturheilkunde zum Beispiel von einem indischen Kinderarzt, in der orthopädischen Ecke von einer amerikanischen Ärztin. All der Wissensaustausch sollte uns mehr bereichern als darüber zu streiten, ob ein Fachlaborant fähig ist einen Artikel zu schreiben.
Unsere Zeit ist wertvoller.

#135 |
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Tierheilpraktiker

Sehen wir mal davon ab dass der Autor offensichtlich nicht viel Ahnung von dem Thema hat, unterliegt er “leider” einem großen Irrtum. Der Ursprung des Heilpraktikergesetzes wird nicht ungern besprochen. In jeder guten HP-Ausbildung wird dieses Thema sehr ausführlich besprochen und erklärt.
Hier wird wieder einmal sehr deutlich wie ein Autor versucht seine recht schräge Meinung zu veröffentlichen. Eigentlich sehr schade wenn solche journalistisch schlecht gearbeiteten Artikel veröffentlicht werden. Mich würde auch nicht wundern wenn der Autor Mitglied der GWUP wäre. Einige Äusserungen kommen mir recht bekannt vor.

#134 |
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Heilpraktiker

Ein Arzt hat die Homöopathie erfunden, Ärzte führten homöopathische Versuche im Konzentrationslager durch, dem Heilpraktiker wird es angelastet …
Was soll diese Hetzpropaganda? Ich wäre eher daran interessiert, was besser gemacht werden kann, auf der Seite der Heilpraktiker und auf der Seite der Ärzte. Wie soll die zukünftige Entwicklung aussehen? Wo wollen wir hin?

#133 |
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Heilpraktikerin Evelyn Burberg
Heilpraktikerin Evelyn Burberg

Dr. Med. Herbert Hagen und Tante Jay , mit einem Hammer kann man einen Nagel in die Wand schlagen, aber auch Jemanden erschlagen. Es kommt darauf an wie geschickt man damit ist und WER damit und mit welchen Motiven er damit arbeitet. Alle die zum Wohle des Patienten, die sollten zusammen arbeiten. Alle Anderen können sich ja weiterhin gegenseitig beschimpfen, wer den Schaden hat ist ja klar. Ein Uniabschluss sagt nicht aus, WER jemand ist, mit welcher Motivation. Evtl ist dann nur der Hammer gut. Und es gibt sehr verschiedene tolle Hammer.

#132 |
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Danke für den Artikel. Die künstliche Entrüstung der Heilspraktiegerzunft war zu erwarten. Viele dieser Heilsbringer ‘drohen’nun, aus diesem Forum auszuscheiden. Hoffentlich gehen möglichs viele, das käme dem Niveau der künftigen Kommentare zugute.
Ich ärgere mich schon lange über die dümmlichen Beiträge dieser Heilskaste.

#131 |
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Tante Jay
Tante Jay

#133:Na ja, ich hab eine fundierte Ausbildung in TCM (1600l Std), mit Klinikaufenthalt in China.

Also eine schweineteure Ausbildung in nicht evidenzbasiertem Humbug bezahlt (mit übrigens viel zuvielen Stunden), in China dann nochmal richtig verarscht worden (ja, das machen die Chinesen, vor allem, wenn die Leute Geld mitbringen) und dann behauptet man, man wäre besser als ein Arzt.

TCM ist übrigens nicht besser als Homöopathie. Alles, was über den Placeboeffekt rausgeht, könnt ihr nicht heilen.

#130 |
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Gast
Gast

Na ja, ich hab eine fundierte Ausbildung in TCM (1600l Std), mit Klinikaufenthalt in China.
Die meisten Aerzte haben grad mal 200-300 Std die Akupunktur gelernt.
Ha, welche Ironie. Mein Mann ist Arzt und hat jeden Tag mit mir gelernt und hat gesagt “ihr lernt das richtige, nicht wie wir, so viel Mist den man nicht braucht.
Ach ja, die Testate bei den Aerzten sind doch auch Multiple choice.
Bei 20% der HP die bestehen machen grad mal 10% eine Praxis auf und davon ueberleben 1%.
Nicht unbedingt, weil sie schlecht sind (gibt es auch). Bei uns muessen die Patienten selber bezahlen.
Ich wuerde aber eine staatl. Ausbildung begruessen, um endlich dieses leidige Thema zu beenden.

#129 |
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Tante Jay
Tante Jay

Ach watt schön. :)

#98 macht sich zum Affen und merkts noch nicht mal:
Dieser total unqualifizierte Artikel ist ein Schlag ins Gesicht für alle HP mit Abi oder gleichwertigem Schulabschluss, die äußerst motiviert sich ständig fortbilden, um ihr Können in den Dienst der Patienten zu stellen, die von der Schulmedizin nur zu oft allein gelassen werden.

*kicher* also ÄRZTE (das sind die die heile machen) haben einen Universitätsabschluß. Die bilden sich übrigens auch fort.

Dann wurde ich gefragt, wieviele Heilpraktiker ich kenne – auf einmal werden Statistiken hervorgeholt bzw. kommt dann vorhersehbar das Argument, dass das nicht aussagekräftig ist, weil viel zuwenig (jetzt wird natürlich das Argument kommen, dass ausgewichen wird).

Es wird bezweifelt, das Heilpraktiker töten.
Doch, das tun sie – für mich sind das mörderische Quacksalber:
http://whatstheharm.net/

Eine sehr schöne Zusammenstellung, was alles an Kurpfuscherei und Quacksalberei getrieben wird. Alleine, dass die meisten “Heiler” gegen Impfungen sind, disqualifiziert sie schon aufs übelste.

Herr Buchberger, falls sie hier noch mitlesen: Ich lebe nur deshalb noch, WEIL es evidenzbasierte Medizin gibt. Wäre ich auf ihre Voodoo-Puppen angewiesen, wäre ich bereits tot.
Überlebte Krebserkrankung, überlebte Bauchfellentzündung aller vier Quadranten nach Darmdurchbruch, diverser Kleinkram wie Schilddrüsenresektion, weil zu groß, Gallenblase raus, weil versteint, Narbenrevisionen, weil Bindegewebsschwäche und große Narben halt nicht so zusammenpassen.

KEINE EINZIGE dieser Erkrankungen kann euer gesundbeten heilen. Ich wäre schon tot, hätte ich mich auf euch verlassen.

Ach, es gibt so eine schöne Geschichte mit ein paar Vertretern der NGM.

Die standen nach meiner Krebsdiagnose vor meiner Haustür und wollten vor der “schulmedizin” warnen und dass ich doch ganz sicher tot wäre, wenn ich mich den “verbrecherischen” Ärzten anvertrauen würde.

Das erste mal das ich jemanden buchstäblich von der Tür weggeprügelt hab. Mit dem Nudelholz. :)

#128 |
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Student der Humanmedizin

Seit wann sind NationalSOZIALISTEN bitte rechts? (Für Verwirrte nochmal einfach: links: Kollektivismus, Staatsallmacht – rechts: Persönliche Freiheit, Eigenverantwortung). Und was bitte hat unsere Gesellschaft aus 2 sozialistischen Diktaturen im 20ten Jhdrt. gelernt (Es wird ja ständig kräftig “Aufgearbeitet” – zumindest wenn dabei Fördergelder für sozialistische Mischpoke rausspringen)? Wir haben eine Staatsquote von weit über 50%, was die geschundene Wirtschaft erarbeitet wird in ein sozialistisches Gesundheitssystem gesteckt, das die Ärzteschaft zu Komplizen unzureichender Versorgung macht und Wettbewerb ausschaltet. Wer zum Heilpraktiker geht weiß (kann zumindest wissen), dass er nicht aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse (“Schulmedizin” pah! würde die wissenschatliche Medizin Dogmen blind folgen wären die Lehrbücher länger aktuell….) behandelt wird. Von der Krankenkasse wird der Patient aber betrogen – darauf muss aufmerksam gemacht werden, das Problem des Gesundheitssystems ist das System und das ist die Konstante, dass Sozialisten die Gesundheit ihrer Untertanten nämlich herzlich wurscht ist ob mit Stacheldraht oder (noch) ohne!

#127 |
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Historiker
Historiker

@Gast – ich auch: “Bereits im April 1933 sandte Immanuel Wolf, Vorsitzender des „Reichsbundes für Homöopathie und Gesundheitspflege“ gemeinsam mit anderen eine Ergebenheitsadresse an Adolf Hitler, in der die „uneingeschränkte Mitarbeit an der Gesundheit des Volkes“ angekündigt wurde.” Weiteres steht auf https://de.wikipedia.org/wiki/Homöopathie_im_Nationalsozialismus

#126 |
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Gast
Gast

Sehr geehrter Herr van den Heuvel,

ich habe mir die Mühe gemacht und nachrecherchiert und würde Sie bitten
sich mal die Expertise von Prof. Dr. Robert Jütte, Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung durchzulesen.
“Homöopathie und Nationalsozialismus” eine historische Expertise!!!!
Ich denke wer diese Expertise liest, braucht in keine Richtung urteilen!

#125 |
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Dr. med Herbert Hagen
Dr. med Herbert Hagen

Jesus, welch ein Leidensdruck! Über 120 Kommentare, weil an der heiligen Kuh Heilpraktiker gekrittelt wird. Ich fasse es nicht! Und das auf einer Plattform auf der jeder sogenannte alternative Heiler Ärzte schmähen dürfen ohne jede Einschränkung.
Trotzdem: ich halte den Verweis auf die Nazizeit für irrelevant. Das ist Sache der Fachgesellschaft der Heilpraktiker sich angemessen mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Ups, welche Fachgesellschaft? Welcher Berufsverband?
Einzig unterstütze ich die Forderung dass die Qualifikation zur Ausübungen des zu schützenden Berufes staatlich festgelegt werden muss, die Ausbildung staatlich organisiert, die Prüfung ebenfalls. Gesundheit ist zu wichtig als das da Laienspieler und Scharlatane mitmischen dürfen ohne das man sie aus dem System entfernen kann ( mangels Berufsordnung und berufsständische Aufsicht). Man kann übrigens hervorragend mit Ärzten zusammenarbeiten die sich auf Naturheilverfahren spezialisiert haben und entsprechende Zusatzqualifikationen erworben haben. Mit Heilpraktikern ohne abgeschlossenes Medizinstudium eher nicht. Ich kann auch gut Backen ohne das ich mich deswegen Bäcker nenne und mir anmaße besseres Brot zu backen als einer der das gelernt hat. In der Medizin soll das gehen? Lächerlich!

#124 |
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Dr. med. Lesch
Dr. med. Lesch

Diejenigen, die sagen wir hätten Angst, dass die Patienten wegbleiben um lieber zum HP zu gehen, haben recht. Ich habe auch Angst, dass die Patienten wegbleiben. Nämlich für immer…. ca. 3 M unter der Erde.

#123 |
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Heilpraktikerin Moana Harder
Heilpraktikerin Moana Harder

Und nun? Nichts in der Vergangenheit hat Bedeutung, außer das, was wir der Vergangenheit an Bedeutung beimessen. ;-)
Noch ein Satz zu diesem Hick Hack in den Kommentaren.
Ich denke, wenn sich die, die hier am lautesten schreien, etwas in Demut üben könnten, stände es ihnen sicher besser. Jeder tut das, was er am besten kann und keiner kann alles. Kein HP und auch kein Arzt. Sie täten wohl gut daran in einigen Gebieten, wie denen der Ernährung, Psyche und Hormonen, etwas zusammenzurücken. Schließlich geht es nicht um die Selbstverwirklichung eines Arztes oder Heilpraktikers, sondern um Menschen, die Hilfe suchen.
Also, was soll das Theater. Keiner ist besser als der andere. Das denkt er nur und darin liegt der große Irrtum.

#122 |
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Dr. Doom
Dr. Doom

Neulich (Freitags) in der Praxis: Mutter mit 6Jährigem Sohn. Dieser war etwas verschnupft. Mutter: Also mein kleiner ist etwas erkältet, aber wir waren am Montag schon beim Heilpraktiker, der hat ihm 3 (in Worten DREI) verschiedene Globuli verschrieben – und heute geht es ihm auch schon besser! Aber ich wollte, dass nochmal vor dem WE nochmal ein Arzt darauf schaut…
Ich war über diesen Heilungserfolg, der wahrscheinlich, wie eine der Stammesschamaninen hier so schön schrieb, aus dem tiefsten Bedürfnis zu Helfen enstand, beeindruckt! Und vielleicht auch ein wenig Neidisch auf das wesentlich höhere Honorar, welches dafür geflossen ist…

#121 |
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Dr. med.
Dr. med.

Das mit der 80%-Durchfallquote gilt doch nur im 1. Waschgang und nur bei einigen Gesundheitsämtern. Im Mittel dürfte sie eher zwischen 50 und 70% liegen. Der besondere Clou: Heilpraktiker können die Prüfung so oft wiederholen, wie sie wollen (lach). Bei Medizinern ist nach dem 3. Mal Schluss. Statistiken, wie viel am Ende tatsächlich ausgesiebt werden, gibt es nicht. Viele scheinen es nicht zu sein, denn die Zahl der HPs hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt.

#120 |
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Dr. Adler
Dr. Adler

Ein Studium bedeutet nicht nur das Vermitteln von Wissen sondern auch die Formung des Geistes. Ein großteil der klinischen Arbeit besteht, zumeist aus aus Zeitmangel, nur noch darin diagnostizierten Erkrankungen ein Phramazeutisches Produkt entgegen zu setzen. Das nenne ich eine Indoktrinierung der Neuzeit. Dazu braucht man keine Braune Suppe. Marketing Interessen reichen aus. Als Naturheilkundlicher Arzt habe ich sehr kompetente Heilpraktiker kennen und schätzen gelernt. Gerade die unkonventionelle Art über den Tellerrand zu schauen macht oftmals ihren Erfolg aus. Ganz klar, da gibt es Menschen, da fragt man sich wie diese die Prüfung bestehen konnten. Aber das habe ich unter Kollegen genauso erlebt.
Im Familiären Umfeld erlebe ich gerade ,das eine Erlangung der Zulassung zum HP’s garnicht so einfach ist. Ich hätte Nie gedacht das der zu lernender Inhalt so umfangreich ist. In aller Regel bekommt man da nichts nachgeworfen.
Es ist kein Medizinstudium, unterligt aber auch erheblichen Restriktionen.
HP`s gerade auch aufgrund ihrer handlungs Restriktionen für das Gesetz verantwortlich zu machen nach dem sie sich zu richten haben klingt schon sehr nach Polemik und Sommerloch.

#119 |
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Gast
Gast

# 121 : Warum durchschaue ich diesen Kommentar mit Anhängsel nicht ?

#118 |
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Bora_Bora1@web.de
Ich habe jahrelang mit Schulmedizinern zusammen gearbeitet,und habe Jahre
geochst und geschuftet für meine Zulassung als Heilpraktiker arbeiten zu
dürfen.Ich bin der Überzeugung das die Schulmedizin und die Naturheilkunde
lieber zusammen arbeiten sollten als sich gegenseitig zu verschmähen.
Danke mit Gruß Hp.Auerswald

#117 |
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Gast
Gast

Seien wir mal ehrlich..ist doch lustig,wie man jetzt versucht,Heilpraktiker zu diffamieren…ihre Erfolge sind einfach zu gefährlich für manche,die denken,ihre Behandlungen sind die einzig wahren.
Wer heilt,hat recht..also regen wir uns nicht auf..

#116 |
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Gast
Gast

# 108 : Ja, und manchmal ist man über sich selbst erstaunt :-)

#115 |
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Dr. rer. nat. Karl-A. Rinast
Dr. rer. nat. Karl-A. Rinast

Lieber Herr Buchberger,

nun mit Ihrer Hoffnung liegen sie , glaube ich (bzw. weiß ich), falsch. Näheres kann Ihnen Tante Jaysicher selbst berichten.

und ich vermute sie wird Ihenen fgenauso wie ich, der auch schon mit voller Überzeugung von ganz allein und freiwillig in die “Mühlen der der Ärzteschaft” geraten ist und fest davon überzeugt ist, dass er in anderen vermeintlich “aternativen” Händen schon längst nicht mher am leben wäre, weil es eben Erkrankungen gibt, bei denen es schlicht keine Alternative zur evidenzbasierten Medizin gibt, wenn man am Leben bleiben will.

Ihr Statement zeugt von grandioser Selbstüberschätzung und die Fehler der Heilpraktiker können durchaus ebenso tödlich sein wie die von Ärzten, nur dass ich genügend Heilpraktiker kenne, die in Unkenntnis der kritischen Lage der Patienten und in maßloser Selbstüberschätzung die schwersten Komplikationen billigen in Kauf nehmen. Wenn es dann dem Patienten wirklich schlecht geht, wird auch gern mal die Schuld auf diesen geschoben, dass er sich nicht “genügend auf die vorgeschlagenene Therapie eingelassen habe”.
Nachdem ich als Kind von einem Heilpraktiker fast mit seiner “Reinigungskur” umgebracht wurde und nur deshalb überlebt habe, weil meine Eltern irgendwann doch skeptisch wurden und abgebrochen haben, bevor ich mir dehydriert das letzte bisschen Leben aus dem Leib gekotzt hatte, ist für mich klar, wohin ich mich im Falle einer ernsthaften Erkrankung wende: Ganz bestimmt nicht an jemand, der mich für teures Geld zunächst mal “reinigen” will oder mir eine Krebspersönlichkeit einreden will, die man nur alternaitv adäquat behandeln müsse, damit sich mein Karzinom schon von allein verzieht. Nein, Danke, brauch ich nicht. Nach OP und anschließender “schulmedizinischer” Therapie ist es bisher verschwunden geblieben, und ich gehe davon aus, dass es dabei bleiben wird.

#114 |
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Gast
Gast

Ich finde den Artikel an den Haaren herbei gezogen. Heute hat unsere Schulmedizin weitaus grössere Probleme, über die dringend debattiert werden sollte. Gerade für chronische Erkrankungen hat sie fast nichts zu bieten und die vielen Laien, die ihr auf den Leim gehen, können einem nur leid tun. Im Übrigen nützt es wenig jetzt solche Missstände anzuprangern aus der Nazizeit, da die dort Tätigen gar nicht mehr praktizieren. Öffensichtlich hat man die Bestrafung der wirklich Beteiligten oder Schuldigen nie wirklich gewollt, sonst würde dies nicht fast immer erst kurz vor deren Tod geschehen. Bei den heute explodierenden Kosten unseres Gesundheits?-Wesens ist es ausserdem lächerlich die Homöopathie als preiswert abzutun. Wenn nicht bald ein Umdenken stattfindet und jeder Arzt auch Naturheilkund-Kenntnisse erwirbt und diese auch vorrangig einsetzt, wird bald der grösste Teil unseres Erwerbs in die Krankenkasse fliessen und das bei zunehmend vielen Niedrig-Verdienern.

#113 |
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Heilpraktikerin Evelyn Burberg
Heilpraktikerin Evelyn Burberg

Tante Jay, Sie schreiben da ja Unglaubliches. 80 % der Patienten, welche zum HP gehen, haben keine weitere Hilfe von Ärzten bekommen. Und von denen muss ich ca 40% wieder zum Arzt zurück schicken, weil die Diagnostik nicht vollständig war. Ich machs dann mit dem Hintertürchen, denn wenn der Arzt erfährt, dass die Idee von mir stammt, verweigert er sich. Erfreulich ist, wenn er quasi einen anonymen Tip bekommt und dieser stimmig ist, bekommt der Patient ein richtig gute Diagnostik. Über die Therapie lässt sich streiten. Geht aber nicht. Da müsste das HP-Gesetzt wirklich erneuert werden, dass eine Zusammenarbeit zwischen Arzt und HP einfacher wäre.
Einmal hat sich eine Patientin verquatscht. Nach einer Mini-OP wurden ihre Beschwerden von 2 Ärzten herunter gespielt und so schickte ich sie zu einem 3. Dieser wusste nun, dass ich…und verbot der Patientin weiter zu mir zu kommen. Sie starb 2 Wochen später. Ich hatte sie wegen ihrer chron. Beschwerden über 10 Jahre immer wieder aufgepäppelt. Da wird der HP- Alltag so richtig traurig, wenn man weiß, dass es anders laufen könnte

#112 |
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Skeptiker
Skeptiker

Schönes Geheule. Das einzige was mir zum Glück noch fehlt, ist die letzte Rückzugsbastion der Möchtegernärzte: “Wer heilt, hat recht”.

#111 |
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80 % der HP-Prüflinge fallen durch!
Als ich 1988 die HP-Prüfung machte, lag die inoffizielle angeordnete Durchfallquote “nur” bei 72%, wie mir hinter vorgehaltener Hand veraten wurde.
Soviel dazu.
Das Heilpraktiker-Gesetz von 1939 wurde einzig deswegen erlassen, damit den Juden der Zugang zur Medizin verwehrt werden konnte. Das war nicht schön – ist aber so.
Das HPG stellt unseren Berufsstand grundsätzlich mit dem Ärztestand gleich: Ärzte üben die Heilkunde Mit Bestallung, HP üben die Heilkunde Ohne Bestallung aus. Wir haben – wie auch die Ärzte – Diagnose- und Therapie-Freiheit, d.h., kein Arzt kann uns Anweisungen erteilen.
I.d.R. haben Heilpraktiker vorher schon einen anderen oder ähnlichen Beruf erlernt und ausgeübt, wir haben also schon Lebenserfahrung gesammelt und können mit dem Durchschnittspatienten auf Augenhöhe umgehen.
Lange Jahre habe ich als Krankenpfleger in der Schulmedizin gearbeitet und weiß aus eigener Erfahrung, daß sich in der Schulmedizin viele “Pfeifen” herumtreiben – wie auch in der Heilpraktikerschaft!
Wir haben Medizin gelernt, Ärzte haben sie nur studiert.
Bornierten Ärzten sage ich gerne mal: “Das können Sie nicht wissen, Sie sind ja nur Arzt.

Wenn Sie, Herr van den Heuvel, die Energie, die Sie in Ihren obigen Artikel gesteckt haben (auch negative und bornierte Ansichten verbrauchen viel Energie) in eine Idee gesteckt hätten, wie eine Plattform gestaltet werden könnte, die Heilpraktiker und Ärzte einander näher bringt, dann wäre allen geholfen;-)

#110 |
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Psychotherapeut

Ich möchte Herrn van den Heuvel ausdrücklich zustimmen – gerade nachdem ich fast alle Kommentare gelesen habe.

Nach dem Heilpraktikergesetz von 1939 (das gibt schon zu denken…!) wird in den Prüfungen ganz bewußt keine Qualifikation festgestellt, sondern lediglich, dass der Prüfling mit der beabsichtigten Heilpraktikertätigkeit keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellt.

Wenn das Heilpraktikertum weiter bestehen bleiben soll, müßte man m.E. die Grundvoraussetzungen ganz dringend überdenken: Volksschule (heute Hauptschule) sollte ehedem wohl nur dafür sorgen, dass keine ausgesprochen Geistesschwachen sich auf dem Gebiet der Heilkunde tummeln sollten. Heilpraktiker möchten jedoch zu gern den Ärzten wenigstens annhähernd gleichgestellt werden — aber dazu fehlen eben auch heute die Voraussetzungen!
Alles wäre ja schon mal viel seriöser, wenn bei Leuten, die Heilpraktiker werden wollen, grundsätzlich ein natur- oder geisteswissenschaftlicher Hochschul- oder Fachhochschulabschluß gefordert werden würde, der wenigstens bescheinigte, dass jemand einigermaßen klar und logisch denken kann!

Ich habe vor ca. 15-20 Jahren auch mal die Heilpraktikerprüfung abgelegt, weil ich die Erlaubnis für die Ausübung der Heilkunde brauchte, um damit legetim psychotherapeutisch arbeiten zu können. Ich habe einige Wochen vorher einige Lehrbücher durchgearbeitet, habe mich ca. 1 Stunde lang von der Kommission befragen lassen und hatte meine Therapieerlaubnis. – Eigentlich ein Witz, dass das so einfach möglich ist.
Nie habe ich mich aber danach als Heilpraktiker gefühlt und mich schon gar nicht so benannt, weil es mir und anderen in meinem Umfeld eher sehr negativ vorgekommen wäre.
Und nie habe ich jemandem empfohlen, zu einem Heilpraktiker zu gehen, weil ich eben weiß, dass das evtl. nur die weiß verkleidete Frisöse o.ä. von ehedem sein könnte.

Zu Fragen der Qualifikation gibt es aber noch für andere Bereich viel zu sagen: Wer heutzutage alles so z.B “Hypnose” anbietet u.ä. — da sind Leute am Gange, die wirklich gar nicht wissen, was sie da eigentlich tun. Und da müßten die Gesundheitsämter doch mal nach Qualifikationen und Erlaubnissen fragen. Das wäre gerade heute bei all dem Esoterik-Sch….. äußerst wichtig für die “Volksgesundheit”!

Und Herr van den Heuvel hat mit allem durchaus recht, was er da schreibt – um es noch einmal zu sagen !

#109 |
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Hederer
Hederer

Na, mit dem Bericht haben Sie sich aber ein ordentliches (braunes) Ei gelegt! Das ging ja voll in die Hose!

Ich hoffe daß IRGENDWANN mal die Menschheit aus dieser vergangenen Epoche GELERNT und ABGESCHLOSSEN hat. Eine Never-Ending-Story wäre meines Erachtens einfach grauenhaft

#108 |
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Gast
Gast

Es ist eine Frechheit, wie hier immer wieder Heilpraktiker oder echte Homöopathen verunglimpft werden, in welche Richtung auch immer.
1. haben die wenigsten heute noch lebenden oder gar praktizierenden HP das Dritte Reich erlebt,
2. habe ich einige berufserfahrene Krankenschwestern gekannt, die trotz intensiven Lernens beim ersten Mal durch die HP-Prüfung gefallen sind.
3. die HP-Prüfung besteht man nur, wenn man die physiologischen Zusammenhänge kennt, auswendig lernen würde hier regelmäßig zur
Bauchlandung führen
4. ohne ausreichende Kenntnisse kann man keinen einzigen Patienten zufriedenstellend behandeln, in die Praxis kommen meist schulmedizinisch austherapierte Patienten, die zahlreiche Beschwerden haben, schon zig Medikamente einnehmen und denen der Arzt oft schon mal gesagt hat, ich kann hier nichts mehr für sie tun und dann erwarten dieselben Patienten, dass ihnen der HP in nullkommanichts hilft, was in 30 Jahren keiner geschafft hat.
Und wenn es der HP/Homöopath geschafft hat, auch diesen Menschen noch zu helfen, dann wird es schon gefährlich für bestimmte Berufsgruppen und dann muss scharf geschossen werden, von allen Seiten.

#107 |
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Stefanie Roché
Stefanie Roché

Daß 95% der Medizinstudenten ihre Multiple Choice Prüfungen bestehen, bedeutet dann also, daß sie sehr viel besser kurzfristig auswendig lernen können (und ja, genau so läuft es, oder wer weiß nach einem halben Jahr noch die Molekulargröße irgend eines obskuren Heparins?).
Injektionstechniken etc. werden noch nicht mal aktiv vermittelt, geschweige denn praktisch abgefragt. So was lernt man dann unterwegs an den Versuchspatienten im PJ. So viel zum Thema Ausbildungsqualität, sie hängt schlicht vom Engagement der Studierenden ab. Mediziner könnten auch deutlich mehr praktische Ausbildung vertragen.

Das ethische Dilemma bleibt in jedem Fachgebiet. Es ist ja nicht so, als wäre der Großteil der Versuche mit naturheilkundlichen Verfahren geschehen. Und nicht nur die naturheilkundlichen Versuche waren größtenteils völlig nutzlos, wissenschaftlich in keiner Weise zu gebrauchen.
Was tun mit den wenigen Ergebnissen, die tatsächlich wenigstens teilweise haltbar waren? Völlig ignorieren weil ethisch absolut nicht vertretbar? Oder macht das das unsägliche Leid der Menschen noch sinnloser? Es gibt auf solche Fragen keine einfachen Antworten.

Und mit Dreck zu werfen weil “Die haben auch!” ändert auch nichts. Bloß weil andere auch beteiligt waren macht die Verantwortung nicht kleiner, sicher zu stellen, daß so etwas nicht wieder passiert.

#106 |
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Heilpraktiker

Zur Überschrift:

Wo genau, findet sich in dem Artikel die Verbindung zwischen dem “Heilpraktiker-Aussterbe-Gesetz”, einem “Schandfleck”, wie Herr van den Heuvel für sich resümiert, und den Nazi-Verbrechen? So wie das Ding endet, hätte die Überschrift wohl “Homöopathen: Ins rechte Licht gerückt” heißen müssen (was natürlich genauso dümmlich gewesen wäre, wie “Musik: Ins rechte Licht gerückt” oder “Wandern: Ins rechte Licht” gerückt, oder was sonst die braunen Verbrecher noch so an persönlichen Vorlieben hatten).

Zu dem, was drinsteht:

Die Vorstellung, der Heilpraktiker sei 1939 von den Nationalsozialisten quasi als irgendeine Art “Arztersatz” erfunden worden, ist grundlegend falsch und wäre auch in keiner Weise nachvollziehbar. Soweit geht der Artikel in Ordnung.

Statt dessen waren aber bis 1939 Heilertätigkeiten allen erlaubt. Dem Gedanken entsprechend, jede Berufsausübung denen vozubehalten, die dem Regime passten, wurde 1939 dann u.a. nicht nur der Gewerbeschein als Erlaubnis ausgestaltet, sondern es wurden auch die „Heilertätigkeiten“ nur noch einem bestimmten Personenkreis erlaubt. Und so hat das HPG nicht bestimmten Menschen (Heilpraktikern) ihre Tätigkeit erlaubt, das war sie nämlich schon, sondern anderen (unliebsamen Personen) die Tätigkeit verboten. Das ist wohl im Kontext des Artikels ziemlich verrutscht.

Das Heilpraktikergesetz sollte ursprünglich tatsächlich auch nur noch für eine Übergangszeit (bis 1949) Heilpraktiker überhaupt zulassen (vergl. “Heilpraktiker-Aussterbegesetz”). Der entsprechende Beendigungs-Paragraph ist,. mit anderen, dann nach Kriegsende aber durch Beschluss der Alliierten aufgehoben worden.

Fazit:

Unter Einsatz der Polemik des Autors ließe sich mithin titeln: “Bereits die Nazis wollten die Heilpraktiker abschaffen”.

Und an Herr van der Heuvel: Nehmen Sie vor dem nächsten medizinhistorischen Artikel, an dem Sie sich versuchen, doch einfach mal Kontakt mit Fachleuten auf. Ich würde Ihnen etwa Prof. Dr. Robert Jütte vom Historischen Institut der Universität Stuttgart anraten. Das ist ein ganz netter und engagierter Medizinhistoriker und greift Ihnen bestimmt beim nächsten Artikel gerne ein bisschen unter die Arme. Dann gelingt’s auch gleich viel besser.

#105 |
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Stephan Engelhardt
Stephan Engelhardt

Es ist doch immer wieder interessant zu sehen, wie Menschen mit Kritik umgehen.

#104 |
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Jürgen Helle
Jürgen Helle

Herr Prof. Dr. Schmidt,

diese Art, eine komplette Gruppe gemeinsam zu beurteilen, erschreckt mich doch schon sehr. Das ist nämlich auch eine Art Rassismus. Und wo uns der hingebracht hat, wissen wir ja leider.
Die Wahrheit ist: Es gibt sowohl gute als auch schlechte Heilpraktiker, genauso bei den Ärzten.

#103 |
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Bernhard Weiß
Bernhard Weiß

Die “braune Vergangenheit” der Heilpraktiker diesem Artikel zufolge besteht also darin, dass die Nazis im Sinn hatten, den Heilpraktikerberuf abzuschaffen, dadurch aber quasi aus Versehen eine Grundlage für das heutige Heilpraktikergesetz geschaffen haben. Warum Heilpraktiker dadurch heute einen Nazi-Ruch haben sollen, das erschließt sich mir leider nicht.

Recht zusammenhanglos werden dann noch -von Ärzten!- durchgeführte Homöopathie-Menschenversuche in KZs erwähnt.

Lieber Herr van den Heuvel, da mussten Sie schon tief in die Trickkiste greifen, um den Heilpraktikern den Nazi-Schwarzen-Peter zuzuschieben. Mir kommt das schon ziemlich tendenziös herbeikonstruiert vor. Womit ich aber keinesfalls ausschließen will, dass es Nazis unter den Heilpraktikern gab (und gibt).

#102 |
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Heilpraktiker Martin Reisenbuechler
Heilpraktiker Martin Reisenbuechler

Tschüss doccheck, mal ist Schluss, und das ist eben.
Seit all den Jahren lese ich hier nur solche hanebüchenen, sinnentleerten Beiträge über Heilpraktiker, nicht ein einziges Mal ließ sich, auch nicht mit viel Fantasie, ein positiver Ansatz in der Berichterstattung erkennen.
Warum nimmt diese pseudo-wissenschaftliche Plattform überhaupt diese “ketzerischen, inkompetenten Scharlatane” auf? Die übrigens von (Amts-)Ärzten geprüft werden, auf Prüfungsinhalte hin, die ebenfalls von Ärzten festgelegt wurden und werden..
So lange sich hier jeder drittklassige, selbsternannte Pseudojournalist mit Beiträgen auf Schülerzeitungsniveau zu Wort melden darf,
lese ich lieber “Bäckerblume” oder “Apothekenrundschau”, da weiß ich wenigstens, was mich erwartet.

#101 |
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Gast
Gast

Mein lieber Herr Pascher,

dazu mal 2 Fälle aus meiner Praxis:

67jähriger Patient mit Vorhofflimmern, Art. hypertonie und Herzinsuffizienz. Stellt mir einen Bottich Aloevera auf den Tisch und erzählt mir, dass unsere Heilpraktikerin im Ort meint, wenn er dieses Gebräu zu sich nimmt benötigt er auf Dauer weder eine Antikoagulation, noch Medikamente gegen seinen Hochdruck.

4jähriger Junge mit bekanntem Asthma, spricht abgehackt, benutzt Atemhilfsmuskulatur. Seit 2 Wochen mit diversen Kügelchen behandelt… Zum Glück haben die Eltern Angst bekommen und sind zum Arzt gegangen…

Normalerweise sollten solche Druiden und Scharlatane ein lebenslanges Berufsverbot bekommen

#100 |
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Heilpraktiker

Werter Herr van den Heuvel,
und wie war das doch gleich mit Dr. Mengele und Konsorten? Ganz zu schwiegen von den Sponsoren der NS-Zeit IG-Farben? Das Konsortium wurde zwar zerschlagen, aber seine teilhabenden Unternehmen bestehen seither weiter.
Ganz davon zu schweigen, daß die Pharmaindustrie Wirkstoffe mit mehr Neben- und Wechselwirkungen entwickelt als ein einzelner Patient vertragen kann. Und auf jede Neben- und Wechsekwirkung wird dem Patienten ein neues Medikament verordnet. Gesundheit und Lebensqualität sind dann nicht mehr zuerkennen.
Und wer macht da seine Studien in Entwicklungsländern? Und wer wird dafür bezahlt Wirkstoffe an seinen Patienten zu testen?
Dafür steigt der Pharma-Index der Aktien. Was für eine wunderbare Aussicht.
Na guten Tag. Ich denke Sie sind etwas einseitig aufgestellt.
Mit freundlichen Grüßen
O. Schulz

#99 |
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Dr. med. Frank Bollig
Dr. med. Frank Bollig

Wenn man in die Gegenwart schaut beobachtet man leider immer wieder in Teilen der Alternativmedizin (Ärzte und Heilpraktiker) Sympathien für rechte Tendenzen.
Stichwort: Ryke Geerd Hamer (germanische Neue Medizin) und auch Rudolf Steiner (anthroposophische Medizin).
Wie gesagt, Heilpraktiker UND Ärzte. Und sicherlich auch nur eine Minderheit.

#98 |
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Gast
Gast

Und das soll jetzt etwa die Ärzteschaft aus der Bredouille bringen ? Wie kann man nur so undifferenziert sein ?

#97 |
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Heilpraktiker

Liebe Tante Jay, ich hoffe für Sie, dass Sie niemals schwerer erkranken und in die Mühlen der Ärzteschaft kommen, sonst würde Ihr Kommentar evtl. anders aussehen. Das soll nicht heißen, dass alle Ärzte inkompetent währen, doch genau so wie bei den Heilpraktikern gibt es auch hier genügend inkompetente schwarze Schafe. Der große Unterschied – die Fehler der Ärzte können buchstäblich tödlich sein.

#96 |
  1
Gast
Gast

Tante Jay,
ganz davon abgesehen, dass der Kommentar nichts mit dem Artikel zu tun hat,wie viele HP’s kennst Du denn?

#95 |
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Heilpraktikerin

Dieser total unqualifizierte Artikel ist ein Schlag ins Gesicht für alle HP mit Abi oder gleichwertigem Schulabschluss, die äußerst motiviert sich ständig fortbilden, um ihr Können in den Dienst der Patienten zu stellen, die von der Schulmedizin nur zu oft allein gelassen werden.

#94 |
  1
Gast
Gast

@#91
“Stellt sich die Frage, ob Forschung ohne Zustimmung der Patienten moralisch
verwerflich ist?
Den meisten der Leser sicher nicht.”

Ach? Da würde mich doch mal brennend interessieren, welche Forschung ohne Zustimmung der Patienten Sie denn so betreiben. Ich vermute die Staatsanwaltschaft würde sich ebenfalls dafür interessieren.

#93 |
  1
P. Klein, Arzt
P. Klein, Arzt

….zu # 36…eiei…wie despektierlich Hr. Prof….hoeren Sie doch auf….Sie kaufen so oder so nicht gebraucht….allenfalls unter d. Laterne…

#92 |
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Tante Jay
Tante Jay

Tja, die historischen Tatsachen stimmen.

Aber dass die Heilpraktiker keine Änderungen am Heilpraktikergesetz wollen, ist schon klar – müsste man doch sonst profunde Medizinkenntnisse abseits von “ich tanze den Namen und den Geldbeutel meines Patienten” nachweisen.

Vor dem Hintergrund isses fast witzig, dass sich hier Leute über “Big-Pharma” echauffieren. DIE bringt die Medizin wenigstens weiter. Heilpraktiker? nö. Homöopathen? nö.

Ich kenne keinen – KEINEN – Heilpraktiker, der genügend Verantwortungsbewußtsein hat, den Patienten notfalls zum richtigen Mediziner zu schicken, wenn er merkt, dass er mit dem Placebokram nicht weiterkommt.

Der Bodycount dieser Zunft ist dementsprechend auch beachtlich – die Anzahl der Fehldiagnosen ebenso.

Nö, weg mit dem Heilpraktikergesetz, die Heilpraktiker auslaufen lassen und wer künftig Leute heilen möchte, soll voher via Studium nachweisen, dass er das auch kann.

#91 |
  0
Gast
Gast

Lieber Herr van den Heuvel,
eigentlich äußere ich mich nie zu Artikeln, aber in diesem Fall muss ich nun ernsthaft sagen: “Ihr Artikel ist echt ein wenig unglücklich geschrieben!”
Angenommen ich bin eine gebildete Person, wie zum Beispiel ein Arzt, habe aber wenig Berührungspunkte mit HP’s und allem was dazugehört. Dann würde ich folgenden Satz:

“Während sich Ärzte längst mit den braunen Flecken ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, befassen sich Heilpraktiker ungern mit dem Thema. Bis heute greifen Regularien aus der NS-Zeit – und so manche Therapie steht mit grausamen Menschenversuchen in Zusammenhang. ”

doch so auslegen, das die Heilpraktiker immer noch mit NS-spezifischen Mitteln und Wegen arbeiten.
Netterweise haben Sie ja etwas später darauf hingewiesen, dass es sich um das HeilprG handelt und dieses eigentlich nur eingeführt wurde um den Beruf aussterben zu lassen. Sprich, dieses Gesetzt beschränkt das Arbeiten des HP.
Im Wesentlichen geht es in diesem Gesetz nicht um die Methodik die man anwendet, sondern nur um die Ausübung, dass man eine Erlaubnis benötigt, das man die Heilkunde nicht im Umherfahren ausüben darf, das die Zahnheilkunde nicht in die Bestimmung dieses Gesetztes fällt, etc. Also hat dieses Gesetz nicht wirklich etwas mit schlimmen NS-Methoden zu tun. Ich glaube den HP’s wäre damals das alte Gesetz der Kurierfreiheit von 1873 lieber gewesen, da wird das praktizieren nämlich noch ohne Erlaubnis gestattet (übrigends ist das in England glaube ich noch immer so und die Engländer finden den deutschen Heilpraktiker sehr gut, weil es da immerhin einen Nachweis gibt, im Gegensatz zu deren Naturheilkundigen). Übrigens ist ein Heilpraktiker verpflichtet sich wieterzubilden. Das bedeutet, er hat direkt nach der Amtsärztlichen Zulassung vielleicht nur das schulmedizinische Wissen und kann noch nichts anwenden, aber er stellt zumindest keine Gefahr für die Volksgesundheit dar (kein Scherz, das steht wirklich so auf der Erlaubnis). Dann beginnt die Weiterbildung!!!!! Und das kann jeder HP so gestalten wie er will. Manche machen TCM andere eben klassische Homöopathie. Aber weiterbilden muss man sich schon irgendwie, sonst weiss man ja auch garnicht was man mit dem Patienten welcher zu einem kommt überhaupt anstellen soll. Also, ich will damit sagen, die 20% welche die Prüfung bestehen sind meistens keine Hauptschulabgänger (obwohl es außer Frage auch unter denen durchaus sehr pfiffige und tallentierte gibt!!!!), sondern Leute die schon eine Krankenpfleger, Physiotherapeuten, oder sogar oft ein Studium wie Ökotrophologie oder soetwas hinter sich haben.

Des weiteren: Heil Hahnemann, wie geil ist das denn!
Der hatte doch Garnichts mit dem Nationalsozialismus zu tun. Nur weil Heß ein verrückter Nazi auf Homöopathie stand, und diese versuchte in die Schulmedizin zu integrieren, heißt das ja noch lange nicht, das Homöopathie National-Sozialistisches Gedankengut ist. Ist es nämlich nicht! War ja vor der Zeit!
Und des weiteren “Homöopathen bekannten sich als Nationalsozialisten!” Aha, na und, der Frisör damals um die Ecke wahrscheinlich auch!

“Töten für die Forschung” Aha, wenn ich mich recht erinnere war Fritz Donner Arzt. Tja, Heilpraktiker gab es damals ja so gut wie nicht mehr, denn die durften die Heilkunde ja nicht mehr frei ausüben. Ab 1943 gab es für Heilpraktiker auch keine Erlaubnis mehr sich weiterzubilden. Daher starben die damals tatsächlich aus. In der BRD wurde dieses Verbot wieder aufgehoben, aber in der DDR zum Beispiel nicht. Dort gab es 1989 nur noch 11 HP’s da die bereits vor 1945 zugelassen wurden
Des Weiteren:
Naturheilverfahren sind auch durchaus Sachen welche auch Ärzte anwenden. Die Nazis wollten offensichtlich eine neue medizinische Richtung erfinden, welche Naturheilkunde (Tradition) und moderne Medizin verbindet (Die neue deutsche Heilkunde). Das hat leider rein gar nichts mit Ärzten und HP’s zu tun, sondern nur etwas mit dem kranken Geist der „Umsetzung“ dieses Vorhabens. An sich, die Idee, beides miteinander zu vereinen ist ja nicht so schlecht. Man muss ja nicht direkt mit Cortison auf etwas draufhauen, wenn es eventuell auch mit natürlichen Mitteln geht. Aber diese schrecklichen Menschenversuche sind aus dem Geist von Verrückten entstanden, die diese Vision der neuen Medizin hatten, die aber zum Beispiel wie Heß noch nicht mal Ärzte waren, der war doch Kaufmann (auf jeden Fall kein HP!), oder?
Ich würde sagen nicht nur HP’s und Ärzte sollten sich damit auseinander setzen. Dieses Thema betrifft nun wirklich alle Menschen die in Deutschland leben.
Aber leider ist der Artikel wirklich sehr missverständlich ausgedrück.

#90 |
  1
Dr. med. Frank Bollig
Dr. med. Frank Bollig

@Kommentar 63, Petra Koch
Zitat:
“ich habe drei Jahre lang Tag und Nacht gelernt, 7 Tage die Woche, um die Heilpraktikerprüfung zu bestehen.”
Soll das jetzt ein Beleg sein für die Fülle des Stoffes? Oder sind Sie von der ganz schnellen Sorte?
Ansonsten fange ich langsam an, mich über die Mechanismen hier zu amüsieren.
Herr van den Heuvel schreibt einen Text und die Heilpraktiker fühlen sich provoziert, vergeben einen Stern und üben sich im kollektiven Aufschrei (schon mehrmals gehabt in den letzten Wochen). Um die Auseinandersetzung mit dem Inhalt geht es schon längst nicht mehr.

#89 |
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P. Klein, Arzt
P. Klein, Arzt

…zu # 84….mal langsam…was wissen Sie ueber brutal durch die Strassen ziehende SA- Stosstrupps die Angst u Schrecken verbreiteten und tausendfach zu Folter und Mord fuehrten……..#

#88 |
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Dr. med. Joachim Böhmer
Dr. med. Joachim Böhmer

Die Ärzteschaft hat sich mit ihrer braunen Vergangenheit schwer getan, aber dass die sonst so alternativen Heilpraktiker einen Aufschrei der Entrüstung von sich geben, der nicht einen Hauch von Selbstkritik, des Hinterfragens der eigenen Geschichte oder gar der Beschäftigung mit ihr zulässt, ist schon wie ein Offenbarungseid!

#87 |
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Prof.-Dr. Heil Praktiker
Prof.-Dr. Heil Praktiker

Wer von uns Lesern war damals dabei – sei es als unethisch forschender Arzt, oder als ebenso agierender Heilpraktiker?
Vermutlich niemand.

Stellt sich die Frage, ob Forschung ohne Zustimmung der Patienten moralisch
verwerflich ist?
Den meisten der Leser sicher nicht.

Gibt es irgendeine Berufsruppe in der sich keine “braunen Flecken”
finden lassen?
Mir fällt keine ein.

Besitzt der Beitrag somit irgendeine Relevanz?
Offensichtlich nicht.

Einen Beitrag mit ählichem Tenor liesse sich über
Sekretärinnen, Buchhalter und Ingenieure schreiben.

Oder
über Ärzte.

Oder
über Diplom Chemiker

#86 |
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Heilpraktiker

Herr van den Heuvel sagt über sich “Als Diplomchemiker und Fachjournalist interessieren mich alle Themen rund um Naturwissenschaften, Medizin, Gesundheit und Gesundheitspolitik. Besonders den Entwicklungen in der Apothekenlandschaft bin ich hier auf der Spur”.

Schade, das Medizinhistorie nicht zu Ihren Wissensgebieten gehört. Wirklich nicht…

#85 |
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Heilpraktiker

“Mit theoretischen Abhandlungen ließ es Heinrich Himmler (1900–1945) als glühender Anhänger „biologischer Heilverfahren“ nicht bewenden. Zwischen 1936 und 1939 ordnete er Arzneimittelprüfungen an homöopathischen Krankenhäusern an.”

Diese Versuche wurden NICHT von Heilpraktikern durchgeführt. Hier liegen grundlegende Verwechslungen vor. Gerade die Homöopathie lag in besagter Zeit fest in Ärztehand. Auch heute ist Heilpraktiker nicht gleich zu setzen mit Homöopath. Da das dem Autor nach Lesen der Kommentare nun klar werden dürfte, stellt sich die Frage: Was bleibt übrig von dem “tollen” Aufhänger des Artikel?

Ich freue mich schon auf weitere Texte aus dieser Reihe, zb:
“Auf den Schienen nach Dachau – die rechte Vergangenheit der Lokführer”

Nichts für ungut!

#84 |
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Heilpraktiker

Gäbe es mehr gute Ärzt und weniger korrupte Gesundheitspolitiker, d.h. ein besseres Gesundheitssystem, bräuchten wir auch weniger Heilpraktiker…

#83 |
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Heilpraktiker

Dieser Artikel ist so daneben, daß sich aus meiner Sicht jegliche Diskussion erübrigt. Ich bin nur beruhigt, daß die meisten hier den Beitrag entsprechend einzuschätzen wissen und dieser Diffamierung nicht folgen.

@Bettina Schmidt u. a.: Deswegen den DocCheck Newsletter zu boykottieren halte ich für übertrieben, denn wir werfen ja damit alle anderen Autoren in den gleichen Sack. Außerdem wäre es wichtig, daß wir als Heilpraktiker und Heilpraktikerinnen solche Beiträge kennen, die Diskussionen verfolgen und auch unsere Meinung dazu äußern.

Sachlich, fundiert und mit einem Mindestmaß an Etikette.

#82 |
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Gast
Gast

Gründliche Recherche sieht anders aus. Artikel zur angeblichen braunen Vergangenheit habe ich schon zwischen 2007-2010 während meiner dreijährigen Vollzeit-Ausbildung zum Heilpraktiker gelesen (ja sowas gibt es auch).

Also stimmt ihre These wohl nicht Herr van den Heuvel, dass “erst seit zwei Jahren Wissenschaftler … Licht ins Dunkel dieser braunen Vergangeneit” bringen.

#81 |
  1
Gast
Gast

Lustig:

Nicht ein Kommentar von den Damen und Herren Heilpraktikern, der so lauten würde wie:

“Ja, schlimme Vergangenheit. Interessant, habe ich gar nicht gewusst! Glücklicherweise sind wir heute weiter!”

Stattdessen klingen die meisten “Heil”Praktiker-Kommentare wie das aufbrausende Gebrülle von SA-Straßentrupps.

Hey kommt, liebe Heilpraktiker, ihr seid doch keine Ewiggestrigen aus dem brauen Sumpf?

Also nehmt es locker und zieht euch doch nicht die braune Jacke an!

#80 |
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Josef Goerigk
Josef Goerigk

Hetze niedrigster Gesinnung – jeder Nazi würde vor Neid erblassen.
Was läuft hier bloß schief in Deutschland? Dieser artikel ist unterste Schublade.
Kündige mein Letter…

#79 |
  1
Gast
Gast

Dies Beurteilung ist ein Statement welches völlig aus dem Zusammenhang gerissen wurde.
Danke an die Lobby der Pharmacy bzw. Ärztevertreter!
Gleichzeitig finde ich es sehr praktisch, wieder einmal auf die Jahresdaten einiger Naziverbrecher hinzuweisen. Allerdings haben Sie hier deren Geburtstag vergessen. – Sehr wichtig, damit man diese Menschen nicht vergisst.

Gleichzeitig vergessen Sei zu erwähnen, das dieser Berufstand die Ursache von Krankheiten ergründet. Hingegen der klassische Schulmediziner – Symptome behandelt. Etwas gegen die Schmerzen und fertig.

#78 |
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Mensch
Mensch

…..wo ist die Kokusnuss….wo ist die Kokusnuss…die ganze Affenbande bruellt….

#77 |
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Gästin
Gästin

Absolut nötiger Artikel. Nur schade um die genommene Zeit die vielen platten Hau-Drauf-Kommentare lesen zu müssen. Ohne Sinn und Zweck und kaum inhaltliche Stellungnahme.
Hatten wir die Zeiten, zu denen der Überbringer schlechter Nachrichten geköpft wurde nicht schon hinter uns?

#76 |
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Heilpraktikerin Evelyn Burberg
Heilpraktikerin Evelyn Burberg

Und ich dachte immer, wenn ich mal als Patient bei einem Arzt war und diesen dann konkrete medizinische Fragen stellte, der Arzt verlegen den Kopf senkt, sich wie eine Schlange kringelte, den Raum verlies oder aggressiv wurde usw, dass er wohl mal was vergessen hat aus seinem Medizinstudium oder zu wenig Zeit hat für seine persönliche Weiterbildung oder zum Denken. Ich nahms gelassen und dachte, ist eben auch nur ein Mensch. Nun sollte ich wohl eher denken: aha, dieser schämt sich wegen seiner braunen Vergangenheit und traut sich nicht mir in die Augen zu schauen, denn ich weiß es hundert prozentig, ich persönlich habe nichts Braunes an mir, eher das Gegenteil. Und das merkt der Arzt dann und verhält sich so eigenartig, aha.
Wie wunderlich die Welt sein kann ;-)

#75 |
  1
Heilpraktiker

Der Beitrag des Herrn Diplomchemiker und “Fachjournalist” bietet wahrlich keine Grundlage für eine sachgemäße Diskussion. Er ist nur darauf ausgerichtet, einen ganzen Berufsstand, der in Millionen Behandlungen hilfesuchenden Menschen erfolgreich zur Seite stehen und mit ihren Verfahren helfen konnte, in Verruf bringen zu wollen.

Gott sei Dank sind die Patienten aufgeklärter als der Herr “Fachjournalist”.

Und die Herren kommentierenden Ärzte hätten sicher genug mit sich selbst zu tun.
Aber Gott sei Dank gibt es auch genügend besser aufgeklärte Ärzte.

Bernd Schmidt
HBB – Heilpraktiker Berufs-Bund
http://www.heilpraktiker-berufs-bund.de

#74 |
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Heilpraktiker

Ja, in fast allen Berufen gibt es diese “braunen Flecken”. Bei den Heilpraktikern aber sicher nicht mehr als in anderen Berufen. Heilpraktiker sind auch keine Homöopathen. Der Erfinder der Homöopath war übrigens auch Arzt.
Und eine Frage: waren er Heilpraktiker oder Ärzte, die die Versuchen an Menschen an den Häftlingen durchführten? Weshalb wird das den Heilpraktikern angelastet?
Zu polarisieren nützt uns allen nichts. Ich wäre eher daran interessiert, was besser gemacht werden könnte, auf der Seite der Heilpraktiker und auf der Seite der Ärzte. Wie soll die zukünftige Entwicklung aussehen?

#73 |
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Gast
Gast

.. und schon wieder mal werden Heilpraktiker vollkommen undifferenziert in einen Topf mit Homöopathie geworfen. Setzen, 6.

_______________________________

btw: ich halte die HP-Prüfung auch für ein Jodeldiplom. Aber das hat Vorteile. So manche (nicht alle) Techniken, die aus der Alternativ-Ecke kommen, finden so mit etwas Glück Eingang in die heiligen Hallen der akademischen Medizin (EMDR hiess früher mal im NLP “Scheibenwischer”). Man kann dagegenhalten, dass der Patient zum Versuchskaninchen wird – aber mit Verlaub: das sind – zumindest meiner Erfahrung nach – bei den regulären Ärzten auch

#72 |
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Arnold Mayer
Arnold Mayer

Lieber Herr van den Heuvel,

welcher journalistischen Berufsehre fühlen Sie sich verpflichtet. Mit Verlaub: anständige journalistische Arbeit sieht anders aus.
Wenn man keine böse Absicht und einen Missbrauch von Medien unterstellen möchte, dann ist es schlicht Schlamperei die Sie hier abliefern.
Das Relikt aus brauner Zeit (Heilpraktikergesetz) ist unter maßgeblichem Einfluss der ReichsÄRZTESCHAFT verfasste worden. Es stammt von braunen Ärzten, die ihren Einfluß beim braunen Gesindel genutzt haben um effektive Lobbyarbeit zu leisten. Ziel dieses Gesetzes war des den Heilpraktiker zu eliminieren. Dieses Gesetz wurde nicht von braunen Heilpraktikern verfasst!
An welchen beschriebenen widerlichen Versuchen waren Heilpraktiker beteiligt? Nennen Sie Ross und Reiter! Der “Donnerbericht” nennt den Begriff “Heilpraktiker” wie oft. Stimmt: NULL MAL.
August Bier (Donner-Bericht) war Chirurg und ein Nazi (Wahlaufruf zugunsten der Nazis 1938), Fritz Donner (Donner-Bericht) war Internist … Hier ist eine Liste der Ärzte die sich an solchen Verbrechen beteiligt haben:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_NS-%C3%84rzten_und_Beteiligten_an_NS-Medizinverbrechen

Bringen Sie doch eine Vergleichsliste der Heilpraktiker im Dritten Reich bei.
Haben Sie Interesse ein NS-Verbrechen durch deutsche Chemiker? Sicher nicht!
Was soll das sein? Journalismus?

#71 |
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Heinrich Heintzmann
Heinrich Heintzmann

Glückwunsch, Herr van den Heuvel,
Sie haben es anscheinend endlich auch kapiert: will man irgendwen oder gar einen ganzen Berufsstand diskreditieren und findet keine ‘rechten’ Gründe dafür, rückt man ihn ins ‘RECHTE’ Licht.

In welches Licht Sie sich selbst dadurch setzen muss man nicht weiter ergründen.

Mit freundlichen Grüßen
Heinrich Heintzmann

#70 |
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Heilpraktikerin

Guten Tag,
Herr van Heuvel hat aber seine Bühne bekommen. In einem Land der freien Meinungsäußerung ist es erlaubt Stimmung zu machen und es funktioniert. Leider. Das Beste wäre man kommentiert dies gar nicht mehr.
Heilpraktiker müssen sich nicht mehr rechtfertigen. Wir HPs sind in der Diskussion grundsätzlich die Ersten, die mit den Ärzten zusammen arbeiten möchten. Zum Glück ist dies mit wachsendem Anteil möglich.
Bin gespannt, ob wir noch mit der Hexerei in Verbindung gebracht werden und das Mammut auch unseretwegen ausgestorben ist.

#69 |
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Igorle
Igorle

Endlich spricht es jemand aus, hat diesmal lange gedauert: Pharmamafia.
Ja, so muss es sein, die schlimme Pharmamafia steckt dahinter.
Inkl. DHU, Schwabe etc., gell?

#68 |
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Heilpraktiker

Darf hier eigentlich jeder seine (wie auch immer geArtete) Meinung schreiben und einen ganzen Berufszweig mißkreditieren ohne die entsprechende Fachkunde der Zusammenhänge (die er Anderen vorwirft) zu haben ??
Doc Check hier sind Sie in der Verantwortung solche Artikl abzulehnen!!

Beste Grüße
Michael

#67 |
  1
Heilpraktiker

Hier wird wieder Sippenhaftung eingeführt. Was haben die heutigen Heilpraktiker mit der NS-Zeit zu tun?
Das Muster ist bekannt – alles, was politisch oder den Konzerninteressen mißliebig ist, wird mittlerweile als braun bezeichnet. Die Zusammenbastelei in obigem Artikel kann man nur noch als unterirdisch bezeichnen.
Weiter zu kommentieren lohnt sich bei diesem erbärmlichen Niveau mit gleichzeitiger Diskriminierung nicht.

#66 |
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Michael Relou
Michael Relou

Sehr geehrter Herr Van den Heuvel,

meine Herren, hat eine Heilpraktiker eines Ihren Kinder mit Globuli getötet? Dürfte ich Ihnen kurz darauf hinweisen, dass es ÄRZTE sind, die die Heilpraktikerprüfungen leiten? Also liegt es eigentlich vor allem in deren Händen, wie qualifiziert die Heilpraktiker sind… Wird wenig gefragt, wird wenig gelernt; wird viel und kompliziertes gefragt, wird viel gelernt.

Es geht vor allem darum, zu lernen, was man NICHT behandeln darf, und welche Fälle zum Arzt oder ins Krankenhaus geschickt werden müssen. Das ist immer Schwerpunkt der Prüfungen UND der Ausbildungen. Ich finde, dass diese Ärzte in den meisten Prüfungsämter einen prima Job leisten. Ich glaube, Sie haben da eine andere Meinung?

Michael Relou,
Heilpraktiker

#65 |
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Tierheilpraktikerin

Unterirdische Meinungsmache.
Machs gut Doc Check. Das braucht wirklich niemand.

#64 |
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Hier schreien, die sich getroffen fühlen. Dabei geht es doch um die Geschichte! Da wird gleich aufgerechnet, ohne zu wissen, dass es in der Ärzteschaft seit Jahren Thema der Forschung ist, was damals unter dem Deckmantel der Medizin verbrochen wurde. Jetzt sind halt die Heilpraktiker dran.
Aber an Selbstgerechtigkeit ist da ja noch nie Mangel gewesen. Vor Allem der Homöopathen-Sektor, der immer behauptet, die Medizin würde sich nicht auf die Homöopathen zubewegen: diese Schule hat sich in 200 Jahren keinen Millimeter bewegt. Das Ganze dann auch noch mit “Natürlichkeit” und “Ganzheitlichkeit” zu etikettieren ist ja auch so eine unwidersprochene Chuzpe.

#63 |
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Gast
Gast

Absolut unnötiger Artikel. Schade um die genommene Zeit. Ohne Sinn und Zweck. Passt eher in ein geschichtliches Archiv.

#62 |
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Petra Koch
Petra Koch

Sehr geehrter Herr van den Heuvel,

ich habe drei Jahre lang Tag und Nacht gelernt, 7 Tage die Woche, um die Heilpraktikerprüfung zu bestehen. Im übrigen, ich habe das Abitur.
26 Zusatzseminare besucht, unzählige Bücher gelesen, um praktizieren zu können.
Und ich gehe davon aus, dass auch Ärzte ihr schulmedizinisches Wissen erst einmal auswendig lernen mussten, um dann ihre Prüfungen bestehen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Petra Koch

#61 |
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Gast
Gast

Es ist wirklich peinlich, dass es immer noch solche dummen und unausgereiften Artikel gibt. Natürlich gibt es schwarze Schafe, aber die gibt es überall, nicht nur in der Medizin. Weiterbildungspflicht besteht in der Medizin für HP und Arzt. Vielleicht sollten Sie, Herr van den Heuvel, auch mal darüber nachdenken, sich fortzubilden. Es könnte sich lohnen, denn vielleicht würden Sie dann hochwertigere Artikel schreiben.

#60 |
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Gast
Gast

Genau, “Die Linke” hat ja mit der StaSi auch gar überhaupt keine gemeinsame Vergangenheit und muss sich deshalb auch gar nicht damit auseinandersetzen. So wie das HP-Gesetz auch gar nicht “wirklich” damals erstellt wurde.
Richtig, wie vieles andere auch, was heute noch gilt, aber wir sollten usn damit auseinandersetzen.
DON´T SHOOT THE MESSENGER !

#59 |
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Chapeau – da passt die Überschrift zum Inhalt ihres Artikels.

Sie rücken Heilpraktiker ins ein RECHTES Licht. Wozu allerdings bleibt ein Rätsel? Sind Sie sauer auf jemanden Spezielles?

Als Chemiker hätte ich mich sowas nicht getraut, oder haben Chemiker keine unrühmliche Vergangenheit aus dieser Ära?

Es gibt übrigens kein Komplexmittel namens Spenglersan – das ist eine Firma.
Der Firmengründer Carl Spengler (ein Arzt übrigens!) forschte zusammen mit Robert Koch an der Tuberkulose.
Der Firmengründer von Spenglersan, Paul Meckel – war ein Patient von Carl Spengler, den dieser von seiner Tuberkulose heilen konnte. Das Mittel hieß Spenglersan Kolloid T, T wie Tuberkulose (um Ihrer Wissenslücke ein bißchen nachzuhelfen).

Warum unterschlagen Sie derartige “Nebensächlickheiten” und bringen stattdessen die heutigen Heilpraktiker mit den unsäglichen Menschenversuchen der NS-Verbrecher in Zusammenhang? Es waren ÄRZTE die diese Versuche (und andere Unsäglichkeiten) erdacht und durchgeführt haben, nicht Heilpraktiker. Und es war eben auch ein Arzt, der das Spenglersan Kolloid T entwickelt hat.
So wie ja auch Hahnemann ein Arzt war. Auf welchen Berufsstand haben Sie es denn jetzt eigentlich abgsehen?

Wenn Sie das ernsthaft als “Fach-Journalismus” bezeichnen, dann verzichte ich künftig auf den Newsletter von docCheck. Auch wenn Ihre “Hetzschrift” durchaus zu Ihrem eigenen Thema passt, möchte ich von weiteren derartigen “Machwerken” künftig verschont bleiben.

#58 |
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Gast
Gast

Herr von Heuvel,

bitten nennen Sie mir einen einzigen Heilpraktiker mit Namen, wenn Sie überhaupt dahingehend recherchiert haben, der für die von Ihnen besagten “braunen Flecken der Vergangenheit” infrage kommt. Damit meine ich eine Person, die eine Erlaubnis nach dem HPG hatte und die von der Nazi-Regierung sich hat in der Weise instrumentalisieren und mißbrauchen hat lassen, wie die von Ihnen eigentlich beschriebenen Teile der Ärzteschaft. Wenn man Ihren Artikel nämlich etwas genauer liest, beschuldigen Sie ja ausschließlich Ärzte, welche in der NS-Zeit u.a. Methoden in ihre schrecklichen Versuche einbezogen haben, Methoden, welche auch wiederum von Ärzten begündet worden sind: Homöopathie, Spenglersan, Spagyrik, Biochemie nach Dr. Schüssler usw. – JA, das waren alles Ärzte! Und auch heute werden diese Verfahren von Heilpraktikern UND Ärzten verwendet! Jedoch im besten Sinne als Heilmethoden und NICHT, wie damals, um Menschenversuche damit zu anzustellen. Es mangelt Ihnen hier wohl nicht nur sehr deutlich an medizinischem Verständnis, sondern überhaupt an folgerichtigem logischen Denkvermögen. Wenn das Thema nicht so traurig wäre, könnte man über Ihr Komödiantenstück einfach nur herzhaft lachen, lachen, lachen – ja, auch eine gute Medizin…

#57 |
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Gast
Gast

Auf Ablehung aus dem Lager der Kritisierten ist ja immer Verlass, so auch hier.
Leider gibt es keine Gegendarstellungen, nur platte Pauschalen (was für ein Blödsinn, Haufen Hohlheit etc pp).
Vielleicht ware mal einer der Kritiker des Artikels in der Lage, inhaltlich zu kommentieren?
Gab es die angesprochenen Versuche und deren Resultat oder nicht?
Hat jemand den Donner-Report wirklich gelesen und kann ihn kommentieren?
Warum lassen andere Länder HPs / -ähnliche Berufe nicht zu?
Oder gerne auch anderes – nur selbst mit Hohlheiten zu werfen senkt vielleicht etwas den eigenen Blutdruck, bringt aber inhaltlich nichts.

#56 |
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G. Grau
G. Grau

Wunderbar, dass sich mal jemand mit einem Thema beschäftigt, das nicht allzu geeignet ist, um sich profilieren!
Ich war übrigens davon ausgegangen, dass den Nazis die Heilpraktiker gerade recht kamen, um die Lücke der jüdischen “Behandler”, die deportiert wurden, zu schließen.

#55 |
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Markus Schlager
Markus Schlager

Was – schon saure Gurken – Zeit bei DocCheck? :D)

Wie die lieben Kollegen s. u. schon sagen, das Niveau hier ist mittlerweile auf Sohle 17 angelangt, also unterirdisch.

Während sie Herr Heuvel hier bald den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen, pflege ich in meinem Berufsalltag doch lieber ein Verständnis von “Komplementär- also sich ergänzender Medizin”, die Herrschaften Ärzte können viele Dinge, die ich nicht kann und ich (HP in 2. Generation) kann vieles, was Sie nicht können.
Dass HP bei der Prüfung nichts können müssen, ist bisschen billig… Mein Nachbar (studierter Biologe) klagte nach seiner HP-Prüfung (in FR), dass die Fragen einem Niveau II. Medizinisches Staatsexamen entsprächen und bekam Recht! Er durfte die Prüfung also ein zweites mal machen und bestand.
Zu dem Rest möchte ich nicht Stellung nehmen.
Außer, dass ich mich bei Doc Check beschweren werde und ggf. dieses Abo kündige.
MfG
Markus Schlager, Heilpraktiker

#54 |
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Werter Herr v. Heuvel,
Sie schreiben: “Es gilt, einen Multiple-Choice-Test und eine mündliche Prüfung zu bestehen – bei Durchfallquoten von bis zu 80 Prozent. Wer es dennoch schafft, beweist vor allem, schulmedizinisches Wissen gut auswendig gelernt zu haben.”

Mit Verlaub, was machen denn die anderen Fakultäten, z.B. Naturwissenschaftler und Mediziner? Nicht etwa auch gut auswendig lernen – Herr Diplom-Chemiker- oder wie haben Sie Ihre Prüfung geschafft, mit Glück? Gibt es in der Medizin kein Multiple Choice? Haben Sie jemals mal in ein Lehrbuch der Naturheilkunde hineingeschaut und es mit einem medizin. Lehrbuch verglichen?
Und NS-Gräueltaten al la Himmler und Mengele im Zusammenhang mit Heilpraktikern und Naturheilverfahren hier so in Beziehung zu setzten ist dermassen abartig dass man eigentlich nur noch vermuten kann, hier wolle jemand mit reiner Provokation das Sommerloch zu stopfen.

#53 |
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Pia Austel
Pia Austel

So, für mich war es das mit DocCheck News!!! Ich habe nichts gegen kritische Betrachtungsweisen, aber Hetzkampanien brauche ich nicht. Da kann ich meine Zeit wesentlich effektiver nutzen.
Übrigens… Herr van den Heuvel…diese Form der Berichtserstattung erinnert mich tatsächlich sehr an die von Ihnen beschriebene Zeit und den Umgang, der mit Menschen betrieben wurde, die man nicht haben wollte.

#52 |
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Gast
Gast

Und was soll und dieser Artikel sagen?
Die Hürde für die Zulassung sehe ich als parktizierende Heilpraktikerin auch als zu gering. Es tummeln sich viel zu viele HPs auf dem Markt, die den guten Ruf einer naturheilkundlichen Behandlung mit dubiosen Behandlugsmethoden und unprofessionalität schädigen. Was ich aber nie verstehen werde ist, warum man immer auf den HPs rumhackt. Gerade die Methoden, welche ich in meiner Praxis anwende, sind diejenige, welche früher von den Ärzten gerne und erfolgreich angewendet wurden! Leider aber immer mehr aus den Arztpraxen verschwinden. Über die Gründe warum darf gerne diskutiert werden. Ich würde sehr gerne mit Ärzten zusammen arbeiten! Denn das Eine ist wie das Andere nicht perfekt und eine gute Zusammenarbeit würde den Patienten wirklich helfen! Man muss sowohl als HP als auch als Arzt seine Grenzen kennen! Wir alle arbeiten zu Wohle des Patienten! Und da ist es egal, was zu Zeiten des 2 Weltkrieges war. Lasst uns endlich anfangen heute und gemeinsam zu arbeiten und nicht immer das Kriegbeil ausgraben und uns in verschiedene Klassen einzuteilen. Das macht uns nicht wirklich besser als das Denken in der braunen Zeit.

#51 |
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Horst Boss
Horst Boss

Also, mich interessiert nicht irgendeine Aufarbeitung, für die die Deutschen ja bekannt sind, sondern der Mensch. Egal woher er kommt und ob er viel oder wenig hat. Wenn ich helfen kann, dann tue ich das. Solange sich mein Gegenüber anständig und freundlich verhält. Bei mir geht es um Hilfe und nicht um Geschichte. Ich blicke nach vorne und nicht nach hinten. Zudem: Die Tagesthemen stehen der damaligen Zeit wirklich in nichts nach. Es passiert ständig Furchtbares. Und keinen stört das. Ein Tier tötet nur, wenn es Hunger hat oder in die Enge getrieben wird. Aber der Mensch tötet immer und in jeder Lage. Das ist verwerflich. Für mich zählt nur das Helfen. Das kann ich und da habe ich genügend zu tun. Während die Wissenschaft so langsam merkt, dass sie mit dem Rücken zur Wand steht, helfe ich einfach mit meinem Wissen. Das sollten viele tun, dann gäbe es ein besseres Miteinander. Dass es leider viele Nieten unter Ärzten und Heilpraktikern gibt, ist ja bekannt und nichts Neues. Aber promovierte Nieten haben einfach ein stärkers Gschmäckle… Besonders, wenn sie als Arzt in ihrem Beruf gar nicht tätig sind.

#50 |
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Heilpraktikerin

Ich glaube mich tritt ein Pferd.
Hier kommt doch lediglich mal wieder zum Vorschein, dass so manch ein Arzt einfach gerne den Heilpraktiker als Beruf loswerden möchte.

#49 |
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karim bouzir
karim bouzir

Es ist einfach dummmmmm, so was zu schreiben.

#48 |
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Maike Busemann
Maike Busemann

Langsam wird es langweilig Herr van den Heuvel …. Leider gehen ihnen scheinbar die Themen aus. Das Niveau war schon mal höher…

#47 |
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Heilpraktikerin

Herr Prof. Dr. Schmidt,
mein Sohn studiert Medizin, ich habe viele seiner Mitstudenten kennen gelernt. Bei vielen von ihnen weiß ich beim Gedanken daran, dass sie einmal für die Gesundheit von Patienten zuständig sein werden, nicht ob ich lachen oder weinen soll.
Ich glaube, es ist das Grundproblem vieler Ärzte, die so gern über die HP herziehen, dass sie das Medizinstudium höher bewerten als das Engagement eines Menschen, der den tiefen Wunsch zu helfen in sich trägt. Alle HP, die ich kenne, bilden sich permanent weiter – unabhängig übrigens von jeder Pharmaindustrie…
Täglich habe ich mit Patienten zu tun, die erschreckend oberflächlich behandelt werden. Die gesamte Untersuchung und “Behandlung” erfolgt innerhalb weniger Minuten. Was nützt das wunderbare Wissen des weit zurückliegenden Medizinstudiums, wenn es nicht angewandt wird???

#46 |
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Igorle
Igorle

“Selten so einen unreflektierten Mist gelesen.”
Kommentar (und ähnliche) zeugt nicht gerade von der Fähigkeit zur Selbstkritik.
Was ja eingangs des Artiekls schon erwähnt ist (HPschaft befasst sich ungern mit diesem Thema).
Und ja, da gibt es viele andere Gruppen, die ähnlich unreflektiert sind.

#45 |
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Heilpraktikerin

Was für ein Blödsinn. Mir konnten Ärzte nicht helfen- Heilpraktiker aber schon.

#44 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

Nun es mag sein dass von dem ein oder anderen Schüler mehr Fachwissen zu erwarten wäre, die gilt aber auch für die medizinerschaft und unseriös arbeitende “Fachjournalisten” im gleichen Umfange.

#43 |
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Gast
Gast

Auf mich wirkt dieser Artikel äußert negativ.
Das in der NS Zeit alle Berufsgruppen, vom Apotheker bis zum Briefträger, an Verbrechen beteiligt waren, dürfte wohl im Jahre 2015 der Mehrheit der Bevölkerung klar und bekannt sein.

Im journalistischen Sommerloch wieder die braune Keule herauszuholen, zeigt nicht viel von kreativem Einsatz. Auch die Nutzung von journalistischen Mitteln wie das Heilpraktiker “Gase verabreichen”, lässt beim Leser natürlich Bilder entstehen. Ob das von Ihnen so gewollt ist, sei dahingestellt.

Meiner Meinung nach, haben wir aktuell deutlich wichtigere Probleme mit bestehendem Rassismus, dem entgegengewirkt werden muss.

Zum eigentlichen Inhalt.
Das 80 % die Prüfung nicht bestehen, lässt doch darauf schließen, dass auswendig lernen nicht erfolgsversprechend ist.
Der Mehrheit der HP kennt ihren Wissenstand und ihre Fertigkeiten und arbeiten dementsprechend.
Auch das schwere Krankheiten behandelt werden dürfen, stimmt so nicht.
Das Infektionsschutzgesetz dürfte Ihnen wohl ein Begriff sein ?
Darüber hinaus greift die Berufsordnung und die Standesdisziplin.

Die Heilkunde hat seit bestehen der Menschheit ihre Berechtigung.
Altes Wissen, welches teilweise von HP gelehrt, gelernt und angewendet wird, darf nicht verloren gehen.

Statt immer wieder die alte Leier von Schulmedizin VS Naturheilkunde anzustimmen, wäre es doch an der Zeit voneinander zu lernen und sich gegenseitig ergänzen. Von diesem Miteinander profitieren letztendlich nicht wir Mediziner, sondern auch der Patient/Mensch.

#42 |
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Gast
Gast

Bevor sie den nächsten Artikel verfassen, wäre eine sorgfältigere Recherche doch sehr empfehlenswert.
Dafür ist es ratsam sich besser mit historischen und soziokulturellen Hintergründen auseinanderzusetzen, welche in diesem Artikel leider nur sehr einseitig beleuchtet wurden.
Welche Qualitäten erfordert es, Medizinjournalist zu sein?
Um die Heilpraktikerprüfung zu bestehen, ist es mit Auswendiglernen nicht getan. Zum Bestehen der Prüfung müssen schulmedizinische komplexe Zusammenhänge verstanden werden, sonst wäre die Beantwortung der Fragen nicht möglich.
Ihr Artikel zeugt davon, dass Sie wahrscheinlich immer auswendig gelernt, doch leider wenig verstanden haben! Schade!
Marion Klümper

#41 |
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Thomas Freund
Thomas Freund

HPs haben also eine mindere Schulausbildung (Hauptschulabschluss), lernen alles nur kurzfristig auswendig (und fallen daher fast alle durch), entstammen
gedanklich alle dem braunen Gedankengut und pfuschen an ernsthaft erkrankten
Menschen herum (dürfen sogar Injektionen setzen, obwohl sie doch gar kein med. Hilfspersonal sind). Was sollen derartig einseitige und polarisierende Beiträge bringen. Vielleicht denkt der Autor mal darüber nach, warum immer mehr Menschen sich naturmedizinisch behandeln lassen. Intelligent wäre übrigens ein Beitrag gewesen der die Möglichkeiten und Chancen einer gemeinsamen Behandlung der Schul- und Naturmedizin aufzeigt zum Wohle der Patienten, aber hierfür scheint der sicherlich hohe Intellekt unterfordert zu sein und reißerisch wäre es eh allemal nicht.

#40 |
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Gabriele Meier
Gabriele Meier

Ich bin KEINE Heilpraktikerin und mir haben sowohl Arzt als auch Heilpraktiker schon sehr geholfen. Ernsthafte Sorgen mache ich mir jetzt aber über den Beruf der Journalisten. Dieser Artikel hat absolutes Bildzeitungsniveau und lebt davon, zwei Berufsgruppen aufeinander zu hetzen. Sollte man mal die Nazivergangenheit des Journalismus unter die Lupe nehmen?

Es gibt zu jedem Thema unterschiedliche Meinungen und es wäre fruchtbar, sich darüber ernsthaft auszutauschen und den anderen nicht herabzusetzen. Wenn Sie schon so geschichtlich ambitioniert sind: Wie oft wurde die herrschende Lehrmeinung in der Schulmedizin schon revidiert?

Auch ich werde im Übrigen auf den weiteren Bezug des Newsletters verzichten…

G. Meier

#39 |
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Heilpraktikerin

Dass dieser Artikel überhaupt veröffentlicht wird ist ein Schlag ins Gesicht aller Heilpraktiker und Heilpraktikeranwärter, die diese Seite mit ihren Beitritten, Beiträgen etc. bisher bereichert haben.
Ich bin entsetzt über die offensichtliche Hetze (die ebenfalls sehr stark an frühere Zeiten erinnert), die in diesem Artikel zu lesen ist.
Der Titel verspricht mehr als der Inhalt tatsächlich hergibt.

Herr Oppermann:
Anhand des Titels sollte man meinen, dass es um die Aufarbeitung der Geschehnisse im dritten Reich geht, das ist auch wichtig und richtig. Liest man jedoch genauer, muss man leider feststellen, dass es eher darum geht, den HP schlecht zu machen, eine angeblich schlechte Kenntnis in Diagnostik/Therapie etc. nachzuweisen und eben auch, dass es besser wäre, den Beruf des Heilpraktikers abzuschaffen.

Ich werde zukünftig sämtlichen Kollegen und Bekannten davon abraten, diese Seite zu besuchen oder den Newsletter zu abonnieren. So etwas kann man nicht unterstützen!

#38 |
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Heilpraktikerin

Ich bin entsetzt über diese unseriöse Art, das Thema anzugehen und die nationalsozialistischen Grausamkeiten mit der heutigen Arbeit der Heilpraktiker in Verbindung zu bringen.
Es ist für mich an der Zeit, mich nach einem seriösen medizinischen Newsletter umzuschauen.

#37 |
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Gast
Gast

Vielen Dank Herr Kollege van den Heuvel.
Dies musste endlich gesagt werden. Leider ist der Bevölkerung nicht klar, dass ein Heilpraktiker keinerlei medizinische Kenntnis hat.
Bei uns um die Ecke ist eine “Heilpraktikerschule”. Ich sehe die “Schüler ” öfters in der Mittagspause.
Seien Sie versichert: von keinem einzigen würde ich einen Gebrauchtwagen kaufen!

Freundliche Grüsse,

Prof. Dr. Thomas Schmidt

#36 |
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Heike Striegler
Heike Striegler

In der Medizin wird nur das anerkannt, was wissenschaftlich bewiesen oder durch anerkannte Studien (Doppelblindstudien, …) belegbar ist. All dies vermisse ich in Ihrem RECHTEN Beitrag. Ich selbst bin Heilpraktikerin und ich bin froh und dankbar, dass mittlerweile auch viele Ärzten offen für die Naturheilkunde und alternative Therapiekonzepte sind. Warum wohl nur? Sprechen Sie diesen Ärzten ebenfalls die Kompetenz ab. Vielleicht ändern Sie ja eines Tages ihre Meinung und berichten dann auch darüber.

#35 |
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Heilpraktikerin Renate Schröder
Heilpraktikerin Renate Schröder

Selten so einen unreflektierten Mist gelesen. Herr van Heuvel sollte sich in sein Chemielabor zurückziehen und sich um himmelswillen nicht Journalist schimpfen. Er hat irgendwo irgendwas aufgeschnappt und ein paar zusammenhanglose Sätze daraus gemacht. Und woher hat dieser Herr seine Weisheiten, was Heilpraktiker bei den Prüfungen können müssen? Als ehemaliges Mitglied einer Prüfungskommision beim Gesundheitsamt kann ich nur sagen, dass vor vielen Jahren in einer Prüfung ein Prof. für Zahnmedizin DURCHGEFALLEN ist. Er hielt sich für besonders schlau und die Heilpraktiker für besonders dumm.
Um Patienten die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten, wäre es in der heutigen Zeit sinnvoll, wenn beide Berufsstände zusammenarbeiten würden. In der ein oder anderen Praxis wird dies schon erfolgreich praktiziert. Stattdessen hat dieser Herr nichts anderes zu tun, als die Kluft beider Berufsstände noch weiter zu vergrößern.
Im übrigen hat Dr. med. Wilhelm Schüssler nie eine höhere Schule besucht, aber erfolgreich in Paris, Gießen und Berlin Medizin studiert. Seine Doktorwürde erhielt er noch vor seinem Abitur, dass er zur Erlangung des Staatsexamens nachholen musste.
Herr van den Heuvel ist bei der Zeitung mit den roten Balken besser aufgehoben. Denn was er hier von sich gegeben hat, hat mit Journalismus nichts zu tun.

#34 |
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Heilpraktikerin

Im Wissen, daß es in allen Bereichen und Berufen 2 Seiten einer Medaille und Vergangenheit gibt, möchte ich – wenn auch ungern, weil auf ähnliches Niveau, wie in der obigen journalistischen Arbeit herabsteigend – auf den nachfolgenden Artikel im Ärzteblatt 2012 (109)48 verweisen: Anatomie im Nationalsozialismus: ohne jegliche Skrupel
http://m.aerzteblatt.de/print/132996.htm

Gleichzeitig wünsche ich mir, es möge der bereits begonnene Austausch zwischen Schul- und Komplementärmedizin die Ebene der Demagogie weiter hinter sich lassen, um den Patienten eine hohe und optimierte Variabilität an Gesundungsoptionen zur Verfügung zu stellen.

#33 |
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Naturwissenschaftler

Hut ab Herr van den Heuvel, dass Sie sich hier in den Ring begeben.
Mit der Fakten-Brille gelesen ist Ihre Rechere stimmig und richtig.
Leider ist die Fakten-Brille oft unangnehem, vor allem wenn sie Bilder entwirft, die an Selbstverständnis und Geldbeutel rühren. Viele ablehnende Kommentare aus der HP-Ecke werden Sie daher sicher nicht erstaunen.
Ich schließe mich Herrn Rocke (#8) an, mich hat schon immer irritiert, mit welch geringer Eingangs- und Abschlussqualifikation man einen Heilberuf mit möglicherweise finalen Konsequenzen ausüben darf.
Natürlich gibt es auch hier ein breites Spektrum, und es wäre daher m.E. gerade auch Aufgabe der mittlerweile wieder zahleichen Heilpraktiker-Interessensverbände, für mehr (rein wie raus) Qualität zu sorgen, warum geschieht das nicht?
Schön ist natürlich auf der anderen Seite, dass fast jede/r HP werden kann, wenn sonst wenig geht… – zumindest in Deutschland (ist D`land hierbei besonders fortschrittlich oder besonders rückständig??).
Wobei sich dann auch hier zum größten Teil nur “die Guten” halten können. Schade, wenn ich als Patient dann an einen der anderen gerate.
Glücklicherweise kenne ich ein paar gute.

#32 |
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Gast
Gast

Welche Angst umtreibt die Ärzte, dass sie es nötig haben solche Artikel zu veröffentlichen. Mir haben Heilpraktische Behandlungen immer gut getan. So schlecht kann die Ausbildung also nicht gewesen sein!

#31 |
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Danke Herr Heuvel für den Artikel, Danke Herr Oppermann für den validen Diskussionsbeitrag!

#30 |
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Dr. Stefan Lang
Dr. Stefan Lang

Die Argumentation des Artikels ist unsolide. Schulmediziner, die hier applaudieren, machen ihrer Alma mater keine Ehre.

#29 |
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Heilpraktikerin

Lieber Herr van den Heuvel,

das Geheimnis, seine Leser mitzureißen liegt meines Erachtens nicht unbedingt in einer reißerischen Schreibweise, bzw. dem reißerischen Arrangement der Fakten. Aber das sehen Sie offenkundig anders. Wie dem auch sei.

Einen mitreißend informativen Artikel zu diesem Thema findet der geneigte Leser im Deutschen Ärzteblatt unter dem Titel “Homöopathie und Nationalsozialismus: Letztendlich keine Aufwertung der Homöopathie”. Vermutlich aus Gründen der Professionalität wurde hier auf Information statt auf Meinungsmache gesetzt.

#28 |
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Gast
Gast

Die Ärzteschaft und Pharmaindustrie müssen aufgrund Inkompetenz und Versagen ihrer Schmerzmittel und Antibiotika ja langsam ganz schön Angst bekommen haben , dass ihnen die Patienten abspringen, wenn sie es bereits nötig haben mit solchen bezahlten Artikeln ihr Ansehen aufzupolieren .

#27 |
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Jürgen Helle
Jürgen Helle

Die schlimmsten medizinischen Gräueltaten zur NS Zeit wurden definitiv von Ärzten verübt und nicht von Heilpraktikern.
Was will uns die verquere Logik dieses Artikels dann also sagen?
Ich sage, die NS Zeit wurde auch nur deshalb möglich, weil es schon damals zu viele Menschen gab, die nicht richtig logisch denken konnten, genauso wie der Verfasser dieses Artikels.
Warum werden Methoden oder Medikamente dadurch schlecht, weil sie in der NS Zeit angewandt oder unangemessen untersucht wurden? Das ist ja so, als würde ich jetzt fordern, daß Männer keine Hosen mehr tragen dürfen, weil ja nachweislich alle Nazis Hosen getragen haben.

#26 |
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Danke Herr Oppermann, Sie sprechen mir aus der Seele. Aber die Reaktionen sprechen doch für sich, oder?

#25 |
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Gast
Gast

Dieser Bericht mag teilweise Licht ins Dunkle bringen. Dieses traurige Treiben aus dieser Zeit aber den Heilpraktikern u. Homöopathe in die Schuhe zu schieben ist aber sehr daneben. In den KZ wurden mehr Menschen mit beginnenden psychiatrischen Methoden zu Tode gefoltert als mit naturheilkundlichen Mitteln. Leider haben sich diese Methoden heute in der Gesellschaft etabliert, sind aber nicht besser geworden! Auch diese Aussage würde evtl. ein ganz böses Licht auf alle Psychiater werfen, was auch nicht richtig wäre. Es gibt auch da sehr gute Psychiater, die mit dem KZ nichts am Hut haben. Nehmen wir die Chirurgie, auch die haben vom KZ profitiert oder auch die Pharmaphirmen.
Wir können alle anklagen, nur hilft das heute niemandem mehr. Wichtig wäre es, endlich mit den Vergleichen des 2. Weltkrieges aufzuhören.
Dr. Spengler war übrigens ein sehr erfolgreicher Arzt und die Medikamente “Spenglersan” wären auch heut noch in vielen Bereichen wirksamer als manches Antibiotika übrigens auch die Sanum-Kehlbekmittel. Es gäbe noch viel dazu zu schreiben, nur lohnt es sich nicht über mehr oder weniger schlecht erstellte Berichte von Michael van den Heuvel zu debatieren.
Übrigens können so schlecht die Heilpraktiker, Homöopathen und andere Alternativtherapeuten nicht sein sonst gäbe es diese in der Schweiz auch nicht. Da gibt es ab 2015 eine eidgenössische Prüfung und viele haben kantonale Anerkennungen dank guten Akademien und Schulungszentren.
Wohl bekomms liebe EU!

#24 |
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PS Aber es gibt noch viel mehr braune Relikte in D: Ehegattensplitting, Kindergeld, Urlaubsgeld….noch mehr gefällig?

#23 |
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Gast
Gast

Ich bin entsetzt über die Qualität dieses Artikels.
Lieber Herr van der Heuvel , da muss Ihnen aber ein qualifizierter HP ganz schön auf den Fuß getreten sein, dass Sie einen derart reißerischen Artikel auf Bildniveau auf ein doch so akademisches Klientel los lassen. Und auch liebe DocCheck Redaktion: das spricht nicht für eine qualitative Selektion Ihrer vorhandenen “Fach”Artikel.
Mir kommt es fast so vor, als bekommen da bestimmte Götter in Weiß Panik, dass diese untalentierten, unbegabt, unwissenden und schlichtweg verantwortungslosen HP ihnen den wirtschaftlichen Hahn abdrehen?
Die Angst sitzt tief….. So scheint es. Dabei sollte doch so mancher Mediziner mal wieder auf seinen Kunden=Patienten schauen, anstatt permanent auf sein Konto. Vielleicht kommt dann der geneigte Patient auch wieder gerne, anstatt sich nach Alternativen umzuschalten.
Und zur NS-Zeit: da gab es so viel menschliche Absurdität, egal wo! Aber es lebt sich wunderbar, wenn man von sich selbst ablenkt.
Ich freue mich auf weitere ihrer schwarzen Artikel, Herr van der Heuvel, die ich als schlechte Satiere abtun kann. …

MFG,
C. Pohl

#22 |
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Super

#21 |
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Gast
Gast

Ist die Angst vor den Heilpraktikern mittlerweise so groß geworden, dass man zu derartigen Mittel greifen muß? Fürchten die Ärzte die “Konkurrenz” so sehr? Bangen um ihre Pfründe? Stehen sie durch derart schlechte Artikel besser da? Ich kann das nur äußerst armseelig, ja würdelos nennen.
Es wird ja kaum eine Gelegenheit ausgelassen die Heilpraktiker Berufsguppe schlecht zu machen. Offensichtlich findet man nicht wirklich was. Ich kann das nur als Zeichen sehen, dass die Heilpraktiker doch besser da stehen, müsste man sie sonst so mit Dreck zu bewerfen?
Ich glaube dieser Artikel hat den Ärzten einen Bärendienst erwiesen.

#20 |
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Heilpraktiker

Ok, der 2. Bericht innerhalb einer Woche der uns HP´s treffen soll – wo bitte liegt das Problem der Autoren. Habt ihr Langeweile oder…. – keine Ahnung.
Es gibt in jeder Zunft solche und solche – also worum geht es?

Ich denke die meisten kennen die Geschichte von den Eltern oder Großeltern – alles schlimm und darf nie mehr so kommen.
Wir schreiben gerade das Jahr 2015 – auf meinem Kalender. Wir alle sollten das Ziel haben für unsere Patienten da zu sein und ihnen bestmögliche Versorgung angedeihen lassen. Wie schön könnte es sein wenn wir ( Ärzte und HP) das im Dialog schaffen würden.

#19 |
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Gast
Gast

Sehr unschön!HPA

#18 |
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Elisabeth Metz-Melchior
Elisabeth Metz-Melchior

Zu Herrn Rocke noch ein Nachsatz:
Ausbildung der Ärzte besser? Erlebe häufiger, dass im Medizinstudium Grundlagen fehlen, die ein Heilpraktiker um die Prüfung zu schaffen, wissen muss.
Außerdem fehlt dort viel Wissen der Ärzte aus früheren Zeiten, die noch ohne Computer eine Diagnose stellen konnten, wussten wie über z.B. Zunge Ursachen finden konnte.

#17 |
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Dennis Thielert
Dennis Thielert

Ohjee, Medizinjournalist darf sich anscheinend heute auch jeder nennen … wobei dies mit Journalismus eigentlich nicht mehr viel zu tun hat!

#16 |
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Kinderkrankenpfleger

Ich bin erstaunt, wie empfindlich hier auf den Artikel von Herrn van den Heuvel reagiert wird. Zusammenfassend geht es in dem Artikel doch darum, dass untersucht werden sollte, welche Altlasten aus dem “1000jährigen Reich” noch im HeilPrG zu finden ist. Und welche Auswirkungen dies evtl. auf die heutige Ausbildung der Heilpraktiker hat.
Mit der Aufarbeitung der eigenen Geschichte im dritten Reich müssen sich nicht nur Ärzteschaft und Pflegepersonal beschäftigen, sondern eben auch die Berufsgruppe der Heilpraktiker – warum nicht?

#15 |
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Heilpraktikerin

Bedauerlich, dass Schulmediziner immer noch zu solch polemischen Artikeln greifen müssen, die mit der heutigen Realität so gar nichts gemeinsam haben. Lernt man im Studium nicht auch das wissenschaftliche und objektive Arbeiten? Oder ist die eigene Angst vor den erfolgreichen Heilpraktikern so groß? Auch das wäre äußerst bedauerlich.
Wer heute mal über seinen Tellerrand schaut, und damit meine ich auch manche Heilpraktiker – der wird feststellen, dass überall dort, wo man sich in gemeinschaftlichen und partnerschaftlichen Netzwerken die Hände zwischen Schulmedizin und Heilpraktikern reicht, die Erfolgsquoten in der Therapie deutlich über dem Schnitt liegen.

#14 |
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Gast
Gast

Immer wieder freuen sich Ärzte wenn HPs verunglimpft werden, egal in welcher Form. Das scheint eine große Befriedigung zu sein… aber warum?

#13 |
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Marilla
Marilla

mir hat bisher die Heilmedizin bei allen Schmerzen geholfen, bei denen die Ärzte nur Ibuprofen und Cortison sowie Tilidin und weitere Mittel verschrieben haben. Von Nebenwirkungen auf dem Zettel ist es mir anders geworden. Die in der Realität waren noch schlimmer. Kein Arzt hat mich so gründlich untersucht, wie meine HP. Auch der von mir neulich kennenlernte Dr. der Medizin und Homöopathie hat nach 2 Minuten im Computer nachgeschaut und mir ein Mittel verschrieben. Ohne die Anamnese, die bei meiner HP 90 Minuten dauerte. Erstgespräch ohne Honorar, übrigens. Nach der heilpraktischen Behandlung mit Gasen kann ich meinen ehemals steifen Handgelenk ganz normal bewegen. Das nur als Beispiel.
Nun lerne ich, Ende 50, selber an einer HP Schule. Hilfe zur Selbsthilfe im Alter, was ich mein ganzes berufliches Leben meinen Studenten gepredigt habe. Schon jetzt, nach 4 Monaten steige ich beim Bedarf und nach Beratung mit den Dozenten auf Tinkturen und Kügelchen um. Es wirkt. Im dem Sinne wünsche ich allen Skeptikern und Kritikern zumindest mehr Empathie!

#12 |
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Heilpraktikerin

oha, ich bin 1961 Geboren….bin ich jetzt noch für die ur-und Frühgeschichte zuständig…..

#11 |
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Elisabeth Metz-Melchior
Elisabeth Metz-Melchior

Herr van Heuvel hat wohl das Sommerloch der Medizin gesucht. Er bedenkt, dass man stets in die eigenen Löcher fällt.
Sehen wir doch mal dahin, warum es so passierte? Haben nicht gerade die heutigen Pharmafirmen den Wahnsinn des 3. Reiches mitfinanziert?
Das weitere Gedeihen damals naturheilkundlich tätigen Ärzte wurde bezahlt und bewusst der Chemie untergeordnet. Alle Bücher, die z.B. über Schüßlersche Biochemie bis 1930 geschrieben wurden, stammen von Ärzten. Leider lernen die heutigen Medizinstudenten das nicht mehr!!! Wie so vieles….
Das wir heute wieder auf dem Weg des Zusammenwachsen der beiden Medizinrichtungen sind, verdienen wir nicht Leuten wie van Heuvel, sondern Menschen, denen Mensch und Heilung wichtig sind.

#10 |
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Gast
Gast

Auch die Mediziner täten gut daran den Ball etwas flacher zu halten. Es gibt , wie in allen anderen Berufen auch, immer die Guten und die Anderen. Da machen die Medicüsse, Gott sei es gepfiffen und getrommelt, auch absolut keine Ausnahme. Das trifft natürlich auch auf die Heilpraktiker zu. Da habe ich auch bereits abenteuerliche Figuren auf deren Veranstaltungen gehört und gesehen.
Diese gewisse Arroganz der Mediziner beruht in erster Linie auf deren hohen Sozialprestige und das wissen die natürlichz auch sehr genau.

#9 |
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Bravo! Mir gefällt der Artikel richtig gut. Insbesondere die Gegenüberstellung der Ausbildungsqualität ist in dieser Klarheit erfrischend.

#8 |
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Bettina Schmidt
Bettina Schmidt

Sehr geehrte Damen und Herren,
bislang haben wir unseren angehenden Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern Ihre Seite und auch ein Abonnement Ihres Newsletters empfohlen. Nach dieser Headline und dem Artikel werden wir in Zukunft davon absehen. Wir sind entsetzt über diesen unreflektierten und einseitigen Artikel. Gerade in der heutigen Zeit – einer Zeit, in der jeder von uns gegen rechtes Gedankengut kämpfen sollte (und auch wir es mit aller Kraft tun) – fühlt sich diese Verunglimpfung ungeheuerlich an.

#7 |
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Heilpraktiker Hans-Ulrich Faller
Heilpraktiker Hans-Ulrich Faller

Habe selten so einen einseitigen miserablen Bericht gelesen.
Enweder es soll hier provoziert werden, oder der Verfasser hat einfach nur
nur einen schlechten Tag, und sich auf diese Art abreagiert.
Ich denke bei so viel Aufzählen von dunklen und schlechten Gedanken,würde
ich dem Verfasser dringend Hyperikum verorden,damit trotz des schönen Wetters wieder ein sonniges Gemüt in seinen Geist kehrt.
H U Fllear
Heilpraktiker

#6 |
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HPA Bernd Neuhaus
HPA Bernd Neuhaus

Wenn “die” Heilpraktiker und “die” Ärzte sich mit ihrer NS-Vergangenheit auseinandersetzen müssen, dann ist das schon eine Verallgemeinerung, die man so nicht stehen lassen kann und darf.

Wo sind denn die vielen Heilkundigen, die in der Zeit nur den Menschen geholfen haben, und damit meine ich sowohl Ärzte als auch Heilpraktiker?

Auch ich empfinde den Beitrag schlichweg als Schlechtmache der HPs, unabhängig davon, was in der Nazizeit passiert ist.

#5 |
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Gast
Gast

Mag ja alles stimmen, aber schon der Titel ist unangemessen, denn was habe heutige Heilpraktiker mit der Entstehunggeschichte des Berufsstandes zu tun? Ich weiß, dieser Berufsstand ist uns ein Dorm im Auge, mit nicht geringer Rechtfertigung, aber deren Existenz und zahlenmäßige Präsenz hängt vom “mündigen Bürger” ab. Da ist die Zustimmung beachtlich.
Wie anders könnten wir , die Ärzteschaft, unsere eigenen Defizite erkennen?
Ich hoffe da auf Lernfähigkeit.

#4 |
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Heilpraktikerin

Wie gut, dass schlaue Journalisten immer wieder Gründe finden, weshalb per se Heilpraktiker ohne fundierte Kenntnisse sind und eine Gefahr für die Volksgesundheit.
Vielen Dank für diese neue Idee, Herr van Heuvel!

“Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.”
Voltaire

Sicher wird das HP-Gesetz auch Teil der Kriegsvorbereitung gewesen sein- die medizinische Versorgung der heimischen Bevölkerung sollte wohl sichergestellt werden.
Viele jüdische und sozialistische Ärzte waren ja bereits tot und die meisten Verbliebenen brauchte man an der Front.

Aber warum sollte das bei der heutigen Arbeit der Heilpraktiker eine Rolle spielen?

Spielt es bei Ihrer beruflichen Laufbahn, Herr van Heuvel, eine Rolle, welche Motivationen z.B. Ihre Großeltern hatten? Oder Ihre Professoren an der Universität? Oder der Dekan?

#3 |
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Heilpraktikerin

Selten so einen schlechten und völlig überzogenen Artikel auf DocCheck gelesen. Allein die Überschrift entbehrt jeglicher Seriosität.

#2 |
  3
Gast
Gast

Nun, ich emfinde diesen Beitrag als Schlechtmache der HPs. Dass zu Nazizeiten viele zum Selbstschutz sich dem braunen Gedankengut anchlossen ist für mich klar. Das hat mit medizinischem oder naturheilkundlichem Wissen nichts zu tun. Viele Ärtze waren schlimme Folterknechte zu dieser Zeit, also bitte meine Herrschaftten, lassen wir die Kirche im Dorf!
Ich bin noch keinem HP begegnet, der nichts konnte oder wußte auf seinem Spezialgebiet. Ich habe aber Ärtze kennen gelernt, die oberflächlich verordneten und nicht den Naturgesetzen folgten. Was wiederum Verschlechterungen bei den patienten zur Folge hatte. das ist doch ein Endlosthema. Wie wäre es, wenn man sich endlich die Hände reichen würde zum Wohle der Patienten?

MFG Moser

#1 |
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