ApBetrO: Apotheke auf Diät?

11. November 2011
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Jetzt ist es endlich soweit, das Bundesministerium für Gesundheit hat einen offiziellen Referentenentwurf zur neuen Apothekenbetriebsordnung vorgelegt. Befürworter sprechen von Entbürokratisierung und Deregulierung – Kritiker sehen die „Apotheke light“ kommen. Dennoch sind sich fast alle Betroffenen einig: Es hätte schlimmer kommen können.

Höchste Zeit für eine Überarbeitung: Seit Inkrafttreten der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) im Jahr 1987 gab es lediglich 1995 eine Aktualisierung. Die Welt hat sich inzwischen weitergedreht, viele Stellen des alten Regelwerks passen nicht mehr zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen von heute. Und ökonomisch soll sich die Novellierung auch noch lohnen: Im Rahmen einer Folgekostenabschätzung rechnen Politiker des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) mit Gesamteinsparungen von rund 2,1 Millionen Euro pro Jahr, einmalig kämen weitere 400.000 Euro hinzu. Vor allem Filialapotheken werden davon profitieren.

Ein bisschen Qualität

Wer selbst Arzneimittel in größerem Stil herstellt, hat allerdings mit Mehrkosten zu rechnen. Entsprechende Apotheken müssten künftig „über ein funktionierendes Qualitätsmanagementsystem (QMS) verfügen, soweit Defekturarzneimittel hergestellt werden“, heißt es in dem Papier. Andere Bereiche, in denen ein QMS laut Zertifizierungssatzungen vieler Apothekerkammern sinnvoll wäre, nennt der Entwurf aus Berlin aber nicht. Explizit erwähnt werden hingegen Herstellung „nach Stand von Wissenschaft und Technik“ sowie Prüfung, Lagerung und Dokumentation. Davon sind auch parenterale Zubereitungen und Verblisterungen betroffen – unverständlich für den Bundesverband Klinik- und heimversorgender Apotheker (BVKA). Die Pflicht zur analytischen Prüfung sei laut Detlef Steinweg, dem stellvertretenden Vorsitzenden des BVKA, unter Qualitätsgesichtspunkten überflüssig sowie in vielen Fällen wirtschaftlich nicht erfüllbar. Und so lautet seine Forderung, „unverhältnismäßige Beschränkungen“ nochmals zu überdenken.

Ein anderer Passus ist aus der alten ApBetrO mehr oder minder übernommen worden – und stößt vor allem Pharmazeutisch-technischen Assistenten sauer auf: „Die Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln, für die ein Qualitätsmanagementsystem (…) erforderlich ist, darf auch durch nichtpharmazeutisches Personal erfolgen, soweit es entsprechend qualifiziert ist, über die bei den jeweiligen Tätigkeiten gebotene Sorgfalt nachweislich zu Anfang und danach fortlaufend unterwiesen wird und unter Aufsicht eines Apothekers arbeitet.“ Wieso dann noch Zeit und Geld in eine Ausbildung an der Fachschule investieren? „Die Novellierung dient nicht einmal der Qualität“, gibt Sabine Pfeiffer, Vorsitzende des Bundesverbands Pharmazeutisch-technischer AssistentInnen (BVpta), zu bedenken. Sie kritisiert vor allem, dass auch nicht pharmazeutische Berufe Individualarzneimittel herstellen dürfen.

Unter Umständen Umbau

Dann zur Ausgestaltung der Apotheke selbst: Notwendig ist ein „Zugang zu öffentlichen Verkehrsflächen“, Barrierefreiheit bleibt als Kann-Regelung im Vagen. Zwingend schreibt der Gesetzgeber hingegen vor, Teile der Apotheke so zu konzipieren, dass „Vertraulichkeit an den Stellen gewahrt wird, an denen Arzneimittel an Kunden abgegeben werden“. Auch für die Rezeptur gelten neue Vorgaben. Dieser Bereich ist „mindestens von drei Seiten raumhoch von anderen Bereichen der Apotheke abzutrennen“ – mit leicht zu reinigenden Wänden und Oberflächen. Als untere Grenze einer Apotheke nennt das BMG wie bisher 110 Quadratmeter – Größen für Offizin, Labor oder Lager sucht man aber vergeblich. Damit können die meisten Apotheken sicher gut leben, ein Umbau wird nur in Ausnahmefällen notwendig sein. Umso tiefgreifender sind die geplanten Änderungen beim Thema Kundenkontakt.

Beratung wird zur Pflicht

Dazu heißt es: „Bei der Abgabe von Arzneimitteln an einen Kunden ist dessen Informations- und Beratungsbedarf durch Nachfrage festzustellen und eine Beratung anzubieten.“ Der Patient müsse auch „aktiv in das Gespräch eingebunden werden“. Im Falle einer Selbstmedikation sei außerdem zu überprüfen, „ob das gewünschte Arzneimittel zur Anwendung bei der vorgesehenen Person geeignet erscheint“. Christian Buse, der Vorsitzende des Bundesverbands Deutscher Versandapotheken (BVDVA), relativiert die Praxistauglichkeit dieser Passagen: „20 bis 30 Prozent der Apothekenkunden holen die Arzneimittel nicht für sich selbst ab. Da müssen wir aufpassen: Wen beraten wir eigentlich?“.

Ohne Information geht auch beim Botendienst bald nichts mehr: Wer kein Beratungsgespräch in der Apotheke bekommen hat, darf nur von pharmazeutischem Personal beliefert werden. Nicht ganz unerheblich, ist doch geplant, den Zustellservice von der Einzelfallregelung zur gängigen Praxis zu erheben. Kritik dazu kommt von der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: „Sofern die Belieferung durch einen Boten durch die Änderung ins Belieben des Apothekenleiters gestellt wird, lehnen wir dies ab.“ Laut BVDVA sei auch „fraglich, ob jede Apotheke eine pharmazeutische Fachkraft mit der Zustellung beauftragen kann“, falls keine Beratung vorab stattgefunden habe – in puncto Personalplanung sicher eine zusätzliche Erschwernis gerade für kleine Apotheken.

Filialapotheken fein raus

Erleichterungen hat das BMG hingegen für Filialapotheken vorgesehen. Im Verbund reicht nunmehr ein einziges Labor aus. Neben den Einsparungen von 8.400 Euro pro Filiale führe die Bündelung von Rezepturen „zu einer besseren Auslastung und auch zu einer Qualitätsverbesserung, weil die Erfahrung des Personals durch die häufiger durchgeführten Tätigkeiten naturgemäß ansteigen“, verlautbarte das Ministerium. Auch können sich Filialapotheken vom Nacht- und Notdienst befreien lassen bzw. gegenseitig vertreten. Vollversorgende Apotheken gehören vielleicht schon bald der Vergangenheit an. „In zentralen Punkten ist nun doch die Apotheke medium als Teil eines Filialverbundes vorgesehen – mit der Tendenz, dass sich bald viele Light-Betriebe entwickeln können“, kritisiert Barbara Neusetzer, Erste Vorsitzende von ADEXA – Die Apothekengewerkschaft. Für Mitarbeiter könnte sich die mögliche Zentralisierung beim Notdienst auch aus anderen Gründen negativ auswirken: Wenn sie noch Dienste von bis zu drei anderen Apotheken mit übernehmen müssen, wird die Belastung schnell unverhältnismäßig hoch. Neusetzer: „Diese Änderung sieht ADEXA daher sehr kritisch.“

Auch zeigt die Erfahrung aus Versandhandel und Pick-ups, wohin Lockerungen führen können. In der Tat erwähnt das BMG Pick-up-Stellen heute mit keinem Wort mehr. Damit ist der ursprüngliche Vorschlag der ABDA, einen Genehmigungsvorbehalt inklusive Bedarfsprüfung in der neuen ApBetrO zu verankern, nicht gerade auf fruchtbaren Boden gefallen. Kein Wunder, dass von der Spitzenorganisation deutscher Apotheker jetzt ein klares Nein zu der Novelle kommt. Hauptkritikpunkte sind vor allem die „Schwächung der lokalen Versorgung“ sowie die „Entprofessionalisierung“ durch Lockerungen bei den Apothekenfilialen. Andere Berufsverbände haben noch bis 18. November Gelegenheit, ihre Stellungnahmen beim BMG abzugeben. Welche Änderungsvorschläge dann aufgegriffen werden, steht auf einer anderen Karte. Anschließend sind die Bundesländer in der Pflicht, den Entwurf zu diskutieren. Und Mitte 2012 könnte die neue ApBetrO tatsächlich in Kraft treten.

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15 Kommentare:

Selbstst. Apotheker

wenn ein Handelskonzern eine Apothekenkette etablieren möchte, müssen bis dahin die Betriebsergebnisse der bestehenden Aptheken gegen null laufen. So kann der Handelskonzern bestehende, standortattraktive Apotheken besonders preiswert übernehmen….

#15 |
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Selbstst. Apothekerin

Seit über 40 Jahren höre ich ständig das gleiche Gejammer und ein paar zaghfte Aufrufe zum Streik, aber es ist noch nie etwas passiert. Das weiß das Gesundheitsministerium auch und kann ruhig weiter strangulieren, denn es wird auch in Zukunft kein Apotheker einen Aufstand machen. Das ist ja auch unakademisch!
Der größte Feind der Apotheker ist der Apotheker selber.

#14 |
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Apothekerin Ingrid Beck
Apothekerin Ingrid Beck

Eine Schande, dass Kammern und Verbände nichts für uns erreichen. Beim Beitragsabkassieren sind sie aber ganz vorne dabei. Wie wäre es mal mit Bezahlung bei Leistung !!

#13 |
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Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA)

Viel Kritik ist ja schon geäußert worden, etwa an den Erleichterungen für Filialen.

Bezeichnend finde ich, dass teilweise Kosten viel zu niedrig angesetzt oder schlicht nicht erwähnt werden.

Hinsichtlich des Erfüllungsaufwands für nicht standardisierte Rezepturen findet sich im Entwurf etwa, dass für die Festlegung der Vorgehensweise “Kosten in vernachlässigbarer Höhe” anfallen würden. Für die Plausibilitätsprüfung und die Dokumentation werden ca. 2 Minuten veranschlagt.
Völlig unrealistische Annahmen. Und das sind nur Beispiele.

Für die Beratungspflicht und die Auslieferung von Arzneimitteln durch Boten, die zum pharmazeutischen Personal gehören, wird gar kein Erfüllungsaufwand angegeben.
Insbesondere bei der Beratung entstehen aber erhebliche Personalkosten, wenn man den Auftrag des Verordnungsgebers Ernst nimmt und umsetzt.

Leistung und Qualität muss auch bezahlt werden. Vom Bundesgesundheitsministerium wird im Verordnungsentwurf Augenwischerei betrieben.

Auch dadurch, dass durchgängig vorausgesetzt wird, die Filialapotheken würden von den möglichen Erleichterungen auch Gebrauch machen. Wobei, wenn die Verordnung so in Kraft tritt, die Einzelapotheke sehr schnell ohnehin weitgehend der Vergangenheit angehören dürfte und Filialapotheken die Regel wären.

Warum man einen eigenen “Teerezeptur”- Arbeitsplatz braucht ist mir völlig unklar. Auch hier wird von vernachlässigbaren Kosten gesprochen. Dass gegebenenfalls eine zusätzliche Waage angeschafft werden muss bleibt außer Acht.

Nicht bedacht wurde zudem, dass die PTA-Ausbildung in der Apotheke durch die Zurückdrängung von “Vollapotheken” mit Rezeptur und Labor deutlich erschwert werden würde.

Der Entwurf gehört, bis auf einige notwendige Aktualisierungen der ApBetrO, wieder eingestampft.

#12 |
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Apotheker

Ja ein effektiver Streik könnte heilsame Wirkung haben. Wolln doch mal sehen, ob die Versandapotheken und der Notdienst das ordentlich hinbekommen. Bei der Gelegenheit könnte man doch auch gleich einigen besonders eifrigen Krankenkassen eins einschenken – Abgabe gegen Bezahlung und der Patient darf sich dann bei der Kasse auszahlen lassen …
ups jetzt bin ich aufgewacht!
Das geht natürlich nie im Leben, weil es hätte ja noch schlimmer kommen können und es gibt mi Sicherheit einen netten Kollegen, der bei der Gelegenheit ein gutes Geschäft für sich wittert und nicht mitstreikt.
Ich darf da mal an das Martin Niemöller Zitat erinnern (als die Nazis …) und es etwas abwandeln. “Als die AOK den Kollegen in den Ruin trieb, habe ich geschwiegen, ich war ja nicht betroffen … und als die neue ApBetrO mich mit vielen sinnvollen Details (wenn nicht diese ApBetrO, dann die nächste) in den Ruin trieb, gab es keinen mehr der protestieren und mitstreiken konnte”
Und ich habe noch nicht einmal eine Apotheke, aber viele meiner Studienkollegen haben eine – die tun mir immer mehr leid.
Aber nicht vergessen: Es hätte ja alles noch viel schlimmer kommen können!

#11 |
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Apotheker

Der Entwurf steht ganz im Zeichen der Förderung von großen Vertriebsstrukturen, die man besser “abschöpfen” kann. Das ist klarer politischer Wille.
Während die SPD/Grünen das offen sagen, macht die bürgerliche Koalition die gleiche Politik mit netteren Worten.
Die Berufsorganisationen können offensichtlich kaum etwas bewirken mangels Einfluss.Dazu wären von der Basis viele Fragen zu stellen, aber man hört sehr wenig. Wie wäre es mit einer Mitgliederbefragung zur Qualität der politischen Standesvertretung und der Option zu einer Basiswahl der entscheidenden Berufsvertreter?
Die Apotheker in der Praxis könnten etwas bewirken z.B. Streikaktionen, Unterschriftensammlungen,Abgeordneten- meetings, aufklärende Werbung in den Schaufenstern usw., aber davon sieht man auch wenig bis gar nichts. Dafür immer mehr Super-Sonder-Angebote zu blauen Stunde.
Die langjährige Zermürbungstaktik der diversen Gesund- heitsminiser/innen zeigt Wirkung und der Berufsstand verkommt zu einer Herde stummer Befehlsempfänger. Und dann passt der Satz ja wieder : Es hätte schlimmer kommen können.
Nein,es hätte gar nicht so weit kommen dürfen.
Der Dezember sollte zu Monat des Widerstands werden mit einem griffigen Motto z.B. “Der liebe Daniel schenkt uns nicht!”

#10 |
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Apotheker

Es ist doch schon schlimm genug. Die Erträge werden minimiert und die
Anforderungen maximiert. Das passt nicht! Einerseits Entprofessionalisierung: dafür braucht man weniger Erträge.
Andererseits werden die apothekerlichen Tätigkeiten verteuert
(Industrieniveau,QMS,Beratungszeit etc).Kettenreifschiessen ist das.Sieht niemanddie drastische Verschlechterung durch Margenverfall ab 1-1-2012? Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der Existenz.
An keiner Stelle wird erkennbar,wer das finanzieren soll!

#9 |
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Selbstst. Apotheker

Warum greift hier ständig der antrainierte Beißreflex?
1. Im Entwurf ist z.B. geregelt, dass der Notdienst nur im gleichen ND Kreis zusammengeführt werden darf – macht ja auch Sinn wenn man es in einer Filiale im Verbund kuschelig einrichtet und in den anderen Filialen darauf verzichtet. Die Verbundapotheken machen zusammen genauso viel ND wie zuvor und die vertretungsberechtigten Mitarbeiter werden im Filialverbund gleichmäßig am ND teilnehmen, womit die Kritik der ADEXA ins Leere läuft.
2. Hier kommt auch eine Einschränkung für die Vorhaltung einer Rezeptur und Labor ins Spiel: auf diese darf in der Filiale nur verzichtet werden, wenn die ND – siehe oben – in der Verbundapotheke durchgeführt werden. Dies geht also nur im gleichen ND Kreis und damit in unmittelbarer Nähe zur Zentrale.
3. Was den Botendienst angeht: da ist einiges im Apothekenland im Argen und wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Allerdings ist es auch nach der neuen ApoBetrO immer noch möglich den “Botendienst” im Wege des Versandhandels zu regeln. Damit ist es Wurst, ob die Arzneimittel durch die Post oder einen Fahrer ausgeliefert werden. Erforderlich ist ein QMS und eine Genehmigung. Das Rezept muss aber vorher in die Apotheke kommen und das ist auch gut so!

#8 |
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Und aus dem Chaos dem Gesundheitsministerium
sprach eine Stimme zu den Apothekern:
Lächelt und seid froh es könnte schlimmer kommen !!
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Und sie lächelten wieder und waren froh und es kam noch viel Schlimmer. :-(( – wie jedes mal seit 15 Jahren.
……………………………………………….
Aufwachen Leute- Schlafhaube absetzen (Siehe Uwe Dietze)
……………………………………………….
Gutschein für:
1 Tüte EMPÖRUNG
Jetzt mit der leckeren Extraportion
NAISTDOCHWAHR
………………………………………………..

#7 |
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Uwe Dietze
Uwe Dietze

Wie lange werden sich die Kollegen diese unsägliche und demütigende Behandlung noch gefallen lassen? Streikt doch einfach mal! Ziviler Ungehorsam ! Die Versorgung der Patienten kann doch mal reihum 14 Tage lang von den sich abwechselnden Notdienstapotheken geleistet werden. Die haben dann natürlich Streß, aber man kann sich doch mit Personal gegenseitig aushelfen um das zu bewältigen, und dadurch entstehen kaum große Umsatzeinbußen wenn jeder mal dran ist. Man kann doch nicht untätig und feige herumsitzen bis überhaupt nicht mehr funktioniert.

#6 |
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caroline catala
caroline catala

gut, wird es dann nicht langsam mal zeit, zu überlegen was WIR selber tun können als Apotheker, die diese Praxis leben??
Auf ABDA und Kammern können wir ja anscheined nicht vertrauen- sonst würde es ja gar nicht zu solch Schikanen von Seiten der Krankenkassen und der Politik kommen.
Der Dialog unter uns Apothekern muß forciert und gelebt werden!!!

#5 |
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Selbstst. Apotheker

die grossen Handelskonzerne wollen als Betreiber von Apothekenketten natürlich nicht ca 200 Vollapotheken ausstatten. Ihre ausgesandten Lobbyisten haben bei den Politikern vorausschauend fix ganze Arbeit geleistet: die Apotheke in Light-Ausführung kommt: Und das noch vor der Erlaubnis von Apothekenketten ab ca 2014 oder 2015. Da sind einfach Profis am Werk ! Und was sagen unsere “Häuptlinge”?:Es hätte ja noch schlimmer kommen können!…Wird es auch kommen !!!.

#4 |
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Apothekerin

Interessant,
ich frage mich, wie Versandapotheken die Belieferung durch pharmazeutisches Personal sicherstellen wollen

#3 |
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Selbstst. Apotheker

Die ABDA hat sich sehr weit von der Realität entfernt. Und dies mit den Mitgliedsbeiträgen der Apotheker.

#2 |
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“Es hätte schlimmer kommen können.”

Es kommt schlimmer.
In jeder neuen Verhandlungsrunde, bei jedem neuen Vertrag kommt es immer schlimmer.

Ich habe den Eindruck, dass die Berufspolitik nicht funktioniert.
Wie kommt es, dass unsere Vertreter ständig weitere Verträge unterschreiben, die uns nicht im geringsten helfen?

#1 |
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